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	Kommentare zu: Best of 2016: Print the Money	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-print-the-money/#comment-21456</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2016 06:04:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-print-the-money/#comment-21454&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Diese zentrale Machtfrage formulierte James Madison 1787 klar und deutlich:

„In England, at this day, if elections were open to all classes of people, the property of landed proprietors would be insecure. An agrarian law would soon take place. If these observations be just, our government ought to secure the permanent interests of the country against innovation. Landholders ought to have a share in the government, to support these invaluable interests, and to balance and check the other. They ought to be so constituted as to protect the minority of the opulent against the majority. The senate, therefore, ought to be this body; and to answer these purposes, they ought to have permanency and stability.”

Zu den Details siehe insbesondere Rainer Mausfeld, auf den ich hier in diesem Blog schon des Öfteren verwiesen hatte: http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/150806_Mausfeld.pdf

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-print-the-money/#comment-21454">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Diese zentrale Machtfrage formulierte James Madison 1787 klar und deutlich:</p>
<p>„In England, at this day, if elections were open to all classes of people, the property of landed proprietors would be insecure. An agrarian law would soon take place. If these observations be just, our government ought to secure the permanent interests of the country against innovation. Landholders ought to have a share in the government, to support these invaluable interests, and to balance and check the other. They ought to be so constituted as to protect the minority of the opulent against the majority. The senate, therefore, ought to be this body; and to answer these purposes, they ought to have permanency and stability.”</p>
<p>Zu den Details siehe insbesondere Rainer Mausfeld, auf den ich hier in diesem Blog schon des Öfteren verwiesen hatte: <a href="http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/150806_Mausfeld.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/150806_Mausfeld.pdf</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-print-the-money/#comment-21455</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2016 05:34:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-print-the-money/#comment-21451&quot;&gt;egp&lt;/a&gt;.

Die Not ist so groß, weil orthodoxe Maßnahmen über Jahrzehnte keine Konjunktur hatten. Es ist die orthodoxe Ikone Friedman, die hier maßgeblich ist: https://zinsfehler.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-print-the-money/#comment-21451">egp</a>.</p>
<p>Die Not ist so groß, weil orthodoxe Maßnahmen über Jahrzehnte keine Konjunktur hatten. Es ist die orthodoxe Ikone Friedman, die hier maßgeblich ist: <a href="https://zinsfehler.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-print-the-money/#comment-21454</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2016 05:29:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es geht um die zentrale Machtfrage. Im Mittelalter hatten die Fürsten bewiesen, dass sie das Geldsystem für ihre eigenen Zwecke missbrauchten. Schon Copernicus hatte hierauf in seiner Geldlehre im frühen 16. Jahrhundert aufmerksam gemacht und das greshamsche Gesetz begründet (anschließende Kipper- und Wipperzeit im 17. Jahrhundert). Aber nicht nur die Fürsten/Regierungen haben das Geldsystem immer wieder missbraucht, sondern ebenso die privaten Banken. Und wer diese Macht des privaten Bankensektors beschneiden möchte, dem ist vermutlich ein frühes Ende beschieden: http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-sind-zum-helokoptergeld-verdammt/#comments.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht um die zentrale Machtfrage. Im Mittelalter hatten die Fürsten bewiesen, dass sie das Geldsystem für ihre eigenen Zwecke missbrauchten. Schon Copernicus hatte hierauf in seiner Geldlehre im frühen 16. Jahrhundert aufmerksam gemacht und das greshamsche Gesetz begründet (anschließende Kipper- und Wipperzeit im 17. Jahrhundert). Aber nicht nur die Fürsten/Regierungen haben das Geldsystem immer wieder missbraucht, sondern ebenso die privaten Banken. Und wer diese Macht des privaten Bankensektors beschneiden möchte, dem ist vermutlich ein frühes Ende beschieden: <a href="http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-sind-zum-helokoptergeld-verdammt/#comments" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-sind-zum-helokoptergeld-verdammt/#comments</a>.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: egp		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-print-the-money/#comment-21451</link>

		<dc:creator><![CDATA[egp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2016 23:17:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Not ist so groß, dass unorthodoxe Maßnahmen weiterhin Konjunktur haben werden. Ziel der Politik wird es sein, die sehr bittere, aber zur Heilung notwendige Medizin in möglichst kleinen Dosen über eine langen Zeitraum zu verabreichen. Nach welchem Kriterium auch immer - Staatsgeld läßt sich besser steuern als Kreditgeld. 

Kreditgeld (natürlich von Banken) durch public money zu ersetzen würde möglicherweise recht populär sein, da die Termini &quot;Kredit&quot; und &quot;Bank&quot; negativ besetzt sind. Stellen wir uns doch nur einmal die Schlagzeilen vor, die uns im Zusammenhang mit Kreditgeld auf den Titelseiten der Gazetten  entgegenleuchten werden: Schulden, zurückzahlen, Zahlungsausfall, Insolvenz, Zinsen, Tilgung, Gläubiger, Schuldner. Public money, Vollgeld. Wer will das schon lesen? Staatsgeld hingegen klingt schon viel werthaltiger, positiver, genießt doch der Staat imer noch mehr Vertrauen als jede Bank. Außerdem bekommt &#039;jeder seinen Anteil&#039; (Milo Minderbinder) und keinem wird etwas genommen. Alle sollten sich jetzt freuen. Das wird jede politische Opposition irgendwann feststellen müssen und ihren Widerstand aufgeben. 

