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	Kommentare zu: Auswege aus der Eiszeit?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17374</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2016 17:03:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17330&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Michael

Der verlinkte Beitrag (danke!) habe ich gelesen. Der Beitrag ist interessant, weil es überzeugend aufzeigt, wie lange Wechselkurse künstlich in bestimmte Sphären gehalten werden können.

Zum eigentlichen Thema: Liquidität sehe ich eher als reine Grundbedingung (Liquidität in Form von Kreditgeld, das von Banken sukzessive erzeugt wird, und eine Flußgröße darstellt). Nach X Transaktionen - wir wissen es ja - sammelt diese Flüssige &quot;Masse&quot; sich als Vielheit an Forderungen, z.B. im Ausland, oder im Inland an. Vom Mengenanteil her geht es überwiegend um Unternehmensgewinne, die zu Forderungen mutieren. Und eben auch zu Investierungen ohne Fremdkapitalaufnahme führen. Erst hier kann ein positives Finanzierungssaldo auftreten. Oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17330">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Michael</p>
<p>Der verlinkte Beitrag (danke!) habe ich gelesen. Der Beitrag ist interessant, weil es überzeugend aufzeigt, wie lange Wechselkurse künstlich in bestimmte Sphären gehalten werden können.</p>
<p>Zum eigentlichen Thema: Liquidität sehe ich eher als reine Grundbedingung (Liquidität in Form von Kreditgeld, das von Banken sukzessive erzeugt wird, und eine Flußgröße darstellt). Nach X Transaktionen &#8211; wir wissen es ja &#8211; sammelt diese Flüssige &#8220;Masse&#8221; sich als Vielheit an Forderungen, z.B. im Ausland, oder im Inland an. Vom Mengenanteil her geht es überwiegend um Unternehmensgewinne, die zu Forderungen mutieren. Und eben auch zu Investierungen ohne Fremdkapitalaufnahme führen. Erst hier kann ein positives Finanzierungssaldo auftreten. Oder?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17365</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2016 12:31:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17330&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer 

„Das ist grundfalsch.“

Wir haben unterschiedliche Vorstellungen über die Grenzen des Wachstums; allerdings sind diese wohl eher marginaler Art.

In Japan wurde der Absturz verhindert. Die Gründe für das geringe Wachstum sind vor allem in der ungenügenden inländischen Kaufkraftentwicklung zu sehen (wie in allen Ländern mit hohen LB-Überschüssen). Was ist zu hohe Verschuldung??? Japan ist bei sich selber verschuldet.

Selbstverständlich gibt es reale Wachstumsgrenzen; diese Grenze verläuft aber bei symmetrischer Entwicklung asymptotisch gegen Null. Allerdings nur dann, wenn Geldpolitik und Fiskalpolitik harmonieren. Und das geht bei niedrigen Wachstumsraten am ZLB am besten über QE4P.

@ Rob

„Dieses positive Finanzierungssaldo (auf Dauer) ist nur möglich bei dauerhaft hohen Gewinnen“

