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	Kommentare zu: „Lasst uns aus dem Euro austreten, bevor Italien es tut“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23159</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 22:18:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23156&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

Woher wollen Sie wissen, dass der Durchschnittsdeutsche nicht profitiert hat von EU und Währungsunion?

Können Sie ausschließen, dass es den Durchschnittsdeutschen SCHLECHTER gegangen wäre, wenn wir – einmal angenommen – die Vorteile der EU und des Euro nicht gehabt hätten?

Sie können es nicht, niemand kann es.

Richtig ist, dass nicht ALLE Deutschen GLEICHERMASSEN von EU, Währungsunion und Globalisierung etc. profitiert haben, obwohl es vermutlich den allermeisten Deutschen besser gegangen ist, weil die Exportunternehmen und der Staat von EU, Währungsunion und Globalisierung profitiert haben. 

Nicht profitiert haben und nicht alle gleichermaßen profitiert haben, sind zwei paar Stiefel.

Nichts durcheinander bringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23156">Rob</a>.</p>
<p>Woher wollen Sie wissen, dass der Durchschnittsdeutsche nicht profitiert hat von EU und Währungsunion?</p>
<p>Können Sie ausschließen, dass es den Durchschnittsdeutschen SCHLECHTER gegangen wäre, wenn wir – einmal angenommen – die Vorteile der EU und des Euro nicht gehabt hätten?</p>
<p>Sie können es nicht, niemand kann es.</p>
<p>Richtig ist, dass nicht ALLE Deutschen GLEICHERMASSEN von EU, Währungsunion und Globalisierung etc. profitiert haben, obwohl es vermutlich den allermeisten Deutschen besser gegangen ist, weil die Exportunternehmen und der Staat von EU, Währungsunion und Globalisierung profitiert haben. </p>
<p>Nicht profitiert haben und nicht alle gleichermaßen profitiert haben, sind zwei paar Stiefel.</p>
<p>Nichts durcheinander bringen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23158</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 22:03:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23141&quot;&gt;Daniel&lt;/a&gt;.

&#062;Stattdas aber in zwei Dutzend Tranchen,niemals abzahlbaren Krediten und verbunden mit abstrusen Auflagen zu tun, hätte man besser gleich Nägel mit Köpfen gemacht und den Griechen unserer Unterstützung versichert, Ihnen das Geld gegeben und ein paar Haushaltstipps&#062;

Das ist Naivität pur.

Offensichtlich musste man Griechenland mit Krediten helfen, wenn man eine Währungsunion mit Griechenland erhalten wollte.

Wenn man das wollte, musste man dem Land auch harte Auflagen machen und wird ihm weiterhin viel abverlangen müssen. Die Renten sind immer noch viel zu hoch mit Blick darauf, was sich das Land leiste kann, 

Der Grund ist ganz einfach (wenn msn ein ganz klein wenig von Ökonomie versteht):

Griechenland, vor allem der griechische Staat, hat bis zur Krise 2010 mehr Geld ausgegeben als er mit Steuern eingenommen hat. Er bzw. die Griechen haben also z. T. von Krediten gelebt. Das konnte nicht so weiter gehen und ist nicht so weiter gegangen. Deshalb muss das Land GEZWUNGEN werden, sich so zu konsolidieren, dass Ausgaben und Einnahmen ins Lot kommen, d. h. es wird lernen müssen, dass es nicht mehr konsumieren und investieren kann, als es erwirtschaftet. 

Das ist FAIR. 

Denn wir können einen Preis für unsere weitere Unterstützung verlangen – und der ist diese Lernbereitschaft. 

Sollte sie fehlen, wird das Land austreten müssen aus der Währungsunion oder diejenigen, die Unterstützung leisten, werden austreten. 

Es gibt jedenfalls keinen vernünftigen Grund dafür, dass ein Land ein anderes DAUERHAFT mit Transfers alimentiert. 

