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	Kommentare zu: &#8220;Transferunion – wird Frankreich bald für Deutschland zahlen?&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sun, 04 Jun 2017 06:26:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24380</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 06:26:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24377&quot;&gt;vlim&lt;/a&gt;.

Sie haben recht. Der Ruf nach Nachfrage rührt aus der Tatsache das Überkapazitäten nicht ausgelastet und Schuldenlasten nicht gesenkt werden können. Es ist also ein Symptom, nicht die Ursache. LG DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24377">vlim</a>.</p>
<p>Sie haben recht. Der Ruf nach Nachfrage rührt aus der Tatsache das Überkapazitäten nicht ausgelastet und Schuldenlasten nicht gesenkt werden können. Es ist also ein Symptom, nicht die Ursache. LG DSt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: vlim		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24377</link>

		<dc:creator><![CDATA[vlim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2017 21:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Frage der Perspektive.

Sehr geehrter Herr Stelter,
Ihre Perspektive &quot;Warum Deutschland gar nicht so stark ist&quot; gefällt mir, weil auch ich befürchte, dass wir einer Selbsttäuschung erliegen. Ihre Argumente sind da durchaus bedenkenswert.

Was mich nur immer wieder wundert, ist die These von der &quot;Welt, die unter mangelnder Nachfrage leidet&quot;. In einer Welt, in der die Meere überfischt werden, Rohstoffe in wenigen hundert Jahren verbraucht werden, wie zehntausende Jahre zuvor noch niemals in der Geschichte geschehen ist, von mangelnder Nachfrage zu reden, unter der die Welt leidet, hat schon etwas von Ironie. Es scheint mir eine typische Sicht in der vorherrschenden Ökonomie zu sein.

Nun, genauso, wie man immer Altertum aus der Perspektive des Erdbewohners nicht unterscheiden konnte, ob die Sonne um die Erde kreist oder umgekehrt, scheint aus meiner Sicht die beklagte mangelnde Nachfrage so ein Phänomen der Perspektivenposition zu sein, nämlich,  ob wir es hier tätsächlich mit &quot;mangelnder Nachfrage&quot; zu tun haben, oder mit dem Aufbau von Überkapazitäten.

An anderer Stelle haben Sie die andere Perspektive dann klar eingeräumt:
&quot;bto: Wobei die Frage ist, ob diese Deflation nicht die Folge der zu hohen Verschuldung und der mit Schulden ermöglichten Fehlinvestitionen/Überkapazitäten ist, zu denen es nur gekommen ist, weil die Schulden zu günstig gemacht wurden, was alle dazu gezwungen hat mitzumachen, wollen sie nicht ihr Eigentum verlieren.&quot;
https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-iii/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage der Perspektive.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Stelter,<br />
Ihre Perspektive &#8220;Warum Deutschland gar nicht so stark ist&#8221; gefällt mir, weil auch ich befürchte, dass wir einer Selbsttäuschung erliegen. Ihre Argumente sind da durchaus bedenkenswert.</p>
<p>Was mich nur immer wieder wundert, ist die These von der &#8220;Welt, die unter mangelnder Nachfrage leidet&#8221;. In einer Welt, in der die Meere überfischt werden, Rohstoffe in wenigen hundert Jahren verbraucht werden, wie zehntausende Jahre zuvor noch niemals in der Geschichte geschehen ist, von mangelnder Nachfrage zu reden, unter der die Welt leidet, hat schon etwas von Ironie. Es scheint mir eine typische Sicht in der vorherrschenden Ökonomie zu sein.</p>
<p>Nun, genauso, wie man immer Altertum aus der Perspektive des Erdbewohners nicht unterscheiden konnte, ob die Sonne um die Erde kreist oder umgekehrt, scheint aus meiner Sicht die beklagte mangelnde Nachfrage so ein Phänomen der Perspektivenposition zu sein, nämlich,  ob wir es hier tätsächlich mit &#8220;mangelnder Nachfrage&#8221; zu tun haben, oder mit dem Aufbau von Überkapazitäten.</p>
<p>An anderer Stelle haben Sie die andere Perspektive dann klar eingeräumt:<br />
&#8220;bto: Wobei die Frage ist, ob diese Deflation nicht die Folge der zu hohen Verschuldung und der mit Schulden ermöglichten Fehlinvestitionen/Überkapazitäten ist, zu denen es nur gekommen ist, weil die Schulden zu günstig gemacht wurden, was alle dazu gezwungen hat mitzumachen, wollen sie nicht ihr Eigentum verlieren.&#8221;<br />
<a href="https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-iii/" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-iii/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24249</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 21:40:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Michael Stöcker

&#062; Wachstumsschwäche/Stagnation ist etwas anderes als Abrutschen. Und genau darum geht es/sollte es gehen: Wie können wir das Abrutschen verhindern, welches eine inhärente Gefahr der säkularen Stagnation ist und somit diesen Prozess so erträglich wie möglich zu gestalten.

