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	Kommentare zu: Bill Gross und die Eiszeit	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18213</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 08:31:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Katalin 



Lassen Sie es nicht bei Worten bewenden, sondern ZEIGEN Sie mir, was nicht durchdacht und logisch ist:

Ich freue mich darauf und bin Ihnen dankbar, wenn Sie mir helfen, Irrtümer zu vermeiden oder Unverständnis ausräumen. Dafür bin ich an diesem Blog.

Also etwa so:

Sie sagen dies oder das. 

Das ist falsch, WEIL oder weil ….

Das sollte für SIE doch kein Problem sein, schließlich sind die Fakten auf Ihrer Seite ….]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Katalin </p>
<p>Lassen Sie es nicht bei Worten bewenden, sondern ZEIGEN Sie mir, was nicht durchdacht und logisch ist:</p>
<p>Ich freue mich darauf und bin Ihnen dankbar, wenn Sie mir helfen, Irrtümer zu vermeiden oder Unverständnis ausräumen. Dafür bin ich an diesem Blog.</p>
<p>Also etwa so:</p>
<p>Sie sagen dies oder das. </p>
<p>Das ist falsch, WEIL oder weil ….</p>
<p>Das sollte für SIE doch kein Problem sein, schließlich sind die Fakten auf Ihrer Seite ….</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Felix Kurt		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18212</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix Kurt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 07:54:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Katalin: 
Hallo, ich kann nicht erkennen, dass ausschließlich und ausgerechnet DE den größten „Billiglohnsektor“ hat. Länder wie z.B. Spanien und Griechenland, aber auch Italien und andere, haben bekanntermaßen die größten Schattenwirtschaften. Also z. Teil 1/3 und mehr. D. h. nichts anderes, als das dort ein im Verhältnis riesiger Teil der Wertschöpfung der Länder am „Staat“ vorbei geht. Will sagen, keine Steuern und keinen Beitrag zu den Sozialsystemen leistet. Das dies zu höheren Löhnen als in DE stattfindet, ist wohl kaum vorstellbar. Dies ist gepaart mit dem bekannten anderen Phänomen der wenigen sehr Reichen (Familienclans). Wie immer hängt die Last bei der Mittelschicht, wie bei uns – oder vielleicht noch ausgeprägter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Katalin:<br />
Hallo, ich kann nicht erkennen, dass ausschließlich und ausgerechnet DE den größten „Billiglohnsektor“ hat. Länder wie z.B. Spanien und Griechenland, aber auch Italien und andere, haben bekanntermaßen die größten Schattenwirtschaften. Also z. Teil 1/3 und mehr. D. h. nichts anderes, als das dort ein im Verhältnis riesiger Teil der Wertschöpfung der Länder am „Staat“ vorbei geht. Will sagen, keine Steuern und keinen Beitrag zu den Sozialsystemen leistet. Das dies zu höheren Löhnen als in DE stattfindet, ist wohl kaum vorstellbar. Dies ist gepaart mit dem bekannten anderen Phänomen der wenigen sehr Reichen (Familienclans). Wie immer hängt die Last bei der Mittelschicht, wie bei uns – oder vielleicht noch ausgeprägter.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nana Albert		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18210</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nana Albert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 05:01:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo,

aber was nützt das, wenn wir von Windhosen hinweggefegt werden oder Keller durch jährlich steigendes Hochwasser durchweichen :0) Dann ist nix mehr &quot;drin&quot; ...V.G. Nana Albert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>aber was nützt das, wenn wir von Windhosen hinweggefegt werden oder Keller durch jährlich steigendes Hochwasser durchweichen :0) Dann ist nix mehr &#8220;drin&#8221; &#8230;V.G. Nana Albert</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18201</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 12:18:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18197&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Das passt zu meinen Überlegungen in der kleinen Serie „Was tun mit dem Geld“ und in der &lt;em&gt;Eiszeit&lt;/em&gt;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18197">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Das passt zu meinen Überlegungen in der kleinen Serie „Was tun mit dem Geld“ und in der <em>Eiszeit</em>.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18200</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 12:15:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18199&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Hallo, 

