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	Kommentare zu: Bleibt die Fed auf ihrem Kurs, sind finan&#173;zielle Un&#173;fälle unver&#173;meidbar	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sat, 03 Jun 2023 18:12:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311698</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 18:12:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311660&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Vater Thiel

Danke für die Klarstellung – und Entschuldigung, dass ich Ihre Vorstellung einer „gesunden Realwirtschaft“ so interpretiert habe, dass Sie als etwas ökonomisch unterbelichtet dastanden. 

War nicht meine Absicht, aber „gesunde Realwirtschaft“ ist schon etwas ungewohnt. 

Wie auch immer:

Wenn man will, kann man natürlich schon schmerzhafte Anpassungsveränderungen als gesund bezeichnen. 

Ihre Auffassung: 

&#062;Inflation (nicht zu verwechseln mit realwirtschaftlich verursachter Teuerung wie etwa durch reale Kapitalvernichtung) ist eine destabilisierende Veränderung, die von den Zentralbanken durch übermässige Geldmengenausweitung verursacht wurde.&#062;

Diese URSÄCHLICHKEIT von Inflation KANN es geben und hat es in der Vergangenheit auch gegeben. 

Das PROBLEM, auf das die Notenbanken in den letzten Jahrzehnten reagiert haben, ohne es freilich lösen zu können, ist jedoch NICHT durch sie verursacht worden.

Denn nachdem Volcker in den 80er Jahren die Inflation runtergeprügelt hatte, gab es in den entwickelten Volkswirtschaften erkennbare DEFLATIONÄRE Tendenzen, insbesondere durch den Fall des Eisernen Vorhangs 1990 und Chinas Aufstieg verursacht – und zwar geradezu als externer SCHOCK wahrgenommen.   

Denn dadurch traten ca. 800 Mio. Billig-Arbeitskräfte praktisch aus dem Nichts auf die Hochlöhner der entwickelten Volkswirtschaften, die Einkommensverluste hinnehmen mussten, was eine geringere Kaufkraft bedingte und damit geringer Konsumgüternachfrage für Produkte aus teurer einheimischer Produktion.

Dies wiederum bedingte weniger inländische Investitionen in den entwickelten Volkswirtschaften – das, was McKinsey im heutigen Artikel feststellt. 

Weniger Investitionen heißt:

Weniger Nachfrage nach Krediten und fallende langfristige Zinsen.

Die deflationäre Tendenz ist demnach an den FALLENDEN langfristigen Zinsen ablesbar und hält heute noch an, obwohl mittlerweile von fallenden langfristigen Zinsen keine Rede mehr sein kann. 

Larry Summers benennt und beschreibt die Entwicklung richtig als SÄKULARE STAGNATION. 

Was heißt:

Die destabilisierende Veränderung ist NICHT durch die Notenbanken verursacht worden. 

Dass die Notenbanken auf Basis niedriger Zinsen eine überaus akkommodierende Geldpolitik betrieben haben, hat – auch auf Basis regulatorischer Anreize für den Finanzsektor – zu den Exzessen der Kreditvergabe für Immobilien und dadurch zur Suprime-Krise und dem Desaster von 2008 geführt.  

Da kann man ihnen durchaus Ursächlichkeit zuschreiben.

