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	Kommentare zu: Das Damokles&#173;schwert der Schulden	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Feb 2021 19:03:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175853</link>

		<dc:creator><![CDATA[markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 19:03:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175798&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

&quot;Wenn der Schuldner kurz vor der Pleite steht, werden die Effekte asymmetrisch und chaotisch.&quot;

Letzteres bezweifelt ja keiner. Was meinen Sie mit &quot;asymmetrisch&quot;? Ich wollte nur darauf hinaus, dass, wenn Ungleichheit strukturell begünstigt wird, sich, niemand wundern braucht, dass Schulden UND Vermögen ansteigen. Und an der strukturellen Begünstigung ändern auch Transferleistungen nichts, wie man am Ansteigen der Ungleichheit trotz dieser Transfers sieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175798">Richard Ott</a>.</p>
<p>&#8220;Wenn der Schuldner kurz vor der Pleite steht, werden die Effekte asymmetrisch und chaotisch.&#8221;</p>
<p>Letzteres bezweifelt ja keiner. Was meinen Sie mit &#8220;asymmetrisch&#8221;? Ich wollte nur darauf hinaus, dass, wenn Ungleichheit strukturell begünstigt wird, sich, niemand wundern braucht, dass Schulden UND Vermögen ansteigen. Und an der strukturellen Begünstigung ändern auch Transferleistungen nichts, wie man am Ansteigen der Ungleichheit trotz dieser Transfers sieht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175839</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 15:40:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175806&quot;&gt;weico&lt;/a&gt;.

@ weico

Mr. White:

&#062;„Ich halte es aber für gefährlich, von der Annahme auszugehen, die Natur der Wirtschaft sei verständlich und damit kontrollierbar. Ich sehe die Wirtschaft als komplexes, adaptives System, voller Kipppunkte. Wir sollten nicht davon ausgehen, dass wir es kontrollieren können.&#062;

Solche Weisheiten sind geradezu banal:

Kontrollieren im Sinne die Kipppunkte vorherzusehen und Sicherungen (Regelsysteme) einzubauen, damit das System sie NIE erreicht, ist eine Illusion, wenn wir über GESELLSCHAFTLICHE Systeme reden.  

Die Frage ist vielmehr: 

Können wir die TENDENZEN der wirtschaftlichen Entwicklung genau genug einschätzen, haben wir die Mittel, möglichen Entgleisungen entgegenzuwirken und können wir diese so einsetzen, dass diese vermieden werden?

Kurzum:

Es geht NICHT um die KONTROLLE der Wirtschaft, sondern darum eine letztlich nicht kontrollierbare Wirtschaft durch Eingriffe STABIL zu halten, d. h. vor nicht mehr beherrschbarer DISRUPTION zu bewahren.  

Warum dieser Unterschied?

Technisch-physikalische Systeme kann man prinzipiell kontrollieren, weil man die DETERMINANTEN ihrer Veränderung kennt.

Die Dampfmaschine wurde zur bahnbrechend nutzbaren Erfindung, als man mit dem Fliehkraftregler AUTOMATISCH konstante Drehzahlen erzielen konnte.  