Soweit d’accord. 

&#062;Dazu gibt es grundsätzlich zwei Wege: Einer mit sehr schneller Wirkung (ein zentralbankfinanziertes Bürgergeld) und einer mit verzögerter Wirkung (öffentliche Investitionen). Die automatischen Stabilisatoren sind nur bei normalen konjunkturellen Schwankungen ausreichend, nicht aber in einer solchen Krisensituation.&#062;

Auf/mit diesen zwei Wegen erreichen Sie nicht das aus Ihrer Sicht wünschenswerte Ziel, nämlich die Steigerung der Nachfrage, die das Abrutschen verhindert.

Gründe:

1) Geld bewirkt nur dann Nachfrage, wenn es ausgegeben wird.

Sie müssen den Nachweis führen bzw. eine starke Begründung liefern, dass es hinreichend ausgegeben wird, wenn zentralbankfinanziertes Bürgergeld erfolgreich sein soll. Es genügt nicht, dass es mengenmäßig unbegrenzt geschaffen werden kann, was bei der Geldversorgung durch Verschuldung im zweistufigen Banksystem nicht der Fall ist.  

Selbst wenn Sie es schaffen sollten, durch Helikoptergeld KONTINUIERLICH mehr Nachfrage zu schaffen (was ich nicht ausschließe), kann das nicht ewig weitergehen, weil der Mechanismus kostenloser Geldschöpfung unweigerlich zu Inflation führt (ist meine Meinung, hier schon oft dargelegt, aber damit natürlich noch kein Fakt). 

2) Öffentliche Investitionen sind zwar TATSÄCHLICHE Nachfrage, aber Nachfrage, die weder dem Volumen noch der Art nach private Nachfrage ersetzen kann.

Kurzum: 

Wenn ein GEGEBENES Angebot aufrechterhalten werden soll, dann muss es eine NATÜRLICHE, d. h. aus dem REALEN Bedarf erwachsende Nachfrage geben, die dieses Angebot in etwa absorbiert. 

Es gibt sie nicht und sie ist nicht zu schaffen durch das Mittel Geld bzw. staatliche Nachfrage.

Je länger das so ist, desto mehr wird sich die Angebotsseite anpassen müssen durch Aufgabe bestehender Wertschöpfung mit Entwertung von Sachkapital.

