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	Kommentare zu: Darum glaube ich an Japan – und nicht an Deutschland	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 16 Feb 2018 10:41:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Willi Winzig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35429</link>

		<dc:creator><![CDATA[Willi Winzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 10:41:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35381&quot;&gt;Bakwahn&lt;/a&gt;.

Ich finde es einen Fehler, die Zuwanderung von qualifizierten und leistungsbereiten Menschen zu unterbinden, die die Gesellschaft voran bringen können.

Früher importierten sich die Bauern ihre Frauen:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13529132.html

Aktuell wird in Japan eine Art &quot;Gastarbeitersystem&quot; betrieben, d. h. ähnlich wie die entrechteten Bauarbeiter auf internationalen Großbaustellen werden für Arbeiten, für die kein japanisches Personal gefunden werden kann Ausländer mit zeitlich begrenztem Visum ausgestattet:

http://www.tabibito.de/japan/blog/2009/03/16/gastarbeiter_in_japan_saure_erdbeeren/

https://www.merkur.de/politik/japan-fehlt-es-an-arbeitskraeften-zaghafte-oeffnung-fuer-gastarbeiter-zr-7389162.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35381">Bakwahn</a>.</p>
<p>Ich finde es einen Fehler, die Zuwanderung von qualifizierten und leistungsbereiten Menschen zu unterbinden, die die Gesellschaft voran bringen können.</p>
<p>Früher importierten sich die Bauern ihre Frauen:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13529132.html" rel="nofollow ugc">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13529132.html</a></p>
<p>Aktuell wird in Japan eine Art &#8220;Gastarbeitersystem&#8221; betrieben, d. h. ähnlich wie die entrechteten Bauarbeiter auf internationalen Großbaustellen werden für Arbeiten, für die kein japanisches Personal gefunden werden kann Ausländer mit zeitlich begrenztem Visum ausgestattet:</p>
<p><a href="http://www.tabibito.de/japan/blog/2009/03/16/gastarbeiter_in_japan_saure_erdbeeren/" rel="nofollow ugc">http://www.tabibito.de/japan/blog/2009/03/16/gastarbeiter_in_japan_saure_erdbeeren/</a></p>
<p><a href="https://www.merkur.de/politik/japan-fehlt-es-an-arbeitskraeften-zaghafte-oeffnung-fuer-gastarbeiter-zr-7389162.html" rel="nofollow ugc">https://www.merkur.de/politik/japan-fehlt-es-an-arbeitskraeften-zaghafte-oeffnung-fuer-gastarbeiter-zr-7389162.html</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: 失われた20年		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35427</link>

		<dc:creator><![CDATA[失われた20年]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 10:19:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35375&quot;&gt;SZ&lt;/a&gt;.

Das sehe ich genau so: das einst in Unterhaltungselektronik führende Japan hat heute keinen international führenden Hersteller von Smartphones mehr.

Zudem außer der Firma Softbank kein international führendes Internetunternehmen.

Die im Nikkei 225 versammelten Unternehmen sind vielfach spezialisiert in klassischen Industrien wie Elektronik, Automobilhestellung, Maschinenbau, Konsumgüter, chemische Grundstoffe und Pharmazie tätig, in denen heute starke Konkurrenz, vor allen Dingen aus Asien herrscht.

Siehe dazu auch die im internationalen Vergleich eher geringe Marktkapitalisierung und niedere Profitabilität japanischer Unternehmen:

http://markets.businessinsider.com/index/market-capitalization/nikkei_225]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35375">SZ</a>.</p>
<p>Das sehe ich genau so: das einst in Unterhaltungselektronik führende Japan hat heute keinen international führenden Hersteller von Smartphones mehr.</p>
<p>Zudem außer der Firma Softbank kein international führendes Internetunternehmen.</p>
<p>Die im Nikkei 225 versammelten Unternehmen sind vielfach spezialisiert in klassischen Industrien wie Elektronik, Automobilhestellung, Maschinenbau, Konsumgüter, chemische Grundstoffe und Pharmazie tätig, in denen heute starke Konkurrenz, vor allen Dingen aus Asien herrscht.</p>
<p>Siehe dazu auch die im internationalen Vergleich eher geringe Marktkapitalisierung und niedere Profitabilität japanischer Unternehmen:</p>
<p><a href="http://markets.businessinsider.com/index/market-capitalization/nikkei_225" rel="nofollow ugc">http://markets.businessinsider.com/index/market-capitalization/nikkei_225</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35404</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 20:54:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Dietmar Tischer
Oh Entschuldigung, ich wollte nicht sie kritisieren, sondern das politische Affentheater. 
Den ersten Aufsatz über Syrien veröffentlichte der Völkermordforscher Heinsohn 2012
http://www.achgut.com/artikel/genozidangst_der_alawiten
Wer wollte behaupten ein Bundesaußenministerium hätte es nicht wissen können, bei dem Background an Information?

