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	Kommentare zu: &#8220;So sanieren wir die Welt&#173;wirt&#173;schaft&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 24 Jun 2020 15:43:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jens Happel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-24541</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens Happel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 12:28:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich denke der Artikel spricht die relevanten Probleme an, bei einigen Lösungsvorschlägen glaube ich, dass sie zu kurz greifen.

Speziell zur Verschuldung der Staaten. 

In unserem Giralgeldsystem sind die Schulden und die Geldbestände die beiden Seiten der gleichen Münze. Das Bargeld macht weniger als 20% aus, das lasse ich mal außen vor.
Es ist Prinzip bedingt nie genug Geld da, da bei der Giralgeldschöpfung die Zinsen nicht mitgeschöpft werden. Deswegen muss die Geldmenge und damit die Schuldmenge kontinuierlich wachsen. Dies wird im Prinzip auch von allen VWLern so gesehen. 2% Inflation gilt allgemein eigentlich als unkritisch.

Dies bedeutet aber auch, dass sich jedes Jahr auf neue jemand bereit erklären muss MEHR neue Schulden zu machen als, dass alte Schulden getilgt werden.

Ich will jetzt in keinster Weise einer ausufernden Staatsverschuldung, das Wort reden, aber irgendjemand muss stets mehr neue Schulden machen.

Prädestiniert für Schulden sind eigentlich die Unternehmen, da diese mit diesem (Schuld-) Geld investieren und so eine Rendite erzielen, die höher als die Zinsen für das Darlehen sind.
Somit haben Unternehmen eigentlich keine Probleme mit Schulden, solange sie diese klug investieren UND es ausreichend Wachstum gibt!!!

Zur Zeit ist es hingegen so, dass seit einigen Jahren die Unternehmen Nettosparer geworden sind und teilweise so viel Geld horten, dass sie nicht mehr wissen wohin damit. So gab es unzählige Aktienrückkaufprogramme teilweise haben Firmen gleich selbst eine Bank mit dem dem Geld gegründet, z.B. Fa. Trumpf.

Es stellt sich die Frage, warum die Firmen nicht investieren? Eine Umfrage der EZB lässt vermuten, dass die Nachfrage zu gering ist, was eigentlich für zu geringe Löhne spricht. Können wir diese erhöhen und trotzdem wettbewerbsfähig bleiben?

Deutschland löst sein &quot;Schuldenproblem&quot; über das Ausland, dieses verschuldet sich zunehmend bei uns. Die ist die Kehrseite des Exportweltmeisters. Ihre Ausführung über die nötigen Schuldenschnitte zeigt, dass dieses Model auch nicht nachhaltig ist.

Alternativ könnten die Firmen höher besteuert werden, dies wird in der EU und USA aber kaum gelingen. Hier gibt es eher einen andauernden Unterbietungswettbewerb. Die EU mit ihrem nationalen Steuerdschungel bietet hier zudem viele Möglichkeiten. 

Zur Zeit versucht die EU-Kommision unter deutscher Anleitung, die ganze EWU auf deutschen Kurs zu bringen. Sprich die EWU ist mittlerweile Nettoexporteur. Auch China, Japan und Korea sind Nettoexporteur. Einzige nennenswerte Nettoimporteuere sind die UK und die USA. So gesehen muss sich erst noch zeigen, ob die EWU bei den Brexit Verhandlungen am längeren Hebel sitzt oder ob die EWU ein Herr TurTur ist.

Der USA unter Trump wird keine andere &quot;Lösung&quot; bleiben, als dass der Staat sich weiter kräftig verschuldet, vor allem dann, wenn er mit seinen Steuersenkungsplänen ernst macht. Wie lange diese Verschuldungsorgie gut geht, die im übrigen die andere Seite des gigantischen Handelsdefizit der USA ist, ist in meinen Augen ungewiss.

Kurz. Ich glaube unsere derzeitiges Geldsystem ist nicht kompatibel mit der aktuell vorherrschenden Wirtschaftslehre und Politik.

Das größte Problem sind jedoch die extremen Handelsungleichgewichte, Sie sind die Ursache für die hohen Schulden diverser Staaten. Es zeugt in meinen Augen von ziemlicher Inkompetenz sich über die Schulden diverser Staaten zu beschweren, aber die Handelsungleichgewichte als absolut problemlos abtut. Hiermit meine ich nicht Sie Herr Stelter.

