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	Kommentare zu: &#8220;Jetzt wird es richtig teuer!&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Wolff Baer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27314</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolff Baer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2017 05:59:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was ist denn mit unserem Dietmar los?
Was hat er denn geraucht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist denn mit unserem Dietmar los?<br />
Was hat er denn geraucht?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27248</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2017 09:33:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27172&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dr. Stelter

Danke. 

Ich finde es höchst anerkennenswert, weil ja weit und breit nicht die Regel, berechtigte Kritik zu akzeptieren und sich daraufhin zu hinterfragen.

Die Souveränität, die Sie damit zeigen, ist m. A. n. auch ein Zeichen dafür, dass Sie diese Kommunikationsplattform nicht zu einem Gral der Gläubigen verkommen lassen wollen. Einige Kommentare deuten in diese Richtung.

In der Sache selbst sind wir uns einig:

Die Politiker lösen die Probleme nicht – jedenfalls nicht vorwärtsgerichtet. Ich füge  aus meinem Verständnis hinzu: können sie wohl auch derart nicht lösen bei den Vorgaben und Ansprüchen der Bevölkerung, die sich immer wieder in verpflichtenden Wahlergebnissen niederschlagen.  

Insofern ist meine Verständnisbereitschaft der Politik gegenüber wohl etwas größer als ihre.

An der übereinstimmenden Einschätzung, dass wir in einer Wohlfühlblase leben und uns – was die Bevölkerung betrifft – der Herausforderungen nicht einmal bewusst sind, ändert das überhaupt nichts.

Wir gehen sehr ungewissen Zeiten entgegen, von denen wir nur wissen, dass sie nicht besser werden – und wir nicht im Geringsten darauf vorbereitet sind.

Man fragt sich, wie das einmal enden wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27172">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dr. Stelter</p>
<p>Danke. </p>
<p>Ich finde es höchst anerkennenswert, weil ja weit und breit nicht die Regel, berechtigte Kritik zu akzeptieren und sich daraufhin zu hinterfragen.</p>
<p>Die Souveränität, die Sie damit zeigen, ist m. A. n. auch ein Zeichen dafür, dass Sie diese Kommunikationsplattform nicht zu einem Gral der Gläubigen verkommen lassen wollen. Einige Kommentare deuten in diese Richtung.</p>
<p>In der Sache selbst sind wir uns einig:</p>
<p>Die Politiker lösen die Probleme nicht – jedenfalls nicht vorwärtsgerichtet. Ich füge  aus meinem Verständnis hinzu: können sie wohl auch derart nicht lösen bei den Vorgaben und Ansprüchen der Bevölkerung, die sich immer wieder in verpflichtenden Wahlergebnissen niederschlagen.  </p>
<p>Insofern ist meine Verständnisbereitschaft der Politik gegenüber wohl etwas größer als ihre.</p>
<p>An der übereinstimmenden Einschätzung, dass wir in einer Wohlfühlblase leben und uns – was die Bevölkerung betrifft – der Herausforderungen nicht einmal bewusst sind, ändert das überhaupt nichts.</p>
<p>Wir gehen sehr ungewissen Zeiten entgegen, von denen wir nur wissen, dass sie nicht besser werden – und wir nicht im Geringsten darauf vorbereitet sind.</p>
<p>Man fragt sich, wie das einmal enden wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27244</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2017 06:33:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27237&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&quot;Ich glaube auch, dass mir Dr. Stelter die Bewertung nicht übel nimmt. Jedenfalls wird er keinen „Angriff“ auf sich sehen, so wie ich ihn einschätze.&quot; - genau so ist es. Ich finde man kann sehr gut die Kritik an meinem Beitrag vorbringen, wie Sie es tun. Er war bewusst an einigen Stellen etwas pointierter/populistischer formuliert, was auch daran liegt, dass ich mittlerweile desillusioniert bin über das Schauspiel unserer Politiker. Ich EMPFINDE es so, wissend, dass es manchmal nicht so gewesen sein mag.

Zur Kritik generell: immer ok, solange sie nicht persönlich abwertend ist. Stichwort &quot;Schreiberling&quot; etc.

Schönes Wochenende.