Das ist Abrutschen oder Anpassung nach unten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael Stöcker</p>
<p>&gt; Wachstumsschwäche/Stagnation ist etwas anderes als Abrutschen. Und genau darum geht es/sollte es gehen: Wie können wir das Abrutschen verhindern, welches eine inhärente Gefahr der säkularen Stagnation ist und somit diesen Prozess so erträglich wie möglich zu gestalten.</p>
<p>Soweit d’accord. </p>
<p>&gt;Dazu gibt es grundsätzlich zwei Wege: Einer mit sehr schneller Wirkung (ein zentralbankfinanziertes Bürgergeld) und einer mit verzögerter Wirkung (öffentliche Investitionen). Die automatischen Stabilisatoren sind nur bei normalen konjunkturellen Schwankungen ausreichend, nicht aber in einer solchen Krisensituation.&gt;</p>
<p>Auf/mit diesen zwei Wegen erreichen Sie nicht das aus Ihrer Sicht wünschenswerte Ziel, nämlich die Steigerung der Nachfrage, die das Abrutschen verhindert.</p>
<p>Gründe:</p>
<p>1) Geld bewirkt nur dann Nachfrage, wenn es ausgegeben wird.</p>
<p>Sie müssen den Nachweis führen bzw. eine starke Begründung liefern, dass es hinreichend ausgegeben wird, wenn zentralbankfinanziertes Bürgergeld erfolgreich sein soll. Es genügt nicht, dass es mengenmäßig unbegrenzt geschaffen werden kann, was bei der Geldversorgung durch Verschuldung im zweistufigen Banksystem nicht der Fall ist.  </p>
<p>Selbst wenn Sie es schaffen sollten, durch Helikoptergeld KONTINUIERLICH mehr Nachfrage zu schaffen (was ich nicht ausschließe), kann das nicht ewig weitergehen, weil der Mechanismus kostenloser Geldschöpfung unweigerlich zu Inflation führt (ist meine Meinung, hier schon oft dargelegt, aber damit natürlich noch kein Fakt). </p>
<p>2) Öffentliche Investitionen sind zwar TATSÄCHLICHE Nachfrage, aber Nachfrage, die weder dem Volumen noch der Art nach private Nachfrage ersetzen kann.</p>
<p>Kurzum: </p>
<p>Wenn ein GEGEBENES Angebot aufrechterhalten werden soll, dann muss es eine NATÜRLICHE, d. h. aus dem REALEN Bedarf erwachsende Nachfrage geben, die dieses Angebot in etwa absorbiert. </p>
<p>Es gibt sie nicht und sie ist nicht zu schaffen durch das Mittel Geld bzw. staatliche Nachfrage.</p>
<p>Je länger das so ist, desto mehr wird sich die Angebotsseite anpassen müssen durch Aufgabe bestehender Wertschöpfung mit Entwertung von Sachkapital.</p>
<p>Das ist Abrutschen oder Anpassung nach unten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24248</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 20:32:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Und zu guter Letzt hier: https://soffisticated.wordpress.com/2013/04/01/von-pulverfassern-und-ungeplanten-okonomischen-einsichten/

Gute Nacht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Und zu guter Letzt hier: <a href="https://soffisticated.wordpress.com/2013/04/01/von-pulverfassern-und-ungeplanten-okonomischen-einsichten/" rel="nofollow ugc">https://soffisticated.wordpress.com/2013/04/01/von-pulverfassern-und-ungeplanten-okonomischen-einsichten/</a></p>
<p>Gute Nacht!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24247</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 20:31:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Oder auch hier: https://soffisticated.wordpress.com/2014/06/11/m-und-ms/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Oder auch hier: <a href="https://soffisticated.wordpress.com/2014/06/11/m-und-ms/" rel="nofollow ugc">https://soffisticated.wordpress.com/2014/06/11/m-und-ms/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24246</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 20:31:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Und wenn es nicht klar sein sollte, dann noch mal hier nachlesen: https://soffisticated.wordpress.com/2014/04/09/inside-und-outside-money-aus-zwei-mach-eins/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Und wenn es nicht klar sein sollte, dann noch mal hier nachlesen: <a href="https://soffisticated.wordpress.com/2014/04/09/inside-und-outside-money-aus-zwei-mach-eins/" rel="nofollow ugc">https://soffisticated.wordpress.com/2014/04/09/inside-und-outside-money-aus-zwei-mach-eins/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24245</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 20:30:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

„Impliziert dieses schöne Kinderlied nicht auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, deren Relevanz immer wieder negiert wird – auch von Ihnen, soweit ich mich erinnere?“

Sie erinnern sich richtig. Wandern hat typischerweise ein Ziel. Bei der Umlaufgeschwindigkeit dreht man sich im Kreise. Umlaufgeschwindigkeit ist Rummelökonomie: https://think-beyondtheobvious.com/staatsueberschuldung-bargeldverbot-und-vollgeld-aus-demokratischer-sicht/#comment-13407. Diese Irrlehre basiert auf der naiven Quantitätstheorie 1.0. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>„Impliziert dieses schöne Kinderlied nicht auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, deren Relevanz immer wieder negiert wird – auch von Ihnen, soweit ich mich erinnere?“</p>
<p>Sie erinnern sich richtig. Wandern hat typischerweise ein Ziel. Bei der Umlaufgeschwindigkeit dreht man sich im Kreise. Umlaufgeschwindigkeit ist Rummelökonomie: <a href="https://think-beyondtheobvious.com/staatsueberschuldung-bargeldverbot-und-vollgeld-aus-demokratischer-sicht/#comment-13407" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/staatsueberschuldung-bargeldverbot-und-vollgeld-aus-demokratischer-sicht/#comment-13407</a>. Diese Irrlehre basiert auf der naiven Quantitätstheorie 1.0. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24243</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 19:50:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&quot;Damit ist Geld am ZLB kein eigenständiges Asset mehr und wird tendenziell weniger gehortet sondern einer realen Verwendung zugeführt; ganz so, wie wir es schon als Kinder eigentlich gelernt haben: „Taler, Taler, du musst wandern…“.&quot;

