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	Kommentare zu: Bei uns ist die Deflation wohl noch lange nicht überwunden	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 21 Sep 2017 12:19:58 +0000</lastBuildDate>
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		Von: ox1969		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ox1969]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 12:19:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Über welche Deflation wird hier immer wieder vom Herrn Steller geredet? Die Mieten und Nebenkosten steigen, Fahrkosten steigen, Dienstleistungen jeder Art steigen, Lebensmittelkosten steigen. Meine Tochter war zwei Jahre nicht in DE, sie war geschockt, als sie die Preise bei REWE gesehen hat. Und sie wohnt in London! Gas und Strom sind ein paar Jährchen günstiger geworden und jetzt ziehen sie wieder an. Und wir haben eh schon die teuerste Energieversorgung in der Welt!!! Die Kosten für Wasser und Abwasser steigen jedes Jahr. Rechnen Sie noch das Niederschlagswasser dazu, dann kommt wahrscheinlich auch die teuerste Wasser (Abwasser) Versorgung dazu. Die Bauzinsen sind günstig!!! Für wen??? Wer eh kein Geld braucht und  kauft, was er eh nicht braucht und noch weniger die Wirtschaft? Kommunikationskosten? Die sind schon vor etwa 20Jahren gefallen und bleiben konstant, weil neue Technologien ins Spiel kamen.  Ach ja, Sparanlagen und die Lebensversicherungen werden wenig verzinst oder heutzutage so gut wie gar nicht.  Hat irgendjemand mal daran gedacht, dass das vielleicht Finanzprodukte sind, die  unattraktiv bei neuen Generationen sind und auch mal sterben müssen? Noch mal:  über welche Deflation wird hier immer wieder vom Herrn Steller geredet?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über welche Deflation wird hier immer wieder vom Herrn Steller geredet? Die Mieten und Nebenkosten steigen, Fahrkosten steigen, Dienstleistungen jeder Art steigen, Lebensmittelkosten steigen. Meine Tochter war zwei Jahre nicht in DE, sie war geschockt, als sie die Preise bei REWE gesehen hat. Und sie wohnt in London! Gas und Strom sind ein paar Jährchen günstiger geworden und jetzt ziehen sie wieder an. Und wir haben eh schon die teuerste Energieversorgung in der Welt!!! Die Kosten für Wasser und Abwasser steigen jedes Jahr. Rechnen Sie noch das Niederschlagswasser dazu, dann kommt wahrscheinlich auch die teuerste Wasser (Abwasser) Versorgung dazu. Die Bauzinsen sind günstig!!! Für wen??? Wer eh kein Geld braucht und  kauft, was er eh nicht braucht und noch weniger die Wirtschaft? Kommunikationskosten? Die sind schon vor etwa 20Jahren gefallen und bleiben konstant, weil neue Technologien ins Spiel kamen.  Ach ja, Sparanlagen und die Lebensversicherungen werden wenig verzinst oder heutzutage so gut wie gar nicht.  Hat irgendjemand mal daran gedacht, dass das vielleicht Finanzprodukte sind, die  unattraktiv bei neuen Generationen sind und auch mal sterben müssen? Noch mal:  über welche Deflation wird hier immer wieder vom Herrn Steller geredet?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26256</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 04:49:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26241&quot;&gt;Rolf&lt;/a&gt;.

Zentralbanken fungieren als lender of last resort. Sie kommen also dann verstärkt ins Spiel, wenn das Vertrauen in die Bonität der Geschäftsbanken gestört ist. Dann ist der Spatz in der Hand (zinsfreies und sogar zinsbelastetes Zentralbankgeld) besser als die Taube auf dem Dach (Forderung gegenüber einer bonitätsschwachen Geschäftsbank). 

Länder mit hohen LB-Überschüssen wie die Schweiz oder auch Deutschland sind zugleich solider aufgestellt mit der Tendenz zur Währungsaufwertung. Hier kann es wie im Falle der kleinen Schweiz zu Übertreibungen kommen (Overshooting). Die SNB interveniert am Devisenmarkt und kauft insbesondere Euro auf, um den Kurs an die Kaufkraftparität anzupassen. 

