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	Kommentare zu: Albert Edwards erwartet trotz Fed fallende Kurse	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Jun 2020 15:11:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147403</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2020 15:11:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147284&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@  Michael Stöcker 

Ein letzter Versuch.

Es geht nicht darum, was SIE erkennen oder nicht.

Ich erkenne auch keine Inflation.

Das heißt aber nicht, dass damit erledigt ist, was ich sage. 

Sie müssen GEGEN mich argumentieren, d. h. den Mechanismus, den ich dargelegt habe als NICHT wirksam begründen.

Das hätte im vorliegenden Fall so zu erfolgen:

Man kann Menschen, die in für sie unattraktiven Jobs mit geringem, aber auskömmlichen Einkommen arbeiten, mit so VIEL Geld bewerfen, wie man WILL, sie werden NICHT eine Stunde weniger arbeiten wollen und dadurch wird es auch KEIN geringeres Angebot für der Arbeit geben, das nur mit höheren Löhnen auszugleichen wäre.

Wenn das so wäre, ist der von mir dargelegte Mechanismus tot.

So ist es aber nicht – oder wollen Sie widersprechen?

Folglich wird die Müllabfuhr teurer.

Wenn den mit derartigen Jobs erbrachte Leistungen nicht mit anderen ausgewichen werden kann, wie z. B. bei der Müllabfuhr, MÜSSEN die Abnehmer für die mit höheren Kosten belasteten Leistungen MEHR bezahlen. 

Das MEHR wird bei einem BGE durch ein erhöhtes BGE geleistet, weil die Leute ja nicht „schuld“ sind an den höheren Gebühren für die Müllabfuhr. 

Das ist so, weil sie nicht mehr Müllabfuhr nachfragen. 

Das höhere BGE setzt die Spirale in Gang und generiert damit Inflation, weil die Menschen, von denen ich rede, keine Leute sind, für die das BGE praktisch irrelevant ist – Leute, die ihren Job lieben und für die ein damit verbundenes hohes Einkommen kein Grund ist, weniger zu arbeiten oder mehr auszugeben. 

Verstehen Sie doch einfach einmal, dass die hypothetischen EUR 800  oder ein anderer Betrag nicht etwas sind, was JEDER sofort in einen Laden trägt. 

Der Mechanismus ist ein anderer, beginnend mit einem geringeren Angebot an Arbeit aufgrund einer regelmäßig bedingungslos zuerkannten Geldzuweisung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147284">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@  Michael Stöcker </p>
<p>Ein letzter Versuch.</p>
<p>Es geht nicht darum, was SIE erkennen oder nicht.</p>
<p>Ich erkenne auch keine Inflation.</p>
<p>Das heißt aber nicht, dass damit erledigt ist, was ich sage. </p>
<p>Sie müssen GEGEN mich argumentieren, d. h. den Mechanismus, den ich dargelegt habe als NICHT wirksam begründen.</p>
<p>Das hätte im vorliegenden Fall so zu erfolgen:</p>
<p>Man kann Menschen, die in für sie unattraktiven Jobs mit geringem, aber auskömmlichen Einkommen arbeiten, mit so VIEL Geld bewerfen, wie man WILL, sie werden NICHT eine Stunde weniger arbeiten wollen und dadurch wird es auch KEIN geringeres Angebot für der Arbeit geben, das nur mit höheren Löhnen auszugleichen wäre.</p>
<p>Wenn das so wäre, ist der von mir dargelegte Mechanismus tot.</p>
<p>So ist es aber nicht – oder wollen Sie widersprechen?</p>
<p>Folglich wird die Müllabfuhr teurer.</p>
<p>Wenn den mit derartigen Jobs erbrachte Leistungen nicht mit anderen ausgewichen werden kann, wie z. B. bei der Müllabfuhr, MÜSSEN die Abnehmer für die mit höheren Kosten belasteten Leistungen MEHR bezahlen. </p>
<p>Das MEHR wird bei einem BGE durch ein erhöhtes BGE geleistet, weil die Leute ja nicht „schuld“ sind an den höheren Gebühren für die Müllabfuhr. </p>
<p>Das ist so, weil sie nicht mehr Müllabfuhr nachfragen. </p>
<p>Das höhere BGE setzt die Spirale in Gang und generiert damit Inflation, weil die Menschen, von denen ich rede, keine Leute sind, für die das BGE praktisch irrelevant ist – Leute, die ihren Job lieben und für die ein damit verbundenes hohes Einkommen kein Grund ist, weniger zu arbeiten oder mehr auszugeben. </p>
<p>Verstehen Sie doch einfach einmal, dass die hypothetischen EUR 800  oder ein anderer Betrag nicht etwas sind, was JEDER sofort in einen Laden trägt. </p>
<p>Der Mechanismus ist ein anderer, beginnend mit einem geringeren Angebot an Arbeit aufgrund einer regelmäßig bedingungslos zuerkannten Geldzuweisung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147320</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2020 09:51:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147284&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