In sozialen Systemen kennt man lediglich die AKTEURE, aber nicht die Determinanten, weil es immer wieder neue Konfigurationen von Akteuren mit unterschiedlichen Interessen und Einflusssphären gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175806">weico</a>.</p>
<p>@ weico</p>
<p>Mr. White:</p>
<p>&gt;„Ich halte es aber für gefährlich, von der Annahme auszugehen, die Natur der Wirtschaft sei verständlich und damit kontrollierbar. Ich sehe die Wirtschaft als komplexes, adaptives System, voller Kipppunkte. Wir sollten nicht davon ausgehen, dass wir es kontrollieren können.&gt;</p>
<p>Solche Weisheiten sind geradezu banal:</p>
<p>Kontrollieren im Sinne die Kipppunkte vorherzusehen und Sicherungen (Regelsysteme) einzubauen, damit das System sie NIE erreicht, ist eine Illusion, wenn wir über GESELLSCHAFTLICHE Systeme reden.  </p>
<p>Die Frage ist vielmehr: </p>
<p>Können wir die TENDENZEN der wirtschaftlichen Entwicklung genau genug einschätzen, haben wir die Mittel, möglichen Entgleisungen entgegenzuwirken und können wir diese so einsetzen, dass diese vermieden werden?</p>
<p>Kurzum:</p>
<p>Es geht NICHT um die KONTROLLE der Wirtschaft, sondern darum eine letztlich nicht kontrollierbare Wirtschaft durch Eingriffe STABIL zu halten, d. h. vor nicht mehr beherrschbarer DISRUPTION zu bewahren.  </p>
<p>Warum dieser Unterschied?</p>
<p>Technisch-physikalische Systeme kann man prinzipiell kontrollieren, weil man die DETERMINANTEN ihrer Veränderung kennt.</p>
<p>Die Dampfmaschine wurde zur bahnbrechend nutzbaren Erfindung, als man mit dem Fliehkraftregler AUTOMATISCH konstante Drehzahlen erzielen konnte.  </p>
<p>In sozialen Systemen kennt man lediglich die AKTEURE, aber nicht die Determinanten, weil es immer wieder neue Konfigurationen von Akteuren mit unterschiedlichen Interessen und Einflusssphären gibt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175836</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 15:02:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21381#comment-175836</guid>

					<description><![CDATA[&#062;„Central banks act as market makers Markets are thus being driven primarily by economic policy decisions. And in a policy-driven market, the biggest single risk is policy reversal. (…) in a world of continuing deficient demand, excess capacity and high unemployment, an overhasty end to government support seems unlikely in 2021&#062;

Das ist richtig – auch über 2021 hinaus werden die Zentralbanken die STABILISIERENDEN Institutionen sein. 

Eine grundsätzliche Änderung der Geldpolitik wird es auf absehbare Zeit nicht geben. 

Es gibt aber auch die POLITIK-MÄRKTE, d. h. den Märkte, auf denen politische Kräfte im Wettbewerb sind. 

Und da bestehen WACHSENDE Risiken für eine grundsätzliche Politik-Wende. 

Das muss nicht mit einer Änderung der Notenbankpolitik einhergehen.

Aber es könnte irgendwann zu einer Konstellation kommen, in der GLAUBWÜRDIGKEIT  und FUNITIONALITÄT der Notenbanken verlorengehen:

Wachsende, nicht mehr kontrollierbare Inflation und Verlust der Konsens-Politik.

Dann sind wir jenseits des Jordans.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;„Central banks act as market makers Markets are thus being driven primarily by economic policy decisions. And in a policy-driven market, the biggest single risk is policy reversal. (…) in a world of continuing deficient demand, excess capacity and high unemployment, an overhasty end to government support seems unlikely in 2021&gt;</p>
<p>Das ist richtig – auch über 2021 hinaus werden die Zentralbanken die STABILISIERENDEN Institutionen sein. </p>
<p>Eine grundsätzliche Änderung der Geldpolitik wird es auf absehbare Zeit nicht geben. </p>
<p>Es gibt aber auch die POLITIK-MÄRKTE, d. h. den Märkte, auf denen politische Kräfte im Wettbewerb sind. </p>
<p>Und da bestehen WACHSENDE Risiken für eine grundsätzliche Politik-Wende. </p>
<p>Das muss nicht mit einer Änderung der Notenbankpolitik einhergehen.</p>
<p>Aber es könnte irgendwann zu einer Konstellation kommen, in der GLAUBWÜRDIGKEIT  und FUNITIONALITÄT der Notenbanken verlorengehen:</p>
<p>Wachsende, nicht mehr kontrollierbare Inflation und Verlust der Konsens-Politik.</p>
<p>Dann sind wir jenseits des Jordans.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175834</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 14:59:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21381#comment-175834</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175829&quot;&gt;Axel&lt;/a&gt;.