Flüchtlingsströme an Europas Grenzen werden seit &#062;40 Jahren erwartet. Der Spiegel berichtete regelmäßig, ausführlich. Die Probleme mit Zuwanderung aus den Maghrebstaaten ließ Frankreich schon vor Jahrzehnten scheitern...

&quot;Aber es tut mir ja so leid, wir konnten nicht anders, Grenzöffnung = TINA&quot; - -&#062; eben scheinheilig. 
Falls es zu einem Bundestagsuntersuchungsausschuss kommt, hoffentlich mit Ablegern in Brüssel, Paris, Rom und Athen - damit alle Verantwortlichen für ihre unehrlichen Aussagen &#038; Verfassungsbrüche rechtsstaatlich abgeurteilt werden.

Kosten für Sicherheit spielen keine Rolle - wenn wir uns schon Sorgen machen, dem Zahnersatzanspruch der Flüchtlinge gerecht zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Dietmar Tischer<br />
Oh Entschuldigung, ich wollte nicht sie kritisieren, sondern das politische Affentheater.<br />
Den ersten Aufsatz über Syrien veröffentlichte der Völkermordforscher Heinsohn 2012<br />
<a href="http://www.achgut.com/artikel/genozidangst_der_alawiten" rel="nofollow ugc">http://www.achgut.com/artikel/genozidangst_der_alawiten</a><br />
Wer wollte behaupten ein Bundesaußenministerium hätte es nicht wissen können, bei dem Background an Information?</p>
<p>Flüchtlingsströme an Europas Grenzen werden seit &gt;40 Jahren erwartet. Der Spiegel berichtete regelmäßig, ausführlich. Die Probleme mit Zuwanderung aus den Maghrebstaaten ließ Frankreich schon vor Jahrzehnten scheitern&#8230;</p>
<p>&#8220;Aber es tut mir ja so leid, wir konnten nicht anders, Grenzöffnung = TINA&#8221; &#8211; -&gt; eben scheinheilig.<br />
Falls es zu einem Bundestagsuntersuchungsausschuss kommt, hoffentlich mit Ablegern in Brüssel, Paris, Rom und Athen &#8211; damit alle Verantwortlichen für ihre unehrlichen Aussagen &amp; Verfassungsbrüche rechtsstaatlich abgeurteilt werden.</p>
<p>Kosten für Sicherheit spielen keine Rolle &#8211; wenn wir uns schon Sorgen machen, dem Zahnersatzanspruch der Flüchtlinge gerecht zu werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35402</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 20:02:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35375&quot;&gt;SZ&lt;/a&gt;.

Ich denke, Ihre Beobachtung deckt sich ganz gut mit der meines Umfeldes. Während wir mit der faktischen Einwanderung etlicher schwer integrierbarer Personen übertreiben, sind wir beispielsweise bei der Akquirierung von Pflegepersonal aus anderen europäischen Staaten recht erfolgreich im Vergleich zu Japan. Ich denke, der Mittelweg zwischen nahezu unbegrenzter Zuwanderung ohne Plan bei uns und völliger Abschottung wie in Japan nach dem Vorbild Kanadas oder Neuseelands wäre ein Mittelweg, der auch volkswirtschaftlich Sinn macht, da sich viele Dinge (noch) nicht automatisieren lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35375">SZ</a>.</p>
<p>Ich denke, Ihre Beobachtung deckt sich ganz gut mit der meines Umfeldes. Während wir mit der faktischen Einwanderung etlicher schwer integrierbarer Personen übertreiben, sind wir beispielsweise bei der Akquirierung von Pflegepersonal aus anderen europäischen Staaten recht erfolgreich im Vergleich zu Japan. Ich denke, der Mittelweg zwischen nahezu unbegrenzter Zuwanderung ohne Plan bei uns und völliger Abschottung wie in Japan nach dem Vorbild Kanadas oder Neuseelands wäre ein Mittelweg, der auch volkswirtschaftlich Sinn macht, da sich viele Dinge (noch) nicht automatisieren lassen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35401</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 20:00:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das 

