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	Kommentare zu: Abscheulich teure Märkte	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Jun 2017 16:18:01 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Felix Kurt		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/abscheulich-teure-maerkte/#comment-24639</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix Kurt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 16:18:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/abscheulich-teure-maerkte/#comment-24638&quot;&gt;Felix Kurt&lt;/a&gt;.

Die Übertragung hat mal wieder die Hälfte geschluckt (Mist!!). Hier nochmal vollständig:

Zwischen den Aktienmärkten gibt es doch deutliche Unterschiede. Für die hier besprochenen USA lohnt sich auch der – vergleichsweise geringe – Aufwand, die Fakten mal stichprobenartig zu überprüfen. 

Bsp: „Um die heutigen Preise zu rechtfertigen, müssten die Gewinne über die kommende Dekade jedes Jahr 6 % steigen. Das entspricht dem Dreifachen des normalen Wachstums. Für mich klingt das extrem optimistisch.“ – bto: und das im Umfeld der Eiszeit, wo die Gewinnquoten ohnehin schon auf Rekordniveau sind.„

Dazu: Auf der Basis der Daten für den S&#038;P500-Index ergibt sich bspw. für die 10-Jahres-STEIGERUNGSRATE der Operating Earnings (also der Operativen Gewinne, vor Abschreibungen wegen Sondereinflüssen) ein MITTELWERT von 6,24% und ein MEDIAN von 7,33% (Basis: Quartalsdaten und daraus gleitende Mittelwerte jeweils aus der Summe für 4 Quartale im 10-Jahresvergleich) für den Zeitraum ab 30.9.1998 (also berücksichtigte Datenhistorie ab 1988)

Für die weniger stark schwankenden Dividenden betragen die Werte: 4,85% und 4,85%.

Diese Werte sind, da es sich um eine nominale Betrachtung handelt, auch intuitiv plausibel. UND Dies hat Auswirkungen für die Interpretation und Kommentierung der obigen Thesen.

Warum die &quot;normale&quot; Wachstumsrate nur ein DRITTEL betragen soll, erschließt sich mir keineswegs! Das scheint einfach die Macht der Behauptung zu sein!

Das viele Märkte im historischen Vergleich „teuer“ / hoch bewertet sind, bleibt unbenommen. Aber: 

 „Um den fairen Wert zu erreichen, müsste sich die US-Börse halbieren. Dann läge die Bewertung auch mit normalisierten Margen auf dem langjährigen Mittel.“ – bto: Das ist doch mal ein Wort. „

Was genau ist denn der FAIRE WERT? Bestimmt anhand welcher Kenngröße? Fair = Absolut auf Basis historischer Durchschnitte? Fair = Relativ im Vergleich zu Rentenmärkten? Fair im Vergleich zu welchem Satz von hinreichend überprüf- und nachvollziehbaren Kenngrößen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/abscheulich-teure-maerkte/#comment-24638">Felix Kurt</a>.</p>
<p>Die Übertragung hat mal wieder die Hälfte geschluckt (Mist!!). Hier nochmal vollständig:</p>
<p>Zwischen den Aktienmärkten gibt es doch deutliche Unterschiede. Für die hier besprochenen USA lohnt sich auch der – vergleichsweise geringe – Aufwand, die Fakten mal stichprobenartig zu überprüfen. </p>
<p>Bsp: „Um die heutigen Preise zu rechtfertigen, müssten die Gewinne über die kommende Dekade jedes Jahr 6 % steigen. Das entspricht dem Dreifachen des normalen Wachstums. Für mich klingt das extrem optimistisch.“ – bto: und das im Umfeld der Eiszeit, wo die Gewinnquoten ohnehin schon auf Rekordniveau sind.„</p>
<p>Dazu: Auf der Basis der Daten für den S&amp;P500-Index ergibt sich bspw. für die 10-Jahres-STEIGERUNGSRATE der Operating Earnings (also der Operativen Gewinne, vor Abschreibungen wegen Sondereinflüssen) ein MITTELWERT von 6,24% und ein MEDIAN von 7,33% (Basis: Quartalsdaten und daraus gleitende Mittelwerte jeweils aus der Summe für 4 Quartale im 10-Jahresvergleich) für den Zeitraum ab 30.9.1998 (also berücksichtigte Datenhistorie ab 1988)</p>
<p>Für die weniger stark schwankenden Dividenden betragen die Werte: 4,85% und 4,85%.</p>
<p>Diese Werte sind, da es sich um eine nominale Betrachtung handelt, auch intuitiv plausibel. UND Dies hat Auswirkungen für die Interpretation und Kommentierung der obigen Thesen.</p>
<p>Warum die &#8220;normale&#8221; Wachstumsrate nur ein DRITTEL betragen soll, erschließt sich mir keineswegs! Das scheint einfach die Macht der Behauptung zu sein!</p>
<p>Das viele Märkte im historischen Vergleich „teuer“ / hoch bewertet sind, bleibt unbenommen. Aber: </p>
<p> „Um den fairen Wert zu erreichen, müsste sich die US-Börse halbieren. Dann läge die Bewertung auch mit normalisierten Margen auf dem langjährigen Mittel.“ – bto: Das ist doch mal ein Wort. „</p>
<p>Was genau ist denn der FAIRE WERT? Bestimmt anhand welcher Kenngröße? Fair = Absolut auf Basis historischer Durchschnitte? Fair = Relativ im Vergleich zu Rentenmärkten? Fair im Vergleich zu welchem Satz von hinreichend überprüf- und nachvollziehbaren Kenngrößen?</p>
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		<title>
		Von: Felix Kurt		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/abscheulich-teure-maerkte/#comment-24638</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix Kurt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 15:51:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zwischen den Aktienmärkten gibt es doch deutliche Unterschiede. Für die hier besprochenen USA  lohnt sich auch der - vergleichsweise geringe - Aufwand,  die Fakten mal stichprobenartig zu überprüfen. 

