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	Kommentare zu: Staatsfinan&#173;zierung muss inflationär wirken	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sat, 30 Jul 2022 08:48:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265268</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2022 08:48:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265259&quot;&gt;Vater Thiel&lt;/a&gt;.

@Vater Thiel

Mit &quot;Reiche Haushalte&quot; meinen Sie die privaten Geldvermögen (M1) ohne Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Investmentfondsanteile sowie in Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen... (Geldvermögen all incl. 7.325 Mr€, destatis)

H.W.Sinn sprach von &quot;Zentralbankgeldeinlagen der Banken beim Eurosystem von der KW53 1998 bis zur KW13 2021 im Chart. In der KW13 lagen die ZBG-Einlagen bei 4237 Mrd. Euro&quot;
(Querschüsse)

An einen staatlich angeordneten Tausch zwischen Reichen und Armen mag ich nicht glauben, lieber verleibt sich der Staat reiche Vermögenswerte (Lastenausgleiche) ein um sie nach gusto an die Armen als Almosen zu verteilen. Der Transfer von Vermögen in Geld und Geld an Arme erzeugt Zahlungsströme die für sich Konjunktur wären.....z.B. Kreditaufnahme zur Steuerzahlung etc. 

Der Tausch von Vermögenswerten von &quot;ökonomischen Opfern&quot; aktueller Ereignisse zu Geldhaltern findet bereits statt, was Immobilienpreise auf hohem Niveau stabilisiert. Die Banken beförderten diese Täusche durch Negativzinsen... Natürlich sammeln &quot;Reiche&quot; auf diese Weise Vermögenswerte ein - siehe staatliche Lastenausgleiche oben :o) und machen die Rechnung ohne den Wirt. 

An den Sieg der &quot;Reichen&quot; glaube ich auch nicht, denn sämtliche derer Anlagen kommt mit Zeitverzögernung unter denselben Beschuß, wie jene ihrer ehemaligen &quot;Arbeiter&quot;. Die meisten Unternehmensvermögen sind illiquide und ohne Auslastung = totes Kapital. 
Zwei Jahre Pandemie + Ukiekrieg zerstören die Erträge für 99.6% (KMU)...

H.W.Sinn glaubte an die Schwemme ohne externe Risiken (C19, Ukie) durch ein platzen der Dämme von Seiten der Banken (Zentralbankeinlagen) für Einkäufe des Massenpublikums = Kreditaufnahme. 

Bis heute sehe ich keine Chance zu so einem Ereignis durch Private, weil Arbeitseinkommen wie Unternehmensgewinne zusammenbrechen. 

Einziger Inflationstreiber ist staatliche Kreditaufnahme, wobei die Preissteigerung bisher nur aus Währungsabwertung rührt - die Preissteigerung private Nachfrage (Baustoffe) sogar erstickt...

Der Deflation privater Vermögenswerte steht NICHTS im Weg, das betrifft alle...Sterblichen. 
(An die show der unsterblichen Reichen und Schönen glaube ich schon länger nicht mehr....aber das ist ein anderes Thema.... cumcumex straffrei ist wie Insiderwetten gegen das britische Pfund)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265259">Vater Thiel</a>.</p>
<p>@Vater Thiel</p>
<p>Mit &#8220;Reiche Haushalte&#8221; meinen Sie die privaten Geldvermögen (M1) ohne Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Investmentfondsanteile sowie in Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen&#8230; (Geldvermögen all incl. 7.325 Mr€, destatis)</p>
<p>H.W.Sinn sprach von &#8220;Zentralbankgeldeinlagen der Banken beim Eurosystem von der KW53 1998 bis zur KW13 2021 im Chart. In der KW13 lagen die ZBG-Einlagen bei 4237 Mrd. Euro&#8221;<br />
(Querschüsse)</p>
<p>An einen staatlich angeordneten Tausch zwischen Reichen und Armen mag ich nicht glauben, lieber verleibt sich der Staat reiche Vermögenswerte (Lastenausgleiche) ein um sie nach gusto an die Armen als Almosen zu verteilen. Der Transfer von Vermögen in Geld und Geld an Arme erzeugt Zahlungsströme die für sich Konjunktur wären&#8230;..z.B. Kreditaufnahme zur Steuerzahlung etc. </p>
<p>Der Tausch von Vermögenswerten von &#8220;ökonomischen Opfern&#8221; aktueller Ereignisse zu Geldhaltern findet bereits statt, was Immobilienpreise auf hohem Niveau stabilisiert. Die Banken beförderten diese Täusche durch Negativzinsen&#8230; Natürlich sammeln &#8220;Reiche&#8221; auf diese Weise Vermögenswerte ein &#8211; siehe staatliche Lastenausgleiche oben :o) und machen die Rechnung ohne den Wirt. </p>
<p>An den Sieg der &#8220;Reichen&#8221; glaube ich auch nicht, denn sämtliche derer Anlagen kommt mit Zeitverzögernung unter denselben Beschuß, wie jene ihrer ehemaligen &#8220;Arbeiter&#8221;. Die meisten Unternehmensvermögen sind illiquide und ohne Auslastung = totes Kapital.<br />
Zwei Jahre Pandemie + Ukiekrieg zerstören die Erträge für 99.6% (KMU)&#8230;</p>
<p>H.W.Sinn glaubte an die Schwemme ohne externe Risiken (C19, Ukie) durch ein platzen der Dämme von Seiten der Banken (Zentralbankeinlagen) für Einkäufe des Massenpublikums = Kreditaufnahme. </p>
<p>Bis heute sehe ich keine Chance zu so einem Ereignis durch Private, weil Arbeitseinkommen wie Unternehmensgewinne zusammenbrechen. </p>
<p>Einziger Inflationstreiber ist staatliche Kreditaufnahme, wobei die Preissteigerung bisher nur aus Währungsabwertung rührt &#8211; die Preissteigerung private Nachfrage (Baustoffe) sogar erstickt&#8230;</p>
<p>Der Deflation privater Vermögenswerte steht NICHTS im Weg, das betrifft alle&#8230;Sterblichen.<br />
(An die show der unsterblichen Reichen und Schönen glaube ich schon länger nicht mehr&#8230;.aber das ist ein anderes Thema&#8230;. cumcumex straffrei ist wie Insiderwetten gegen das britische Pfund)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Vater Thiel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265259</link>

