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	Kommentare zu: „Wohlstand in Gefahr“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 15:08:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17061&quot;&gt;Peter Schmid&lt;/a&gt;.

Negative Zinsen sind ein schwerwiegendes Problem, da sie deflationäre Tendenzen verstärken und die Profitabilität des Finanzsektors unterminieren. Nicht umsonst gibt es das Inflationsziel von 2 %, um eine gefährliche Abwärtsspirale zu vermeiden. Und Irving Fisher hatte hierzu eine ganz klare Meinung: http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=18920

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17061">Peter Schmid</a>.</p>
<p>Negative Zinsen sind ein schwerwiegendes Problem, da sie deflationäre Tendenzen verstärken und die Profitabilität des Finanzsektors unterminieren. Nicht umsonst gibt es das Inflationsziel von 2 %, um eine gefährliche Abwärtsspirale zu vermeiden. Und Irving Fisher hatte hierzu eine ganz klare Meinung: <a href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=18920" rel="nofollow ugc">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=18920</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17083</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 14:51:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17061&quot;&gt;Peter Schmid&lt;/a&gt;.

Unser Thema war damals etwas anders gelagert. Sie plädierten für ein zusätzliches Geld. Und nur dieses zusätzliche Geld sollte eine begrenzte Laufzeit haben. Das ist ein anderer Sachverhalt, als eine generelle Entwertung allen Giral- und Bargelds. Ein Schwundgeld kann sehr wohl technisch funktionieren, ist aber für eine Reservewährung der Todesstoß; also Finger weg.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17061">Peter Schmid</a>.</p>
<p>Unser Thema war damals etwas anders gelagert. Sie plädierten für ein zusätzliches Geld. Und nur dieses zusätzliche Geld sollte eine begrenzte Laufzeit haben. Das ist ein anderer Sachverhalt, als eine generelle Entwertung allen Giral- und Bargelds. Ein Schwundgeld kann sehr wohl technisch funktionieren, ist aber für eine Reservewährung der Todesstoß; also Finger weg.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17068</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 19:40:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17056&quot;&gt;Peter Schmid&lt;/a&gt;.

&quot;Damit bleibt der Anreiz gegeben, zu investieren, auch bei 0% Nettoertrag, also ohne Vermögenswachstum als Anreiz.&quot;

Wichtiger Punkt. Seit einiger Zeit zerbreche ich mir den Kopf darüber, wie eine kapitalistische Wirtschaft ohne Geldvermögensakkumulation funktionieren könnte. Denn ab einem gewissen Punkt werden Gewinne nicht mehr sämtlich ausgegeben und investiert, sondern akkumuliert - was ja die komplementär damit einhergehende Schulden zwangsläufig erzeugt. Und wenn Unternehmern dieser &quot;Option&quot; genommen würde (oder dies aufgrund allgemein empfundener Schuldentragfähigkeitsgrenze schlicht und einfach nicht mehr &quot;geht&quot;), ist die Unternehmensmotivation &quot;Gewinnmaximierung&quot; passé, und damit keine Lust mehr zum Investieren. Noch abgesehen vom Problem, dass der Kapitalismus nach einer Art Schneeballsystem funktioniert, weil die heutigen Gewinnen von den aktuellen Schuldnern (Stichwort Vorfinanzierung) herrühren. Wer ahnt, dass eine Nullwachstumszeit kommt, muss Angst haben, keine Gewinne mehr zu sehen, weil die Investitionen der &quot;Nachfolgeuntenehmer&quot; zurückgehen.

Beispiellösung: eine progressive Geldvermögenssteuer. Wer sein Geldvermögensbestand dann *halten* will, ist weiterhin bestrebt (brutto) einen Geldüberschuss zu erzielen, und das ist sogar kreislauftechnisch möglich.

Nun zu Ihrem Gedanken.
Sie sagen 0% Netto-Ertrag, und weiterhin motiviert (zum investieren). Im Grunde genommen ist das etwa das Gleiche wie bei Geldvermögenssteuer. Was ich bisher bloß nicht realisiert habe, ist (und deshalb schreibe ich dies alles), dass Schwundgeld bereits einen Mechanismus darstellt, dass Unternehmen, die Überschüsse akkumulieren wollen, und ein bestimmtes Level halten wollen, dafür pro Periode mehr Geld einnehmen müssen als ausgeben. Tatsächlich bleibt so die Unternehmermotivation erhalten.
Unberührt davon ist natürlich die hochgradige Unattraktivität von Spekulation, bei negativen Realzinsen auf Liquidität.

