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	Kommentare zu: Staatsschulden: Lasst uns von Italien lernen!	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Müller		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24205</link>

		<dc:creator><![CDATA[Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2017 18:03:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zusagen für zukünftige Leistungen darf man selbstverständlich anderes bewerten als vorhandene Schulden. Zusagen kann man nämlich in erheblichem Maße im Nachhinein reduzieren, wenn das Geld fehlt, wie es bei der gesetzlichen Rente längst vorexerziert wird (z.B. plötzliche Nichtanrechnung der Studienzeiten). Gegenüber den eigenen Schulden dagegen ist der Schuldner völlig machtlos, wenn die Gläubiger nicht wollen bleiben die so hoch wie sie sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zusagen für zukünftige Leistungen darf man selbstverständlich anderes bewerten als vorhandene Schulden. Zusagen kann man nämlich in erheblichem Maße im Nachhinein reduzieren, wenn das Geld fehlt, wie es bei der gesetzlichen Rente längst vorexerziert wird (z.B. plötzliche Nichtanrechnung der Studienzeiten). Gegenüber den eigenen Schulden dagegen ist der Schuldner völlig machtlos, wenn die Gläubiger nicht wollen bleiben die so hoch wie sie sind.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Philip Kohlbacher		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24126</link>

		<dc:creator><![CDATA[Philip Kohlbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2017 15:14:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24104&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

Mit meiner Aussage, dass die Einschätzung zu den Target-Salden &quot;seltsam&quot; ist, wollte ich nicht bestreiten, dass es einen Dissenz zwischen den Fachleuten gibt. 
Ich sage nur, dass meiner persönlichen Auffassung nach die Interpretation der Target-Salden als &quot;zu tilgende Schulden&quot; sehr seltsam ist. 

Ein negativer Target-Saldo zeigt an, dass aus dem betreffenden Land mehr Geld in andere Euro-Länder geflossen ist als umgekehrt. Das ist alles. 
Wenn Deutschland seine &quot;Target-Forderungen&quot; nicht gefallen, dann könnte die Bundesbank doch in Höhe dieser Target-Forderungen Assets in Südeuropa kaufen. 
Dann wären die Target-Salden weg.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24104">Johannes</a>.</p>
<p>Mit meiner Aussage, dass die Einschätzung zu den Target-Salden &#8220;seltsam&#8221; ist, wollte ich nicht bestreiten, dass es einen Dissenz zwischen den Fachleuten gibt.<br />
Ich sage nur, dass meiner persönlichen Auffassung nach die Interpretation der Target-Salden als &#8220;zu tilgende Schulden&#8221; sehr seltsam ist. </p>
<p>Ein negativer Target-Saldo zeigt an, dass aus dem betreffenden Land mehr Geld in andere Euro-Länder geflossen ist als umgekehrt. Das ist alles.<br />
Wenn Deutschland seine &#8220;Target-Forderungen&#8221; nicht gefallen, dann könnte die Bundesbank doch in Höhe dieser Target-Forderungen Assets in Südeuropa kaufen.<br />
Dann wären die Target-Salden weg&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bill		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24121</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bill]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2017 07:38:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[finde nur ich es erschreckend, dass über den Status einer solch irrwitzigen Summe keine Einigung besteht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>finde nur ich es erschreckend, dass über den Status einer solch irrwitzigen Summe keine Einigung besteht?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24118</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 15:10:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24095&quot;&gt;Johann Paischer&lt;/a&gt;.

Zu den Details siehe auch: https://zinsfehler.files.wordpress.com/2016/01/die-monetaere-krise-des-kapitalismus.pdf.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24095">Johann Paischer</a>.</p>
<p>Zu den Details siehe auch: <a href="https://zinsfehler.files.wordpress.com/2016/01/die-monetaere-krise-des-kapitalismus.pdf" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.files.wordpress.com/2016/01/die-monetaere-krise-des-kapitalismus.pdf</a>.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24117</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 15:10:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24095&quot;&gt;Johann Paischer&lt;/a&gt;.