Aber nicht für das grundlegende Problem deflationärer Tendenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311660">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Vater Thiel</p>
<p>Danke für die Klarstellung – und Entschuldigung, dass ich Ihre Vorstellung einer „gesunden Realwirtschaft“ so interpretiert habe, dass Sie als etwas ökonomisch unterbelichtet dastanden. </p>
<p>War nicht meine Absicht, aber „gesunde Realwirtschaft“ ist schon etwas ungewohnt. </p>
<p>Wie auch immer:</p>
<p>Wenn man will, kann man natürlich schon schmerzhafte Anpassungsveränderungen als gesund bezeichnen. </p>
<p>Ihre Auffassung: </p>
<p>&gt;Inflation (nicht zu verwechseln mit realwirtschaftlich verursachter Teuerung wie etwa durch reale Kapitalvernichtung) ist eine destabilisierende Veränderung, die von den Zentralbanken durch übermässige Geldmengenausweitung verursacht wurde.&gt;</p>
<p>Diese URSÄCHLICHKEIT von Inflation KANN es geben und hat es in der Vergangenheit auch gegeben. </p>
<p>Das PROBLEM, auf das die Notenbanken in den letzten Jahrzehnten reagiert haben, ohne es freilich lösen zu können, ist jedoch NICHT durch sie verursacht worden.</p>
<p>Denn nachdem Volcker in den 80er Jahren die Inflation runtergeprügelt hatte, gab es in den entwickelten Volkswirtschaften erkennbare DEFLATIONÄRE Tendenzen, insbesondere durch den Fall des Eisernen Vorhangs 1990 und Chinas Aufstieg verursacht – und zwar geradezu als externer SCHOCK wahrgenommen.   </p>
<p>Denn dadurch traten ca. 800 Mio. Billig-Arbeitskräfte praktisch aus dem Nichts auf die Hochlöhner der entwickelten Volkswirtschaften, die Einkommensverluste hinnehmen mussten, was eine geringere Kaufkraft bedingte und damit geringer Konsumgüternachfrage für Produkte aus teurer einheimischer Produktion.</p>
<p>Dies wiederum bedingte weniger inländische Investitionen in den entwickelten Volkswirtschaften – das, was McKinsey im heutigen Artikel feststellt. </p>
<p>Weniger Investitionen heißt:</p>
<p>Weniger Nachfrage nach Krediten und fallende langfristige Zinsen.</p>
<p>Die deflationäre Tendenz ist demnach an den FALLENDEN langfristigen Zinsen ablesbar und hält heute noch an, obwohl mittlerweile von fallenden langfristigen Zinsen keine Rede mehr sein kann. </p>
<p>Larry Summers benennt und beschreibt die Entwicklung richtig als SÄKULARE STAGNATION. </p>
<p>Was heißt:</p>
<p>Die destabilisierende Veränderung ist NICHT durch die Notenbanken verursacht worden. </p>
<p>Dass die Notenbanken auf Basis niedriger Zinsen eine überaus akkommodierende Geldpolitik betrieben haben, hat – auch auf Basis regulatorischer Anreize für den Finanzsektor – zu den Exzessen der Kreditvergabe für Immobilien und dadurch zur Suprime-Krise und dem Desaster von 2008 geführt.  </p>
<p>Da kann man ihnen durchaus Ursächlichkeit zuschreiben.</p>
<p>Aber nicht für das grundlegende Problem deflationärer Tendenz.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Vater Thiel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311668</link>

		<dc:creator><![CDATA[Vater Thiel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 10:39:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27578#comment-311668</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311660&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

&quot;Sie meinen vermutlich damit eine Realwirtschaft im GLEICHGEWICHT, d. h. eine, die KEINEN Veränderungen unterworfen ist. &quot;

Nein, ich meinte eine Realwirtschaft, die weitgehend frei von gut gemeinten obrigkeitsstaatlichen Eingriffen ist.
Dann sind Veränderungen zwar zeitweise schmerzhaft, heben aber danach das Niveau einer Gesellschaft, nicht nur ökonomisch.
Das ist natürlich in gewissen Maße eine schöne Illusion.

Mein eigentlicher Punkt war:
Inflation (nicht zu verwechseln mit realwirtschaftlich verursachter Teuerung wie etwa durch reale Kapitalvernichtung) ist eine destabilisierende Veränderung, die von den Zentralbanken durch übermässige Geldmengenausweitung verursacht wurde.
Die Zentralbanken versuchen dann, die von ihnen verursachte Inflation abzumildern, machen es aber dadruch meist noch schlimmer.

Alter Spruch: &quot;Bitte helfen Sie mir nicht, es ist schon schlimm genug ...&quot;.

