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	Kommentare zu: „Wie Deutschland seinen Wohlstand verschleudert“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 May 2017 15:07:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/#comment-15450</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2015 17:05:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/#comment-15410&quot;&gt;Prestele&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Prestele,

mir geht es hier nur um eine einfache Feststellung: Die Energiewende kostet erheblich Geld. Diese muss die Volkswirtschaft aufbringen. Da wir aber im Unterschied zu Dagobert Duck über begrenzte Ressourcen verfügen, können wir nicht alles gleichzeitig machen. Nur darum ging es mir. 

LG

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/#comment-15410">Prestele</a>.</p>
<p>Lieber Herr Prestele,</p>
<p>mir geht es hier nur um eine einfache Feststellung: Die Energiewende kostet erheblich Geld. Diese muss die Volkswirtschaft aufbringen. Da wir aber im Unterschied zu Dagobert Duck über begrenzte Ressourcen verfügen, können wir nicht alles gleichzeitig machen. Nur darum ging es mir. </p>
<p>LG</p>
<p>DSt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/#comment-15421</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2015 07:30:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/#comment-15420&quot;&gt;Joost Theim&lt;/a&gt;.

Nur zur Klarstellung: Ich wollte nicht die Kernenergie verteidigen, sondern auf die erheblichen Kosten der Art und Weise des Ausstiegs hinweisen. Wir können das gerne machen, aber unsere finanzielle Leistungsfähigkeit ist nicht unbegrenzt. Darum geht es mir.

LG

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/#comment-15420">Joost Theim</a>.</p>
<p>Nur zur Klarstellung: Ich wollte nicht die Kernenergie verteidigen, sondern auf die erheblichen Kosten der Art und Weise des Ausstiegs hinweisen. Wir können das gerne machen, aber unsere finanzielle Leistungsfähigkeit ist nicht unbegrenzt. Darum geht es mir.</p>
<p>LG</p>
<p>DSt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Joost Theim		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/#comment-15420</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joost Theim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2015 06:55:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Stelter, 
lassen Sie mich meinen Vorredner ergänzen.

Ich glaube, gerade die Kernenergie ist ein Beispiel für Konsum übelster Sorte: heute Strom konsumieren, morgen sich mit dem Müll herum schlagen - für biblische Zeiträume.

Sie ist außerdem ein Beispiel für Desinvestitionen, wie Nassim Taleb sie für die Spekulation der Banken unter Nichtbeachtung von &quot;Long Tales&quot; beschreibt. Das Spiel ist immer das gleiche: mit hoher Wahrscheinlichkeit werden kleine Gewinne gemacht und ausgeschüttet. Mit geringer Wahrscheinlichkeit, über lange Zeiträume aber eben auch mit Sicherheit, entstehen gigantische Verluste, die von den privaten Unternehmen nicht getragen werden können und daher sozialisiert werden. Jeder Tag Kernenergie Nutzung müsste also zu einer Abschreibung auf unser volkswirtschaftliches Vermögen führen, wenn wir dieses den bilanzieren würden.

Ähnlich gilt das auch für fossile Energieträger. Für die heimische Braunkohle kommt darüber hinaus noch hinzu, dass wir sie heute unbilanziert konsumieren, anstatt sie für spätere Generationen aufzugeben.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stelter,<br />
lassen Sie mich meinen Vorredner ergänzen.</p>
<p>Ich glaube, gerade die Kernenergie ist ein Beispiel für Konsum übelster Sorte: heute Strom konsumieren, morgen sich mit dem Müll herum schlagen &#8211; für biblische Zeiträume.</p>
<p>Sie ist außerdem ein Beispiel für Desinvestitionen, wie Nassim Taleb sie für die Spekulation der Banken unter Nichtbeachtung von &#8220;Long Tales&#8221; beschreibt. Das Spiel ist immer das gleiche: mit hoher Wahrscheinlichkeit werden kleine Gewinne gemacht und ausgeschüttet. Mit geringer Wahrscheinlichkeit, über lange Zeiträume aber eben auch mit Sicherheit, entstehen gigantische Verluste, die von den privaten Unternehmen nicht getragen werden können und daher sozialisiert werden. Jeder Tag Kernenergie Nutzung müsste also zu einer Abschreibung auf unser volkswirtschaftliches Vermögen führen, wenn wir dieses den bilanzieren würden.</p>
<p>Ähnlich gilt das auch für fossile Energieträger. Für die heimische Braunkohle kommt darüber hinaus noch hinzu, dass wir sie heute unbilanziert konsumieren, anstatt sie für spätere Generationen aufzugeben.de</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Joost Theim		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/#comment-15419</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joost Theim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2015 06:54:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=4472#comment-15419</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Stelter, 
lassen Sie mich meinen Vorredner ergänzen.

