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	Kommentare zu: Das Desaster kommt unweigerlich – leider kann man darauf nicht wetten	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Mar 2018 19:02:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Gregor Willemsen		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gregor Willemsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Mar 2018 19:02:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man kann jetzt rätseln, ob der Auslöser eher die regulären Banken oder die Schattenbanken sein werden. Die Botschaft ist diesselbe: Wie eine zentrale These dieses Blogs nahelegt (Schulden sind das Problem), muß ich beim Kontrahentenrisiko aufpassen - wer schuldet mir etwas? Zweitens haben Forderungsausfälle die Eigenschaft ansteckend zu sein (Kontrahentenrisiken realisieren sich oftmals doch). Dann ist es mit der Isolation des Krisenherds auch vorbei. Das wollten man uns ja 2008 weis machen - GFC sei ein Problem der USA, haha ..

Meine Schlußfolgerungen daraus lauten daher:

#1 Das Kontrahentenrisiko ist nicht einzudämmen. Wirklich sicher sind nur Assets ohne Kontrahent: Eigentum statt Forderung.
#2 Weil das Kontrahentenrisiko sich ausbreitet, wird es Liquiditätsengpässe und Notverkaufe geben. Das sollte man bei dem von diesem Blog empfohlenen Portfolioposten Anleihen und Aktien im Hinterkopf behalten. Ich brauche Survivors, da ich deren Kursdelle aussetzen muß (auf einen guten Preis in der Krise zu hoffen, halte ich für naiv). Unternehmen mit krisenfestem Cashflow, mit nicht verzichtbaren Produkten und einem breiten Burggraben. Der geneigte Leser weiß, was das heißt.

Die Wahrscheinlichkeit, daß es sich ohne Kreditkrise wieder einrenkt, halte ich für dekbar gering. Markus Krall zeichnet die Zuspitzung bei den regulären Banken nach und nennt Eckbeträge für den Writeoff beim deutschen Volksvermögen: https://www.youtube.com/watch?v=zXPEPzg3eSg&#038;t=32s  (Danke an die Kollegen von Mission Money/Focus Money).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann jetzt rätseln, ob der Auslöser eher die regulären Banken oder die Schattenbanken sein werden. Die Botschaft ist diesselbe: Wie eine zentrale These dieses Blogs nahelegt (Schulden sind das Problem), muß ich beim Kontrahentenrisiko aufpassen &#8211; wer schuldet mir etwas? Zweitens haben Forderungsausfälle die Eigenschaft ansteckend zu sein (Kontrahentenrisiken realisieren sich oftmals doch). Dann ist es mit der Isolation des Krisenherds auch vorbei. Das wollten man uns ja 2008 weis machen &#8211; GFC sei ein Problem der USA, haha ..</p>
<p>Meine Schlußfolgerungen daraus lauten daher:</p>
<p>#1 Das Kontrahentenrisiko ist nicht einzudämmen. Wirklich sicher sind nur Assets ohne Kontrahent: Eigentum statt Forderung.<br />
#2 Weil das Kontrahentenrisiko sich ausbreitet, wird es Liquiditätsengpässe und Notverkaufe geben. Das sollte man bei dem von diesem Blog empfohlenen Portfolioposten Anleihen und Aktien im Hinterkopf behalten. Ich brauche Survivors, da ich deren Kursdelle aussetzen muß (auf einen guten Preis in der Krise zu hoffen, halte ich für naiv). Unternehmen mit krisenfestem Cashflow, mit nicht verzichtbaren Produkten und einem breiten Burggraben. Der geneigte Leser weiß, was das heißt.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, daß es sich ohne Kreditkrise wieder einrenkt, halte ich für dekbar gering. Markus Krall zeichnet die Zuspitzung bei den regulären Banken nach und nennt Eckbeträge für den Writeoff beim deutschen Volksvermögen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zXPEPzg3eSg&#038;t=32s" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=zXPEPzg3eSg&#038;t=32s</a>  (Danke an die Kollegen von Mission Money/Focus Money).</p>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-desaster-kommt-unweigerlich-leider-kann-man-darauf-nicht-wetten/#comment-36097</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2018 07:55:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bto: &quot;Zweitens kann man nicht dagegen wetten, weil in der Zwischenzeit auf dem Weg nach oben die verrücktesten Dinge passieren können.&quot; 
Hier bin ich eventuell etwas anderer Meinung, je nachdem, wie er es meint. Wenn er damit sagen will, dass aktuell z.B. &quot;sicheres&quot; Geldverdienen durch den Erwerb von Put-Optionsscheinen auf überbewertete assets keine gute Idee ist, da die Kurse von Anleihen oder Aktien noch viel verrücktere Höhen erreichen können oder der Optionsscheinemittent pleite gehen könnte, bin ich bei ihm. Aber jede Krise eröffnet Chancen für die, die schnell und flexibel sind und den Überblick und ihre Liquidität behalten. Hat man an André Kostolany 1929 in New York oder an Warren Buffet ab 2008 gesehen. Vermutlich wird es Zeit, die Cash-Quote anzuheben und am Ende der beginnenden Zinserhöhungsphase in ein paar Jahren wieder zuzugreifen. Auch Warren Buffet sitzt mit Berkshire Hathaway inzwischen schon auf über 100 Mrd. $ cash. Oder kurz zitiert: &quot;If you panic, panic first!&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: &#8220;Zweitens kann man nicht dagegen wetten, weil in der Zwischenzeit auf dem Weg nach oben die verrücktesten Dinge passieren können.&#8221;<br />
Hier bin ich eventuell etwas anderer Meinung, je nachdem, wie er es meint. Wenn er damit sagen will, dass aktuell z.B. &#8220;sicheres&#8221; Geldverdienen durch den Erwerb von Put-Optionsscheinen auf überbewertete assets keine gute Idee ist, da die Kurse von Anleihen oder Aktien noch viel verrücktere Höhen erreichen können oder der Optionsscheinemittent pleite gehen könnte, bin ich bei ihm. Aber jede Krise eröffnet Chancen für die, die schnell und flexibel sind und den Überblick und ihre Liquidität behalten. Hat man an André Kostolany 1929 in New York oder an Warren Buffet ab 2008 gesehen. Vermutlich wird es Zeit, die Cash-Quote anzuheben und am Ende der beginnenden Zinserhöhungsphase in ein paar Jahren wieder zuzugreifen. Auch Warren Buffet sitzt mit Berkshire Hathaway inzwischen schon auf über 100 Mrd. $ cash. Oder kurz zitiert: &#8220;If you panic, panic first!&#8221;</p>
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		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-desaster-kommt-unweigerlich-leider-kann-man-darauf-nicht-wetten/#comment-36090</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 19:57:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-desaster-kommt-unweigerlich-leider-kann-man-darauf-nicht-wetten/#comment-36083&quot;&gt;RW&lt;/a&gt;.