Mein Vertrauen in die staatlichen Institutionen und deren Repräsentanten habe ich die letzten Jahre weitgehend verloren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311660">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>&#8220;Sie meinen vermutlich damit eine Realwirtschaft im GLEICHGEWICHT, d. h. eine, die KEINEN Veränderungen unterworfen ist. &#8221;</p>
<p>Nein, ich meinte eine Realwirtschaft, die weitgehend frei von gut gemeinten obrigkeitsstaatlichen Eingriffen ist.<br />
Dann sind Veränderungen zwar zeitweise schmerzhaft, heben aber danach das Niveau einer Gesellschaft, nicht nur ökonomisch.<br />
Das ist natürlich in gewissen Maße eine schöne Illusion.</p>
<p>Mein eigentlicher Punkt war:<br />
Inflation (nicht zu verwechseln mit realwirtschaftlich verursachter Teuerung wie etwa durch reale Kapitalvernichtung) ist eine destabilisierende Veränderung, die von den Zentralbanken durch übermässige Geldmengenausweitung verursacht wurde.<br />
Die Zentralbanken versuchen dann, die von ihnen verursachte Inflation abzumildern, machen es aber dadruch meist noch schlimmer.</p>
<p>Alter Spruch: &#8220;Bitte helfen Sie mir nicht, es ist schon schlimm genug &#8230;&#8221;.</p>
<p>Mein Vertrauen in die staatlichen Institutionen und deren Repräsentanten habe ich die letzten Jahre weitgehend verloren &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311660</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 08:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311650&quot;&gt;Vater Thiel&lt;/a&gt;.

@ Vater Thiel 

&#062; … was übersehe ich hier ?&#062;

Sie gehen von einer ANNAHME aus, die als Prämisse nicht taugt:

&#062;In einer gesunden Realwirtschaft und einem gesunden Finanzsystem gibt es prinzipiell nicht einmal die Notwendigkeit einer Zentralbank.&#062;

Es gibt keine gesunde Realwirtschaft, so wie es keine kranke gibt. 

Sie meinen vermutlich damit eine Realwirtschaft im GLEICHGEWICHT, d. h. eine, die KEINEN Veränderungen unterworfen ist. 

Eine solche gibt es nicht.  

Da Veränderungen mitunter Gesellschaften destabilisieren können, hat man Institutionen geschaffen, die das verhindern können (sollen). 

Unter bestimmten Umständen kann Inflation eine destabilisierende Veränderung sein. 

Die Notenbanken sind Institutionen, die eine als zu hoch empfundene Inflation verhindern können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311650">Vater Thiel</a>.</p>
<p>@ Vater Thiel </p>
<p>&gt; … was übersehe ich hier ?&gt;</p>
<p>Sie gehen von einer ANNAHME aus, die als Prämisse nicht taugt:</p>
<p>&gt;In einer gesunden Realwirtschaft und einem gesunden Finanzsystem gibt es prinzipiell nicht einmal die Notwendigkeit einer Zentralbank.&gt;</p>
<p>Es gibt keine gesunde Realwirtschaft, so wie es keine kranke gibt. </p>
<p>Sie meinen vermutlich damit eine Realwirtschaft im GLEICHGEWICHT, d. h. eine, die KEINEN Veränderungen unterworfen ist. </p>
<p>Eine solche gibt es nicht.  </p>
<p>Da Veränderungen mitunter Gesellschaften destabilisieren können, hat man Institutionen geschaffen, die das verhindern können (sollen). </p>
<p>Unter bestimmten Umständen kann Inflation eine destabilisierende Veränderung sein. </p>
<p>Die Notenbanken sind Institutionen, die eine als zu hoch empfundene Inflation verhindern können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Vater Thiel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311650</link>

		<dc:creator><![CDATA[Vater Thiel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 07:11:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Nachkriegszeit lag ein hoher &quot;natürlicher&quot; Realzins (R-Star) in der Natur der Sache, ebenso eine hohe reale Wachstumsrate.
Kapital (Menschen, Bauten, Maschinen, ...) war in gigantischem Ausmaß vernichtet, somit knapp und schwer beschaffbar.
Das Finanzsystem war im Vergleich zum heutigen Electronic Banking auf Neandertal-Niveau.

In unserer Zeit (zumindest bis 2019, und in den USA wieder ab 2022) ist ein niedriger natürlicher Zins ebenso natürlich wie eine niedrige Wachstumsrate.
Die Wirtschaft ist hochproduktiv, Kapital in ausreichenden Mengen und bester Qualität vorhanden und leicht vermittelbar.
Das Finanzsystem ist prozessmässig hocheffizient organisiert.
Der niedrige natürliche reale Zins (R-Star) ist somit kein Problem, sondern Ausdruck einer weit fortgeschrittenen, effizient arbeitenden Wirtschaft, eigentlich
ein Grund zum Feiern. In einer Realwirtschaft, die die Grundbedürfnisse der Menschen in komfortablem Ausmaß befriedigt, gibt es nicht die Notwendigkeit hoher Wachstumsraten wie in der Nachkriegszeit, ebenfalls ein Grund zum Feiern. 