Ich glaube, gerade die Kernenergie ist ein Beispiel für Konsum übelster Sorte: heute Strom konsumieren, morgen sich mit dem Müll herum schlagen - für biblische Zeiträume.

Sie ist außerdem ein Beispiel für Desinvestitionen, wie Nassim Taleb sie für die Spekulation der Banken unter Nichtbeachtung von &quot;Long Tales&quot; beschreibt. Das Spiel ist immer das gleiche: mit hoher Wahrscheinlichkeit werden kleine Gewinne gemacht und ausgeschüttet. Mit geringer Wahrscheinlichkeit, über lange Zeiträume aber eben auch mit Sicherheit, entstehen gigantische Verluste, die von den privaten Unternehmen nicht getragen werden können und daher sozialisiert werden. Jeder Tag Kernenergie Nutzung müsste also zu einer Abschreibung auf unser volkswirtschaftliches Vermögen führen, wenn wir dieses den bilanzieren würden.

Ähnlich gilt das auch für fossile Energieträger. Für die heimische Braunkohle kommt darüber hinaus noch hinzu, dass wir sie heute und bilanziert konsumieren, anstatt sie für spätere Generationen aufzugeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stelter,<br />
lassen Sie mich meinen Vorredner ergänzen.</p>
<p>Ich glaube, gerade die Kernenergie ist ein Beispiel für Konsum übelster Sorte: heute Strom konsumieren, morgen sich mit dem Müll herum schlagen &#8211; für biblische Zeiträume.</p>
<p>Sie ist außerdem ein Beispiel für Desinvestitionen, wie Nassim Taleb sie für die Spekulation der Banken unter Nichtbeachtung von &#8220;Long Tales&#8221; beschreibt. Das Spiel ist immer das gleiche: mit hoher Wahrscheinlichkeit werden kleine Gewinne gemacht und ausgeschüttet. Mit geringer Wahrscheinlichkeit, über lange Zeiträume aber eben auch mit Sicherheit, entstehen gigantische Verluste, die von den privaten Unternehmen nicht getragen werden können und daher sozialisiert werden. Jeder Tag Kernenergie Nutzung müsste also zu einer Abschreibung auf unser volkswirtschaftliches Vermögen führen, wenn wir dieses den bilanzieren würden.</p>
<p>Ähnlich gilt das auch für fossile Energieträger. Für die heimische Braunkohle kommt darüber hinaus noch hinzu, dass wir sie heute und bilanziert konsumieren, anstatt sie für spätere Generationen aufzugeben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Prestele		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/#comment-15410</link>

