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	Kommentare zu: &#8220;Cash-hoarding companies are still a problem for Japan&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Nov 2017 11:41:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29743</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2017 11:41:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29661&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig

&#062;Die relativ höheren Gehälter in Erziehung und Pflege werden schon noch bezahlt werden, damit die Leute von anderen Berufen abwandern bzw. wieder in der Familie erziehen und Pflegen. Ob das wünschenswert ist oder nicht, ist eine gesellschaftliche und keine ökonomische Frage und daher für die Jobbetrachtung egal.&#062;

Diese Auffassung ist nicht haltbar.

Die Abwanderung der Menschen aus dem produzierenden Gewerbe hin zu den Pflegeberufen ist natürlich gesellschaftlich hochbedeutsam, aber AUCH ökonomisch. 

Ich gebe Ihnen zu bedenken: 

Ein gut bezahlter Arbeitnehmer in der Automobilindustrie, der ein Hypothek auf seinem Haus hat, die er noch 20 Jahre abzahlen muss, wird NIE freiwillig in die Pflege abwandern, weil er bei der Bezahlung dort sein Haus und damit seine Existenzperspektive verliert (Präferenzen und Eignung einmal ausgeblendet).

Die Bezahlung in der Pflege kann nicht so hoch sein, dass sein Haus weiter zu finanzieren ist. Denn wäre sie so hoch, gäbe es keine Automobilindustrie mehr wegen der hohen Steuern und/oder Sozialabgaben. Damit wäre die bezahlte Pflege tot. 

Es kann aber sein, dass  der obige Arbeitnehmer in die Pflege abwandern MUSS, weil sein Job in der Automobilindustrie entfallen ist und er keinen anderen vergleichbar gut bezahlten findet. 

Das ist dann zwar gut für die Pflege, aber ein existenzielles Desaster für den neuen Pfleger. 

Kurzum:

Strukturanpassungen können in einem SCHULDGELDSYSTEM trotz der erforderlichen gesellschaftlichen Veränderungen ökonomisch hochproblematisch sein.

Das ist beispielhaft in USA zu sehen. 

Abwanderung der Menschen aus dem gut bezahlten produzierenden Gewerbe hin in die viel schlechter bezahlten Dienstleistungsjobs:

Nahezu VOLLBESCHÄFTIGUNG mit sehr starken ökonomischen und politischen VERWERFUNGEN. 

Dieser Zustand wird zwar durch das schwache Sozialsystem und die Bevorzugung der Wohlhabenden bei der Besteuerung dramatisiert. Entstanden ist er aber dadurch nicht. 