Persistente hohe LB-Ungleichgewichte führen früher oder später immer zu Finanzkrisen, in deren Folge die Zentralbanken bemüht sind, die Herde  zu domestizieren. Dann übernehmen sie temporär (was auch schon mal eine längere Zeit sein kann) einen Großteil der Schuldverhältnisse und blähen somit ihre Bilanzen auf. Gut erläutert von Perry Mehrling hier: https://www.youtube.com/watch?v=YXVaY-gIahw

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26241">Rolf</a>.</p>
<p>Zentralbanken fungieren als lender of last resort. Sie kommen also dann verstärkt ins Spiel, wenn das Vertrauen in die Bonität der Geschäftsbanken gestört ist. Dann ist der Spatz in der Hand (zinsfreies und sogar zinsbelastetes Zentralbankgeld) besser als die Taube auf dem Dach (Forderung gegenüber einer bonitätsschwachen Geschäftsbank). </p>
<p>Länder mit hohen LB-Überschüssen wie die Schweiz oder auch Deutschland sind zugleich solider aufgestellt mit der Tendenz zur Währungsaufwertung. Hier kann es wie im Falle der kleinen Schweiz zu Übertreibungen kommen (Overshooting). Die SNB interveniert am Devisenmarkt und kauft insbesondere Euro auf, um den Kurs an die Kaufkraftparität anzupassen. </p>
<p>Persistente hohe LB-Ungleichgewichte führen früher oder später immer zu Finanzkrisen, in deren Folge die Zentralbanken bemüht sind, die Herde  zu domestizieren. Dann übernehmen sie temporär (was auch schon mal eine längere Zeit sein kann) einen Großteil der Schuldverhältnisse und blähen somit ihre Bilanzen auf. Gut erläutert von Perry Mehrling hier: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YXVaY-gIahw" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=YXVaY-gIahw</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Rolf		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26241</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 17:33:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo,
Eine Frage dazu: Die Schweizer Notenbank hat eine Bilanzsumme von 796,925 Mrd. CHF und liegt nun bei 122,6% bezüglich des nominalen Schweizer BIPs. Was bedeutet das?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
Eine Frage dazu: Die Schweizer Notenbank hat eine Bilanzsumme von 796,925 Mrd. CHF und liegt nun bei 122,6% bezüglich des nominalen Schweizer BIPs. Was bedeutet das?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26238</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 16:34:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26182&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Und hier gibt es eine Übersicht über das Gesamtvolumen: https://en.wikipedia.org/wiki/Gold_certificate#Small-size_gold_certificates. Es gab selbstverständlich auch Silver Certificates.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26182">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Und hier gibt es eine Übersicht über das Gesamtvolumen: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Gold_certificate#Small-size_gold_certificates" rel="nofollow ugc">https://en.wikipedia.org/wiki/Gold_certificate#Small-size_gold_certificates</a>. Es gab selbstverständlich auch Silver Certificates.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26237</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 16:33:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26182&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„Hier werden nicht substantiierte Behauptungen aufgestellt, leider auch von Samuelson.“

Ich denke nicht, dass Friedman unsubstantiierte Behauptungen aufstellt:

„The largest denomination of currency ever printed by the Bureau of Engraving and Printing (BEP) was the $100,000 Series 1934 Gold Certificate featuring the portrait of President Wilson. These notes were printed from December 18, 1934 through January 9, 1935 and were issued by the Treasurer of the United States to Federal Reserve Banks only against an equal amount of gold bullion held by the Treasury Department. The notes were used only for official transactions between Federal Reserve Banks and were not circulated among the general public.” https://www.treasury.gov/resource-center/faqs/Currency/Pages/denominations.aspx

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26182">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„Hier werden nicht substantiierte Behauptungen aufgestellt, leider auch von Samuelson.“</p>
<p>Ich denke nicht, dass Friedman unsubstantiierte Behauptungen aufstellt:</p>
<p>„The largest denomination of currency ever printed by the Bureau of Engraving and Printing (BEP) was the $100,000 Series 1934 Gold Certificate featuring the portrait of President Wilson. These notes were printed from December 18, 1934 through January 9, 1935 and were issued by the Treasurer of the United States to Federal Reserve Banks only against an equal amount of gold bullion held by the Treasury Department. The notes were used only for official transactions between Federal Reserve Banks and were not circulated among the general public.” <a href="https://www.treasury.gov/resource-center/faqs/Currency/Pages/denominations.aspx" rel="nofollow ugc">https://www.treasury.gov/resource-center/faqs/Currency/Pages/denominations.aspx</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26196</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 09:16:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26182&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

