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	Kommentare zu: „China hat ein riesiges Schuldenproblem“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16534</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2016 05:26:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16507&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„Das Verhältnis 99%:1% ist nicht der historische Wendepunkt.“

Nein, das ist es nicht und das habe ich so auch nicht geschrieben. Denn dieses Verhältnis dominiert letztlich seit Jahrtausenden die Wirklichkeit. In diesem Punkt gibt es also keinen Dissens. 

Aber in diesem Punkt gibt es eine unterschiedliche Einschätzung: „Kurzum: Sie fühlen sich nicht kujoniert.“

50 % arbeitslose Jugendliche fühlen sich kujoniert: http://www.zeit.de/2015/20/jugendarbeitslosigkeit-europa-ausbildung-finanzkrise. Eine zunehmende Wählerschaft am linken und rechten Spektrum fühlt sich kujoniert. 

„Ich glaube nicht, dass es den 1% egal ist, ob das Vertrauen in die Währung verloren geht.“

„Dahinter steht der Gedanke, dass es der großen Mehrheit der Bevölkerung letztendlich um sich selbst und nicht um ihr Verhältnis zu anderen geht“

Sie liefern die Begründung selber, warum dem einzelnen die Währung eigentlich egal ist. Es ist das Dilemma einer individualisierten Gesellschaft, der das Gefühl für die Bedeutung der Gemeinschaft abhanden gekommen ist. Und ja, dann ist vieles möglich, was sich zuvor niemand vorzustellen vermochte.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16507">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„Das Verhältnis 99%:1% ist nicht der historische Wendepunkt.“</p>
<p>Nein, das ist es nicht und das habe ich so auch nicht geschrieben. Denn dieses Verhältnis dominiert letztlich seit Jahrtausenden die Wirklichkeit. In diesem Punkt gibt es also keinen Dissens. </p>
<p>Aber in diesem Punkt gibt es eine unterschiedliche Einschätzung: „Kurzum: Sie fühlen sich nicht kujoniert.“</p>
<p>50 % arbeitslose Jugendliche fühlen sich kujoniert: <a href="http://www.zeit.de/2015/20/jugendarbeitslosigkeit-europa-ausbildung-finanzkrise" rel="nofollow ugc">http://www.zeit.de/2015/20/jugendarbeitslosigkeit-europa-ausbildung-finanzkrise</a>. Eine zunehmende Wählerschaft am linken und rechten Spektrum fühlt sich kujoniert. </p>
<p>„Ich glaube nicht, dass es den 1% egal ist, ob das Vertrauen in die Währung verloren geht.“</p>
<p>„Dahinter steht der Gedanke, dass es der großen Mehrheit der Bevölkerung letztendlich um sich selbst und nicht um ihr Verhältnis zu anderen geht“</p>
<p>Sie liefern die Begründung selber, warum dem einzelnen die Währung eigentlich egal ist. Es ist das Dilemma einer individualisierten Gesellschaft, der das Gefühl für die Bedeutung der Gemeinschaft abhanden gekommen ist. Und ja, dann ist vieles möglich, was sich zuvor niemand vorzustellen vermochte.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16507</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 17:03:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Herr Stöcker,  es gibt Punkte, an denen wir einfach nicht zusammenkommen.

An diesem z. B.:

„Wir stehen hier vor einem historischen Wendepunkt, der darüber entscheiden wird, ob sich die 99 % durch die 1 % weiterhin kujonieren lassen …“

Das Verhältnis 99%:1% ist nicht der historische Wendepunkt.

Denn die Vermögensverteilung ist ganz offensichtlich nicht entscheidend dafür, wie sich die Dinge entwickeln (was nicht heißt, dass sie überhaupt keine Rolle spielt). 

Entscheidend ist m. A. n. die Beantwortung der folgenden Frage:

Können die 99% oder wenigstens der größte Teil von ihnen mit einer Verbesserung ihres Wohlstandsniveaus rechnen oder nicht?

Kurzum: Es geht um die 99% bzw. eine Mehrheit von ihnen!

Die haben zwar keinen großen Einfluss darauf, OB die 1% noch etwas vermögender werden oder nicht. Aber sie entscheiden politisch darüber, wie LANGE die 1% noch vermögender werden.