&quot;Richtig ist, dass die Staatsschulden hoch sind und aus der Welt geschafft werden müssen. Es sieht jedoch so aus, als würde die „Lösung“ über die Notenbankbilanz durchgezogen werden.&quot; 
entspricht der heutigen Entwicklung – das Römische Reich hat sie auf seine Art und Weise  durchgezogen. In 

https://books.google.com/books?id=w3hmC17-em4C&#038;lpg=PP1&#038;pg=PA64#v=onepage&#038;q&#038;f=false

 werden von Sidney Homer und Richard Sylla die Zinsraten im Römischen Reich untersucht – vielleicht sind sie schon bekannt. Wir sehen von 250 bis 50 v. Chr. tendenziell sinkende Zinsen, von 50 v. Chr. bis 50 n. Chr. – für rund 100 Jahre quasi Nullzinsen (konstant auf einem sehr tiefen Niveau) – und schließlich (durch Münzverschlechterung) über 300 Jahre lang steigende Zinsen. Dem entsprechen ein inflationärer Aufschwung, 100 Jahre Deflationäre Depression und anschließend das Dahinsiechen des Reiches bei massiver Münzverschlechterung. Von 50 n. Chr. bis 300 n. Chr. reduzierte sich der Silbergehalt der Münzen von 100 auf fast Null Prozent – zuletzt wurden sie nur noch in Silbersud getaucht. 

Nach einer Generation sinkender Zinsen sehen wir seit einiger Zeit eine deflationäre Phase, die von den Zentralbanken der führenden westlichen Staaten mit der Politik des Nullzinses massiv bekämpft wird, an der Basis der Ökonomie – bei gleichzeitiger Inflation der Vermögenspreise. Das wird die Vorstufe weitergehender Entwicklungen sein: Negativzinsen, Nettogeld usw. Der ausschließliche Ankauf – auch problematischer – (Staats-)Anleihen durch die Zentralbanken bei systemimmanenter Verkürzung ihrer Laufzeiten – worauf Paul C. Martin immer wieder hingewiesen hat – führt zum Verlust in das Vertrauen ihrer geldpolitischen Operationen und in die Besicherung des Geldes – wegen der Kontraktion des Machtkreislaufes der Be- und Entmächtigungen. Der Vertrauensverlust in das weltweite Kreditgeldsystem insgesamt ist vorgezeichnet bis … (siehe Spätantike). Die Frage ist, wie lange das Zinstief in der Gegenwart anhält.

Die politischen Parallelen sind auch bemerkenswert: Dem Übergang von der römischen Republik zum Prinzipat entspricht heute die Krise der Demokratie. Die Menschen wenden sich vom unwürdigen politischen Schauspiel ab – verstärkt durch das entscheidungsschwächer werdende Verhältniswahlrecht mit vielen Parteien. Es gilt der Satz: &quot;Und über allem schwebt der Debitismus, der seine Zyklen abspult, egal welche Tricks die Politik anwendet.&quot; von Phoenix5 aka Stefan Gruber, Wien. Ich denke, dass die debitistische Logik zu einem &#039;Brüsseler Prinzipat&#039; führen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das </p>
<p>&#8220;Richtig ist, dass die Staatsschulden hoch sind und aus der Welt geschafft werden müssen. Es sieht jedoch so aus, als würde die „Lösung“ über die Notenbankbilanz durchgezogen werden.&#8221;<br />