In die gleiche Richtung geht der Umgang mit Ricardo und dem Freihandel. Ricardo hatte völlig Recht mit den komperativen Vorteilen, aber er ging aber von einer ausgeglichenen Handelsbilanz aus, den es wurden ja von beiden Seiten genau die Waren getauscht, die benötigt wurden. Abgesehen davon ging er vom Goldautomatismus aus. Außerdem setze Ricardo voraus, dass alle Waren, die produziert wurden, auch konsumiert werden und in beiden Volkswirtschaften Vollbeschäftigung herrschte. Den wenn ALLE das produzieren, was sie am besten können und dann die Waren die sie benötigen eintauschen, haben ALLE einen Vorteil davon. Er hat nicht gesagt, dass wir für unsere Waren beliebig viele grüne Scheine bekommen, auf die ein Spaßvogel Dollar geschrieben hat. Von diesen Scheinen kann die USA noch beliebig viele herstellen ;-)

Kurz, so wie wir den &quot;Freihandel&quot; organisieren und regeln, ist er ebenfalls nicht nachhaltig.

Ich behaupte keinesfalls eine Lösung zu haben, aber ich glaube ihre Lösungsvorschläge setzen auch nicht tief genug an.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Happel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke der Artikel spricht die relevanten Probleme an, bei einigen Lösungsvorschlägen glaube ich, dass sie zu kurz greifen.</p>
<p>Speziell zur Verschuldung der Staaten. </p>
<p>In unserem Giralgeldsystem sind die Schulden und die Geldbestände die beiden Seiten der gleichen Münze. Das Bargeld macht weniger als 20% aus, das lasse ich mal außen vor.<br />
Es ist Prinzip bedingt nie genug Geld da, da bei der Giralgeldschöpfung die Zinsen nicht mitgeschöpft werden. Deswegen muss die Geldmenge und damit die Schuldmenge kontinuierlich wachsen. Dies wird im Prinzip auch von allen VWLern so gesehen. 2% Inflation gilt allgemein eigentlich als unkritisch.</p>
<p>Dies bedeutet aber auch, dass sich jedes Jahr auf neue jemand bereit erklären muss MEHR neue Schulden zu machen als, dass alte Schulden getilgt werden.</p>
<p>Ich will jetzt in keinster Weise einer ausufernden Staatsverschuldung, das Wort reden, aber irgendjemand muss stets mehr neue Schulden machen.</p>
<p>Prädestiniert für Schulden sind eigentlich die Unternehmen, da diese mit diesem (Schuld-) Geld investieren und so eine Rendite erzielen, die höher als die Zinsen für das Darlehen sind.<br />
Somit haben Unternehmen eigentlich keine Probleme mit Schulden, solange sie diese klug investieren UND es ausreichend Wachstum gibt!!!</p>
<p>Zur Zeit ist es hingegen so, dass seit einigen Jahren die Unternehmen Nettosparer geworden sind und teilweise so viel Geld horten, dass sie nicht mehr wissen wohin damit. So gab es unzählige Aktienrückkaufprogramme teilweise haben Firmen gleich selbst eine Bank mit dem dem Geld gegründet, z.B. Fa. Trumpf.</p>
<p>Es stellt sich die Frage, warum die Firmen nicht investieren? Eine Umfrage der EZB lässt vermuten, dass die Nachfrage zu gering ist, was eigentlich für zu geringe Löhne spricht. Können wir diese erhöhen und trotzdem wettbewerbsfähig bleiben?</p>
