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	Kommentare zu: „Uns droht eine Hyperinflation“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17777</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2016 22:41:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5239#comment-17777</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17774&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Herr Stelter,
wieviel Schulden sollen abgebaut werden? Lassen wir uns auf die Eurozone konzentrieren, und dazu auf die Staatsschulden. Wir reden dann von 9,8 Billionen, und das sind 93% vom BIP. Um auf 60% zu kommen müssten rund 3 Billionen eingesammelt werden. Wenn man das über einen Zeitraum von 5 Jahren streckt, wären dies 600 Milliarden im Jahr.
Eine Transaktionssteuer könnte mindestens 10% dieser Summe aufbringen.
Deutschland alleine schon würde rund 85 Milliarden einsammeln, wenn es seine Vermögenssteuern auf das Niveau von Frankreich oder Großbrittanien anhebt. Für die Eurozone insgesamt dürfte das nicht mehr als das doppelte sein.
Die anderen Punkten Diggers würden noch etwas oben drauf tun - sofern realistisch -, und dann schweige ich noch von den versteckten Vermögen, die man ruhig mit einer signifikanten Vermögensabgabe belasten könne. Panama lässt grüßen.

Es kommt auf den politischen Willen, der Kooperation und der Durchsetzung des politischen Primats an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17774">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Herr Stelter,<br />
wieviel Schulden sollen abgebaut werden? Lassen wir uns auf die Eurozone konzentrieren, und dazu auf die Staatsschulden. Wir reden dann von 9,8 Billionen, und das sind 93% vom BIP. Um auf 60% zu kommen müssten rund 3 Billionen eingesammelt werden. Wenn man das über einen Zeitraum von 5 Jahren streckt, wären dies 600 Milliarden im Jahr.<br />
Eine Transaktionssteuer könnte mindestens 10% dieser Summe aufbringen.<br />
Deutschland alleine schon würde rund 85 Milliarden einsammeln, wenn es seine Vermögenssteuern auf das Niveau von Frankreich oder Großbrittanien anhebt. Für die Eurozone insgesamt dürfte das nicht mehr als das doppelte sein.<br />
Die anderen Punkten Diggers würden noch etwas oben drauf tun &#8211; sofern realistisch -, und dann schweige ich noch von den versteckten Vermögen, die man ruhig mit einer signifikanten Vermögensabgabe belasten könne. Panama lässt grüßen.</p>
<p>Es kommt auf den politischen Willen, der Kooperation und der Durchsetzung des politischen Primats an.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Tobias Schwieger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17775</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias Schwieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2016 15:46:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[...ich finde dieses Interview sehr hilfreich, da es die einschlägigen Gedankengänge kompakt darlegt.

Mit Blick auf den Vertrauensverlust in Geld frage ich mich, wie sich dieser konkret in alltäglichen Bezügen vollziehen könnte. Denn beim Bäcker wird man wohl weiterhin Bargeld als Tauschmittel wählen. Insofern scheint mir nicht das Vertrauen in Geld als Zahlungsmittel verloren zu gehen, sondern in Geld als Wertaufbewahrungsmittel.

Geld per Helikopter fände damit - sofern existent - nicht mehr seine Entsprechung in Arbeits-/Lebensleistung. Somit verliert es an Ausdruck von Werthaftigkeit. Doch was knüpft an diesem Punkt in der Logik der Hyper-Inflationsentwicklung an???