Christina Romer ist zweifelsohne erste Wahl. Die Erholung trat in der Tat schon lange zuvor ein. Insofern kann man das ökonomische Kriegsargument doch eher in die Kategorie &quot;mikroökonomischer Lobbyismus&quot; einordnen.

Noch interessanter als ihr Paper von vor 25 Jahren ist ihre aktuelle Sicht auf die GFC: https://www.youtube.com/watch?v=DuzjznY6DNc (insbesondere ab Minute 21:00).


Damit ist auch für Romer klar: It takes two to tango. Und damit stützt sie letztlich die vernichtende Kritik von Steve Keen, Mark Blyth u. a. an der europäischen Austeritätspolitik.

@ Alexander

Der New Deal umfasste ein sehr breitgefächertes Maßnahmenbündel. Der Glass-Steagall Act bewirkte sicherlich keine kurzfristig Erholung, sorgte dafür aber für längerfristige Stabilität. Etwas ähnliches können wir mit dem Vorschlag von Hellwig bzw. Kashkari erreichen.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26182">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>Christina Romer ist zweifelsohne erste Wahl. Die Erholung trat in der Tat schon lange zuvor ein. Insofern kann man das ökonomische Kriegsargument doch eher in die Kategorie &#8220;mikroökonomischer Lobbyismus&#8221; einordnen.</p>
<p>Noch interessanter als ihr Paper von vor 25 Jahren ist ihre aktuelle Sicht auf die GFC: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DuzjznY6DNc" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=DuzjznY6DNc</a> (insbesondere ab Minute 21:00).</p>
<p>Damit ist auch für Romer klar: It takes two to tango. Und damit stützt sie letztlich die vernichtende Kritik von Steve Keen, Mark Blyth u. a. an der europäischen Austeritätspolitik.</p>
<p>@ Alexander</p>
<p>Der New Deal umfasste ein sehr breitgefächertes Maßnahmenbündel. Der Glass-Steagall Act bewirkte sicherlich keine kurzfristig Erholung, sorgte dafür aber für längerfristige Stabilität. Etwas ähnliches können wir mit dem Vorschlag von Hellwig bzw. Kashkari erreichen.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26186</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 06:22:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Das klingt im Prinzip gut.&quot;

So dachte ich beim ersten Lesen auch und dann folgten ähnliche Gedanken, wie Sie sie geäußert haben...

Der &quot;unbarmherzigste&quot; Kontrahent bei unserem Thema ist der Staat. Das zeigt die Geschichte und wird die Zukunft - so erforderlich - wieder zeigen. Wie sagen die Borg in Star Treck: &quot;Widerstand ist zwecklos&quot;. Außer man ergreift die Flucht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das klingt im Prinzip gut.&#8221;</p>
<p>So dachte ich beim ersten Lesen auch und dann folgten ähnliche Gedanken, wie Sie sie geäußert haben&#8230;</p>
<p>Der &#8220;unbarmherzigste&#8221; Kontrahent bei unserem Thema ist der Staat. Das zeigt die Geschichte und wird die Zukunft &#8211; so erforderlich &#8211; wieder zeigen. Wie sagen die Borg in Star Treck: &#8220;Widerstand ist zwecklos&#8221;. Außer man ergreift die Flucht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26185</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 06:08:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26182&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Dietmar Tischer.
Die wirtschaftliche Kriegserklärung (Zitat wiki) begann am 17 März 1939 durch Strafzölle auf dt. Waren....https://de.wikipedia.org/wiki/Eintritt_der_Vereinigten_Staaten_in_den_Zweiten_Weltkrieg

