<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Mit Vollgeld aus der Überschuldung?	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 24 Jun 2020 17:31:23 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.16</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Olaf Schilgen		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-15424</link>

		<dc:creator><![CDATA[Olaf Schilgen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2015 16:39:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=2837#comment-15424</guid>

					<description><![CDATA[Vollgeld ist ja gut und schön. Doch eine Frage ist hier noch nicht berührt:
Die Frage der Messung von Volkswirtschaftlicher Dimension. 

Bislang wird ja der Zusammenhalt von &quot;den Gütern&quot; und &quot;dem BIP&quot; ja nur über die Schnittstelle einer Auswahl physischer Güter im Warenkorb gefunden. 

Doch ist das langfristig nicht gerade trivial - Waren und Güter ändern sich, nicht jeder kauft die Waren des täglichen Bedarfs ... usw. 

Daher steht die Frage im Raum, welche physische Dimension von volkswirtschaftlichen Systemen es gibt, die die direkte Messung der Größe jedes Volkswirtschaftlichen Systems erlaubt. 

Das ist mal eine gute Frage, denke ich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vollgeld ist ja gut und schön. Doch eine Frage ist hier noch nicht berührt:<br />
Die Frage der Messung von Volkswirtschaftlicher Dimension. </p>
<p>Bislang wird ja der Zusammenhalt von &#8220;den Gütern&#8221; und &#8220;dem BIP&#8221; ja nur über die Schnittstelle einer Auswahl physischer Güter im Warenkorb gefunden. </p>
<p>Doch ist das langfristig nicht gerade trivial &#8211; Waren und Güter ändern sich, nicht jeder kauft die Waren des täglichen Bedarfs &#8230; usw. </p>
<p>Daher steht die Frage im Raum, welche physische Dimension von volkswirtschaftlichen Systemen es gibt, die die direkte Messung der Größe jedes Volkswirtschaftlichen Systems erlaubt. </p>
<p>Das ist mal eine gute Frage, denke ich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Ludwig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-13059</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 19:18:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=2837#comment-13059</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin finanztechnischer Laie. Finde aber die Eigentumsökonomie von Steiger/Heinsohn sehr plausibel. 

Es gibt noch etwas anderes von dem ich ganz und gar überzeugt bin: Die heutige Welt hat eine so hohe Komplexität erreicht, dass sie mit den herkömmlichen Methoden nicht mehr sinnvoll gesteuert werden kann.
Diese Komplexität wird man erst in den Griff bekommen wenn man konsequent kybernetische Methoden wie Sensitivitätsanalyse, Viable System Model, Syntegration usw. anwendet. Mit Sensitivitätsanalysen kann man das grundsätzliche Verhalten eines Systems analysieren und abschätzen (Betonung auf Abschätzen NICHT hinters Komma prognostizieren), Das Viable System Model bietet eine Grundstruktur die dafür sorgt das Systeme langfristige Überlebensfähigkeit entwickeln. Syntegration ist eine Methode wie man in recht kurzer 

Zeit systemische Lösungen finden kann die das Gesamtsystem wirklich verbessern. (und keine Verschlimmbesserungen produzieren)

Ich bin davon deswegen so überzeugt weil die belebte Natur diese Grundprinzipien beim &quot;Organisieren, Steuern und Regeln immer und überall anwendet.
Keine andere &quot;Theorie&quot; oder Praxis hat eine längere Testphase mit einer so ungeheuren Bandbreite an Parametervariationen hinter sich. Wohlgemerkt es geht um GRUND-Prinzipien nicht um spezfische Ausformungen dieser Grundprinzipien. 

Die Anwendung dieser Methoden wird die am besten geeignete Lösung zu Tage fördern. 