zwischen Ihnen und mir gibt es einen großen Unterschied. Ich weiß das ich nichts weiß, sondern versuche durch das Betrachten von verschiedenen Verhaltensmustern in der Vergangenheit - Rückschlüsse, durch die Gewichtung der Wahrscheinlichkeiten dieser Verhaltensmuster, auf die potenzielle Ergebnisse zu kommen. Übrigens basiert die ganze moderne Kapitalmarkttheorie auf diesem Modell, mit vielen Nobelpreisen in den letzten Jahren. Also scheine ich nicht ganz falsch mit meiner Methode der Betrachtung zu liegen. 
Sie hingegen scheinen sehr von sich und ihren Thesen überzeugt zu sein und behaupten Sachen wofür Sie höchstens dürftige Bewiese liefern. Dies mag eine/n oder andere/n anderen Diskussionteilnehmer/in überzeugen. Mich überzeugt es in keinster Weise, denn da ich zuerst mich und damit auch alle andere ständig in Frage stelle, sind mir ihre Thesen nicht durchdacht und logisch genug. Meine Thesen werden hingegen durch Fakten gestützt, man bracht sich nur die Politik und die Vermögens und Einkommensentwicklung der letzten Jahrzehnte anzuschauen.
Ein weiter Beweis für die Richtigkeit meiner Thesen kann man bekommen, wenn man sich die aktuelle Gerechtigkeitsdiskussion in dem Mutterland des Kapitalismus den USA anschaut. Nur in der BRD hält man von der Diskussion gar nichts, obwohl in keinem anderem westl. Land die Ungerechtigkeit, relativ betrachtet, großer geworden ist als hier. Unter anderem, wegen eines der größten Niedriglohnsektoren der westl. Welt. Das man dadurch nebenbei, die Ungleichgewichte und wirtschaftliche Probleme teilweise im Ausland wenigstens befördert hat, hält man hier, seitens der AG und AG nahen Wirtschaftsins. fast für Verschwörungstheorien.

Fazit: Die Geschichte und Zahlen sind ganz klar auf meiner Seite.
Fast die ganze Welt redet über die Einkommens- und Vermögensentwicklung, nur hier wird die Hauptschuld unserem Geldsystem zugeschrieben - warum wohl.

Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18199">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Hallo, </p>
<p>zwischen Ihnen und mir gibt es einen großen Unterschied. Ich weiß das ich nichts weiß, sondern versuche durch das Betrachten von verschiedenen Verhaltensmustern in der Vergangenheit &#8211; Rückschlüsse, durch die Gewichtung der Wahrscheinlichkeiten dieser Verhaltensmuster, auf die potenzielle Ergebnisse zu kommen. Übrigens basiert die ganze moderne Kapitalmarkttheorie auf diesem Modell, mit vielen Nobelpreisen in den letzten Jahren. Also scheine ich nicht ganz falsch mit meiner Methode der Betrachtung zu liegen.<br />
Sie hingegen scheinen sehr von sich und ihren Thesen überzeugt zu sein und behaupten Sachen wofür Sie höchstens dürftige Bewiese liefern. Dies mag eine/n oder andere/n anderen Diskussionteilnehmer/in überzeugen. Mich überzeugt es in keinster Weise, denn da ich zuerst mich und damit auch alle andere ständig in Frage stelle, sind mir ihre Thesen nicht durchdacht und logisch genug. Meine Thesen werden hingegen durch Fakten gestützt, man bracht sich nur die Politik und die Vermögens und Einkommensentwicklung der letzten Jahrzehnte anzuschauen.<br />
Ein weiter Beweis für die Richtigkeit meiner Thesen kann man bekommen, wenn man sich die aktuelle Gerechtigkeitsdiskussion in dem Mutterland des Kapitalismus den USA anschaut. Nur in der BRD hält man von der Diskussion gar nichts, obwohl in keinem anderem westl. Land die Ungerechtigkeit, relativ betrachtet, großer geworden ist als hier. Unter anderem, wegen eines der größten Niedriglohnsektoren der westl. Welt. Das man dadurch nebenbei, die Ungleichgewichte und wirtschaftliche Probleme teilweise im Ausland wenigstens befördert hat, hält man hier, seitens der AG und AG nahen Wirtschaftsins. fast für Verschwörungstheorien.</p>
<p>Fazit: Die Geschichte und Zahlen sind ganz klar auf meiner Seite.<br />
Fast die ganze Welt redet über die Einkommens- und Vermögensentwicklung, nur hier wird die Hauptschuld unserem Geldsystem zugeschrieben &#8211; warum wohl.</p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18199</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 11:05:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18196&quot;&gt;Katalin&lt;/a&gt;.

