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	Kommentare zu: Bekannt: &#8220;Deutschlands Bürger werden gemolken&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47202</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2018 07:00:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

&#062;AUCH über eine den Umständen entsprechende Lebensweise nachzudenken

Diese Lebensweise führen alte Menschen die Flaschen sammeln bereits. Das ist kein Lösungsansatz, nichts &quot;förderliches&quot;, sondern reiner Zwang. Bei der 2018 sichtbaren Altersarmut zeigt sich unser &quot;reicher&quot; Staat unfähig sichtbare Zeichen zu setzten und verbrät Milliardenbeträge in grundgesetzwidirigen Millitäroperationen und illegaler Zuwanderung. 

Falls im Jahre 2035 tatsächlich 32.000.000 Beitragszahler fehlen (vgl. H.W.Sinn) wird die Kaufkraft der Renten im Vergleich zur Gegenwart nicht ohne Sozialhilfeleistungen genügen. 
Diese geldwerte Not kann durch gar keine &quot;Beziehungen&quot; ausgeglichen werden. Das ist der naive Teil. 

Die SZ Autorin schreibt Frühstückslektüre zur Unterhaltung in BRD Sprache. Die Probleme werden benannt, gewisse Spitzen am Überfluss sind enthalten und sorgen bei der Leserschaft für ein &quot;Schuldgefühl&quot; (Harley&#038;Cabrio). Zuletzt dann ein Lösungshinweis, der niemals falsch sein kann...

Alle Probleme werden in dieser Art in eine ferne Zukunft moderiert. Obwohl schon Brände ausgebrochen sind, befindet sich die bürgerliche Mehrheit im politischen Koma. 

Wollte man die Altersarmut in der Zukunft wirklich bekämpfen, müsste man sofort damit beginnen, d.h. die Ausgaben prüfen und gesparte Beiträge investieren. H.W.Sinn schlägt Inlandsinvestitionen vor, anstelle 1000Mrd. in Form von target2 Krediten ins Ausland zu verschenken. (Es geht nicht um buchhalterische Forderungen sondern um Kaufkraft für Exportgüter jetzt, gegen Forderungen in der Zukunft)

Wie zu allen anderen Themen gibt es darüber keinen gesellschaftlichen Diskurs und keine Debatte in den Parlamenten. 

Demokratisch legt sich niemand mit überversorgten Pensionisten an. Umverteilung immer nur von Beitragszahlern zum bezahlten Sektor (vgl. Heinsohn). 

Ich kenne Altersarmut und Rentnerangeber (mein Haus, Pferd, Auto, Urlaub...) persönlich. Zugleich vereinsamte Greise, die überall Freundschaften pflegen, nur nicht zu ihren erbarmungslosen Kindern. 

Aus ökomomischer Sicht steht das Geschäftsmodell der BRD vor dem Ende. Exportüberschüsse sind falsch (vgl. Helmut Schmidt), wenn die Schuldner de facto zahlungsunfähig sind. 80% Umverteilung in Form von Steuern und Abgaben genügen nicht, der Staat muss sich zusätzlich verschulden. 
Hinzu kommt der anstehende Eurozonenbruch und Instabilität durch Massenzuwanderung, d.h. der Bruch des Gewaltmonopols (vgl. David Engels).

Als eine Person, die damit rechnet das Jahr 2035 zu erleben, bin ich unversöhnlich gegen die Zeitverschwendung die mir von Medien und Politik aufgezwungen wird. 

Als konservativer Reaktionär &#038; Barbar habe ich für Beitragszahler nur einen Trost, die Einzahlungen bedingen eine Leistung aus der Solidargemeinschaft der Zukunft, die hoffentlich zum Überleben reicht - mehr nicht. 

(Wer noch auf die Versprechen der Rentenversicherungsindustrie und ihre Werbebilder hereinfällt, dem ist nicht zu helfen)

Stimmt die Rechnungl von H.W.Sinn, wird die Zukunft der Rentner nur eine Reduzierung der Arbeit im Alter bedeuten. Man wird arbeiten bis zum Tod, wie immer mehr Selbstständige jetzt schon. Das ist Tatsache und keine Polemik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>&gt;AUCH über eine den Umständen entsprechende Lebensweise nachzudenken</p>
<p>Diese Lebensweise führen alte Menschen die Flaschen sammeln bereits. Das ist kein Lösungsansatz, nichts &#8220;förderliches&#8221;, sondern reiner Zwang. Bei der 2018 sichtbaren Altersarmut zeigt sich unser &#8220;reicher&#8221; Staat unfähig sichtbare Zeichen zu setzten und verbrät Milliardenbeträge in grundgesetzwidirigen Millitäroperationen und illegaler Zuwanderung. </p>
<p>Falls im Jahre 2035 tatsächlich 32.000.000 Beitragszahler fehlen (vgl. H.W.Sinn) wird die Kaufkraft der Renten im Vergleich zur Gegenwart nicht ohne Sozialhilfeleistungen genügen.<br />
Diese geldwerte Not kann durch gar keine &#8220;Beziehungen&#8221; ausgeglichen werden. Das ist der naive Teil. </p>
<p>Die SZ Autorin schreibt Frühstückslektüre zur Unterhaltung in BRD Sprache. Die Probleme werden benannt, gewisse Spitzen am Überfluss sind enthalten und sorgen bei der Leserschaft für ein &#8220;Schuldgefühl&#8221; (Harley&amp;Cabrio). Zuletzt dann ein Lösungshinweis, der niemals falsch sein kann&#8230;</p>
<p>Alle Probleme werden in dieser Art in eine ferne Zukunft moderiert. Obwohl schon Brände ausgebrochen sind, befindet sich die bürgerliche Mehrheit im politischen Koma. </p>
<p>Wollte man die Altersarmut in der Zukunft wirklich bekämpfen, müsste man sofort damit beginnen, d.h. die Ausgaben prüfen und gesparte Beiträge investieren. H.W.Sinn schlägt Inlandsinvestitionen vor, anstelle 1000Mrd. in Form von target2 Krediten ins Ausland zu verschenken. (Es geht nicht um buchhalterische Forderungen sondern um Kaufkraft für Exportgüter jetzt, gegen Forderungen in der Zukunft)</p>
<p>Wie zu allen anderen Themen gibt es darüber keinen gesellschaftlichen Diskurs und keine Debatte in den Parlamenten. </p>
<p>Demokratisch legt sich niemand mit überversorgten Pensionisten an. Umverteilung immer nur von Beitragszahlern zum bezahlten Sektor (vgl. Heinsohn). </p>
<p>Ich kenne Altersarmut und Rentnerangeber (mein Haus, Pferd, Auto, Urlaub&#8230;) persönlich. Zugleich vereinsamte Greise, die überall Freundschaften pflegen, nur nicht zu ihren erbarmungslosen Kindern. </p>
<p>Aus ökomomischer Sicht steht das Geschäftsmodell der BRD vor dem Ende. Exportüberschüsse sind falsch (vgl. Helmut Schmidt), wenn die Schuldner de facto zahlungsunfähig sind. 80% Umverteilung in Form von Steuern und Abgaben genügen nicht, der Staat muss sich zusätzlich verschulden.<br />
Hinzu kommt der anstehende Eurozonenbruch und Instabilität durch Massenzuwanderung, d.h. der Bruch des Gewaltmonopols (vgl. David Engels).</p>
<p>Als eine Person, die damit rechnet das Jahr 2035 zu erleben, bin ich unversöhnlich gegen die Zeitverschwendung die mir von Medien und Politik aufgezwungen wird. </p>
<p>Als konservativer Reaktionär &amp; Barbar habe ich für Beitragszahler nur einen Trost, die Einzahlungen bedingen eine Leistung aus der Solidargemeinschaft der Zukunft, die hoffentlich zum Überleben reicht &#8211; mehr nicht. </p>
<p>(Wer noch auf die Versprechen der Rentenversicherungsindustrie und ihre Werbebilder hereinfällt, dem ist nicht zu helfen)</p>
<p>Stimmt die Rechnungl von H.W.Sinn, wird die Zukunft der Rentner nur eine Reduzierung der Arbeit im Alter bedeuten. Man wird arbeiten bis zum Tod, wie immer mehr Selbstständige jetzt schon. Das ist Tatsache und keine Polemik.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47198</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2018 05:19:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-46992&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@Alexander ich würde sagen, etliche Themen drehen sich hier nicht um politische Lügen. Als Beispiel kann ich den Beitrag des Foristen SB nehmen: sein Kollege glaubt tief in seinem Inneren wirklich, dass die Regierung besser mit Geld umgehen kann als er selbst. Ich denke nicht, dass dieser Mann seine/n Kollegen/Kollegin SB angelogen hat. Die Regierung hätte mit ihren Lügen und Beschönigungen nicht den Hauch einer Chance, wenn es nicht massenhaft solche Wähler gäbe- und eine ähnlich denkende Opposition von KGE und Herrn Hofreiter bis zu Frau Nahles.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-46992">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@Alexander ich würde sagen, etliche Themen drehen sich hier nicht um politische Lügen. Als Beispiel kann ich den Beitrag des Foristen SB nehmen: sein Kollege glaubt tief in seinem Inneren wirklich, dass die Regierung besser mit Geld umgehen kann als er selbst. Ich denke nicht, dass dieser Mann seine/n Kollegen/Kollegin SB angelogen hat. Die Regierung hätte mit ihren Lügen und Beschönigungen nicht den Hauch einer Chance, wenn es nicht massenhaft solche Wähler gäbe- und eine ähnlich denkende Opposition von KGE und Herrn Hofreiter bis zu Frau Nahles.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47172</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 16:56:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47160&quot;&gt;Thomas M.&lt;/a&gt;.

