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	Kommentare zu: &#8220;Was wäre, wenn der Euro platzt?&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Mar 2017 06:07:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: SMS		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19177</link>

		<dc:creator><![CDATA[SMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2016 05:30:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Stelter,

Dass der Euro scheitert ist ein realistisches Szenario, auf das man dich vorbereiten sollte. Sehr viel wahrscheinlicher und vor allem rascher dürfte meiner Meinung nach folgendes Szenario eintreten: Falls die Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin für die CDU desaströs enden sollten (und die Umfragen deuten so etwas weniger gstens für Meck-Pomm an), so könnte es zu einem Rücktritt Merkels und ggf. Neuwahlen kommen.

Ein Wirtschaftsmagazin (weiß nicht mehr genau welches), hatte vor einigen Monaten behauptet, dass ein Sturz Merkels ein schlimmerer Schlag für die europäische Wirtschaft wäre als ein Brexit, zumal ja dann die komplette Euro-Rettungspolitik zur Didposition stünde.

Vielleicht hätten Sie ja Lust dieses Szenario - analog zum Scheitern des Euro - einmal ein solches Szenarion und die makroökonomischen Folgen gedanklich durchzuspielen?

Schöne Grüße
SMS]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stelter,</p>
<p>Dass der Euro scheitert ist ein realistisches Szenario, auf das man dich vorbereiten sollte. Sehr viel wahrscheinlicher und vor allem rascher dürfte meiner Meinung nach folgendes Szenario eintreten: Falls die Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin für die CDU desaströs enden sollten (und die Umfragen deuten so etwas weniger gstens für Meck-Pomm an), so könnte es zu einem Rücktritt Merkels und ggf. Neuwahlen kommen.</p>
<p>Ein Wirtschaftsmagazin (weiß nicht mehr genau welches), hatte vor einigen Monaten behauptet, dass ein Sturz Merkels ein schlimmerer Schlag für die europäische Wirtschaft wäre als ein Brexit, zumal ja dann die komplette Euro-Rettungspolitik zur Didposition stünde.</p>
<p>Vielleicht hätten Sie ja Lust dieses Szenario &#8211; analog zum Scheitern des Euro &#8211; einmal ein solches Szenarion und die makroökonomischen Folgen gedanklich durchzuspielen?</p>
<p>Schöne Grüße<br />
SMS</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19142</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 14:27:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Euro-Zone wird auch die nächsten Jahre in Flickschusterei vor sich hin wursteln. 
Wenn in einem Land eine Euro austrittswillige Regierung an die Macht kommt, dann wird sie von der Euro-Elite bestochen, bedroht und erpresst, mit Geld und Zugeständnissen zugeschüttet; je nachdem.
Beispiel Griechenland, Syriza:
Ich denke dabei nicht nur an die Parteispitze um Tsipras, sondern an ihre 400 bis 500 Mandats- und Funktionsträger – wahrscheinlich sind es mehr.
Sie haben sich nach dem Wechsel in Regierung, Staat und Gesellschaft an die Stellen der alten Eliten gesetzt und machen dort weiter, wo die Alten aufgehört haben: Miß- und Vetternwirtschaft, Ineffizienz und Korruption. 
Es lebt sich für fast alle politischen und gesellschaftlichen Eliten dieses Landes fabelhaft unter den Rettungsschirmen, mit den Hilfszahlungen und den Nullzinsen für Staats-, Banken- und Unternehmensschulden. Substantielle Veränderungen, Anpassungen (Strukturreformen), einen wirklichen Kurswechsel sehe ich nicht.
Sie wären doch Vollblutidioten, wenn sie gehen würden. Das ginge nur um den Preis eines Staatsbrankrotts mit all seinen katastrophalen Folgen.