Impliziert dieses schöne Kinderlied nicht auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, deren Relevanz immer wieder negiert wird - auch von Ihnen, soweit ich mich erinnere?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&#8220;Damit ist Geld am ZLB kein eigenständiges Asset mehr und wird tendenziell weniger gehortet sondern einer realen Verwendung zugeführt; ganz so, wie wir es schon als Kinder eigentlich gelernt haben: „Taler, Taler, du musst wandern…“.&#8221;</p>
<p>Impliziert dieses schöne Kinderlied nicht auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, deren Relevanz immer wieder negiert wird &#8211; auch von Ihnen, soweit ich mich erinnere?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24242</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 17:18:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Damit das Prinzip G - W - G‘ funktioniert, bedarf es eines ständigen Zuflusses an G. Dieses G entsteht durch einen Kreditvorgang. Einzelne Personen und Unternehmen haben individuelle Verschuldungsgrenzen; die Gesellschaft als Ganzes aber nicht (ausgeglichene LB vorausgesetzt). Warum? Weil zu jeder Geldschuld das korrespondierende Geldvermögen existiert; das Nettogeldvermögen einer Gesellschaft ändert sich hierdurch also nicht! Wenn die Zentralbank also Staatsschulden monetisiert, dann hat sich für die Gemeinschaft erst einmal nichts geändert.

Milton Friedman war nun wahrlich kein bekennender Sozialist und/oder Zentralplaner. Dennoch trat er für eine Verstetigung des Geldmengenwachstums ein (= ständiger Zufluss von G). Das geht nur mit einer aktiven staatlichen Rolle (von daher ist Friedman eigentlich auch ein Keynesianer; insbesondere in den Augen von Hayek).

Zieht sich also der private Sektor zurück und/oder bereinigt seine Schulden (Bilanzrezession), dann muss/sollte der Staat einspringen, um eine reale Abwärtsspirale zu verhindern; und zwar so lange, bis die Einkommen der breiten Massen wieder so hoch sind, dass auch ein ausreichendes G‘ möglich ist. 

Dazu gibt es grundsätzlich zwei Wege: Einer mit sehr schneller Wirkung (ein zentralbankfinanziertes Bürgergeld) und einer mit verzögerter Wirkung (öffentliche Investitionen). Die automatischen Stabilisatoren sind nur bei normalen konjunkturellen Schwankungen ausreichend, nicht aber in einer solchen Krisensituation.

Die säkulare Stagnation können wir nicht abwenden (wir sollten es aus ökologischen Gründen auch erst gar nicht versuchen), aber wir können uns gegen ein Abrutschen stemmen, das sich sehr schnell zu einer bedrohlichen braunen Schlammlawine entwickeln kann.

Ein steter Zufluss an Geld ist zugleich für die Inflationsrate verantwortlich. Dies ist aber kein Bug, sondern das vitale Feature des Kreditgeldkapitalismus. Von daher: 2 % leistungsfreies Geld sorgt in der Tendenz für eine Inflationsrate von 2 %. Damit ist Geld am ZLB kein eigenständiges Asset mehr und wird tendenziell weniger gehortet sondern einer realen Verwendung zugeführt; ganz so, wie wir es schon als Kinder eigentlich gelernt haben: „Taler, Taler, du musst wandern…“.

Ergänzend erlaube ich mir noch auf meine Antwort auf einige gute Fragen von Herrn Dobler zu verweisen, die auch für Sie von Interesse sein könnten: https://zinsfehler.com/2016/09/25/ein-geldpolitisches-manifest-fuer-europa/comment-page-1/#comment-739