@ Thomas M.

Genau das:

Nicht Befreiung vom Konsum, sondern Befreiung vom KONDITIONIERTEM Konsum (zumindest im Alter), weil dieser im Alter nicht mehr zu realisieren ist und daher eine weitere Verfolgung individuell und gesellschaftlich schädlich bis zerstörerisch sein kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47160">Thomas M.</a>.</p>
<p>@ Thomas M.</p>
<p>Genau das:</p>
<p>Nicht Befreiung vom Konsum, sondern Befreiung vom KONDITIONIERTEM Konsum (zumindest im Alter), weil dieser im Alter nicht mehr zu realisieren ist und daher eine weitere Verfolgung individuell und gesellschaftlich schädlich bis zerstörerisch sein kann.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47170</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 16:48:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12247#comment-47170</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

@ Alexander

&#062;Auch sie fröhnen selbstgefällig der Materialismuskritk indem sie so umsichtig darauf hinweisen, dass man künftig mit „VERZICHTLEISTUNGEN“ zurecht kommt.&#062;

Mit der Materialismuskritik liegen Sie komplett falsch, weil es hier nicht um THEORIEN geht, wie sie etwa der von Ihnen genannte E. Fromm sowie H. Marcuse und andere vor einem halben Jahrhundert im Nachklang an Marx, Freud, Reich und teilweise auch Hegel und Heidegger darüber geführt haben, WAS der Mensch seinen Bedürfnissen nach ist und WIE demzufolge eine ihm angemessene Gesellschaft beschaffen sein müsse und herzustellen sei. 

HIER geht es um die LEBENSWEISE, der Menschen im Alter ausgesetzt sind, wenn sie aufgrund absehbarer ökonomischer SACHVERHALTE nicht mehr die Standards des Arbeitslebens haben können. 

Die Dame beschäftigt sich ausschließlich damit, d.h. mit konkreten REALEN Herausforderungen, die nach Lage der Dinge eben auch die Verfügbarkeit über Materielles betreffen.  

Es ist VERWERFLICH von Ihnen, ihren Artikel WILLKÜRLICH in einen Theorienkontext zu ziehen und ihn dort zu sterilisieren, wenn er NICHTS mit Theorie zu tun hat.  

&#062;Umverteilung bleibt unter ehrlich realistischer Betrachtung einzige Wahl.&#062;

Das ist eine Meinung, die Sie natürlich haben können, aber nicht Ihre Diffamierung anderer Auffassungen rechtfertigt. 

Was ist denn die Konsequenz, wenn Ihre Auffassung richtig ist?

Da Sie die stringenten Darlegungen von Dr. Stelter bezüglich der hierzulande nachhaltig betriebenen Umverteilung zur Kenntnis nehmen, müssten auch Sie zu der Auffassung gelangen, der nicht auszuweichen ist:

ZUNEHMENDE Verarmung der Gesellschaft und daher – unvermeidlich – WACHSENDE Probleme, im Alter materiell so zu leben wie vorher. 

Wohin führt das bitte schön, bei „ehrlicher realistischer Betrachtung“?

Bemühen Sie sich um eine Antwort und fragen Sie sich, ob es angesichts der zu erwartenden Zustände nicht doch angebracht sei – bei allem Bemühen um eine materielle Basis im Alter – AUCH über eine den Umständen entsprechende Lebensweise nachzudenken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>@ Alexander</p>
<p>&gt;Auch sie fröhnen selbstgefällig der Materialismuskritk indem sie so umsichtig darauf hinweisen, dass man künftig mit „VERZICHTLEISTUNGEN“ zurecht kommt.&gt;</p>
<p>Mit der Materialismuskritik liegen Sie komplett falsch, weil es hier nicht um THEORIEN geht, wie sie etwa der von Ihnen genannte E. Fromm sowie H. Marcuse und andere vor einem halben Jahrhundert im Nachklang an Marx, Freud, Reich und teilweise auch Hegel und Heidegger darüber geführt haben, WAS der Mensch seinen Bedürfnissen nach ist und WIE demzufolge eine ihm angemessene Gesellschaft beschaffen sein müsse und herzustellen sei. </p>
<p>HIER geht es um die LEBENSWEISE, der Menschen im Alter ausgesetzt sind, wenn sie aufgrund absehbarer ökonomischer SACHVERHALTE nicht mehr die Standards des Arbeitslebens haben können. </p>
<p>Die Dame beschäftigt sich ausschließlich damit, d.h. mit konkreten REALEN Herausforderungen, die nach Lage der Dinge eben auch die Verfügbarkeit über Materielles betreffen.  </p>
<p>Es ist VERWERFLICH von Ihnen, ihren Artikel WILLKÜRLICH in einen Theorienkontext zu ziehen und ihn dort zu sterilisieren, wenn er NICHTS mit Theorie zu tun hat.  </p>
<p>&gt;Umverteilung bleibt unter ehrlich realistischer Betrachtung einzige Wahl.&gt;</p>
<p>Das ist eine Meinung, die Sie natürlich haben können, aber nicht Ihre Diffamierung anderer Auffassungen rechtfertigt. </p>
<p>Was ist denn die Konsequenz, wenn Ihre Auffassung richtig ist?</p>
<p>Da Sie die stringenten Darlegungen von Dr. Stelter bezüglich der hierzulande nachhaltig betriebenen Umverteilung zur Kenntnis nehmen, müssten auch Sie zu der Auffassung gelangen, der nicht auszuweichen ist:</p>
<p>ZUNEHMENDE Verarmung der Gesellschaft und daher – unvermeidlich – WACHSENDE Probleme, im Alter materiell so zu leben wie vorher. </p>
<p>Wohin führt das bitte schön, bei „ehrlicher realistischer Betrachtung“?</p>
<p>Bemühen Sie sich um eine Antwort und fragen Sie sich, ob es angesichts der zu erwartenden Zustände nicht doch angebracht sei – bei allem Bemühen um eine materielle Basis im Alter – AUCH über eine den Umständen entsprechende Lebensweise nachzudenken.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47160</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 15:14:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich hatte den SZ-Artikel auch quergelesen und war positiv überrascht. Normalerweise steigert die (Online-) SZ bei mir mit ihrem linken Leitdenken und Denkleiten den Blutdruck; war dieses Mal nicht so.