@ axel 14:57
&#062;&#062;Das Geld ist jedoch in der Welt und kann durch Umverteilung, Besteuerung…wieder aus dem Kreislauf entzogen werden, womit die Geldmenge wieder schrumpft…&#060;&#060;

...... ist das ihr voller ernst???????

diese ausführung gleicht einer vorsätzlichen täuschung und ablenkung! vielleicht ein faschingsscherz? (eher, ein schlechter!)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175829">Axel</a>.</p>
<p>@ axel 14:57<br />
&gt;&gt;Das Geld ist jedoch in der Welt und kann durch Umverteilung, Besteuerung…wieder aus dem Kreislauf entzogen werden, womit die Geldmenge wieder schrumpft…&lt;&lt;</p>
<p>&#8230;&#8230; ist das ihr voller ernst???????</p>
<p>diese ausführung gleicht einer vorsätzlichen täuschung und ablenkung! vielleicht ein faschingsscherz? (eher, ein schlechter!)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Axel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175829</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 13:57:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21381#comment-175829</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175822&quot;&gt;foxxly&lt;/a&gt;.

@foxxly

&quot;weil das geld für die kreditzinsen nicht da ist. erst durch neuverschuldung können die alt kreditzinsen bezahlt werden. dies ergibt die exponentielle schuldenentwicklung, – sowie den wachstumszwang&quot;

Stimmt so natürlich nicht. Das gilt nur für die ersten Kredite. Danach kann das Geld umverteilt werden! Wenn ich meinem Bruder 10,- Euro leihe und 11,- zurück haben will, muß die Geldmenge nicht um 1,- wachsen. Er zahlt sie eben aus seinem Gehalt zurück und hat dann nur 1,- weniger im nächsten Monat zum verplempern übrig.
Dabei ist es egal, ob die Bank oder ich den Zins verlange!
(Beim Bankkredit wird hingegen natürlich Geld dem Kreislauf kurzzeitig hinzugefügt)

Die Allerersten Gelder kommen dabei von den ZB und sind dabei sowieso zinsfrei, heißt, unterliegen noch nicht der Zinslogik.
Durch Teilenteignungen (z.b. von Vermögenden) können notleidende (Zins-,Kredit-) Schulden auch elimeniert werden, ohne daß dabei das Geldmengenwachstum &quot;exponentiell&quot; wachsen muß. 
Werden Kredite hingegen nicht bedient, fällt auch der vermeintliche Geldmengenwachstumszwang durch die Zinsen weg.
Das Geld ist jedoch in der Welt und kann durch Umverteilung, Besteuerung...wieder aus dem Kreislauf entzogen werden, womit die Geldmenge wieder schrumpft...

Das die Geldmenge steigt, ist keine mathematische Notwendigkeit. Da viel geschöpftes Geld jedoch bei den Reichen und Wohlhabenden, sowie auf den Sparbüchern, etc. versandet, muß ständig neues Geld als Schmiermittel geschaffen werden, um &quot;den Laden am Laufen zu halten&quot;...das ist wohl wahr...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175822">foxxly</a>.</p>
<p>@foxxly</p>
<p>&#8220;weil das geld für die kreditzinsen nicht da ist. erst durch neuverschuldung können die alt kreditzinsen bezahlt werden. dies ergibt die exponentielle schuldenentwicklung, – sowie den wachstumszwang&#8221;</p>
<p>Stimmt so natürlich nicht. Das gilt nur für die ersten Kredite. Danach kann das Geld umverteilt werden! Wenn ich meinem Bruder 10,- Euro leihe und 11,- zurück haben will, muß die Geldmenge nicht um 1,- wachsen. Er zahlt sie eben aus seinem Gehalt zurück und hat dann nur 1,- weniger im nächsten Monat zum verplempern übrig.<br />
Dabei ist es egal, ob die Bank oder ich den Zins verlange!<br />
(Beim Bankkredit wird hingegen natürlich Geld dem Kreislauf kurzzeitig hinzugefügt)</p>
<p>Die Allerersten Gelder kommen dabei von den ZB und sind dabei sowieso zinsfrei, heißt, unterliegen noch nicht der Zinslogik.<br />
Durch Teilenteignungen (z.b. von Vermögenden) können notleidende (Zins-,Kredit-) Schulden auch elimeniert werden, ohne daß dabei das Geldmengenwachstum &#8220;exponentiell&#8221; wachsen muß.<br />
Werden Kredite hingegen nicht bedient, fällt auch der vermeintliche Geldmengenwachstumszwang durch die Zinsen weg.<br />
Das Geld ist jedoch in der Welt und kann durch Umverteilung, Besteuerung&#8230;wieder aus dem Kreislauf entzogen werden, womit die Geldmenge wieder schrumpft&#8230;</p>
<p>Das die Geldmenge steigt, ist keine mathematische Notwendigkeit. Da viel geschöpftes Geld jedoch bei den Reichen und Wohlhabenden, sowie auf den Sparbüchern, etc. versandet, muß ständig neues Geld als Schmiermittel geschaffen werden, um &#8220;den Laden am Laufen zu halten&#8221;&#8230;das ist wohl wahr&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175822</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 12:10:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[in den gesamt-geldkreislauf werden die schulden immer höher, als die kredithöhe es ist. warum? (wiederholung!)
weil das geld für die kreditzinsen nicht da ist. erst durch neuverschuldung können die alt kreditzinsen bezahlt werden. dies ergibt die exponentielle schuldenentwicklung, - sowie den wachstumszwang.