Mit freundlichen Grüßen 

Stefan Ludwig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin finanztechnischer Laie. Finde aber die Eigentumsökonomie von Steiger/Heinsohn sehr plausibel. </p>
<p>Es gibt noch etwas anderes von dem ich ganz und gar überzeugt bin: Die heutige Welt hat eine so hohe Komplexität erreicht, dass sie mit den herkömmlichen Methoden nicht mehr sinnvoll gesteuert werden kann.<br />
Diese Komplexität wird man erst in den Griff bekommen wenn man konsequent kybernetische Methoden wie Sensitivitätsanalyse, Viable System Model, Syntegration usw. anwendet. Mit Sensitivitätsanalysen kann man das grundsätzliche Verhalten eines Systems analysieren und abschätzen (Betonung auf Abschätzen NICHT hinters Komma prognostizieren), Das Viable System Model bietet eine Grundstruktur die dafür sorgt das Systeme langfristige Überlebensfähigkeit entwickeln. Syntegration ist eine Methode wie man in recht kurzer </p>
<p>Zeit systemische Lösungen finden kann die das Gesamtsystem wirklich verbessern. (und keine Verschlimmbesserungen produzieren)</p>
<p>Ich bin davon deswegen so überzeugt weil die belebte Natur diese Grundprinzipien beim &#8220;Organisieren, Steuern und Regeln immer und überall anwendet.<br />
Keine andere &#8220;Theorie&#8221; oder Praxis hat eine längere Testphase mit einer so ungeheuren Bandbreite an Parametervariationen hinter sich. Wohlgemerkt es geht um GRUND-Prinzipien nicht um spezfische Ausformungen dieser Grundprinzipien. </p>
<p>Die Anwendung dieser Methoden wird die am besten geeignete Lösung zu Tage fördern. </p>
<p>Mit freundlichen Grüßen </p>
<p>Stefan Ludwig</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12635</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2015 15:06:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=2837#comment-12635</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12509&quot;&gt;Dieter Krause&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Herr Krause,

bevor es um Mehrheiten geht, muss eine klärende Diskussion im Vordergrund stehen. Diese Diskussion ist noch lange nicht zu Ende geführt; und schon gar nicht mit Ökonomen/Volkswirten. Denn um unser Geldsystem zu verstehen, müssten unsere Professoren zuerst einen Buchführungskurs belegen sowie einen Crashkurs in aristotelischer Philosophie (alternativ eine kleine Bibelkunde) und sich insbesondere darüber Klarheit verschaffen, dass Geld etwas anderes ist als Kapital. Und die Vollgeldbewegung muss noch lernen, dass das Drucken von Geld (Bestandsbuchung) noch keinen zu verteilenden Gewinn generiert, sehr wohl aber als Seigniorage oder Citoyage einen positiven Redistributionseffekt haben kann.

Da Sie Turner und Wolf erwähnen (Willem Buiter wäre ein weiteres Schwergewicht) scheinen Sie aber wohl der Idee von OMF aufgeschlossen gegenüber zu stehen. OMF ist nichts anderes als die klassische Seigniorage, die wiederum die Basis für meine Idee einer Citoyage bildet. Zweifel an neuen Konzepten sind immer gut, insbesondere dann, wenn sie gut begründet werden können. Was sind denn aus Ihrer Sicht die Nachteile eine Citoyage gegenüber einer Seigniorage/OMF?

Hier die aus meiner Sicht wichtigsten Vorteile gegenüber OMF:

1. Kein Verstoß gegenüber Art. 123 AEUV, da nur eine direkte Staatsfinanzierung verboten ist, aber keine direkte Bürgerfinanzierung. OMF ist nur über eine Vertragsänderung möglich. Das wird in der kurzen Frist - wenn überhaupt - kaum möglich sein. 

2. Wir haben es in vielen Ländern der Eurozone nicht nur mit einer hohen Staatsverschuldung zu tun, sondern insbesondere auch mit hohen privaten Schulden. Eine Citoyage leistet einen kontinuierlichen Beitrag zur privaten Entschuldung, da Geld nun einmal das ultimative Schuldentilgungsmittel ist. Eine verbesserte Schuldentilgungsfähigkeit stabilisiert zugleich das Bankensystem und macht eine staatliche Rekapitalisierung von einzelnen Banken unwahrscheinlicher.

3. Der Staat ist nicht immer der bessere Investor und künstliches Beschäftigungswachstum ist auch nicht sinnvoll. Insbesondere in den korrupteren Ländern landen große Teile der Seigniorage wiederum über nepotistische Strukturen in den Händen der 1 %. Eine Citoyage sorgt immerhin über  mehrere Zwischenstufen für eine verzögerte Vermögenskonzentration.

4. Die einzelnen Länder sind flexibler, da ein Teil des schuldfrei geschöpften Geldes durch höhere Steuern auch wieder abgeschöpft werden kann und für produktive und/oder weitere redistributive Maßnahmen eingesetzt werden kann. 

5. Beide Instrumente fördern das Inflationsziel von 2 %. Unter Inflation leiden insbesondere die ärmeren Bevölkerungsschichten. Eine Citoyage sorgt auch hier für eine unmittelbare Kompensation und korrigiert die dysfunktionalen Arbeitsmärkte.