Der aufgezeigte Mechanismus gilt hier wie dort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29661">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig</p>
<p>&gt;Die relativ höheren Gehälter in Erziehung und Pflege werden schon noch bezahlt werden, damit die Leute von anderen Berufen abwandern bzw. wieder in der Familie erziehen und Pflegen. Ob das wünschenswert ist oder nicht, ist eine gesellschaftliche und keine ökonomische Frage und daher für die Jobbetrachtung egal.&gt;</p>
<p>Diese Auffassung ist nicht haltbar.</p>
<p>Die Abwanderung der Menschen aus dem produzierenden Gewerbe hin zu den Pflegeberufen ist natürlich gesellschaftlich hochbedeutsam, aber AUCH ökonomisch. </p>
<p>Ich gebe Ihnen zu bedenken: </p>
<p>Ein gut bezahlter Arbeitnehmer in der Automobilindustrie, der ein Hypothek auf seinem Haus hat, die er noch 20 Jahre abzahlen muss, wird NIE freiwillig in die Pflege abwandern, weil er bei der Bezahlung dort sein Haus und damit seine Existenzperspektive verliert (Präferenzen und Eignung einmal ausgeblendet).</p>
<p>Die Bezahlung in der Pflege kann nicht so hoch sein, dass sein Haus weiter zu finanzieren ist. Denn wäre sie so hoch, gäbe es keine Automobilindustrie mehr wegen der hohen Steuern und/oder Sozialabgaben. Damit wäre die bezahlte Pflege tot. </p>
<p>Es kann aber sein, dass  der obige Arbeitnehmer in die Pflege abwandern MUSS, weil sein Job in der Automobilindustrie entfallen ist und er keinen anderen vergleichbar gut bezahlten findet. </p>
<p>Das ist dann zwar gut für die Pflege, aber ein existenzielles Desaster für den neuen Pfleger. </p>
<p>Kurzum:</p>
<p>Strukturanpassungen können in einem SCHULDGELDSYSTEM trotz der erforderlichen gesellschaftlichen Veränderungen ökonomisch hochproblematisch sein.</p>
<p>Das ist beispielhaft in USA zu sehen. </p>
<p>Abwanderung der Menschen aus dem gut bezahlten produzierenden Gewerbe hin in die viel schlechter bezahlten Dienstleistungsjobs:</p>
<p>Nahezu VOLLBESCHÄFTIGUNG mit sehr starken ökonomischen und politischen VERWERFUNGEN. </p>
<p>Dieser Zustand wird zwar durch das schwache Sozialsystem und die Bevorzugung der Wohlhabenden bei der Besteuerung dramatisiert. Entstanden ist er aber dadurch nicht. </p>
<p>Der aufgezeigte Mechanismus gilt hier wie dort.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29697</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2017 03:52:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29661&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Sehe ich wie Markus. Die Redewendung, dass man einen alten Baum nicht verpflanzen soll, kommt nicht von ungefähr. Die relativ höheren Gehälter in Erziehung und Pflege werden schon noch bezahlt werden, damit die Leute von anderen Berufen abwandern bzw. wieder in der Familie erziehen und Pflegen. Ob das wünschenswert ist oder nicht, ist eine gesellschaftliche und keine ökonomische Frage und daher für die Jobbetrachtung egal. Es ist nur der Leidensdruck in den Sozialberufen für viele noch nicht groß genug. Das kann aber auch auf anderem Wege passieren, wenn die Exportwirtschaft einbricht und die heute relativ besser bezahlten Jobs dort deutlich weniger bzw. Deutlich schlechter bezahlt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29661">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Sehe ich wie Markus. Die Redewendung, dass man einen alten Baum nicht verpflanzen soll, kommt nicht von ungefähr. Die relativ höheren Gehälter in Erziehung und Pflege werden schon noch bezahlt werden, damit die Leute von anderen Berufen abwandern bzw. wieder in der Familie erziehen und Pflegen. Ob das wünschenswert ist oder nicht, ist eine gesellschaftliche und keine ökonomische Frage und daher für die Jobbetrachtung egal. Es ist nur der Leidensdruck in den Sozialberufen für viele noch nicht groß genug. Das kann aber auch auf anderem Wege passieren, wenn die Exportwirtschaft einbricht und die heute relativ besser bezahlten Jobs dort deutlich weniger bzw. Deutlich schlechter bezahlt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29678</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 22:58:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29661&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@ D. Tischer (da gab es keinen Antwortbutton, deswegen hier):

Die Pflege _im_ Ausland halte ich für eher unwahrscheinlich. Je älter desto weniger flexibel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29661">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@ D. Tischer (da gab es keinen Antwortbutton, deswegen hier):</p>
<p>Die Pflege _im_ Ausland halte ich für eher unwahrscheinlich. Je älter desto weniger flexibel.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29672</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 20:50:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9516#comment-29672</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29661&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Ich würde auch mal abwarten.

Allerdings frage ich mich schon heute, wie die möglicherweise erheblich steigende Gehälter für Altenpfleger und Erzieher zu finanzieren sind.

Nur mal eine Überlegung, die zwar nicht taufrisch, aber angebracht ist – und der entsprechend auch schon einige handeln: 

Wenn keine billigen Arbeitskräfte mehr importiert werden dürfen bzw. hierzulande die Pfleger zu teuer werden, dann lässt man sich eben im billigen Ausland pflegen. 

Die Heimatverbundenheit lässt sich durch Internet-TV jedenfalls aufrecht erhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29661">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Ich würde auch mal abwarten.</p>
<p>Allerdings frage ich mich schon heute, wie die möglicherweise erheblich steigende Gehälter für Altenpfleger und Erzieher zu finanzieren sind.</p>
<p>Nur mal eine Überlegung, die zwar nicht taufrisch, aber angebracht ist – und der entsprechend auch schon einige handeln: </p>
<p>Wenn keine billigen Arbeitskräfte mehr importiert werden dürfen bzw. hierzulande die Pfleger zu teuer werden, dann lässt man sich eben im billigen Ausland pflegen. </p>
<p>Die Heimatverbundenheit lässt sich durch Internet-TV jedenfalls aufrecht erhalten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29661</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 19:30:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29659&quot;&gt;Markus&lt;/a&gt;.