Bei Nullinflation wäre der niedrige natürliche Realzins betragsmässig gleich mit dem Nominalzins, und ein solcher &quot;natürlicher&quot; Nominalzins wäre bei niedrigem realen und nominalen Wachstum kein Problem.

In einer gesunden Realwirtschaft und einem gesunden Finanzsystem gibt es prinzipiell nicht einmal die Notwendigkeit einer Zentralbank.
Vor 2008 gab es so gut wie keine Überschussreserven, die Banken besorgten sich ihre Liquidität auf dem Interbankengeldmarkt.
Der Interbankengeldmarkt sorgte für ein Mindestmaß an Disziplin und Solidität bei der Kreditvergabe.

Nun haben wir schon lange kein Nullinflation mehr, ich meine Inflation im ursprünglichen Sinne als Ausweitung der Geldmenge.
Nominalzinsen und Preisniveau spiegeln durch die Interventions-Orgien der Zentralbanken immer weniger die Knappheiten in der Realwirtschaft wider.

Die Nebenwirkungen von QE, ich meine vor allem auch die auf den ersten Blick nicht sofort offensichtlichen Nebenwirkungen, sind gravierend.
Wenn die Zentralbank den Interbankengeldmarkt überflüssig macht und Guthaben nach Belieben verteilt, ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet.

Oder was übersehe ich hier ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nachkriegszeit lag ein hoher &#8220;natürlicher&#8221; Realzins (R-Star) in der Natur der Sache, ebenso eine hohe reale Wachstumsrate.<br />
Kapital (Menschen, Bauten, Maschinen, &#8230;) war in gigantischem Ausmaß vernichtet, somit knapp und schwer beschaffbar.<br />
Das Finanzsystem war im Vergleich zum heutigen Electronic Banking auf Neandertal-Niveau.</p>
<p>In unserer Zeit (zumindest bis 2019, und in den USA wieder ab 2022) ist ein niedriger natürlicher Zins ebenso natürlich wie eine niedrige Wachstumsrate.<br />
Die Wirtschaft ist hochproduktiv, Kapital in ausreichenden Mengen und bester Qualität vorhanden und leicht vermittelbar.<br />
Das Finanzsystem ist prozessmässig hocheffizient organisiert.<br />
Der niedrige natürliche reale Zins (R-Star) ist somit kein Problem, sondern Ausdruck einer weit fortgeschrittenen, effizient arbeitenden Wirtschaft, eigentlich<br />
ein Grund zum Feiern. In einer Realwirtschaft, die die Grundbedürfnisse der Menschen in komfortablem Ausmaß befriedigt, gibt es nicht die Notwendigkeit hoher Wachstumsraten wie in der Nachkriegszeit, ebenfalls ein Grund zum Feiern. </p>
<p>Bei Nullinflation wäre der niedrige natürliche Realzins betragsmässig gleich mit dem Nominalzins, und ein solcher &#8220;natürlicher&#8221; Nominalzins wäre bei niedrigem realen und nominalen Wachstum kein Problem.</p>
<p>In einer gesunden Realwirtschaft und einem gesunden Finanzsystem gibt es prinzipiell nicht einmal die Notwendigkeit einer Zentralbank.<br />
Vor 2008 gab es so gut wie keine Überschussreserven, die Banken besorgten sich ihre Liquidität auf dem Interbankengeldmarkt.<br />
Der Interbankengeldmarkt sorgte für ein Mindestmaß an Disziplin und Solidität bei der Kreditvergabe.</p>
<p>Nun haben wir schon lange kein Nullinflation mehr, ich meine Inflation im ursprünglichen Sinne als Ausweitung der Geldmenge.<br />
Nominalzinsen und Preisniveau spiegeln durch die Interventions-Orgien der Zentralbanken immer weniger die Knappheiten in der Realwirtschaft wider.</p>
<p>Die Nebenwirkungen von QE, ich meine vor allem auch die auf den ersten Blick nicht sofort offensichtlichen Nebenwirkungen, sind gravierend.<br />
Wenn die Zentralbank den Interbankengeldmarkt überflüssig macht und Guthaben nach Belieben verteilt, ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet.</p>
<p>Oder was übersehe ich hier ?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311627</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 21:08:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27578#comment-311627</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311613&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