So einfach ist das.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23141">Daniel</a>.</p>
<p>&gt;Stattdas aber in zwei Dutzend Tranchen,niemals abzahlbaren Krediten und verbunden mit abstrusen Auflagen zu tun, hätte man besser gleich Nägel mit Köpfen gemacht und den Griechen unserer Unterstützung versichert, Ihnen das Geld gegeben und ein paar Haushaltstipps&gt;</p>
<p>Das ist Naivität pur.</p>
<p>Offensichtlich musste man Griechenland mit Krediten helfen, wenn man eine Währungsunion mit Griechenland erhalten wollte.</p>
<p>Wenn man das wollte, musste man dem Land auch harte Auflagen machen und wird ihm weiterhin viel abverlangen müssen. Die Renten sind immer noch viel zu hoch mit Blick darauf, was sich das Land leiste kann, </p>
<p>Der Grund ist ganz einfach (wenn msn ein ganz klein wenig von Ökonomie versteht):</p>
<p>Griechenland, vor allem der griechische Staat, hat bis zur Krise 2010 mehr Geld ausgegeben als er mit Steuern eingenommen hat. Er bzw. die Griechen haben also z. T. von Krediten gelebt. Das konnte nicht so weiter gehen und ist nicht so weiter gegangen. Deshalb muss das Land GEZWUNGEN werden, sich so zu konsolidieren, dass Ausgaben und Einnahmen ins Lot kommen, d. h. es wird lernen müssen, dass es nicht mehr konsumieren und investieren kann, als es erwirtschaftet. </p>
<p>Das ist FAIR. </p>
<p>Denn wir können einen Preis für unsere weitere Unterstützung verlangen – und der ist diese Lernbereitschaft. </p>
<p>Sollte sie fehlen, wird das Land austreten müssen aus der Währungsunion oder diejenigen, die Unterstützung leisten, werden austreten. </p>
<p>Es gibt jedenfalls keinen vernünftigen Grund dafür, dass ein Land ein anderes DAUERHAFT mit Transfers alimentiert. </p>
<p>So einfach ist das.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23156</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 18:51:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23141&quot;&gt;Daniel&lt;/a&gt;.

Einverstanden. Aber bei &quot;Vorteile für Deutschland&quot; muss man schon sagen: Hauptsächlich für die Exportunternehmen, und die öffentliche Hand profitiert auch einigermaßen. Der Durchschnittsdeutsche jedenfalls nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23141">Daniel</a>.</p>
<p>Einverstanden. Aber bei &#8220;Vorteile für Deutschland&#8221; muss man schon sagen: Hauptsächlich für die Exportunternehmen, und die öffentliche Hand profitiert auch einigermaßen. Der Durchschnittsdeutsche jedenfalls nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23141</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 12:40:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=7099#comment-23141</guid>

					<description><![CDATA[Angesichts der Tatsache, dass die deutsche Wirtschaft brummt und Gewinnen abwirft wie noch seit dem Urknall ist es recht abstrus die Vorteile Europas und des Euro für Deutschland in frage zu stellen. 
Das Grundproblem des Euros ist denkbar einfach: Die gemeinsame Währung war als Schritt zu einer weiteren Vertiefung der wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Zusammenarbeit der EU-Länder gedacht. Der Wegfall der Wechselkurse als Ausgleichsinstrument innerhalb Europas hätte selbstverständlich durch eine vertiefte Zusammenarbeit aka Aufgabe staatlicher Autonomie kompensiert werden müssen. Kohl und Co. hat dies sicherlich auch immer im Blick.

Die politische Entwicklung der letzten 20 Jahre hat dagegen in eine völlig andere Richtung geführt.
Wann und wie diese umgekehrt werden kann, ist leider völlig offen. Merkel hat im Zuge der Finanzkrise leider alle offenen Chancen versäumt, den Zusammenhalt zu stärken und Deutschlands Führungsanspruch in Europa zu stärken.