Zweifel an der Wirksamkeit der US Wirtschaftspolitik bis zur Beteiligung am II Weltkrieg, wobei die Datierung im Nebel der Geschichtsschreibung eines Siegers bleibt, sind mir nach diesem paper der Uni Hohenheim zum Mythos &quot;New deal&quot; gekommen.
https://growth.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/growth/Keynes/paper_blomert.pdf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26182">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Dietmar Tischer.<br />
Die wirtschaftliche Kriegserklärung (Zitat wiki) begann am 17 März 1939 durch Strafzölle auf dt. Waren&#8230;.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eintritt_der_Vereinigten_Staaten_in_den_Zweiten_Weltkrieg" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Eintritt_der_Vereinigten_Staaten_in_den_Zweiten_Weltkrieg</a></p>
<p>Zweifel an der Wirksamkeit der US Wirtschaftspolitik bis zur Beteiligung am II Weltkrieg, wobei die Datierung im Nebel der Geschichtsschreibung eines Siegers bleibt, sind mir nach diesem paper der Uni Hohenheim zum Mythos &#8220;New deal&#8221; gekommen.<br />
<a href="https://growth.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/growth/Keynes/paper_blomert.pdf" rel="nofollow ugc">https://growth.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/growth/Keynes/paper_blomert.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26182</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 21:07:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8712#comment-26182</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26178&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Hier werden nicht substantiierte Behauptungen aufgestellt, leider auch von Samuelson.

Eine Studie, die Referenz-Status hat für die Diskussion, ist diese von Christian D. Romer:

https://campus.fsu.edu/bbcswebdav/users/jcalhoun/Courses/Growth_of_American_Economy/Chapter_Supplemental_Readings/Chapter_23/Romer-What_Ended_the_Great_Depression.pdf

Daraus: 

&#062;Between 1933 and 1937 real GNP in the United States grew at an average rate of over 8 percent per year; between 1938 and, 1941 it grew over 10 percent per year.&#062;

Soviel dazu, wie sich die Wirtschaft bereits VOR dem Kriegseintritt der USA am 8. Dez. 1941 entwickelt hatte (was nicht besagt, dass die Kriegsbeteiligung nicht auch zum Wachstum beigetragen hat).

Und auch das: 

 &#062;Monetary developments were a crucial source of the recovery of the U.S. economy from the Great Depression. Fiscal policy, in contrast, contributed almost nothing to the recovery before 1942. The very rapid growth of the money supply beginning in 1933 appears to have lowered real interest rates and stimulated investment spending just as a conventional model of the transmission mechanism would predict. The money supply grew rapidly in the mid- and late 1930s because of a huge unsterilized gold inflow to the United States. Although the later gold inflow was mainly due to political developments in Europe, the largest inflow occurred immediately following the revaluation of gold mandated by the Roosevelt administration in 1934. Thus, the gold inflow was due partly to historical accident and partly to policy. The decision to let the gold inflow swell the U.S. money supply was also, at least in part, an independent policy choice.&#062;

Und:

&#062;My analysis also supports studies that emphasize the devaluation of 1933/34 as the engine of recovery. Peter Temin and Wigmore argued that the devaluation signalled the end of a deflationary monetary regime and that this change in regime was crucial to improving expectations.In this explanation it was the change in expectations that brought about the turning point in the spring of 1933.&#062;

Und:

&#062;In the same way, this article (Romers, D. T.) also bolsters the argument of Barry Eichengreen and Jeffrey Sachs that devaluation can stimulate recovery by allowing expansionary monetary policy. It shows that in the case of the United States, devaluation was indeed followed by salutary increases in the money supply.&#062;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26178">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Hier werden nicht substantiierte Behauptungen aufgestellt, leider auch von Samuelson.</p>
<p>Eine Studie, die Referenz-Status hat für die Diskussion, ist diese von Christian D. Romer:</p>
<p><a href="https://campus.fsu.edu/bbcswebdav/users/jcalhoun/Courses/Growth_of_American_Economy/Chapter_Supplemental_Readings/Chapter_23/Romer-What_Ended_the_Great_Depression.pdf" rel="nofollow ugc">https://campus.fsu.edu/bbcswebdav/users/jcalhoun/Courses/Growth_of_American_Economy/Chapter_Supplemental_Readings/Chapter_23/Romer-What_Ended_the_Great_Depression.pdf</a></p>
<p>Daraus: </p>
<p>&gt;Between 1933 and 1937 real GNP in the United States grew at an average rate of over 8 percent per year; between 1938 and, 1941 it grew over 10 percent per year.&gt;</p>
<p>Soviel dazu, wie sich die Wirtschaft bereits VOR dem Kriegseintritt der USA am 8. Dez. 1941 entwickelt hatte (was nicht besagt, dass die Kriegsbeteiligung nicht auch zum Wachstum beigetragen hat).</p>
<p>Und auch das: </p>
<p> &gt;Monetary developments were a crucial source of the recovery of the U.S. economy from the Great Depression. Fiscal policy, in contrast, contributed almost nothing to the recovery before 1942. The very rapid growth of the money supply beginning in 1933 appears to have lowered real interest rates and stimulated investment spending just as a conventional model of the transmission mechanism would predict. The money supply grew rapidly in the mid- and late 1930s because of a huge unsterilized gold inflow to the United States. Although the later gold inflow was mainly due to political developments in Europe, the largest inflow occurred immediately following the revaluation of gold mandated by the Roosevelt administration in 1934. Thus, the gold inflow was due partly to historical accident and partly to policy. The decision to let the gold inflow swell the U.S. money supply was also, at least in part, an independent policy choice.&gt;</p>
<p>Und:</p>
<p>&gt;My analysis also supports studies that emphasize the devaluation of 1933/34 as the engine of recovery. Peter Temin and Wigmore argued that the devaluation signalled the end of a deflationary monetary regime and that this change in regime was crucial to improving expectations.In this explanation it was the change in expectations that brought about the turning point in the spring of 1933.&gt;</p>
<p>Und:</p>
<p>&gt;In the same way, this article (Romers, D. T.) also bolsters the argument of Barry Eichengreen and Jeffrey Sachs that devaluation can stimulate recovery by allowing expansionary monetary policy. It shows that in the case of the United States, devaluation was indeed followed by salutary increases in the money supply.&gt;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26180</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 16:20:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8712#comment-26180</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26178&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Nicht -erst- das deficit spending beendete die Great Depression, sondern der Eintritt in den II WK, nach dem hinterhältigen/unvorhersehbarem Überfall der Japaner. Mit den Staatsausgaben kurbelte man -danach- tatsächlich die Wirtschaft an - aber es war Kriegswirtschaft: https://www.youtube.com/watch?v=XsrXMTzYr3g

Das versuchen die USA seit dem hinterhältigen Überfall der Terroristen auf die Twin Towers von 9/11 erneut, aber leider sind Ziele in der dritten Welt nur Rohstofflieferanten und keine Technologiebrüller, wie es Europa seinerzeit war.

Ob die Zentralbanken wirklich nicht wissen was sie tun? Wo sogar Reichsbürger die Schwächen von Kreditgeldsystemen diskutieren? Das dicke Ende kommt und wir sitzen in der ersten Reihe...

BG
Alexander]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26178">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Nicht -erst- das deficit spending beendete die Great Depression, sondern der Eintritt in den II WK, nach dem hinterhältigen/unvorhersehbarem Überfall der Japaner. Mit den Staatsausgaben kurbelte man -danach- tatsächlich die Wirtschaft an &#8211; aber es war Kriegswirtschaft: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XsrXMTzYr3g" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=XsrXMTzYr3g</a></p>
<p>Das versuchen die USA seit dem hinterhältigen Überfall der Terroristen auf die Twin Towers von 9/11 erneut, aber leider sind Ziele in der dritten Welt nur Rohstofflieferanten und keine Technologiebrüller, wie es Europa seinerzeit war.</p>
<p>Ob die Zentralbanken wirklich nicht wissen was sie tun? Wo sogar Reichsbürger die Schwächen von Kreditgeldsystemen diskutieren? Das dicke Ende kommt und wir sitzen in der ersten Reihe&#8230;</p>
<p>BG<br />
Alexander</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26179</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 14:57:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8712#comment-26179</guid>