		<dc:creator><![CDATA[Vater Thiel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2022 07:09:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Alexander

&quot;Seit der Weihnachtsvorlesung v. H.W. Sinn zu den Geldüberhängen der Notenbanken warte ich auf das Ereignis, welches per Buchungssatz nachvollziehbar den Weg aus den Geldspeichern in den Massenmarkt öffnet – mit der Folge von hässlichen Preissteigerungen. &quot;

Ein mögliches Beispiel:

&quot;Arme Haushalte&quot;:  Geld (*)	10 Mrd. Euro	an	&quot;Arme Haushalte&quot;:  Aktien  1 Mrd. Euro
						                                &quot;Arme Haushalte&quot;:   Anleihen  4 Mrd. Euro
						                                &quot;Arme Haushalte&quot;: Immobilien 5 Mrd. Euro

&quot;Reiche Haushalte&quot;: Aktien	     1 Mrd. Euro   an	&quot;Reiche Haushalte&quot;:  Geld (*) 10 Mrd. Euro
&quot;Reiche Haushalte&quot;: Anleihen	     4 Mrd. Euro
&quot;Reiche Haushalte&quot;: Immobilien  5 Mrd. Euro

(*) Geld sind dabei vorwiegend die Bankguthaben auf Girokonten (Geldmenge M1)

Um die gestiegenen Verbraucherpreise zu finanzieren, verkaufen die &quot;armen Haushalte&quot; einen Teil ihres Vermögens an die &quot;reichen Haushalte&quot;, die die gestiegenen Verbraucherpreise nicht berühren.
Auf die Preise der Aktien, Anleihen und Immobilien wirkt das eher preissenkend, da die &quot;armen Haushalte&quot; gewisse Preisabschläge akzeptieren müssen.
Auf den Realzins wirkt das eher zinserhöhend.
Vater Staat kann die Buchungssätze oben natürlich über Transferzahlungen wertmässig eingrenzen.