Wir dürfen mit Hellas den ersten Sozialhilfeempfänger in der Euro-Zone herzlichst begrüßen. Damit gewähren wir diesem Land einen Lebensstandard und Einkommen, die es mit seiner Volkswirtschaft nicht erwirtschaftet. Die überzeugten Europäer Juncker, Schulz sowie Merkel, Schäuble und mit ihnen die CDU-CSU-SPD-Grünen-Linken werden bis ans Ende ihrer Tage in Nibelungentreue an diesem Einheitseuro festhalten.

Live aus dem Biergarten Stoffeln zu Düsseldorf  -  16.10 Uhr Ortszeit
Bei einem leckeren Dröpke Frankenheim Altbier und 33 Grad
Zu mir an den Tisch haben sich 2 süße Studentinnen von der nahen Uni gesellt.
Ach! Sind die herrlich naiv! Aber ihr Lächeln ist super.
Bakwahn
Hamburg Bangkok Duesseldorf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Euro-Zone wird auch die nächsten Jahre in Flickschusterei vor sich hin wursteln.<br />
Wenn in einem Land eine Euro austrittswillige Regierung an die Macht kommt, dann wird sie von der Euro-Elite bestochen, bedroht und erpresst, mit Geld und Zugeständnissen zugeschüttet; je nachdem.<br />
Beispiel Griechenland, Syriza:<br />
Ich denke dabei nicht nur an die Parteispitze um Tsipras, sondern an ihre 400 bis 500 Mandats- und Funktionsträger – wahrscheinlich sind es mehr.<br />
Sie haben sich nach dem Wechsel in Regierung, Staat und Gesellschaft an die Stellen der alten Eliten gesetzt und machen dort weiter, wo die Alten aufgehört haben: Miß- und Vetternwirtschaft, Ineffizienz und Korruption.<br />
Es lebt sich für fast alle politischen und gesellschaftlichen Eliten dieses Landes fabelhaft unter den Rettungsschirmen, mit den Hilfszahlungen und den Nullzinsen für Staats-, Banken- und Unternehmensschulden. Substantielle Veränderungen, Anpassungen (Strukturreformen), einen wirklichen Kurswechsel sehe ich nicht.<br />
Sie wären doch Vollblutidioten, wenn sie gehen würden. Das ginge nur um den Preis eines Staatsbrankrotts mit all seinen katastrophalen Folgen.</p>
<p>Wir dürfen mit Hellas den ersten Sozialhilfeempfänger in der Euro-Zone herzlichst begrüßen. Damit gewähren wir diesem Land einen Lebensstandard und Einkommen, die es mit seiner Volkswirtschaft nicht erwirtschaftet. Die überzeugten Europäer Juncker, Schulz sowie Merkel, Schäuble und mit ihnen die CDU-CSU-SPD-Grünen-Linken werden bis ans Ende ihrer Tage in Nibelungentreue an diesem Einheitseuro festhalten.</p>
<p>Live aus dem Biergarten Stoffeln zu Düsseldorf  &#8211;  16.10 Uhr Ortszeit<br />
Bei einem leckeren Dröpke Frankenheim Altbier und 33 Grad<br />
Zu mir an den Tisch haben sich 2 süße Studentinnen von der nahen Uni gesellt.<br />
Ach! Sind die herrlich naiv! Aber ihr Lächeln ist super.<br />
Bakwahn<br />
Hamburg Bangkok Duesseldorf</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19141</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 14:23:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5644#comment-19141</guid>

					<description><![CDATA[Eine Frage, eine Vermutung eines ökonomischen Laien:
Vieles spricht dafür, daß sich Deutschland (und wahrscheinlich auch die anderen Nordstaaten) mit eigener Währung im Rahmen einer europäischen Währungsschlange EWS wirtschaftlich besser entwickelt hätte. Einkommens- und wohlfahrtsmäßig stehen wir Deutschen im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Wirtschaft recht mäßig dar, oder? Folgendes schlägt negativ zu Buche, nur Stichworte:

* es sind uns die Wohlstandsgewinne durch Aufwertungen verloren gegangen
* die gewaltigen indirekten Belastungen durch die Griechenland- und Eurorettungsaktionen
* die Niedrigzins- bzw. Nullzinspolitik der EZB
* die enormen Kosten der völlig verfehlten Zuwanderungspolitik

Ich glaube nicht, dass die Zusammenbruchs-Euphoriker, die den großen Absturz, den apokalyptischen Euro-Knall befürchten und ihn doch zugleich herbeibeschwören, recht behalten. 
Die Macht und die Möglichkeiten der EZB und ihrer Filialen wird völlig übersehen, wird ausgeblendet. Sie kennt nur ein Gesetz, einen Pakt und eine Regel: den Euro zu retten, whatever it takes. Die EZB ist dabei – in Absprache mit den EU-Eliten – eine völlig neue, ausgeklügelte Geld- und Finanzpolitik zu betreiben. (Ich erspare mir die Aufzählung all der feinen Akronyme, mit denen Finanzexperten die geldtechnischen Tricks und Finessen der Zentralbanken beschreiben.) Die EZB betreibt eine Entschuldungspolitik der Staaten und Pleite-Banken durch eine Geldschöpfung ex nihilo. Sie entfacht einen wahren Liquiditätszauber, der Staaten, Banken und z.T Unternehmen weiterhin Kontoüberziehungen ohne limit ermöglicht. Jedenfalls wird sie verhindern, daß gigantische Schuldensummen direkt auf deutsche Staatsschuldenkonten landen. Das gilt natürlich auch für die anderen Länder, die mit Krediten und Bürgschaften “mit drinhängen”.

Live aus dem Biergarten Stoffeln zu Düsseldorf  -  15. 25 Uhr Ortszeit
Bei einem leckeren Dröpke Frankenheim Altbier und 33 Grad
Bakwahn
Hamburg Bangkok Duesseldorf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage, eine Vermutung eines ökonomischen Laien:<br />
Vieles spricht dafür, daß sich Deutschland (und wahrscheinlich auch die anderen Nordstaaten) mit eigener Währung im Rahmen einer europäischen Währungsschlange EWS wirtschaftlich besser entwickelt hätte. Einkommens- und wohlfahrtsmäßig stehen wir Deutschen im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Wirtschaft recht mäßig dar, oder? Folgendes schlägt negativ zu Buche, nur Stichworte:</p>
<p>* es sind uns die Wohlstandsgewinne durch Aufwertungen verloren gegangen<br />
* die gewaltigen indirekten Belastungen durch die Griechenland- und Eurorettungsaktionen<br />
* die Niedrigzins- bzw. Nullzinspolitik der EZB<br />
* die enormen Kosten der völlig verfehlten Zuwanderungspolitik</p>
<p>Ich glaube nicht, dass die Zusammenbruchs-Euphoriker, die den großen Absturz, den apokalyptischen Euro-Knall befürchten und ihn doch zugleich herbeibeschwören, recht behalten.<br />
Die Macht und die Möglichkeiten der EZB und ihrer Filialen wird völlig übersehen, wird ausgeblendet. Sie kennt nur ein Gesetz, einen Pakt und eine Regel: den Euro zu retten, whatever it takes. Die EZB ist dabei – in Absprache mit den EU-Eliten – eine völlig neue, ausgeklügelte Geld- und Finanzpolitik zu betreiben. (Ich erspare mir die Aufzählung all der feinen Akronyme, mit denen Finanzexperten die geldtechnischen Tricks und Finessen der Zentralbanken beschreiben.) Die EZB betreibt eine Entschuldungspolitik der Staaten und Pleite-Banken durch eine Geldschöpfung ex nihilo. Sie entfacht einen wahren Liquiditätszauber, der Staaten, Banken und z.T Unternehmen weiterhin Kontoüberziehungen ohne limit ermöglicht. Jedenfalls wird sie verhindern, daß gigantische Schuldensummen direkt auf deutsche Staatsschuldenkonten landen. Das gilt natürlich auch für die anderen Länder, die mit Krediten und Bürgschaften “mit drinhängen”.</p>
<p>Live aus dem Biergarten Stoffeln zu Düsseldorf  &#8211;  15. 25 Uhr Ortszeit<br />
Bei einem leckeren Dröpke Frankenheim Altbier und 33 Grad<br />
Bakwahn<br />
Hamburg Bangkok Duesseldorf</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19140</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 14:21:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich schließe mich der Mehrheitsmeinung hier an. 
Es wird keinen Euroaustritt geben. Aber am Ende siegt Markt über politische Macht.