entspricht der heutigen Entwicklung – das Römische Reich hat sie auf seine Art und Weise  durchgezogen. In </p>
<p><a href="https://books.google.com/books?id=w3hmC17-em4C&#038;lpg=PP1&#038;pg=PA64#v=onepage&#038;q&#038;f=false" rel="nofollow ugc">https://books.google.com/books?id=w3hmC17-em4C&#038;lpg=PP1&#038;pg=PA64#v=onepage&#038;q&#038;f=false</a></p>
<p> werden von Sidney Homer und Richard Sylla die Zinsraten im Römischen Reich untersucht – vielleicht sind sie schon bekannt. Wir sehen von 250 bis 50 v. Chr. tendenziell sinkende Zinsen, von 50 v. Chr. bis 50 n. Chr. – für rund 100 Jahre quasi Nullzinsen (konstant auf einem sehr tiefen Niveau) – und schließlich (durch Münzverschlechterung) über 300 Jahre lang steigende Zinsen. Dem entsprechen ein inflationärer Aufschwung, 100 Jahre Deflationäre Depression und anschließend das Dahinsiechen des Reiches bei massiver Münzverschlechterung. Von 50 n. Chr. bis 300 n. Chr. reduzierte sich der Silbergehalt der Münzen von 100 auf fast Null Prozent – zuletzt wurden sie nur noch in Silbersud getaucht. </p>
<p>Nach einer Generation sinkender Zinsen sehen wir seit einiger Zeit eine deflationäre Phase, die von den Zentralbanken der führenden westlichen Staaten mit der Politik des Nullzinses massiv bekämpft wird, an der Basis der Ökonomie – bei gleichzeitiger Inflation der Vermögenspreise. Das wird die Vorstufe weitergehender Entwicklungen sein: Negativzinsen, Nettogeld usw. Der ausschließliche Ankauf – auch problematischer – (Staats-)Anleihen durch die Zentralbanken bei systemimmanenter Verkürzung ihrer Laufzeiten – worauf Paul C. Martin immer wieder hingewiesen hat – führt zum Verlust in das Vertrauen ihrer geldpolitischen Operationen und in die Besicherung des Geldes – wegen der Kontraktion des Machtkreislaufes der Be- und Entmächtigungen. Der Vertrauensverlust in das weltweite Kreditgeldsystem insgesamt ist vorgezeichnet bis … (siehe Spätantike). Die Frage ist, wie lange das Zinstief in der Gegenwart anhält.</p>
<p>Die politischen Parallelen sind auch bemerkenswert: Dem Übergang von der römischen Republik zum Prinzipat entspricht heute die Krise der Demokratie. Die Menschen wenden sich vom unwürdigen politischen Schauspiel ab – verstärkt durch das entscheidungsschwächer werdende Verhältniswahlrecht mit vielen Parteien. Es gilt der Satz: &#8220;Und über allem schwebt der Debitismus, der seine Zyklen abspult, egal welche Tricks die Politik anwendet.&#8221; von Phoenix5 aka Stefan Gruber, Wien. Ich denke, dass die debitistische Logik zu einem &#8216;Brüsseler Prinzipat&#8217; führen wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Carsten Pabst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35397</link>