Dahinter steht der Gedanke, dass es der großen Mehrheit der Bevölkerung letztendlich um sich selbst und nicht um ihr Verhältnis zu anderen geht – jedenfalls auf dem Wohlstandsniveau, das wir haben und dem, was die Entwicklungsländer in wenigen Jahrzehnten erreichen konnten. 

Dafür gibt es auch eine rationale Überlegung, die Rawls schon vor Jahrzehnten so formuliert hat:

„Soziale und ökonomische Ungleichheiten … müssen sich zum GRÖSSTMÖGLICHEN Vorteil für die am WENIGSTEN begünstigten Gesellschaftsmitglieder auswirken (um gerechtfertigt zu sein). 

Theoretisch zumindest kann das auch heißen: Extrem ungleiche Vermögensverteilung kann durchaus gerechtfertigt und damit hinzunehmen sein (was nicht heißt, dass sie anzustreben sei).  

Das verstehen die allermeisten nicht und danach urteilen sie auch nicht. Abgesehen davon ist nicht erfüllt, was Rawls zur Rechtfertigung von Ungleichheit fordert.  

Solange aber die überwiegende Zahl von Menschen nicht glaubt, dass derartige Ungleichheit zu ihrem Nachteil gereicht, werden sie nichts unternehmen, was ihr Wohlstandsniveau infrage stellt. 

Kurzum: Sie fühlen sich nicht kujoniert.  

Ich sehe jedenfalls keine Aufstände, wenn wieder einmal von der in der Tat krassen Vermögensverteilung berichtet wird. Ich sehe allerdings Unzufriedenheit, die auch auf fehlende Wohlstandsperspektiven zurückzuführen ist (Pegida u. a.). Insoweit: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.   

Im Übrigen:

Ich glaube nicht, dass es den 1% egal ist, ob das Vertrauen in die Währung verloren geht. 

Denn ginge es verloren, ist alles möglich – und der Wert ihres Vermögens (Sachwerte) könnte weit weniger sein als sie sich jemals vorgestellt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Stöcker,  es gibt Punkte, an denen wir einfach nicht zusammenkommen.</p>
<p>An diesem z. B.:</p>
<p>„Wir stehen hier vor einem historischen Wendepunkt, der darüber entscheiden wird, ob sich die 99 % durch die 1 % weiterhin kujonieren lassen …“</p>
<p>Das Verhältnis 99%:1% ist nicht der historische Wendepunkt.</p>
<p>Denn die Vermögensverteilung ist ganz offensichtlich nicht entscheidend dafür, wie sich die Dinge entwickeln (was nicht heißt, dass sie überhaupt keine Rolle spielt). </p>
<p>Entscheidend ist m. A. n. die Beantwortung der folgenden Frage:</p>
<p>Können die 99% oder wenigstens der größte Teil von ihnen mit einer Verbesserung ihres Wohlstandsniveaus rechnen oder nicht?</p>
<p>Kurzum: Es geht um die 99% bzw. eine Mehrheit von ihnen!</p>
<p>Die haben zwar keinen großen Einfluss darauf, OB die 1% noch etwas vermögender werden oder nicht. Aber sie entscheiden politisch darüber, wie LANGE die 1% noch vermögender werden.</p>
<p>Dahinter steht der Gedanke, dass es der großen Mehrheit der Bevölkerung letztendlich um sich selbst und nicht um ihr Verhältnis zu anderen geht – jedenfalls auf dem Wohlstandsniveau, das wir haben und dem, was die Entwicklungsländer in wenigen Jahrzehnten erreichen konnten. </p>
<p>Dafür gibt es auch eine rationale Überlegung, die Rawls schon vor Jahrzehnten so formuliert hat:</p>
<p>„Soziale und ökonomische Ungleichheiten … müssen sich zum GRÖSSTMÖGLICHEN Vorteil für die am WENIGSTEN begünstigten Gesellschaftsmitglieder auswirken (um gerechtfertigt zu sein). </p>
<p>Theoretisch zumindest kann das auch heißen: Extrem ungleiche Vermögensverteilung kann durchaus gerechtfertigt und damit hinzunehmen sein (was nicht heißt, dass sie anzustreben sei).  </p>
<p>Das verstehen die allermeisten nicht und danach urteilen sie auch nicht. Abgesehen davon ist nicht erfüllt, was Rawls zur Rechtfertigung von Ungleichheit fordert.  </p>
<p>Solange aber die überwiegende Zahl von Menschen nicht glaubt, dass derartige Ungleichheit zu ihrem Nachteil gereicht, werden sie nichts unternehmen, was ihr Wohlstandsniveau infrage stellt. </p>
<p>Kurzum: Sie fühlen sich nicht kujoniert.  </p>
<p>Ich sehe jedenfalls keine Aufstände, wenn wieder einmal von der in der Tat krassen Vermögensverteilung berichtet wird. Ich sehe allerdings Unzufriedenheit, die auch auf fehlende Wohlstandsperspektiven zurückzuführen ist (Pegida u. a.). Insoweit: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.   </p>
<p>Im Übrigen:</p>
<p>Ich glaube nicht, dass es den 1% egal ist, ob das Vertrauen in die Währung verloren geht. </p>
<p>Denn ginge es verloren, ist alles möglich – und der Wert ihres Vermögens (Sachwerte) könnte weit weniger sein als sie sich jemals vorgestellt haben.</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16504</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 15:39:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16501&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Nur empören wird aber nicht ausreichen: „Stéphane Hessel: «Empört und engagiert Euch»: https://www.youtube.com/watch?v=IBOu6RxcLQw