Daneben scheint mir fraglich, inwieweit Heli-Geld über einen Einmaleffekt hinausgehen würde. Das Preisniveau würde einmalig angehoben werden - und dann? Die Nachfragesteigerung würde teilweise durch eine Preiserhöhung konterkariert werden - die restliche Nachfragesteigerung eventuell mit bereits bestehenden Kapazitäten bedient.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ich finde dieses Interview sehr hilfreich, da es die einschlägigen Gedankengänge kompakt darlegt.</p>
<p>Mit Blick auf den Vertrauensverlust in Geld frage ich mich, wie sich dieser konkret in alltäglichen Bezügen vollziehen könnte. Denn beim Bäcker wird man wohl weiterhin Bargeld als Tauschmittel wählen. Insofern scheint mir nicht das Vertrauen in Geld als Zahlungsmittel verloren zu gehen, sondern in Geld als Wertaufbewahrungsmittel.</p>
<p>Geld per Helikopter fände damit &#8211; sofern existent &#8211; nicht mehr seine Entsprechung in Arbeits-/Lebensleistung. Somit verliert es an Ausdruck von Werthaftigkeit. Doch was knüpft an diesem Punkt in der Logik der Hyper-Inflationsentwicklung an???</p>
<p>Daneben scheint mir fraglich, inwieweit Heli-Geld über einen Einmaleffekt hinausgehen würde. Das Preisniveau würde einmalig angehoben werden &#8211; und dann? Die Nachfragesteigerung würde teilweise durch eine Preiserhöhung konterkariert werden &#8211; die restliche Nachfragesteigerung eventuell mit bereits bestehenden Kapazitäten bedient.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17774</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2016 14:04:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17768&quot;&gt;Digger&lt;/a&gt;.

Das genügt nicht. Wir brauchen eine reale Senkung des Schuldenstandes. Da können wir uns mit einzelnen Maßnahmen nicht herauswachsen ... Dazu bedarf es leider drastischerer Maßnahmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17768">Digger</a>.</p>
<p>Das genügt nicht. Wir brauchen eine reale Senkung des Schuldenstandes. Da können wir uns mit einzelnen Maßnahmen nicht herauswachsen &#8230; Dazu bedarf es leider drastischerer Maßnahmen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17773</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2016 07:26:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17758&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

Zum &quot;Impossible Trinity&quot;: http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/39163/chinas-trilemma/

Da steht es, &quot;Chinas Trilemma&quot;. Auf die Eurozone angewendet: hier liegt keine eigenständige Geldpolitik der Staaten vor, bei festen &quot;Wechselkursen&quot; und freiem Kapitalverkehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17758">Rob</a>.</p>
<p>Zum &#8220;Impossible Trinity&#8221;: <a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/39163/chinas-trilemma/" rel="nofollow ugc">http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/39163/chinas-trilemma/</a></p>
<p>Da steht es, &#8220;Chinas Trilemma&#8221;. Auf die Eurozone angewendet: hier liegt keine eigenständige Geldpolitik der Staaten vor, bei festen &#8220;Wechselkursen&#8221; und freiem Kapitalverkehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Digger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17768</link>

		<dc:creator><![CDATA[Digger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 20:12:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hieße das nicht, um diese Krise zu überstehen/ab zu schwächen, müsste man alle Guthaben besteuern(viel stärker als  jetzt) ? Transaktionssteuer,  Kartellbesteuerung, Oligarchenbesteuerung, Verbot von Lebensmittelwetten an der Börse? Würde das genug Finanzen generieren um diese in Infrastruktur und Stärkung des Konsum zu stecken?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hieße das nicht, um diese Krise zu überstehen/ab zu schwächen, müsste man alle Guthaben besteuern(viel stärker als  jetzt) ? Transaktionssteuer,  Kartellbesteuerung, Oligarchenbesteuerung, Verbot von Lebensmittelwetten an der Börse? Würde das genug Finanzen generieren um diese in Infrastruktur und Stärkung des Konsum zu stecken?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17758</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 08:25:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ergänzung: eine sehr gute Arbeit zum Thema finanzielle Repression - und das ist ja heute als &quot;Methode&quot; zur stillen Entschuldung wieder en vogue aus 2013: http://www.wiwi.uni-muenster.de/06/nd/fileadmin/wpg/ss2013/material/belke.pdf (PPP: PowerPoint-Papier).

Darin stehen auch Zahlen zum Buchgeldvermögen der Deutschen: 2 Billionen! (S.13, Überschrift: &quot;wer sein Geld nur parkt, verliert Vermögen&quot;).