nach einem neubeginn durch große währungsreform, dauert es einige jahrzehnte und dann stehen wir wie heute vor unlösbaren problemen der überschuldungen und seinen folgen im täglichen leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>in den gesamt-geldkreislauf werden die schulden immer höher, als die kredithöhe es ist. warum? (wiederholung!)<br />
weil das geld für die kreditzinsen nicht da ist. erst durch neuverschuldung können die alt kreditzinsen bezahlt werden. dies ergibt die exponentielle schuldenentwicklung, &#8211; sowie den wachstumszwang.</p>
<p>nach einem neubeginn durch große währungsreform, dauert es einige jahrzehnte und dann stehen wir wie heute vor unlösbaren problemen der überschuldungen und seinen folgen im täglichen leben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Axel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175817</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 11:19:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21381#comment-175817</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175806&quot;&gt;weico&lt;/a&gt;.

@weico

Für mich immer noch die beste Analogie des Wirtschafts-, Finanz-, Gesellschafts-, Politik...etc. geschehens, welches noch um ein vielfaches komplexer ist, als hier dargestellt.

https://www.youtube.com/watch?v=PIWbW2co5mY

Auch ein Grund, warum ich Probleme habe, den stringenten, (wenn auch hochintelligenten), linearen Argumentationsketten z.b. eines Hr. Dr. Krall zu folgennn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175806">weico</a>.</p>
<p>@weico</p>
<p>Für mich immer noch die beste Analogie des Wirtschafts-, Finanz-, Gesellschafts-, Politik&#8230;etc. geschehens, welches noch um ein vielfaches komplexer ist, als hier dargestellt.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PIWbW2co5mY" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=PIWbW2co5mY</a></p>
<p>Auch ein Grund, warum ich Probleme habe, den stringenten, (wenn auch hochintelligenten), linearen Argumentationsketten z.b. eines Hr. Dr. Krall zu folgennn</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hoxworth		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175810</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hoxworth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 10:18:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein sehr guter Beitrag,

vielen Dank! Überhaupt finde ich es toll, dass hier gerne die FT zitiert wird! So braucht man sie nicht zu abonnieren..

Nur zu einem Punkt ein kleiner Einwand, nämlich jenem der drohenden Enteignung und/oder höheren Besteuerung von Vermögungswerten, am meisten bedroht sind hier wohl Immobilien. Dieser Einwand ist sicher berechtigt, aber eher aus unserer Perspektive als deutsche oder wie in meinem Fall österreichische Staatsbürger. Die FT schreibt aber aus angelsächsischer Perspektive, und dort hatte und hat Privatbesitz einen wesentlich höheren Stellenwert. Ein Denken, wie es hier so sehr zuhause ist, dass nämlich, wenn die „Gemeinschaft“, also der Staat, etwas benötigt, es ohne weiteres ganz einfach und mit voller Berechtigung beim Bürger (hier eher Untertan) zu holen wäre, ist dort bei weitem nicht so ausgeprägt. Nicht umsonst ist dort die kommunistische Ideologie so verhasst, ganz im Gegensatz zu DE.