„Es wäre erbaulicher mit Ihnen zu diskutieren, wenn Sie nicht so PENETRANTE jede REALE Möglichkeit zu einer Inflationsspirale bei NACHHALTIG betriebener monetärer Staatsfinanzierung abwürgen würden.“

Wenn Sie noch einmal in aller RUHE meinen letzten Absatz lesen, dann werden Sie feststellen, dass Ihre Unterstellungen nicht zutreffen. Insofern liege ich ganz auf Linie mit Turner. Es ist wie immer eine Frage der Dosis. Eine Dosis von 800 EUR scheint mir zu niedrig zu sein für eine Inflationsspirale. Insbesondere im aktuellen konjunkturellen Umfeld.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147284">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>„Es wäre erbaulicher mit Ihnen zu diskutieren, wenn Sie nicht so PENETRANTE jede REALE Möglichkeit zu einer Inflationsspirale bei NACHHALTIG betriebener monetärer Staatsfinanzierung abwürgen würden.“</p>
<p>Wenn Sie noch einmal in aller RUHE meinen letzten Absatz lesen, dann werden Sie feststellen, dass Ihre Unterstellungen nicht zutreffen. Insofern liege ich ganz auf Linie mit Turner. Es ist wie immer eine Frage der Dosis. Eine Dosis von 800 EUR scheint mir zu niedrig zu sein für eine Inflationsspirale. Insbesondere im aktuellen konjunkturellen Umfeld.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147284</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2020 08:18:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147066&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Michael Stöcker 

Ich kann auch keine Inflationsspirale erkennen, weil es keine gibt. 

Ich verweise auf das BGE, dass es – nicht abwegig – geben kann und maßgebenden politischen Absichtserklärungen nach möglicherweise auch geben wird. 

Mit Bezug darauf lege ich einen Mechanismus dar, der zu einer Inflationsspirale führen würde. 

Das BEISPIEL ist der Job Müllwerker, weil er relativ unattraktiv ist. 

Wie gehen Sie darauf ein?

Sie ELIMINIEREN das Beispiel mit den Verweis auf Sachverhalte, die UNTAUGLICH sind.

Das fängt an bei „Lohnsenkungen von EUR 3.200 auf 2.200“. 

Schon das ist als VERALLGEMEINERUNG falsch.

So bekommt jemand mit abgeschlossener Berufsausbildung und nach Entlohnung im Öffentlichen Dienst als Müllentsorger zwischen EUR 2.347,55 bis 2.955,27 und kann mit Zulagen auch über EUR 3.000 verdienen. 

So viel erhalten nicht alle Beschäftigten, auch nicht der Durchschnitt, es ist aber deutlich mehr als Sie hier angeben. Ihre Referenz ist unsachlich, so wie es meine wäre, wenn ich meine Argumentation darauf bauen würde. 

Ich will Ihnen damit nur zeigen: 

Es ist nicht angemessen, WIE sie diskutieren.

Es ist auch IRRELEVANT, überhaupt damit zu diskutieren.

Man kann auch andere Jobs mit anderer Entlohnung nehmen, solange diese unattraktiv sind und das FAMILIENEINKOMMEN hoch genug ist, also ein ANREIZ besteht, weniger zu arbeiten. 