Übrigens: Nicht die Geldschöpfung ist ein öffentliches Gut, wie Sie weiter unten schreiben, sehr wohl aber Geld. Ich denke, dass Sie diesen Sachverhalt auch zum Ausdruck bringen wollten. Schöpfung ist eine Tätigkeit von Subjekten; das Objekt dieser Schöpfungstätigkeit ist das öffentliche Gut, das unser Leben so sehr vereinfachen könnte, wenn wir es denn nur richtig verstehen würden. Das Verständnis ist aber leider auch bei den Profis noch nicht vollumfänglich vorhanden, wie Sie meiner Diskussion mit Norbert Häring vom Handelsblatt entnehmen können: https://zinsfehler.wordpress.com/2015/01/20/qe-versus-ml/comment-page-1/#comment-198. Und so lange hier keine Klarheit besteht brauchen wir uns über politische Mehrheiten keine Gedanken machen.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12509">Dieter Krause</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Krause,</p>
<p>bevor es um Mehrheiten geht, muss eine klärende Diskussion im Vordergrund stehen. Diese Diskussion ist noch lange nicht zu Ende geführt; und schon gar nicht mit Ökonomen/Volkswirten. Denn um unser Geldsystem zu verstehen, müssten unsere Professoren zuerst einen Buchführungskurs belegen sowie einen Crashkurs in aristotelischer Philosophie (alternativ eine kleine Bibelkunde) und sich insbesondere darüber Klarheit verschaffen, dass Geld etwas anderes ist als Kapital. Und die Vollgeldbewegung muss noch lernen, dass das Drucken von Geld (Bestandsbuchung) noch keinen zu verteilenden Gewinn generiert, sehr wohl aber als Seigniorage oder Citoyage einen positiven Redistributionseffekt haben kann.</p>
<p>Da Sie Turner und Wolf erwähnen (Willem Buiter wäre ein weiteres Schwergewicht) scheinen Sie aber wohl der Idee von OMF aufgeschlossen gegenüber zu stehen. OMF ist nichts anderes als die klassische Seigniorage, die wiederum die Basis für meine Idee einer Citoyage bildet. Zweifel an neuen Konzepten sind immer gut, insbesondere dann, wenn sie gut begründet werden können. Was sind denn aus Ihrer Sicht die Nachteile eine Citoyage gegenüber einer Seigniorage/OMF?</p>
<p>Hier die aus meiner Sicht wichtigsten Vorteile gegenüber OMF:</p>
<p>1. Kein Verstoß gegenüber Art. 123 AEUV, da nur eine direkte Staatsfinanzierung verboten ist, aber keine direkte Bürgerfinanzierung. OMF ist nur über eine Vertragsänderung möglich. Das wird in der kurzen Frist &#8211; wenn überhaupt &#8211; kaum möglich sein. </p>
<p>2. Wir haben es in vielen Ländern der Eurozone nicht nur mit einer hohen Staatsverschuldung zu tun, sondern insbesondere auch mit hohen privaten Schulden. Eine Citoyage leistet einen kontinuierlichen Beitrag zur privaten Entschuldung, da Geld nun einmal das ultimative Schuldentilgungsmittel ist. Eine verbesserte Schuldentilgungsfähigkeit stabilisiert zugleich das Bankensystem und macht eine staatliche Rekapitalisierung von einzelnen Banken unwahrscheinlicher.</p>
<p>3. Der Staat ist nicht immer der bessere Investor und künstliches Beschäftigungswachstum ist auch nicht sinnvoll. Insbesondere in den korrupteren Ländern landen große Teile der Seigniorage wiederum über nepotistische Strukturen in den Händen der 1 %. Eine Citoyage sorgt immerhin über  mehrere Zwischenstufen für eine verzögerte Vermögenskonzentration.</p>
<p>4. Die einzelnen Länder sind flexibler, da ein Teil des schuldfrei geschöpften Geldes durch höhere Steuern auch wieder abgeschöpft werden kann und für produktive und/oder weitere redistributive Maßnahmen eingesetzt werden kann. </p>
<p>5. Beide Instrumente fördern das Inflationsziel von 2 %. Unter Inflation leiden insbesondere die ärmeren Bevölkerungsschichten. Eine Citoyage sorgt auch hier für eine unmittelbare Kompensation und korrigiert die dysfunktionalen Arbeitsmärkte.</p>
<p>Übrigens: Nicht die Geldschöpfung ist ein öffentliches Gut, wie Sie weiter unten schreiben, sehr wohl aber Geld. Ich denke, dass Sie diesen Sachverhalt auch zum Ausdruck bringen wollten. Schöpfung ist eine Tätigkeit von Subjekten; das Objekt dieser Schöpfungstätigkeit ist das öffentliche Gut, das unser Leben so sehr vereinfachen könnte, wenn wir es denn nur richtig verstehen würden. Das Verständnis ist aber leider auch bei den Profis noch nicht vollumfänglich vorhanden, wie Sie meiner Diskussion mit Norbert Häring vom Handelsblatt entnehmen können: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2015/01/20/qe-versus-ml/comment-page-1/#comment-198" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2015/01/20/qe-versus-ml/comment-page-1/#comment-198</a>. Und so lange hier keine Klarheit besteht brauchen wir uns über politische Mehrheiten keine Gedanken machen.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter Krause		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12535</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 08:39:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=2837#comment-12535</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12530&quot;&gt;thewisemansfear&lt;/a&gt;.