Tja, dann wird es wohl so kommen. Auf &quot;Die Wissenschaft&quot; muss man schließlich unbedingt hören, oder sind Sie etwa Wissenschaftsleugner? ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311613">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>Tja, dann wird es wohl so kommen. Auf &#8220;Die Wissenschaft&#8221; muss man schließlich unbedingt hören, oder sind Sie etwa Wissenschaftsleugner? ;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311617</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 16:14:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27578#comment-311617</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311613&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott 

5% oder 10% Inflationsziel würde die Leute VERSCHRECKEN.

Das geht nicht, wissen Sie doch.

Die Fratzscher-Logik ist viel SUBTILER.

So, wie z. B. gegenwärtig in jeder Talkshow zum GEG vorgetragen:  

Egal, wie das Gesetz gemacht ist und welche Folgen es hat, es MUSS endlich verabschiedet werden, damit die Menschen WISSEN, woran sie sind.

Ist genauso, wie wenn der Zoo-Direktor beschließen würde:

Die Raubtiergehege müssen geöffnet werden, damit unsere Besucher wissen, woran sie sind. 

Der Unterschied der Fratzscher-Logik:

Diese ist „wissenschaftlich“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311613">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott </p>
<p>5% oder 10% Inflationsziel würde die Leute VERSCHRECKEN.</p>
<p>Das geht nicht, wissen Sie doch.</p>
<p>Die Fratzscher-Logik ist viel SUBTILER.</p>
<p>So, wie z. B. gegenwärtig in jeder Talkshow zum GEG vorgetragen:  </p>
<p>Egal, wie das Gesetz gemacht ist und welche Folgen es hat, es MUSS endlich verabschiedet werden, damit die Menschen WISSEN, woran sie sind.</p>
<p>Ist genauso, wie wenn der Zoo-Direktor beschließen würde:</p>
<p>Die Raubtiergehege müssen geöffnet werden, damit unsere Besucher wissen, woran sie sind. </p>
<p>Der Unterschied der Fratzscher-Logik:</p>
<p>Diese ist „wissenschaftlich“.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lothar		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311616</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lothar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 15:26:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27578#comment-311616</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311613&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Die Meinung von Fratzscher ist eigentlich nur deshalb interessant, weil er das Sprachrohr der Ampelkoalition und insbesondere der SPD ist. Man weiß also was die derzeitige Koalition vor hat und weiß gleichzeitig, dass die Politik erheblichen Einfluss auf die EZB hat. Ziel ist es die Inflation ein Stück weit laufen zu lassen. Dadurch kann man wundervoll umverteilen, ohne dass es großes Geschrei gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311613">Richard Ott</a>.</p>
<p>Die Meinung von Fratzscher ist eigentlich nur deshalb interessant, weil er das Sprachrohr der Ampelkoalition und insbesondere der SPD ist. Man weiß also was die derzeitige Koalition vor hat und weiß gleichzeitig, dass die Politik erheblichen Einfluss auf die EZB hat. Ziel ist es die Inflation ein Stück weit laufen zu lassen. Dadurch kann man wundervoll umverteilen, ohne dass es großes Geschrei gibt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311613</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 14:42:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27578#comment-311613</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311588&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&quot;Klüger wäre es aus Sicht des Forschers, ein quantitatives Inflationsziel aufzugeben und Finanzstabilität viel expliziter in der Strategie zu verankern. Eine Inflationsrate von beispielsweise drei Prozent sei per se wirtschaftlich nicht schädlich, solange Währungshüter auch kommunizierten, dass sie mit einer solchen Inflationsrate einverstanden seien und sich wirtschaftliche Akteure auf eine stabile Inflationsrate und Finanzierungsbedingungen verlassen könnten. &quot;

Warum eigentlich kein Inflationsziel von 5%? Oder 10%? 