Aufstocker und andere am oder in der Nähe des Existenzminimums gehören nicht dazu. 

Es wäre erbaulicher mit Ihnen zu diskutieren, wenn Sie nicht so PENETRANTE jede REALE Möglichkeit zu einer Inflationsspirale bei NACHHALTIG betriebener monetärer Staatsfinanzierung abwürgen würden. 

Es gibt andere, etwa der auch von Ihnen hoch geschätzte A. Turner, der mit „between debt und devil“ AUSDRÜCKLICH darauf verweist, dass es sie geben könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147066">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Michael Stöcker </p>
<p>Ich kann auch keine Inflationsspirale erkennen, weil es keine gibt. </p>
<p>Ich verweise auf das BGE, dass es – nicht abwegig – geben kann und maßgebenden politischen Absichtserklärungen nach möglicherweise auch geben wird. </p>
<p>Mit Bezug darauf lege ich einen Mechanismus dar, der zu einer Inflationsspirale führen würde. </p>
<p>Das BEISPIEL ist der Job Müllwerker, weil er relativ unattraktiv ist. </p>
<p>Wie gehen Sie darauf ein?</p>
<p>Sie ELIMINIEREN das Beispiel mit den Verweis auf Sachverhalte, die UNTAUGLICH sind.</p>
<p>Das fängt an bei „Lohnsenkungen von EUR 3.200 auf 2.200“. </p>
<p>Schon das ist als VERALLGEMEINERUNG falsch.</p>
<p>So bekommt jemand mit abgeschlossener Berufsausbildung und nach Entlohnung im Öffentlichen Dienst als Müllentsorger zwischen EUR 2.347,55 bis 2.955,27 und kann mit Zulagen auch über EUR 3.000 verdienen. </p>
<p>So viel erhalten nicht alle Beschäftigten, auch nicht der Durchschnitt, es ist aber deutlich mehr als Sie hier angeben. Ihre Referenz ist unsachlich, so wie es meine wäre, wenn ich meine Argumentation darauf bauen würde. </p>
<p>Ich will Ihnen damit nur zeigen: </p>
<p>Es ist nicht angemessen, WIE sie diskutieren.</p>
<p>Es ist auch IRRELEVANT, überhaupt damit zu diskutieren.</p>
<p>Man kann auch andere Jobs mit anderer Entlohnung nehmen, solange diese unattraktiv sind und das FAMILIENEINKOMMEN hoch genug ist, also ein ANREIZ besteht, weniger zu arbeiten. </p>
<p>Aufstocker und andere am oder in der Nähe des Existenzminimums gehören nicht dazu. </p>
<p>Es wäre erbaulicher mit Ihnen zu diskutieren, wenn Sie nicht so PENETRANTE jede REALE Möglichkeit zu einer Inflationsspirale bei NACHHALTIG betriebener monetärer Staatsfinanzierung abwürgen würden. </p>
<p>Es gibt andere, etwa der auch von Ihnen hoch geschätzte A. Turner, der mit „between debt und devil“ AUSDRÜCKLICH darauf verweist, dass es sie geben könnte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147245</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2020 05:31:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147065&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Herr Stöcker

Ein Artikel über die allgemeine Funktion von Banken in einer Volkswirtschaft ist immer noch keine Rechtfertigung dafür, wieso wir ausgerechnet *diejenigen* Banken, die wir *aktuell* haben, um jeden Preis künstlich am Leben erhalten sollten. 

Wer sich verspekuliert, geht pleite und wird liquidiert. 

Danach können ja gerne neue Banken gegründet werden, die dann schon aus Eigeninteresse heraus eine weniger riskante Kreditvergabe- und Eigenhandelsstrategie fahren werden. 