Anmerkungen:
- betreffend Geldvermögenssteuer: Natürlich unter (teilweise) Abzug von Beständen, die ausgeliehen sind.
- vielleicht kann der Kapitalismus bei etwa Nullwachstum gerade nur aufrecht erhalten werden, wenn Geldvermögen eine Abschmelzfunktion besitzt, Grund: siehe oben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17056">Peter Schmid</a>.</p>
<p>&#8220;Damit bleibt der Anreiz gegeben, zu investieren, auch bei 0% Nettoertrag, also ohne Vermögenswachstum als Anreiz.&#8221;</p>
<p>Wichtiger Punkt. Seit einiger Zeit zerbreche ich mir den Kopf darüber, wie eine kapitalistische Wirtschaft ohne Geldvermögensakkumulation funktionieren könnte. Denn ab einem gewissen Punkt werden Gewinne nicht mehr sämtlich ausgegeben und investiert, sondern akkumuliert &#8211; was ja die komplementär damit einhergehende Schulden zwangsläufig erzeugt. Und wenn Unternehmern dieser &#8220;Option&#8221; genommen würde (oder dies aufgrund allgemein empfundener Schuldentragfähigkeitsgrenze schlicht und einfach nicht mehr &#8220;geht&#8221;), ist die Unternehmensmotivation &#8220;Gewinnmaximierung&#8221; passé, und damit keine Lust mehr zum Investieren. Noch abgesehen vom Problem, dass der Kapitalismus nach einer Art Schneeballsystem funktioniert, weil die heutigen Gewinnen von den aktuellen Schuldnern (Stichwort Vorfinanzierung) herrühren. Wer ahnt, dass eine Nullwachstumszeit kommt, muss Angst haben, keine Gewinne mehr zu sehen, weil die Investitionen der &#8220;Nachfolgeuntenehmer&#8221; zurückgehen.</p>
<p>Beispiellösung: eine progressive Geldvermögenssteuer. Wer sein Geldvermögensbestand dann *halten* will, ist weiterhin bestrebt (brutto) einen Geldüberschuss zu erzielen, und das ist sogar kreislauftechnisch möglich.</p>
<p>Nun zu Ihrem Gedanken.<br />
Sie sagen 0% Netto-Ertrag, und weiterhin motiviert (zum investieren). Im Grunde genommen ist das etwa das Gleiche wie bei Geldvermögenssteuer. Was ich bisher bloß nicht realisiert habe, ist (und deshalb schreibe ich dies alles), dass Schwundgeld bereits einen Mechanismus darstellt, dass Unternehmen, die Überschüsse akkumulieren wollen, und ein bestimmtes Level halten wollen, dafür pro Periode mehr Geld einnehmen müssen als ausgeben. Tatsächlich bleibt so die Unternehmermotivation erhalten.<br />
Unberührt davon ist natürlich die hochgradige Unattraktivität von Spekulation, bei negativen Realzinsen auf Liquidität.</p>
<p>Anmerkungen:<br />
&#8211; betreffend Geldvermögenssteuer: Natürlich unter (teilweise) Abzug von Beständen, die ausgeliehen sind.<br />
&#8211; vielleicht kann der Kapitalismus bei etwa Nullwachstum gerade nur aufrecht erhalten werden, wenn Geldvermögen eine Abschmelzfunktion besitzt, Grund: siehe oben.</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17067</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 19:27:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17055&quot;&gt;Stefan Bohle&lt;/a&gt;.

Das sehen wohl viele Franzosen ebenso sorgenvoll: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/03/14/dlf_20160314_1930_3477d018.mp3