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27237">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&#8220;Ich glaube auch, dass mir Dr. Stelter die Bewertung nicht übel nimmt. Jedenfalls wird er keinen „Angriff“ auf sich sehen, so wie ich ihn einschätze.&#8221; &#8211; genau so ist es. Ich finde man kann sehr gut die Kritik an meinem Beitrag vorbringen, wie Sie es tun. Er war bewusst an einigen Stellen etwas pointierter/populistischer formuliert, was auch daran liegt, dass ich mittlerweile desillusioniert bin über das Schauspiel unserer Politiker. Ich EMPFINDE es so, wissend, dass es manchmal nicht so gewesen sein mag.</p>
<p>Zur Kritik generell: immer ok, solange sie nicht persönlich abwertend ist. Stichwort &#8220;Schreiberling&#8221; etc.</p>
<p>Schönes Wochenende.</p>
<p>DSt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27237</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 21:25:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=8910#comment-27237</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27172&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ peter 

Es freut mich, dass Sie meinen Gedanken folgen und erkennen, dass es mir nicht um bashing geht, sondern dass ich nachvollziehbar begründend eine Auffassung infrage stelle, die ich im Sinne von Klärung bzw. Aufklärung für kontraproduktiv halte (um es mal vorsichtig auszudrücken).  

Ich glaube auch, dass mir Dr. Stelter die Bewertung nicht übel nimmt. Jedenfalls wird er keinen „Angriff“ auf sich sehen, so wie ich ihn einschätze.

Zu  Ihrer Bemerkung, den Automausstieg betreffend:

&#062;der Vorwurf der machttaktischen Entscheidung ist mE berechtigt, da die Machttaktik (bevorstehende Wahlen) zu einer suboptimalen Sachentscheidung geführt hat, deren Folgekosten billigend in Kauf genommen, wenn nicht gar ignoriert wurden&#062;

Ich glaube schon, dass bei allen richtungsweisenden Entscheidungen AUCH machttaktischen Überlegungen mitspielen. 

Aber das sagt Dr. Stelter nicht.

Er sagt, dass diese und die anderen von ihm dargelegten Entscheidungen REIN machttaktisch erfolgt seien.

Er schließt damit JEDE sachliche Überlegung bei der Entscheidungsfindung aus!

Man kann sich ausmalen, wohin das führt, wenn das zum Standard wird. Um Sachlichkeit braucht man sich dann nicht einmal mehr bemühen.

Zum anderen, nur nebenbei:

Man kann nicht aus dem suboptimalen Ergebnis einer Entscheidung schließen, dass die Entscheidung  machttechnisch begründet ist.

Es kann auch „nur“ schlechtes Urteilsvermögen sein, das zur suboptimalen Entscheidung geführt hat. 

Grundsätzlich: 

Was man zur Regierung Merkel schon sagen muss – und da hat Dr. Stelter mit seinen Beispielen recht – ist, dass ihre wesentlichen Entscheidungen solche waren, die wie aus dem Ärmel geschüttelt erscheinen und OHNE öffentliche Diskussionen getroffen wurden. 

Und das mit immensen Folgekosten, die uns auf Jahrzehnte belasten.

Die Bevölkerung mit Parolen abzuspeisen wie „Scheitert der Euro, scheitert Europa“ oder „Wir schaffen das“ ist unverantwortlich, weil nicht vertrauensbildend und der Demokratie schadend.

So kann das nicht weitergehen. 

Ich hoffe sehr, dass die AfD verantwortlich genug ist, im Bundestag mit sachlicher Kritik, statt mit Krawall-Rhetorik zu agieren. 