<p>Deutschland löst sein &#8220;Schuldenproblem&#8221; über das Ausland, dieses verschuldet sich zunehmend bei uns. Die ist die Kehrseite des Exportweltmeisters. Ihre Ausführung über die nötigen Schuldenschnitte zeigt, dass dieses Model auch nicht nachhaltig ist.</p>
<p>Alternativ könnten die Firmen höher besteuert werden, dies wird in der EU und USA aber kaum gelingen. Hier gibt es eher einen andauernden Unterbietungswettbewerb. Die EU mit ihrem nationalen Steuerdschungel bietet hier zudem viele Möglichkeiten. </p>
<p>Zur Zeit versucht die EU-Kommision unter deutscher Anleitung, die ganze EWU auf deutschen Kurs zu bringen. Sprich die EWU ist mittlerweile Nettoexporteur. Auch China, Japan und Korea sind Nettoexporteur. Einzige nennenswerte Nettoimporteuere sind die UK und die USA. So gesehen muss sich erst noch zeigen, ob die EWU bei den Brexit Verhandlungen am längeren Hebel sitzt oder ob die EWU ein Herr TurTur ist.</p>
<p>Der USA unter Trump wird keine andere &#8220;Lösung&#8221; bleiben, als dass der Staat sich weiter kräftig verschuldet, vor allem dann, wenn er mit seinen Steuersenkungsplänen ernst macht. Wie lange diese Verschuldungsorgie gut geht, die im übrigen die andere Seite des gigantischen Handelsdefizit der USA ist, ist in meinen Augen ungewiss.</p>
<p>Kurz. Ich glaube unsere derzeitiges Geldsystem ist nicht kompatibel mit der aktuell vorherrschenden Wirtschaftslehre und Politik.</p>
<p>Das größte Problem sind jedoch die extremen Handelsungleichgewichte, Sie sind die Ursache für die hohen Schulden diverser Staaten. Es zeugt in meinen Augen von ziemlicher Inkompetenz sich über die Schulden diverser Staaten zu beschweren, aber die Handelsungleichgewichte als absolut problemlos abtut. Hiermit meine ich nicht Sie Herr Stelter.</p>
<p>In die gleiche Richtung geht der Umgang mit Ricardo und dem Freihandel. Ricardo hatte völlig Recht mit den komperativen Vorteilen, aber er ging aber von einer ausgeglichenen Handelsbilanz aus, den es wurden ja von beiden Seiten genau die Waren getauscht, die benötigt wurden. Abgesehen davon ging er vom Goldautomatismus aus. Außerdem setze Ricardo voraus, dass alle Waren, die produziert wurden, auch konsumiert werden und in beiden Volkswirtschaften Vollbeschäftigung herrschte. Den wenn ALLE das produzieren, was sie am besten können und dann die Waren die sie benötigen eintauschen, haben ALLE einen Vorteil davon. Er hat nicht gesagt, dass wir für unsere Waren beliebig viele grüne Scheine bekommen, auf die ein Spaßvogel Dollar geschrieben hat. Von diesen Scheinen kann die USA noch beliebig viele herstellen ;-)</p>
<p>Kurz, so wie wir den &#8220;Freihandel&#8221; organisieren und regeln, ist er ebenfalls nicht nachhaltig.</p>
<p>Ich behaupte keinesfalls eine Lösung zu haben, aber ich glaube ihre Lösungsvorschläge setzen auch nicht tief genug an.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Jens Happel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gordon Rusch		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20533</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gordon Rusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 13:34:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr.Stelter,