		<dc:creator><![CDATA[Carsten Pabst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 17:56:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Bakwahn
&quot;Japan ist dabei, sein demographisches Problem der Überalterung mit modernsten Mitteln erfolgreich zu lösen: mit Digitalisierung, Robotik, künstlicher Intelligenz. Sie sind bereits mitten drin in diesem Prozeß der Rettung und Lösung. Gegenwart, nicht Zukunft!&quot;
Robotik wird bei alternden Gesellschaften gerade im Bereich der Pflege ein Teil der Lösung sein. Dies ist unbestritten. Aber ob es sinnvoll ist, sich wie das japanische Volk strikt gegen Einwanderung zu entscheiden, wage ich schwer zu bezweifeln. Auch dort wäre eine &quot;vernünftige&quot; Zuwanderungspolitik wie in Kanada, Australien und den USA sinnvoll. Die Robotik in der Pflege hat aber im Moment noch ein paar Pferdefüße, sehr schön nachzulesen in dem Buch &quot;Aufstieg der Roboter&quot; von Martin Ford. Zum Einen sind die Roboter, die gerade Pflegepersonal entlasten sollen, in dem sie Patienten anheben, drehen und bewegen (Toilettengang) noch sehr schwer und sehr teuer. Zum Anderen gibt es vergleichsweise wenig Start- Up- Firmen, die sich mit Robotern für die Altenpflege befassen und es fließt wenig Wagniskapital in dieses Geschäftsfeld. Zumindestens sind mir nicht viele Start- Ups bekannt, die sich explizit auf Pflegeroboter spezialisieren.
Innovationen gibt es. HAL (Hybrid Assistive Limb), ein Exoskelett- Anzug, der Pflegepatienten beim Aufstehen und gehen hilft, oder Pflegern beim Anheben der Patienten unterstützt:
https://iq.intel.de/roboteranzug-das-hal-exoskelett-gibt-patienten-neue-hoffnung/
Oder Robbenbaby Paro, ein therapeutisches Haustier, das uns Gesellschaft leistet:
https://www.youtube.com/watch?v=agia0O8ms84
Die Frage, die ich mir aber stelle: Möchte ich in einer komplett vergreisenden Gesellschaft leben, die dafür aber ihre Kultur bewahrt und sich lieber von Robotern pflegen lässt. In der die höchste Selbstmordrate herrscht, insbesondere Kinder sind betroffen. 
https://www.welt.de/vermischtes/article146644771/Wenn-Schueler-nur-noch-den-Suizid-als-Ausweg-sehen.html
Dann doch lieber gesteuerte Zuwanderung. Insbesondere wenn der Ausgang des Notenbank- Experimentes der BoJ ungewiss ist.
Freundliche Grüße
Carsten Pabst]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Bakwahn<br />
&#8220;Japan ist dabei, sein demographisches Problem der Überalterung mit modernsten Mitteln erfolgreich zu lösen: mit Digitalisierung, Robotik, künstlicher Intelligenz. Sie sind bereits mitten drin in diesem Prozeß der Rettung und Lösung. Gegenwart, nicht Zukunft!&#8221;<br />
Robotik wird bei alternden Gesellschaften gerade im Bereich der Pflege ein Teil der Lösung sein. Dies ist unbestritten. Aber ob es sinnvoll ist, sich wie das japanische Volk strikt gegen Einwanderung zu entscheiden, wage ich schwer zu bezweifeln. Auch dort wäre eine &#8220;vernünftige&#8221; Zuwanderungspolitik wie in Kanada, Australien und den USA sinnvoll. Die Robotik in der Pflege hat aber im Moment noch ein paar Pferdefüße, sehr schön nachzulesen in dem Buch &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221; von Martin Ford. Zum Einen sind die Roboter, die gerade Pflegepersonal entlasten sollen, in dem sie Patienten anheben, drehen und bewegen (Toilettengang) noch sehr schwer und sehr teuer. Zum Anderen gibt es vergleichsweise wenig Start- Up- Firmen, die sich mit Robotern für die Altenpflege befassen und es fließt wenig Wagniskapital in dieses Geschäftsfeld. Zumindestens sind mir nicht viele Start- Ups bekannt, die sich explizit auf Pflegeroboter spezialisieren.<br />
Innovationen gibt es. HAL (Hybrid Assistive Limb), ein Exoskelett- Anzug, der Pflegepatienten beim Aufstehen und gehen hilft, oder Pflegern beim Anheben der Patienten unterstützt:<br />
<a href="https://iq.intel.de/roboteranzug-das-hal-exoskelett-gibt-patienten-neue-hoffnung/" rel="nofollow ugc">https://iq.intel.de/roboteranzug-das-hal-exoskelett-gibt-patienten-neue-hoffnung/</a><br />
Oder Robbenbaby Paro, ein therapeutisches Haustier, das uns Gesellschaft leistet:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=agia0O8ms84" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=agia0O8ms84</a><br />
Die Frage, die ich mir aber stelle: Möchte ich in einer komplett vergreisenden Gesellschaft leben, die dafür aber ihre Kultur bewahrt und sich lieber von Robotern pflegen lässt. In der die höchste Selbstmordrate herrscht, insbesondere Kinder sind betroffen.<br />
<a href="https://www.welt.de/vermischtes/article146644771/Wenn-Schueler-nur-noch-den-Suizid-als-Ausweg-sehen.html" rel="nofollow ugc">https://www.welt.de/vermischtes/article146644771/Wenn-Schueler-nur-noch-den-Suizid-als-Ausweg-sehen.html</a><br />
Dann doch lieber gesteuerte Zuwanderung. Insbesondere wenn der Ausgang des Notenbank- Experimentes der BoJ ungewiss ist.<br />
Freundliche Grüße<br />
Carsten Pabst</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35396</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 17:48:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10143#comment-35396</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35394&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

