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	Kommentare zu: Auf der Suche nach dem neuen Geldsystem ‒ 1	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auf-der-suche-nach-dem-neuen-geldsystem-2/#comment-10663</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 15:53:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auf-der-suche-nach-dem-neuen-geldsystem-2/#comment-10660&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Schwarting,

oder im Sinne der Bibel und wie schon in Mesopotamien regelmäßig einen Neustart machen. Ich würde das akzeptieren für die Dynamik, die das System entfacht.

LG

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auf-der-suche-nach-dem-neuen-geldsystem-2/#comment-10660">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>Lieber Herr Schwarting,</p>
<p>oder im Sinne der Bibel und wie schon in Mesopotamien regelmäßig einen Neustart machen. Ich würde das akzeptieren für die Dynamik, die das System entfacht.</p>
<p>LG</p>
<p>DSt</p>
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		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/auf-der-suche-nach-dem-neuen-geldsystem-2/#comment-10660</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 14:49:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,

in dem Satz „Jeder hatte Eigentum an Grund und Boden, welches er nutzen und gegen andere verteidigen musste.“, in der von Ihnen verlinkten Eigentumsökonomik sprechen Sie von seiner Verteidigung. Die Verteidigung ist zeitlich der Nutzung  vorgelagert: sie kostet (Grundbuch usw.) und muss kreditär vorfinanziert werden, indem auf zukünftige Erträge gezogen wird. Damit sind wir schon in der „triple down“ –Theorie (Macht - Abgabe - Geld) von Paul C. Martin. Der Kapitalismus ist also ohne Staat nicht definierbar - vor allem nicht ohne die gegenwärtige imperiale Ordnung der Vereinigten Staaten. Das steht im Gegensatz zur „bottom up“ – Theorie, die Gunnar Heinsohn in https://blog.malik-management.com/2015/02/leitungswasser-oder-champagner-von-prof-dr-gunnar-heinsohn/#comment-15393
und in der Vorstellung vertritt, dass der Staat sich dieses „Privatgeldes“ anschließend für seine Zwecke bedient hätte. Dafür gibt es historisch keine Belege.                                                                                                                          Der Ankauf von Gold durch die Zentralbank erhöht die Geldsummen in der Ökonomie ohne ein wesentlich erweitertes Bruttosozialprodukt zu erstellen, wie es bei der Hereinnahme von zinstragenden Forderungstiteln der Fall wäre. Gold gibt es natürlich auch nicht netto. Auch Goldschürfen ist &quot;nur nach&quot; einer Schuld machbar, weil der Ausfall zu Hause finanziert werden muss.  Die russische Zentralbank könnte alle Goldreserven des Landes aufkaufen. Ginge es den Menschen dann besser? 

Historisch gesehen beruhen alle Geldsysteme auf Verschuldung. 

Innerhalb einer imperialen Ordnung ist m. E. der entscheidende Befreiungsschlag für „das Beenden des staatlichen Geldmonopols, an dessen Stelle der freie Währungswettbewerb tritt“ nicht möglich, weil „das Geld (das Schuldverhältnis) eine Systemeigenschaft ist, die ohne das System (Herrschaft, Gewalten, Vollstreckung) nicht definierbar ist“. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=335226

In dem Sinne, dass der Kapitalismus nur solange hervorragend funktioniert, wie wir bereit sind, auch den Bankrott zu akzeptieren, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.

Johann Schwarting]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,</p>
<p>in dem Satz „Jeder hatte Eigentum an Grund und Boden, welches er nutzen und gegen andere verteidigen musste.“, in der von Ihnen verlinkten Eigentumsökonomik sprechen Sie von seiner Verteidigung. Die Verteidigung ist zeitlich der Nutzung  vorgelagert: sie kostet (Grundbuch usw.) und muss kreditär vorfinanziert werden, indem auf zukünftige Erträge gezogen wird. Damit sind wir schon in der „triple down“ –Theorie (Macht &#8211; Abgabe &#8211; Geld) von Paul C. Martin. Der Kapitalismus ist also ohne Staat nicht definierbar &#8211; vor allem nicht ohne die gegenwärtige imperiale Ordnung der Vereinigten Staaten. Das steht im Gegensatz zur „bottom up“ – Theorie, die Gunnar Heinsohn in <a href="https://blog.malik-management.com/2015/02/leitungswasser-oder-champagner-von-prof-dr-gunnar-heinsohn/#comment-15393" rel="nofollow ugc">https://blog.malik-management.com/2015/02/leitungswasser-oder-champagner-von-prof-dr-gunnar-heinsohn/#comment-15393</a><br />
und in der Vorstellung vertritt, dass der Staat sich dieses „Privatgeldes“ anschließend für seine Zwecke bedient hätte. Dafür gibt es historisch keine Belege.                                                                                                                          Der Ankauf von Gold durch die Zentralbank erhöht die Geldsummen in der Ökonomie ohne ein wesentlich erweitertes Bruttosozialprodukt zu erstellen, wie es bei der Hereinnahme von zinstragenden Forderungstiteln der Fall wäre. Gold gibt es natürlich auch nicht netto. Auch Goldschürfen ist &#8220;nur nach&#8221; einer Schuld machbar, weil der Ausfall zu Hause finanziert werden muss.  Die russische Zentralbank könnte alle Goldreserven des Landes aufkaufen. Ginge es den Menschen dann besser? </p>
<p>Historisch gesehen beruhen alle Geldsysteme auf Verschuldung. </p>
<p>Innerhalb einer imperialen Ordnung ist m. E. der entscheidende Befreiungsschlag für „das Beenden des staatlichen Geldmonopols, an dessen Stelle der freie Währungswettbewerb tritt“ nicht möglich, weil „das Geld (das Schuldverhältnis) eine Systemeigenschaft ist, die ohne das System (Herrschaft, Gewalten, Vollstreckung) nicht definierbar ist“. <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=335226" rel="nofollow ugc">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=335226</a></p>
<p>In dem Sinne, dass der Kapitalismus nur solange hervorragend funktioniert, wie wir bereit sind, auch den Bankrott zu akzeptieren, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.</p>
<p>Johann Schwarting</p>
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