Ja, der Euro ist ein politisches Projekt.
Aber er war und ist auch ein ökonomisches!
Man glaubt(e), durch eine gemeinsame Währung mit klaren Regeln (Maastricht Vertrag – bzw. später dann  „verbesserte“, „angepasstere“, „intelligentere“ Regeln und Pakte -, durch die Etablierung der (sozialen) Marktwirtschaft, durch die parlamentarische Demokratie, durch Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit, durch Angleichung der Wirtschafts- und Steuerpolitiken etc. in allen Mitgliedsländern einheitliche politische und wirtschaftliche Bedingungen und Strukturen zu schaffen, die dann im Verlaufe der Jahre und Jahrzehnte zu wirtschaftlicher Prosperität, zur Angleichung der Lebens- und Einkommensverhältnisse in allen Staaten führen müsse. Indem die europäischen Gesellschaften den Imperativen einer (sozialen) Marktwirtschaft unter dem Regime einer gemeinsamen Währung ausgesetzt werden, so glaubt(e) man, führe das in allen Staaten zu wirtschaftlicher Blüte und Wohlstand.
Parallel zu dieser erhofften wirtschaftlichen Angleichung, Konvergenz, sollte die EU Schritt für Schritt zu einer Art „Vereinigte Staaten von Europa“ ausgebaut werden.
Diese Träume haben sich aber in den letzten ca. 15 Jahren als Schäume, als bunte pralle Illusionsblasen erwiesen.

Die europäische Nomenklatura muß nun ernüchtert feststellen, daß es nicht zu der erhofften ökonomischen Konvergenz, zu Wohlfahrtsgewinnen in den südlichen Ländern der Euro-Zone gekommen ist. Stattdessen hat es eine höchst ungleiche ökonomische Entwicklung in der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion gegeben. 

Live aus dem Biergarten Stoffeln zu Düsseldorf  -  14.30 Uhr Ortszeit
Bei einem leckeren Dröpke Frankenheim Altbier und 33 Grad

Bakwahn
Hamburg Bangkok Duesseldorf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schließe mich der Mehrheitsmeinung hier an.<br />
Es wird keinen Euroaustritt geben. Aber am Ende siegt Markt über politische Macht.</p>
<p>Ja, der Euro ist ein politisches Projekt.<br />
Aber er war und ist auch ein ökonomisches!<br />
Man glaubt(e), durch eine gemeinsame Währung mit klaren Regeln (Maastricht Vertrag – bzw. später dann  „verbesserte“, „angepasstere“, „intelligentere“ Regeln und Pakte -, durch die Etablierung der (sozialen) Marktwirtschaft, durch die parlamentarische Demokratie, durch Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit, durch Angleichung der Wirtschafts- und Steuerpolitiken etc. in allen Mitgliedsländern einheitliche politische und wirtschaftliche Bedingungen und Strukturen zu schaffen, die dann im Verlaufe der Jahre und Jahrzehnte zu wirtschaftlicher Prosperität, zur Angleichung der Lebens- und Einkommensverhältnisse in allen Staaten führen müsse. Indem die europäischen Gesellschaften den Imperativen einer (sozialen) Marktwirtschaft unter dem Regime einer gemeinsamen Währung ausgesetzt werden, so glaubt(e) man, führe das in allen Staaten zu wirtschaftlicher Blüte und Wohlstand.<br />
Parallel zu dieser erhofften wirtschaftlichen Angleichung, Konvergenz, sollte die EU Schritt für Schritt zu einer Art „Vereinigte Staaten von Europa“ ausgebaut werden.<br />
Diese Träume haben sich aber in den letzten ca. 15 Jahren als Schäume, als bunte pralle Illusionsblasen erwiesen.</p>
<p>Die europäische Nomenklatura muß nun ernüchtert feststellen, daß es nicht zu der erhofften ökonomischen Konvergenz, zu Wohlfahrtsgewinnen in den südlichen Ländern der Euro-Zone gekommen ist. Stattdessen hat es eine höchst ungleiche ökonomische Entwicklung in der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion gegeben. </p>
<p>Live aus dem Biergarten Stoffeln zu Düsseldorf  &#8211;  14.30 Uhr Ortszeit<br />
Bei einem leckeren Dröpke Frankenheim Altbier und 33 Grad</p>
<p>Bakwahn<br />
Hamburg Bangkok Duesseldorf</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19134</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 09:46:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19132&quot;&gt;Stefan Bohle&lt;/a&gt;.