&#062;Durch Erziehung und Umgebung werden uns gewisse Wertvorstellungen in Rahmen gewisser Bandbreiten vorgegeben. Deshalb sind wir in der Lage nur in Rahmen dieser Bandbreiten zu Denken und Entscheidungen zu treffen.&#062;

Das glaube ich auch.

Sie sind ein Beispiel dafür, weil Sie Ihrem Beitrag entsprechend  NUR die Vermögensentwicklung aus der Perspektive reich/arm sehen.

Sie müssen um den Baum herumgehen und ihn aus vielen Perspektiven sehen, wenn sie verstehen und wissen wollen, was ein Baum ist. 

&#062;Warum, kann mir bitte jemand bitte sagen warum, „wir“ das gemacht haben. ich kann nur sagen, dass weder ich noch jemand anderes den ich kenne von diesem System profitiert hat.&#062;

Ich sage es Ihnen:

Wir – im gesamtgesellschaftlichen Konsens –  haben es gemacht, damit sie von dem System MEHR profitieren als sie profitiert haben würden, wenn wir es nicht gemacht hätten. Jedenfalls geht es Ihnen besser als wenn das System zusammengebrochen und/oder es durch ein anderes ersetzt worden wäre, z. B. eine Zentrale Planwirtschaft. 

Das wissen Sie doch selbst, wenn Sie sagen:

&#062;Ohne leverage hätten wir die Wachstumsraten der Vergangenheit nicht gehabt. Die Frage die sich in diesem Zusammenhang automatisch stellt ist, wie hätten wir den „Sozialstaat“ dann finanziert.&#062;&#060;

Das hat nichts mit dem Sachverhalt zu tun, dass eine kleine Gruppe von Leuten mehr und zwar deutlich mehr als Sie von dem System profitiert hat. 

Ich empfehle Ihnen, sich mit John Rawls zu befassen.

Er vertritt folgende Auffassung: 

„Soziale und ökonomische Ungleichheiten müssen zwei Bedingungen erfüllen: Erstens müssen sie mit Ämtern und Positionen verbunden sein,  die allen gemäß fairer Chancengleichheit offen stehen (faire Chancengleichheit),und zweitens müssen sie sich zum größtmöglichen Vorteil für die am wenigsten begünstigten Gesellschaftsmitglieder auswirkten“ 

Ich sage nicht, dass das auch nur annähernd erfüllt ist.

Es geht um den GEDANKEN:

Ungleichheit ist GERECHTFERTIGT, wenn die am wenigsten begünstigten Gesellschaftsmitglieder dadurch den größtmöglichen Vorteil haben.

Der kann immer noch ein nur geringer sein, auch wenn es der größtmögliche ist – UND die Ungleichheit sehr groß sein kann. 

Aber: 

