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	Kommentare zu: &#8220;Wer das Bargeld zerstört, zerstört die frei&#173;heitliche Rechts&#173;ordnung&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 21:51:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wer-das-bargeld-zerstoert-zerstoert-die-freiheitliche-rechtsordnung/#comment-18913&quot;&gt;Karl&lt;/a&gt;.

Was die Bargeldabschaffung als Willkürakt betrifft, ist das aus dem genannten Grund auch meine Meinung.

Ich glaube allerdings, dass Bargeld schleichend an Bedeutung für den Zahlungsvorgang verliert. Dies, weil die Bezahlung mit Karte oder Handy einfach komfortabler und kostengünstiger ist und sich daher durchsetzen wird. Wenn es nichts oder fast nichts mehr gibt, was abgeschafft werden könnte, dann wird nichts abgeschafft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wer-das-bargeld-zerstoert-zerstoert-die-freiheitliche-rechtsordnung/#comment-18913">Karl</a>.</p>
<p>Was die Bargeldabschaffung als Willkürakt betrifft, ist das aus dem genannten Grund auch meine Meinung.</p>
<p>Ich glaube allerdings, dass Bargeld schleichend an Bedeutung für den Zahlungsvorgang verliert. Dies, weil die Bezahlung mit Karte oder Handy einfach komfortabler und kostengünstiger ist und sich daher durchsetzen wird. Wenn es nichts oder fast nichts mehr gibt, was abgeschafft werden könnte, dann wird nichts abgeschafft.</p>
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		Von: Karl		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 18:23:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Bargeldabschaffung ist mit der inzwischen sehr starken politischen Rechten in der EU nicht mehr umsetzbar. Die Abschaffung des 500ers muss man vor der Tatsache sehen, dass die höchste im Umlauf befindliche US-Dollarnote schon lange nur noch ein 100er ist, halb so viel Wert wie ein 200er Euroschein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Bargeldabschaffung ist mit der inzwischen sehr starken politischen Rechten in der EU nicht mehr umsetzbar. Die Abschaffung des 500ers muss man vor der Tatsache sehen, dass die höchste im Umlauf befindliche US-Dollarnote schon lange nur noch ein 100er ist, halb so viel Wert wie ein 200er Euroschein.</p>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wer-das-bargeld-zerstoert-zerstoert-die-freiheitliche-rechtsordnung/#comment-18912</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 14:04:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;Ich rechne nicht damit, dass der Euro in den nächsten Jahren platzt. Irgendwann wird er platzen müssen, weil er künstlich ist, weil er in dieser Form nicht funktionieren kann.“&#062;

Bargeld ist auch künstlich.

Kann es in dieser Form nicht funktionieren?

 „Künstlich“ – das ist diffus, erklärt nichts.

&#062;„…Bargeld ist ein Rechtsgut. Es ist die einzige Möglichkeit der Bürgerinnen und Bürger, Notenbank-Geld direkt zu besitzen, sprich öffentliches Geld, Geld des Gemeinwesens.“ – bto: das ist ganz entscheidend!&#062;

Es gibt viele Rechtsgüter.

Eines ist, Bargeld zu besitzen.

Ein anderes ist, Buchgeld zu schaffen durch das Recht, Schuldverhältnisse eingehen zu können.

Was ich für entscheidend halte in der bestehenden Situation:

Mit Bargeld kann ich etwas tun, was ich mit Buchgeld nicht tun kann – ich kann es vernichten, OHNE dass es andere Parteien tangiert. Ich kann es z. B. verbrennen. 

Wenn Buchgeld vernichtet wird, ist eine andere Partei beteiligt und betroffen, ob willentlich oder nicht. Das ist so, weil es durch ein Schuldverhältnis, eben vertraglich durch zwei Parteien geschaffen wurde.

Wenn Otte sagt, dass der Euro in dieser Form nicht funktionieren kann, muss er meinen, dass die Schuldverhältnisse in der Eurozone nicht EINVERNEHMLICH aufgelöst werden können.  

Würden sie aufgelöst werden, müssten nach Lage der Dinge die Gläubiger verlieren.

Das lassen sie nicht zu und deshalb findet es nicht statt.

Und nicht nur das:

Nehmen wir einmal an, dass ein Land seine  Wettbewerbsfähigkeit ALLEIN durch Reduzierung seiner Kosten und damit seiner Preise um 30% erreichen könnte.

Würde man sich darauf einigen, müssten auch die Nominalwerte von Hypotheken etc. auch um 30% sinken.

Die Gläubiger werden nicht mitspielen, auch wenn dadurch die Schulden wieder bedient würden. 

Der Staat wird auch nicht mitspielen, zumindest dann nicht, wenn die Gläubiger eine kritische, über politische Macht entscheidende Masse der Bevölkerung sind.  

Das ist die Krux.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Ich rechne nicht damit, dass der Euro in den nächsten Jahren platzt. Irgendwann wird er platzen müssen, weil er künstlich ist, weil er in dieser Form nicht funktionieren kann.“&gt;</p>
<p>Bargeld ist auch künstlich.</p>
<p>Kann es in dieser Form nicht funktionieren?</p>
<p> „Künstlich“ – das ist diffus, erklärt nichts.</p>
<p>&gt;„…Bargeld ist ein Rechtsgut. Es ist die einzige Möglichkeit der Bürgerinnen und Bürger, Notenbank-Geld direkt zu besitzen, sprich öffentliches Geld, Geld des Gemeinwesens.“ – bto: das ist ganz entscheidend!&gt;</p>
<p>Es gibt viele Rechtsgüter.</p>
<p>Eines ist, Bargeld zu besitzen.</p>
<p>Ein anderes ist, Buchgeld zu schaffen durch das Recht, Schuldverhältnisse eingehen zu können.</p>
<p>Was ich für entscheidend halte in der bestehenden Situation:</p>
<p>Mit Bargeld kann ich etwas tun, was ich mit Buchgeld nicht tun kann – ich kann es vernichten, OHNE dass es andere Parteien tangiert. Ich kann es z. B. verbrennen. </p>
<p>Wenn Buchgeld vernichtet wird, ist eine andere Partei beteiligt und betroffen, ob willentlich oder nicht. Das ist so, weil es durch ein Schuldverhältnis, eben vertraglich durch zwei Parteien geschaffen wurde.</p>
<p>Wenn Otte sagt, dass der Euro in dieser Form nicht funktionieren kann, muss er meinen, dass die Schuldverhältnisse in der Eurozone nicht EINVERNEHMLICH aufgelöst werden können.  </p>
<p>Würden sie aufgelöst werden, müssten nach Lage der Dinge die Gläubiger verlieren.</p>
<p>Das lassen sie nicht zu und deshalb findet es nicht statt.</p>
<p>Und nicht nur das:</p>
<p>Nehmen wir einmal an, dass ein Land seine  Wettbewerbsfähigkeit ALLEIN durch Reduzierung seiner Kosten und damit seiner Preise um 30% erreichen könnte.</p>
<p>Würde man sich darauf einigen, müssten auch die Nominalwerte von Hypotheken etc. auch um 30% sinken.</p>
<p>Die Gläubiger werden nicht mitspielen, auch wenn dadurch die Schulden wieder bedient würden. </p>
<p>Der Staat wird auch nicht mitspielen, zumindest dann nicht, wenn die Gläubiger eine kritische, über politische Macht entscheidende Masse der Bevölkerung sind.  </p>
<p>Das ist die Krux.</p>
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