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16501">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Nur empören wird aber nicht ausreichen: „Stéphane Hessel: «Empört und engagiert Euch»: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=IBOu6RxcLQw" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=IBOu6RxcLQw</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16503</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 15:36:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16501&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Tischer,

dass QE nicht funktioniert (zumindest nicht für die 99 %), hatte ich bereits im Oktober 2013 moniert: http://zinsfehler.wordpress.com/2013/10/30/tapering-liquidity-a-trap-yet-a-tapering-in-the-dark-of-economic-theory-2/ 

Es geht aber bei dieser Veranstaltung gar nicht um die 99 %. Dieser Illusion sollten wir/ich uns nicht länger hingeben. Es geht ausschließlich um die Interessen der 1 %. Denen ist doch schei… egal, ob das Vertrauen in eine Währung verloren geht. Ganz im Gegenteil: Ist das Vertrauen dahin, dann können die mal wieder verkünden: 

Seht ihr, ihr kleinen dummen Sozialromantiker: Der Staat und die mit Ihnen verbandelten Zentralbanken sind das wahre Übel! Die haben jetzt sogar unsere schöne Währung ruiniert. Ruft nicht nach dem Staat, dem alten Leviathan, nur der freie Markt sorgt für unser aller Heil. Und nun tut schön Buße und geht an die Arbeit; denn nur diese macht euch wirklich frei!

Und damit wäre dieses sozialdemokratische Problem „GELÖST“.

Für alle, die keine Zeit haben, alle 14 Seiten zu lesen (Die monetäre Krise des Kapitalismus), hier der letzte Absatz:

Wir stehen hier vor einem historischen Wendepunkt, der darüber entscheiden wird, ob sich die 99 % durch die 1 % weiterhin kujonieren lassen und wir in einer Plutokratie enden oder aber den friedlichen Wandel mit einer demokratisch verankerten Zentralbank hinbekommen, die zukünftig die Interessen aller Bürger Europas gleichberechtigt anerkennt und auch danach handelt. Die monetäre Frage ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16501">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Lieber Herr Tischer,</p>
<p>dass QE nicht funktioniert (zumindest nicht für die 99 %), hatte ich bereits im Oktober 2013 moniert: <a href="http://zinsfehler.wordpress.com/2013/10/30/tapering-liquidity-a-trap-yet-a-tapering-in-the-dark-of-economic-theory-2/" rel="nofollow ugc">http://zinsfehler.wordpress.com/2013/10/30/tapering-liquidity-a-trap-yet-a-tapering-in-the-dark-of-economic-theory-2/</a> </p>
<p>Es geht aber bei dieser Veranstaltung gar nicht um die 99 %. Dieser Illusion sollten wir/ich uns nicht länger hingeben. Es geht ausschließlich um die Interessen der 1 %. Denen ist doch schei… egal, ob das Vertrauen in eine Währung verloren geht. Ganz im Gegenteil: Ist das Vertrauen dahin, dann können die mal wieder verkünden: </p>
<p>Seht ihr, ihr kleinen dummen Sozialromantiker: Der Staat und die mit Ihnen verbandelten Zentralbanken sind das wahre Übel! Die haben jetzt sogar unsere schöne Währung ruiniert. Ruft nicht nach dem Staat, dem alten Leviathan, nur der freie Markt sorgt für unser aller Heil. Und nun tut schön Buße und geht an die Arbeit; denn nur diese macht euch wirklich frei!</p>
<p>Und damit wäre dieses sozialdemokratische Problem „GELÖST“.</p>
<p>Für alle, die keine Zeit haben, alle 14 Seiten zu lesen (Die monetäre Krise des Kapitalismus), hier der letzte Absatz:</p>
<p>Wir stehen hier vor einem historischen Wendepunkt, der darüber entscheiden wird, ob sich die 99 % durch die 1 % weiterhin kujonieren lassen und wir in einer Plutokratie enden oder aber den friedlichen Wandel mit einer demokratisch verankerten Zentralbank hinbekommen, die zukünftig die Interessen aller Bürger Europas gleichberechtigt anerkennt und auch danach handelt. Die monetäre Frage ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-hat-ein-riesiges-schuldenproblem/#comment-16501</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 11:49:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen der Verhinderung einer Katastrophe und der Stimulierung von Nachfrage. Eine Zentralbank hat die Möglichkeit, eine Finanzkrise abzuwenden, aber nicht unbedingt, die Nachfrage anzuregen.“