zum Thema Produktivität muss man konsequent feststellen, dass diese in den Industrienationen wie Deutschland,UK oder Amerika nicht ins unendliche steigern kann. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo durch Robotik und Computertechnologien der Mensch nicht mehr gebraucht wird. Es werden also strukturell andere Wirtschaftsideen und Sozialideen gebraucht. Teil der Lösung kann nur ein bedingungsloses Grundeinkommen wie in Finnland sein und eine individuellere und kulturelle Schöpfung von Arbeit darstellen. Der Bevölkerung und den Staatlichen Führungsentscheidern muss klar werden, dass es von Grund auf neue Ansätze Bedarf. Richtig ist, dass es zu einem Schuldenschnitt kommen muss, der durch die Banken erbracht werden muss. Geschäftsbanken wie die Deutsche Bank müssen entschärft und danach abgewickelt werden. Diese Banken werden in Zukunft entweder ein neues Geschäftsmodell brauchen oder aus systemtechnischen Gründen Pleite gehen. Ein Wirtschaftskreislauf der die Gelder in Bankenbilanzen mit Derivaten führt, ist nicht produktiv und effektiv. Zur Rolle von Zentralbanken und Helikopter Geld muss man zum Ergebnis kommen, dass diese Lösung aus politischen Gründen unabwendbar ist und den Abschluss des Geldexperiments bildet. Der Euro ist gescheitert und es werden Schuldenschnitte und eine Umverteilung der Schulden kommen müssen. Aber es ist wichtig eine neue Ebene in der Wirtschaft und eine Umsteuerung der Investition zu erreichen. Ein weiter so in Form von Zentralismus und nicht nachhaltigem Handeln und Wirtschaften geht nicht mehr. Man kann aus den Kernländern und wirtschaftlich starken Regionen und Leuchttürmen nichts mehr raus holen. Ein komplettes Umsteuern ist anabdingbar. Die Vernunft in der Politik wird einsetzen und ist alternativlos. Nach dem Helikoptergeld, dem Schuldenschnitt,der Währungsreform und der Umverteilung hin zur Unter und Mittelschicht ist aus Sozialpolitischen Gründen sinnvoll. Danach müssen wieder wirtschaftliche Vernunft greifen: Niedrige Realzinsen, Nationale Finanzpolitik, Wachstumsimpulse, Gesundung der Gesellschaft und eine Vereinfachte Steuer und Sozialpolitik. Wir befinden uns am Ende des abgeflachten Wachstumszykluses  und des Schuldenturms.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr.Stelter,</p>
<p>zum Thema Produktivität muss man konsequent feststellen, dass diese in den Industrienationen wie Deutschland,UK oder Amerika nicht ins unendliche steigern kann. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo durch Robotik und Computertechnologien der Mensch nicht mehr gebraucht wird. Es werden also strukturell andere Wirtschaftsideen und Sozialideen gebraucht. Teil der Lösung kann nur ein bedingungsloses Grundeinkommen wie in Finnland sein und eine individuellere und kulturelle Schöpfung von Arbeit darstellen. Der Bevölkerung und den Staatlichen Führungsentscheidern muss klar werden, dass es von Grund auf neue Ansätze Bedarf. Richtig ist, dass es zu einem Schuldenschnitt kommen muss, der durch die Banken erbracht werden muss. Geschäftsbanken wie die Deutsche Bank müssen entschärft und danach abgewickelt werden. Diese Banken werden in Zukunft entweder ein neues Geschäftsmodell brauchen oder aus systemtechnischen Gründen Pleite gehen. Ein Wirtschaftskreislauf der die Gelder in Bankenbilanzen mit Derivaten führt, ist nicht produktiv und effektiv. Zur Rolle von Zentralbanken und Helikopter Geld muss man zum Ergebnis kommen, dass diese Lösung aus politischen Gründen unabwendbar ist und den Abschluss des Geldexperiments bildet. Der Euro ist gescheitert und es werden Schuldenschnitte und eine Umverteilung der Schulden kommen müssen. Aber es ist wichtig eine neue Ebene in der Wirtschaft und eine Umsteuerung der Investition zu erreichen. Ein weiter so in Form von Zentralismus und nicht nachhaltigem Handeln und Wirtschaften geht nicht mehr. Man kann aus den Kernländern und wirtschaftlich starken Regionen und Leuchttürmen nichts mehr raus holen. Ein komplettes Umsteuern ist anabdingbar. Die Vernunft in der Politik wird einsetzen und ist alternativlos. Nach dem Helikoptergeld, dem Schuldenschnitt,der Währungsreform und der Umverteilung hin zur Unter und Mittelschicht ist aus Sozialpolitischen Gründen sinnvoll. Danach müssen wieder wirtschaftliche Vernunft greifen: Niedrige Realzinsen, Nationale Finanzpolitik, Wachstumsimpulse, Gesundung der Gesellschaft und eine Vereinfachte Steuer und Sozialpolitik. Wir befinden uns am Ende des abgeflachten Wachstumszykluses  und des Schuldenturms.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20294</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2016 08:20:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20291&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

