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	Kommentare zu: China&#8217;s Economy Goes From Bad To Worse, In Charts	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Dieter Krause		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 10:18:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[WARUM spielt China - das 1980 von einem viel tieferen wirtschaftlichen Niveau als z.B. Indien gestartet ist und seitdem über 30 Jahre lang wesentlich höhere Wachstumsraten als Indien (eine Demokratie!) aufzuweisen hatte - in einer anderen Liga? Die Gründe liegen vor allem im staatlichen und kulturellen (konfuzianisch geprägte Kultur mit einer hohen Wertschätzung von Lernen, Bildung und harter Arbeit - siehe Japan, Taiwan und Südkorea) Bereich. China ist DAS MUSTERBEISPIEL für die Richtigkeit der Aussage des südkoreanischen Entwicklungsökonomen Ha-Joon Chang, dass die Wirtschaftsentwicklung von Entwicklungsländern unter intelligenter staatlicher Führung (mit Integratuion in die Wertschöpfungskettenndes Weltmarktes!) meist wesentlich höher ist als unter einseitig marktliberalen Ausrichtung (Entwicklungsdiktatur). Schon allein durch die Möglichkeit der Kreditlenkung, der Festlegung von Zinsobergrenzen und der Möglichkeit des Transfers von Mitteln aus dem Konsum- hin in den Investitionsbereich (in der Spitze 50%(!) des BIP in China). Fehlallokationen (z.B. zuviele Flughäfen) natürlich nicht ausgeschlossen. Aber die hat es ja wohl in der Zeit auch in den USA mehrfach gegeben oder? - Jetzt - nachdem man die Grundlagen geschaffen hat - wird kontrolliert liberalisiert, auch um den Privatkonsum anzukurbeln und um die exzessiv hohen Sparquoten abzusenken (also Umlenkung in Konsum). Ein guter Chinese ist jetzt nicht wer zuviel spart sondern wer viel konsumiert! Wofür man aber auch ein funktionierendes Sozialversicherungssystem braucht. Ist freilich verbunden mit geringeren - aber dafür gesünderen Wachstumsraten (Umweltschutz!)! - Brasilien, Rußland und Südafrika sind leider vor allem Rohstoffexporteure geblieben, also der simpelsten Form der Wertschöpfung. Um höherwertiges Wirtschaftswachstum zu erzielen, brauchen sie vor allem ein wesentlich besserer Bildungssystem! Und die Hoffnung, dass die Eliten dann auch im Land bleiben und nicht abwandern (extrem in Rußland). - Ohne die harte und wirtschaftlich aufgeklärte Hand des Staates wäre der in der Wirtschaftsgeschichte einmalige Aufstieg Chinas aber definitiv nicht möglich gewesen! War so ähnlich auch in Preußen im 19. Jahrhundert. Freilich unter dem Dach der Ideologie eines Laissez-faire-Kapitalismus! Was damals viel geringe Wirtschaftswachstums- raten zeitigte. 

PS.: Die Korruption dürfte übrigens in der Demokratie Indien noch viel größer sein als in China (demokratische Ämterpatronage)! Dort - nicht in China - dürfte es die nach Rußland größten Betrügereien gegeben haben (mit Milliardenschäden bei korrupten Privatisierungen)!
&quot;Seit 2005 soll das zuständige Ministerium die Rechte zur Ausbeutung von 142 Kohlefeldern zu Spottpreisen an Privatfirmen verkauft haben, anstatt sie an die Höchstbietenden zu versteigern. Laut dem Rechnungsprüfer sollen dem Staat dadurch Einnahmen in der Höhe von umgerechnet fast 34 Milliarden Dollar entgangen sein.&quot;
http://www.nzz.ch/aktuell/international/uebersicht/indien-schlittert-von-einem-skandal-zum-naechsten-1.17523214]]></description>
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<p>PS.: Die Korruption dürfte übrigens in der Demokratie Indien noch viel größer sein als in China (demokratische Ämterpatronage)! Dort &#8211; nicht in China &#8211; dürfte es die nach Rußland größten Betrügereien gegeben haben (mit Milliardenschäden bei korrupten Privatisierungen)!<br />
&#8220;Seit 2005 soll das zuständige Ministerium die Rechte zur Ausbeutung von 142 Kohlefeldern zu Spottpreisen an Privatfirmen verkauft haben, anstatt sie an die Höchstbietenden zu versteigern. Laut dem Rechnungsprüfer sollen dem Staat dadurch Einnahmen in der Höhe von umgerechnet fast 34 Milliarden Dollar entgangen sein.&#8221;<br />
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