Warum haben Sie davor so große Angst? Bekommen Sie vielleicht eine Pension von einem Unternehmen aus dem Bankensektor, die Sie gerne weiter vereinnahmen wollen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147065">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Herr Stöcker</p>
<p>Ein Artikel über die allgemeine Funktion von Banken in einer Volkswirtschaft ist immer noch keine Rechtfertigung dafür, wieso wir ausgerechnet *diejenigen* Banken, die wir *aktuell* haben, um jeden Preis künstlich am Leben erhalten sollten. </p>
<p>Wer sich verspekuliert, geht pleite und wird liquidiert. </p>
<p>Danach können ja gerne neue Banken gegründet werden, die dann schon aus Eigeninteresse heraus eine weniger riskante Kreditvergabe- und Eigenhandelsstrategie fahren werden. </p>
<p>Warum haben Sie davor so große Angst? Bekommen Sie vielleicht eine Pension von einem Unternehmen aus dem Bankensektor, die Sie gerne weiter vereinnahmen wollen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147066</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 14:53:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Dietmar Tischer

„DAMIT eröffnet sich zwar nicht für alle, aber doch einige die Option, WENIGER arbeiten zu MÜSSEN.

Das wird besonders bei Jobs wie – prototypisch von mir angenommen – die Müllabfuhr sein.

Wenn bei derartigen Jobs die Option weniger zu arbeiten, wahrgenommen wird, dann kommt es zu der Inflationsspirale, die ich aufgezeigt habe.“

Gerade das Beispiel Müllabfuhr ist prototypisch für die Lohnsenkungen der letzten 20 Jahre. Die Gehälter sind im Durchschnitt um ca. 1.000 EUR gesunken (von 3.200 auf 2.200). Ein BGE in Höhe von 800 EUR reicht nicht einmal für eine Kompensation dieses Verlusts. Insofern werden die wenigsten weniger arbeiten wollen, sondern einfach mehr konsumieren; nämlich das nachholen, was ihnen durch die verfehlte Agenda-Politik der letzten 20 Jahre verwehrt wurde. Dann klappt es auch wieder mit den Leistungsbilanzen: http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.com/2020/06/trade-wars-are-class-wars.html

„Der Kostendruck für Unternehmen erfolgt im vorliegenden Fall nicht wie in der Vergangenheit durch den „Push-Effekt“ starker Gewerkschaften, sondern durch den „Pull-Effekt“ geringeren Arbeitsangebots.“

Oder aber es geht ganz einfach mal zu Lasten der 1 % (siehe Link zu Pettis).

„Ich verstehe nicht, warum man das nicht in die Überlegungen zur Monetarisierung der Staatsfinanzierung einbeziehen kann.“

Da liegt wohl ein Missverständnis vor, Herr Tischer. Ich beziehe solche Überlegungen zur Monetisierung der Staatsfinanzierung mit ein. Genau aus diesem Grunde plädiere ich ja seit einigen Jahren für ein zentralbankfinanziertes Bürgergeld, damit die Inflation wieder in Gang kommt. Was ich allerdings nicht erkennen kann, das ist eine Inflationsspirale.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>„DAMIT eröffnet sich zwar nicht für alle, aber doch einige die Option, WENIGER arbeiten zu MÜSSEN.</p>
<p>Das wird besonders bei Jobs wie – prototypisch von mir angenommen – die Müllabfuhr sein.</p>
<p>Wenn bei derartigen Jobs die Option weniger zu arbeiten, wahrgenommen wird, dann kommt es zu der Inflationsspirale, die ich aufgezeigt habe.“</p>
<p>Gerade das Beispiel Müllabfuhr ist prototypisch für die Lohnsenkungen der letzten 20 Jahre. Die Gehälter sind im Durchschnitt um ca. 1.000 EUR gesunken (von 3.200 auf 2.200). Ein BGE in Höhe von 800 EUR reicht nicht einmal für eine Kompensation dieses Verlusts. Insofern werden die wenigsten weniger arbeiten wollen, sondern einfach mehr konsumieren; nämlich das nachholen, was ihnen durch die verfehlte Agenda-Politik der letzten 20 Jahre verwehrt wurde. Dann klappt es auch wieder mit den Leistungsbilanzen: <a href="http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.com/2020/06/trade-wars-are-class-wars.html" rel="nofollow ugc">http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.com/2020/06/trade-wars-are-class-wars.html</a></p>
<p>„Der Kostendruck für Unternehmen erfolgt im vorliegenden Fall nicht wie in der Vergangenheit durch den „Push-Effekt“ starker Gewerkschaften, sondern durch den „Pull-Effekt“ geringeren Arbeitsangebots.“</p>
<p>Oder aber es geht ganz einfach mal zu Lasten der 1 % (siehe Link zu Pettis).</p>
<p>„Ich verstehe nicht, warum man das nicht in die Überlegungen zur Monetarisierung der Staatsfinanzierung einbeziehen kann.“</p>
<p>Da liegt wohl ein Missverständnis vor, Herr Tischer. Ich beziehe solche Überlegungen zur Monetisierung der Staatsfinanzierung mit ein. Genau aus diesem Grunde plädiere ich ja seit einigen Jahren für ein zentralbankfinanziertes Bürgergeld, damit die Inflation wieder in Gang kommt. Was ich allerdings nicht erkennen kann, das ist eine Inflationsspirale.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-147065</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 14:51:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19069#comment-147065</guid>