Es ist, meine ich, hierzulande schon sehr wichtig, auch die Mobilität und Anonymität der eigenen Vermögenswerte zu beachten, also keinesfalls alles auf Immobilien zu setzen! Ideal ist für meine Begriffe hier Gold, übrigens auch im Fall eines Verbots. Es existiert jedoch möglicherweise ein Aspekt am Bitcoin, der mir bisher nicht so bewusst war: Mit Bitcoin lassen sich nämlich tatsächlich große – und auch sehr große – Vermögenswerte quasi auf Knopfdruck ins Ausland verbringen. Das ist mit Gold nicht ganz so problemlos möglich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr guter Beitrag,</p>
<p>vielen Dank! Überhaupt finde ich es toll, dass hier gerne die FT zitiert wird! So braucht man sie nicht zu abonnieren..</p>
<p>Nur zu einem Punkt ein kleiner Einwand, nämlich jenem der drohenden Enteignung und/oder höheren Besteuerung von Vermögungswerten, am meisten bedroht sind hier wohl Immobilien. Dieser Einwand ist sicher berechtigt, aber eher aus unserer Perspektive als deutsche oder wie in meinem Fall österreichische Staatsbürger. Die FT schreibt aber aus angelsächsischer Perspektive, und dort hatte und hat Privatbesitz einen wesentlich höheren Stellenwert. Ein Denken, wie es hier so sehr zuhause ist, dass nämlich, wenn die „Gemeinschaft“, also der Staat, etwas benötigt, es ohne weiteres ganz einfach und mit voller Berechtigung beim Bürger (hier eher Untertan) zu holen wäre, ist dort bei weitem nicht so ausgeprägt. Nicht umsonst ist dort die kommunistische Ideologie so verhasst, ganz im Gegensatz zu DE.</p>
<p>Es ist, meine ich, hierzulande schon sehr wichtig, auch die Mobilität und Anonymität der eigenen Vermögenswerte zu beachten, also keinesfalls alles auf Immobilien zu setzen! Ideal ist für meine Begriffe hier Gold, übrigens auch im Fall eines Verbots. Es existiert jedoch möglicherweise ein Aspekt am Bitcoin, der mir bisher nicht so bewusst war: Mit Bitcoin lassen sich nämlich tatsächlich große – und auch sehr große – Vermögenswerte quasi auf Knopfdruck ins Ausland verbringen. Das ist mit Gold nicht ganz so problemlos möglich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175806</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 09:56:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21381#comment-175806</guid>

					<description><![CDATA[@ Stelter 

&quot;Auch wegen der demografischen Änderungen. Dies hatten wir schon mehrfach an dieser Stelle und die FT greift es nochmals auf:  „In their new book, The Great Demographic Reversal, Charles Goodhart and Manoj Pradhan argue that............. : Das finde ich einleuchtend und ich darf an dieser Stelle verraten, dass ich mit den Autoren gesprochen habe und das Interview in einem Podcast bringen werde.&quot;

Toll, freue mich schon auf den Podcast !

Der von Ihnen erwähnte Mr. White, hat ja schon eine Buchkritik verfasst. Er sieht zwar auch die Argumente, von Goodhart/Pradhan, für eine Inflation....meint aber sehr TREFFEND:

&quot;Was ich damit sagen will: Es gibt sehr wohl starke Argumente für höhere Inflation in den kommenden Jahren, aber gleichzeitig sehe ich immer noch starke deflationäre Kräfte, die besonders von der fehlgeleiteten Geldpolitik der vergangenen Jahrzehnte – Stichwort Schuldenüberhang und Instabilitäten im Finanzsystem – begünstigt wurden. Der Grat wird immer schmaler, und wir könnten auf die eine oder andere Seite – Inflation oder «echte» Deflation – abkippen.&quot;