Dieser Motor ist aber ins Stottern geraten: http://www.deutschlandfunk.de/re-das-kapital-7-9-was-uns-marx-heute-noch-zu-sagen-hat.1184.de.html?dram:article_id=381513. Hans-Werner Sinn hat dies richtig erkannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24095">Johann Paischer</a>.</p>
<p>Dieser Motor ist aber ins Stottern geraten: <a href="http://www.deutschlandfunk.de/re-das-kapital-7-9-was-uns-marx-heute-noch-zu-sagen-hat.1184.de.html?dram:article_id=381513" rel="nofollow ugc">http://www.deutschlandfunk.de/re-das-kapital-7-9-was-uns-marx-heute-noch-zu-sagen-hat.1184.de.html?dram:article_id=381513</a>. Hans-Werner Sinn hat dies richtig erkannt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24116</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 15:09:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24095&quot;&gt;Johann Paischer&lt;/a&gt;.

Braunberger hat sich ebenfalls dieses Themas angenommen: http://blogs.faz.net/fazit/2017/05/12/die-demografie-senkt-den-zins-8719/. Es ist aber meines Erachtens nicht der treibende Faktor, da der Zins ein Gewinnbestandteil ist. Gewinne sind der zentrale Motor des Kapitalismus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24095">Johann Paischer</a>.</p>
<p>Braunberger hat sich ebenfalls dieses Themas angenommen: <a href="http://blogs.faz.net/fazit/2017/05/12/die-demografie-senkt-den-zins-8719/" rel="nofollow ugc">http://blogs.faz.net/fazit/2017/05/12/die-demografie-senkt-den-zins-8719/</a>. Es ist aber meines Erachtens nicht der treibende Faktor, da der Zins ein Gewinnbestandteil ist. Gewinne sind der zentrale Motor des Kapitalismus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24104</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 05:01:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24093&quot;&gt;Philip Kohlbacher&lt;/a&gt;.

&quot;Das ist eine sehr seltsame Vorstellung.&quot;

Nein, ist sie nicht. Hier gibt es einen klaren Dissenz zwischen den Experten (bin selbst keiner). Die Spannbreite reicht von dem Verständnis, dass die Target II Salden keinerlei Risiko darstellen, bis hin zu einem extrem toxischen Risiko.

Drahgi z.B. wird sich schon etwas gedacht haben, bei seiner Ankündigung und H.W. Sinn sicher auch bei seiner Einschätzung zu den Target II Salden. Die von Ihnen referierten Experten sehen das schlicht anders.

Persönlich schließe ich mich dem Verständnis eines Herrn Draghi oder H.W. Sinn an. 

Warten wir einfach ab, wenn´s kommt, Wie´s dann kommt. Es wäre schön, lägen die Experten, denen sie vertrauen, dann richtig. Dann läge ich daneben, hätte aber keine Verluste.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24093">Philip Kohlbacher</a>.</p>
<p>&#8220;Das ist eine sehr seltsame Vorstellung.&#8221;</p>
<p>Nein, ist sie nicht. Hier gibt es einen klaren Dissenz zwischen den Experten (bin selbst keiner). Die Spannbreite reicht von dem Verständnis, dass die Target II Salden keinerlei Risiko darstellen, bis hin zu einem extrem toxischen Risiko.</p>
<p>Drahgi z.B. wird sich schon etwas gedacht haben, bei seiner Ankündigung und H.W. Sinn sicher auch bei seiner Einschätzung zu den Target II Salden. Die von Ihnen referierten Experten sehen das schlicht anders.</p>
<p>Persönlich schließe ich mich dem Verständnis eines Herrn Draghi oder H.W. Sinn an. </p>
<p>Warten wir einfach ab, wenn´s kommt, Wie´s dann kommt. Es wäre schön, lägen die Experten, denen sie vertrauen, dann richtig. Dann läge ich daneben, hätte aber keine Verluste.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24100</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2017 18:16:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24095&quot;&gt;Johann Paischer&lt;/a&gt;.