Was die Autorin schreibt ist m.E. balanciert und klug. 

&#062;Ein KOMPENSATORISCHER Ansatz, die materiellen Verluste zu kompensieren, kann darin bestehen, Immaterielles für sich ANZUREICHERN und AUFZUWERTEN. 

Es gibt Philosophien, die sich genau damit schon vor Jahrtausenden beschäftigt haben (ich denke da spontan an Daoismus: die 3 taoistischen Juwelen: Liebe, Genügsamkeit und Verzicht auf Ruhm/Demut.

Ich habe jedenfalls beobachtet, dass mich ein Wochenende mit Yoga und einem gutem Buch und Sonne, einem Spaziergang und/oder einer Partie Scrabble mit der Frau sehr zufrieden macht. Kostet ggf. 0 €, wenn man das Buch und Scrabble schon hat.

Ich denke, diese Erkenntnisse hatte die Autorin im Sinn.

Man sollte dies m.E. aber gerade nicht als Niederlage oder Ausweichbewegung verstehen, weil man materiell nicht mit der Peergourp mithalten kann oder seine materiellen Ziele nicht verwirklicht bekommt. 

Es ist vielmehr die Fokussierung auf das Wichtige und die Befreiung vom konditionierten Konsum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte den SZ-Artikel auch quergelesen und war positiv überrascht. Normalerweise steigert die (Online-) SZ bei mir mit ihrem linken Leitdenken und Denkleiten den Blutdruck; war dieses Mal nicht so.</p>
<p>Was die Autorin schreibt ist m.E. balanciert und klug. </p>
<p>&gt;Ein KOMPENSATORISCHER Ansatz, die materiellen Verluste zu kompensieren, kann darin bestehen, Immaterielles für sich ANZUREICHERN und AUFZUWERTEN. </p>
<p>Es gibt Philosophien, die sich genau damit schon vor Jahrtausenden beschäftigt haben (ich denke da spontan an Daoismus: die 3 taoistischen Juwelen: Liebe, Genügsamkeit und Verzicht auf Ruhm/Demut.</p>
<p>Ich habe jedenfalls beobachtet, dass mich ein Wochenende mit Yoga und einem gutem Buch und Sonne, einem Spaziergang und/oder einer Partie Scrabble mit der Frau sehr zufrieden macht. Kostet ggf. 0 €, wenn man das Buch und Scrabble schon hat.</p>
<p>Ich denke, diese Erkenntnisse hatte die Autorin im Sinn.</p>
<p>Man sollte dies m.E. aber gerade nicht als Niederlage oder Ausweichbewegung verstehen, weil man materiell nicht mit der Peergourp mithalten kann oder seine materiellen Ziele nicht verwirklicht bekommt. </p>
<p>Es ist vielmehr die Fokussierung auf das Wichtige und die Befreiung vom konditionierten Konsum.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47158</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 15:02:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

&#062; verbohrt &#038; kompletter Unsinn
Sie werden wieder einmal verbal ausfällig, ohne dass ich sie persönlich angegriffen hätte.

Materialismuskritik kommt nicht mit solchen Spitzen von &quot;Cabrios und Harleys&quot; daher? Das sind genau die Probleme der gut situierten Frührentner von heute.
Das ist der Wunschtraum eines jeden Einzahlers. 

Auch sie fröhnen selbstgefällig der Materialismuskritk indem sie so umsichtig darauf hinweisen, dass man künftig mit &quot;VERZICHTLEISTUNGEN&quot; zurecht kommt. 

 Was mich tatsächlich zum schäumen bringt, ist die Infantilität bei Ihnen und der Dame. 

Die kommenden Rentnergenerationen haben bei den aktuellen Immobilienpreisen null Aussicht auf &quot;gängige Vehikel&quot; der Altervorsorge

&quot; Immobilienpreise, Goldkurs, Lebensversicherungen, Aktienkurse und Fondssparpläne&quot;

Sämtliche dieser Vermögenswerte sind entweder dem zukünftigen Deflationssturm ausgesetzt oder nach Steuern gar nicht erreichbar. 

Umverteilung bleibt unter ehrlich realistischer Betrachtung einzige Wahl. 
Wer lebenslang &quot;gemolken&quot; wurde und im Alter nicht arbeiten kann, ist darauf angewiesen. Nehmen sie das zur Kenntnis.

Naiver Höhepunkt ist dieses Fragment
„Investition in Beziehungen“
...wenn man aktuell beoachtet, wie Kinder ihre pflegebedürftigen Eltern aus Gründen der Selbstverwirklichung in die Pflegeversicherung entsorgen. 
Dieser Bruch ist einer zwischen Generationen, wobei ihre Generation Herr Tischer noch der Pflicht Eltern nicht im Stich zu lassen nachgekommen ist.

Die soziologischen Verwüstungen aus einer verantwortungslosen Wohlstandsillusion kann man entdecken, muss aber nicht. 

Ich stimme Herrn Stelter über die Einschätzung zu der Dame voll und ganz zu.