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17055">Stefan Bohle</a>.</p>
<p>Das sehen wohl viele Franzosen ebenso sorgenvoll: <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/03/14/dlf_20160314_1930_3477d018.mp3" rel="nofollow ugc">http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/03/14/dlf_20160314_1930_3477d018.mp3</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17066</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 18:48:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17060&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Hallo Michael,
dass es ein unlösbares Problem bei der Einführung von -5% Guthabenzinsen gibt, weil die Schulden nominal bedient werden müssen, stimme ich weitgehend zu. Gerade weil ich mitterweile weiß, dass du nicht viel von der Gesell-Methode hältst, muss ich dazu ergänzen, dass das Schwundgeld nur angewendet werden darf nach einer Währungsreform. Eine Einführung in einer Welt voller Schulden und Ansprüchen ist ziemlich problematisch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17060">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Hallo Michael,<br />
dass es ein unlösbares Problem bei der Einführung von -5% Guthabenzinsen gibt, weil die Schulden nominal bedient werden müssen, stimme ich weitgehend zu. Gerade weil ich mitterweile weiß, dass du nicht viel von der Gesell-Methode hältst, muss ich dazu ergänzen, dass das Schwundgeld nur angewendet werden darf nach einer Währungsreform. Eine Einführung in einer Welt voller Schulden und Ansprüchen ist ziemlich problematisch</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17065</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 18:02:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17056&quot;&gt;Peter Schmid&lt;/a&gt;.

Als Ergänzung hier noch eine Analyse zu negativen Zinsen von zwei monetären Schwergewichten, Cechetti und Schoenholtz: http://www.moneyandbanking.com/commentary/2016/2/28/how-low-can-they-go

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17056">Peter Schmid</a>.</p>
<p>Als Ergänzung hier noch eine Analyse zu negativen Zinsen von zwei monetären Schwergewichten, Cechetti und Schoenholtz: <a href="http://www.moneyandbanking.com/commentary/2016/2/28/how-low-can-they-go" rel="nofollow ugc">http://www.moneyandbanking.com/commentary/2016/2/28/how-low-can-they-go</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17064</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 17:17:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17058&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

Da waren einige noch hellsichtiger: http://www.debtdeflation.com/blogs/2009/07/15/no-one-saw-this-coming-balderdash/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17058">Rob</a>.</p>
<p>Da waren einige noch hellsichtiger: <a href="http://www.debtdeflation.com/blogs/2009/07/15/no-one-saw-this-coming-balderdash/" rel="nofollow ugc">http://www.debtdeflation.com/blogs/2009/07/15/no-one-saw-this-coming-balderdash/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17063</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 17:10:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17061&quot;&gt;Peter Schmid&lt;/a&gt;.

So viel wie ich weiß, wurde die Idee, Bargeld mit einem „Ablaufdatum“ zu versehen, schon vor Jahren von einem Harvard-Studenten ins Spiel gebracht.  

Ich glaube, dass sie funktionieren könnte. Hatte dies schon mit M. Stöcker diskutiert, der – wenn ich mich richtig erinnere – Schwierigkeiten sah. 

Wie auch immer:

Die Einführung würde nicht funktionieren. 

Notstandsmaßnahmen werden aller Erfahrung nach nur dann eingeführt, wenn Schocks erlebt werden, z. B. ein Krieg.

Das ist nicht der Fall.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17061">Peter Schmid</a>.</p>
<p>So viel wie ich weiß, wurde die Idee, Bargeld mit einem „Ablaufdatum“ zu versehen, schon vor Jahren von einem Harvard-Studenten ins Spiel gebracht.  </p>
<p>Ich glaube, dass sie funktionieren könnte. Hatte dies schon mit M. Stöcker diskutiert, der – wenn ich mich richtig erinnere – Schwierigkeiten sah. </p>
<p>Wie auch immer:</p>
<p>Die Einführung würde nicht funktionieren. </p>
<p>Notstandsmaßnahmen werden aller Erfahrung nach nur dann eingeführt, wenn Schocks erlebt werden, z. B. ein Krieg.</p>
<p>Das ist nicht der Fall.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Schmid		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17061</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 16:15:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17057&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Darum muss Bargeld mit einem &quot;Ablaufdatum&quot; vesehen werden, nach dem es z.B. 5% an Wert einbüsst. Einfach durchzuführen wäre dies mit elektronischem Geld.  Es gibt viele Möglichkeiten, ohne den Vorteil von Bargeld    einzubüssen.
Es ist aber Not-wendig, dass je nach Konjunktur Liquidität (nur Liquidität) mit Kosten versehen werden kann (Negativzinsen). Eine Forderung, welche auch Keynes und Irwing Fischer unterstützten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17057">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Darum muss Bargeld mit einem &#8220;Ablaufdatum&#8221; vesehen werden, nach dem es z.B. 5% an Wert einbüsst. Einfach durchzuführen wäre dies mit elektronischem Geld.  Es gibt viele Möglichkeiten, ohne den Vorteil von Bargeld    einzubüssen.<br />
Es ist aber Not-wendig, dass je nach Konjunktur Liquidität (nur Liquidität) mit Kosten versehen werden kann (Negativzinsen). Eine Forderung, welche auch Keynes und Irwing Fischer unterstützten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17060</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 16:08:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5100#comment-17060</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17056&quot;&gt;Peter Schmid&lt;/a&gt;.