					<description><![CDATA[@ Alexander

„Danke. Dann darf ich Ihr Bekenntnis zur Liquidation überschuldeter Privatfirmen mangels Eigenkapital so anwenden, dass der Bankensektor in Europa geschlossen werden kann, nachdem die Firmenzombies ihrem gesetzlichen Schicksal überlassen wurden?“

Nein, dürfen Sie nicht. Das hatten wir doch nun schon gefühlte 1.000 mal: https://soffisticated.wordpress.com/2012/09/03/das-misverstandnis-von-sahra-w/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alexander</p>
<p>„Danke. Dann darf ich Ihr Bekenntnis zur Liquidation überschuldeter Privatfirmen mangels Eigenkapital so anwenden, dass der Bankensektor in Europa geschlossen werden kann, nachdem die Firmenzombies ihrem gesetzlichen Schicksal überlassen wurden?“</p>
<p>Nein, dürfen Sie nicht. Das hatten wir doch nun schon gefühlte 1.000 mal: <a href="https://soffisticated.wordpress.com/2012/09/03/das-misverstandnis-von-sahra-w/" rel="nofollow ugc">https://soffisticated.wordpress.com/2012/09/03/das-misverstandnis-von-sahra-w/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146973</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 08:45:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19069#comment-146973</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146748&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&quot;Wenn Ihnen „Geldzuteilung“ im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit nicht gefällt, dann suchen Sie sich einen anderen Begriff.&quot;

Dieser von Ihnen im Zusammenhang mit Ihren weiteren Ausführungen verwendete semantische Rahmen ist an Trivialität nicht zu überbieten. Das GEFALLEN hat demnach keinerlei Bedeutung.

&quot;Jemand, der bei der Müllabfuhr arbeitet, macht keinen BS-Job.&quot;

Das habe ich NICHT behauptet. Also: Nicht HERUMOPERN und DEKONTEXTUALISIEREN.

Dieser jemand erbringt für die Gesellschaft meiner Ansicht nach sogar einen sehr wertvollen Beitrag, wie viele andere Berufsbilder auch, die wir uns leisten SCHLECHT zu &quot;entlohnen&quot;.

