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	Kommentare zu: &#8220;BIS fears &#8216;snapback&#8217; crunch as rising rates meet record global debt&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 27 Jun 2018 19:32:00 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bis-fears-snapback-crunch-as-rising-rates-meet-record-global-debt/#comment-42105</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2018 19:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bis-fears-snapback-crunch-as-rising-rates-meet-record-global-debt/#comment-42090&quot;&gt;Ondoron&lt;/a&gt;.

@ Ondoron

Weder, noch.

Ich will damit lediglich meine Überzeugung darlegen, dass auch zukünftig ein gesamtgesellschaftlich willfähriger Pragmatismus   nahezu umstandslos hoch gehaltene Prinzipien außer Kraft setzen wird.  

Dazu braucht es m. A. n. nicht einmal eine Diktatur, sondern selbst eine gemäß demokratischer Spielregeln im Grunde austauschbare Führungsfigur reicht, dafür den Anstoß zu geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bis-fears-snapback-crunch-as-rising-rates-meet-record-global-debt/#comment-42090">Ondoron</a>.</p>
<p>@ Ondoron</p>
<p>Weder, noch.</p>
<p>Ich will damit lediglich meine Überzeugung darlegen, dass auch zukünftig ein gesamtgesellschaftlich willfähriger Pragmatismus   nahezu umstandslos hoch gehaltene Prinzipien außer Kraft setzen wird.  </p>
<p>Dazu braucht es m. A. n. nicht einmal eine Diktatur, sondern selbst eine gemäß demokratischer Spielregeln im Grunde austauschbare Führungsfigur reicht, dafür den Anstoß zu geben.</p>
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		<title>
		Von: Ondoron		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bis-fears-snapback-crunch-as-rising-rates-meet-record-global-debt/#comment-42090</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ondoron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2018 10:12:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bis-fears-snapback-crunch-as-rising-rates-meet-record-global-debt/#comment-42074&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ist das nun Ironie oder Zynismus?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bis-fears-snapback-crunch-as-rising-rates-meet-record-global-debt/#comment-42074">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ist das nun Ironie oder Zynismus?</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bis-fears-snapback-crunch-as-rising-rates-meet-record-global-debt/#comment-42074</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 16:29:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11632#comment-42074</guid>

					<description><![CDATA[&#062;Eventually it becomes impossible to cut rates far enough in a downturn. It is the end of the road.&#062;

Das Ende des Weges ist “nur” das Ende der Zinspolitik.

Wenn man weiter will – und man wird wollen (müssen) –, dann muss man NEUE Wege gehen. 

Der Weg wird die direkte Monetisierung der Staatsschulden sein.  

Die Gründe, die dafür sprechen, dass er beschritten werden wird:

– Es gibt keinen anderen gleichermaßen erfolgversprechenden Weg, wenn mit den Zinsen nichts mehr zu bewegen ist und QE wie gezeigt unterm Strich nur die Verschuldung erhöht und somit das System noch anfälliger werden lässt. 

– Es ist ein relativ einfacher Weg, weil er direkt zwischen den Akteuren – Regierung und Notenbank –  ausgehandelt werden kann, man also sozusagen unter sich ist.

– Es ist ein sicherer, verlässlicher Weg, weil man die Märkte umgeht und diese daher nicht in den Prozess eingreifen können.

– Es ist ein Weg, der bereits erfolgreich beschritten wurde (Japan).

Keine Probleme?

Doch, vorläufig jedenfalls noch.

Zum einen muss der Fahrbahnwechsel geordnet erfolgen, was in einer globalen Finanzkrise kaum möglich erscheint.  

Zum anderen muss man die neue Art der Staatsfinanzierung VERKAUFEN und dabei Risiken und Nebenwirkungen runterspielen.

Wir sollten da aber nicht allzu pessimistisch sein, denn wenn die Not groß ist, steigt die Einsicht ins Unvermeidliche und, wie so oft, setzt sich die „praktische Vernunft“ durch. 

Oder will sich jemand querlegen, wenn es (wieder einmal) um „Rettung“ geht?

Auch wir, die Deutschen, machen den Weg frei. 

Denn ganz sicher wird jemand da sein, der qua Amtsinhaber glaubwürdig verkünden kann:

Wir schaffen das.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Eventually it becomes impossible to cut rates far enough in a downturn. It is the end of the road.&gt;</p>
<p>Das Ende des Weges ist “nur” das Ende der Zinspolitik.</p>
<p>Wenn man weiter will – und man wird wollen (müssen) –, dann muss man NEUE Wege gehen. </p>
<p>Der Weg wird die direkte Monetisierung der Staatsschulden sein.  </p>
<p>Die Gründe, die dafür sprechen, dass er beschritten werden wird:</p>
<p>– Es gibt keinen anderen gleichermaßen erfolgversprechenden Weg, wenn mit den Zinsen nichts mehr zu bewegen ist und QE wie gezeigt unterm Strich nur die Verschuldung erhöht und somit das System noch anfälliger werden lässt. </p>
<p>– Es ist ein relativ einfacher Weg, weil er direkt zwischen den Akteuren – Regierung und Notenbank –  ausgehandelt werden kann, man also sozusagen unter sich ist.</p>
<p>– Es ist ein sicherer, verlässlicher Weg, weil man die Märkte umgeht und diese daher nicht in den Prozess eingreifen können.</p>
<p>– Es ist ein Weg, der bereits erfolgreich beschritten wurde (Japan).</p>
<p>Keine Probleme?</p>
<p>Doch, vorläufig jedenfalls noch.</p>
<p>Zum einen muss der Fahrbahnwechsel geordnet erfolgen, was in einer globalen Finanzkrise kaum möglich erscheint.  </p>
<p>Zum anderen muss man die neue Art der Staatsfinanzierung VERKAUFEN und dabei Risiken und Nebenwirkungen runterspielen.</p>
<p>Wir sollten da aber nicht allzu pessimistisch sein, denn wenn die Not groß ist, steigt die Einsicht ins Unvermeidliche und, wie so oft, setzt sich die „praktische Vernunft“ durch. </p>
<p>Oder will sich jemand querlegen, wenn es (wieder einmal) um „Rettung“ geht?</p>
<p>Auch wir, die Deutschen, machen den Weg frei. </p>
<p>Denn ganz sicher wird jemand da sein, der qua Amtsinhaber glaubwürdig verkünden kann:</p>
<p>Wir schaffen das.</p>
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