Weitgehende Zustimmung. Nur: Sie müssen zwischen Kreditzinsen und Guthabenzinsen differenzieren. Die Guthabenzinsen sind bei null bzw. nahe null und werden durch höhere Gebühren unter null gedrückt werden. Zudem sind die Zinsen ein Gewinnbestandteil. Es hängt also nicht nur an den Zinsen, sondern insgesamt an der ungenügenden fiskalischen Redistribution. 

Selbst in einer bargeldlosen Welt mit einem Guthabenzins von - 5 % hätten wir ein unlösbares Problem, da die Schulden nominal bedient werden müssen. Die Guthaben könnten zwar mit Negativzinsen verringert werden, die Schulden jedoch nicht. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wäre die Abschaffung des Bargelds zudem eine totalitäre Horrorvorstellung, die allen demokratischen Prinzipien einer freien Gesellschaft Hohn spricht.

Von daher müssen wir alles daran setzen, die Inflation wieder in Gang zu bringen. Dass dies mit den klassischen Instrumenten in Verbindung mit dem Fiskalpakt sowie unserer schwarzen Null unmöglich ist, ist aber wohl immer noch nicht bei allen angekommen. Immerhin wird nun aber auch an unerwarteter Stelle über das Helikoptergeld geschrieben: http://www.welt.de/wirtschaft/article153234769/Mario-Draghi-liebaeugelt-mit-dem-naechsten-Tabu-Bruch.html

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17056">Peter Schmid</a>.</p>
<p>Weitgehende Zustimmung. Nur: Sie müssen zwischen Kreditzinsen und Guthabenzinsen differenzieren. Die Guthabenzinsen sind bei null bzw. nahe null und werden durch höhere Gebühren unter null gedrückt werden. Zudem sind die Zinsen ein Gewinnbestandteil. Es hängt also nicht nur an den Zinsen, sondern insgesamt an der ungenügenden fiskalischen Redistribution. </p>
<p>Selbst in einer bargeldlosen Welt mit einem Guthabenzins von &#8211; 5 % hätten wir ein unlösbares Problem, da die Schulden nominal bedient werden müssen. Die Guthaben könnten zwar mit Negativzinsen verringert werden, die Schulden jedoch nicht. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wäre die Abschaffung des Bargelds zudem eine totalitäre Horrorvorstellung, die allen demokratischen Prinzipien einer freien Gesellschaft Hohn spricht.</p>
<p>Von daher müssen wir alles daran setzen, die Inflation wieder in Gang zu bringen. Dass dies mit den klassischen Instrumenten in Verbindung mit dem Fiskalpakt sowie unserer schwarzen Null unmöglich ist, ist aber wohl immer noch nicht bei allen angekommen. Immerhin wird nun aber auch an unerwarteter Stelle über das Helikoptergeld geschrieben: <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article153234769/Mario-Draghi-liebaeugelt-mit-dem-naechsten-Tabu-Bruch.html" rel="nofollow ugc">http://www.welt.de/wirtschaft/article153234769/Mario-Draghi-liebaeugelt-mit-dem-naechsten-Tabu-Bruch.html</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17059</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 15:42:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17055&quot;&gt;Stefan Bohle&lt;/a&gt;.

Mit den klassischen Instrumenten der Geldpolitik ist die EZB am ZLB (Nullzinsgrenze) ein zahnloser Tiger. Der Glaube an die Allmacht wird zunehmend durch die monetäre Realität ersetzt: https://zinsfehler.wordpress.com/2013/09/06/allmachtsfantasien-zur-zinssetzungshoheit/

Ohne Draghi wäre der Euro in der Tat bereits Geschichte und die deutschen Forderungen wären nun in was auch immer denominiert; so oder so größtenteils uneinbringlich hinsichtlich vieler Rentenansprüche. Deutschland hatte im Jahre 2010 seine letzte Rate aus dem 1. Weltkrieg beglichen.

Dank Draghi gibt es nun die TARGET-Illusionen. Statt Schuldenschnitt also nominaler Geldvermögenserhalt. Kaufkraft in 20 Jahren höchst ungewiss.