(Im Punkt Beziehungen sind die Familienmodelle der Zuwanderer aus allen Kulturkreise dem des Westens überlegen.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>&gt; verbohrt &amp; kompletter Unsinn<br />
Sie werden wieder einmal verbal ausfällig, ohne dass ich sie persönlich angegriffen hätte.</p>
<p>Materialismuskritik kommt nicht mit solchen Spitzen von &#8220;Cabrios und Harleys&#8221; daher? Das sind genau die Probleme der gut situierten Frührentner von heute.<br />
Das ist der Wunschtraum eines jeden Einzahlers. </p>
<p>Auch sie fröhnen selbstgefällig der Materialismuskritk indem sie so umsichtig darauf hinweisen, dass man künftig mit &#8220;VERZICHTLEISTUNGEN&#8221; zurecht kommt. </p>
<p> Was mich tatsächlich zum schäumen bringt, ist die Infantilität bei Ihnen und der Dame. </p>
<p>Die kommenden Rentnergenerationen haben bei den aktuellen Immobilienpreisen null Aussicht auf &#8220;gängige Vehikel&#8221; der Altervorsorge</p>
<p>&#8221; Immobilienpreise, Goldkurs, Lebensversicherungen, Aktienkurse und Fondssparpläne&#8221;</p>
<p>Sämtliche dieser Vermögenswerte sind entweder dem zukünftigen Deflationssturm ausgesetzt oder nach Steuern gar nicht erreichbar. </p>
<p>Umverteilung bleibt unter ehrlich realistischer Betrachtung einzige Wahl.<br />
Wer lebenslang &#8220;gemolken&#8221; wurde und im Alter nicht arbeiten kann, ist darauf angewiesen. Nehmen sie das zur Kenntnis.</p>
<p>Naiver Höhepunkt ist dieses Fragment<br />
„Investition in Beziehungen“<br />
&#8230;wenn man aktuell beoachtet, wie Kinder ihre pflegebedürftigen Eltern aus Gründen der Selbstverwirklichung in die Pflegeversicherung entsorgen.<br />
Dieser Bruch ist einer zwischen Generationen, wobei ihre Generation Herr Tischer noch der Pflicht Eltern nicht im Stich zu lassen nachgekommen ist.</p>
<p>Die soziologischen Verwüstungen aus einer verantwortungslosen Wohlstandsillusion kann man entdecken, muss aber nicht. </p>
<p>Ich stimme Herrn Stelter über die Einschätzung zu der Dame voll und ganz zu.</p>
<p>(Im Punkt Beziehungen sind die Familienmodelle der Zuwanderer aus allen Kulturkreise dem des Westens überlegen.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47151</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 14:12:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12247#comment-47151</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

@  Alexander

&#062;Die Dame leistet die übliche Materialismuskritik mit dem sanften Hinweis, dass die Reduzierung von Besitz (!) als wohltuend empfunden werden kann.
Das ist betreutes Denken für Intellektuelle.
Materialismuskritik, das Lieblingsgebiet der Linken und ihrer Philosophen um Erich Fromm.&#062;

Was Sie hier von sich geben, ist kompletter Unsinn.

Die Dame sagt AUSDRÜCKLICH – ich habe sie zitiert –, dass man sich sehr wohl um die BESTMÖGLICHE FINANZIELLE AUSSTATTUNG auch für spätere Lebensphasen bemühen solle – es sei ein SINNVOLLES Ziel.

Das ist NICHT Materialismuskritik, sondern eine unmissverständliche Aussage, dass es ohne eine materialistische Absicherung im Alter nicht geht.  

Sie sind offensichtlich schon so verbohrt, dass Sie unfähig sind, dies zur Kenntnis zu nehmen.

Die Dame sagt allerdings auch, dass man sich bewusst werden möge, WIE man im Alter leben kann und soll, wenn die GEWÜNSCHTE materielle Vorsorge NICHT verwirklicht werden kann.

Das ist konstruktiv angesichts einer absehbaren Entwicklung, die darauf hinausläuft, dass sich die Allermeisten die gewünschte materielle Vorsorge eben nicht sichern können. 

Und klar ist auch, dass es nicht hilft, gegenseitig aufeinander loszugehen mit der Forderung, dass ANDERE die gewünschte materielle Basis zu schaffen haben, die man sich selbst nicht verschaffen kann – eben Umverteilung verlangend, wenn sich die ALLERMEISTEN ihre materielle Basis auch nicht schaffen können.    

Vielleicht gelingt es Ihnen doch noch, diesen Gedanken wenigstens aufzunehmen.

Wenn Sie sich damit ERNSTHAFT auseinandergesetzt haben, nehme ich andere Sichtweisen gern zur Kenntnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>@  Alexander</p>
<p>&gt;Die Dame leistet die übliche Materialismuskritik mit dem sanften Hinweis, dass die Reduzierung von Besitz (!) als wohltuend empfunden werden kann.<br />
Das ist betreutes Denken für Intellektuelle.<br />
Materialismuskritik, das Lieblingsgebiet der Linken und ihrer Philosophen um Erich Fromm.&gt;</p>
<p>Was Sie hier von sich geben, ist kompletter Unsinn.</p>
<p>Die Dame sagt AUSDRÜCKLICH – ich habe sie zitiert –, dass man sich sehr wohl um die BESTMÖGLICHE FINANZIELLE AUSSTATTUNG auch für spätere Lebensphasen bemühen solle – es sei ein SINNVOLLES Ziel.</p>
<p>Das ist NICHT Materialismuskritik, sondern eine unmissverständliche Aussage, dass es ohne eine materialistische Absicherung im Alter nicht geht.  </p>
<p>Sie sind offensichtlich schon so verbohrt, dass Sie unfähig sind, dies zur Kenntnis zu nehmen.</p>
<p>Die Dame sagt allerdings auch, dass man sich bewusst werden möge, WIE man im Alter leben kann und soll, wenn die GEWÜNSCHTE materielle Vorsorge NICHT verwirklicht werden kann.</p>
<p>Das ist konstruktiv angesichts einer absehbaren Entwicklung, die darauf hinausläuft, dass sich die Allermeisten die gewünschte materielle Vorsorge eben nicht sichern können. </p>
<p>Und klar ist auch, dass es nicht hilft, gegenseitig aufeinander loszugehen mit der Forderung, dass ANDERE die gewünschte materielle Basis zu schaffen haben, die man sich selbst nicht verschaffen kann – eben Umverteilung verlangend, wenn sich die ALLERMEISTEN ihre materielle Basis auch nicht schaffen können.    </p>
<p>Vielleicht gelingt es Ihnen doch noch, diesen Gedanken wenigstens aufzunehmen.</p>
<p>Wenn Sie sich damit ERNSTHAFT auseinandergesetzt haben, nehme ich andere Sichtweisen gern zur Kenntnis.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47147</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 13:02:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12247#comment-47147</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

Die Dame leistet die übliche Materialismuskritik mit dem sanften Hinweis, dass die Reduzierung von Besitz (!) als wohltuend empfunden werden kann. 

Das ist betreutes Denken für Intellektuelle.

Materialismuskritik, das Lieblingsgebiet der Linken und ihrer Philosophen um Erich Fromm. 

Auf die Idee, der materielle Bruch könnte schon erfolgt sein, kommt die Dame gar nicht. Wer heute nicht mit Beziehungen der Groß-/Eltern-generation in angenehme Positionen gehieft wurde und aus schwierigen Millieus stammt wird niemals &quot;Wohneigentum&quot; besitzen und auch keine Harley fahren. 

Die Rentnergeneration von heute mag sich von solchen Damen angesprochen fühlen, wenn sie an den Konsumlevel ihrer Kinder denkt. Der Bruch erfolgt auch erst später und die Wahl zwischen Wohnung, Urlaub, Auto ist keine der Marke, sondern des - entweder - oder. 

Eines der Probleme, an dem auch die SZ leidet heißt Prolophobie. Man pflegt gesitige Nähe zu Schutzsuchenden und meidet die einheimische Unterschicht wie Lepra. Die Speckgürtel der Großstädte spiegeln weder die demokratische Mehrheit passdeutscher Wähler wieder, noch die ethnische Zusammensetzung der Gesellschaft. 