Ja, so wird es laufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19132">Stefan Bohle</a>.</p>
<p>Ja, so wird es laufen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Bohle		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19132</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Bohle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 07:51:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19127&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Sicherlich wird eine Auflösung des Euros in erheblichem Maß Unsicherheit mit sich bringen. Dabei wird es aber vermutlich nicht bleiben. Ich erwarte nicht-kooperative Verhaltensmuster, also insbesondere einseitig erklärte Schuldenschnitte (explizit oder implizit) und im Zuge dessen eine Ungleichbehandlung von in- und ausländischen Vermögen und Forderungen in den jeweiligen Ländern. Das meine ich mit &quot;Sanieren auf Kosten der anderen&quot;. Der Fall &quot;Hypo Alpe Adria&quot; mag hierauf einen ersten Vorgeschmack geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19127">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Sicherlich wird eine Auflösung des Euros in erheblichem Maß Unsicherheit mit sich bringen. Dabei wird es aber vermutlich nicht bleiben. Ich erwarte nicht-kooperative Verhaltensmuster, also insbesondere einseitig erklärte Schuldenschnitte (explizit oder implizit) und im Zuge dessen eine Ungleichbehandlung von in- und ausländischen Vermögen und Forderungen in den jeweiligen Ländern. Das meine ich mit &#8220;Sanieren auf Kosten der anderen&#8221;. Der Fall &#8220;Hypo Alpe Adria&#8221; mag hierauf einen ersten Vorgeschmack geben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19131</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 07:28:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19129&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Kein Disput. 

Ich verstehe Ihr Interesse, das sich etwas mehr als meines auch auf die praktischen Folgen des von uns als unvermeidlich angesehenen Scheiterns bezieht.  

Sie verstehen mein Bestreben, die Sachverhalte so genau wie möglich zu fassen, auch wenn ich dabei mitunter „anstrengend“ erscheine (nicht unbedingt für Sie).

Weil ich’s nicht lassen kann, daher gleich noch folgende Bemerkung:

Ich sehe nichts, was mich zur Metapher „kämpfen/siegen“ verleiten würde.

Angesichts der Lage und des Verhaltens der Akteure (Politiker, EZB ….) ist die  KONSEQUENZ einer über lange Zeit in Lähmung verfallener Ökonomie mit ungeheurer  Ressourcenverschwendung (chronische Massenarbeitslosigkeit!) die POLITISCHE erzeugte Auflösung der Eurozone. 

Schon heute kann ein Blinder sehen, dass die Menschen ihre Verarmung nicht tatenlos hinnehmen werden. 

Als Empfehlung daher auch:

Überlegen Sie doch bitte einmal, ob der Titel Ihres nächsten Buchs nicht lauten sollte „Eiszeit und Kältetod“.

