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	Kommentare zu: Alles spricht für Deflation (1): Interview mit Russell Napier	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 Dec 2014 08:41:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Hartmut G.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/alles-spricht-fuer-deflation-1-interview-mit-russell-napier/#comment-8913</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hartmut G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 08:41:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/alles-spricht-fuer-deflation-1-interview-mit-russell-napier/#comment-8912&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Und das bringt uns wohin?

Es gibt zwei Arten von Schuldnern: Welche die ihre Schulden nicht real zurückzahlen und welche die ihre Schulden real zurückzahlen.

Nun kommt es ganz drauf an, welcher Ideologie man folgt, was denn nun &quot;besser&quot; sei. Aber das ist genau der Punkt: Man sollte dann auch konsistent sein:

Es wird heutzutage ein großer Hype um Deflation und Überschuldung gemacht und diese müßte nun &quot;bekämpft&quot; werden (durch expliziten Regelverstoß). Dann kommen so diverse Vorschläge, denkt man diese komplett durch, wird schnell klar, dass das nicht wirklich was bringt:
Künstlich mehr Schulden (Krugman) =&#062; mehr Überschuldung =&#062; mehr Deflationsdruck im nachhinein
Künstlich Schulden abbauen (Stelter) =&#062; Auslöschen von Liquidität =&#062; Deflation
Von rechtsstaatlichen oder moralischen Prinzipien mal ganz zu schweigen, nur allein mal vom technischen Standpunkt aus gesehen.
mfG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/alles-spricht-fuer-deflation-1-interview-mit-russell-napier/#comment-8912">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Und das bringt uns wohin?</p>
<p>Es gibt zwei Arten von Schuldnern: Welche die ihre Schulden nicht real zurückzahlen und welche die ihre Schulden real zurückzahlen.</p>
<p>Nun kommt es ganz drauf an, welcher Ideologie man folgt, was denn nun &#8220;besser&#8221; sei. Aber das ist genau der Punkt: Man sollte dann auch konsistent sein:</p>
<p>Es wird heutzutage ein großer Hype um Deflation und Überschuldung gemacht und diese müßte nun &#8220;bekämpft&#8221; werden (durch expliziten Regelverstoß). Dann kommen so diverse Vorschläge, denkt man diese komplett durch, wird schnell klar, dass das nicht wirklich was bringt:<br />
Künstlich mehr Schulden (Krugman) =&gt; mehr Überschuldung =&gt; mehr Deflationsdruck im nachhinein<br />
Künstlich Schulden abbauen (Stelter) =&gt; Auslöschen von Liquidität =&gt; Deflation<br />
Von rechtsstaatlichen oder moralischen Prinzipien mal ganz zu schweigen, nur allein mal vom technischen Standpunkt aus gesehen.<br />
mfG</p>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/alles-spricht-fuer-deflation-1-interview-mit-russell-napier/#comment-8912</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 08:11:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/alles-spricht-fuer-deflation-1-interview-mit-russell-napier/#comment-8910&quot;&gt;Hartmut G.&lt;/a&gt;.

Tja, es ist nicht meine Aufgabe, die Beiträge, die ich hier verklinke, in sich selbst und zwischen einander konsistent zu machen. Ich selber versuche, was meine Sicht der Dinge betrifft, konsistent zu sein und auch konsistent zu kommunizieren. Vermutlich auch nicht immer mit vollem Erfolg.