Dieses &quot;abkippen&quot; bzw. den &quot;Kippeffekt/Kipppunkte&quot; hat Mr. White  auch schon in seinem Interview erwähnt: 

&quot;Ich halte es aber für gefährlich, von der Annahme auszugehen, die Natur der Wirtschaft sei verständlich und damit kontrollierbar. Ich sehe die Wirtschaft als komplexes, adaptives System, voller Kipppunkte. Wir sollten nicht davon ausgehen, dass wir es kontrollieren können. Vielleicht erweist es sich unter depressiven Umständen als unmöglich, die Inflation zu erhöhen, vielleicht steigt sie aber auch plötzlich höher, als uns lieb ist.&quot;

Das Interview von William White:
https://themarket.ch/interview/william-white-zentralbanker-sollten-viel-bescheidener-sein-ld.3052


Buchkritik  gibt&#039;s hier:
https://themarket.ch/meinung/werden-wir-in-den-zwanzigerjahren-die-rueckkehr-der-inflation-sehen-ld.3095

Das Buch ,von Goodhart/Pradhan  (als Vorbereitung zu Herrn Stelter&#039;s Prodcast) hier:
https://1lib.eu/book/11212769/8848fe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stelter </p>
<p>&#8220;Auch wegen der demografischen Änderungen. Dies hatten wir schon mehrfach an dieser Stelle und die FT greift es nochmals auf:  „In their new book, The Great Demographic Reversal, Charles Goodhart and Manoj Pradhan argue that&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. : Das finde ich einleuchtend und ich darf an dieser Stelle verraten, dass ich mit den Autoren gesprochen habe und das Interview in einem Podcast bringen werde.&#8221;</p>
<p>Toll, freue mich schon auf den Podcast !</p>
<p>Der von Ihnen erwähnte Mr. White, hat ja schon eine Buchkritik verfasst. Er sieht zwar auch die Argumente, von Goodhart/Pradhan, für eine Inflation&#8230;.meint aber sehr TREFFEND:</p>
<p>&#8220;Was ich damit sagen will: Es gibt sehr wohl starke Argumente für höhere Inflation in den kommenden Jahren, aber gleichzeitig sehe ich immer noch starke deflationäre Kräfte, die besonders von der fehlgeleiteten Geldpolitik der vergangenen Jahrzehnte – Stichwort Schuldenüberhang und Instabilitäten im Finanzsystem – begünstigt wurden. Der Grat wird immer schmaler, und wir könnten auf die eine oder andere Seite – Inflation oder «echte» Deflation – abkippen.&#8221;</p>
<p>Dieses &#8220;abkippen&#8221; bzw. den &#8220;Kippeffekt/Kipppunkte&#8221; hat Mr. White  auch schon in seinem Interview erwähnt: </p>
<p>&#8220;Ich halte es aber für gefährlich, von der Annahme auszugehen, die Natur der Wirtschaft sei verständlich und damit kontrollierbar. Ich sehe die Wirtschaft als komplexes, adaptives System, voller Kipppunkte. Wir sollten nicht davon ausgehen, dass wir es kontrollieren können. Vielleicht erweist es sich unter depressiven Umständen als unmöglich, die Inflation zu erhöhen, vielleicht steigt sie aber auch plötzlich höher, als uns lieb ist.&#8221;</p>
<p>Das Interview von William White:<br />
<a href="https://themarket.ch/interview/william-white-zentralbanker-sollten-viel-bescheidener-sein-ld.3052" rel="nofollow ugc">https://themarket.ch/interview/william-white-zentralbanker-sollten-viel-bescheidener-sein-ld.3052</a></p>
<p>Buchkritik  gibt&#8217;s hier:<br />
<a href="https://themarket.ch/meinung/werden-wir-in-den-zwanzigerjahren-die-rueckkehr-der-inflation-sehen-ld.3095" rel="nofollow ugc">https://themarket.ch/meinung/werden-wir-in-den-zwanzigerjahren-die-rueckkehr-der-inflation-sehen-ld.3095</a></p>
<p>Das Buch ,von Goodhart/Pradhan  (als Vorbereitung zu Herrn Stelter&#8217;s Prodcast) hier:<br />
<a href="https://1lib.eu/book/11212769/8848fe" rel="nofollow ugc">https://1lib.eu/book/11212769/8848fe</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: der Kater		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175799</link>

		<dc:creator><![CDATA[der Kater]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 09:10:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21381#comment-175799</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175794&quot;&gt;markus&lt;/a&gt;.