Wenn wir schon nicht den Ablauf der Dinge ändern können, sollten wir ihn wenigstens klar benennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19129">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Kein Disput. </p>
<p>Ich verstehe Ihr Interesse, das sich etwas mehr als meines auch auf die praktischen Folgen des von uns als unvermeidlich angesehenen Scheiterns bezieht.  </p>
<p>Sie verstehen mein Bestreben, die Sachverhalte so genau wie möglich zu fassen, auch wenn ich dabei mitunter „anstrengend“ erscheine (nicht unbedingt für Sie).</p>
<p>Weil ich’s nicht lassen kann, daher gleich noch folgende Bemerkung:</p>
<p>Ich sehe nichts, was mich zur Metapher „kämpfen/siegen“ verleiten würde.</p>
<p>Angesichts der Lage und des Verhaltens der Akteure (Politiker, EZB ….) ist die  KONSEQUENZ einer über lange Zeit in Lähmung verfallener Ökonomie mit ungeheurer  Ressourcenverschwendung (chronische Massenarbeitslosigkeit!) die POLITISCHE erzeugte Auflösung der Eurozone. </p>
<p>Schon heute kann ein Blinder sehen, dass die Menschen ihre Verarmung nicht tatenlos hinnehmen werden. </p>
<p>Als Empfehlung daher auch:</p>
<p>Überlegen Sie doch bitte einmal, ob der Titel Ihres nächsten Buchs nicht lauten sollte „Eiszeit und Kältetod“.</p>
<p>Wenn wir schon nicht den Ablauf der Dinge ändern können, sollten wir ihn wenigstens klar benennen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19129</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 04:50:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19127&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Wird es nicht und war auch nicht beabsichtigt. Da ich denke, dass am Ende die Ökonomie siegt, gilt es sich vorzubereiten. Ein Versuch diese Seiten auch praktisch relevanter zu machen....Vielen Dank für Ihre immer wieder bereichernden Beiträge, die bto noch interessanter machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19127">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Wird es nicht und war auch nicht beabsichtigt. Da ich denke, dass am Ende die Ökonomie siegt, gilt es sich vorzubereiten. Ein Versuch diese Seiten auch praktisch relevanter zu machen&#8230;.Vielen Dank für Ihre immer wieder bereichernden Beiträge, die bto noch interessanter machen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19127</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 20:58:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch ich bin der Meinung, dass es keinen „geordneten Prozess der Neuaufstellung einer in sich harmonischeren Eurozone“ geben wird. 

Schon garnicht durch ein „Deutschland tritt aus“. 

KEIN deutscher Politiker – noch nicht einmal die von der AfD –  würde wollen, dass ihm angelastet wird, was danach folgt. 

Abgesehen davon:

Wie will man eine Mehrheit überzeugen, dass sich durch die Neuaufstellung eine HARMONISCHERE Eurozone ergeben würde?

Das Misstrauen ist heute so groß, dass daran nicht zu denken ist. 

 @ Stefan Bohle

&#062; … dürfte im Falle eines – sei es auch nur partiellen – Auflösungsprozesses einem geordneten Verfahren entgegenstehen. Zu groß wird der Anreiz für einzelne Teilnehmer des Euros dann sein, sich auf Kosten der anderen zu sanieren oder zu bereichern&#062;

Im Fall eines geordneten Prozesses der Neuaufstellung entsteht allgemeine VERUNSICHERUNG, weil keiner weiß, wie das Experiment ausgeht. 

Insofern geht es vorrangig darum, die relative Position zu BEWAHREN, d. h. sich abzusichern und zu „retten“.

An Sanierung und Bereicherung ist dabei erst einmal nicht zu denken.

Im Übrigen:

Dr. Stelter betrachtet die Thematik im Wesentlichen unter dem Gesichtspunkt der Wirkung auf die verschiedenen Assetklassen. 