Gewinne sind hierfür keine nötig. Was man jedoch braucht, das ist Liquidität. Und die schöpfen die USA selber. Hier ein älterer Beitrag von Dieter Wermuth mit aussagekräftigen Grafiken: http://blog.zeit.de/herdentrieb/2007/10/12/was-den-euro-treibt_224.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17330">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer </p>
<p>„Das ist grundfalsch.“</p>
<p>Wir haben unterschiedliche Vorstellungen über die Grenzen des Wachstums; allerdings sind diese wohl eher marginaler Art.</p>
<p>In Japan wurde der Absturz verhindert. Die Gründe für das geringe Wachstum sind vor allem in der ungenügenden inländischen Kaufkraftentwicklung zu sehen (wie in allen Ländern mit hohen LB-Überschüssen). Was ist zu hohe Verschuldung??? Japan ist bei sich selber verschuldet.</p>
<p>Selbstverständlich gibt es reale Wachstumsgrenzen; diese Grenze verläuft aber bei symmetrischer Entwicklung asymptotisch gegen Null. Allerdings nur dann, wenn Geldpolitik und Fiskalpolitik harmonieren. Und das geht bei niedrigen Wachstumsraten am ZLB am besten über QE4P.</p>
<p>@ Rob</p>
<p>„Dieses positive Finanzierungssaldo (auf Dauer) ist nur möglich bei dauerhaft hohen Gewinnen“</p>
<p>Gewinne sind hierfür keine nötig. Was man jedoch braucht, das ist Liquidität. Und die schöpfen die USA selber. Hier ein älterer Beitrag von Dieter Wermuth mit aussagekräftigen Grafiken: <a href="http://blog.zeit.de/herdentrieb/2007/10/12/was-den-euro-treibt_224" rel="nofollow ugc">http://blog.zeit.de/herdentrieb/2007/10/12/was-den-euro-treibt_224</a>.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17358</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2016 21:46:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17330&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Hier pflichte ich Dietmar Tischer bei. Hinsichtlich einer potenziellen Lösung muss auch bedenken, dass das Finanzierungssaldo der nichtfinanziellen Unternehmen bereits seit 1997 ununterbrochen(!) positiv ist - viel früher als in Deutschland - 
Siehe dazu z.B. dieses *sehr* informative Dokument (S. 9): http://www.societegenerale.com/sites/default/files/documents/Econote/131121%20EcoNote_21_Japon_EN.pdf

Dieses Finanzierungssaldo hätte die Sparpläne des privaten Sektors konterkariert, wenn nicht der Staat und das Ausland sich erheblich verschuldet haben. Das Ausland ist z.B. so stark verschuldet als das bei China und Deutschland zusammen der Fall ist.

Das erklärt m.E. zu einem erheblichen Teil die Persistenz des Japan-Problems.
Dieses positive Finanzierungssaldo (auf Dauer) ist nur möglich bei dauerhaft hohen Gewinnen: Sobald dies der Fall ist, kann es eben zu einer SItuation kommen, dass ein Mehr an Konsum eben nicht geht, weil es nur auf Verschuldung basieren würde (und dabei ist es vollkommen logisch, dass die Verschuldung immer ansteigen würde, weil es der mathematische Integral der Flussgröße der „dabei ewig notwendigen“ Kreditvergabe ist.
(dieser Satz ist leicht modifiziert entnommen aus http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/niedrigzinsen-aus-mangel-an-sicheren-anlagen-in-ueberschuldeter-welt/#comment-17181, mit einem hier passenden Kontextrahmen)

Diese Konstellation mit den andauernden Überschussakkumulationen der Untenehmen würde ich als eine Art Liquiditätsfalle betrachten, weil eine Senkung der Akkumulationen nur mit Verlusten (oder Steueranhebungen) möglich wären. Die Verlustvariante scheidet selbstveständlich aus, weil kein Unternehmen noch investieren würde: Also setzt sich dieser Zustand fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17330">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Hier pflichte ich Dietmar Tischer bei. Hinsichtlich einer potenziellen Lösung muss auch bedenken, dass das Finanzierungssaldo der nichtfinanziellen Unternehmen bereits seit 1997 ununterbrochen(!) positiv ist &#8211; viel früher als in Deutschland &#8211;<br />
Siehe dazu z.B. dieses *sehr* informative Dokument (S. 9): <a href="http://www.societegenerale.com/sites/default/files/documents/Econote/131121%20EcoNote_21_Japon_EN.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.societegenerale.com/sites/default/files/documents/Econote/131121%20EcoNote_21_Japon_EN.pdf</a></p>
<p>Dieses Finanzierungssaldo hätte die Sparpläne des privaten Sektors konterkariert, wenn nicht der Staat und das Ausland sich erheblich verschuldet haben. Das Ausland ist z.B. so stark verschuldet als das bei China und Deutschland zusammen der Fall ist.</p>
<p>Das erklärt m.E. zu einem erheblichen Teil die Persistenz des Japan-Problems.<br />
Dieses positive Finanzierungssaldo (auf Dauer) ist nur möglich bei dauerhaft hohen Gewinnen: Sobald dies der Fall ist, kann es eben zu einer SItuation kommen, dass ein Mehr an Konsum eben nicht geht, weil es nur auf Verschuldung basieren würde (und dabei ist es vollkommen logisch, dass die Verschuldung immer ansteigen würde, weil es der mathematische Integral der Flussgröße der „dabei ewig notwendigen“ Kreditvergabe ist.<br />
(dieser Satz ist leicht modifiziert entnommen aus <a href="http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/niedrigzinsen-aus-mangel-an-sicheren-anlagen-in-ueberschuldeter-welt/#comment-17181" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/niedrigzinsen-aus-mangel-an-sicheren-anlagen-in-ueberschuldeter-welt/#comment-17181</a>, mit einem hier passenden Kontextrahmen)</p>
<p>Diese Konstellation mit den andauernden Überschussakkumulationen der Untenehmen würde ich als eine Art Liquiditätsfalle betrachten, weil eine Senkung der Akkumulationen nur mit Verlusten (oder Steueranhebungen) möglich wären. Die Verlustvariante scheidet selbstveständlich aus, weil kein Unternehmen noch investieren würde: Also setzt sich dieser Zustand fest.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MT		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17333</link>