Griechenland ist das beste Beispiel. Selbstverständlich ist der Euroraum zwingend notwendigerweise eine Transferunion wenn die Kacke am Dampfen ist. Und unterm Strich hat man Griechenland ja auch entsprechend unter die Arme gegriffen. Stattdas aber in zwei Dutzend Tranchen,niemals abzahlbaren Krediten und verbunden mit abstrusen Auflagen zu tun, hätte man besser gleich Nägel mit Köpfen gemacht und den Griechen unserer Unterstützung versichert, Ihnen das Geld gegeben und ein paar Haushaltstipps. Dann würden die Griechen jetzt Merkel-Schreine bauen statt uns als Spar-Nazis zu beschimpfen ohne dass es uns einen Cent mehr gekostet hätte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der Tatsache, dass die deutsche Wirtschaft brummt und Gewinnen abwirft wie noch seit dem Urknall ist es recht abstrus die Vorteile Europas und des Euro für Deutschland in frage zu stellen.<br />
Das Grundproblem des Euros ist denkbar einfach: Die gemeinsame Währung war als Schritt zu einer weiteren Vertiefung der wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Zusammenarbeit der EU-Länder gedacht. Der Wegfall der Wechselkurse als Ausgleichsinstrument innerhalb Europas hätte selbstverständlich durch eine vertiefte Zusammenarbeit aka Aufgabe staatlicher Autonomie kompensiert werden müssen. Kohl und Co. hat dies sicherlich auch immer im Blick.</p>
<p>Die politische Entwicklung der letzten 20 Jahre hat dagegen in eine völlig andere Richtung geführt.<br />
Wann und wie diese umgekehrt werden kann, ist leider völlig offen. Merkel hat im Zuge der Finanzkrise leider alle offenen Chancen versäumt, den Zusammenhalt zu stärken und Deutschlands Führungsanspruch in Europa zu stärken.</p>
<p>Griechenland ist das beste Beispiel. Selbstverständlich ist der Euroraum zwingend notwendigerweise eine Transferunion wenn die Kacke am Dampfen ist. Und unterm Strich hat man Griechenland ja auch entsprechend unter die Arme gegriffen. Stattdas aber in zwei Dutzend Tranchen,niemals abzahlbaren Krediten und verbunden mit abstrusen Auflagen zu tun, hätte man besser gleich Nägel mit Köpfen gemacht und den Griechen unserer Unterstützung versichert, Ihnen das Geld gegeben und ein paar Haushaltstipps. Dann würden die Griechen jetzt Merkel-Schreine bauen statt uns als Spar-Nazis zu beschimpfen ohne dass es uns einen Cent mehr gekostet hätte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23140</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 11:08:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23139&quot;&gt;Lousytalker&lt;/a&gt;.

Wenn Varoufakis und Schäuble zusammen am Tisch saßen, ging es um Griechenland im VERBUND der Währungsunion.

Da kann ein Volk nicht einfach entscheiden, welche Wirtschaftspolitik betrieben werden sollte –  evtl. auch auf KOSTEN von anderen Völkern – und INSBESONDERE dann kann es nicht darüber entscheiden, wenn der Staat INSOLVENT ist und es in der Währungsunion BLEIBEN will. 

In dieser Situation geben selbstverständlich die Gläubiger den Tarif durch.

Die Regierung Tsipras hat das übrigens verstanden als sie GEGEN den Willen der Griechen, wie er im Referendum zum Ausdruck kam, mit den anderen Staaten verhandelt – und konsequenterweise den Demokratie-Theoretiker Varoufakis in die Wüste geschickt hat. 

In diesem Kontext ist Schäuble zu verstehen. 