Staatsgeld scheint der geeignetere Kandidat zu sein, the politician&#039;s darling.

So hat jeder seine Freude. Deswegen bleibt es nicht bei einer Runde, fällt doch die lästige Besicherung von Bankkrediten weg. Das ist so easy - hier ein paar Euro, oder dort. Der Politiker will ja Gutes tun und keiner der Beschenkten wird protestieren. Lästig ist nur, dass man vorne in der Reihe der potentiellen Empfänger stehen muß um den Vorsprung zu halten. Da kann man dann zum Tier werden, denn den letzten beißen ja die Hunde, .... Wir kennen alle den Fortgang der Geschichte. Der aber ist nicht wichtig, das Ende interessiert niemanden: A -  Es will keiner hören und B - das Volk wird sich auf Weihnachtsmärkten, bei Love Parades, in Fußballstadien und Art Festivals schon glänzend amusieren. Auch die FAZ bringt schon mehr Boulevard - andere sowieso. Außerdem hat die CDU wieder zugelegt. Nach de Maiziere müssen wir mit Terror leben - Helmut Schmidt hat ihn bekämpft. Die Indolenz hat weiter zugenommen - etwa wegen der Fake-Werte der Immobilienhausse?

Der ESM ist schon gut, da ihn niemand kennt, der Heli aber ist besser, denn er bringt Manna, gebratene Gänse, Segen von oben.

Nehmen wir es zur Kenntnis: Volkswirtschaftliche Vernunft - was immer darunter zu verstehen ist - spielt keine Rolle. Warum auch? So plötzlich? Heligeld kommt - bis zur allerallerletzten Konsequenz!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Not ist so groß, dass unorthodoxe Maßnahmen weiterhin Konjunktur haben werden. Ziel der Politik wird es sein, die sehr bittere, aber zur Heilung notwendige Medizin in möglichst kleinen Dosen über eine langen Zeitraum zu verabreichen. Nach welchem Kriterium auch immer &#8211; Staatsgeld läßt sich besser steuern als Kreditgeld. </p>
<p>Kreditgeld (natürlich von Banken) durch public money zu ersetzen würde möglicherweise recht populär sein, da die Termini &#8220;Kredit&#8221; und &#8220;Bank&#8221; negativ besetzt sind. Stellen wir uns doch nur einmal die Schlagzeilen vor, die uns im Zusammenhang mit Kreditgeld auf den Titelseiten der Gazetten  entgegenleuchten werden: Schulden, zurückzahlen, Zahlungsausfall, Insolvenz, Zinsen, Tilgung, Gläubiger, Schuldner. Public money, Vollgeld. Wer will das schon lesen? Staatsgeld hingegen klingt schon viel werthaltiger, positiver, genießt doch der Staat imer noch mehr Vertrauen als jede Bank. Außerdem bekommt &#8216;jeder seinen Anteil&#8217; (Milo Minderbinder) und keinem wird etwas genommen. Alle sollten sich jetzt freuen. Das wird jede politische Opposition irgendwann feststellen müssen und ihren Widerstand aufgeben. </p>
<p>Staatsgeld scheint der geeignetere Kandidat zu sein, the politician&#8217;s darling.</p>
<p>So hat jeder seine Freude. Deswegen bleibt es nicht bei einer Runde, fällt doch die lästige Besicherung von Bankkrediten weg. Das ist so easy &#8211; hier ein paar Euro, oder dort. Der Politiker will ja Gutes tun und keiner der Beschenkten wird protestieren. Lästig ist nur, dass man vorne in der Reihe der potentiellen Empfänger stehen muß um den Vorsprung zu halten. Da kann man dann zum Tier werden, denn den letzten beißen ja die Hunde, &#8230;. Wir kennen alle den Fortgang der Geschichte. Der aber ist nicht wichtig, das Ende interessiert niemanden: A &#8211;  Es will keiner hören und B &#8211; das Volk wird sich auf Weihnachtsmärkten, bei Love Parades, in Fußballstadien und Art Festivals schon glänzend amusieren. Auch die FAZ bringt schon mehr Boulevard &#8211; andere sowieso. Außerdem hat die CDU wieder zugelegt. Nach de Maiziere müssen wir mit Terror leben &#8211; Helmut Schmidt hat ihn bekämpft. Die Indolenz hat weiter zugenommen &#8211; etwa wegen der Fake-Werte der Immobilienhausse?</p>
<p>Der ESM ist schon gut, da ihn niemand kennt, der Heli aber ist besser, denn er bringt Manna, gebratene Gänse, Segen von oben.</p>
<p>Nehmen wir es zur Kenntnis: Volkswirtschaftliche Vernunft &#8211; was immer darunter zu verstehen ist &#8211; spielt keine Rolle. Warum auch? So plötzlich? Heligeld kommt &#8211; bis zur allerallerletzten Konsequenz!</p>
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