		<dc:creator><![CDATA[MT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2016 21:22:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Übrigens,
die ersten Helis sind soeben gestartet:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/30/kalifornien-bezahlt-verbrecher-damit-sie-nicht-mehr-zur-waffe-greifen/

Was für eine absurde &quot;schöne neue Welt&quot; das wird (n.b.: A. Huxley war ein echter Hellseher).

In diese paßt dann wiederum genau:

http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/bildung-us-autor-will-mathe-vom-lernplan-streichen/13380454.html

Gute Nacht
(in jedem Sinne)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens,<br />
die ersten Helis sind soeben gestartet:</p>
<p><a href="http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/30/kalifornien-bezahlt-verbrecher-damit-sie-nicht-mehr-zur-waffe-greifen/" rel="nofollow ugc">http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/30/kalifornien-bezahlt-verbrecher-damit-sie-nicht-mehr-zur-waffe-greifen/</a></p>
<p>Was für eine absurde &#8220;schöne neue Welt&#8221; das wird (n.b.: A. Huxley war ein echter Hellseher).</p>
<p>In diese paßt dann wiederum genau:</p>
<p><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/bildung-us-autor-will-mathe-vom-lernplan-streichen/13380454.html" rel="nofollow ugc">http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/bildung-us-autor-will-mathe-vom-lernplan-streichen/13380454.html</a></p>
<p>Gute Nacht<br />
(in jedem Sinne)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17331</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2016 19:20:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17330&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&#062;Es wäre möglich, wenn es nicht Art. 123 AEUV gäbe.&#062;

Das ist grundfalsch.

Auch dort, wo es keinen Artikel 123 AEUV gibt, in Japan z. B., hat das Wachstum TROTZ weiterer Verschuldung nicht zugenommen. Gehen Sie in den Nebenthread

http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/

 betrachten Sie die erste Graphik und nehmen Sie den zweiten Satz darunter zur Kenntnis:

„So liegen das nominale BIP und BIP pro Kopf auf dem Niveau von vor 25 Jahren, trotz einer massiven Zunahme der Verschuldung auf über 400 Prozent des BIP.“

Richtig ist:

Verschuldung hat in Japan Wachstum erzeugt bis Anfang der 90er Jahre. Unter Umständen ist es also möglich, dass Verschuldung Wachstum erzeugt. 

Das habe ich nicht bestritten.