Mit den armen Haushalten sind diejenigen gemeint, die über verwertbares Vermögen verfügen, aber zu geringes Einkommen und zu geringe Geldersparnisse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Alexander</p>
<p>&#8220;Seit der Weihnachtsvorlesung v. H.W. Sinn zu den Geldüberhängen der Notenbanken warte ich auf das Ereignis, welches per Buchungssatz nachvollziehbar den Weg aus den Geldspeichern in den Massenmarkt öffnet – mit der Folge von hässlichen Preissteigerungen. &#8221;</p>
<p>Ein mögliches Beispiel:</p>
<p>&#8220;Arme Haushalte&#8221;:  Geld (*)	10 Mrd. Euro	an	&#8220;Arme Haushalte&#8221;:  Aktien  1 Mrd. Euro<br />
						                                &#8220;Arme Haushalte&#8221;:   Anleihen  4 Mrd. Euro<br />
						                                &#8220;Arme Haushalte&#8221;: Immobilien 5 Mrd. Euro</p>
<p>&#8220;Reiche Haushalte&#8221;: Aktien	     1 Mrd. Euro   an	&#8220;Reiche Haushalte&#8221;:  Geld (*) 10 Mrd. Euro<br />
&#8220;Reiche Haushalte&#8221;: Anleihen	     4 Mrd. Euro<br />
&#8220;Reiche Haushalte&#8221;: Immobilien  5 Mrd. Euro</p>
<p>(*) Geld sind dabei vorwiegend die Bankguthaben auf Girokonten (Geldmenge M1)</p>
<p>Um die gestiegenen Verbraucherpreise zu finanzieren, verkaufen die &#8220;armen Haushalte&#8221; einen Teil ihres Vermögens an die &#8220;reichen Haushalte&#8221;, die die gestiegenen Verbraucherpreise nicht berühren.<br />
Auf die Preise der Aktien, Anleihen und Immobilien wirkt das eher preissenkend, da die &#8220;armen Haushalte&#8221; gewisse Preisabschläge akzeptieren müssen.<br />
Auf den Realzins wirkt das eher zinserhöhend.<br />
Vater Staat kann die Buchungssätze oben natürlich über Transferzahlungen wertmässig eingrenzen.</p>
<p>Mit den armen Haushalten sind diejenigen gemeint, die über verwertbares Vermögen verfügen, aber zu geringes Einkommen und zu geringe Geldersparnisse.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stoertebekker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265191</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebekker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 14:56:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25857#comment-265191</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Ch Anders

Die Korrelation mit den Lohnstückkosten hatten Sie schon mal angeführt. Muss ich mir wohl tatsächlich mal in Ruhe antun. Meine Beobachtungen aus der Praxis sprechen intuitiv dagegen. Kann aber sein, dass das daran liegt, dass ich vor allem ganz am Anfang der Wertschöpfungsketten unterwegs bin. 

Hypothese wäre, dass der zunehmende Handel (Im- und Exportströme) eigentlich eine zunehmende Entkopplung zur Folge haben sollte (teure deutsche Produkte raus, günstige asiatische rein). Ggfs. schaffen Verschiebungen vom Sekundär- zum Tertiärsektor aber wieder gegenläufige Trends.

Unabhängig davon bliebe die Frage, ob die ZB tatsächlich einen Einfluss auf die Steuerung der Lohnstückkosten haben SOLL. 

Da spielen doch ganz andere Faktoren als der Zins für (??? was eigentlich, wenn man über Steuerung der Teuerungsrate nachdenkt? Unternehmenskredite?) rein. zB gewerkschaftliche Lohnforderungen von 10%, Erdöl-/~gaspreise (auch unabhängig von der aktuellen Situation massiv schwankend), Wertschöpfungstiefe im Land usw.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Ch Anders</p>
<p>Die Korrelation mit den Lohnstückkosten hatten Sie schon mal angeführt. Muss ich mir wohl tatsächlich mal in Ruhe antun. Meine Beobachtungen aus der Praxis sprechen intuitiv dagegen. Kann aber sein, dass das daran liegt, dass ich vor allem ganz am Anfang der Wertschöpfungsketten unterwegs bin. </p>
<p>Hypothese wäre, dass der zunehmende Handel (Im- und Exportströme) eigentlich eine zunehmende Entkopplung zur Folge haben sollte (teure deutsche Produkte raus, günstige asiatische rein). Ggfs. schaffen Verschiebungen vom Sekundär- zum Tertiärsektor aber wieder gegenläufige Trends.</p>
<p>Unabhängig davon bliebe die Frage, ob die ZB tatsächlich einen Einfluss auf die Steuerung der Lohnstückkosten haben SOLL. </p>
<p>Da spielen doch ganz andere Faktoren als der Zins für (??? was eigentlich, wenn man über Steuerung der Teuerungsrate nachdenkt? Unternehmenskredite?) rein. zB gewerkschaftliche Lohnforderungen von 10%, Erdöl-/~gaspreise (auch unabhängig von der aktuellen Situation massiv schwankend), Wertschöpfungstiefe im Land usw.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265173</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 12:28:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25857#comment-265173</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265137&quot;&gt;Felix&lt;/a&gt;.

@Felix

Einfach ist die Diskussion, wenn man aus Ihren Zeilen die Information so entnimmt, wie Sie das &quot;gefühlt&quot; ausdrücken. Gegebenenfalls wäre Nachfrage verständnissteigernd. 

Allerdings kann ich Sie auf eine beliebige Notation von Begrifflichkeiten festnageln, bis Sie einen wahllosen Fehler machen und Sie dafür abkanzeln. 

Natürlich ist der Verknüpfung von Geldpolitik mit Inflation nicht jedermanns Geschmack, Ärger programmiert. 

Inflation = Preissteigerung
Deflation = Preissenkung

Seit der Weihnachtsvorlesung v. H.W. Sinn zu den Geldüberhängen der Notenbanken warte ich auf das Ereignis, welches per Buchungssatz nachvollziehbar den Weg aus den Geldspeichern in den Massenmarkt öffnet - mit der Folge von hässlichen Preissteigerungen. 