Das ist natürlich nicht verboten, wird aber der Gesamtsituation nicht annähernd gerecht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich bin der Meinung, dass es keinen „geordneten Prozess der Neuaufstellung einer in sich harmonischeren Eurozone“ geben wird. </p>
<p>Schon garnicht durch ein „Deutschland tritt aus“. </p>
<p>KEIN deutscher Politiker – noch nicht einmal die von der AfD –  würde wollen, dass ihm angelastet wird, was danach folgt. </p>
<p>Abgesehen davon:</p>
<p>Wie will man eine Mehrheit überzeugen, dass sich durch die Neuaufstellung eine HARMONISCHERE Eurozone ergeben würde?</p>
<p>Das Misstrauen ist heute so groß, dass daran nicht zu denken ist. </p>
<p> @ Stefan Bohle</p>
<p>&gt; … dürfte im Falle eines – sei es auch nur partiellen – Auflösungsprozesses einem geordneten Verfahren entgegenstehen. Zu groß wird der Anreiz für einzelne Teilnehmer des Euros dann sein, sich auf Kosten der anderen zu sanieren oder zu bereichern&gt;</p>
<p>Im Fall eines geordneten Prozesses der Neuaufstellung entsteht allgemeine VERUNSICHERUNG, weil keiner weiß, wie das Experiment ausgeht. </p>
<p>Insofern geht es vorrangig darum, die relative Position zu BEWAHREN, d. h. sich abzusichern und zu „retten“.</p>
<p>An Sanierung und Bereicherung ist dabei erst einmal nicht zu denken.</p>
<p>Im Übrigen:</p>
<p>Dr. Stelter betrachtet die Thematik im Wesentlichen unter dem Gesichtspunkt der Wirkung auf die verschiedenen Assetklassen. </p>
<p>Das ist natürlich nicht verboten, wird aber der Gesamtsituation nicht annähernd gerecht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19116</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 09:24:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19110&quot;&gt;Stefan Bohle&lt;/a&gt;.

Ich bin hier ähnlich pessimistisch wie Sie, Herr Bohle: https://zinsfehler.wordpress.com/2014/05/16/studentenaufruf-vom-16-05-2014/ und auch Dani Rodrik verbreitet wenig Hoffnung: http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-08/dani-rodrik-eu-angela-merkel-globalisierung-probleme/komplettansicht. Aber: Diese stirbt bekanntlich zuletzt.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19110">Stefan Bohle</a>.</p>
<p>Ich bin hier ähnlich pessimistisch wie Sie, Herr Bohle: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2014/05/16/studentenaufruf-vom-16-05-2014/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2014/05/16/studentenaufruf-vom-16-05-2014/</a> und auch Dani Rodrik verbreitet wenig Hoffnung: <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-08/dani-rodrik-eu-angela-merkel-globalisierung-probleme/komplettansicht" rel="nofollow ugc">http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-08/dani-rodrik-eu-angela-merkel-globalisierung-probleme/komplettansicht</a>. Aber: Diese stirbt bekanntlich zuletzt.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19112</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 06:07:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19110&quot;&gt;Stefan Bohle&lt;/a&gt;.