Die Gelegenheit wird sie haben, denn die nächste Griechenland-Krise kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27172">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ peter </p>
<p>Es freut mich, dass Sie meinen Gedanken folgen und erkennen, dass es mir nicht um bashing geht, sondern dass ich nachvollziehbar begründend eine Auffassung infrage stelle, die ich im Sinne von Klärung bzw. Aufklärung für kontraproduktiv halte (um es mal vorsichtig auszudrücken).  </p>
<p>Ich glaube auch, dass mir Dr. Stelter die Bewertung nicht übel nimmt. Jedenfalls wird er keinen „Angriff“ auf sich sehen, so wie ich ihn einschätze.</p>
<p>Zu  Ihrer Bemerkung, den Automausstieg betreffend:</p>
<p>&gt;der Vorwurf der machttaktischen Entscheidung ist mE berechtigt, da die Machttaktik (bevorstehende Wahlen) zu einer suboptimalen Sachentscheidung geführt hat, deren Folgekosten billigend in Kauf genommen, wenn nicht gar ignoriert wurden&gt;</p>
<p>Ich glaube schon, dass bei allen richtungsweisenden Entscheidungen AUCH machttaktischen Überlegungen mitspielen. </p>
<p>Aber das sagt Dr. Stelter nicht.</p>
<p>Er sagt, dass diese und die anderen von ihm dargelegten Entscheidungen REIN machttaktisch erfolgt seien.</p>
<p>Er schließt damit JEDE sachliche Überlegung bei der Entscheidungsfindung aus!</p>
<p>Man kann sich ausmalen, wohin das führt, wenn das zum Standard wird. Um Sachlichkeit braucht man sich dann nicht einmal mehr bemühen.</p>
<p>Zum anderen, nur nebenbei:</p>
<p>Man kann nicht aus dem suboptimalen Ergebnis einer Entscheidung schließen, dass die Entscheidung  machttechnisch begründet ist.</p>
<p>Es kann auch „nur“ schlechtes Urteilsvermögen sein, das zur suboptimalen Entscheidung geführt hat. </p>
<p>Grundsätzlich: </p>
<p>Was man zur Regierung Merkel schon sagen muss – und da hat Dr. Stelter mit seinen Beispielen recht – ist, dass ihre wesentlichen Entscheidungen solche waren, die wie aus dem Ärmel geschüttelt erscheinen und OHNE öffentliche Diskussionen getroffen wurden. </p>
<p>Und das mit immensen Folgekosten, die uns auf Jahrzehnte belasten.</p>
<p>Die Bevölkerung mit Parolen abzuspeisen wie „Scheitert der Euro, scheitert Europa“ oder „Wir schaffen das“ ist unverantwortlich, weil nicht vertrauensbildend und der Demokratie schadend.</p>
<p>So kann das nicht weitergehen. </p>
<p>Ich hoffe sehr, dass die AfD verantwortlich genug ist, im Bundestag mit sachlicher Kritik, statt mit Krawall-Rhetorik zu agieren. </p>
<p>Die Gelegenheit wird sie haben, denn die nächste Griechenland-Krise kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: peter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27210</link>

		<dc:creator><![CDATA[peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 07:33:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27172&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

danke ebenso für Ihre Ausführungen! Kann ich sehr gut nachvollziehen. Eine kurze Anmerkung noch zum Atomausstieg: der Vorwurf der machttaktischen Entscheidung ist mE berechtigt, da die Machttaktik (bevorstehende Wahlen) zu einer suboptimalen Sachentscheidung geführt hat, deren Folgekosten billigend in Kauf genommen, wenn nicht gar ignoriert wurden. Den Atomausstieg finde ich übrigens richtig, aber so wie er ablief ohne Not übers Knie gebrochen aus machttaktischem Kalkül. (natürlich war die Entscheidung nicht &quot;rein&quot; machttaktisch, aber das sind semantische Finessen...).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27172">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>danke ebenso für Ihre Ausführungen! Kann ich sehr gut nachvollziehen. Eine kurze Anmerkung noch zum Atomausstieg: der Vorwurf der machttaktischen Entscheidung ist mE berechtigt, da die Machttaktik (bevorstehende Wahlen) zu einer suboptimalen Sachentscheidung geführt hat, deren Folgekosten billigend in Kauf genommen, wenn nicht gar ignoriert wurden. Den Atomausstieg finde ich übrigens richtig, aber so wie er ablief ohne Not übers Knie gebrochen aus machttaktischem Kalkül. (natürlich war die Entscheidung nicht &#8220;rein&#8221; machttaktisch, aber das sind semantische Finessen&#8230;).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MSt		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27198</link>