Ihre Schlussfolgerung mit „Niemand …“ ist schlichtweg Unsinn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23139">Lousytalker</a>.</p>
<p>Wenn Varoufakis und Schäuble zusammen am Tisch saßen, ging es um Griechenland im VERBUND der Währungsunion.</p>
<p>Da kann ein Volk nicht einfach entscheiden, welche Wirtschaftspolitik betrieben werden sollte –  evtl. auch auf KOSTEN von anderen Völkern – und INSBESONDERE dann kann es nicht darüber entscheiden, wenn der Staat INSOLVENT ist und es in der Währungsunion BLEIBEN will. </p>
<p>In dieser Situation geben selbstverständlich die Gläubiger den Tarif durch.</p>
<p>Die Regierung Tsipras hat das übrigens verstanden als sie GEGEN den Willen der Griechen, wie er im Referendum zum Ausdruck kam, mit den anderen Staaten verhandelt – und konsequenterweise den Demokratie-Theoretiker Varoufakis in die Wüste geschickt hat. </p>
<p>In diesem Kontext ist Schäuble zu verstehen. </p>
<p>Ihre Schlussfolgerung mit „Niemand …“ ist schlichtweg Unsinn.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lousytalker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23139</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lousytalker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 10:20:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In diesem Zusammenhang ein Zitat von W.Schaeuble das von Y. Varoufakis in einem Interview mit Noam Chomsky zum besten gegeben wurde:

And then after me, after I had expounded the principle of continuity and the principle of democracy, and the idea of having some compromise between the two, Doctor Wolfgang Schäuble puts his name tag forward and demands the floor and he comes up with a magnificent statement, verbatim I’m going to give you what he said, “Elections cannot be allowed to change the economic policies of any country.” (laughter) At which point I intervened and said, “this is the greatest gift to the Communist Party of China, because they believe that too.” (laughter)

Quelle: https://www.yanisvaroufakis.eu/2016/06/28/full-transcript-of-the-yanis-varoufakis-noam-chomsky-nypl-discussion/#top

Also: Niemand interessiert sich für die Meinung irgendeines Volkes auch nicht des deutschen oder der Pensionäre...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Zusammenhang ein Zitat von W.Schaeuble das von Y. Varoufakis in einem Interview mit Noam Chomsky zum besten gegeben wurde:</p>
<p>And then after me, after I had expounded the principle of continuity and the principle of democracy, and the idea of having some compromise between the two, Doctor Wolfgang Schäuble puts his name tag forward and demands the floor and he comes up with a magnificent statement, verbatim I’m going to give you what he said, “Elections cannot be allowed to change the economic policies of any country.” (laughter) At which point I intervened and said, “this is the greatest gift to the Communist Party of China, because they believe that too.” (laughter)</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.yanisvaroufakis.eu/2016/06/28/full-transcript-of-the-yanis-varoufakis-noam-chomsky-nypl-discussion/#top" rel="nofollow ugc">https://www.yanisvaroufakis.eu/2016/06/28/full-transcript-of-the-yanis-varoufakis-noam-chomsky-nypl-discussion/#top</a></p>
<p>Also: Niemand interessiert sich für die Meinung irgendeines Volkes auch nicht des deutschen oder der Pensionäre&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23135</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 08:43:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23133&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

&#062;Für eine rechtlich bindende und somit „echte“ Transfer-Union wird in es Deutschland nach meiner persönlichen Einschätzung keine politische Mehrheit geben.&#062;

Da bin ich mir auch ziemlich sicher, aus gegenwärtiger Sicht jedenfalls.

Es wird möglicherweise auch keine „schleichende“ mehr wie im Fall Griechenland geben.

Gabriel und Schulz sind dabei, ihren griechischen Freunden einen Freifahrtsschein auszustellen.  

Eben habe ich gehört, dass Schäuble sich sehr deutlich dazu ausgedrückt hat.