Das bedeutet, keine Assets zu besitzen, die aus einer Forderung bestehen, sondern Assets zu besitzen, die einen Wert an sich darstellen. Darüber hinaus darf man nicht den Fehler machen, diesen Wert mit dem derzeitigen Preis zu verwechseln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-desaster-kommt-unweigerlich-leider-kann-man-darauf-nicht-wetten/#comment-36083">RW</a>.</p>
<p>Das bedeutet, keine Assets zu besitzen, die aus einer Forderung bestehen, sondern Assets zu besitzen, die einen Wert an sich darstellen. Darüber hinaus darf man nicht den Fehler machen, diesen Wert mit dem derzeitigen Preis zu verwechseln.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-desaster-kommt-unweigerlich-leider-kann-man-darauf-nicht-wetten/#comment-36087</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 19:27:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier, was DIE WELT für den Bereich der Schattenbanken ableitet aus dem jährlichen Finanzstabilitätsbericht der G-20-Staaten:

https://www.welt.de/finanzen/article174206147/Schattenbanken-Finanzsektor-blaeht-sich-immer-weiter-auf.html

Die WACHSTUMSRATEN sind atemberaubend bezüglich des Anteils der Finanzanlagen und gegenüber der Realwirtschaft.

Dieses Wachstum sind zusammen mit steigenden Zinsen sind ein tödlicher Cocktail. 

A’gericht ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier, was DIE WELT für den Bereich der Schattenbanken ableitet aus dem jährlichen Finanzstabilitätsbericht der G-20-Staaten:</p>
<p><a href="https://www.welt.de/finanzen/article174206147/Schattenbanken-Finanzsektor-blaeht-sich-immer-weiter-auf.html" rel="nofollow ugc">https://www.welt.de/finanzen/article174206147/Schattenbanken-Finanzsektor-blaeht-sich-immer-weiter-auf.html</a></p>
<p>Die WACHSTUMSRATEN sind atemberaubend bezüglich des Anteils der Finanzanlagen und gegenüber der Realwirtschaft.</p>
<p>Dieses Wachstum sind zusammen mit steigenden Zinsen sind ein tödlicher Cocktail. </p>
<p>A’gericht ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: RW		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-desaster-kommt-unweigerlich-leider-kann-man-darauf-nicht-wetten/#comment-36083</link>