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Damit das Prinzip G &#8211; W &#8211; G‘ funktioniert, bedarf es eines ständigen Zuflusses an G. Dieses G entsteht durch einen Kreditvorgang. Einzelne Personen und Unternehmen haben individuelle Verschuldungsgrenzen; die Gesellschaft als Ganzes aber nicht (ausgeglichene LB vorausgesetzt). Warum? Weil zu jeder Geldschuld das korrespondierende Geldvermögen existiert; das Nettogeldvermögen einer Gesellschaft ändert sich hierdurch also nicht! Wenn die Zentralbank also Staatsschulden monetisiert, dann hat sich für die Gemeinschaft erst einmal nichts geändert.</p>
<p>Milton Friedman war nun wahrlich kein bekennender Sozialist und/oder Zentralplaner. Dennoch trat er für eine Verstetigung des Geldmengenwachstums ein (= ständiger Zufluss von G). Das geht nur mit einer aktiven staatlichen Rolle (von daher ist Friedman eigentlich auch ein Keynesianer; insbesondere in den Augen von Hayek).</p>
<p>Zieht sich also der private Sektor zurück und/oder bereinigt seine Schulden (Bilanzrezession), dann muss/sollte der Staat einspringen, um eine reale Abwärtsspirale zu verhindern; und zwar so lange, bis die Einkommen der breiten Massen wieder so hoch sind, dass auch ein ausreichendes G‘ möglich ist. </p>
<p>Dazu gibt es grundsätzlich zwei Wege: Einer mit sehr schneller Wirkung (ein zentralbankfinanziertes Bürgergeld) und einer mit verzögerter Wirkung (öffentliche Investitionen). Die automatischen Stabilisatoren sind nur bei normalen konjunkturellen Schwankungen ausreichend, nicht aber in einer solchen Krisensituation.</p>
<p>Die säkulare Stagnation können wir nicht abwenden (wir sollten es aus ökologischen Gründen auch erst gar nicht versuchen), aber wir können uns gegen ein Abrutschen stemmen, das sich sehr schnell zu einer bedrohlichen braunen Schlammlawine entwickeln kann.</p>
<p>Ein steter Zufluss an Geld ist zugleich für die Inflationsrate verantwortlich. Dies ist aber kein Bug, sondern das vitale Feature des Kreditgeldkapitalismus. Von daher: 2 % leistungsfreies Geld sorgt in der Tendenz für eine Inflationsrate von 2 %. Damit ist Geld am ZLB kein eigenständiges Asset mehr und wird tendenziell weniger gehortet sondern einer realen Verwendung zugeführt; ganz so, wie wir es schon als Kinder eigentlich gelernt haben: „Taler, Taler, du musst wandern…“.</p>
<p>Ergänzend erlaube ich mir noch auf meine Antwort auf einige gute Fragen von Herrn Dobler zu verweisen, die auch für Sie von Interesse sein könnten: <a href="https://zinsfehler.com/2016/09/25/ein-geldpolitisches-manifest-fuer-europa/comment-page-1/#comment-739" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2016/09/25/ein-geldpolitisches-manifest-fuer-europa/comment-page-1/#comment-739</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24241</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 17:17:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=7765#comment-24241</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24234&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ich denke, wir müssen hier zwei Dinge auseinander halten. Erstens:

„ALLE wirtschaftlich reifen Industriegesellschaften sind durch die MEGATRENDS (Demografie, Globalisierung, Digitalisierung und immer stärker Armutsmigration) in einer Wachstumsschwäche (säkulare Stagnation). Diese wird auch mit Nachfrageankurbelung durch ausufernde Fiskalpolitik, Helikoptergeld etc. nicht behoben werden. Sie wird auch nicht durch UMVERTEILUNG behoben werden.“

Auf ähnlicher Basis argumentiere ich seit 4 Jahren. Die Wachstumsschwäche ist der Dreh- und Angelpunkt. Marx hatte das als erster erkannt und daraus das Gesetz der fallenden Profitrate abgeleitet. Die von Ihnen genannten MEGATRENDS wirken hier verstärkend. Da aber nicht nur die Amerikaner eine Marx-Phobie haben, nennen wird das ganze nun „säkulare Stagnation“. Insofern volle Zustimmung, dass diese Wachstumsschwäche auch nicht durch UMVERTEILUNG behoben werden kann.

Zweitens:

„Es geht nur darum, das Abrutschen so verträglich wie möglich zu gestalten – was aus meiner Sicht ein großer Erfolg wäre.“

Das ist aber nun ein gänzlich anderes Szenario. Wachstumsschwäche/Stagnation ist etwas anderes als Abrutschen. Und genau darum geht es/sollte es gehen: Wie können wir das Abrutschen verhindern, welches eine inhärente Gefahr der säkularen Stagnation ist und somit diesen Prozess so erträglich wie möglich zu gestalten.