Offensichtlich präferiert diese Gesellschaft eine weitaus höhere &quot;GELDZUTEILUNG&quot; an diejenigen (Gruppen), die das HERUMOPERN und DEKONTEXTUALISIEREN im GEN zu haben scheinen (z.B. die Kaste der Politiker, Bänker und Berater und Kommentatoren auf bto).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146748">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&#8220;Wenn Ihnen „Geldzuteilung“ im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit nicht gefällt, dann suchen Sie sich einen anderen Begriff.&#8221;</p>
<p>Dieser von Ihnen im Zusammenhang mit Ihren weiteren Ausführungen verwendete semantische Rahmen ist an Trivialität nicht zu überbieten. Das GEFALLEN hat demnach keinerlei Bedeutung.</p>
<p>&#8220;Jemand, der bei der Müllabfuhr arbeitet, macht keinen BS-Job.&#8221;</p>
<p>Das habe ich NICHT behauptet. Also: Nicht HERUMOPERN und DEKONTEXTUALISIEREN.</p>
<p>Dieser jemand erbringt für die Gesellschaft meiner Ansicht nach sogar einen sehr wertvollen Beitrag, wie viele andere Berufsbilder auch, die wir uns leisten SCHLECHT zu &#8220;entlohnen&#8221;.</p>
<p>Offensichtlich präferiert diese Gesellschaft eine weitaus höhere &#8220;GELDZUTEILUNG&#8221; an diejenigen (Gruppen), die das HERUMOPERN und DEKONTEXTUALISIEREN im GEN zu haben scheinen (z.B. die Kaste der Politiker, Bänker und Berater und Kommentatoren auf bto).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146953</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 06:04:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19069#comment-146953</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146763&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;Warum soll man Insolvenz beachten, wenn JEDES Unternehmen JEDE Rechnung bezahlen kann, weil es eben genügend Geld hat, sei es nun Eigenkapital oder Fremdkapital&quot;

Oh, die Besitzer so eines überschuldeten Unternehmens wird das auf jeden Fall interessieren. 

Die werden sich nämlich fragen, wieso sie das Betriebs- und Haftungsrisiko für ein überschuldetes und damit wertloses Unternehmen tragen sollen oder sich überhaupt die Arbeit machen sollen, sich weiter mit dem unrentablen Gebilde zu beschäftigen, wenn kein Gewinn erwirtschaftet und dieser missliche Zustand auch nicht geändert werden kann. 

Ein Interesse daran, solche Zombies dauerhaft am Leben zu erhalten, hat nur der Staat. Das freut dann die Manager des Unternehmens und auch die Gewerkschaften. 

Wenn das im großen Stil praktiziert wird, haben wir allerdings keine Marktwirtschaft mehr, sondern Planwirtschaft. Wie das dann ausgeht, kennen Sie ja aus der DDR-Geschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146763">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;Warum soll man Insolvenz beachten, wenn JEDES Unternehmen JEDE Rechnung bezahlen kann, weil es eben genügend Geld hat, sei es nun Eigenkapital oder Fremdkapital&#8221;</p>
<p>Oh, die Besitzer so eines überschuldeten Unternehmens wird das auf jeden Fall interessieren. </p>
<p>Die werden sich nämlich fragen, wieso sie das Betriebs- und Haftungsrisiko für ein überschuldetes und damit wertloses Unternehmen tragen sollen oder sich überhaupt die Arbeit machen sollen, sich weiter mit dem unrentablen Gebilde zu beschäftigen, wenn kein Gewinn erwirtschaftet und dieser missliche Zustand auch nicht geändert werden kann. </p>
<p>Ein Interesse daran, solche Zombies dauerhaft am Leben zu erhalten, hat nur der Staat. Das freut dann die Manager des Unternehmens und auch die Gewerkschaften. </p>
<p>Wenn das im großen Stil praktiziert wird, haben wir allerdings keine Marktwirtschaft mehr, sondern Planwirtschaft. Wie das dann ausgeht, kennen Sie ja aus der DDR-Geschichte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146951</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 05:57:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19069#comment-146951</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146684&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Horst

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie keine Ahnung haben, was den Enron-Skandal eigentlich ausmachte und wie die Firmenchefs den Konzern ausplündern und gleichzeitig mittels Buchhaltungstricks die von ihnen verursachte Überschuldungssituation verschleiern konnten.

Ist das vielleicht die &quot;Horstigkeit&quot;, die Sie meinen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146684">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Horst</p>
<p>Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie keine Ahnung haben, was den Enron-Skandal eigentlich ausmachte und wie die Firmenchefs den Konzern ausplündern und gleichzeitig mittels Buchhaltungstricks die von ihnen verursachte Überschuldungssituation verschleiern konnten.</p>
<p>Ist das vielleicht die &#8220;Horstigkeit&#8221;, die Sie meinen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146872</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 19:16:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19069#comment-146872</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146748&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Michael Stöcker

Definition:

Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, nach dem jeder Bürger – unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage – eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche vom Staat ausgezahlte finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen.  