Wir müssen dieses Thema nicht ewig weitertreiben.

Nur soviel noch dazu:

Es spielt vieles zusammen für die relative Nachfrageschwäche bezüglich des Angebots (Produktion).

Der demografische Faktor steht für mindestens zwei Ursachen:

Sättigung und Alterssparen.

Vielfach zu geringe Einkommen, war hier nicht das Thema, ist aber  auch ein Faktor.

Dazu ist zu sagen:

Wenn eine Gesellschaft aufgrund der Globalisierung und Demografie ihre Ressourcen anders einsetzt, weg von der Güterherstellung hin zu den weniger produktiven Dienstleistungen, dann ist das NOTWENDIGERWEISE mit einer Spreizung der Einkommen und einer Änderung des gesamtwirtschaftlichen Nachfrage verbunden. 

Kurzum, das alles und mehr bestimmt das Wachstum und damit die Fähigkeit, der Verschuldung zu entkommen.

Welchem Faktor im Mix der Faktoren welche Bedeutung zukommt, ist eine andere Frage.

Sättigung mit Blick auf die BESTEHENDEN Angebotsstrukuren ist definitiv ein gewichtiger Faktor.

Das ist es nun aber aus meiner Sicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20291">Rob</a>.</p>
<p>Wir müssen dieses Thema nicht ewig weitertreiben.</p>
<p>Nur soviel noch dazu:</p>
<p>Es spielt vieles zusammen für die relative Nachfrageschwäche bezüglich des Angebots (Produktion).</p>
<p>Der demografische Faktor steht für mindestens zwei Ursachen:</p>
<p>Sättigung und Alterssparen.</p>
<p>Vielfach zu geringe Einkommen, war hier nicht das Thema, ist aber  auch ein Faktor.</p>
<p>Dazu ist zu sagen:</p>
<p>Wenn eine Gesellschaft aufgrund der Globalisierung und Demografie ihre Ressourcen anders einsetzt, weg von der Güterherstellung hin zu den weniger produktiven Dienstleistungen, dann ist das NOTWENDIGERWEISE mit einer Spreizung der Einkommen und einer Änderung des gesamtwirtschaftlichen Nachfrage verbunden. </p>
<p>Kurzum, das alles und mehr bestimmt das Wachstum und damit die Fähigkeit, der Verschuldung zu entkommen.</p>
<p>Welchem Faktor im Mix der Faktoren welche Bedeutung zukommt, ist eine andere Frage.</p>
<p>Sättigung mit Blick auf die BESTEHENDEN Angebotsstrukuren ist definitiv ein gewichtiger Faktor.</p>
<p>Das ist es nun aber aus meiner Sicht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20291</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2016 06:38:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20284&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Die Unterschiede zur Nachkriegszeit sind in der Tat sehr groß. Ich widerspreche aber dass man bei *uns* von Sättigung sprechen kann. Alterssparen ist *eine* Ursache (quasi zu hohe Sparquote), aber andererseits auch: vielfach zu geringe Einkommen, um die Nachfrage beleben zu können. Nicht von ungefähr gibt es die Helikopterdiskussion.
Ich gebe auch zu bedenken, dass neuere Studien des IMF darlegen, dass Gesellschaften mit geringerer Ungleichheit volkswirtschaftlich besser dastehen.

Ihr letzter Satz ist etwas deplatziert. Auch wenn ich Fehlallokationen nun mehr im Blick habe (und es noch weiter durchdenken muss), ändert das nichts an der Beurteilung, dass die ungleiche Kaufkraftverteilung (und die entsprechend überhöhte Sparquote bei den höheren zwei Einkommensdezilen) in starkem Maße die schwache Nachfrage bestimmt.

Nachtrag zu Wachstum: im Vergleich zu damals und heute sollte man das Wachstum pro Kopf auch im Blick haben, denn sonst wird die Wahrnehmung verzerrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20284">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Die Unterschiede zur Nachkriegszeit sind in der Tat sehr groß. Ich widerspreche aber dass man bei *uns* von Sättigung sprechen kann. Alterssparen ist *eine* Ursache (quasi zu hohe Sparquote), aber andererseits auch: vielfach zu geringe Einkommen, um die Nachfrage beleben zu können. Nicht von ungefähr gibt es die Helikopterdiskussion.<br />
Ich gebe auch zu bedenken, dass neuere Studien des IMF darlegen, dass Gesellschaften mit geringerer Ungleichheit volkswirtschaftlich besser dastehen.</p>
<p>Ihr letzter Satz ist etwas deplatziert. Auch wenn ich Fehlallokationen nun mehr im Blick habe (und es noch weiter durchdenken muss), ändert das nichts an der Beurteilung, dass die ungleiche Kaufkraftverteilung (und die entsprechend überhöhte Sparquote bei den höheren zwei Einkommensdezilen) in starkem Maße die schwache Nachfrage bestimmt.</p>
<p>Nachtrag zu Wachstum: im Vergleich zu damals und heute sollte man das Wachstum pro Kopf auch im Blick haben, denn sonst wird die Wahrnehmung verzerrt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20288</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2016 02:37:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20278&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ich sehe es genauso. Wir können es nicht wiederholen, weil Demografie und schwache Produktivitätszuwächse dagegen sprechen. Die Schuldenlast wirkt verstärkend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20278">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ich sehe es genauso. Wir können es nicht wiederholen, weil Demografie und schwache Produktivitätszuwächse dagegen sprechen. Die Schuldenlast wirkt verstärkend.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20284</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 23:01:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Rob

Nachtrag:

Ihr Verweis  mit „Siehe heute“ auf heute ist der Fehler, den Sie begehen.

Die fundamentalen realen Unterschiede zu gestern (unmittelbare Nachkriegszeit) sind so GROSS, dass sie das überspielen, was heute so wie gestern ist.