Eine spannende Frage. Hier wurde es schon mal diskutiert: https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-warum-sind-die-zinsen-so-tief/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24095">Johann Paischer</a>.</p>
<p>Eine spannende Frage. Hier wurde es schon mal diskutiert: <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-warum-sind-die-zinsen-so-tief/" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/best-of-2016-warum-sind-die-zinsen-so-tief/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Paischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24095</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Paischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2017 16:21:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie wird sich der demographische Wandel eigentlich auf die Zinsen der Staatsanleihen auswirken. Mit den Baby Boomern ist doch auch die private Vorsorge angewachsen. Es wurde also immer mehr Kapital von privaten Pension Vorsorgen in Staatsanleihen investiert.
Diese erhöhte Nachfrage nach sicheren Investitionen sollte theoretisch ja die Zinsen gedrückt haben. Wenn nun langsam die Baby Boomer in Pension gehen. Dann bedeutet dies nicht nur das weniger Menschen in eine private Pension Vorsorge einzahlen. Die Entnahmen werden progressiv steigen - von Jahr zu Jahr mehr Entnahmen. 
Werden da die Zentralbanken als Ersatz für die Baby Boomer einspringen - das wäre ja gar nicht ihre Aufgabe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wird sich der demographische Wandel eigentlich auf die Zinsen der Staatsanleihen auswirken. Mit den Baby Boomern ist doch auch die private Vorsorge angewachsen. Es wurde also immer mehr Kapital von privaten Pension Vorsorgen in Staatsanleihen investiert.<br />
Diese erhöhte Nachfrage nach sicheren Investitionen sollte theoretisch ja die Zinsen gedrückt haben. Wenn nun langsam die Baby Boomer in Pension gehen. Dann bedeutet dies nicht nur das weniger Menschen in eine private Pension Vorsorge einzahlen. Die Entnahmen werden progressiv steigen &#8211; von Jahr zu Jahr mehr Entnahmen.<br />
Werden da die Zentralbanken als Ersatz für die Baby Boomer einspringen &#8211; das wäre ja gar nicht ihre Aufgabe.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Philip Kohlbacher		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24094</link>

		<dc:creator><![CDATA[Philip Kohlbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2017 15:50:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Betreffend explizite, implizite Staatsschulden (und deren Tragfähigkeit usw.) empfehle ich Warren Mosler, den es jetzt auch auf Deutsch gibt:

http://www.pufendorf-gesellschaft.org/single-post/2017/05/18/Die-sieben-unschuldigen-aber-t%C3%B6dlichen-Betr%C3%BCgereien-der-Wirtschaftspolitik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betreffend explizite, implizite Staatsschulden (und deren Tragfähigkeit usw.) empfehle ich Warren Mosler, den es jetzt auch auf Deutsch gibt:</p>
<p><a href="http://www.pufendorf-gesellschaft.org/single-post/2017/05/18/Die-sieben-unschuldigen-aber-t%C3%B6dlichen-Betr%C3%BCgereien-der-Wirtschaftspolitik" rel="nofollow ugc">http://www.pufendorf-gesellschaft.org/single-post/2017/05/18/Die-sieben-unschuldigen-aber-t%C3%B6dlichen-Betr%C3%BCgereien-der-Wirtschaftspolitik</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Philip Kohlbacher		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsschulden-lasst-uns-von-italien-lernen/#comment-24093</link>

		<dc:creator><![CDATA[Philip Kohlbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2017 15:45:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zitat: &quot; EZB-Chef Mario Draghi warnt nicht zufällig, dass im Falle eines Euroaustrittes die Target2-Verbindlichkeiten vollumfänglich zu bedienen sind, wobei die mehr als 300 Milliarden Euro Italien endgültig in den Konkurs treiben würden.&quot;

Das ist eine sehr seltsame Vorstellung. Die Target-Salden zeigen einfach nur an, dass mehr Geld von Italien in andere Länder überwiesen wurde als umgekehrt. Wie soll Italien denn diese vermeintlichen Schulden begleichen?