		<dc:creator><![CDATA[Prestele]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2015 14:10:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Stelter, 
Ihre These der Vermögensvernichtung durch die Energiewende bedarf wohl einer etwas längerfristigen Betrachtung. Zunächst wurden Milliarden durch die fehlgeschlagenen Internationalisierungs- und Diversifizierungsstrategien der großen EVU&#039;s (siehe z.B. RWE und ihre Töchter, EON Investionen in Brasilien) vernichtet. Gleichzeitig wurde trotz des mit der rot-grünen Regierung 2004 vereinbarten Energiekonsenses von den EVU&#039;s  auf die Ertüchtigung der Netzinfrastruktur in Deutschland und auf den energischen Ausbau der Erneuerbaren Energien verzichtet. Bezeichnend ist z.B., dass RWE höhere Investitionen in die Windenergie in England als in Deutschland tätigte. Kapital  wurde zudem durch weitere Investitionen in Kohlekraftwerke vernichtet, wohl in der Hoffnung, dass mit einem Regierungswechsel der Energiekonsens aufgekündigt würde. Letzteres geschah dann auch 2010, nicht zuletzt aufgrund des massiven Druck der Herren Grossmann und Theysen. Wie auch die Internationalisierungsstrategie scheiterte diese Strategie an der &quot;strategischen&quot; Flexibilität von Frau Merkel. 
Hinsichtlich der Ihrer Einschätzung der Förderung der Erneuerbaren Energien als gigantisches Subventionsprogramm möchte ich zunächst auf die Infant Industry Argumentation, die auch für die Förderung der Kernenergie genutzt wurde, insbesondere aber auf die Notwendigkeit der Berücksichtigung der externen Kosten bei der fossilen und atomaren Stromerzeugung und nicht zuletzt auf die letzten Untersuchungen des AGORA Instituts zur Entwicklung der Strompreise veweisen.
Mit freundlichem Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stelter,<br />
Ihre These der Vermögensvernichtung durch die Energiewende bedarf wohl einer etwas längerfristigen Betrachtung. Zunächst wurden Milliarden durch die fehlgeschlagenen Internationalisierungs- und Diversifizierungsstrategien der großen EVU&#8217;s (siehe z.B. RWE und ihre Töchter, EON Investionen in Brasilien) vernichtet. Gleichzeitig wurde trotz des mit der rot-grünen Regierung 2004 vereinbarten Energiekonsenses von den EVU&#8217;s  auf die Ertüchtigung der Netzinfrastruktur in Deutschland und auf den energischen Ausbau der Erneuerbaren Energien verzichtet. Bezeichnend ist z.B., dass RWE höhere Investitionen in die Windenergie in England als in Deutschland tätigte. Kapital  wurde zudem durch weitere Investitionen in Kohlekraftwerke vernichtet, wohl in der Hoffnung, dass mit einem Regierungswechsel der Energiekonsens aufgekündigt würde. Letzteres geschah dann auch 2010, nicht zuletzt aufgrund des massiven Druck der Herren Grossmann und Theysen. Wie auch die Internationalisierungsstrategie scheiterte diese Strategie an der &#8220;strategischen&#8221; Flexibilität von Frau Merkel.<br />
Hinsichtlich der Ihrer Einschätzung der Förderung der Erneuerbaren Energien als gigantisches Subventionsprogramm möchte ich zunächst auf die Infant Industry Argumentation, die auch für die Förderung der Kernenergie genutzt wurde, insbesondere aber auf die Notwendigkeit der Berücksichtigung der externen Kosten bei der fossilen und atomaren Stromerzeugung und nicht zuletzt auf die letzten Untersuchungen des AGORA Instituts zur Entwicklung der Strompreise veweisen.<br />
Mit freundlichem Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/#comment-15408</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2015 13:26:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=4472#comment-15408</guid>

					<description><![CDATA[Ja, es ist ein Trauerspiel. Der ökonomische Unverstand dieser Regierung sowie ihrer Berater ist folgenschwerer als der mittelalterliche Kanzel-Dogmatismus: https://zinsfehler.wordpress.com/2014/10/27/schuldmythen-und-das-dilemma-der-schwarzen-null/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es ist ein Trauerspiel. Der ökonomische Unverstand dieser Regierung sowie ihrer Berater ist folgenschwerer als der mittelalterliche Kanzel-Dogmatismus: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2014/10/27/schuldmythen-und-das-dilemma-der-schwarzen-null/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2014/10/27/schuldmythen-und-das-dilemma-der-schwarzen-null/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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