Bsp: &#062;&#062; „Um die heutigen Preise zu rechtfertigen, müssten die Gewinne über die kommende Dekade jedes Jahr 6 % steigen. Das entspricht dem Dreifachen des normalen Wachstums. Für mich klingt das extrem optimistisch.“ – bto: und das im Umfeld der Eiszeit, wo die Gewinnquoten ohnehin schon auf Rekordniveau sind. &#060;&#062;„Um den fairen Wert zu erreichen, müsste sich die US-Börse halbieren. Dann läge die Bewertung auch mit normalisierten Margen auf dem langjährigen Mittel.“ – bto: Das ist doch mal ein Wort. &#060;&#060;
 Was genau ist denn der FAIRE WERT? Bestimmt anhand welcher Kenngröße? Fair = Absolut auf Basis historischer Durchschnitte? Fair = Relativ im Vergleich zu Rentenmärkten? Fair im Vergleich zu welchem Satz von hinreichend überprüf- und nachvollziehbaren Kenngrößen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen den Aktienmärkten gibt es doch deutliche Unterschiede. Für die hier besprochenen USA  lohnt sich auch der &#8211; vergleichsweise geringe &#8211; Aufwand,  die Fakten mal stichprobenartig zu überprüfen. </p>
<p>Bsp: &gt;&gt; „Um die heutigen Preise zu rechtfertigen, müssten die Gewinne über die kommende Dekade jedes Jahr 6 % steigen. Das entspricht dem Dreifachen des normalen Wachstums. Für mich klingt das extrem optimistisch.“ – bto: und das im Umfeld der Eiszeit, wo die Gewinnquoten ohnehin schon auf Rekordniveau sind. &lt;&gt;„Um den fairen Wert zu erreichen, müsste sich die US-Börse halbieren. Dann läge die Bewertung auch mit normalisierten Margen auf dem langjährigen Mittel.“ – bto: Das ist doch mal ein Wort. &lt;&lt;<br />
 Was genau ist denn der FAIRE WERT? Bestimmt anhand welcher Kenngröße? Fair = Absolut auf Basis historischer Durchschnitte? Fair = Relativ im Vergleich zu Rentenmärkten? Fair im Vergleich zu welchem Satz von hinreichend überprüf- und nachvollziehbaren Kenngrößen?</p>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/abscheulich-teure-maerkte/#comment-24615</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2017 02:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bewertungen und damit das Bewertungsniveau sind RELATIV. 

Es kommt auf den MECHANISMUS an, den man der Bewertung unterlegt.

Bei tiefen Zinsen können auch geringe realwirtschaftlich generierte Gewinne eine hohe Bewertung rechtfertigen.

Die Frage ist, ob die Zinsen DAUERHAFT niedrig bleiben (können).

Die herrschende Meinung ist, dass sie es nicht können. 

Wenn es den Mechanismus für die hohen Bewertungen nicht mehr gibt, dann werden die hohen Bewertungen fallen MÜSSEN.

Es hat den Anschein, dass wir dem näher rücken.

Interessant jedenfalls, dass Fischer von der Fed sich gestern über die AUSWIRKUNGEN der niedrigen Zinsen besorgt gezeigt hat.

Heißt:

Die Zinsen werden weiter erhöht, der Bewertungsmechanismus verliert damit seine Gültigkeit und die Bewertungen müssen sich ändern.

Und das TROTZ einer schwachen US-Konjunktur. 

Oder aber, so kann man es auch sehen:

Endlich, WEGEN der schwachen Konjunktur muss sich der Bewertungsmechanismus wieder zu den „alten“ Verhältnissen verändern.

Das aus meiner Sicht wirklich BEACHTLICHE:

Bewertungen hin oder her, die Geldpolitik der Fed hat in USA nahezu Vollbeschäftigung ermöglicht.