Prof. Belke: &quot;Maßnahmen finanzieller Repression dagegen subtilere und intransparente Art des Schuldenabbaus ohne die Notwendigkeit von Hyperinflation/Staateninsolvenz.&quot;

Der Autor weist darauf hin, dass die ganze Zeit bis zum Ende von &quot;Bretton Woods&quot; bereits zu wesentlichen Teilen von finanzieller Repression gekennzeichnet war. Er bezieht sich u.a. auf einer lesenswerten Arbeit von Carmen Reinhart und M. Belen Sbrancia (S. 4).

Zu Bretton Woods:
&#062; System fixer Wechselkurse half im Zusammenspiel mit den bereits existierenden Finanzmarktregulierungen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg bei der finanziellen Repression, da das Bretton-Woods-System aufgrund der „Impossible Trinity“ (der gleichzeitigen Existenz einer unabhängigen Geldpolitik, freier Kapitalmärkte und eines fixen Wechselkurses) Kapitalverkehrskontrollen bedeutete. (S.17)

Interessanter Schluss! Das mit der „Impossible Trinity“ habe ich in Zusammenhang mit China vor kurzem gelesen (wahrscheinlich hier im Blog).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzung: eine sehr gute Arbeit zum Thema finanzielle Repression &#8211; und das ist ja heute als &#8220;Methode&#8221; zur stillen Entschuldung wieder en vogue aus 2013: <a href="http://www.wiwi.uni-muenster.de/06/nd/fileadmin/wpg/ss2013/material/belke.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.wiwi.uni-muenster.de/06/nd/fileadmin/wpg/ss2013/material/belke.pdf</a> (PPP: PowerPoint-Papier).</p>
<p>Darin stehen auch Zahlen zum Buchgeldvermögen der Deutschen: 2 Billionen! (S.13, Überschrift: &#8220;wer sein Geld nur parkt, verliert Vermögen&#8221;).</p>
<p>Prof. Belke: &#8220;Maßnahmen finanzieller Repression dagegen subtilere und intransparente Art des Schuldenabbaus ohne die Notwendigkeit von Hyperinflation/Staateninsolvenz.&#8221;</p>
<p>Der Autor weist darauf hin, dass die ganze Zeit bis zum Ende von &#8220;Bretton Woods&#8221; bereits zu wesentlichen Teilen von finanzieller Repression gekennzeichnet war. Er bezieht sich u.a. auf einer lesenswerten Arbeit von Carmen Reinhart und M. Belen Sbrancia (S. 4).</p>
<p>Zu Bretton Woods:<br />
&gt; System fixer Wechselkurse half im Zusammenspiel mit den bereits existierenden Finanzmarktregulierungen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg bei der finanziellen Repression, da das Bretton-Woods-System aufgrund der „Impossible Trinity“ (der gleichzeitigen Existenz einer unabhängigen Geldpolitik, freier Kapitalmärkte und eines fixen Wechselkurses) Kapitalverkehrskontrollen bedeutete. (S.17)</p>
<p>Interessanter Schluss! Das mit der „Impossible Trinity“ habe ich in Zusammenhang mit China vor kurzem gelesen (wahrscheinlich hier im Blog).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/uns-droht-eine-hyperinflation/#comment-17757</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 08:00:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Auch die Lebensversicherungen würden massiv Geld verlieren.&quot;
und: &quot;Besteuerung von Vermögen&quot;. Das möchte ich hier zusammen betrachten.

Die Lebensversicherungen in Deutschland verwalten Bestände von knapp über 800 Milliarden. Hier betrifft es viele Millionen Einzelsparer. Hingegen besitzen relativ wenige Private in Deutschland deutlich mehr als diese 800 Milliarden, Mutmaßlich bereits in Form von Finanzvermögen, also Ansprüche, darunter Buchgeld.