		<dc:creator><![CDATA[MSt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 20:28:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27166&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Ich denke die von Ihnen erwähnten Gründe sind eine hinreichende Bedingung für die millionenfache Flucht. Hinzu kommt aber noch die notwendige Bedingung (z.B. der Zerfall der staatlichen Strukturen in Lybien und Syrien, der es Schlepperbanden ermöglicht ihrem Gewerbe nachzukommen). Oder glauben Sie, dass die Flüchtlinge rein zufällig ausgerechnet dann nach Europa strömen, wenn im Nahen Osten eine nach der anderen &quot;Regime change&quot; Operationen laufen? Ich erinnere mich da an ein Interview mit Gaddafi kurz vor seiner Ermordung. Sinngemäß soll er gesagt haben: &quot;Wenn ich weg bin, dann wird Europa von Millionen Migranten überströmt&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27166">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Ich denke die von Ihnen erwähnten Gründe sind eine hinreichende Bedingung für die millionenfache Flucht. Hinzu kommt aber noch die notwendige Bedingung (z.B. der Zerfall der staatlichen Strukturen in Lybien und Syrien, der es Schlepperbanden ermöglicht ihrem Gewerbe nachzukommen). Oder glauben Sie, dass die Flüchtlinge rein zufällig ausgerechnet dann nach Europa strömen, wenn im Nahen Osten eine nach der anderen &#8220;Regime change&#8221; Operationen laufen? Ich erinnere mich da an ein Interview mit Gaddafi kurz vor seiner Ermordung. Sinngemäß soll er gesagt haben: &#8220;Wenn ich weg bin, dann wird Europa von Millionen Migranten überströmt&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl F.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27180</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 14:08:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27179&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

D&#039;accord monsieur!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27179">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>D&#8217;accord monsieur!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27179</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 13:37:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier zur Beruhigung der Gemüter der deutsche Vorzeige-Intellektuelle Jürgen Habermas, der sich zu den Forderungen von Macron auslässt mit „Was das uns Deutsche wieder kostete … sollte nicht die Antwort auf den französischen Präsidenten sein“:

http://www.spiegel.de/spiegel/juergen-habermas-ueber-seinen-hoffnungstraeger-emmanuel-macron-a-1174052.html

Ich würde sagen, dass auf solche Leute längst niemand mehr hört außer den wenigen, die meinen, dass wir für ALLES genug Geld haben.

Es werden noch weniger werden, da bin ich mir sicher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier zur Beruhigung der Gemüter der deutsche Vorzeige-Intellektuelle Jürgen Habermas, der sich zu den Forderungen von Macron auslässt mit „Was das uns Deutsche wieder kostete … sollte nicht die Antwort auf den französischen Präsidenten sein“:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/juergen-habermas-ueber-seinen-hoffnungstraeger-emmanuel-macron-a-1174052.html" rel="nofollow ugc">http://www.spiegel.de/spiegel/juergen-habermas-ueber-seinen-hoffnungstraeger-emmanuel-macron-a-1174052.html</a></p>
<p>Ich würde sagen, dass auf solche Leute längst niemand mehr hört außer den wenigen, die meinen, dass wir für ALLES genug Geld haben.</p>
<p>Es werden noch weniger werden, da bin ich mir sicher.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27174</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 11:18:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27164&quot;&gt;Karl F.&lt;/a&gt;.

&#062;Sie stellen das Argument der Kettenreaktion und Nichtbeherrschbarkeit als sachlich und rational dar. Es ist die Drohung mit dem großen Crash.&#062;

Das ist richtig, wobei ich nicht drohe, sondern sage, dass eine Kettenreaktion als möglich hätte erwogen werden müssen und aufgrund ihrer Auswirkungen auf die Realwirtschaft als objektive Bedrohung anzusehen gewesen wäre. Ich gehe davon aus, dass Sie dies meinen. 

Sie sagen nun:

&#062;Aber hätte eine denkbare und m. E. auch wahrscheinlichere Entwicklung in der Eurokrise nicht auch sein können, dass Staaten wie Deutschland und Frankreich im Falle einer Griechenlandpleite erneut Banken mit Milliardenbeträgen hätten stützen müssen, wie sie es in der ersten Phase der Krise 2008/2009 ja auch schon gemacht haben: Also keine Kettenreaktion, keine Finanz-Apokalypse, …&#062;

JA und nochmals JA:

Dieses Handeln wäre eine Alternative gewesen und auch eine, die sachlich begründet werden kann.   