Sehen die nicht, die gestern Gelerntes, das für gestern richtig war, heute als Heilmittel anpreisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rob</p>
<p>Nachtrag:</p>
<p>Ihr Verweis  mit „Siehe heute“ auf heute ist der Fehler, den Sie begehen.</p>
<p>Die fundamentalen realen Unterschiede zu gestern (unmittelbare Nachkriegszeit) sind so GROSS, dass sie das überspielen, was heute so wie gestern ist.</p>
<p>Sehen die nicht, die gestern Gelerntes, das für gestern richtig war, heute als Heilmittel anpreisen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20283</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 22:51:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Rob

Natürlich gibt es keine Gesellschaft, die so „gesättigt“ ist, dass überhaupt keine Bedarf an Waren bzw. Produkten besteht. 

Es gibt aber „reiche“ Gesellschaften, deren Bevölkerung derart wenige Produkte kaufen, dass man sehr wohl von Sättigung sprechen kann (und anderen Ursachen, wie Alterssparen). 

Das ist FAKT (mit Bezug auf das bestehende Warenangebot)

 Diese Gesellschaften sind alternde Gesellschaften. 

Selbst, wenn man alles richtet, geordnete Entschuldung etc., wird es die Wachstumsraten der unmittelbaren Nachkriegsjahre der USA dort wie auch in den anderen entwickelten Volkswirtschaften  auf lange Zeit auch nicht annähernd geben.

Wir können nicht aus den Schulden herauswachsen.

Das ist Floskeln nicht wegzudiskutieren.

Wenn Sie mir das nicht abnehmen wollen, dann  lassen Sie sich das hier am Blog von anderen bestätigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rob</p>
<p>Natürlich gibt es keine Gesellschaft, die so „gesättigt“ ist, dass überhaupt keine Bedarf an Waren bzw. Produkten besteht. </p>
<p>Es gibt aber „reiche“ Gesellschaften, deren Bevölkerung derart wenige Produkte kaufen, dass man sehr wohl von Sättigung sprechen kann (und anderen Ursachen, wie Alterssparen). </p>
<p>Das ist FAKT (mit Bezug auf das bestehende Warenangebot)</p>
<p> Diese Gesellschaften sind alternde Gesellschaften. </p>
<p>Selbst, wenn man alles richtet, geordnete Entschuldung etc., wird es die Wachstumsraten der unmittelbaren Nachkriegsjahre der USA dort wie auch in den anderen entwickelten Volkswirtschaften  auf lange Zeit auch nicht annähernd geben.</p>
<p>Wir können nicht aus den Schulden herauswachsen.</p>
<p>Das ist Floskeln nicht wegzudiskutieren.</p>
<p>Wenn Sie mir das nicht abnehmen wollen, dann  lassen Sie sich das hier am Blog von anderen bestätigen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20280</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 21:26:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20263&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

&#062; Es war das WACHSTUM, das durch die Produktion von und Massenversorgung mit vor allem langlebigen Wirtschaftsgütern, wie Automobilen, Kühlschränken, Waschmaschinen etc. erzielt wurde. 

Dieses Wachstum wäre aber ohne die Entschuldung über die hohen Spitzensteuersätze ziemlich begrenzt, weil weniger ausgegeben werden könnte. Siehe heute.

&#062; Das ist NICHT reproduzierbar mit/für eine warengesättigte alternde Gesellschaft.

Es gibt keine warengesättigte Gesellschaft. Nirgendwo. Viele Leute würden sich gerne (z.B.) ein größeres Auto kaufen, wenn sie das Geld dafür hätten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20263">Rob</a>.</p>
<p>&gt; Es war das WACHSTUM, das durch die Produktion von und Massenversorgung mit vor allem langlebigen Wirtschaftsgütern, wie Automobilen, Kühlschränken, Waschmaschinen etc. erzielt wurde. </p>
<p>Dieses Wachstum wäre aber ohne die Entschuldung über die hohen Spitzensteuersätze ziemlich begrenzt, weil weniger ausgegeben werden könnte. Siehe heute.</p>
<p>&gt; Das ist NICHT reproduzierbar mit/für eine warengesättigte alternde Gesellschaft.</p>
<p>Es gibt keine warengesättigte Gesellschaft. Nirgendwo. Viele Leute würden sich gerne (z.B.) ein größeres Auto kaufen, wenn sie das Geld dafür hätten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20278</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 18:22:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5681#comment-20278</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20263&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

Es war letztlich nicht der Spitzensteuersatz, mit denen die USA von ihren enormen Schulden nach WKII heruntergekommen sind.

Es war das WACHSTUM, das durch die Produktion von und Massenversorgung mit vor allem langlebigen Wirtschaftsgütern, wie Automobilen, Kühlschränken, Waschmaschinen etc. erzielt wurde.  

Das ist NICHT reproduzierbar mit/für eine warengesättigte alternde Gesellschaft. 