Warten wir mal ab. Bis jetzt versucht ein Kartell aus Politik, Arbeitgebern und Gewerkschaften!, die Gehälter z.B. für Altenpfleger und Erzieher nicht steigen zu lassen, indem europäische Arbeitskräfte importiert und Verhandlungen verhindert werden. Mal schauen, ob das durchgehalten werden kann, wenn Strömungen wie die AFD wachsen und die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29659">Markus</a>.</p>
<p>Warten wir mal ab. Bis jetzt versucht ein Kartell aus Politik, Arbeitgebern und Gewerkschaften!, die Gehälter z.B. für Altenpfleger und Erzieher nicht steigen zu lassen, indem europäische Arbeitskräfte importiert und Verhandlungen verhindert werden. Mal schauen, ob das durchgehalten werden kann, wenn Strömungen wie die AFD wachsen und die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29659</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 19:16:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;At the same time, a shrinking workforce should enjoy increased labour market power and demand higher wages&quot;

Diese Aussage halte ich in einer Demokratie, in der die Rentner einen Großteil der Wahlbevölkerung stellen, für sehr gewagt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;At the same time, a shrinking workforce should enjoy increased labour market power and demand higher wages&#8221;</p>
<p>Diese Aussage halte ich in einer Demokratie, in der die Rentner einen Großteil der Wahlbevölkerung stellen, für sehr gewagt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29641</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 16:06:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29632&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Sie haben recht. 

Nicht nur für japanische Unternehmen gilt, dass fehlende Rechtssicherheit und politischer Instabilität als INVESTITIONSRISIKO angesehen werden müssen.  

Wenn deutsche Unternehmen dennoch z. B. in China erheblich investieren, zeigt dies, wie attraktiv so ein Land ist – und wie unattraktiv z. B. Deutschland ist (für Investitionen, nicht zum Leben)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29632">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Sie haben recht. </p>
<p>Nicht nur für japanische Unternehmen gilt, dass fehlende Rechtssicherheit und politischer Instabilität als INVESTITIONSRISIKO angesehen werden müssen.  </p>
<p>Wenn deutsche Unternehmen dennoch z. B. in China erheblich investieren, zeigt dies, wie attraktiv so ein Land ist – und wie unattraktiv z. B. Deutschland ist (für Investitionen, nicht zum Leben)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29632</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 14:11:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29625&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ich gebe Ihnen recht, dass die Japaner in anderen Ländern investieren sollten und teilweise passiert dies ja auch. Nur ist das gar nicht so ungefährlich. In sicheren Ländern wie Deutschland sind die Wachstumsaussichten niedrig. In wachstumsstarken Ländern wie China oder Indonesien sind die Japaner bis heute politisch umstritten, da sie sich für die Taten aus dem 2. Weltkrieg nicht entschuldigt haben bzw. ein Versöhnungsprozess analog der EU bisher nicht gelaufen ist. Eventuell ist es für ein echtes japanisches Unternehmen tatsächlich rational, derzeit nicht zu investieren, denn bei politischen Spannungen sind Enteignungen keineswegs so unwahrscheinlich wie wir bei uns vielleicht glauben könnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29625">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ich gebe Ihnen recht, dass die Japaner in anderen Ländern investieren sollten und teilweise passiert dies ja auch. Nur ist das gar nicht so ungefährlich. In sicheren Ländern wie Deutschland sind die Wachstumsaussichten niedrig. In wachstumsstarken Ländern wie China oder Indonesien sind die Japaner bis heute politisch umstritten, da sie sich für die Taten aus dem 2. Weltkrieg nicht entschuldigt haben bzw. ein Versöhnungsprozess analog der EU bisher nicht gelaufen ist. Eventuell ist es für ein echtes japanisches Unternehmen tatsächlich rational, derzeit nicht zu investieren, denn bei politischen Spannungen sind Enteignungen keineswegs so unwahrscheinlich wie wir bei uns vielleicht glauben könnten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29625</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 12:16:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9516#comment-29625</guid>

					<description><![CDATA[Wenn ich richtig gelesen habe, ist doch das Problem, WARUM die Unternehmen nicht investieren, obwohl sie die Investitionen problemlos finanzieren könnten – und das noch nicht einmal durch Verschuldung, sondern mit ihren Gewinnen.

Antwort von bto:

&#062;Die Unternehmen sparen, weil sie immer noch die Erfahrung von der großen Blase in Erinnerung haben, wo sie sich übermäßig verschuldet haben.&#062;

Meine Antwort:

Es lohnt sich für sie nicht in Japan zu investieren.

Konsequenz:

Wenn die Unternehmen die Gewinne nur in geringem Umfang als Dividenden an die Aktionäre auszahlen, dann müssen sie entweder a) das Geld aus den Gewinnen horten oder b) woanders investieren.