Vielleicht wäre es die BESSERE Alternative gewesen. 

Wenn so, dann haben Merkel &#038; Co. SCHLECHT entschieden, von mir aus auch falsch entschieden.

Aber begreifen Sie doch bitte:

Das ist nicht mein Punkt – es geht NICHT darum, ob eine Entscheidung so oder so besser oder schlechter gewesen wäre.

Es geht darum, ob Merkel NUR aus machttaktischen Motiven gehandelt hat.

Würde Sie entsprechend der Alternative gehandelt haben, die Sie hier darlegen, dann hätte Sie NICHT rein machttaktisch gehandelt.

Sie hätte mit einer sachlich anderen Begründung anders entschieden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27164">Karl F.</a>.</p>
<p>&gt;Sie stellen das Argument der Kettenreaktion und Nichtbeherrschbarkeit als sachlich und rational dar. Es ist die Drohung mit dem großen Crash.&gt;</p>
<p>Das ist richtig, wobei ich nicht drohe, sondern sage, dass eine Kettenreaktion als möglich hätte erwogen werden müssen und aufgrund ihrer Auswirkungen auf die Realwirtschaft als objektive Bedrohung anzusehen gewesen wäre. Ich gehe davon aus, dass Sie dies meinen. </p>
<p>Sie sagen nun:</p>
<p>&gt;Aber hätte eine denkbare und m. E. auch wahrscheinlichere Entwicklung in der Eurokrise nicht auch sein können, dass Staaten wie Deutschland und Frankreich im Falle einer Griechenlandpleite erneut Banken mit Milliardenbeträgen hätten stützen müssen, wie sie es in der ersten Phase der Krise 2008/2009 ja auch schon gemacht haben: Also keine Kettenreaktion, keine Finanz-Apokalypse, …&gt;</p>
<p>JA und nochmals JA:</p>
<p>Dieses Handeln wäre eine Alternative gewesen und auch eine, die sachlich begründet werden kann.   </p>
<p>Vielleicht wäre es die BESSERE Alternative gewesen. </p>
<p>Wenn so, dann haben Merkel &amp; Co. SCHLECHT entschieden, von mir aus auch falsch entschieden.</p>
<p>Aber begreifen Sie doch bitte:</p>
<p>Das ist nicht mein Punkt – es geht NICHT darum, ob eine Entscheidung so oder so besser oder schlechter gewesen wäre.</p>
<p>Es geht darum, ob Merkel NUR aus machttaktischen Motiven gehandelt hat.</p>
<p>Würde Sie entsprechend der Alternative gehandelt haben, die Sie hier darlegen, dann hätte Sie NICHT rein machttaktisch gehandelt.</p>
<p>Sie hätte mit einer sachlich anderen Begründung anders entschieden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27172</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 09:02:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=8910#comment-27172</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27169&quot;&gt;peter&lt;/a&gt;.

Danke für Ihren Beitrag.

Sie legen dar und demonstrieren auch, WIE gegen meine Auffassungen argumentiert werden müsste:

ZU zeigen, dass das, was ich als „sachlich begründet“ anführe, falsch ist – sei es, dass ich falsche Bezüge herstelle oder es die Sachverhalte, auf die ich mich beziehe, nicht gibt.

Wenn ich SO und nicht anders entwertet werde, bleibt nur noch die Auffassung von Dr. Stelter, dass Merkel „rein machttaktisch“ agiert habe.

Festzustellen, dass die Kosten und Folgekosten IMMENS sind, ist zwar richtig und bedeutsam, aber kein Argument gegen meine Auffassung, die sich allein gegen die MOTIVISCHE Zuweisung richtet. 

Nur zu einem Ihrer Punkte (als exemplarische Überlegung zur Argumentation):

Atomausstieg:

Ja, es ist richtig, dass die Tsunami-Situation in Japan mit Deutschland nicht vergleichbar war. Das ist erst einmal eine starke Aussage, weil in der Tat NIE etwas zu vergleichen ist, weil die Umstände jeweils andere sind. Es wirkt wie ein Totschlag-Argument; es ist aber grundsätzlich legitim, damit zu argumentieren. 