Inhaltlich ist es genau das: Schulden zu machen ist inflationär, Schulden abzubauen ist deflationär. Entweder über lange Zeit oder rasch, mit einem Schnitt/Pleite etc. In diesen Fällen ist es auch eine Deflation. Wenn die Demografie den Trend verstärkt, heißt es nur, dass wir noch mehr pleite sind, also noch mehr Schulden nicht bedient werden. Wie dieses Nichtbedienen aussieht, kann ich nur vermuten: Pleite, Steuern, Annullierung durch Notenbank, Währungsreform. Wenn Sie es wissen, lassen Sie es mich wissen. Übrigens: Kritisieren ist immer leichter, als zu schreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/alles-spricht-fuer-deflation-1-interview-mit-russell-napier/#comment-8910">Hartmut G.</a>.</p>
<p>Tja, es ist nicht meine Aufgabe, die Beiträge, die ich hier verklinke, in sich selbst und zwischen einander konsistent zu machen. Ich selber versuche, was meine Sicht der Dinge betrifft, konsistent zu sein und auch konsistent zu kommunizieren. Vermutlich auch nicht immer mit vollem Erfolg.</p>
<p>Inhaltlich ist es genau das: Schulden zu machen ist inflationär, Schulden abzubauen ist deflationär. Entweder über lange Zeit oder rasch, mit einem Schnitt/Pleite etc. In diesen Fällen ist es auch eine Deflation. Wenn die Demografie den Trend verstärkt, heißt es nur, dass wir noch mehr pleite sind, also noch mehr Schulden nicht bedient werden. Wie dieses Nichtbedienen aussieht, kann ich nur vermuten: Pleite, Steuern, Annullierung durch Notenbank, Währungsreform. Wenn Sie es wissen, lassen Sie es mich wissen. Übrigens: Kritisieren ist immer leichter, als zu schreiben.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Hartmut G.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/alles-spricht-fuer-deflation-1-interview-mit-russell-napier/#comment-8910</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hartmut G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 15:31:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;In einer überschuldeten Welt überwiegen die deflationären Tendenzen. &quot;

Was jedoch eben nunmal nicht den Schluss zuläßt, dass wenn wir die Schulden streichen, Milch und Honig fließen werden.
Zitat aus Ihrem Post, der sich ja selber widerspricht:

&quot;Da diese wegen der strengeren Eigenkapitalanforderungen ihre Bilanzen verkürzen, drosseln sie das Kreditangebot  und kreieren so kein Geld mehr. Hinzu kommt eine schwächere Nachfrage nach Krediten. Das hat mit der veränderten Demografie zu tun. Ältere Leute wollen Schulden abzahlen und konsumieren so weniger.&quot;

Also was denn nun? Da gibt es also Menschen, die Ihre Schulden zurückführen, (wir erinnern uns: Anfangsthese (Über?)Schulden sind schlecht, weil deflationär) und das passt den Zentralplanern nun auch wieder nicht. Wäre doch mal gut, wenn die Leute sich mal entscheiden könnten.

Umlauffähige Schulden sind Liquidität, da sind sich wohl alle einig. Nun ärgern sich aber einige Weltverbesserer, dass die einfach nicht so umlaufen wollen, wie sie es gerne hätten. Was glauben Sie wohl, wenn Sie diese Schulden nun streichen? Dann gibt&#039;s nix mehr zum &quot;potentiellen Umlaufen&quot;, so sieht&#039;s nämlich aus.
mfG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;In einer überschuldeten Welt überwiegen die deflationären Tendenzen. &#8221;</p>
<p>Was jedoch eben nunmal nicht den Schluss zuläßt, dass wenn wir die Schulden streichen, Milch und Honig fließen werden.<br />
Zitat aus Ihrem Post, der sich ja selber widerspricht:</p>
<p>&#8220;Da diese wegen der strengeren Eigenkapitalanforderungen ihre Bilanzen verkürzen, drosseln sie das Kreditangebot  und kreieren so kein Geld mehr. Hinzu kommt eine schwächere Nachfrage nach Krediten. Das hat mit der veränderten Demografie zu tun. Ältere Leute wollen Schulden abzahlen und konsumieren so weniger.&#8221;</p>
<p>Also was denn nun? Da gibt es also Menschen, die Ihre Schulden zurückführen, (wir erinnern uns: Anfangsthese (Über?)Schulden sind schlecht, weil deflationär) und das passt den Zentralplanern nun auch wieder nicht. Wäre doch mal gut, wenn die Leute sich mal entscheiden könnten.</p>
<p>Umlauffähige Schulden sind Liquidität, da sind sich wohl alle einig. Nun ärgern sich aber einige Weltverbesserer, dass die einfach nicht so umlaufen wollen, wie sie es gerne hätten. Was glauben Sie wohl, wenn Sie diese Schulden nun streichen? Dann gibt&#8217;s nix mehr zum &#8220;potentiellen Umlaufen&#8221;, so sieht&#8217;s nämlich aus.<br />
mfG</p>
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