Nachdem gewaltige Summen dieser Staatsanleihen (Schulden) von der EZB gehalten werden: 

„Zu viele Schulden“ impliziert gleichzeitig … 

... zu viel EZB?
... zu viel Zentralismus?
... zu viel dysfunktionale Bürokratie?
... zu viele planwirtschaftliche Projekte?
... zu viel Gelddrucken?
... zu viel club med Einfluss?
...
... zu viele Sorgen, weil&#039;s eh schon wurscht ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175794">markus</a>.</p>
<p>Nachdem gewaltige Summen dieser Staatsanleihen (Schulden) von der EZB gehalten werden: </p>
<p>„Zu viele Schulden“ impliziert gleichzeitig … </p>
<p>&#8230; zu viel EZB?<br />
&#8230; zu viel Zentralismus?<br />
&#8230; zu viel dysfunktionale Bürokratie?<br />
&#8230; zu viele planwirtschaftliche Projekte?<br />
&#8230; zu viel Gelddrucken?<br />
&#8230; zu viel club med Einfluss?<br />
&#8230;<br />
&#8230; zu viele Sorgen, weil&#8217;s eh schon wurscht ist?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175798</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 09:02:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21381#comment-175798</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175794&quot;&gt;markus&lt;/a&gt;.

@markus

&quot;Fast immer wenn ich von Schulden höre, vermisse ich die Erwähnung von Vermögen.&quot;

Jaja, der Einwand kommt dann immer. Sie wollen auf den scheinbaren Dualismus Schulden-Vermögen hinaus. Das ist aber zu simpel. Wenn der Schuldner kurz vor der Pleite steht, werden die Effekte asymmetrisch und chaotisch. 

Wie viel ist denn eine Forderung gegenüber jemandem wert, der pleite ist? 

Bonusfrage: Wie viel ist eine Forderung von jemandem an Sie wert, wenn derjenige pleite ist? (Antwort: Genau so viel wie vorher, seine Pleite ändert nichts daran, dass der oder der Insolvenzverwalter seine Forderung Ihnen gegenüber eintreiben wird.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175794">markus</a>.</p>
<p>@markus</p>
<p>&#8220;Fast immer wenn ich von Schulden höre, vermisse ich die Erwähnung von Vermögen.&#8221;</p>
<p>Jaja, der Einwand kommt dann immer. Sie wollen auf den scheinbaren Dualismus Schulden-Vermögen hinaus. Das ist aber zu simpel. Wenn der Schuldner kurz vor der Pleite steht, werden die Effekte asymmetrisch und chaotisch. </p>
<p>Wie viel ist denn eine Forderung gegenüber jemandem wert, der pleite ist? </p>
<p>Bonusfrage: Wie viel ist eine Forderung von jemandem an Sie wert, wenn derjenige pleite ist? (Antwort: Genau so viel wie vorher, seine Pleite ändert nichts daran, dass der oder der Insolvenzverwalter seine Forderung Ihnen gegenüber eintreiben wird.)</p>
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		<item>
		<title>
		Von: markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-damoklesschwert-der-schulden/#comment-175794</link>

		<dc:creator><![CDATA[markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 08:35:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21381#comment-175794</guid>

					<description><![CDATA[Fast immer wenn ich von Schulden höre, vermisse ich die Erwähnung von Vermögen. &quot;Zu viele Schulden&quot; impliziert gleichzeitig ... ja was ;) ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast immer wenn ich von Schulden höre, vermisse ich die Erwähnung von Vermögen. &#8220;Zu viele Schulden&#8221; impliziert gleichzeitig &#8230; ja was ;) ?</p>
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