Ich bestreite jedoch, dass bei zu hoher Verschuldung weitere Verschuldung mehr Wachstum erzeugt. 
. 
Japan ist der Beweis dafür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17330">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&gt;Es wäre möglich, wenn es nicht Art. 123 AEUV gäbe.&gt;</p>
<p>Das ist grundfalsch.</p>
<p>Auch dort, wo es keinen Artikel 123 AEUV gibt, in Japan z. B., hat das Wachstum TROTZ weiterer Verschuldung nicht zugenommen. Gehen Sie in den Nebenthread</p>
<p><a href="http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/</a></p>
<p> betrachten Sie die erste Graphik und nehmen Sie den zweiten Satz darunter zur Kenntnis:</p>
<p>„So liegen das nominale BIP und BIP pro Kopf auf dem Niveau von vor 25 Jahren, trotz einer massiven Zunahme der Verschuldung auf über 400 Prozent des BIP.“</p>
<p>Richtig ist:</p>
<p>Verschuldung hat in Japan Wachstum erzeugt bis Anfang der 90er Jahre. Unter Umständen ist es also möglich, dass Verschuldung Wachstum erzeugt. </p>
<p>Das habe ich nicht bestritten.</p>
<p>Ich bestreite jedoch, dass bei zu hoher Verschuldung weitere Verschuldung mehr Wachstum erzeugt.<br />
.<br />
Japan ist der Beweis dafür.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17330</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2016 18:04:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17322&quot;&gt;Realist&lt;/a&gt;.

„Die Illusion ist, dass man es durch WEITERE Verschuldung aufrechterhalten könne. Es ist eine Illusion, weil das nicht möglich ist.“

Es wäre möglich, wenn es nicht Art. 123 AEUV gäbe. Eine bessere Alternative ist allerdings eine höhere Steuerprogression insbesondere bei der Erbschaftsteuer; oder aber eben QE4P. Auch wenn dies insbesondere in Deutschland kaum einer versteht: Die Bilanz einer ZB ist DER Erlöser in einer solch verfahrenen Situation. Links werden die ewigen Forderungen verbucht/angenagelt, rechts die ewigen Verbindlichkeiten. Nur wer es mit der Höhe übertreibt, landet in der Hölle. Wohldosiert verspricht es das ewige Leben (nicht zu verwechseln mit dem Paradies)… der Wirtschaft.

Was wir als monetäre Wirklichkeit getauft haben ist in der Tat eine riesige Illusion. Hoffen auf Erkenntnis/Erlösung? Die stirbt bekanntlich zuletzt.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17322">Realist</a>.</p>
<p>„Die Illusion ist, dass man es durch WEITERE Verschuldung aufrechterhalten könne. Es ist eine Illusion, weil das nicht möglich ist.“</p>
<p>Es wäre möglich, wenn es nicht Art. 123 AEUV gäbe. Eine bessere Alternative ist allerdings eine höhere Steuerprogression insbesondere bei der Erbschaftsteuer; oder aber eben QE4P. Auch wenn dies insbesondere in Deutschland kaum einer versteht: Die Bilanz einer ZB ist DER Erlöser in einer solch verfahrenen Situation. Links werden die ewigen Forderungen verbucht/angenagelt, rechts die ewigen Verbindlichkeiten. Nur wer es mit der Höhe übertreibt, landet in der Hölle. Wohldosiert verspricht es das ewige Leben (nicht zu verwechseln mit dem Paradies)… der Wirtschaft.</p>
<p>Was wir als monetäre Wirklichkeit getauft haben ist in der Tat eine riesige Illusion. Hoffen auf Erkenntnis/Erlösung? Die stirbt bekanntlich zuletzt.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17323</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2016 12:18:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17322&quot;&gt;Realist&lt;/a&gt;.

&#062;Das reale wirtschaftliche Wachstum war schon in den 80er Jahren beendet.
Seither wird mit finanztechnischen Tricks Wachstum vorgetäuscht.&#062;

Das ist nicht richtig, auch Sie unterliegen einer Illusion.

Das reale wirtschaftliche Wachstum war in den 80er Jahren nicht beendet und es wurde nicht vorgetäuscht, sondern seitdem wurde es durch verschuldungsfinanzierte Nachfrage AUFRECHT erhalten. 