Altersarmut wird insbesondere schlecht ausgebildete Niedriglöhner mit Migrationshintergrund treffen. Sobald diese Menschen ihr Wahlrecht ausüben und eigene Parteien in Parlamente entsenden, hat es sich mit dem Wohlstand der christlichen Minderheit - selbst wenn deren Rechte als Pensionen verbrieft sind. Das wird 2035 ganz sicher so sein, weil wir nicht 32.000.000 Beitragszahler geschenkt bekommen. 

Das Land wird sich ändern und die SZ liest dann niemand mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>Die Dame leistet die übliche Materialismuskritik mit dem sanften Hinweis, dass die Reduzierung von Besitz (!) als wohltuend empfunden werden kann. </p>
<p>Das ist betreutes Denken für Intellektuelle.</p>
<p>Materialismuskritik, das Lieblingsgebiet der Linken und ihrer Philosophen um Erich Fromm. </p>
<p>Auf die Idee, der materielle Bruch könnte schon erfolgt sein, kommt die Dame gar nicht. Wer heute nicht mit Beziehungen der Groß-/Eltern-generation in angenehme Positionen gehieft wurde und aus schwierigen Millieus stammt wird niemals &#8220;Wohneigentum&#8221; besitzen und auch keine Harley fahren. </p>
<p>Die Rentnergeneration von heute mag sich von solchen Damen angesprochen fühlen, wenn sie an den Konsumlevel ihrer Kinder denkt. Der Bruch erfolgt auch erst später und die Wahl zwischen Wohnung, Urlaub, Auto ist keine der Marke, sondern des &#8211; entweder &#8211; oder. </p>
<p>Eines der Probleme, an dem auch die SZ leidet heißt Prolophobie. Man pflegt gesitige Nähe zu Schutzsuchenden und meidet die einheimische Unterschicht wie Lepra. Die Speckgürtel der Großstädte spiegeln weder die demokratische Mehrheit passdeutscher Wähler wieder, noch die ethnische Zusammensetzung der Gesellschaft. </p>
<p>Altersarmut wird insbesondere schlecht ausgebildete Niedriglöhner mit Migrationshintergrund treffen. Sobald diese Menschen ihr Wahlrecht ausüben und eigene Parteien in Parlamente entsenden, hat es sich mit dem Wohlstand der christlichen Minderheit &#8211; selbst wenn deren Rechte als Pensionen verbrieft sind. Das wird 2035 ganz sicher so sein, weil wir nicht 32.000.000 Beitragszahler geschenkt bekommen. </p>
<p>Das Land wird sich ändern und die SZ liest dann niemand mehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47145</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 12:29:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12247#comment-47145</guid>

					<description><![CDATA[Nicht alles übertragen (2. und 3), deshalb hier nochmals der Versuch:

@ Dr. Stelter

&#062;Die Dame setzt voll auf Umverteilungsmaschine&#062;

Das ist schlichtweg falsch.

Auf was sie setzt, von mir umgestellt, um ihre Position stringenter zu machen, sie aber nicht verfälschend:

1. &#062;In der Realität aber macht der Gedanke an das Leben im Alter den meisten Menschen Angst. Sie fürchten, später nicht nur keine Harleys und Cabrios anschaffen zu können - sie haben Angst, ihren Lebensstandard nicht halten zu können. Diese Angst ist die Triebfeder hinter allen Versuchen, für das Alter vorzusorgen.
Das ist, um es deutlich zu sagen, absolut nachvollziehbar.das ist das zentrale Problem bei allen Vorsorgebemühungen unserer Zeit: Sicherheit gibt es einfach nicht mehr. Wir leben in einer Ära der Variablen. Viele Faktoren werden unseren Wohlstand beeinflussen, und kaum einer davon unterliegt der Kontrolle eines Einzelnen, der sich um seine Altersvorsorge bemüht … Immobilienpreise, Goldkurs, Lebensversicherungen, Aktienkurse und Fondssparpläne. Kurz - alle gängigen Vehikel der Vorsorge sind von Faktoren abhängig, deren Entwicklung kaum jemand beeinflussen, ja nicht einmal seriös prognostizieren kann.… wenn man sich Gedanken über Vorsorge macht, ist es vielleicht auch sinnvoll, zunächst ein paar grundsätzlichere Fragen zu stellen: Was macht Lebensqualität eigentlich aus? Oder, noch ein bisschen deutlicher, was brauchen wir eigentlich? … Interessant ist schon, dass offenbar viele Menschen die Reduktion ihres Besitzes und ihrer Konsumgewohnheiten als erleichternd empfinden. Die Freiheit von zu viel Zeug.&#062;

Eine konsequente Überlegung:

Wenn man ZWEIFEL hat, den erreichten Lebensstandard im Alter halten zu können, ist es in der Tat SINNVOLL, sich zu überlegen, was Lebensqualität speziell im Alter ausmacht. 

Zu was die Überlegung führen kann:

4. &#062;Sich bewusst zu machen, was man eigentlich alles nicht braucht, kann Besitztümer betreffen, genauso wie Konsumgewohnheiten, Rituale, möglicherweise auch Beziehungen zu bestimmten Menschen.&#062;

 Die Einsicht daraus:

Wenn die Welt sich so dramatisch ändert, wie es sich abzeichnet, sollte man SICH BEWUSST WERDEN, dass und wie man mit VERZICHTLEISTUNGEN zurechtkommt statt immer mehr zu fordern, dass ANDERE für einen leisten, was sie nie werden leisten können („ewige Umverteilung“).

Die Autorin setzt implizit gerade NICHT auf Umverteilung. 

5. &#062;Altersvorsorge kann aber auch bedeuten, den Fokus zwischendurch auf die eigene Weiterentwicklung zu legen. Sich auszuprobieren, neuen Interessen nachzugehen, eingefahrene Verhaltensmuster zu überwinden. Das führt im Idealfall erstens dazu, dass man sich im Alter mit sich selbst nicht langweilt. Und zweitens dazu, dass man als Person interessant wird oder bleibt - und damit auch ein Gesprächspartner für andere aufregende Leute. Und drittens vielleicht auch dazu, im Kopf so flexibel wie möglich zu bleiben.&#062;

So ist es:

Ein KOMPENSATORISCHER Ansatz, die materiellen Verluste zu kompensieren, kann darin bestehen, Immaterielles für sich ANZUREICHERN und AUFZUWERTEN. 

6.  &#062;In seine Beziehungen zu anderen Menschen Zeit, Aufmerksamkeit, Energie zu investieren, ist deshalb auch eine Säule der Altersvorsorge: Wer gelegentlich die Kinder der Nachbarn hütet, darf darauf hoffen, dass diese Nachbarn ihm später mal mit den Einkäufen helfen. Wer seinen Enkeln gegenüber offen, zugewandt und tolerant ist, erhöht seine Chancen, dass sie gerne und freiwillig zu Besuch kommen.&#062;

So ist es:

Mögliche Bereicherung („darf darauf hoffen“) – aber mehr auch nicht.

Problem, wenn man dies UMDEUTET zu:

Materielle Altersvorsorge ist nicht erforderlich, weil DIESE Art von Altersvorsorge, also die „Investition in Beziehungen“, sie überflüssig macht. 

Dieser Schlussfolgerung widerspricht die Autorin, da sie ja sagt „auch eine Säule der Altersvorsorge“, aber eben nicht die einzige. 