Rechtfertigung von Ungleichheit – denken Sie einmal darüber nach und sei es nur, um  den Wertvorstellungen im Rahmen gewisser vorgegebener Bandbreiten zu entkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18196">Katalin</a>.</p>
<p>&gt;Durch Erziehung und Umgebung werden uns gewisse Wertvorstellungen in Rahmen gewisser Bandbreiten vorgegeben. Deshalb sind wir in der Lage nur in Rahmen dieser Bandbreiten zu Denken und Entscheidungen zu treffen.&gt;</p>
<p>Das glaube ich auch.</p>
<p>Sie sind ein Beispiel dafür, weil Sie Ihrem Beitrag entsprechend  NUR die Vermögensentwicklung aus der Perspektive reich/arm sehen.</p>
<p>Sie müssen um den Baum herumgehen und ihn aus vielen Perspektiven sehen, wenn sie verstehen und wissen wollen, was ein Baum ist. </p>
<p>&gt;Warum, kann mir bitte jemand bitte sagen warum, „wir“ das gemacht haben. ich kann nur sagen, dass weder ich noch jemand anderes den ich kenne von diesem System profitiert hat.&gt;</p>
<p>Ich sage es Ihnen:</p>
<p>Wir – im gesamtgesellschaftlichen Konsens –  haben es gemacht, damit sie von dem System MEHR profitieren als sie profitiert haben würden, wenn wir es nicht gemacht hätten. Jedenfalls geht es Ihnen besser als wenn das System zusammengebrochen und/oder es durch ein anderes ersetzt worden wäre, z. B. eine Zentrale Planwirtschaft. </p>
<p>Das wissen Sie doch selbst, wenn Sie sagen:</p>
<p>&gt;Ohne leverage hätten wir die Wachstumsraten der Vergangenheit nicht gehabt. Die Frage die sich in diesem Zusammenhang automatisch stellt ist, wie hätten wir den „Sozialstaat“ dann finanziert.&gt;&lt;</p>
<p>Das hat nichts mit dem Sachverhalt zu tun, dass eine kleine Gruppe von Leuten mehr und zwar deutlich mehr als Sie von dem System profitiert hat. </p>
<p>Ich empfehle Ihnen, sich mit John Rawls zu befassen.</p>
<p>Er vertritt folgende Auffassung: </p>
<p>„Soziale und ökonomische Ungleichheiten müssen zwei Bedingungen erfüllen: Erstens müssen sie mit Ämtern und Positionen verbunden sein,  die allen gemäß fairer Chancengleichheit offen stehen (faire Chancengleichheit),und zweitens müssen sie sich zum größtmöglichen Vorteil für die am wenigsten begünstigten Gesellschaftsmitglieder auswirkten“ </p>
<p>Ich sage nicht, dass das auch nur annähernd erfüllt ist.</p>
<p>Es geht um den GEDANKEN:</p>
<p>Ungleichheit ist GERECHTFERTIGT, wenn die am wenigsten begünstigten Gesellschaftsmitglieder dadurch den größtmöglichen Vorteil haben.</p>
<p>Der kann immer noch ein nur geringer sein, auch wenn es der größtmögliche ist – UND die Ungleichheit sehr groß sein kann. </p>
<p>Aber: </p>
<p>Rechtfertigung von Ungleichheit – denken Sie einmal darüber nach und sei es nur, um  den Wertvorstellungen im Rahmen gewisser vorgegebener Bandbreiten zu entkommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralph Klages		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18198</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph Klages]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 10:57:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18197&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Genau so sehe ich das auch: Sicher ist der Immobilienmarkt in München wohl  schon am oberen Ende, selbst wenn die Prognostiker dort weiteres Wachstum in den nächsten Jahren vorhersagen. Aber in beinahe allen großen Städten Deutschlands werden die Vermögenspreise in Form von Wohneigentum auch weiterhin noch deutlich steigen. Und weitere Nachfrage nach sich ziehen: Das Problem stellt sich für einen Verkaufswilligen ja schon mit dem Erlös selbst: Wohin mit der ganzen Kohle aus einem lukrativem Immoverkauf, wenn halbwegs vernünftige Reinvestitionsmöglichkeiten doch fehlen? Dadurch werden diese Märkte weiter befeuert. Ich behaupte mal, dass noch gut 20 % von jetzt ab drin sind. Selbst völlig verbaute und heruntergekommene &quot;Denkmäler&quot; finden Käufer, die sich sogar glücklich schätzen.....
Aber unvorsichtig sollte man nicht werden. Tatsächlich sehe ich rund um die Metropole etliche Leerstände. Das macht einerseits misstrauisch, andererseits würde ich heute natürlich auch nicht verkaufen, wenn ich morgen mehr bekommen könnte. Clever. LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18197">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Genau so sehe ich das auch: Sicher ist der Immobilienmarkt in München wohl  schon am oberen Ende, selbst wenn die Prognostiker dort weiteres Wachstum in den nächsten Jahren vorhersagen. Aber in beinahe allen großen Städten Deutschlands werden die Vermögenspreise in Form von Wohneigentum auch weiterhin noch deutlich steigen. Und weitere Nachfrage nach sich ziehen: Das Problem stellt sich für einen Verkaufswilligen ja schon mit dem Erlös selbst: Wohin mit der ganzen Kohle aus einem lukrativem Immoverkauf, wenn halbwegs vernünftige Reinvestitionsmöglichkeiten doch fehlen? Dadurch werden diese Märkte weiter befeuert. Ich behaupte mal, dass noch gut 20 % von jetzt ab drin sind. Selbst völlig verbaute und heruntergekommene &#8220;Denkmäler&#8221; finden Käufer, die sich sogar glücklich schätzen&#8230;..<br />
Aber unvorsichtig sollte man nicht werden. Tatsächlich sehe ich rund um die Metropole etliche Leerstände. Das macht einerseits misstrauisch, andererseits würde ich heute natürlich auch nicht verkaufen, wenn ich morgen mehr bekommen könnte. Clever. LG</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18197</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 10:12:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;„(…) my basic thrust in this Outlook will be to observe that all forms of ‚carry‘ in financial markets are compressed, resulting in artificially high asset prices and a distortion of future risk relative to potential return that an investor must confront.“ – bto: Übersetzt heißt das, wir haben uns mit so vielen Schulden hochdeleveraged, dass die Vermögenspreise am Ende sind. Es gibt mehr Risiko als Chance.&#062;