Dazu müssen wir verstehen, wie der Kapitalismus funktioniert: Der Kapitalismus basiert auf dem Prinzip, mittels des Produktionsprozesses aus Geld mehr Geld zu machen (G - W - G‘). In der pervertierten Form der Finanzialisierung ist diese Ware dann ein FinanzPRODUKT. Sind die Gewinnaussichten nicht mehr genügend hoch, dann besteht die große Gefahr, dass wir tatsächlich in einen desaströsen Prozess geraten. Da die Mainstream-Ökonomen bislang das Thema Geld weitgehend ignoriert haben, müssen wir uns nicht wundern, dass sie hierauf keine Antwort haben. Sie verstehen ja noch nicht einmal, wie unser Geldsystem funktioniert, wie diese Diskussion hier zeigt: http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2017/05/das-geld-und-das-nichts/ (mit einem aktuellen Rekord von 54 Kommentaren).

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24234">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ich denke, wir müssen hier zwei Dinge auseinander halten. Erstens:</p>
<p>„ALLE wirtschaftlich reifen Industriegesellschaften sind durch die MEGATRENDS (Demografie, Globalisierung, Digitalisierung und immer stärker Armutsmigration) in einer Wachstumsschwäche (säkulare Stagnation). Diese wird auch mit Nachfrageankurbelung durch ausufernde Fiskalpolitik, Helikoptergeld etc. nicht behoben werden. Sie wird auch nicht durch UMVERTEILUNG behoben werden.“</p>
<p>Auf ähnlicher Basis argumentiere ich seit 4 Jahren. Die Wachstumsschwäche ist der Dreh- und Angelpunkt. Marx hatte das als erster erkannt und daraus das Gesetz der fallenden Profitrate abgeleitet. Die von Ihnen genannten MEGATRENDS wirken hier verstärkend. Da aber nicht nur die Amerikaner eine Marx-Phobie haben, nennen wird das ganze nun „säkulare Stagnation“. Insofern volle Zustimmung, dass diese Wachstumsschwäche auch nicht durch UMVERTEILUNG behoben werden kann.</p>
<p>Zweitens:</p>
<p>„Es geht nur darum, das Abrutschen so verträglich wie möglich zu gestalten – was aus meiner Sicht ein großer Erfolg wäre.“</p>
<p>Das ist aber nun ein gänzlich anderes Szenario. Wachstumsschwäche/Stagnation ist etwas anderes als Abrutschen. Und genau darum geht es/sollte es gehen: Wie können wir das Abrutschen verhindern, welches eine inhärente Gefahr der säkularen Stagnation ist und somit diesen Prozess so erträglich wie möglich zu gestalten.</p>
<p>Dazu müssen wir verstehen, wie der Kapitalismus funktioniert: Der Kapitalismus basiert auf dem Prinzip, mittels des Produktionsprozesses aus Geld mehr Geld zu machen (G &#8211; W &#8211; G‘). In der pervertierten Form der Finanzialisierung ist diese Ware dann ein FinanzPRODUKT. Sind die Gewinnaussichten nicht mehr genügend hoch, dann besteht die große Gefahr, dass wir tatsächlich in einen desaströsen Prozess geraten. Da die Mainstream-Ökonomen bislang das Thema Geld weitgehend ignoriert haben, müssen wir uns nicht wundern, dass sie hierauf keine Antwort haben. Sie verstehen ja noch nicht einmal, wie unser Geldsystem funktioniert, wie diese Diskussion hier zeigt: <a href="http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2017/05/das-geld-und-das-nichts/" rel="nofollow ugc">http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2017/05/das-geld-und-das-nichts/</a> (mit einem aktuellen Rekord von 54 Kommentaren).</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24240</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 15:15:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=7765#comment-24240</guid>