Zuletzt erleben wir einen Wechselkursverlust des Euro als Ursache für Energiepreissteigerungen, während die Preissteigerungen der Anlageklassen der letzten Jahre unter aktuellen Marktproblemen leiden.

Lassen Sie sich nicht verbrennen, 
Ihren guten Willen möchte ich ausdrücklich anerkennen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265137">Felix</a>.</p>
<p>@Felix</p>
<p>Einfach ist die Diskussion, wenn man aus Ihren Zeilen die Information so entnimmt, wie Sie das &#8220;gefühlt&#8221; ausdrücken. Gegebenenfalls wäre Nachfrage verständnissteigernd. </p>
<p>Allerdings kann ich Sie auf eine beliebige Notation von Begrifflichkeiten festnageln, bis Sie einen wahllosen Fehler machen und Sie dafür abkanzeln. </p>
<p>Natürlich ist der Verknüpfung von Geldpolitik mit Inflation nicht jedermanns Geschmack, Ärger programmiert. </p>
<p>Inflation = Preissteigerung<br />
Deflation = Preissenkung</p>
<p>Seit der Weihnachtsvorlesung v. H.W. Sinn zu den Geldüberhängen der Notenbanken warte ich auf das Ereignis, welches per Buchungssatz nachvollziehbar den Weg aus den Geldspeichern in den Massenmarkt öffnet &#8211; mit der Folge von hässlichen Preissteigerungen. </p>
<p>Zuletzt erleben wir einen Wechselkursverlust des Euro als Ursache für Energiepreissteigerungen, während die Preissteigerungen der Anlageklassen der letzten Jahre unter aktuellen Marktproblemen leiden.</p>
<p>Lassen Sie sich nicht verbrennen,<br />
Ihren guten Willen möchte ich ausdrücklich anerkennen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265168</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 11:45:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25857#comment-265168</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Stoertebekker

„Um diese Geister in die Flasche zu bringen, bräuchte es ein differenziertes Verständnis von Inflation und marktbasierter Teuerung.“

Aber das gibt es doch im Groben: Die Teuerungsrate ist mittel- und langfristig hochgradig mit der Steigerungsrate der gesamtwirtschaftlichen  Lohnstückkosten korreliert.
Das ist zwar hochaggregiert, aber trotzdem da.

Externe Schocks sind externe Schocks.

Auf zweites hat die ZB keinen Einfluss, auf erstes sehr indirekt über die (eingebildete?) Konjunktursteuerung via Zinssetzung. Der Preis der Inflationsbekämpfung kann dann schnell steigende Arbeitslosigkeit sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Stoertebekker</p>
<p>„Um diese Geister in die Flasche zu bringen, bräuchte es ein differenziertes Verständnis von Inflation und marktbasierter Teuerung.“</p>
<p>Aber das gibt es doch im Groben: Die Teuerungsrate ist mittel- und langfristig hochgradig mit der Steigerungsrate der gesamtwirtschaftlichen  Lohnstückkosten korreliert.<br />
Das ist zwar hochaggregiert, aber trotzdem da.</p>
<p>Externe Schocks sind externe Schocks.</p>
<p>Auf zweites hat die ZB keinen Einfluss, auf erstes sehr indirekt über die (eingebildete?) Konjunktursteuerung via Zinssetzung. Der Preis der Inflationsbekämpfung kann dann schnell steigende Arbeitslosigkeit sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265167</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 11:37:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25857#comment-265167</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

Korrektur:

… Investitionen ihre nötigen Auslastungen kannibalisieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151">Christian Anders</a>.</p>
<p>Korrektur:</p>
<p>… Investitionen ihre nötigen Auslastungen kannibalisieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stoertebekker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265166</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebekker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 11:36:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25857#comment-265166</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Ch Anders

Alles richtig. Mir ginge es aber zunächst nicht um die Menschen auf der Straße, sondern um Politik-/ZB-/Wissenschaftsdiskussion im Sinne Ihres WER handelt jetzt eigentlich WIE.  Meine Wahrnehmung ist, dass aktuell die ZBs eigentlich nicht Zinsen erhöhen wollen, aber die selbst gerufenen Geister nicht mehr in die Flasche kommen. 

Geist I ist das kommunizierte Selbstverständnis der ZBs, Inflation steuern/beeinflussen zu können (aus historischem Kontext begründet, ggfs aktuell nicht passend)
Geist II ist das politische-Kaste-Selbstverständnis, was tun zu müssen, weil das Wahlvolk unruhig wird und da kommt Geist I sehr gelegen. 

