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	Kommentare zu: &#8220;Zehn Gründe für einen Crash in den nächsten Monaten&#8221; – und mindestens einer dagegen	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2017 23:42:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gründe produzieren keine Gewissheit, auch 10: 1 Gründe nicht.

Was sicher ist:

&#062;Die politischen Risiken wachsen weiter an&#062; 

Und

&#062;Die technologische Revolution produziert mehr Verlierer&#062;, 

wenn man dies an den hergebrachten Kriterien misst.

Ob sie sich in einem Crash ausdrücken oder anderen Mechanismen:

Beide Faktoren werden dafür sorgen, dass die Assets entwertet werden. 

Begründung: 

Es ist nicht vorstellbar, dass große Teile der Jugend – von 25 bis 50% – quasi dauerhaft arbeitslos sind, also NICHT die KOMPETENZ erlangen können, sich an international wettbewerbsfähiger Wertschöpfung zu beteiligen und DENNOCH die Assets immer weiter im Wert steigen.

Bisher hat sich an der hohen Jugendarbeitslosigkeit in großen Teilen Europas nichts geändert und es ist auch nicht zu sehen, dass sich zukünftig irgendetwas Grundsätzliches daran  ändert. 

Damit ist politische Destabilisierung unausweichlich und in der Folge auch die Entwertung der Assets.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gründe produzieren keine Gewissheit, auch 10: 1 Gründe nicht.</p>
<p>Was sicher ist:</p>
<p>&gt;Die politischen Risiken wachsen weiter an&gt; </p>
<p>Und</p>
<p>&gt;Die technologische Revolution produziert mehr Verlierer&gt;, </p>
<p>wenn man dies an den hergebrachten Kriterien misst.</p>
<p>Ob sie sich in einem Crash ausdrücken oder anderen Mechanismen:</p>
<p>Beide Faktoren werden dafür sorgen, dass die Assets entwertet werden. </p>
<p>Begründung: </p>
<p>Es ist nicht vorstellbar, dass große Teile der Jugend – von 25 bis 50% – quasi dauerhaft arbeitslos sind, also NICHT die KOMPETENZ erlangen können, sich an international wettbewerbsfähiger Wertschöpfung zu beteiligen und DENNOCH die Assets immer weiter im Wert steigen.</p>
<p>Bisher hat sich an der hohen Jugendarbeitslosigkeit in großen Teilen Europas nichts geändert und es ist auch nicht zu sehen, dass sich zukünftig irgendetwas Grundsätzliches daran  ändert. </p>
<p>Damit ist politische Destabilisierung unausweichlich und in der Folge auch die Entwertung der Assets.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Matthias		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/zehn-gruende-fuer-einen-crash-in-den-naechsten-monaten-und-einer-dagegen/#comment-24059</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2017 21:23:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/zehn-gruende-fuer-einen-crash-in-den-naechsten-monaten-und-einer-dagegen/#comment-24057&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Hallo Herr Selig,

diese mathematischen Modelle funktionieren in der Realität meist nicht.

Solch hohe Inflationsrate wirkt sich sehr ungünstig auf das Wirtschaftswachstum aus, verschreckt ausländische Investoren und die hohen Zinsen verteuern Kredite, was die Wirtschaft zusätzlich abwürgt, sodass der Staat am Ende weniger Einnahmen hätte, als vorher. 

Auch das Vertrauen der Bürger in die eigene Währung könnte erschüttert werden, mit weiteren negativen Auswirkungen.

Eine Inflationsrate von 8 Prozent ist auch instabil, sprich, die Zentralbanken schaffen es nicht lange dieses Niveau stabil zu halten, sodass schnell die Gefahr besteht, dass die Inflation immer höher wird, bis sie galoppiert und völlig unkontrollierbar wird.

Wenn Staaten ihre hohen Schulden senken wollen, müssen sie, ob sie wollen oder nicht, auf der anderen Seite auch die Vermögen senken (Debitismus: Geld/Vermögen = Schulden). Dies über (Geld)Inflation zu versuchen, trifft aber am Ende meist nur den &quot;kleinen Mann&quot;, da das Vermögen der Reichen häufig aus Sachwerten besteht, was dazu führt, dass die Schere zwischen wenigen Reichen und vielen Armen immer schneller, immer größer wird, mit allen schlimmen Konsequenzen. Da dann weite Bevölkerungsschichten immer mehr verarmen und sich nicht mehr weiter verschulden können, sodass die benötigten Nachschuldner fehlen, bricht auch dann irgendwann das ganze Gebäude zusammen, da massenhaft Buchforderungen ausfallen und sich das alles kaskadierend ausbreitet = Game-over.

Da sich die Regierungen nicht an die Kernproblematik herantrauen und sie immer weiter verschleppen, gibt es zur Niedrigzinsphase keine Alternative.