					<description><![CDATA[Glauben Sie wirklich, Frankreich und Großbritannien würden uns bald überholen? Schauen Sie sich die Fakten auch wirklich ganz genau an? 
Welche Bevölkerungsschichten sorgen denn für die demographisch besseren Werte in diesen Ländern? (ich weiß es nicht, aber ich halte das für wichtig, ob es die produktiven sind)
Was ist mit den Folgen des Brexit? Hilft der wirklich beim Überholen Deutschlands? 
Was ist mit der beruflichen Bildung in diesen Ländern? Steht die jetzt endlich vor einem starken Aufschwung? Gibt es in diesen Ländern jetzt endlich ausreichend qualifizierte Facharbeiter?
Mehr investieren in Deutschland? Ja wie denn? Die öffentliche Hand in Deutschland schafft es ja jetzt schon nicht, die vorhandenen Infrastrukturmittel in konkrete Maßnahmen (z.B. Brückensanierungen) umzuwandeln. Ursache: 20 Jahre Umleitung von Mitteln nach Süden.
Die Vorteile der Industrie brechen weg, weil veraltet? Schauen Sie sich an, wer im Bereich selbstfahrendes Auto die meisten Patente hält. Die Autonationen Deutschland und Japan, nicht UK und Frankreich. Auch chemische Produkte und Maschinen lassen sich nicht einfach durch Software ersetzen; wohl müssen Sie an die neue Zeit angepasst werden, aber es gibt auch noch Hardware in der realen Welt.
Meine Meinung dazu ist: Großbritannien wird wegen des Brexits und seiner Fixierung auf Finanzprodukte eher zurückfallen. Frankreich hat die Chance zum Überholen, falls es interne Reformen auch wirklich durchsetzt. Wenn es sich auf Transfers aus Deutschland stützen will, ist das m.E. der Anfang der Abwärtsbewegung. Schauen Sie sich den Verlauf von Berlin zwischen 1890 und 1990 an. In den ersten Jahrzehnten prosperierend und auf eigenen Füßen, ab 1950 mit wachsender Transfermentalität in Ost- und Westberlin mit entsprechenden Folgen. Erst seit der Wende und dem Rückgang der Fördergelder wächst wieder Eigeninitative und Produktivität in der Stadt. Mir ist im Vergleich zu diesen beiden Ländern um Deutschland überhaupt nicht bange. Da sollte man den Blick schon eher in die von Ihnen genannten Staaten Australien und Kanada richten, die machen das in der Tat besser. Und die Pro-Kopf-Betrachtung nicht vergessen. Ich habe mit einer schrumpfenden Bevölkerung und rückläufigem BIP in Zeiten expansiver Geldpolitik überhaupt kein Problem, wenn real der Wohlstand pro Kopf steigt und die Verteilungsgerechtigkeit halbwegs gewährleistet ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glauben Sie wirklich, Frankreich und Großbritannien würden uns bald überholen? Schauen Sie sich die Fakten auch wirklich ganz genau an?<br />
Welche Bevölkerungsschichten sorgen denn für die demographisch besseren Werte in diesen Ländern? (ich weiß es nicht, aber ich halte das für wichtig, ob es die produktiven sind)<br />
Was ist mit den Folgen des Brexit? Hilft der wirklich beim Überholen Deutschlands?<br />
Was ist mit der beruflichen Bildung in diesen Ländern? Steht die jetzt endlich vor einem starken Aufschwung? Gibt es in diesen Ländern jetzt endlich ausreichend qualifizierte Facharbeiter?<br />
Mehr investieren in Deutschland? Ja wie denn? Die öffentliche Hand in Deutschland schafft es ja jetzt schon nicht, die vorhandenen Infrastrukturmittel in konkrete Maßnahmen (z.B. Brückensanierungen) umzuwandeln. Ursache: 20 Jahre Umleitung von Mitteln nach Süden.<br />
Die Vorteile der Industrie brechen weg, weil veraltet? Schauen Sie sich an, wer im Bereich selbstfahrendes Auto die meisten Patente hält. Die Autonationen Deutschland und Japan, nicht UK und Frankreich. Auch chemische Produkte und Maschinen lassen sich nicht einfach durch Software ersetzen; wohl müssen Sie an die neue Zeit angepasst werden, aber es gibt auch noch Hardware in der realen Welt.<br />
Meine Meinung dazu ist: Großbritannien wird wegen des Brexits und seiner Fixierung auf Finanzprodukte eher zurückfallen. Frankreich hat die Chance zum Überholen, falls es interne Reformen auch wirklich durchsetzt. Wenn es sich auf Transfers aus Deutschland stützen will, ist das m.E. der Anfang der Abwärtsbewegung. Schauen Sie sich den Verlauf von Berlin zwischen 1890 und 1990 an. In den ersten Jahrzehnten prosperierend und auf eigenen Füßen, ab 1950 mit wachsender Transfermentalität in Ost- und Westberlin mit entsprechenden Folgen. Erst seit der Wende und dem Rückgang der Fördergelder wächst wieder Eigeninitative und Produktivität in der Stadt. Mir ist im Vergleich zu diesen beiden Ländern um Deutschland überhaupt nicht bange. Da sollte man den Blick schon eher in die von Ihnen genannten Staaten Australien und Kanada richten, die machen das in der Tat besser. Und die Pro-Kopf-Betrachtung nicht vergessen. Ich habe mit einer schrumpfenden Bevölkerung und rückläufigem BIP in Zeiten expansiver Geldpolitik überhaupt kein Problem, wenn real der Wohlstand pro Kopf steigt und die Verteilungsgerechtigkeit halbwegs gewährleistet ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24238</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 12:08:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=7765#comment-24238</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24235&quot;&gt;Ralph Klages&lt;/a&gt;.