Auf dieser Basis kann man durchaus den Schluss ziehen, dass man an einen GAU in Deutschland keine Minute hätte verschwenden müssen – also weiter so statt Milliardenwerte (AKWs) zu vernichten.  

Das ist schlüssig, aber keine Darlegung, die meine Begründung trifft.

Denn es ist AUCH eine sachliche Begründung – eine fürs weiter so. 

Ich sage ja nicht, dass es keine sachlichen Begründungen gibt, anders zu entscheiden als entschieden wurde.

Ich sage nur, dass es sachliche Begründungen gibt, so zu entscheiden, wie entschieden wurde. Es mögen schlechte Begründungen sein verglichen mit anderen sachlichen Begründungen hinsichtlich der Kosten, die sie nach sich ziehen. 

Auch dann bleibt das, was ich vorbringe immer noch sachliche Begründung für die Entscheidungen.

Man kann zwar sagen, Merkel habe schlecht geurteilt und falsch entschieden.

Man kann aber nicht sagen, dass sie rein machttaktisch entschieden habe.

Das mag für viele hier kein Unterschied sein.

Es ist aber einer und zwar ein sehr bedeutender, weil damit über das Handlungsmotiv von Top-Entscheidern geurteilt wird. Wenn wir NUR auf dieser Ebene diskutieren, wird es gefährlich, weil dann alles auf Willkür reduziert wird. 

Sie verweisen in Ihrer Argumentation, dass „harte Entscheidungen“ zugunsten der eigenen Bürger erforderlich gewesen wären. Das ist richtig, wobei das Harte der Entscheidungen nicht nur bei der eigenen  Bevölkerung auf Unverständnis gestoßen wäre (insbesondere in der Flüchtlingskrise), sondern sich gegen andere – möglicherweise mit nachteiligen Folgewirkungen auch für uns – gerichtet hätte.

Das ist immer ein Thema, das bei derartigen Entscheidungen wie die hier angesprochenen mit einfließt. 

Einerseits ist die Einstellung der Bevölkerung etwas, das als sachliche Begründung herhalten kann, aber zugleich ist es ein Faktor, der auch zwischen den Wahlen machttaktische Beachtung findet. 