Um diese Geister in die Flasche zu bringen, bräuchte es ein differenziertes Verständnis von Inflation und marktbasierter Teuerung. Das sollte die Politik eigentlich interessieren. Nur, wenn die bei den Experten der ZB nachfragen, wie man das untersuchen könnte, beißt sich die Katze in den Schwanz. 

Deshalb wäre eine von Medien/Wissenschaft getriebene differenzierte Diskussion (auch um Messansätze) sinnvoll. Und ich kann mir sogar vorstellen, dass nach dieser Phase der Ratlosigkeit bzgl der wirtschaftlichen Entwicklung das sogar beginnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Ch Anders</p>
<p>Alles richtig. Mir ginge es aber zunächst nicht um die Menschen auf der Straße, sondern um Politik-/ZB-/Wissenschaftsdiskussion im Sinne Ihres WER handelt jetzt eigentlich WIE.  Meine Wahrnehmung ist, dass aktuell die ZBs eigentlich nicht Zinsen erhöhen wollen, aber die selbst gerufenen Geister nicht mehr in die Flasche kommen. </p>
<p>Geist I ist das kommunizierte Selbstverständnis der ZBs, Inflation steuern/beeinflussen zu können (aus historischem Kontext begründet, ggfs aktuell nicht passend)<br />
Geist II ist das politische-Kaste-Selbstverständnis, was tun zu müssen, weil das Wahlvolk unruhig wird und da kommt Geist I sehr gelegen. </p>
<p>Um diese Geister in die Flasche zu bringen, bräuchte es ein differenziertes Verständnis von Inflation und marktbasierter Teuerung. Das sollte die Politik eigentlich interessieren. Nur, wenn die bei den Experten der ZB nachfragen, wie man das untersuchen könnte, beißt sich die Katze in den Schwanz. </p>
<p>Deshalb wäre eine von Medien/Wissenschaft getriebene differenzierte Diskussion (auch um Messansätze) sinnvoll. Und ich kann mir sogar vorstellen, dass nach dieser Phase der Ratlosigkeit bzgl der wirtschaftlichen Entwicklung das sogar beginnt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265165</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 11:36:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25857#comment-265165</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

„Stattdessen geht man den Problemen einfach aus dem Weg und hält die Geldmenge knapp.“

Den Problemen, denen Sie dadurch aus dem Weg zu gehen meinen, stehen aber x andere Probleme gegenüber, die sie dadurch erzeugen.

Das größte wäre, dass sie nur noch aus vorherigen Ersparnissen heraus investieren könnten und somit die nötige Auslastung von Investitionen sich selbst kannibalisiert.

Mal ganz davon ab, dass Sie behaupten, nicht steuernd eingreifen zu wollen, durch ein aktives Zentralmanagement der Geldmenge aber genau das tun würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151">Christian Anders</a>.</p>
<p>„Stattdessen geht man den Problemen einfach aus dem Weg und hält die Geldmenge knapp.“</p>
<p>Den Problemen, denen Sie dadurch aus dem Weg zu gehen meinen, stehen aber x andere Probleme gegenüber, die sie dadurch erzeugen.</p>
<p>Das größte wäre, dass sie nur noch aus vorherigen Ersparnissen heraus investieren könnten und somit die nötige Auslastung von Investitionen sich selbst kannibalisiert.</p>
<p>Mal ganz davon ab, dass Sie behaupten, nicht steuernd eingreifen zu wollen, durch ein aktives Zentralmanagement der Geldmenge aber genau das tun würden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Felix		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265163</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 11:23:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25857#comment-265163</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

Hallo herr Anders,

zunächst, wenn ich sage, &quot;es entsteht keine Inflation, wenn die Geldmenge dafür fehlt&quot;, ist das nicht falsch, denn was nicht entsteht, ist eben Inflation, sondern partielle Teuerung.

Aber mal weg von den sprachlichen Spielchen, zu Kern der Sache:

Sie nennen vollkommen zurecht die Umlaufgeschwindigkeit. Logisch: wir sind alleine hier 83 Mio Menschen die übers Jahr Milliarden Entscheidungen treffen. Diese &quot;Mechanik&quot; ist zu komplex, um sie zu steuern. 
Stattdessen geht man den Problemen einfach aus dem Weg und hält die Geldmenge knapp.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151">Christian Anders</a>.</p>
<p>Hallo herr Anders,</p>
<p>zunächst, wenn ich sage, &#8220;es entsteht keine Inflation, wenn die Geldmenge dafür fehlt&#8221;, ist das nicht falsch, denn was nicht entsteht, ist eben Inflation, sondern partielle Teuerung.</p>
<p>Aber mal weg von den sprachlichen Spielchen, zu Kern der Sache:</p>
<p>Sie nennen vollkommen zurecht die Umlaufgeschwindigkeit. Logisch: wir sind alleine hier 83 Mio Menschen die übers Jahr Milliarden Entscheidungen treffen. Diese &#8220;Mechanik&#8221; ist zu komplex, um sie zu steuern.<br />
Stattdessen geht man den Problemen einfach aus dem Weg und hält die Geldmenge knapp.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Felix		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265155</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 10:01:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25857#comment-265155</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265145&quot;&gt;Stoertebekker&lt;/a&gt;.