„Vielleicht werde aber auch bei der Eurorettung (wie bei der Flüchtlingsfrage) irgendwann andere Länder Fakten schaffen.“

Frankreich ist hier wohl aufgrund seiner revolutionären Tradition der heißeste Kandidat.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17055">Stefan Bohle</a>.</p>
<p>Mit den klassischen Instrumenten der Geldpolitik ist die EZB am ZLB (Nullzinsgrenze) ein zahnloser Tiger. Der Glaube an die Allmacht wird zunehmend durch die monetäre Realität ersetzt: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2013/09/06/allmachtsfantasien-zur-zinssetzungshoheit/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2013/09/06/allmachtsfantasien-zur-zinssetzungshoheit/</a></p>
<p>Ohne Draghi wäre der Euro in der Tat bereits Geschichte und die deutschen Forderungen wären nun in was auch immer denominiert; so oder so größtenteils uneinbringlich hinsichtlich vieler Rentenansprüche. Deutschland hatte im Jahre 2010 seine letzte Rate aus dem 1. Weltkrieg beglichen.</p>
<p>Dank Draghi gibt es nun die TARGET-Illusionen. Statt Schuldenschnitt also nominaler Geldvermögenserhalt. Kaufkraft in 20 Jahren höchst ungewiss.</p>
<p>„Vielleicht werde aber auch bei der Eurorettung (wie bei der Flüchtlingsfrage) irgendwann andere Länder Fakten schaffen.“</p>
<p>Frankreich ist hier wohl aufgrund seiner revolutionären Tradition der heißeste Kandidat.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wohlstand-in-gefahr/#comment-17058</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 14:17:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;„Von einer ‚Weltwirtschaftskrise in Zeitlupe‘, die wir derzeit erleben, spricht derweil der Ökonom Daniel Stelter.&quot;

Nicht nur er, sondern 2012 bereits Stephan Schulmeister:
&quot;Bei der Eurokrise ist die Sache deshalb schwieriger, weil die Krise relativ langsam die Spaltung Europas vertieft, relativ langsam die Arbeitslosigkeit weiter steigen lässt, also eine Art Strangulierungskrise ist, und aus solchen Krisen ist schwerer zu lernen, als aus Keulenschlagkrisen.
[...]
Der Unterschied zu heute liegt auf der Hand. Machen wir ein Gedankenexperiment: Sagen wir, die Verschlechterung der sozialen und ökonomischen Lage, die seit den 1970er Jahren, also über vierzig Jahre, eingetreten ist – bedenken wir nur die Lebens- und Entfaltungschancen junger Menschen vor vierzig Jahren und heute – und stellen wir uns vor, diese Verschlechterung der Situation wäre nicht verteilt über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten, also ganz langsam, strangulierungsmäßig passiert, sondern keulenschlagmäßig innerhalb von drei Jahren. Dann wäre natürlich auch die politische Reaktion, die Debatte eine völlig andere.&quot;

http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/2012/08/„es-besteht-die-gefahr-von-wirtschaftskriegen-“-im-gesprach-mit-stephan-schulmeister/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;„Von einer ‚Weltwirtschaftskrise in Zeitlupe‘, die wir derzeit erleben, spricht derweil der Ökonom Daniel Stelter.&#8221;</p>
<p>Nicht nur er, sondern 2012 bereits Stephan Schulmeister:<br />
&#8220;Bei der Eurokrise ist die Sache deshalb schwieriger, weil die Krise relativ langsam die Spaltung Europas vertieft, relativ langsam die Arbeitslosigkeit weiter steigen lässt, also eine Art Strangulierungskrise ist, und aus solchen Krisen ist schwerer zu lernen, als aus Keulenschlagkrisen.<br />
[&#8230;]<br />
Der Unterschied zu heute liegt auf der Hand. Machen wir ein Gedankenexperiment: Sagen wir, die Verschlechterung der sozialen und ökonomischen Lage, die seit den 1970er Jahren, also über vierzig Jahre, eingetreten ist – bedenken wir nur die Lebens- und Entfaltungschancen junger Menschen vor vierzig Jahren und heute – und stellen wir uns vor, diese Verschlechterung der Situation wäre nicht verteilt über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten, also ganz langsam, strangulierungsmäßig passiert, sondern keulenschlagmäßig innerhalb von drei Jahren. Dann wäre natürlich auch die politische Reaktion, die Debatte eine völlig andere.&#8221;</p>
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