&quot; nicht-kooperative Verhaltensmuster &quot;... so ist es und dieses Muster wird die Ursache für die &quot;ernstliche Feuerprobe&quot; sein, in der jedes Land für sich und seine Bevölkerung steht. Hoffen wir, das in Deutschland zu diesem Zeitpunkt die Bundesregieung aus Männern und Frauen besteht, die die richtigen Entscheidungen fällen. Die bisherigen Akteure in der Bundesregierung zähle ich nicht dazu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19110">Stefan Bohle</a>.</p>
<p>&#8221; nicht-kooperative Verhaltensmuster &#8220;&#8230; so ist es und dieses Muster wird die Ursache für die &#8220;ernstliche Feuerprobe&#8221; sein, in der jedes Land für sich und seine Bevölkerung steht. Hoffen wir, das in Deutschland zu diesem Zeitpunkt die Bundesregieung aus Männern und Frauen besteht, die die richtigen Entscheidungen fällen. Die bisherigen Akteure in der Bundesregierung zähle ich nicht dazu.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Bohle		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/was-waere-wenn-der-euro-platzt-2/#comment-19110</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Bohle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2016 20:19:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die ganze unlösbare Moral Hazard Problematik, die den Euro heute schon destabilisiert, dürfte im Falle eines - sei es auch nur partiellen - Auflösungsprozesses einem geordneten Verfahren entgegenstehen. Zu groß wird der Anreiz für einzelne Teilnehmer des Euros dann sein, sich auf Kosten der anderen zu sanieren oder zu bereichern und zu schwach sind die Abwehrmechanismen in einem solchen Szenario. Fängt aber einer mit einer solchen Strategie an, werden alle anderen ebenfalls in nicht-kooperative Verhaltensmuster fallen.
Alles andere als ein chaotischer Zerfall dürfte daher Illusion sein und die &quot;Übeltäter&quot; werden nicht nur Regierungen sein, sondern auch die Finanzmärkte mit ihren überschießenden Reaktionen. 
Spekulative Frage: bei welchen Target II Saldo wird die Bundesregierung Kapitalverkehrskontrollen einführen? Mein Tip: deutlich über 2000 Mrd. dürften es schon werden. 
Dann wird man versuchen, ex-post einen Teil der gewaltigen Umverteilungseffekte fiskalisch wieder einzufangen, das wird aber nicht richtig gelingen, sondern nur jede Menge neuen Ärger verursachen. Bei der dann zu erwartenden Vermögensabgabe darf man gespannt sein, ob eigentlich Vermögenswerte vor- oder nach der Währungsreform als Basis angesetzt werden und wie sie eigentlich dann ermittelt werden sollen...

Ich erwarte, dass der unausweichliche Zusammenbruch des Euros das wirtschaftlich und politisch katastrophalste Ereignis in Europe seit 1945 wird und eine ernsthafte Feuerprobe für die Demokratie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ganze unlösbare Moral Hazard Problematik, die den Euro heute schon destabilisiert, dürfte im Falle eines &#8211; sei es auch nur partiellen &#8211; Auflösungsprozesses einem geordneten Verfahren entgegenstehen. Zu groß wird der Anreiz für einzelne Teilnehmer des Euros dann sein, sich auf Kosten der anderen zu sanieren oder zu bereichern und zu schwach sind die Abwehrmechanismen in einem solchen Szenario. Fängt aber einer mit einer solchen Strategie an, werden alle anderen ebenfalls in nicht-kooperative Verhaltensmuster fallen.<br />
Alles andere als ein chaotischer Zerfall dürfte daher Illusion sein und die &#8220;Übeltäter&#8221; werden nicht nur Regierungen sein, sondern auch die Finanzmärkte mit ihren überschießenden Reaktionen.<br />
Spekulative Frage: bei welchen Target II Saldo wird die Bundesregierung Kapitalverkehrskontrollen einführen? Mein Tip: deutlich über 2000 Mrd. dürften es schon werden.<br />
Dann wird man versuchen, ex-post einen Teil der gewaltigen Umverteilungseffekte fiskalisch wieder einzufangen, das wird aber nicht richtig gelingen, sondern nur jede Menge neuen Ärger verursachen. Bei der dann zu erwartenden Vermögensabgabe darf man gespannt sein, ob eigentlich Vermögenswerte vor- oder nach der Währungsreform als Basis angesetzt werden und wie sie eigentlich dann ermittelt werden sollen&#8230;</p>
<p>Ich erwarte, dass der unausweichliche Zusammenbruch des Euros das wirtschaftlich und politisch katastrophalste Ereignis in Europe seit 1945 wird und eine ernsthafte Feuerprobe für die Demokratie.</p>
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