Wenn die SPD so weiter macht, wird das ein Wahlkampfthema, bei dem sie nur verlieren kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23133">Johannes</a>.</p>
<p>&gt;Für eine rechtlich bindende und somit „echte“ Transfer-Union wird in es Deutschland nach meiner persönlichen Einschätzung keine politische Mehrheit geben.&gt;</p>
<p>Da bin ich mir auch ziemlich sicher, aus gegenwärtiger Sicht jedenfalls.</p>
<p>Es wird möglicherweise auch keine „schleichende“ mehr wie im Fall Griechenland geben.</p>
<p>Gabriel und Schulz sind dabei, ihren griechischen Freunden einen Freifahrtsschein auszustellen.  </p>
<p>Eben habe ich gehört, dass Schäuble sich sehr deutlich dazu ausgedrückt hat.</p>
<p>Wenn die SPD so weiter macht, wird das ein Wahlkampfthema, bei dem sie nur verlieren kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23134</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 08:02:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23130&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Hallo Herr Tischer, Sie haben Recht. Die Situation älterer Menschen, vor allem, wenn Sie beispielsweise auf einen Pensionsfonds oder ähnliches angewiesen sind, habe ich tatsächlich unterschlagen. Da gibt es nichts zu beschönigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23130">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Hallo Herr Tischer, Sie haben Recht. Die Situation älterer Menschen, vor allem, wenn Sie beispielsweise auf einen Pensionsfonds oder ähnliches angewiesen sind, habe ich tatsächlich unterschlagen. Da gibt es nichts zu beschönigen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23133</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 06:13:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=7099#comment-23133</guid>

					<description><![CDATA[Für eine rechtlich bindende und somit &quot;echte&quot; Transfer-Union wird in es Deutschland nach meiner persönlichen Einschätzung keine politische Mehrheit geben. Die &quot;Camouflage-Aktionen&quot; der jeweiligen Bundesregierungen zur Einführung des Euros in den 90er Jahren, und z.B. zur ersten, zweiten und dritten Rettung Griechenland, usw. haben sich in den Köpfen der Wähler inzwischen verfestigt. Und mit der AfD sorgt inzwischen eine Partei dafür, dass das auch so bleibt. Aber auch die CDU steht noch vor großen Spannungen; siehe hier:
https://fkaufbruch.de/

Bitte einmal in Ruhe auf der ersten Seite die Positionen zu den verschiedesten Themen lesen. Aus meiner Sicht viele vernünftige und einleuchtende Positionen.

Punkt 7. &quot;Wir wollen keine Haftungsgemeinschaft in der EU und keine weiteren „Rettungspakete“&quot;

Aber genau diese Haftungsunion wäre zur dauerhaften Befriedung erforderlich.

Wir sollten es wie Holland machen und eine Expertenkommission (unabhängig...) einsetzen und Für und Wieder eines Euro-Austrittes Deutschlands untersuchen lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für eine rechtlich bindende und somit &#8220;echte&#8221; Transfer-Union wird in es Deutschland nach meiner persönlichen Einschätzung keine politische Mehrheit geben. Die &#8220;Camouflage-Aktionen&#8221; der jeweiligen Bundesregierungen zur Einführung des Euros in den 90er Jahren, und z.B. zur ersten, zweiten und dritten Rettung Griechenland, usw. haben sich in den Köpfen der Wähler inzwischen verfestigt. Und mit der AfD sorgt inzwischen eine Partei dafür, dass das auch so bleibt. Aber auch die CDU steht noch vor großen Spannungen; siehe hier:<br />
<a href="https://fkaufbruch.de/" rel="nofollow ugc">https://fkaufbruch.de/</a></p>
<p>Bitte einmal in Ruhe auf der ersten Seite die Positionen zu den verschiedesten Themen lesen. Aus meiner Sicht viele vernünftige und einleuchtende Positionen.</p>
<p>Punkt 7. &#8220;Wir wollen keine Haftungsgemeinschaft in der EU und keine weiteren „Rettungspakete“&#8221;</p>
<p>Aber genau diese Haftungsunion wäre zur dauerhaften Befriedung erforderlich.</p>
<p>Wir sollten es wie Holland machen und eine Expertenkommission (unabhängig&#8230;) einsetzen und Für und Wieder eines Euro-Austrittes Deutschlands untersuchen lassen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23130</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 17:27:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;Deutschland kann aus politischen Gründen auf keinen Fall zuerst aus dem Euro austreten, weil es dann im Gegensatz zu heute wirklich das Feindbild breiter Schichten in der EU werden würde, …&#062;