Außerdem sagt sie explizit:

&#062;…natürlich bedeuten diese Unsicherheiten nicht, dass man sich nicht mehr bemühen sollte um eine bestmögliche finanzielle Ausstattung auch für spätere Lebensphasen. Sein Geld mehren zu wollen, ist ein sinnvolles Ziel…&#062;

Fazit für Sie, Dr. Stelter: 

Ich habe volles Verständnis dafür, dass Sie angesichts eines so gut wie ausweglosen  Krisenszenarios mit weitreichenden, fundamentalen Auswirkungen an diesem Blog die Vermögenssicherung stark thematisieren (von Geldvermehrung kann ernsthaft sowieso nicht die Rede sein). 

Nehmen Sie aber bitte auch zur Kenntnis (und nur das, es muss hier keine Beiträge dazu geben), dass es DARÜBER HINAUS auch der Anstrengung bedarf, mit dem vermutlich Unvermeidlichen einigermaßen verträglich zurechtzukommen. 

Der Artikel in der SZ ist dafür durchaus förderlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht alles übertragen (2. und 3), deshalb hier nochmals der Versuch:</p>
<p>@ Dr. Stelter</p>
<p>&gt;Die Dame setzt voll auf Umverteilungsmaschine&gt;</p>
<p>Das ist schlichtweg falsch.</p>
<p>Auf was sie setzt, von mir umgestellt, um ihre Position stringenter zu machen, sie aber nicht verfälschend:</p>
<p>1. &gt;In der Realität aber macht der Gedanke an das Leben im Alter den meisten Menschen Angst. Sie fürchten, später nicht nur keine Harleys und Cabrios anschaffen zu können &#8211; sie haben Angst, ihren Lebensstandard nicht halten zu können. Diese Angst ist die Triebfeder hinter allen Versuchen, für das Alter vorzusorgen.<br />
Das ist, um es deutlich zu sagen, absolut nachvollziehbar.das ist das zentrale Problem bei allen Vorsorgebemühungen unserer Zeit: Sicherheit gibt es einfach nicht mehr. Wir leben in einer Ära der Variablen. Viele Faktoren werden unseren Wohlstand beeinflussen, und kaum einer davon unterliegt der Kontrolle eines Einzelnen, der sich um seine Altersvorsorge bemüht … Immobilienpreise, Goldkurs, Lebensversicherungen, Aktienkurse und Fondssparpläne. Kurz &#8211; alle gängigen Vehikel der Vorsorge sind von Faktoren abhängig, deren Entwicklung kaum jemand beeinflussen, ja nicht einmal seriös prognostizieren kann.… wenn man sich Gedanken über Vorsorge macht, ist es vielleicht auch sinnvoll, zunächst ein paar grundsätzlichere Fragen zu stellen: Was macht Lebensqualität eigentlich aus? Oder, noch ein bisschen deutlicher, was brauchen wir eigentlich? … Interessant ist schon, dass offenbar viele Menschen die Reduktion ihres Besitzes und ihrer Konsumgewohnheiten als erleichternd empfinden. Die Freiheit von zu viel Zeug.&gt;</p>
<p>Eine konsequente Überlegung:</p>
<p>Wenn man ZWEIFEL hat, den erreichten Lebensstandard im Alter halten zu können, ist es in der Tat SINNVOLL, sich zu überlegen, was Lebensqualität speziell im Alter ausmacht. </p>
<p>Zu was die Überlegung führen kann:</p>
<p>4. &gt;Sich bewusst zu machen, was man eigentlich alles nicht braucht, kann Besitztümer betreffen, genauso wie Konsumgewohnheiten, Rituale, möglicherweise auch Beziehungen zu bestimmten Menschen.&gt;</p>
<p> Die Einsicht daraus:</p>
<p>Wenn die Welt sich so dramatisch ändert, wie es sich abzeichnet, sollte man SICH BEWUSST WERDEN, dass und wie man mit VERZICHTLEISTUNGEN zurechtkommt statt immer mehr zu fordern, dass ANDERE für einen leisten, was sie nie werden leisten können („ewige Umverteilung“).</p>
<p>Die Autorin setzt implizit gerade NICHT auf Umverteilung. </p>
<p>5. &gt;Altersvorsorge kann aber auch bedeuten, den Fokus zwischendurch auf die eigene Weiterentwicklung zu legen. Sich auszuprobieren, neuen Interessen nachzugehen, eingefahrene Verhaltensmuster zu überwinden. Das führt im Idealfall erstens dazu, dass man sich im Alter mit sich selbst nicht langweilt. Und zweitens dazu, dass man als Person interessant wird oder bleibt &#8211; und damit auch ein Gesprächspartner für andere aufregende Leute. Und drittens vielleicht auch dazu, im Kopf so flexibel wie möglich zu bleiben.&gt;</p>
<p>So ist es:</p>
<p>Ein KOMPENSATORISCHER Ansatz, die materiellen Verluste zu kompensieren, kann darin bestehen, Immaterielles für sich ANZUREICHERN und AUFZUWERTEN. </p>
<p>6.  &gt;In seine Beziehungen zu anderen Menschen Zeit, Aufmerksamkeit, Energie zu investieren, ist deshalb auch eine Säule der Altersvorsorge: Wer gelegentlich die Kinder der Nachbarn hütet, darf darauf hoffen, dass diese Nachbarn ihm später mal mit den Einkäufen helfen. Wer seinen Enkeln gegenüber offen, zugewandt und tolerant ist, erhöht seine Chancen, dass sie gerne und freiwillig zu Besuch kommen.&gt;</p>
<p>So ist es:</p>
<p>Mögliche Bereicherung („darf darauf hoffen“) – aber mehr auch nicht.</p>
<p>Problem, wenn man dies UMDEUTET zu:</p>
<p>Materielle Altersvorsorge ist nicht erforderlich, weil DIESE Art von Altersvorsorge, also die „Investition in Beziehungen“, sie überflüssig macht. </p>
<p>Dieser Schlussfolgerung widerspricht die Autorin, da sie ja sagt „auch eine Säule der Altersvorsorge“, aber eben nicht die einzige. </p>
<p>Außerdem sagt sie explizit:</p>
<p>&gt;…natürlich bedeuten diese Unsicherheiten nicht, dass man sich nicht mehr bemühen sollte um eine bestmögliche finanzielle Ausstattung auch für spätere Lebensphasen. Sein Geld mehren zu wollen, ist ein sinnvolles Ziel…&gt;</p>
<p>Fazit für Sie, Dr. Stelter: </p>
<p>Ich habe volles Verständnis dafür, dass Sie angesichts eines so gut wie ausweglosen  Krisenszenarios mit weitreichenden, fundamentalen Auswirkungen an diesem Blog die Vermögenssicherung stark thematisieren (von Geldvermehrung kann ernsthaft sowieso nicht die Rede sein). </p>
<p>Nehmen Sie aber bitte auch zur Kenntnis (und nur das, es muss hier keine Beiträge dazu geben), dass es DARÜBER HINAUS auch der Anstrengung bedarf, mit dem vermutlich Unvermeidlichen einigermaßen verträglich zurechtzukommen. </p>
<p>Der Artikel in der SZ ist dafür durchaus förderlich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47144</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 12:23:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12247#comment-47144</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

@ Dr. Stelter

&#062;Die Dame setzt voll auf Umverteilungsmaschine&#062;

Das ist schlichtweg falsch.