Meine Schlussfolgerung der richtigen Analyse von Gross lautet etwas anders:

Wenn das Risiko einer Vermögensentwertung relativ zur erzielbaren Rendite steigt (nicht nur bei Finanzvermögen wie Anleihen, sondern auch bei Sachvermögen, das ja mit billigem Geld und durch Flucht in die Sachwerte im Preis gestiegen ist) UND das Risiko von Vermögensverlusten auf breiter Front gegeben ist (Sachwerte und Finanzwerte gleichermaßen betreffend), heißt meine Empfehlung:

KAUF von Sachwerten, d. h. Immobilien und gering verschuldeten Unternehmen mit globalem foot print – dies allerdings OHNE Verschuldung.  

Rendite spielt keine Rolle, es geht um Werterhalt.

Derartige Sachwerte bleiben als Werte BESTEHEN und zwar auch wenn sie nach Marktpreisen erheblich entwertet werden. Die BASF z. B. ist auch bei EUR 30 pro Aktie noch die BASF, wenn auch eine etwas andere. 

Wenn die Schuldner pleite ist, sind Finanzwerte NICHTS wert; wenn die Inflation galoppiert, auch Bargeld nichts.    

Das ist der für mich ENTSCHEIDENDE Unterschied zu Finanzwerten und Bargeld.

Bei dieser Betrachtung können die Preise von Sachvermögen noch erheblich steigen, aber natürlich nicht ewig. 

Hier ein Beispiel, wo wir gerade sind:

Deutsche Metropole, Stadtmitte, ETW 60 m² mit Dachterrasse 50 m² ging für schlappe EUR 900.000 über den Ladentisch. Es soll rege Nachfrage gegeben haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;„(…) my basic thrust in this Outlook will be to observe that all forms of ‚carry‘ in financial markets are compressed, resulting in artificially high asset prices and a distortion of future risk relative to potential return that an investor must confront.“ – bto: Übersetzt heißt das, wir haben uns mit so vielen Schulden hochdeleveraged, dass die Vermögenspreise am Ende sind. Es gibt mehr Risiko als Chance.&gt;</p>
<p>Meine Schlussfolgerung der richtigen Analyse von Gross lautet etwas anders:</p>
<p>Wenn das Risiko einer Vermögensentwertung relativ zur erzielbaren Rendite steigt (nicht nur bei Finanzvermögen wie Anleihen, sondern auch bei Sachvermögen, das ja mit billigem Geld und durch Flucht in die Sachwerte im Preis gestiegen ist) UND das Risiko von Vermögensverlusten auf breiter Front gegeben ist (Sachwerte und Finanzwerte gleichermaßen betreffend), heißt meine Empfehlung:</p>
<p>KAUF von Sachwerten, d. h. Immobilien und gering verschuldeten Unternehmen mit globalem foot print – dies allerdings OHNE Verschuldung.  </p>
<p>Rendite spielt keine Rolle, es geht um Werterhalt.</p>
<p>Derartige Sachwerte bleiben als Werte BESTEHEN und zwar auch wenn sie nach Marktpreisen erheblich entwertet werden. Die BASF z. B. ist auch bei EUR 30 pro Aktie noch die BASF, wenn auch eine etwas andere. </p>
<p>Wenn die Schuldner pleite ist, sind Finanzwerte NICHTS wert; wenn die Inflation galoppiert, auch Bargeld nichts.    </p>
<p>Das ist der für mich ENTSCHEIDENDE Unterschied zu Finanzwerten und Bargeld.</p>
<p>Bei dieser Betrachtung können die Preise von Sachvermögen noch erheblich steigen, aber natürlich nicht ewig. </p>
<p>Hier ein Beispiel, wo wir gerade sind:</p>
<p>Deutsche Metropole, Stadtmitte, ETW 60 m² mit Dachterrasse 50 m² ging für schlappe EUR 900.000 über den Ladentisch. Es soll rege Nachfrage gegeben haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bill-gross-und-die-eiszeit/#comment-18196</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 08:50:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5406#comment-18196</guid>