					<description><![CDATA[&quot;bto: In einer Debt-Deflation will man weder Schuldner, noch Gläubiger sein. Besser Assets ohne Kontrahentenrisiko.&quot; 
Das klingt im Prinzip gut. Solche assets sind sicher besser als beispielsweise viele Anleihen. Leider gibt es aber einen &quot;Zwangs-Kontrahenten&quot;, der über regulatorische Maßnahmen (z.B. Steuern, Vermögensabgabe, Lastenausgleich, Goldverbot, Hypothekengewinnabgabe, Devisenbeschränkungen, etc.) mitspielt, auch wenn man ihn nicht unbedingt haben will: den Staat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;bto: In einer Debt-Deflation will man weder Schuldner, noch Gläubiger sein. Besser Assets ohne Kontrahentenrisiko.&#8221;<br />
Das klingt im Prinzip gut. Solche assets sind sicher besser als beispielsweise viele Anleihen. Leider gibt es aber einen &#8220;Zwangs-Kontrahenten&#8221;, der über regulatorische Maßnahmen (z.B. Steuern, Vermögensabgabe, Lastenausgleich, Goldverbot, Hypothekengewinnabgabe, Devisenbeschränkungen, etc.) mitspielt, auch wenn man ihn nicht unbedingt haben will: den Staat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/bei-uns-ist-die-deflation-wohl-noch-lange-nicht-ueberwunden/#comment-26178</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 14:31:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8712#comment-26178</guid>

					<description><![CDATA[Wer immer noch mit der Umlaufgeschwindigkeit argumentiert, der hat das zweistufige Geldsystem ganz grundsätzlich nicht verstanden.

Auch dann, wenn realwirtschaftlich alles beim Alten bleibt und lediglich - warum auch immer - die ZB eine Bilanzverlängerung vornimmt, dann hat sich bei den Geschäftsbanken gar nichts getan, außer dass auf der Aktivseite statt Staatsanleihen und sonstigen Assets nun mehr Zentralbankgeld steht (= Asset-Swap). Bleibt die Kreditvergabe an die Wirtschaft konstant, dann sinkt allein definitorisch die Umlaufgeschwindigkeit. Wie bei einem Fahrrad: Größeres Zahnrad vorne (=Bilanzverlängerung der ZB), weniger treten (Umlaufgeschwindigkeit), dennoch konstante Geschwindigkeit (Wirtschaftswachstum). Die Umlaufgeschwindigkeit ist und bleibt eine Denkkategorie der Rummelökonomie. Relevant für den langfristigen Wohlstand ist die Entwicklung der Kreditaggregate für Investitionen in den langfristigen (Sach)Kapitalstock.

Ansonsten große Zustimmung. Aus eine Debt-Deflation gibt es nur einen Ausweg; und der wurde auch durch die Ikone Samuelson klar benannt: https://www.youtube.com/watch?v=EeeasEyTZqo.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer immer noch mit der Umlaufgeschwindigkeit argumentiert, der hat das zweistufige Geldsystem ganz grundsätzlich nicht verstanden.</p>
<p>Auch dann, wenn realwirtschaftlich alles beim Alten bleibt und lediglich &#8211; warum auch immer &#8211; die ZB eine Bilanzverlängerung vornimmt, dann hat sich bei den Geschäftsbanken gar nichts getan, außer dass auf der Aktivseite statt Staatsanleihen und sonstigen Assets nun mehr Zentralbankgeld steht (= Asset-Swap). Bleibt die Kreditvergabe an die Wirtschaft konstant, dann sinkt allein definitorisch die Umlaufgeschwindigkeit. Wie bei einem Fahrrad: Größeres Zahnrad vorne (=Bilanzverlängerung der ZB), weniger treten (Umlaufgeschwindigkeit), dennoch konstante Geschwindigkeit (Wirtschaftswachstum). Die Umlaufgeschwindigkeit ist und bleibt eine Denkkategorie der Rummelökonomie. Relevant für den langfristigen Wohlstand ist die Entwicklung der Kreditaggregate für Investitionen in den langfristigen (Sach)Kapitalstock.</p>
<p>Ansonsten große Zustimmung. Aus eine Debt-Deflation gibt es nur einen Ausweg; und der wurde auch durch die Ikone Samuelson klar benannt: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EeeasEyTZqo" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=EeeasEyTZqo</a>.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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