&#062;Die Diskussion um Grenzschutzsysteme, d.h. ihre Kosten, ist scheinheilig.&#062;

Warum soll das scheinheilig sein?

Es geht nicht nur um Kosten, aber immer AUCH um Kosten. 

NACHDEM die EU entschieden hat, was sie will – sagen wir ungewünschte Einwanderung –, dann ist der Grenzschutz doch das beste Mittel, dies durchzusetzen:

Keine Aufenthaltskosten, keine Abschiebung, kein innenpolitisches Gezerre.   

Bis zur Grenze und nicht weiter – billiger geht es nicht und abschreckend dürfte es auch sein. 

Wenn man weiß, was man will – Humanität eingeschlossen –, dann sollte man auch konsequent sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35394">Alexander</a>.</p>
<p>&gt;Die Diskussion um Grenzschutzsysteme, d.h. ihre Kosten, ist scheinheilig.&gt;</p>
<p>Warum soll das scheinheilig sein?</p>
<p>Es geht nicht nur um Kosten, aber immer AUCH um Kosten. </p>
<p>NACHDEM die EU entschieden hat, was sie will – sagen wir ungewünschte Einwanderung –, dann ist der Grenzschutz doch das beste Mittel, dies durchzusetzen:</p>
<p>Keine Aufenthaltskosten, keine Abschiebung, kein innenpolitisches Gezerre.   </p>
<p>Bis zur Grenze und nicht weiter – billiger geht es nicht und abschreckend dürfte es auch sein. </p>
<p>Wenn man weiß, was man will – Humanität eingeschlossen –, dann sollte man auch konsequent sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35394</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 16:09:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10143#comment-35394</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35392&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Die Diskussion um Grenzschutzsysteme, d.h. ihre Kosten, ist scheinheilig. Es erinnert an die Abschiebung integrierter Kopten nach muslimischen Krisengebieten. 

Zuwanderungswillige sollen keine Gewalt fürchten, sondern wissen, dass sie nicht erwünscht sind; Illegale deshalb ohne Zirkus in Abschiebehaft genommen werden. Rechtsweg ausgeschlossen. Dass die EU, d.h. der EGMR schon 2012 den Italienern verboten hat, ihre Grenze zu sichern - und Rechtsansprüche für Schiffbrüchige auf Asyl installierte - beweist, was wirklich gewollt war. (vgl. Egon Flaig, wie wir die Werte der Aufklärung verspielen)

Japan zeigt sich unfreundlich und ist es, das genügt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35392">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Die Diskussion um Grenzschutzsysteme, d.h. ihre Kosten, ist scheinheilig. Es erinnert an die Abschiebung integrierter Kopten nach muslimischen Krisengebieten. </p>
<p>Zuwanderungswillige sollen keine Gewalt fürchten, sondern wissen, dass sie nicht erwünscht sind; Illegale deshalb ohne Zirkus in Abschiebehaft genommen werden. Rechtsweg ausgeschlossen. Dass die EU, d.h. der EGMR schon 2012 den Italienern verboten hat, ihre Grenze zu sichern &#8211; und Rechtsansprüche für Schiffbrüchige auf Asyl installierte &#8211; beweist, was wirklich gewollt war. (vgl. Egon Flaig, wie wir die Werte der Aufklärung verspielen)</p>
<p>Japan zeigt sich unfreundlich und ist es, das genügt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35393</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 15:44:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10143#comment-35393</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35384&quot;&gt;Carsten Pabst&lt;/a&gt;.

Carsten Pabst,
Japan befindet sich bereits mitten drin im Prozeß der Vergreisung. Das angeblich Beklemmende, das in der Zukunft irgendwann Realität werden soll, ist bereits Gegenwart!
Man kann die Weigerung Japans, Millionen von Arbeits- und Armutsmigranten ins Land zu lassen, nur folgendermaßen deuten: Beklemmend für die Japaner wäre eine millionenfache Einwanderung von Vietnamesen, Kambodschanern, von Phillipinen und Indonesiern. Sie stellen ihre nationale ethnische Identität über (angebliche) wirtschaftliche Vorteile. Dabei scheinen diese vermeintlichen wirtschaftichen Vorteile lediglich ein wage Vermutung oder Hoffnung zu sein! Ob diese Art der Masseneinwanderung wirklich Vorteile brächte, scheint äußerst zweifelhaft zu sein. Auch die Japaner schauen auf unser Land und denken sich ihr Teil ...
Noch einmal:
Japan ist dabei, sein demographisches Problem der Überalterung mit modernsten Mitteln erfolgreich zu lösen: mit Digitalisierung, Robotik, künstlicher Intelligenz. Sie sind bereits mitten drin in diesem Prozeß der Rettung und Lösung. Gegenwart, nicht Zukunft!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35384">Carsten Pabst</a>.</p>
<p>Carsten Pabst,<br />
Japan befindet sich bereits mitten drin im Prozeß der Vergreisung. Das angeblich Beklemmende, das in der Zukunft irgendwann Realität werden soll, ist bereits Gegenwart!<br />
Man kann die Weigerung Japans, Millionen von Arbeits- und Armutsmigranten ins Land zu lassen, nur folgendermaßen deuten: Beklemmend für die Japaner wäre eine millionenfache Einwanderung von Vietnamesen, Kambodschanern, von Phillipinen und Indonesiern. Sie stellen ihre nationale ethnische Identität über (angebliche) wirtschaftliche Vorteile. Dabei scheinen diese vermeintlichen wirtschaftichen Vorteile lediglich ein wage Vermutung oder Hoffnung zu sein! Ob diese Art der Masseneinwanderung wirklich Vorteile brächte, scheint äußerst zweifelhaft zu sein. Auch die Japaner schauen auf unser Land und denken sich ihr Teil &#8230;<br />
Noch einmal:<br />
Japan ist dabei, sein demographisches Problem der Überalterung mit modernsten Mitteln erfolgreich zu lösen: mit Digitalisierung, Robotik, künstlicher Intelligenz. Sie sind bereits mitten drin in diesem Prozeß der Rettung und Lösung. Gegenwart, nicht Zukunft!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35392</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 15:31:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10143#comment-35392</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt Parallelen zu Japan, aber auch Unterschiede.