Das sehe ich auch so. Volle Zustimmung. Nur ist das alles normales wirtschaften. Damit wird und wurde man immer fertig. Mit den Zentralbanken kommt ein neues Problem ins Spiel, gegen das man machtlos ist: wenn sie die Geldmengen ausweiten, damit alles weiterhin gekauft werden kann und eine Rezession abgewendet oder gemildert wird, mag dies ein guter Zweck sein, aber die Wirkung ist fatal:

Alle Menschen mit fixem Einkommen, Arbeitnehmer, Rentner, Pensionäre, verlieren Kaufkraft, die sie nicht ersetzen können und Ersparnisse in Nominalwerten, verlieren anteilig an Wert.

Alle, die Zugang zu dem neuen billigen Geld haben, haben dagegen die Möglichkeit, auf Kredit in zusätzliches Sachvermögen zu investieren. 
Die zweite Gruppe wird immer reicher, die erste Gruppe immer ärmer.

Wohnen wird unbezahlbar, Familien trifft es naturgemäß am härtesten - eine Gesellschaft schafft sich selbst ab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265145">Stoertebekker</a>.</p>
<p>Das sehe ich auch so. Volle Zustimmung. Nur ist das alles normales wirtschaften. Damit wird und wurde man immer fertig. Mit den Zentralbanken kommt ein neues Problem ins Spiel, gegen das man machtlos ist: wenn sie die Geldmengen ausweiten, damit alles weiterhin gekauft werden kann und eine Rezession abgewendet oder gemildert wird, mag dies ein guter Zweck sein, aber die Wirkung ist fatal:</p>
<p>Alle Menschen mit fixem Einkommen, Arbeitnehmer, Rentner, Pensionäre, verlieren Kaufkraft, die sie nicht ersetzen können und Ersparnisse in Nominalwerten, verlieren anteilig an Wert.</p>
<p>Alle, die Zugang zu dem neuen billigen Geld haben, haben dagegen die Möglichkeit, auf Kredit in zusätzliches Sachvermögen zu investieren.<br />
Die zweite Gruppe wird immer reicher, die erste Gruppe immer ärmer.</p>
<p>Wohnen wird unbezahlbar, Familien trifft es naturgemäß am härtesten &#8211; eine Gesellschaft schafft sich selbst ab.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265151</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 09:54:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25857#comment-265151</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265137&quot;&gt;Felix&lt;/a&gt;.

@Felix

„Wenn sich eine Verknappung des Angebots ergibt (z.B. Lieferketten), löst dies in einem ordentlichen Geldsystem trotzdem keine flächendeckende Inflation aus, weil die Geldmenge gar nicht da ist, um höhere Preise zu zahlen.“

Da haben Sie „Inflation‘“ und „Teuerung“ aber genau so benutzt, wie Sie es vorher für falsch erklärt haben.

Was Sie schreiben, ist dennoch logisch richtig: 
Wäre die Menge an Zahlungsmitteln konstant, würden gezahlte(!) Preissteigerung an einer Stelle durch Nachfragerückgang an anderer Stelle kompensiert werden.

FALLS die Umlaufgeschwindigkeit sich nicht ändert und FALLS die Menschen nicht im Angesicht von Erwartungen steigender Preise ihre Ersparnisse angehen und FALLS nicht durch Nachfragerückgang an einer Stelle dort Arbeitslosigkeit entsteht, die als neuer Nachfragerückgang woanders hin und/oder auf sich selbst zurückkoppelt…

Drei mal FALLS, darauf zurückzuführen, dass Menschen als Individuen und als Gruppen ihr Verhalten bei hoher Teuerung wahrscheinlich ändern und Einkommen brauchen, um nachzufragen.

Diese ohnehin komplexe Gemengelage hat eine enorme zusätzliche Komplikation, wenn die Menge an Zahlungsmitteln eben NICHT konstant ist, wie Sie es für ein „ordentliches Geldsystem“ fordern.

Und jetzt erklären Sie mal, wie ein Verständnis der hinter o. g. liegenden Mechanismen verbessert wird, wenn Geldmengensteigerung „Inflation“ heißt und das, was heute allgemein Inflation heißt, „Teuerung“ heißen würde?
Dadurch wird nichts geklärt, nichts besser verständlich, dieselben (Fehl)schlüsse wie aktuell würden gezogen. Es hieße bloß alles anders.