					<description><![CDATA[Hallo, 

hier: http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=84381&#038;key=standard_document_59200110

ich zitiere sinngemäß:

Durch Erziehung und Umgebung werden uns gewisse Wertvorstellungen in Rahmen gewisser Bandbreiten vorgegeben. Deshalb sind wir in der Lage nur in Rahmen dieser Bandbreiten zu Denken und Entscheidungen zu treffen. 

Übersetzt heißt das: Im Prinzip denken wir das was andere von uns wollen das wir denken. Da wir in der Überzeugung groß geworden sind, dass wir das denken was wir selber denken wollen, liegt es absolut außer unserer Vorstellungskraft dass wir uns irren könnten und falsch liegen könnten. Deshalb fällt es uns auch so schwer grundsätzliche Sachen in Frage zu stellen, die einfach nicht gut funktionieren wie uns die Geschichte beweist, wie z.B. den Kapitalismus. 

Da die freien Märkten das Beste für uns sind und wir nicht anders können als dies auch wirklich zu glauben, suchen wir ständig nach Fehlern außerhalb des Systems oder bei anderen nur nicht im System selbst. Das komische dabei ist, dass wir selber zu 100% davon überzeugt sind, dass wir das auch freiwillig tun bzw. denken.  

hier: http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=84381&#038;key=standard_document_59200110

&quot;Übersetzt heißt das, wir haben uns mit so vielen Schulden hochdeleveraged, dass die Vermögenspreise am Ende sind&quot;

Warum, kann mir bitte jemand bitte sagen warum, &quot;wir&quot; das gemacht haben. ich kann nur sagen, dass weder ich noch jemand anderes den ich kenne von diesem System profitiert hat. 

Die Antwort scheint sehr einfach zu sein, da das System nicht in Frage gestellt wird und auch nicht gestellt werden kann, siehe oben, muß es an was anderem leigen. Die einfache Antwort ist, es liegt an unserem Geldsystem. Das dieses Geldsystem über die letzten 40 Jahren das ganze System im Prinzip gerettet hat und es einer kleiner Gruppe von Leuten ermöglicht hat über ihre Verhältnisse zu leben und immer reicher zu werden, ohne angemessen Steuern zu bezahlen, während die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung relativ immer ärmer wurde, erwähnt der Herr Groß nicht. Ohne leverage hätten wir die Wachstumsraten der Vergangenheit nicht gehabt. Die Frage die sich in diesem Zusammenhang automatisch stellt ist, wie hätten wir den &quot;Sozialstaat&quot; dann finanziert.