Auch wenn Schuldenschnitte ganz konkret Lebensversicherungen treffen würden, darf man sich fragen, ob das gerecht ist. Wenn es z.B. um Abschreibung von Staatsanleihen geht, muss bedacht werden, dass Staatsschuldenpegel wesentlich aufgrund von Bankenrettungen (auch die indirekten über Griechenland) gestiegen sind.
Vor Jahren schon war bereits klar, dass eine Geldschwemme, die &quot;händeringend&quot; Anlagen suchte einen Keim von Problemen in sich barg. Dabei ziele ich auf die Summe der Ersparnisse der Vielen (über Lebensversichuerungen und Rentenversicherungen) zusammen mit den großen Ersparnissen der Wenigen (die Summe macht es im Wesentlichen). Diese wenigen haben es geschickt angestellt, die Schäden zu begrenzen (bzw. Vermögen zu verstecken).

Wenn da angesetzt wird, liegt es auf der Hand, bewusst herbeigeführte Schuldenschnitte nicht 1:1 zu Lasten der betroffenen Gläubiger gehen zu lassen, sonden diese Lasten nach Tragkraft zu verteilen (dafür sind auch andere Argumente anzuführen). Und das nun geht eben über das Instrument von Vermögensabgaben. Meinetwegen nach dem Motto: &quot;gibt Geldvermögen aus, ober es wird besteuert&quot;. Das sage ich bewusst so, weil das Ausgeben von Geld - also das einlösen von Ansprüchen - zugunsten von Schuldnern immer wirtschaftswirksam ist. Vermögenssteuern hingegen nicht, wenn die Mittel nur für Tilgungen eingesetzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Auch die Lebensversicherungen würden massiv Geld verlieren.&#8221;<br />
und: &#8220;Besteuerung von Vermögen&#8221;. Das möchte ich hier zusammen betrachten.</p>
<p>Die Lebensversicherungen in Deutschland verwalten Bestände von knapp über 800 Milliarden. Hier betrifft es viele Millionen Einzelsparer. Hingegen besitzen relativ wenige Private in Deutschland deutlich mehr als diese 800 Milliarden, Mutmaßlich bereits in Form von Finanzvermögen, also Ansprüche, darunter Buchgeld.</p>
<p>Auch wenn Schuldenschnitte ganz konkret Lebensversicherungen treffen würden, darf man sich fragen, ob das gerecht ist. Wenn es z.B. um Abschreibung von Staatsanleihen geht, muss bedacht werden, dass Staatsschuldenpegel wesentlich aufgrund von Bankenrettungen (auch die indirekten über Griechenland) gestiegen sind.<br />
Vor Jahren schon war bereits klar, dass eine Geldschwemme, die &#8220;händeringend&#8221; Anlagen suchte einen Keim von Problemen in sich barg. Dabei ziele ich auf die Summe der Ersparnisse der Vielen (über Lebensversichuerungen und Rentenversicherungen) zusammen mit den großen Ersparnissen der Wenigen (die Summe macht es im Wesentlichen). Diese wenigen haben es geschickt angestellt, die Schäden zu begrenzen (bzw. Vermögen zu verstecken).</p>
<p>Wenn da angesetzt wird, liegt es auf der Hand, bewusst herbeigeführte Schuldenschnitte nicht 1:1 zu Lasten der betroffenen Gläubiger gehen zu lassen, sonden diese Lasten nach Tragkraft zu verteilen (dafür sind auch andere Argumente anzuführen). Und das nun geht eben über das Instrument von Vermögensabgaben. Meinetwegen nach dem Motto: &#8220;gibt Geldvermögen aus, ober es wird besteuert&#8221;. Das sage ich bewusst so, weil das Ausgeben von Geld &#8211; also das einlösen von Ansprüchen &#8211; zugunsten von Schuldnern immer wirtschaftswirksam ist. Vermögenssteuern hingegen nicht, wenn die Mittel nur für Tilgungen eingesetzt werden.</p>
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