&#062;Politikverständnis beruht auf der Wahrnehmung bestehender Realitäten. Ich komme viel herum in Europa: Jeder halbwegs Vernünftige weiß die Vorteile eines geeinten Europas zu schätzen, ja, sie sind oft genug in Fleisch und Blut übergegangen.&#062;

Ich stimme Ihnen insoweit zu. 

Aber:

Der Brexit ist REALITÄT, die nicht wegzudiskutieren ist. 

Die Wahrnehmung bestehender Realitäten müsste Ihnen auch sagen, dass die Vorteile eben NICHT geschätzt werden, wenn die Menschen bezüglich einer nicht gerade rosigen Lage keine positive Perspektive erkennen – oder, wenn es ihnen tendenziell schlechter gehen wird, wie ich vermute.

Sie geben nicht sofort das Vorhandene auf, aber sie wenden sich ab und geben es auf, wenn die Lage zu schwierig erscheint. 

Was ich sagen will:

Die ERFAHRUNG von Stagnation oder gar sich verschlechternder Lage kann man nicht dadurch kompensieren, indem man den Leuten sagt: Ohne eine EU/Eurozone ginge es Euch noch SCHLECHTER. 

So richtig das auch ist (mit Zweifeln bei Griechenland, Portugal und Italien), es wird nicht funktionieren. 

Ich würde Ihren positiven Ansichten zustimmen, wenn wir ein kontinuierlich hohes Wirtschaftswachstum mit Verteilungsspielräumen hätten.

Haben wir aber nicht. 

Und werden wir auch nicht nach dem Wochenende haben, wenn ich bei den Megatrends richtig liege.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/transferunion-wird-frankreich-bald-fuer-deutschland-zahlen/#comment-24235">Ralph Klages</a>.</p>
<p>&gt;Politikverständnis beruht auf der Wahrnehmung bestehender Realitäten. Ich komme viel herum in Europa: Jeder halbwegs Vernünftige weiß die Vorteile eines geeinten Europas zu schätzen, ja, sie sind oft genug in Fleisch und Blut übergegangen.&gt;</p>
<p>Ich stimme Ihnen insoweit zu. </p>
<p>Aber:</p>
<p>Der Brexit ist REALITÄT, die nicht wegzudiskutieren ist. </p>
<p>Die Wahrnehmung bestehender Realitäten müsste Ihnen auch sagen, dass die Vorteile eben NICHT geschätzt werden, wenn die Menschen bezüglich einer nicht gerade rosigen Lage keine positive Perspektive erkennen – oder, wenn es ihnen tendenziell schlechter gehen wird, wie ich vermute.</p>
<p>Sie geben nicht sofort das Vorhandene auf, aber sie wenden sich ab und geben es auf, wenn die Lage zu schwierig erscheint. </p>
<p>Was ich sagen will:</p>
<p>Die ERFAHRUNG von Stagnation oder gar sich verschlechternder Lage kann man nicht dadurch kompensieren, indem man den Leuten sagt: Ohne eine EU/Eurozone ginge es Euch noch SCHLECHTER. </p>
<p>So richtig das auch ist (mit Zweifeln bei Griechenland, Portugal und Italien), es wird nicht funktionieren. </p>
<p>Ich würde Ihren positiven Ansichten zustimmen, wenn wir ein kontinuierlich hohes Wirtschaftswachstum mit Verteilungsspielräumen hätten.</p>
<p>Haben wir aber nicht. </p>
<p>Und werden wir auch nicht nach dem Wochenende haben, wenn ich bei den Megatrends richtig liege.</p>
]]></content:encoded>
		
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