Über INHALTE diskutieren wir schon seit Ausbruch der Weltfinanzkrise wie verrückt oder? Es gibt hunderte Vorschläge zu deren Lösung. Sie haben bestimmt auch einen oder? Aber niemand kann hunderte Vorschläge genau prüfen - ich nicht, Sie nicht, niemand! Am Ende dürfte es deshalb auf vier, max sechs vernünftige Lösungsvorschläge hinauslaufen, die sich in einigen Punkten aber wohl auch überschneiden dürften. Im Blog von Herrn Stelter können sie mindestens vier davon finden. - Wenn Her Stöcker von seinem keynesianischen Monetarismus überzeugt ist (ich nicht!), braucht er, wenn er ihn denn politisch umgesetzt sehen will, Unterstützer oder? Darunter am besten auch solche, die in der Regierung sitzen! Also erst Diskursmehrheiten und dann POLITISCHE MEHRHEITEN dafür organisieren! Mich interesseirt vor allem die Debatte zum Vollgeld - und hier mit allen ihren möglichen politischen Implikationen. Denn das ist im Kern auch eine komplexe ordnungspolitische Grundsatzdebatte, da ich davon ausgehe, das die Geldschöpfung ein ÖFFENTLICHES GUT sein sollte!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12530">thewisemansfear</a>.</p>
<p>Über INHALTE diskutieren wir schon seit Ausbruch der Weltfinanzkrise wie verrückt oder? Es gibt hunderte Vorschläge zu deren Lösung. Sie haben bestimmt auch einen oder? Aber niemand kann hunderte Vorschläge genau prüfen &#8211; ich nicht, Sie nicht, niemand! Am Ende dürfte es deshalb auf vier, max sechs vernünftige Lösungsvorschläge hinauslaufen, die sich in einigen Punkten aber wohl auch überschneiden dürften. Im Blog von Herrn Stelter können sie mindestens vier davon finden. &#8211; Wenn Her Stöcker von seinem keynesianischen Monetarismus überzeugt ist (ich nicht!), braucht er, wenn er ihn denn politisch umgesetzt sehen will, Unterstützer oder? Darunter am besten auch solche, die in der Regierung sitzen! Also erst Diskursmehrheiten und dann POLITISCHE MEHRHEITEN dafür organisieren! Mich interesseirt vor allem die Debatte zum Vollgeld &#8211; und hier mit allen ihren möglichen politischen Implikationen. Denn das ist im Kern auch eine komplexe ordnungspolitische Grundsatzdebatte, da ich davon ausgehe, das die Geldschöpfung ein ÖFFENTLICHES GUT sein sollte!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: thewisemansfear		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12530</link>

		<dc:creator><![CDATA[thewisemansfear]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 05:33:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=2837#comment-12530</guid>

					<description><![CDATA[Anscheinend dreht sich die Diskussion ja darum, ob sich die Gesellschaft (ihrer) Grenzen bewusst ist und entsprechend vernünftig handeln kann (dann gehört zu einem &quot;Mindest-...&quot; auch ein &quot;Maximal...&quot;) oder ob man eine (relativ) fixe Grenze schon beim Geld vorgeben muss.
Am Verteilungskonflikt ändert all das allerdings nichts. 