Und es gibt eine andere Mentalität, die andere Ziele anstrebt.

Insofern ist die Frage, welches Land in einer besseren Position ist bzw. an welches man „glauben“ soll, differenziert zu beantworten.

Ich kenne Japan nicht sehr gut und kann daher keine wirklich fundierte Einschätzung darlegen.

Nur mal als Anregung für vertiefende Diskussionen:

Demografie bzw. daraus erwachsende Probleme dürften sich nicht grundsätzlich unterscheiden, auch nicht die Tendenz zu höherer Staatsverschuldung – unsere Schwarze Null ist eine Schimäre, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun, sondern lediglich die Leute ruhig stellen soll.

Ich vermute, dass wir die wachsenden Staatsschulden letztlich – allerdings mit viel mehr Hemmungen – wie die Japaner mit Helikoptergeld finanzieren werden. 

Was Innovationen anlangt, sind wir wohl nicht so sehr weit auseinander: immer noch sehr stark in den traditionellen Industrien, durchaus auch bei der Adaption von Neuerungen, relativ schwach allerdings bei den Innovationstreibern, wenn die Lage in Japan so ist, wie es SZ hier glaubhaft dargestellt hat. Möglicherweise ist Japan offener für Venture Kapital, was ein Vorteil wäre. 

Im Bildungswesen,  wichtigster Ressource soweit es die für das Wachstum entscheidenden MINT-Fächer betrifft, dürften wir deutlich hinter Japan liegen.

Vor- und Nachteile sehe ich in der Homogenität der japanischen Gesellschaft. 

Wir sind wohl mentalitätsmäßig etwas offener, was grundlegende Anpassungen, insbesondere das Wertesystem betreffend und davon abgeleitet die Akzeptanz anderer Lebensformen, erleichtern sollte. Ich halte das für sehr wichtig, weil wir durch Demografie und Technologie einen vermutlich enormen Wandel zu bewältigen haben.

Bei der Zuwanderung ist der Unterscheid sehr groß. Japan hat nicht nur als Inselstaat einen erheblichen Vorteil, sondern das Land ist nicht so eingebunden wie wir es in die EU sind. Beides könnte entscheidend für einen sich deutlich unterschiedlich entwickelnden Wohlstand sein.

Hier aktuelle Überlegungen zu einem EU-Grenzschutzsystem:

http://www.rp-online.de/politik/eu/schutz-vor-illegaler-migration-besserer-grenzschutz-wuerde-eu-milliarden-kosten-aid-1.7396214

Zu den aufgerufenen EU 150 Mrd., von denen wir sicher einen ganz erheblichen Anteil zu tragen haben werden, kommen selbstverständlich weiterhin Transfers in die EU und die Integrationskosten für die bereits Zugewanderten – beides, wie es aussieht, ansteigend. 

Gut, die Japaner haben ab und an ein Erdbeben zu überstehen, aber die Zuwanderung nach Deutschland – auch von Ländern innerhalb der EU – könnte ein sehr entscheidender Unterschied zu ihrem Vorteil sein. 