Die Illusion ist, dass man es durch WEITERE Verschuldung aufrechterhalten könne.  Es ist eine Illusion, weil das nicht möglich ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17322">Realist</a>.</p>
<p>&gt;Das reale wirtschaftliche Wachstum war schon in den 80er Jahren beendet.<br />
Seither wird mit finanztechnischen Tricks Wachstum vorgetäuscht.&gt;</p>
<p>Das ist nicht richtig, auch Sie unterliegen einer Illusion.</p>
<p>Das reale wirtschaftliche Wachstum war in den 80er Jahren nicht beendet und es wurde nicht vorgetäuscht, sondern seitdem wurde es durch verschuldungsfinanzierte Nachfrage AUFRECHT erhalten. </p>
<p>Die Illusion ist, dass man es durch WEITERE Verschuldung aufrechterhalten könne.  Es ist eine Illusion, weil das nicht möglich ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Realist		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17322</link>

		<dc:creator><![CDATA[Realist]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2016 11:33:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei der Titanic war wenigstens klar warum Sie sank.
Wenn das Finanzsystem unter geht, dann können sich viele schlaue Leute darüber streiten, was die Ursache war.

Letztendlich werden alle Maßnahmen unterm Strich nichts bringen.
Das reale wirtschaftliche Wachstum war schon in den 80er Jahren beendet.
Seither wird mit finanztechnischen Tricks Wachstum vorgetäuscht.
Da fällt mir ein Spruch von Salvador Dali ein:
&quot;Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Titanic war wenigstens klar warum Sie sank.<br />
Wenn das Finanzsystem unter geht, dann können sich viele schlaue Leute darüber streiten, was die Ursache war.</p>
<p>Letztendlich werden alle Maßnahmen unterm Strich nichts bringen.<br />
Das reale wirtschaftliche Wachstum war schon in den 80er Jahren beendet.<br />
Seither wird mit finanztechnischen Tricks Wachstum vorgetäuscht.<br />
Da fällt mir ein Spruch von Salvador Dali ein:<br />
&#8220;Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17321</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2016 10:38:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5161#comment-17321</guid>

					<description><![CDATA[&#062;Wie kann ein nachhaltiger Aufschwung möglich sein, wenn wir keinen Weg finden, die Schulden abzubauen oder das Wachstum deutlich zu stärken? Vor allem keinen, der schnell funktioniert und der politisch akzeptabel ist.&#062;

Er kann dann nur noch durch ein Desaster möglich sein – durch einen UNKROLLIERTEN Zerfall, der POLITISCH generiert würde. Es wäre ein Aufschwung von einem sehr tiefen Niveau aus, wobei fraglich ist, ob er  nachhaltig wäre. 

Bei dieser Perspektive ist zu fragen, ob nicht eine LANG anhaltende Eiszeit nicht das verträglichere Szenario ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Wie kann ein nachhaltiger Aufschwung möglich sein, wenn wir keinen Weg finden, die Schulden abzubauen oder das Wachstum deutlich zu stärken? Vor allem keinen, der schnell funktioniert und der politisch akzeptabel ist.&gt;</p>
<p>Er kann dann nur noch durch ein Desaster möglich sein – durch einen UNKROLLIERTEN Zerfall, der POLITISCH generiert würde. Es wäre ein Aufschwung von einem sehr tiefen Niveau aus, wobei fraglich ist, ob er  nachhaltig wäre. </p>
<p>Bei dieser Perspektive ist zu fragen, ob nicht eine LANG anhaltende Eiszeit nicht das verträglichere Szenario ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auswege-aus-der-eiszeit/#comment-17319</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2016 07:33:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Wie King zu diesem optimistischen Ende kommt, angesichts der zuvor dargelegten Optionen, verschließt sich mir allerdings. &quot; 

Mir auch - gleicht es doch mehr dem &quot;Pfeifen im Walde&quot;, denn Optimismus, der auf einem tragfähigen Fundament basiert.

Wir werden wohl dabei zuschauen müssen, welchen Kurs die Titanic namens Weltwirtschaft nimmt: Eisberg oder nicht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wie King zu diesem optimistischen Ende kommt, angesichts der zuvor dargelegten Optionen, verschließt sich mir allerdings. &#8221; </p>
<p>Mir auch &#8211; gleicht es doch mehr dem &#8220;Pfeifen im Walde&#8221;, denn Optimismus, der auf einem tragfähigen Fundament basiert.</p>
<p>Wir werden wohl dabei zuschauen müssen, welchen Kurs die Titanic namens Weltwirtschaft nimmt: Eisberg oder nicht?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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