Sehe ich genauso und würde hinzufügen, dass zum Nicht-Nur-Volkswirtschaftlich-Denken auch der geschichtliche Kontext gehört: Wir Deutsche haben nun einmal die größte Katastrophe der jüngeren europäischen Geschichte angezettelt und können nicht so tun als wäre das vergessen. Andere haben es nicht vergessen und werden es, aus welchen Gründen und mit welchen Zielen auch immer, im Falle eines Austritts instrumentalisieren.  

&#062;Das Ganze ist m.E. nur für das Unternehmen bzw. Privatperson ein Problem, das seine Vermögenssituation (inkl. Altersversorgung) immer noch auf der Geldpolitik der alten Bundesbank aufbaut und Anleihen, Bausparverträge und Kapitallebensversicherungen erwirbt bzw. hält.&#062;

Sie unterschlagen hier mit „nur“, dass es viele, vor allem ältere Menschen gibt,  die ihre Vermögenssituation nicht NEU justieren können und vermutlich erheblich unter der Austrittsrealität leiden würden. Die Kapitalmärkte würden jedenfalls keine Rücksicht auf sie nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Deutschland kann aus politischen Gründen auf keinen Fall zuerst aus dem Euro austreten, weil es dann im Gegensatz zu heute wirklich das Feindbild breiter Schichten in der EU werden würde, …&gt;</p>
<p>Sehe ich genauso und würde hinzufügen, dass zum Nicht-Nur-Volkswirtschaftlich-Denken auch der geschichtliche Kontext gehört: Wir Deutsche haben nun einmal die größte Katastrophe der jüngeren europäischen Geschichte angezettelt und können nicht so tun als wäre das vergessen. Andere haben es nicht vergessen und werden es, aus welchen Gründen und mit welchen Zielen auch immer, im Falle eines Austritts instrumentalisieren.  </p>
<p>&gt;Das Ganze ist m.E. nur für das Unternehmen bzw. Privatperson ein Problem, das seine Vermögenssituation (inkl. Altersversorgung) immer noch auf der Geldpolitik der alten Bundesbank aufbaut und Anleihen, Bausparverträge und Kapitallebensversicherungen erwirbt bzw. hält.&gt;</p>
<p>Sie unterschlagen hier mit „nur“, dass es viele, vor allem ältere Menschen gibt,  die ihre Vermögenssituation nicht NEU justieren können und vermutlich erheblich unter der Austrittsrealität leiden würden. Die Kapitalmärkte würden jedenfalls keine Rücksicht auf sie nehmen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/lasst-uns-austreten-bevor-italien-es-tut-2/#comment-23128</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 16:12:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herr Dr. Stelter, der Artikel ist unverändert aktuell, aber eben leider auch unverändert leider fast nur volkswirtschaftlich gedacht. Sowohl EU als auch NATO sind nur aus einem einzigen machtpolitischen Grund entwickelt worden, den die USA nach dem 2. Weltkrieg kurz und knapp etwa so formuliert haben: wir halten in Europa die Deutschen unten, die Franzosen drinnen und die Russen draußen. Daran hat sich nichts geändert. Die volkswirtschaftlichen Folgen dafür sind erst einmal nachranging. Deutschland kann aus politischen Gründen auf keinen Fall zuerst aus dem Euro austreten, weil es dann im Gegensatz zu heute wirklich das Feindbild breiter Schichten in der EU werden würde, alleine schon durch den unerwarteten Wegfall der Transfers und die Preissteigerungen durch den Kursverfall des Resteuro. Die wirtschaftlichen Folgen wären alleine schon aufgrund der politischen Isoliertheit katastrophaler als bei einer reinen Rezession. Aber so furchterregend finde ich das aktuelle Szenario gar nicht: In Deutschland erfolgt eine allmähliche Schuldenentlastung der öffentlichen Hand, die sowieso fällig war, und wir holen in den nächsten Jahren im privaten Sektor mit zu niedrigen Zinsen das nach, was in Zeiten übermäßiger Kapitaltransfers in die südlichen Nationen nach 1999 bei uns zu unterlassener Bautätigkeit u.ä. geführt hat. Im Gegenzug büßen die Südländer den überzogenen Boom aufgrund zu niedriger Zinsen in den ersten Eurojahren jetzt mit einer längeren Rezession.