Es geht Ihnen doch um was anderes: 
Die von Ihnen unterstellte Disfunktionalität des vorliegenden Geldsystems zu illustrieren, die Ihrer Meinung nach an der endogenen Steuerung der Menge an Zahlungsmitteln liegt. Sie glauben, dabei würde es helfen, wenn die Menschen „Inflation“ als Begriff für ein Aufblähen der Geldmenge verstünden.

Dass für die Menschen aber lebenspraktisch viel relevanter ist, was morgen wie viel mehr oder weniger als heute kostet, diesen Umstand kriegen Sie durch ein anderes Wording nicht weg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265137">Felix</a>.</p>
<p>@Felix</p>
<p>„Wenn sich eine Verknappung des Angebots ergibt (z.B. Lieferketten), löst dies in einem ordentlichen Geldsystem trotzdem keine flächendeckende Inflation aus, weil die Geldmenge gar nicht da ist, um höhere Preise zu zahlen.“</p>
<p>Da haben Sie „Inflation‘“ und „Teuerung“ aber genau so benutzt, wie Sie es vorher für falsch erklärt haben.</p>
<p>Was Sie schreiben, ist dennoch logisch richtig:<br />
Wäre die Menge an Zahlungsmitteln konstant, würden gezahlte(!) Preissteigerung an einer Stelle durch Nachfragerückgang an anderer Stelle kompensiert werden.</p>
<p>FALLS die Umlaufgeschwindigkeit sich nicht ändert und FALLS die Menschen nicht im Angesicht von Erwartungen steigender Preise ihre Ersparnisse angehen und FALLS nicht durch Nachfragerückgang an einer Stelle dort Arbeitslosigkeit entsteht, die als neuer Nachfragerückgang woanders hin und/oder auf sich selbst zurückkoppelt…</p>
<p>Drei mal FALLS, darauf zurückzuführen, dass Menschen als Individuen und als Gruppen ihr Verhalten bei hoher Teuerung wahrscheinlich ändern und Einkommen brauchen, um nachzufragen.</p>
<p>Diese ohnehin komplexe Gemengelage hat eine enorme zusätzliche Komplikation, wenn die Menge an Zahlungsmitteln eben NICHT konstant ist, wie Sie es für ein „ordentliches Geldsystem“ fordern.</p>
<p>Und jetzt erklären Sie mal, wie ein Verständnis der hinter o. g. liegenden Mechanismen verbessert wird, wenn Geldmengensteigerung „Inflation“ heißt und das, was heute allgemein Inflation heißt, „Teuerung“ heißen würde?<br />
Dadurch wird nichts geklärt, nichts besser verständlich, dieselben (Fehl)schlüsse wie aktuell würden gezogen. Es hieße bloß alles anders.</p>
<p>Es geht Ihnen doch um was anderes:<br />
Die von Ihnen unterstellte Disfunktionalität des vorliegenden Geldsystems zu illustrieren, die Ihrer Meinung nach an der endogenen Steuerung der Menge an Zahlungsmitteln liegt. Sie glauben, dabei würde es helfen, wenn die Menschen „Inflation“ als Begriff für ein Aufblähen der Geldmenge verstünden.</p>
<p>Dass für die Menschen aber lebenspraktisch viel relevanter ist, was morgen wie viel mehr oder weniger als heute kostet, diesen Umstand kriegen Sie durch ein anderes Wording nicht weg.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stoertebekker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265145</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebekker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 09:45:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=25857#comment-265145</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265137&quot;&gt;Felix&lt;/a&gt;.

@Felix

Na, uns liest hier ja sonst vermutlich niemand mehr. Bin bzgl. Inflation - wie schon gesagt - komplett bei Ihnen. Für mich gibt&#039;s dahinter aber keine Verschwörung, sondern eine schleichende Verwischung der Begrifflichkeiten und vielleicht auch schlicht ein Weiterlaufen von Entwicklungen.

Zentralbanken sind mal als Inflationswächter (Inflation als (Über)Geldmengenausweitung) beauftragt worden. Hatte vermutlich seine Berechtigung. Nun hat sich im Laufe der Zeit die Wirkung der geldpolitischen Maßnahmen (Zinsen der ZBs, QE/QT) als zumindest nicht im beabsichtigten Sinne messbar herausgestellt. Konsequenz wäre eine Diskussion der Rolle der ZBs. Wollen die natürlich nicht. Stattdessen hat sich sowas wie eine Komplettfixierung der Wirtschaftskommunikation der Politik/Medien auf die ZB als Sonne im Wirtschaftsuniversum herausgebildet...