Insofern:

&#062;Somit wird es nie eine Geldpolitik geben, die das Wachstum ankurbelt.“&#062;

Kann man so sehen, wenn man damit meint, dass es Strukturkrisen bereinigen könne.

Aber:

Sie kann offensichtlich ganz WESENTLICH dazu beitragen, quasi Vollbeschäftigung herzustellen. 

Das ist positiv, auch wenn vieler der neu geschaffenen Jobs schlecht bezahlte in den Dienstleistungsbranchen sind. 

Jedenfalls besser als wenn es eine Krise wie 1929 gegeben hätte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bewertungen und damit das Bewertungsniveau sind RELATIV. </p>
<p>Es kommt auf den MECHANISMUS an, den man der Bewertung unterlegt.</p>
<p>Bei tiefen Zinsen können auch geringe realwirtschaftlich generierte Gewinne eine hohe Bewertung rechtfertigen.</p>
<p>Die Frage ist, ob die Zinsen DAUERHAFT niedrig bleiben (können).</p>
<p>Die herrschende Meinung ist, dass sie es nicht können. </p>
<p>Wenn es den Mechanismus für die hohen Bewertungen nicht mehr gibt, dann werden die hohen Bewertungen fallen MÜSSEN.</p>
<p>Es hat den Anschein, dass wir dem näher rücken.</p>
<p>Interessant jedenfalls, dass Fischer von der Fed sich gestern über die AUSWIRKUNGEN der niedrigen Zinsen besorgt gezeigt hat.</p>
<p>Heißt:</p>
<p>Die Zinsen werden weiter erhöht, der Bewertungsmechanismus verliert damit seine Gültigkeit und die Bewertungen müssen sich ändern.</p>
<p>Und das TROTZ einer schwachen US-Konjunktur. </p>
<p>Oder aber, so kann man es auch sehen:</p>
<p>Endlich, WEGEN der schwachen Konjunktur muss sich der Bewertungsmechanismus wieder zu den „alten“ Verhältnissen verändern.</p>
<p>Das aus meiner Sicht wirklich BEACHTLICHE:</p>
<p>Bewertungen hin oder her, die Geldpolitik der Fed hat in USA nahezu Vollbeschäftigung ermöglicht.</p>
<p>Insofern:</p>
<p>&gt;Somit wird es nie eine Geldpolitik geben, die das Wachstum ankurbelt.“&gt;</p>
<p>Kann man so sehen, wenn man damit meint, dass es Strukturkrisen bereinigen könne.</p>
<p>Aber:</p>
<p>Sie kann offensichtlich ganz WESENTLICH dazu beitragen, quasi Vollbeschäftigung herzustellen. </p>
<p>Das ist positiv, auch wenn vieler der neu geschaffenen Jobs schlecht bezahlte in den Dienstleistungsbranchen sind. </p>
<p>Jedenfalls besser als wenn es eine Krise wie 1929 gegeben hätte.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: mg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/abscheulich-teure-maerkte/#comment-24613</link>

		<dc:creator><![CDATA[mg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2017 18:29:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/abscheulich-teure-maerkte/#comment-24611&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Offenbar ist die chinesische Zinsstrukturkurve seit Anfang des Monats invertiert:
http://www.zerohedge.com/news/2017-06-19/china-yield-curve-slumps-record-inversion-despite-massive-liquidity-injection

Fehlt eigentlich nur noch, dass die BILD-Zeitung Aktien zum Kauf empfehlen. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/abscheulich-teure-maerkte/#comment-24611">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Offenbar ist die chinesische Zinsstrukturkurve seit Anfang des Monats invertiert:<br />
<a href="http://www.zerohedge.com/news/2017-06-19/china-yield-curve-slumps-record-inversion-despite-massive-liquidity-injection" rel="nofollow ugc">http://www.zerohedge.com/news/2017-06-19/china-yield-curve-slumps-record-inversion-despite-massive-liquidity-injection</a></p>
<p>Fehlt eigentlich nur noch, dass die BILD-Zeitung Aktien zum Kauf empfehlen. ;-)</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/abscheulich-teure-maerkte/#comment-24611</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2017 14:37:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bto: &quot;Aktien notieren heute auf dem dritthöchsten Bewertungsniveau ihrer Geschichte. Einzig 1929 und 1999 waren sie teurer.&quot; 
Stimmt sicherlich, aber ist es auch die drittexpanivste Geldpolitik der Geschichte? Oder nicht doch eher die expansivste aller Zeiten? Dann relativiert sich das Bewertungsniveau meines Erachtens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: &#8220;Aktien notieren heute auf dem dritthöchsten Bewertungsniveau ihrer Geschichte. Einzig 1929 und 1999 waren sie teurer.&#8221;<br />
Stimmt sicherlich, aber ist es auch die drittexpanivste Geldpolitik der Geschichte? Oder nicht doch eher die expansivste aller Zeiten? Dann relativiert sich das Bewertungsniveau meines Erachtens.</p>
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