Auf was sie setzt, von mir umgestellt, um ihre Position stringenter zu machen, sie aber nicht verfälschend:

1. &#062;In der Realität aber macht der Gedanke an das Leben im Alter den meisten Menschen Angst. Sie fürchten, später nicht nur keine Harleys und Cabrios anschaffen zu können - sie haben Angst, ihren Lebensstandard nicht halten zu können. Diese Angst ist die Triebfeder hinter allen Versuchen, für das Alter vorzusorgen.
Das ist, um es deutlich zu sagen, absolut nachvollziehbar.das ist das zentrale Problem bei allen Vorsorgebemühungen unserer Zeit: Sicherheit gibt es einfach nicht mehr. Wir leben in einer Ära der Variablen. Viele Faktoren werden unseren Wohlstand beeinflussen, und kaum einer davon unterliegt der Kontrolle eines Einzelnen, der sich um seine Altersvorsorge bemüht … Immobilienpreise, Goldkurs, Lebensversicherungen, Aktienkurse und Fondssparpläne. Kurz - alle gängigen Vehikel der Vorsorge sind von Faktoren abhängig, deren Entwicklung kaum jemand beeinflussen, ja nicht einmal seriös prognostizieren kann.… wenn man sich Gedanken über Vorsorge macht, ist es vielleicht auch sinnvoll, zunächst ein paar grundsätzlichere Fragen zu stellen: Was macht Lebensqualität eigentlich aus? Oder, noch ein bisschen deutlicher, was brauchen wir eigentlich? … Interessant ist schon, dass offenbar viele Menschen die Reduktion ihres Besitzes und ihrer Konsumgewohnheiten als erleichternd empfinden. Die Freiheit von zu viel Zeug.&#062;

Eine konsequente Überlegung:

Wenn man ZWEIFEL hat, den erreichten Lebensstandard im Alter halten zu können, ist es in der Tat SINNVOLL, sich zu überlegen, was Lebensqualität speziell im Alter ausmacht. 

Zu was die Überlegung führen kann:

4. &#062;Sich bewusst zu machen, was man eigentlich alles nicht braucht, kann Besitztümer betreffen, genauso wie Konsumgewohnheiten, Rituale, möglicherweise auch Beziehungen zu bestimmten Menschen.&#062;

Die Einsicht daraus:

Wenn die Welt sich so dramatisch ändert, wie es sich abzeichnet, sollte man SICH BEWUSST WERDEN, dass und wie man mit VERZICHTLEISTUNGEN zurechtkommt statt immer mehr zu fordern, dass ANDERE für einen leisten, was sie nie werden leisten können („ewige Umverteilung“).

Die Autorin setzt implizit gerade NICHT auf Umverteilung. 

5. &#062;Altersvorsorge kann aber auch bedeuten, den Fokus zwischendurch auf die eigene Weiterentwicklung zu legen. Sich auszuprobieren, neuen Interessen nachzugehen, eingefahrene Verhaltensmuster zu überwinden. Das führt im Idealfall erstens dazu, dass man sich im Alter mit sich selbst nicht langweilt. Und zweitens dazu, dass man als Person interessant wird oder bleibt - und damit auch ein Gesprächspartner für andere aufregende Leute. Und drittens vielleicht auch dazu, im Kopf so flexibel wie möglich zu bleiben.&#062;

So ist es:

Ein KOMPENSATORISCHER Ansatz, die materiellen Verluste zu kompensieren, kann darin bestehen, Immaterielles für sich ANZUREICHERN und AUFZUWERTEN. 

6.  &#062;In seine Beziehungen zu anderen Menschen Zeit, Aufmerksamkeit, Energie zu investieren, ist deshalb auch eine Säule der Altersvorsorge: Wer gelegentlich die Kinder der Nachbarn hütet, darf darauf hoffen, dass diese Nachbarn ihm später mal mit den Einkäufen helfen. Wer seinen Enkeln gegenüber offen, zugewandt und tolerant ist, erhöht seine Chancen, dass sie gerne und freiwillig zu Besuch kommen.&#062;

So ist es:

Mögliche Bereicherung („darf darauf hoffen“) – aber mehr auch nicht.

Problem, wenn man dies UMDEUTET zu:

Materielle Altersvorsorge ist nicht erforderlich, weil DIESE Art von Altersvorsorge, also die „Investition in Beziehungen“, sie überflüssig macht. 

Dieser Schlussfolgerung widerspricht die Autorin, da sie ja sagt „auch eine Säule der Altersvorsorge“, aber eben nicht die einzige. 

Außerdem sagt sie explizit:

&#062;…natürlich bedeuten diese Unsicherheiten nicht, dass man sich nicht mehr bemühen sollte um eine bestmögliche finanzielle Ausstattung auch für spätere Lebensphasen. Sein Geld mehren zu wollen, ist ein sinnvolles Ziel…&#062;

Fazit für Sie, Dr. Stelter: 

Ich habe volles Verständnis dafür, dass Sie angesichts eines so gut wie ausweglosen  Krisenszenarios mit weitreichenden, fundamentalen Auswirkungen an diesem Blog die Vermögenssicherung stark thematisieren (von Geldvermehrung kann ernsthaft sowieso nicht die Rede sein). 

Nehmen Sie aber bitte auch zur Kenntnis (und nur das, es muss hier keine Beiträge dazu geben), dass es DARÜBER HINAUS auch der Anstrengung bedarf, mit dem vermutlich Unvermeidlichen einigermaßen verträglich zurechtzukommen. 