Paul Steinhardt hat zu Draghis Brief einen guten Beitrag geschrieben: 
&quot;Kurz gesagt: die Target-Salden haben rein gar nichts mit irgendwelchem Geld zu tun, das zeigen würde, dass die Italiener Geld verjubeln, sondern sind allein ein Artefakt der Abwicklung des Zahlungsverkehrs über das sogenannte „Trans-European Automated Real-time Gross Settlement Express Transfer System“, zu dem die nationalen Zentralbanken gehören. Sie sind ferner zu 80% auf den von der EZB beschlossenen Kauf von Wertpapieren zurückzuführen, die in erster Linie dazu dienen, das Zinsniveau in den Mitgliedsländern relativ gleich zu halten (siehe dazu meine Erklärung hier).

Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, wie Bill Mitchell vermerkt, dass er keinerlei Evidenz dafür gefunden hat, die belegen würde, dass sich aus negativen Target-Salden Zahlungsansprüche von den nationalen Zentralbanken an die EZB ableiten ließen. Wenn man den Zahlungsverkehr anstatt über nationale Zentralbanken direkt über die EZB abwickeln würde, wäre das „Problem“ nie entstanden. Es handelt sich daher auch nicht um ein Problem, sondern einen plumpen Versuch, den Befürwortern eines Euroausstiegs einen gehörigen Schrecken einzujagen.&quot;

https://makroskop.eu/2017/01/es-tanzt-ein-bi-ba-butzemann/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: &#8221; EZB-Chef Mario Draghi warnt nicht zufällig, dass im Falle eines Euroaustrittes die Target2-Verbindlichkeiten vollumfänglich zu bedienen sind, wobei die mehr als 300 Milliarden Euro Italien endgültig in den Konkurs treiben würden.&#8221;</p>
<p>Das ist eine sehr seltsame Vorstellung. Die Target-Salden zeigen einfach nur an, dass mehr Geld von Italien in andere Länder überwiesen wurde als umgekehrt. Wie soll Italien denn diese vermeintlichen Schulden begleichen?</p>
<p>Paul Steinhardt hat zu Draghis Brief einen guten Beitrag geschrieben:<br />
&#8220;Kurz gesagt: die Target-Salden haben rein gar nichts mit irgendwelchem Geld zu tun, das zeigen würde, dass die Italiener Geld verjubeln, sondern sind allein ein Artefakt der Abwicklung des Zahlungsverkehrs über das sogenannte „Trans-European Automated Real-time Gross Settlement Express Transfer System“, zu dem die nationalen Zentralbanken gehören. Sie sind ferner zu 80% auf den von der EZB beschlossenen Kauf von Wertpapieren zurückzuführen, die in erster Linie dazu dienen, das Zinsniveau in den Mitgliedsländern relativ gleich zu halten (siehe dazu meine Erklärung hier).</p>
<p>Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, wie Bill Mitchell vermerkt, dass er keinerlei Evidenz dafür gefunden hat, die belegen würde, dass sich aus negativen Target-Salden Zahlungsansprüche von den nationalen Zentralbanken an die EZB ableiten ließen. Wenn man den Zahlungsverkehr anstatt über nationale Zentralbanken direkt über die EZB abwickeln würde, wäre das „Problem“ nie entstanden. Es handelt sich daher auch nicht um ein Problem, sondern einen plumpen Versuch, den Befürwortern eines Euroausstiegs einen gehörigen Schrecken einzujagen.&#8221;</p>
<p><a href="https://makroskop.eu/2017/01/es-tanzt-ein-bi-ba-butzemann/" rel="nofollow ugc">https://makroskop.eu/2017/01/es-tanzt-ein-bi-ba-butzemann/</a></p>
]]></content:encoded>
		
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