Und auf der anderen Seite läuft die Realwirtschaft nach ihren Regeln. Angebot-/Nachfrage bestimmen Preise, Supply chains werden optimiert/repariert, Working Capital mal hoch-/mal runtergefahren usw. Dieses REALE Handeln der Spieler im System beeinflusst die Preise - nur interessiert das in der ZB-fixierten Kommunikation nicht/kaum. 

Wir hatten Corona und wetterbedingte Werkssschließungen für Basischemikalien in Texas (Produktionsausfälle), Supply-Chain-Verzerrungen par excellence, Gasknappheit VOR Kriegsbeginn (höhere Preise) und jetzt ist Krieg. Und wir diskutieren allen Ernstes, dass 0,5% oder 0,75%-Zinserhöhungen die Wirtschaft kollabieren lassen. Was soll man da noch sagen? Komplette Wahrnehmungsverzerrung Richtung Zentralbanken...

Glücklicherweise interessiert das die Realwirtschaft nur wenig. (Ok, die knapp vor der Insolvenz stehenden Unternehmen schon. Das ist marktwirtschaftlich aber ok. Und die Entwicklungsländer, die ggfs. in Schieflage kommen, sterben aktuell am hohen USD-Kurs [10-15%-Veränderung!!], nicht an 0,5% mehr Zinsen.)

PS Höhere Energiepreise fressen sich natürlich durch die Wertschöpfungsketten und verteuern sehr viele/alle Produkte und dadurch kann der Eindruck einer breiten Preissteigerung (=Inflation) entstehen. Aus meiner Sicht ist das schlicht Anpassung auf ein höherers Preisniveau durch Angebots-/Nachfrageverschiebung. LNG ist nun mal teurer als piped gas. Andere Rohstoffkosten - andere Produktkosten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/staatsfinanzierung-muss-inflationaer-wirken/#comment-265137">Felix</a>.</p>
<p>@Felix</p>
<p>Na, uns liest hier ja sonst vermutlich niemand mehr. Bin bzgl. Inflation &#8211; wie schon gesagt &#8211; komplett bei Ihnen. Für mich gibt&#8217;s dahinter aber keine Verschwörung, sondern eine schleichende Verwischung der Begrifflichkeiten und vielleicht auch schlicht ein Weiterlaufen von Entwicklungen.</p>
<p>Zentralbanken sind mal als Inflationswächter (Inflation als (Über)Geldmengenausweitung) beauftragt worden. Hatte vermutlich seine Berechtigung. Nun hat sich im Laufe der Zeit die Wirkung der geldpolitischen Maßnahmen (Zinsen der ZBs, QE/QT) als zumindest nicht im beabsichtigten Sinne messbar herausgestellt. Konsequenz wäre eine Diskussion der Rolle der ZBs. Wollen die natürlich nicht. Stattdessen hat sich sowas wie eine Komplettfixierung der Wirtschaftskommunikation der Politik/Medien auf die ZB als Sonne im Wirtschaftsuniversum herausgebildet&#8230;</p>
<p>Und auf der anderen Seite läuft die Realwirtschaft nach ihren Regeln. Angebot-/Nachfrage bestimmen Preise, Supply chains werden optimiert/repariert, Working Capital mal hoch-/mal runtergefahren usw. Dieses REALE Handeln der Spieler im System beeinflusst die Preise &#8211; nur interessiert das in der ZB-fixierten Kommunikation nicht/kaum. </p>
<p>Wir hatten Corona und wetterbedingte Werkssschließungen für Basischemikalien in Texas (Produktionsausfälle), Supply-Chain-Verzerrungen par excellence, Gasknappheit VOR Kriegsbeginn (höhere Preise) und jetzt ist Krieg. Und wir diskutieren allen Ernstes, dass 0,5% oder 0,75%-Zinserhöhungen die Wirtschaft kollabieren lassen. Was soll man da noch sagen? Komplette Wahrnehmungsverzerrung Richtung Zentralbanken&#8230;</p>
<p>Glücklicherweise interessiert das die Realwirtschaft nur wenig. (Ok, die knapp vor der Insolvenz stehenden Unternehmen schon. Das ist marktwirtschaftlich aber ok. Und die Entwicklungsländer, die ggfs. in Schieflage kommen, sterben aktuell am hohen USD-Kurs [10-15%-Veränderung!!], nicht an 0,5% mehr Zinsen.)</p>
<p>PS Höhere Energiepreise fressen sich natürlich durch die Wertschöpfungsketten und verteuern sehr viele/alle Produkte und dadurch kann der Eindruck einer breiten Preissteigerung (=Inflation) entstehen. Aus meiner Sicht ist das schlicht Anpassung auf ein höherers Preisniveau durch Angebots-/Nachfrageverschiebung. LNG ist nun mal teurer als piped gas. Andere Rohstoffkosten &#8211; andere Produktkosten.</p>
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