Der Artikel in der SZ ist dafür durchaus förderlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>@ Dr. Stelter</p>
<p>&gt;Die Dame setzt voll auf Umverteilungsmaschine&gt;</p>
<p>Das ist schlichtweg falsch.</p>
<p>Auf was sie setzt, von mir umgestellt, um ihre Position stringenter zu machen, sie aber nicht verfälschend:</p>
<p>1. &gt;In der Realität aber macht der Gedanke an das Leben im Alter den meisten Menschen Angst. Sie fürchten, später nicht nur keine Harleys und Cabrios anschaffen zu können &#8211; sie haben Angst, ihren Lebensstandard nicht halten zu können. Diese Angst ist die Triebfeder hinter allen Versuchen, für das Alter vorzusorgen.<br />
Das ist, um es deutlich zu sagen, absolut nachvollziehbar.das ist das zentrale Problem bei allen Vorsorgebemühungen unserer Zeit: Sicherheit gibt es einfach nicht mehr. Wir leben in einer Ära der Variablen. Viele Faktoren werden unseren Wohlstand beeinflussen, und kaum einer davon unterliegt der Kontrolle eines Einzelnen, der sich um seine Altersvorsorge bemüht … Immobilienpreise, Goldkurs, Lebensversicherungen, Aktienkurse und Fondssparpläne. Kurz &#8211; alle gängigen Vehikel der Vorsorge sind von Faktoren abhängig, deren Entwicklung kaum jemand beeinflussen, ja nicht einmal seriös prognostizieren kann.… wenn man sich Gedanken über Vorsorge macht, ist es vielleicht auch sinnvoll, zunächst ein paar grundsätzlichere Fragen zu stellen: Was macht Lebensqualität eigentlich aus? Oder, noch ein bisschen deutlicher, was brauchen wir eigentlich? … Interessant ist schon, dass offenbar viele Menschen die Reduktion ihres Besitzes und ihrer Konsumgewohnheiten als erleichternd empfinden. Die Freiheit von zu viel Zeug.&gt;</p>
<p>Eine konsequente Überlegung:</p>
<p>Wenn man ZWEIFEL hat, den erreichten Lebensstandard im Alter halten zu können, ist es in der Tat SINNVOLL, sich zu überlegen, was Lebensqualität speziell im Alter ausmacht. </p>
<p>Zu was die Überlegung führen kann:</p>
<p>4. &gt;Sich bewusst zu machen, was man eigentlich alles nicht braucht, kann Besitztümer betreffen, genauso wie Konsumgewohnheiten, Rituale, möglicherweise auch Beziehungen zu bestimmten Menschen.&gt;</p>
<p>Die Einsicht daraus:</p>
<p>Wenn die Welt sich so dramatisch ändert, wie es sich abzeichnet, sollte man SICH BEWUSST WERDEN, dass und wie man mit VERZICHTLEISTUNGEN zurechtkommt statt immer mehr zu fordern, dass ANDERE für einen leisten, was sie nie werden leisten können („ewige Umverteilung“).</p>
<p>Die Autorin setzt implizit gerade NICHT auf Umverteilung. </p>
<p>5. &gt;Altersvorsorge kann aber auch bedeuten, den Fokus zwischendurch auf die eigene Weiterentwicklung zu legen. Sich auszuprobieren, neuen Interessen nachzugehen, eingefahrene Verhaltensmuster zu überwinden. Das führt im Idealfall erstens dazu, dass man sich im Alter mit sich selbst nicht langweilt. Und zweitens dazu, dass man als Person interessant wird oder bleibt &#8211; und damit auch ein Gesprächspartner für andere aufregende Leute. Und drittens vielleicht auch dazu, im Kopf so flexibel wie möglich zu bleiben.&gt;</p>
<p>So ist es:</p>
<p>Ein KOMPENSATORISCHER Ansatz, die materiellen Verluste zu kompensieren, kann darin bestehen, Immaterielles für sich ANZUREICHERN und AUFZUWERTEN. </p>
<p>6.  &gt;In seine Beziehungen zu anderen Menschen Zeit, Aufmerksamkeit, Energie zu investieren, ist deshalb auch eine Säule der Altersvorsorge: Wer gelegentlich die Kinder der Nachbarn hütet, darf darauf hoffen, dass diese Nachbarn ihm später mal mit den Einkäufen helfen. Wer seinen Enkeln gegenüber offen, zugewandt und tolerant ist, erhöht seine Chancen, dass sie gerne und freiwillig zu Besuch kommen.&gt;</p>
<p>So ist es:</p>
<p>Mögliche Bereicherung („darf darauf hoffen“) – aber mehr auch nicht.</p>
<p>Problem, wenn man dies UMDEUTET zu:</p>
<p>Materielle Altersvorsorge ist nicht erforderlich, weil DIESE Art von Altersvorsorge, also die „Investition in Beziehungen“, sie überflüssig macht. </p>
<p>Dieser Schlussfolgerung widerspricht die Autorin, da sie ja sagt „auch eine Säule der Altersvorsorge“, aber eben nicht die einzige. </p>
<p>Außerdem sagt sie explizit:</p>
<p>&gt;…natürlich bedeuten diese Unsicherheiten nicht, dass man sich nicht mehr bemühen sollte um eine bestmögliche finanzielle Ausstattung auch für spätere Lebensphasen. Sein Geld mehren zu wollen, ist ein sinnvolles Ziel…&gt;</p>
<p>Fazit für Sie, Dr. Stelter: </p>
<p>Ich habe volles Verständnis dafür, dass Sie angesichts eines so gut wie ausweglosen  Krisenszenarios mit weitreichenden, fundamentalen Auswirkungen an diesem Blog die Vermögenssicherung stark thematisieren (von Geldvermehrung kann ernsthaft sowieso nicht die Rede sein). </p>
<p>Nehmen Sie aber bitte auch zur Kenntnis (und nur das, es muss hier keine Beiträge dazu geben), dass es DARÜBER HINAUS auch der Anstrengung bedarf, mit dem vermutlich Unvermeidlichen einigermaßen verträglich zurechtzukommen. </p>
<p>Der Artikel in der SZ ist dafür durchaus förderlich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47134</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 09:31:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12247#comment-47134</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-46995&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

@ MFK

„An dieser Stelle sollte einmal Bundeskanzler Schröder herausgestellt werden. Er war einer der wenigen, die etwas für den produktiven Mittelstand getan hat.“

Na denn, dann wollen wir ihn mal herausstellen. Hier die Top 3:

1. Deregulierung der Finanzmärkte unter Federführung von Jörg Asmussen. Hier seine heutige Einschätzung dazu: https://youtu.be/kl9xE9DQ3N4?t=1838 

2. Opferung der gesetzlichen Rente auf dem Altar der Finanzparasiten rund um die Drückerkolonnen von Maschmeyer &#038; Co, damit sie sodann ihren HMI Drücker-Druck wieder bei ungarischen Incentive-Reisen abreagieren konnten. Auch für diese Reform gilt: Coitus ERGO sum.

3. Versenkung von Steuergeldern bei Philipp Holzmann; ebenfalls nicht gerade bekannt als Mittelstand.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-46995">MFK</a>.</p>
<p>@ MFK</p>
<p>„An dieser Stelle sollte einmal Bundeskanzler Schröder herausgestellt werden. Er war einer der wenigen, die etwas für den produktiven Mittelstand getan hat.“</p>
<p>Na denn, dann wollen wir ihn mal herausstellen. Hier die Top 3:</p>
<p>1. Deregulierung der Finanzmärkte unter Federführung von Jörg Asmussen. Hier seine heutige Einschätzung dazu: <a href="https://youtu.be/kl9xE9DQ3N4?t=1838" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/kl9xE9DQ3N4?t=1838</a> </p>
<p>2. Opferung der gesetzlichen Rente auf dem Altar der Finanzparasiten rund um die Drückerkolonnen von Maschmeyer &amp; Co, damit sie sodann ihren HMI Drücker-Druck wieder bei ungarischen Incentive-Reisen abreagieren konnten. Auch für diese Reform gilt: Coitus ERGO sum.</p>
<p>3. Versenkung von Steuergeldern bei Philipp Holzmann; ebenfalls nicht gerade bekannt als Mittelstand.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47130</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 09:10:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12247#comment-47130</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

„Die Dame setzt voll auf die Umverteilungsmaschine.“

Woraus schließen Sie dies, Herr Stelter? Ich konnte hierzu keinerlei Hinweise finden. Im Gegenteil: Sie betont doch die Bedeutung der finanziellen Unabhängigkeit durch die 3-Säulenstrategie. Und ansonsten passen die Vorschläge von Frau Slavik ganz gut zu den Bescheidungstendenzen von Herrn Tischer.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bekannt-deutschlands-buerger-werden-gemolken/#comment-47085">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>„Die Dame setzt voll auf die Umverteilungsmaschine.“</p>
<p>Woraus schließen Sie dies, Herr Stelter? Ich konnte hierzu keinerlei Hinweise finden. Im Gegenteil: Sie betont doch die Bedeutung der finanziellen Unabhängigkeit durch die 3-Säulenstrategie. Und ansonsten passen die Vorschläge von Frau Slavik ganz gut zu den Bescheidungstendenzen von Herrn Tischer.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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