Dann können sich die wirtschaftlichen Akteure auch &quot;auf eine stabile Inflationsrate verlassen&quot; und die Zentralbanken hätten bei hinreichend hoch gewähltem Inflationsziel schon heute wieder eine Rechtfertigung für üppige Zinssenkungen und das Hochfahren der geliebten Gelddruckmaschine...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311588">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&#8220;Klüger wäre es aus Sicht des Forschers, ein quantitatives Inflationsziel aufzugeben und Finanzstabilität viel expliziter in der Strategie zu verankern. Eine Inflationsrate von beispielsweise drei Prozent sei per se wirtschaftlich nicht schädlich, solange Währungshüter auch kommunizierten, dass sie mit einer solchen Inflationsrate einverstanden seien und sich wirtschaftliche Akteure auf eine stabile Inflationsrate und Finanzierungsbedingungen verlassen könnten. &#8221;</p>
<p>Warum eigentlich kein Inflationsziel von 5%? Oder 10%? </p>
<p>Dann können sich die wirtschaftlichen Akteure auch &#8220;auf eine stabile Inflationsrate verlassen&#8221; und die Zentralbanken hätten bei hinreichend hoch gewähltem Inflationsziel schon heute wieder eine Rechtfertigung für üppige Zinssenkungen und das Hochfahren der geliebten Gelddruckmaschine&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311605</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 14:17:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27578#comment-311605</guid>

					<description><![CDATA[Im Mai 2008 war pol./oek./medialer Mainstream überzeugt, Subprime sei unter Kontrolle, und das bei sehr ähnlicher Datenlage wie heute.

Täglich anhand zahlreicher Beispiele nachzuvollziehen beim Snider Jeff.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai 2008 war pol./oek./medialer Mainstream überzeugt, Subprime sei unter Kontrolle, und das bei sehr ähnlicher Datenlage wie heute.</p>
<p>Täglich anhand zahlreicher Beispiele nachzuvollziehen beim Snider Jeff.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311601</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 13:45:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311588&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Interessant die heutigen Zahlen vom Arbeitsmarkt der USA (Mai gegenüber Vormonat): 

+ 339.000 Beschäftigte

Gleichzeitig: 

Arbeitslosrate steigt von 3,4 auf 3,7%

Meine Spontan-Erklärung:

Die INFLATION zwingt mehr Menschen, sich eine Arbeit zu suchen, als der Arbeitsmarkt absorbieren kann. 

Was soll da die Notenbank tun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311588">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Interessant die heutigen Zahlen vom Arbeitsmarkt der USA (Mai gegenüber Vormonat): </p>
<p>+ 339.000 Beschäftigte</p>
<p>Gleichzeitig: </p>
<p>Arbeitslosrate steigt von 3,4 auf 3,7%</p>
<p>Meine Spontan-Erklärung:</p>
<p>Die INFLATION zwingt mehr Menschen, sich eine Arbeit zu suchen, als der Arbeitsmarkt absorbieren kann. </p>
<p>Was soll da die Notenbank tun?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311600</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 13:28:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311588&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Gerade gelesen, Quelle wie zuvor angegeben: 

„Japan geht der Nachwuchs aus: Die Geburtenrate in der nach den USA und China drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sank 2022 bereits das siebte Jahr in Folge und erreichte damit ein Rekordtief.  

Sie fiel auf 1,2565, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Damit wurde der bisherige Tiefststand von 1,2601 aus dem Jahr 2005 noch unterboten. Die Fertilitätsrate - also die durchschnittliche Anzahl der Kinder, die eine Frau im Laufe ihres Lebens zur Welt bringt - liegt damit weit unter der Marke von 2,07, die für eine stabile Bevölkerungszahl als notwendig erachtet wird. 

Die Regierung ist angesichts der anhaltend negativen Entwicklung alarmiert. Ministerpräsident Fumio Kishida hat die Eindämmung des Geburtenrückgangs zu einer seiner obersten Prioritäten gemacht. 

&quot;Die junge Bevölkerung wird ab den 2030er Jahren drastisch abnehmen&quot;, warnte der Regierungschef diese Woche beim Besuch einer Kindertagesstätte. &quot;Die Zeit bis dahin ist unsere letzte Chance, den Trend des Geburtenrückgangs umzukehren.&quot;

Für uns ist das natürlich kein Problem. 

Die Zauberformel heißt ZUWANDERUNG, am besten aus Ländern mit HOHER Fertilitätsrate.