@D. Krause: Wie wäre es, man diskutierte über INHALTE, anstatt möglichst schwergewichtige Unterstützer für die jeweilige Sache anzuführen? Personifizierungen sind nicht zielführend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anscheinend dreht sich die Diskussion ja darum, ob sich die Gesellschaft (ihrer) Grenzen bewusst ist und entsprechend vernünftig handeln kann (dann gehört zu einem &#8220;Mindest-&#8230;&#8221; auch ein &#8220;Maximal&#8230;&#8221;) oder ob man eine (relativ) fixe Grenze schon beim Geld vorgeben muss.<br />
Am Verteilungskonflikt ändert all das allerdings nichts. </p>
<p>@D. Krause: Wie wäre es, man diskutierte über INHALTE, anstatt möglichst schwergewichtige Unterstützer für die jeweilige Sache anzuführen? Personifizierungen sind nicht zielführend.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter Krause		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12509</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2015 13:04:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=2837#comment-12509</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12503&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Herr Stöcker,

die Debatte wird - nach Island - demnächst auch in der Schweiz, bedingt durch die Volksabstimmung zu diesem Thema - weiter an Fahrt aufnehmen! Man kann auch den INET-Vorsitzenden Turner sowie Martin Wolff  von der FT als wohlwollende Sympathisanten mit dazuzählen. Es müssen dazu natürlich noch viele Fragen in weiteren Studien geklärt werden (sagen auch die Isländer). Aber ob Ihr KEYNESIANISCHER MONETARISMUS besser ist, wage ich doch zu bezweifeln! Wer - außer Ihnen - unterstützt denn diesen Ansatz? Denn auch Sie brauchen eine verdammt starke Lobby zu dessen politischer Durchsetzung oder? Vorher müssen Sie freilich auch ein paar Ökonomen davon überzeugen. Wen haben Sie denn da vorzuweisen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12503">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Stöcker,</p>
<p>die Debatte wird &#8211; nach Island &#8211; demnächst auch in der Schweiz, bedingt durch die Volksabstimmung zu diesem Thema &#8211; weiter an Fahrt aufnehmen! Man kann auch den INET-Vorsitzenden Turner sowie Martin Wolff  von der FT als wohlwollende Sympathisanten mit dazuzählen. Es müssen dazu natürlich noch viele Fragen in weiteren Studien geklärt werden (sagen auch die Isländer). Aber ob Ihr KEYNESIANISCHER MONETARISMUS besser ist, wage ich doch zu bezweifeln! Wer &#8211; außer Ihnen &#8211; unterstützt denn diesen Ansatz? Denn auch Sie brauchen eine verdammt starke Lobby zu dessen politischer Durchsetzung oder? Vorher müssen Sie freilich auch ein paar Ökonomen davon überzeugen. Wen haben Sie denn da vorzuweisen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/austrian-vollgeld/#comment-12503</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2015 09:26:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=2837#comment-12503</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Herr Stelter,

ich teile viele Ihrer Ansichten, denke jedoch, dass wir das Thema Vollgeld von einigen Mythen befreien sollten. Viele Vollgeldanhänger sind weder mit den juristischen noch mit den buchhalterischen Basics unseres Geldsystems vertraut. Siehe hierzu auch mein Kommentar auf diesen Vollgeldartikel: http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2015/04/vollgeld-und-der-schweizer-franken/#c1630

Wer sich beim Thema Geldsystem weiterbilden möchte, dem empfehle ich diesen kostenlosen Onlinekurs von Perry Mehrling, der letzte Woche begonnen hat: https://class.coursera.org/money-004. Eine ältere Version aus 2013 findet sich hier: https://class.coursera.org/money-001

Meinen Lösungsvorschlag, der Bestandteil eines 10-Punkteplans war, habe ich hier noch einmal vor kurzem konkretisiert: https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Stelter,</p>
<p>ich teile viele Ihrer Ansichten, denke jedoch, dass wir das Thema Vollgeld von einigen Mythen befreien sollten. Viele Vollgeldanhänger sind weder mit den juristischen noch mit den buchhalterischen Basics unseres Geldsystems vertraut. Siehe hierzu auch mein Kommentar auf diesen Vollgeldartikel: <a href="http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2015/04/vollgeld-und-der-schweizer-franken/#c1630" rel="nofollow ugc">http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2015/04/vollgeld-und-der-schweizer-franken/#c1630</a></p>
<p>Wer sich beim Thema Geldsystem weiterbilden möchte, dem empfehle ich diesen kostenlosen Onlinekurs von Perry Mehrling, der letzte Woche begonnen hat: <a href="https://class.coursera.org/money-004" rel="nofollow ugc">https://class.coursera.org/money-004</a>. Eine ältere Version aus 2013 findet sich hier: <a href="https://class.coursera.org/money-001" rel="nofollow ugc">https://class.coursera.org/money-001</a></p>
<p>Meinen Lösungsvorschlag, der Bestandteil eines 10-Punkteplans war, habe ich hier noch einmal vor kurzem konkretisiert: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