Deshalb trägt Ihr Gedanke nicht.

Ihnen kreide ich die Überlegung nicht an, wohl aber P. Krugman, der die Nachkriegsentschuldung der USA in seinem Blog als Beleg dafür angegeben hat, dass dies heute wieder machbar sei und daher wachsende Staatsverschuldung die Lösung sei.  

Mit derartigen völlig unangemessenen Vergleichen macht dieser Nobelpreisträger Politik.  

Ich urteile damit nicht über ihn als Wissenschaftler, ich nehme ihn einfach nicht ernst für eine seriöse Debatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20263">Rob</a>.</p>
<p>Es war letztlich nicht der Spitzensteuersatz, mit denen die USA von ihren enormen Schulden nach WKII heruntergekommen sind.</p>
<p>Es war das WACHSTUM, das durch die Produktion von und Massenversorgung mit vor allem langlebigen Wirtschaftsgütern, wie Automobilen, Kühlschränken, Waschmaschinen etc. erzielt wurde.  </p>
<p>Das ist NICHT reproduzierbar mit/für eine warengesättigte alternde Gesellschaft. </p>
<p>Deshalb trägt Ihr Gedanke nicht.</p>
<p>Ihnen kreide ich die Überlegung nicht an, wohl aber P. Krugman, der die Nachkriegsentschuldung der USA in seinem Blog als Beleg dafür angegeben hat, dass dies heute wieder machbar sei und daher wachsende Staatsverschuldung die Lösung sei.  </p>
<p>Mit derartigen völlig unangemessenen Vergleichen macht dieser Nobelpreisträger Politik.  </p>
<p>Ich urteile damit nicht über ihn als Wissenschaftler, ich nehme ihn einfach nicht ernst für eine seriöse Debatte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20263</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 06:32:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5681#comment-20263</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20255&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Neuerdings sind meine Erkenntnisse einigermaßen erweitert worden, und zwar anhand der Lektüre einiger Beiträge betreffend der Schulden in China. Stichwort: Fehlallokation und in der Folge hochverschuldete Unternehmen (bisher hatte ich etwas zu einseitig die Ersparnisse der &quot;1%&quot; als Ursache der persistenten Verschuldung angesehen).

Nun zum Zusammenhang mit einem zu treffenden Entschuldungsmodus.
Wenn man so will, war der 2. Weltkrieg wirtschaftlich eine einzige Fehlallokation, z.B. der Amerikaner. Der Staat musste entschuldet werden. Was hat man im Wesentlichen gemacht? Unter anderem mit Hilfe von Spitzensteuersätzen von 91% wurden die Staatsverbindlichkeiten nach und nach gedrückt.

Offensichtlich hatte es damals kein großes Geheule gegeben. Warum sollte es heute nicht möglich sein, auf ähnliche Weise zu einer Entschuldung zu kommen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20255">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Neuerdings sind meine Erkenntnisse einigermaßen erweitert worden, und zwar anhand der Lektüre einiger Beiträge betreffend der Schulden in China. Stichwort: Fehlallokation und in der Folge hochverschuldete Unternehmen (bisher hatte ich etwas zu einseitig die Ersparnisse der &#8220;1%&#8221; als Ursache der persistenten Verschuldung angesehen).</p>
<p>Nun zum Zusammenhang mit einem zu treffenden Entschuldungsmodus.<br />
Wenn man so will, war der 2. Weltkrieg wirtschaftlich eine einzige Fehlallokation, z.B. der Amerikaner. Der Staat musste entschuldet werden. Was hat man im Wesentlichen gemacht? Unter anderem mit Hilfe von Spitzensteuersätzen von 91% wurden die Staatsverbindlichkeiten nach und nach gedrückt.</p>
<p>Offensichtlich hatte es damals kein großes Geheule gegeben. Warum sollte es heute nicht möglich sein, auf ähnliche Weise zu einer Entschuldung zu kommen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20255</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 22:48:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5681#comment-20255</guid>

					<description><![CDATA[@ Rob, 17. Oktober, 20:17

&#062;Bei der Kollabiergefahr muss man schon unterscheiden. Im Zuge der Lehmankrise waren die Rettungsaktionen durch den Staat unabdingbar. Stichwort Kettenreaktion.

Heute aber – der Schuldenschnitt, von dem Stelter redet – kann mehr oder weniger in Ruhe überlegt werden, wie der Schuldenschnitt gestaltet wird.&#062;

Heute – das würde ich bezweifeln, auch wenn das nicht mehr Lehman ist. 