Wir schaffen das 😊]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311588">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Gerade gelesen, Quelle wie zuvor angegeben: </p>
<p>„Japan geht der Nachwuchs aus: Die Geburtenrate in der nach den USA und China drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sank 2022 bereits das siebte Jahr in Folge und erreichte damit ein Rekordtief.  </p>
<p>Sie fiel auf 1,2565, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Damit wurde der bisherige Tiefststand von 1,2601 aus dem Jahr 2005 noch unterboten. Die Fertilitätsrate &#8211; also die durchschnittliche Anzahl der Kinder, die eine Frau im Laufe ihres Lebens zur Welt bringt &#8211; liegt damit weit unter der Marke von 2,07, die für eine stabile Bevölkerungszahl als notwendig erachtet wird. </p>
<p>Die Regierung ist angesichts der anhaltend negativen Entwicklung alarmiert. Ministerpräsident Fumio Kishida hat die Eindämmung des Geburtenrückgangs zu einer seiner obersten Prioritäten gemacht. </p>
<p>&#8220;Die junge Bevölkerung wird ab den 2030er Jahren drastisch abnehmen&#8221;, warnte der Regierungschef diese Woche beim Besuch einer Kindertagesstätte. &#8220;Die Zeit bis dahin ist unsere letzte Chance, den Trend des Geburtenrückgangs umzukehren.&#8221;</p>
<p>Für uns ist das natürlich kein Problem. </p>
<p>Die Zauberformel heißt ZUWANDERUNG, am besten aus Ländern mit HOHER Fertilitätsrate.</p>
<p>Wir schaffen das 😊</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311598</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 13:12:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27578#comment-311598</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311597&quot;&gt;Thomas M.&lt;/a&gt;.

@ Thomas M. 

Die Notenbanken sind in einem ZIELKONFLIKT, dem sie DE FACTO nicht entkommen können. 

Die Fed ist lediglich bei den BEGRÜNDUNGEN für ihre Geldpolitik flexibler: 

Denn sie hat ihrem Mandat nach auf Preisstabilität UND Vollbeschäftigung zu achten, die EZB hat dagegen NUR das Mandat für die Preisstabilität. 

M. Fratzscher will die EZB aus dieser Zwangsjacke befreien. 

Wenn sie denn befreit wäre:

WER sich dann auf WAS verlassen könnte, steht in den Sternen.

Denn wie Sie richtig erkennen, könnte es ja BEISPIELSWEISE eine Inflationsrate nicht von drei, sondern vier oder fünf Prozent sein, je nachdem WIE die Finanzstabilität in der Notenbankstrategie verankert ist. 

M. Fratzscher salbt seine Empfehlung, um sie besser verkaufen zu können. 

Dies selbstverständlich mit hoher Glaubwürdigkeit, denn er ist ja „Top-Ökonom“. 

Da übliche Geschwätz halt, das zerbröselt, wenn schon NICHT-Fachleute wie Sie oder ich einen Blick drauf werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bleibt-die-fed-auf-ihrem-kurs-sind-finanzielle-unfaelle-unvermeidbar/#comment-311597">Thomas M.</a>.</p>
<p>@ Thomas M. </p>
<p>Die Notenbanken sind in einem ZIELKONFLIKT, dem sie DE FACTO nicht entkommen können. </p>
<p>Die Fed ist lediglich bei den BEGRÜNDUNGEN für ihre Geldpolitik flexibler: </p>
<p>Denn sie hat ihrem Mandat nach auf Preisstabilität UND Vollbeschäftigung zu achten, die EZB hat dagegen NUR das Mandat für die Preisstabilität. </p>
<p>M. Fratzscher will die EZB aus dieser Zwangsjacke befreien. </p>
<p>Wenn sie denn befreit wäre:</p>
<p>WER sich dann auf WAS verlassen könnte, steht in den Sternen.</p>
<p>Denn wie Sie richtig erkennen, könnte es ja BEISPIELSWEISE eine Inflationsrate nicht von drei, sondern vier oder fünf Prozent sein, je nachdem WIE die Finanzstabilität in der Notenbankstrategie verankert ist. </p>
<p>M. Fratzscher salbt seine Empfehlung, um sie besser verkaufen zu können. </p>
<p>Dies selbstverständlich mit hoher Glaubwürdigkeit, denn er ist ja „Top-Ökonom“. </p>
<p>Da übliche Geschwätz halt, das zerbröselt, wenn schon NICHT-Fachleute wie Sie oder ich einen Blick drauf werfen.</p>
]]></content:encoded>
		
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