Der größere Wirtschaftraum EU wiegt das nicht auf, weil die nationalen Interessen auseinanderlaufen und er daher so sehr zerstritten ist, dass die potenzielle Wirtschaftsmacht – gerade bei zunehmendem Protektionismus von Gewicht – nicht ausgespielt werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Parallelen zu Japan, aber auch Unterschiede.</p>
<p>Und es gibt eine andere Mentalität, die andere Ziele anstrebt.</p>
<p>Insofern ist die Frage, welches Land in einer besseren Position ist bzw. an welches man „glauben“ soll, differenziert zu beantworten.</p>
<p>Ich kenne Japan nicht sehr gut und kann daher keine wirklich fundierte Einschätzung darlegen.</p>
<p>Nur mal als Anregung für vertiefende Diskussionen:</p>
<p>Demografie bzw. daraus erwachsende Probleme dürften sich nicht grundsätzlich unterscheiden, auch nicht die Tendenz zu höherer Staatsverschuldung – unsere Schwarze Null ist eine Schimäre, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun, sondern lediglich die Leute ruhig stellen soll.</p>
<p>Ich vermute, dass wir die wachsenden Staatsschulden letztlich – allerdings mit viel mehr Hemmungen – wie die Japaner mit Helikoptergeld finanzieren werden. </p>
<p>Was Innovationen anlangt, sind wir wohl nicht so sehr weit auseinander: immer noch sehr stark in den traditionellen Industrien, durchaus auch bei der Adaption von Neuerungen, relativ schwach allerdings bei den Innovationstreibern, wenn die Lage in Japan so ist, wie es SZ hier glaubhaft dargestellt hat. Möglicherweise ist Japan offener für Venture Kapital, was ein Vorteil wäre. </p>
<p>Im Bildungswesen,  wichtigster Ressource soweit es die für das Wachstum entscheidenden MINT-Fächer betrifft, dürften wir deutlich hinter Japan liegen.</p>
<p>Vor- und Nachteile sehe ich in der Homogenität der japanischen Gesellschaft. </p>
<p>Wir sind wohl mentalitätsmäßig etwas offener, was grundlegende Anpassungen, insbesondere das Wertesystem betreffend und davon abgeleitet die Akzeptanz anderer Lebensformen, erleichtern sollte. Ich halte das für sehr wichtig, weil wir durch Demografie und Technologie einen vermutlich enormen Wandel zu bewältigen haben.</p>
<p>Bei der Zuwanderung ist der Unterscheid sehr groß. Japan hat nicht nur als Inselstaat einen erheblichen Vorteil, sondern das Land ist nicht so eingebunden wie wir es in die EU sind. Beides könnte entscheidend für einen sich deutlich unterschiedlich entwickelnden Wohlstand sein.</p>
<p>Hier aktuelle Überlegungen zu einem EU-Grenzschutzsystem:</p>
<p><a href="http://www.rp-online.de/politik/eu/schutz-vor-illegaler-migration-besserer-grenzschutz-wuerde-eu-milliarden-kosten-aid-1.7396214" rel="nofollow ugc">http://www.rp-online.de/politik/eu/schutz-vor-illegaler-migration-besserer-grenzschutz-wuerde-eu-milliarden-kosten-aid-1.7396214</a></p>
<p>Zu den aufgerufenen EU 150 Mrd., von denen wir sicher einen ganz erheblichen Anteil zu tragen haben werden, kommen selbstverständlich weiterhin Transfers in die EU und die Integrationskosten für die bereits Zugewanderten – beides, wie es aussieht, ansteigend. </p>
<p>Gut, die Japaner haben ab und an ein Erdbeben zu überstehen, aber die Zuwanderung nach Deutschland – auch von Ländern innerhalb der EU – könnte ein sehr entscheidender Unterschied zu ihrem Vorteil sein. </p>
<p>Der größere Wirtschaftraum EU wiegt das nicht auf, weil die nationalen Interessen auseinanderlaufen und er daher so sehr zerstritten ist, dass die potenzielle Wirtschaftsmacht – gerade bei zunehmendem Protektionismus von Gewicht – nicht ausgespielt werden kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Carsten Pabst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35388</link>

		<dc:creator><![CDATA[Carsten Pabst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 12:57:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10143#comment-35388</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35379&quot;&gt;Carsten Pabst&lt;/a&gt;.

Soll natürlich pazifischer Feuerring heißen :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35379">Carsten Pabst</a>.</p>
<p>Soll natürlich pazifischer Feuerring heißen :-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35386</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 12:36:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10143#comment-35386</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35381&quot;&gt;Bakwahn&lt;/a&gt;.

&quot;Es ist ganz offensichtlich: Japan steht in Treue zu seiner ethnischen und kulturellen Identität.&quot; - Und so sieht Identität in diesem Land aus: Empörung in Magdeburg: SPD-Staatssekretärin tritt offiziell mit Kopftuch bei Moslems in Stendal auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/darum-glaube-ich-an-japan-und-nicht-an-deutschland/#comment-35381">Bakwahn</a>.</p>
<p>&#8220;Es ist ganz offensichtlich: Japan steht in Treue zu seiner ethnischen und kulturellen Identität.&#8221; &#8211; Und so sieht Identität in diesem Land aus: Empörung in Magdeburg: SPD-Staatssekretärin tritt offiziell mit Kopftuch bei Moslems in Stendal auf.</p>
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