Was ist wenn die italienischen Banken eine nach der anderen pleitegingen?

Gut, die EZB ist in anderer Verfassung, aber dennoch.

Was Dr. Stelter empfiehlt ist in der Tat etwas andere, weil GEWOLLTES.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob nicht die Gesellschaft „kollabieren“ würde mit Blick auf soziale und politische Reaktionen.

Es ist zwar rational, was er vorschlägt, aber verlustreich für viele Menschen.

DAS ist für sie entscheidend, nicht die Rationalität einer geordneten Entschuldung und auch nicht die Tatsache, dass die Verluste manifest sind, auch wenn sie noch nicht realisiert wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rob, 17. Oktober, 20:17</p>
<p>&gt;Bei der Kollabiergefahr muss man schon unterscheiden. Im Zuge der Lehmankrise waren die Rettungsaktionen durch den Staat unabdingbar. Stichwort Kettenreaktion.</p>
<p>Heute aber – der Schuldenschnitt, von dem Stelter redet – kann mehr oder weniger in Ruhe überlegt werden, wie der Schuldenschnitt gestaltet wird.&gt;</p>
<p>Heute – das würde ich bezweifeln, auch wenn das nicht mehr Lehman ist. </p>
<p>Was ist wenn die italienischen Banken eine nach der anderen pleitegingen?</p>
<p>Gut, die EZB ist in anderer Verfassung, aber dennoch.</p>
<p>Was Dr. Stelter empfiehlt ist in der Tat etwas andere, weil GEWOLLTES.</p>
<p>Ich bin mir aber nicht sicher, ob nicht die Gesellschaft „kollabieren“ würde mit Blick auf soziale und politische Reaktionen.</p>
<p>Es ist zwar rational, was er vorschlägt, aber verlustreich für viele Menschen.</p>
<p>DAS ist für sie entscheidend, nicht die Rationalität einer geordneten Entschuldung und auch nicht die Tatsache, dass die Verluste manifest sind, auch wenn sie noch nicht realisiert wurden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20254</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 18:17:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5681#comment-20254</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20235&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&quot;Wenn aber DADURCH oder DARÜBER HINAUS das System kollabiert mit unabsehbarem Schaden für ALLE, dann muss alles getan werden, um dies zu verhindern.

Heißt:
Wenn nicht anders möglich, muss auch der Steuerzahler belastet werden.&quot;

Bei der Kollabiergefahr muss man schon unterscheiden. Im Zuge der Lehmankrise waren die Rettungsaktionen durch den Staat unabdingbar. Stichwort Kettenreaktion.
Heute aber - der Schuldenschnitt, von dem Stelter redet - kann mehr oder weniger in Ruhe überlegt werden, wie der Schuldenschnitt gestaltet wird.

Natürlich müsse man nicht undifferenziert die Sparer hinter den Banken belangen. Schließlich waren es in erster Linie die Banken, die ohne Risikomanagement Kredite vergaben. Im Wesentlichen war ich auf die im Exportgeschäft erwirtschafteten Überschüsse aus, die wiederum über die Banken als Kredite ans Ausland vergeben wurden, damit das Exportgeschäft auf diese Weise &quot;weitere Runden&quot; drehen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/so-sanieren-wir-die-weltwirtschaft/#comment-20235">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&#8220;Wenn aber DADURCH oder DARÜBER HINAUS das System kollabiert mit unabsehbarem Schaden für ALLE, dann muss alles getan werden, um dies zu verhindern.</p>
<p>Heißt:<br />
Wenn nicht anders möglich, muss auch der Steuerzahler belastet werden.&#8221;</p>
<p>Bei der Kollabiergefahr muss man schon unterscheiden. Im Zuge der Lehmankrise waren die Rettungsaktionen durch den Staat unabdingbar. Stichwort Kettenreaktion.<br />
Heute aber &#8211; der Schuldenschnitt, von dem Stelter redet &#8211; kann mehr oder weniger in Ruhe überlegt werden, wie der Schuldenschnitt gestaltet wird.</p>
<p>Natürlich müsse man nicht undifferenziert die Sparer hinter den Banken belangen. Schließlich waren es in erster Linie die Banken, die ohne Risikomanagement Kredite vergaben. Im Wesentlichen war ich auf die im Exportgeschäft erwirtschafteten Überschüsse aus, die wiederum über die Banken als Kredite ans Ausland vergeben wurden, damit das Exportgeschäft auf diese Weise &#8220;weitere Runden&#8221; drehen kann.</p>
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