		<dc:creator><![CDATA[RW]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 16:41:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für einen Anleger bedeutet dies, nicht auf Kursgewinne zu setzen, sondern auf Null als Endergebnis. Das wäre die letztendliche Konsequenz eines Crashs. Das bedeutet Assets zu besitzen, die nur ein sehr geringes Leverage haben und in der Lage sein sollten,  Erträge auszuschütten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für einen Anleger bedeutet dies, nicht auf Kursgewinne zu setzen, sondern auf Null als Endergebnis. Das wäre die letztendliche Konsequenz eines Crashs. Das bedeutet Assets zu besitzen, die nur ein sehr geringes Leverage haben und in der Lage sein sollten,  Erträge auszuschütten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: boom &#38; bust		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-desaster-kommt-unweigerlich-leider-kann-man-darauf-nicht-wetten/#comment-36080</link>

		<dc:creator><![CDATA[boom &#38; bust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 14:56:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das sind immer solche uniformen Plattheiten:

- Wohl steigt die weltweite Verschuldung, aber auch die damit erzeugte Wirtschaftsleistung bzw. der Bestand an Vermögensgütern (z.B.: viele Chinesen besitzen heute werthaltige Immobilien, die es vor 25 Jahren noch gar nicht gab und noch niemand dachte einst daran...). Wenn die Wirtschaftsleistung ähnlich wie die Verschuldung steigt, so ist dies doch der klassische, gewünschte Normalfall. Problematisch ist eher ein Wachstum der (unproduktiven Sozialkonsum-) Verschuldung und zeitgleiche Stagnation bzw. Rückgang der Wirtschaftsleistung.

- Am Ende eines langjährigen Booms wie heute gibt es immer hohe Überbewertungen und Risiken.

- Welche &quot;Märkte&quot; sind gemeint: die klassischen der westlichen Welt oder die aufstrebenden, die vor 20 Jahren noch kein großes Gewicht hatten wie China und demnächst Indien, die sich im übrigen auch nicht synchron mit den (Vermögensgüter- und Anlage-) Märkten der westlichen Welt entwicklen.

- Jede Krise beinhaltet auch immer große wirtschaftliche Chancen am Wendepunkt, vgl. 2009, 2011, 2015...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind immer solche uniformen Plattheiten:</p>
<p>&#8211; Wohl steigt die weltweite Verschuldung, aber auch die damit erzeugte Wirtschaftsleistung bzw. der Bestand an Vermögensgütern (z.B.: viele Chinesen besitzen heute werthaltige Immobilien, die es vor 25 Jahren noch gar nicht gab und noch niemand dachte einst daran&#8230;). Wenn die Wirtschaftsleistung ähnlich wie die Verschuldung steigt, so ist dies doch der klassische, gewünschte Normalfall. Problematisch ist eher ein Wachstum der (unproduktiven Sozialkonsum-) Verschuldung und zeitgleiche Stagnation bzw. Rückgang der Wirtschaftsleistung.</p>
<p>&#8211; Am Ende eines langjährigen Booms wie heute gibt es immer hohe Überbewertungen und Risiken.</p>
<p>&#8211; Welche &#8220;Märkte&#8221; sind gemeint: die klassischen der westlichen Welt oder die aufstrebenden, die vor 20 Jahren noch kein großes Gewicht hatten wie China und demnächst Indien, die sich im übrigen auch nicht synchron mit den (Vermögensgüter- und Anlage-) Märkten der westlichen Welt entwicklen.</p>
<p>&#8211; Jede Krise beinhaltet auch immer große wirtschaftliche Chancen am Wendepunkt, vgl. 2009, 2011, 2015&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Lucie Fischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-desaster-kommt-unweigerlich-leider-kann-man-darauf-nicht-wetten/#comment-36079</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Lucie Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 14:42:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10641#comment-36079</guid>

					<description><![CDATA[Cash halten? 
Würde das von Nutzen sein, wenn es zu einer globalen Währungsreform kommt ?
Wie wahrscheinlich ist dann ein von den Notenbanken vereinbartes Goldhandels-Verbot für private Anleger?  Wäre in diesem Fall der Besitz von Silber nicht die bessere Vorsorge?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cash halten?<br />
Würde das von Nutzen sein, wenn es zu einer globalen Währungsreform kommt ?<br />
Wie wahrscheinlich ist dann ein von den Notenbanken vereinbartes Goldhandels-Verbot für private Anleger?  Wäre in diesem Fall der Besitz von Silber nicht die bessere Vorsorge?</p>
]]></content:encoded>
		
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