Und selbst die jetzige Niedrigzinsphase kommt am Ende nicht am Game-over vorbei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/zehn-gruende-fuer-einen-crash-in-den-naechsten-monaten-und-einer-dagegen/#comment-24057">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Hallo Herr Selig,</p>
<p>diese mathematischen Modelle funktionieren in der Realität meist nicht.</p>
<p>Solch hohe Inflationsrate wirkt sich sehr ungünstig auf das Wirtschaftswachstum aus, verschreckt ausländische Investoren und die hohen Zinsen verteuern Kredite, was die Wirtschaft zusätzlich abwürgt, sodass der Staat am Ende weniger Einnahmen hätte, als vorher. </p>
<p>Auch das Vertrauen der Bürger in die eigene Währung könnte erschüttert werden, mit weiteren negativen Auswirkungen.</p>
<p>Eine Inflationsrate von 8 Prozent ist auch instabil, sprich, die Zentralbanken schaffen es nicht lange dieses Niveau stabil zu halten, sodass schnell die Gefahr besteht, dass die Inflation immer höher wird, bis sie galoppiert und völlig unkontrollierbar wird.</p>
<p>Wenn Staaten ihre hohen Schulden senken wollen, müssen sie, ob sie wollen oder nicht, auf der anderen Seite auch die Vermögen senken (Debitismus: Geld/Vermögen = Schulden). Dies über (Geld)Inflation zu versuchen, trifft aber am Ende meist nur den &#8220;kleinen Mann&#8221;, da das Vermögen der Reichen häufig aus Sachwerten besteht, was dazu führt, dass die Schere zwischen wenigen Reichen und vielen Armen immer schneller, immer größer wird, mit allen schlimmen Konsequenzen. Da dann weite Bevölkerungsschichten immer mehr verarmen und sich nicht mehr weiter verschulden können, sodass die benötigten Nachschuldner fehlen, bricht auch dann irgendwann das ganze Gebäude zusammen, da massenhaft Buchforderungen ausfallen und sich das alles kaskadierend ausbreitet = Game-over.</p>
<p>Da sich die Regierungen nicht an die Kernproblematik herantrauen und sie immer weiter verschleppen, gibt es zur Niedrigzinsphase keine Alternative.</p>
<p>Und selbst die jetzige Niedrigzinsphase kommt am Ende nicht am Game-over vorbei.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/zehn-gruende-fuer-einen-crash-in-den-naechsten-monaten-und-einer-dagegen/#comment-24057</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2017 18:18:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/zehn-gruende-fuer-einen-crash-in-den-naechsten-monaten-und-einer-dagegen/#comment-24056&quot;&gt;Matthias&lt;/a&gt;.

@Matthias: Sie sagen: &quot;Aus diesem Grunde meine ich, dass es nie wieder nennenswert höhere Zinsen geben wird.&quot;  Wie sehen Sie dann die Preissteigerungsrate? Halten Sie es für ausgeschlossen, dass wir 6 % Zins und 8 % Inflationsrate haben? Dann wären höhere Zinsen mathematisch kein Problem, da die Staatseinnahmen schneller steigen als die Zinsbelastung. Wäre das nicht eine Alternative zum &quot;finalen crash&quot; oder &quot;game over&quot;?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/zehn-gruende-fuer-einen-crash-in-den-naechsten-monaten-und-einer-dagegen/#comment-24056">Matthias</a>.</p>
<p>@Matthias: Sie sagen: &#8220;Aus diesem Grunde meine ich, dass es nie wieder nennenswert höhere Zinsen geben wird.&#8221;  Wie sehen Sie dann die Preissteigerungsrate? Halten Sie es für ausgeschlossen, dass wir 6 % Zins und 8 % Inflationsrate haben? Dann wären höhere Zinsen mathematisch kein Problem, da die Staatseinnahmen schneller steigen als die Zinsbelastung. Wäre das nicht eine Alternative zum &#8220;finalen crash&#8221; oder &#8220;game over&#8221;?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matthias		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/zehn-gruende-fuer-einen-crash-in-den-naechsten-monaten-und-einer-dagegen/#comment-24056</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2017 16:54:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;&#062;Die Zeiten billigen Geldes nähern sich dem Ende&#060;&#060;

Das halte ich für unwahrscheinlich, da, wie im Text auch korrekt erwähnt, die Verschuldung viel zu hoch ist. Steigen die Zinsen auch nur etwas an, gibt es erste Staatspleiten, die der erste Dominostein sein werden, der alles mit sich reißt. Nicht nur EU-Staaten wie Griechenland oder Frankreich, sondern viele weitere Staaten auf dieser Welt, können höhere Zinsen überhaupt nicht stemmen.

Aus diesem Grunde meine ich, dass es nie wieder nennenswert höhere Zinsen geben wird. 

Die gibt es (vielleicht!) erst wieder nach dem Game-Over, nach dem finalen Crash (wann immer der kommen mag).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;Die Zeiten billigen Geldes nähern sich dem Ende&lt;&lt;</p>
<p>Das halte ich für unwahrscheinlich, da, wie im Text auch korrekt erwähnt, die Verschuldung viel zu hoch ist. Steigen die Zinsen auch nur etwas an, gibt es erste Staatspleiten, die der erste Dominostein sein werden, der alles mit sich reißt. Nicht nur EU-Staaten wie Griechenland oder Frankreich, sondern viele weitere Staaten auf dieser Welt, können höhere Zinsen überhaupt nicht stemmen.</p>
<p>Aus diesem Grunde meine ich, dass es nie wieder nennenswert höhere Zinsen geben wird. </p>
<p>Die gibt es (vielleicht!) erst wieder nach dem Game-Over, nach dem finalen Crash (wann immer der kommen mag).</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/zehn-gruende-fuer-einen-crash-in-den-naechsten-monaten-und-einer-dagegen/#comment-24051</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2017 13:57:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und nicht zu vergessen - weil oft bei bto thematisiert - die demographische Entwicklung weltweit, die zumindest auf die sehr lange Sicht nicht kurssteigernd wirkt, v.a. in China und Europa.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und nicht zu vergessen &#8211; weil oft bei bto thematisiert &#8211; die demographische Entwicklung weltweit, die zumindest auf die sehr lange Sicht nicht kurssteigernd wirkt, v.a. in China und Europa.</p>
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