So ist es, wenn man nicht in einer normalen Rezession ist, sondern in einer Überschuldungskrise.

„Ein Problem entsteht aber, wenn die Leute sehen, dass der Effekt ausbleibt. Die Zentralbank verliert dann an Glaubwürdigkeit, und die Worte haben keine Macht mehr.“

Auf diesem Wege sind wir. Deshalb wird pausenlos mit QE nachgelegt, oder wie heute mit Strafzinsen durch die BoJ, um die Glaubwürdigkeit sowie die Macht der Worte wieder herzustellen. Bis jetzt funktioniert das – bis jetzt.  

„Aber Staatsausgaben und ein Abwurf von Helikoptergeld allein helfen noch nicht gegen das geringe Potenzialwachstum. Dagegen braucht es beispielsweise eine andere Bevölkerungsentwicklung, Kapitalakkumulation und Produktivitätswachstum.“

Wenn richtig ist, was Buiter sagt  ich auch glaube, dann ist die folgende Aussage fragwürdig:

„Wenn man ernsthaft Geld für die Integration vieler Flüchtlinge ausgeben würde, hätte man das Nachfrageproblem gelöst und gleichzeitig etwas gegen die Probleme auf der Angebotsseite getan.“

Man hätte etwas für die Nachfrage getan, aber NICHT das Nachfrageproblem GELÖST.

Integration der Flüchtlinge löst nicht die Strukturprobleme, die Buiter sieht und zuvor benannt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen der Verhinderung einer Katastrophe und der Stimulierung von Nachfrage. Eine Zentralbank hat die Möglichkeit, eine Finanzkrise abzuwenden, aber nicht unbedingt, die Nachfrage anzuregen.“</p>
<p>So ist es, wenn man nicht in einer normalen Rezession ist, sondern in einer Überschuldungskrise.</p>
<p>„Ein Problem entsteht aber, wenn die Leute sehen, dass der Effekt ausbleibt. Die Zentralbank verliert dann an Glaubwürdigkeit, und die Worte haben keine Macht mehr.“</p>
<p>Auf diesem Wege sind wir. Deshalb wird pausenlos mit QE nachgelegt, oder wie heute mit Strafzinsen durch die BoJ, um die Glaubwürdigkeit sowie die Macht der Worte wieder herzustellen. Bis jetzt funktioniert das – bis jetzt.  </p>
<p>„Aber Staatsausgaben und ein Abwurf von Helikoptergeld allein helfen noch nicht gegen das geringe Potenzialwachstum. Dagegen braucht es beispielsweise eine andere Bevölkerungsentwicklung, Kapitalakkumulation und Produktivitätswachstum.“</p>
<p>Wenn richtig ist, was Buiter sagt  ich auch glaube, dann ist die folgende Aussage fragwürdig:</p>
<p>„Wenn man ernsthaft Geld für die Integration vieler Flüchtlinge ausgeben würde, hätte man das Nachfrageproblem gelöst und gleichzeitig etwas gegen die Probleme auf der Angebotsseite getan.“</p>
<p>Man hätte etwas für die Nachfrage getan, aber NICHT das Nachfrageproblem GELÖST.</p>
<p>Integration der Flüchtlinge löst nicht die Strukturprobleme, die Buiter sieht und zuvor benannt hat.</p>
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