Die hier beschriebene Situation zeigt eindrucksvoll, dass auch eine extensive Fiskalpolitik selbst mit starker Unterstützung durch die Notenbank die Probleme nicht hinreichend lösen kann, wenn sie im PRIVATEN SEKTOR entstehen. 

Ich verstehe nicht, was hier mit „shareholder acccountability“ gemeint ist.

Sollen sie dafür sorgen, dass höhere Löhne gezahlt werden, damit die arbeitenden Menschen – durchweg  jüngere als die Aktionäre nehme ich an – MEHR konsumieren können und dadurch mehr investiert wird?

Wer so argumentiert, hat nicht verstanden, dass systemkonform die Menschen nach IHREN Interessen handeln.

Wenn ich Japaner wäre und Aktionär eines japanischen Unternehmens, würde ich darauf hinarbeiten, dass das Unternehmen INVESTIERT – nicht in Japan, sondern woanders, wo durch mehr Nachfrage und Wachstum die Gewinne des Unternehmens wachsen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich richtig gelesen habe, ist doch das Problem, WARUM die Unternehmen nicht investieren, obwohl sie die Investitionen problemlos finanzieren könnten – und das noch nicht einmal durch Verschuldung, sondern mit ihren Gewinnen.</p>
<p>Antwort von bto:</p>
<p>&gt;Die Unternehmen sparen, weil sie immer noch die Erfahrung von der großen Blase in Erinnerung haben, wo sie sich übermäßig verschuldet haben.&gt;</p>
<p>Meine Antwort:</p>
<p>Es lohnt sich für sie nicht in Japan zu investieren.</p>
<p>Konsequenz:</p>
<p>Wenn die Unternehmen die Gewinne nur in geringem Umfang als Dividenden an die Aktionäre auszahlen, dann müssen sie entweder a) das Geld aus den Gewinnen horten oder b) woanders investieren.</p>
<p>Die hier beschriebene Situation zeigt eindrucksvoll, dass auch eine extensive Fiskalpolitik selbst mit starker Unterstützung durch die Notenbank die Probleme nicht hinreichend lösen kann, wenn sie im PRIVATEN SEKTOR entstehen. </p>
<p>Ich verstehe nicht, was hier mit „shareholder acccountability“ gemeint ist.</p>
<p>Sollen sie dafür sorgen, dass höhere Löhne gezahlt werden, damit die arbeitenden Menschen – durchweg  jüngere als die Aktionäre nehme ich an – MEHR konsumieren können und dadurch mehr investiert wird?</p>
<p>Wer so argumentiert, hat nicht verstanden, dass systemkonform die Menschen nach IHREN Interessen handeln.</p>
<p>Wenn ich Japaner wäre und Aktionär eines japanischen Unternehmens, würde ich darauf hinarbeiten, dass das Unternehmen INVESTIERT – nicht in Japan, sondern woanders, wo durch mehr Nachfrage und Wachstum die Gewinne des Unternehmens wachsen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29615</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 09:24:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9516#comment-29615</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Dass die Löhne nicht steigen, ist ein echtes Alarmzeichen, das auch für uns interessant wäre. &quot;

Das Ziel jedes Unternehmens ist (immer noch) nur Gewinn, es gibt (noch) kein anderes. Kosten senken ist die Möglichkeit Gewinne zu steigern, insbesondere wenn Renditezinsen schmerzhaft niedrig sind. Die Marktmacht wirkt sich auch auf Mitarbeiter aus, wenn Konzerne ebenso gut im Ausland produzieren können. (Selbst bei VW wird die Quersubventionierung heimischer Jobs durch chinesische Gewinne enden, vgl. Dudenhöfer) 

Natürlich globalisieren auch japanische Unternehmen durch Verlagerung von Wertschöpfung nach China. Und China lernt u. lernt u. lernt...

Ob die Besteuerung der gehorteten Gewinne eine Lösung ist bezweifle ich sehr, konsumieren doch dann wahre Politgenies diese Gelder in werthaltigsten Anlagen...