ZUWENDUNG ohne Gegenleistung“ heißt doch nicht „davon leben müssen, aber nicht können“, sondern ZUSÄTZLICH verfügbares Geld zu dem, was auch immer jemand an Einkommen mit oder ohne Arbeit hat – und das für ALLE. 

Richtig, das bedeutet noch nicht Inflation.

Aber:

DAMIT eröffnet sich zwar nicht für alle, aber doch einige die Option, WENIGER arbeiten zu MÜSSEN.

Das wird besonders bei Jobs wie – prototypisch von mir angenommen – die Müllabfuhr sein. 

Wenn bei derartigen Jobs die Option weniger zu arbeiten, wahrgenommen wird, dann kommt es zu der Inflationsspirale, die ich aufgezeigt habe.

Der Punkt ist doch einfach nachzuvollziehen:

Der Kostendruck für Unternehmen erfolgt im vorliegenden Fall nicht wie in der Vergangenheit durch den „Push-Effekt“ starker Gewerkschaften, sondern durch den „Pull-Effekt“ geringeren Arbeitsangebots.
  
Es sich „leisten zu können“ und dadurch quasi vom Zwang des Geldverdienenmüssens befreit ein „selbstbestimmtes Leben“ zu führen, ist die Philosophie, mit der das BGE vorangetrieben wird. 

Und wenn die Notenbanken finanzieren, was es nur zu finanzieren gibt, dann muss man  auch damit rechnen, dass es realisiert wird. 

Wenn so, kommt der aufgezeigte Wirkmechanismus mit ins Spiel.

Es würde nicht der einzige sein, aber eben einer. 

Ich verstehe nicht, warum man das nicht in die Überlegungen zur Monetarisierung der Staatsfinanzierung einbeziehen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146748">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Michael Stöcker</p>
<p>Definition:</p>
<p>Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, nach dem jeder Bürger – unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage – eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche vom Staat ausgezahlte finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen.  </p>
<p>ZUWENDUNG ohne Gegenleistung“ heißt doch nicht „davon leben müssen, aber nicht können“, sondern ZUSÄTZLICH verfügbares Geld zu dem, was auch immer jemand an Einkommen mit oder ohne Arbeit hat – und das für ALLE. </p>
<p>Richtig, das bedeutet noch nicht Inflation.</p>
<p>Aber:</p>
<p>DAMIT eröffnet sich zwar nicht für alle, aber doch einige die Option, WENIGER arbeiten zu MÜSSEN.</p>
<p>Das wird besonders bei Jobs wie – prototypisch von mir angenommen – die Müllabfuhr sein. </p>
<p>Wenn bei derartigen Jobs die Option weniger zu arbeiten, wahrgenommen wird, dann kommt es zu der Inflationsspirale, die ich aufgezeigt habe.</p>
<p>Der Punkt ist doch einfach nachzuvollziehen:</p>
<p>Der Kostendruck für Unternehmen erfolgt im vorliegenden Fall nicht wie in der Vergangenheit durch den „Push-Effekt“ starker Gewerkschaften, sondern durch den „Pull-Effekt“ geringeren Arbeitsangebots.</p>
<p>Es sich „leisten zu können“ und dadurch quasi vom Zwang des Geldverdienenmüssens befreit ein „selbstbestimmtes Leben“ zu führen, ist die Philosophie, mit der das BGE vorangetrieben wird. </p>
<p>Und wenn die Notenbanken finanzieren, was es nur zu finanzieren gibt, dann muss man  auch damit rechnen, dass es realisiert wird. </p>
<p>Wenn so, kommt der aufgezeigte Wirkmechanismus mit ins Spiel.</p>
<p>Es würde nicht der einzige sein, aber eben einer. </p>
<p>Ich verstehe nicht, warum man das nicht in die Überlegungen zur Monetarisierung der Staatsfinanzierung einbeziehen kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146834</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 16:49:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19069#comment-146834</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146562&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Herr Stöcker
Albert Edwards hat es doch verständlich erklärt:

„Was aber die Notenbanken gemacht ­haben, hat alles verschlimmert. Sie haben die Zinsen gesenkt und Vermögenspreisblasen entstehen lassen. Das drückt auf das Wirtschaftswachstum und führt zu wachsender Ungleichheit und zu Zorn. (Das Corona-Virus) hilft den Notenbanken, weitere Grenzen zu überschreiten – noch mehr und noch schneller aggressivere geld- und fiskalpolitische Massnahmen zu ergreifen.&quot;

Wenn jeder EZBler 24 Stunden per Video und Audio live im ör TV kontrolliert würde, wäre jedem sofort klar, daß die Notenbank schon überhaupt nicht und die Zentralbank gar keine Wirtschaftspolitik können und auch niemals machen dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146562">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Herr Stöcker<br />
Albert Edwards hat es doch verständlich erklärt:</p>
<p>„Was aber die Notenbanken gemacht ­haben, hat alles verschlimmert. Sie haben die Zinsen gesenkt und Vermögenspreisblasen entstehen lassen. Das drückt auf das Wirtschaftswachstum und führt zu wachsender Ungleichheit und zu Zorn. (Das Corona-Virus) hilft den Notenbanken, weitere Grenzen zu überschreiten – noch mehr und noch schneller aggressivere geld- und fiskalpolitische Massnahmen zu ergreifen.&#8221;</p>
<p>Wenn jeder EZBler 24 Stunden per Video und Audio live im ör TV kontrolliert würde, wäre jedem sofort klar, daß die Notenbank schon überhaupt nicht und die Zentralbank gar keine Wirtschaftspolitik können und auch niemals machen dürfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/albert-edwards-erwartet-trotz-fed-fallende-kurse/#comment-146828</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 16:25:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19069#comment-146828</guid>

					<description><![CDATA[@ Bernhard-Albrecht Roth

„Wie ich an anderer Stelle hier schon geschrieben habe, kann man das Deleveraging nicht aufhalten, weil der wechselnde Zyklus aus zu viel und anschließend zu wenig Giralgeld (Kredit), das Wesen des Kreditgeldsystems ist. Es sei denn man wechselt das Geldsystem!“

Man muss es nicht wechseln, man sollte es evolutorisch weiter entwickeln. Im Zentrum sollte ein Verbot des Finanzkredits stehen (striktes Trennbankensystem), sowie eine Erhöhung der EK-Quote gem. Neel Kashkari, die kleinere Banken gegenüber Großbanken privilegiert. Den antizyklischen Kapitalpuffer haben wir schon. Und dann benötigen wir eine deutlich intensivere antizyklische Fiskalpolitik OHNE schwarze Null. Zu diesem Zweck sollte das Stabilitätsgesetz überarbeitet und ergänzt/konkretisiert werden. Alle anderen EU-Länder könnten sich dann daran orientieren.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bernhard-Albrecht Roth</p>
<p>„Wie ich an anderer Stelle hier schon geschrieben habe, kann man das Deleveraging nicht aufhalten, weil der wechselnde Zyklus aus zu viel und anschließend zu wenig Giralgeld (Kredit), das Wesen des Kreditgeldsystems ist. Es sei denn man wechselt das Geldsystem!“</p>
<p>Man muss es nicht wechseln, man sollte es evolutorisch weiter entwickeln. Im Zentrum sollte ein Verbot des Finanzkredits stehen (striktes Trennbankensystem), sowie eine Erhöhung der EK-Quote gem. Neel Kashkari, die kleinere Banken gegenüber Großbanken privilegiert. Den antizyklischen Kapitalpuffer haben wir schon. Und dann benötigen wir eine deutlich intensivere antizyklische Fiskalpolitik OHNE schwarze Null. Zu diesem Zweck sollte das Stabilitätsgesetz überarbeitet und ergänzt/konkretisiert werden. Alle anderen EU-Länder könnten sich dann daran orientieren.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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