Fazit: Am Geldsystem liegt es nicht. Das Geldsystem wird, sobald die freie Marktwirtschaft an ihre Grenzen gelangt, was nach ungefähr 30 - 50 Jahren Aufschwung (meistens nach Kriegen) der Fall ist und sobald wir gesättigte Binnenmärkte haben und es zu einer starken Vermögens- und Einkommenskonzentration kommt, mainipuliert durch - die Reduzierung der Kreditevergabeanforderungen und Eigenkapitalvorschriften - um es den Reichen weiterhin zu erlauben;

 1. Im Luxus zu leben
 2. Niedrige Steuern zu bezahlen
 3. Den Wert ihres Vermögens zu erhalten 
 4. Durch Oligoplbildung und Aushöhlung der Demokratie Veränderungen zu verhindern
 5. Eine Umverteilung von unten nach oben (die bereits mit der Steuersenkung für sie begonnen hat) zu rechtfertigen

Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>hier: <a href="http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=84381&#038;key=standard_document_59200110" rel="nofollow ugc">http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=84381&#038;key=standard_document_59200110</a></p>
<p>ich zitiere sinngemäß:</p>
<p>Durch Erziehung und Umgebung werden uns gewisse Wertvorstellungen in Rahmen gewisser Bandbreiten vorgegeben. Deshalb sind wir in der Lage nur in Rahmen dieser Bandbreiten zu Denken und Entscheidungen zu treffen. </p>
<p>Übersetzt heißt das: Im Prinzip denken wir das was andere von uns wollen das wir denken. Da wir in der Überzeugung groß geworden sind, dass wir das denken was wir selber denken wollen, liegt es absolut außer unserer Vorstellungskraft dass wir uns irren könnten und falsch liegen könnten. Deshalb fällt es uns auch so schwer grundsätzliche Sachen in Frage zu stellen, die einfach nicht gut funktionieren wie uns die Geschichte beweist, wie z.B. den Kapitalismus. </p>
<p>Da die freien Märkten das Beste für uns sind und wir nicht anders können als dies auch wirklich zu glauben, suchen wir ständig nach Fehlern außerhalb des Systems oder bei anderen nur nicht im System selbst. Das komische dabei ist, dass wir selber zu 100% davon überzeugt sind, dass wir das auch freiwillig tun bzw. denken.  </p>
<p>hier: <a href="http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=84381&#038;key=standard_document_59200110" rel="nofollow ugc">http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=84381&#038;key=standard_document_59200110</a></p>
<p>&#8220;Übersetzt heißt das, wir haben uns mit so vielen Schulden hochdeleveraged, dass die Vermögenspreise am Ende sind&#8221;</p>
<p>Warum, kann mir bitte jemand bitte sagen warum, &#8220;wir&#8221; das gemacht haben. ich kann nur sagen, dass weder ich noch jemand anderes den ich kenne von diesem System profitiert hat. </p>
<p>Die Antwort scheint sehr einfach zu sein, da das System nicht in Frage gestellt wird und auch nicht gestellt werden kann, siehe oben, muß es an was anderem leigen. Die einfache Antwort ist, es liegt an unserem Geldsystem. Das dieses Geldsystem über die letzten 40 Jahren das ganze System im Prinzip gerettet hat und es einer kleiner Gruppe von Leuten ermöglicht hat über ihre Verhältnisse zu leben und immer reicher zu werden, ohne angemessen Steuern zu bezahlen, während die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung relativ immer ärmer wurde, erwähnt der Herr Groß nicht. Ohne leverage hätten wir die Wachstumsraten der Vergangenheit nicht gehabt. Die Frage die sich in diesem Zusammenhang automatisch stellt ist, wie hätten wir den &#8220;Sozialstaat&#8221; dann finanziert.</p>
<p>Fazit: Am Geldsystem liegt es nicht. Das Geldsystem wird, sobald die freie Marktwirtschaft an ihre Grenzen gelangt, was nach ungefähr 30 &#8211; 50 Jahren Aufschwung (meistens nach Kriegen) der Fall ist und sobald wir gesättigte Binnenmärkte haben und es zu einer starken Vermögens- und Einkommenskonzentration kommt, mainipuliert durch &#8211; die Reduzierung der Kreditevergabeanforderungen und Eigenkapitalvorschriften &#8211; um es den Reichen weiterhin zu erlauben;</p>
<p> 1. Im Luxus zu leben<br />
 2. Niedrige Steuern zu bezahlen<br />
 3. Den Wert ihres Vermögens zu erhalten<br />
 4. Durch Oligoplbildung und Aushöhlung der Demokratie Veränderungen zu verhindern<br />
 5. Eine Umverteilung von unten nach oben (die bereits mit der Steuersenkung für sie begonnen hat) zu rechtfertigen</p>
<p>Gruß</p>
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	</channel>
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