Neben besseren Renditen (auf alles) wäre ein Abbau von Angst konsumförderlicher, als geldpolitische Amokläufe. Leider fürchtet jeder gemeine Arbeitnehmer Konkurrenz, vor der ihn keine Gewerkschaft zu schützen versteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dass die Löhne nicht steigen, ist ein echtes Alarmzeichen, das auch für uns interessant wäre. &#8221;</p>
<p>Das Ziel jedes Unternehmens ist (immer noch) nur Gewinn, es gibt (noch) kein anderes. Kosten senken ist die Möglichkeit Gewinne zu steigern, insbesondere wenn Renditezinsen schmerzhaft niedrig sind. Die Marktmacht wirkt sich auch auf Mitarbeiter aus, wenn Konzerne ebenso gut im Ausland produzieren können. (Selbst bei VW wird die Quersubventionierung heimischer Jobs durch chinesische Gewinne enden, vgl. Dudenhöfer) </p>
<p>Natürlich globalisieren auch japanische Unternehmen durch Verlagerung von Wertschöpfung nach China. Und China lernt u. lernt u. lernt&#8230;</p>
<p>Ob die Besteuerung der gehorteten Gewinne eine Lösung ist bezweifle ich sehr, konsumieren doch dann wahre Politgenies diese Gelder in werthaltigsten Anlagen&#8230;</p>
<p>Neben besseren Renditen (auf alles) wäre ein Abbau von Angst konsumförderlicher, als geldpolitische Amokläufe. Leider fürchtet jeder gemeine Arbeitnehmer Konkurrenz, vor der ihn keine Gewerkschaft zu schützen versteht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29605</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 08:26:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9516#comment-29605</guid>

					<description><![CDATA[„So werden die Unternehmen gestützt und die Arbeitsplätze im Land gehalten.“

Oder aber Automatisierung/Fortschritt verhindert und Bullshit-Jobs erhalten.

„was allerdings gesünder ist als die ständig steigende Verschuldung der US-Unternehmen.“

Insbesondere, weil es nicht um produktive/investive Verschuldung geht.

Cash-hoarding als Selbstzweck ist IMMER ein Problem. Dagegen hilft ein Gegenfeuer. Das war auch gestern unser Thema: https://zinsfehler.com/2013/11/01/die-geschichte-vom-kleinen-milton-und-der-dicken-bertha/. Leider wiederholen wir seit Jahren die japanischen Fehler weitgehend.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„So werden die Unternehmen gestützt und die Arbeitsplätze im Land gehalten.“</p>
<p>Oder aber Automatisierung/Fortschritt verhindert und Bullshit-Jobs erhalten.</p>
<p>„was allerdings gesünder ist als die ständig steigende Verschuldung der US-Unternehmen.“</p>
<p>Insbesondere, weil es nicht um produktive/investive Verschuldung geht.</p>
<p>Cash-hoarding als Selbstzweck ist IMMER ein Problem. Dagegen hilft ein Gegenfeuer. Das war auch gestern unser Thema: <a href="https://zinsfehler.com/2013/11/01/die-geschichte-vom-kleinen-milton-und-der-dicken-bertha/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2013/11/01/die-geschichte-vom-kleinen-milton-und-der-dicken-bertha/</a>. Leider wiederholen wir seit Jahren die japanischen Fehler weitgehend.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bilanzleser		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/cash-hoarding-companies-are-still-a-problem-for-japan/#comment-29604</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bilanzleser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 08:24:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer früher in Festgeldern anlegte, hortet heute mangels Zinsen das Geld auf dem Konto.

Sehen Sie sich die - vielfach negativen - Ergebnisse japanischer börsennotierter Unternehmen während der Zeit von 2010 bis 2012 mit stark aufwertendem Yen an, um zu verstehen!

Letztlich handelt es sich um ein vorausschauendes und verantwortungsvolles Verhalten, um der Firma in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Überleben zu sichern.

Das Erzielen von Währungsgewinnen (200 - Tage - Linie) ist heute sicherer und einträglicher als eine langfristige feste Anlage, um etwas höhere Zinsen zu erzielen.

Z.B. Euro in diesem Jahr ca. 10% Kursgewinn gegenüber fast allen anderen Hartwährungen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer früher in Festgeldern anlegte, hortet heute mangels Zinsen das Geld auf dem Konto.</p>
<p>Sehen Sie sich die &#8211; vielfach negativen &#8211; Ergebnisse japanischer börsennotierter Unternehmen während der Zeit von 2010 bis 2012 mit stark aufwertendem Yen an, um zu verstehen!</p>
<p>Letztlich handelt es sich um ein vorausschauendes und verantwortungsvolles Verhalten, um der Firma in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Überleben zu sichern.</p>
<p>Das Erzielen von Währungsgewinnen (200 &#8211; Tage &#8211; Linie) ist heute sicherer und einträglicher als eine langfristige feste Anlage, um etwas höhere Zinsen zu erzielen.</p>
<p>Z.B. Euro in diesem Jahr ca. 10% Kursgewinn gegenüber fast allen anderen Hartwährungen&#8230;</p>
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