Bei einem akuten Währungsaustritt (z.B. Italiens) bricht m.E. die Welt auch nicht komplett zusammen. Die Austretenden steigern sie ihre Wettbewerbsfähigkeit zu unseren Lasten relativ schnell und wir verlieren etwas Wettbewerbsfähigkeit aufgrund der Größe des &quot;Resteuroraums&quot; (außer natürlich, der ganze club med inkl. Frankreich tritt gleichzeitig aus). Das Ganze ist m.E. nur für das Unternehmen bzw. Privatperson ein Problem, das seine Vermögenssituation (inkl. Altersversorgung) immer noch auf der Geldpolitik der alten Bundesbank aufbaut und Anleihen, Bausparverträge und Kapitallebensversicherungen erwirbt bzw. hält. Aber so jemandem ist nach so vielen Jahren EZB ehrlich gesagt m.E. auch nicht mehr zu helfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Dr. Stelter, der Artikel ist unverändert aktuell, aber eben leider auch unverändert leider fast nur volkswirtschaftlich gedacht. Sowohl EU als auch NATO sind nur aus einem einzigen machtpolitischen Grund entwickelt worden, den die USA nach dem 2. Weltkrieg kurz und knapp etwa so formuliert haben: wir halten in Europa die Deutschen unten, die Franzosen drinnen und die Russen draußen. Daran hat sich nichts geändert. Die volkswirtschaftlichen Folgen dafür sind erst einmal nachranging. Deutschland kann aus politischen Gründen auf keinen Fall zuerst aus dem Euro austreten, weil es dann im Gegensatz zu heute wirklich das Feindbild breiter Schichten in der EU werden würde, alleine schon durch den unerwarteten Wegfall der Transfers und die Preissteigerungen durch den Kursverfall des Resteuro. Die wirtschaftlichen Folgen wären alleine schon aufgrund der politischen Isoliertheit katastrophaler als bei einer reinen Rezession. Aber so furchterregend finde ich das aktuelle Szenario gar nicht: In Deutschland erfolgt eine allmähliche Schuldenentlastung der öffentlichen Hand, die sowieso fällig war, und wir holen in den nächsten Jahren im privaten Sektor mit zu niedrigen Zinsen das nach, was in Zeiten übermäßiger Kapitaltransfers in die südlichen Nationen nach 1999 bei uns zu unterlassener Bautätigkeit u.ä. geführt hat. Im Gegenzug büßen die Südländer den überzogenen Boom aufgrund zu niedriger Zinsen in den ersten Eurojahren jetzt mit einer längeren Rezession.<br />
Bei einem akuten Währungsaustritt (z.B. Italiens) bricht m.E. die Welt auch nicht komplett zusammen. Die Austretenden steigern sie ihre Wettbewerbsfähigkeit zu unseren Lasten relativ schnell und wir verlieren etwas Wettbewerbsfähigkeit aufgrund der Größe des &#8220;Resteuroraums&#8221; (außer natürlich, der ganze club med inkl. Frankreich tritt gleichzeitig aus). Das Ganze ist m.E. nur für das Unternehmen bzw. Privatperson ein Problem, das seine Vermögenssituation (inkl. Altersversorgung) immer noch auf der Geldpolitik der alten Bundesbank aufbaut und Anleihen, Bausparverträge und Kapitallebensversicherungen erwirbt bzw. hält. Aber so jemandem ist nach so vielen Jahren EZB ehrlich gesagt m.E. auch nicht mehr zu helfen.</p>
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