Hier ist die Sache nicht immer so eindeutig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27169">peter</a>.</p>
<p>Danke für Ihren Beitrag.</p>
<p>Sie legen dar und demonstrieren auch, WIE gegen meine Auffassungen argumentiert werden müsste:</p>
<p>ZU zeigen, dass das, was ich als „sachlich begründet“ anführe, falsch ist – sei es, dass ich falsche Bezüge herstelle oder es die Sachverhalte, auf die ich mich beziehe, nicht gibt.</p>
<p>Wenn ich SO und nicht anders entwertet werde, bleibt nur noch die Auffassung von Dr. Stelter, dass Merkel „rein machttaktisch“ agiert habe.</p>
<p>Festzustellen, dass die Kosten und Folgekosten IMMENS sind, ist zwar richtig und bedeutsam, aber kein Argument gegen meine Auffassung, die sich allein gegen die MOTIVISCHE Zuweisung richtet. </p>
<p>Nur zu einem Ihrer Punkte (als exemplarische Überlegung zur Argumentation):</p>
<p>Atomausstieg:</p>
<p>Ja, es ist richtig, dass die Tsunami-Situation in Japan mit Deutschland nicht vergleichbar war. Das ist erst einmal eine starke Aussage, weil in der Tat NIE etwas zu vergleichen ist, weil die Umstände jeweils andere sind. Es wirkt wie ein Totschlag-Argument; es ist aber grundsätzlich legitim, damit zu argumentieren. </p>
<p>Auf dieser Basis kann man durchaus den Schluss ziehen, dass man an einen GAU in Deutschland keine Minute hätte verschwenden müssen – also weiter so statt Milliardenwerte (AKWs) zu vernichten.  </p>
<p>Das ist schlüssig, aber keine Darlegung, die meine Begründung trifft.</p>
<p>Denn es ist AUCH eine sachliche Begründung – eine fürs weiter so. </p>
<p>Ich sage ja nicht, dass es keine sachlichen Begründungen gibt, anders zu entscheiden als entschieden wurde.</p>
<p>Ich sage nur, dass es sachliche Begründungen gibt, so zu entscheiden, wie entschieden wurde. Es mögen schlechte Begründungen sein verglichen mit anderen sachlichen Begründungen hinsichtlich der Kosten, die sie nach sich ziehen. </p>
<p>Auch dann bleibt das, was ich vorbringe immer noch sachliche Begründung für die Entscheidungen.</p>
<p>Man kann zwar sagen, Merkel habe schlecht geurteilt und falsch entschieden.</p>
<p>Man kann aber nicht sagen, dass sie rein machttaktisch entschieden habe.</p>
<p>Das mag für viele hier kein Unterschied sein.</p>
<p>Es ist aber einer und zwar ein sehr bedeutender, weil damit über das Handlungsmotiv von Top-Entscheidern geurteilt wird. Wenn wir NUR auf dieser Ebene diskutieren, wird es gefährlich, weil dann alles auf Willkür reduziert wird. </p>
<p>Sie verweisen in Ihrer Argumentation, dass „harte Entscheidungen“ zugunsten der eigenen Bürger erforderlich gewesen wären. Das ist richtig, wobei das Harte der Entscheidungen nicht nur bei der eigenen  Bevölkerung auf Unverständnis gestoßen wäre (insbesondere in der Flüchtlingskrise), sondern sich gegen andere – möglicherweise mit nachteiligen Folgewirkungen auch für uns – gerichtet hätte.</p>
<p>Das ist immer ein Thema, das bei derartigen Entscheidungen wie die hier angesprochenen mit einfließt. </p>
<p>Einerseits ist die Einstellung der Bevölkerung etwas, das als sachliche Begründung herhalten kann, aber zugleich ist es ein Faktor, der auch zwischen den Wahlen machttaktische Beachtung findet. </p>
<p>Hier ist die Sache nicht immer so eindeutig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: peter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27169</link>

		<dc:creator><![CDATA[peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 08:04:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=8910#comment-27169</guid>

					<description><![CDATA[Zu Herr Tischers Ausgangskommentar: ja, das kann man genau so sehen! Und zwar ohne gleich dafür beschimpft zu werden. Ich nenne das &quot;hineinversetzen in eine andere Denkweise&quot; :-)
Was mir gleichwohl fehlt:

Atomausstieg: Die Tsunami-Situation in Japan (konnte die Technik nicht beherrschen) war nicht mit Deutschland vergleichbar, insofern kein vernünftiger Grund, völlig überhastet und ohne Plan aus der Atomkraft auszusteigen. Bestenfalls eine Bestätigung für den ja ohnehin beschlossenen Ausstieg, keine Beschleunigung. Die politische Inkompetenz hat Dr. Stelter treffend beschrieben.

Eurokrise: da scheiden sich die Geister, Herr Tischer liegt hier leider nicht so falsch mit seiner Beschreibung. In der Retrospektive hätte man vielleicht direkt zu Beginn einen harten Schuldenschnitt mit Griechenland vereinbaren können, aber auch das wäre sehr riskant gewesen, siehe Exposure der frz. und dt. Banken. Man hatte halt Angst. Aber auch hier fängt die Inkompetenz schnell an, nämlich mit der Weigerung, das Offensichtliche (Griechenland nicht reformfähig und hoffnungslos überschuldet) einzugestehen und nach der ersten hitzigen Phase zu handeln. Beispiel das Zustandekommen der sinnlosen Bankenunion über Nacht. (Buchtipp: Retter und Rebellen). Insofern auch richtig getroffen von Dr. Stelter.

Flüchtlingskrise: die Angst vor unschönen Bildern kann ich gut nachvollziehen. Aber hier wäre eine harte Entscheidung zugunsten der eigenen Bürger gefragt gewesen. Wer in der Lage ist, genügend Polizei an die Grenze zu verlegen um diese zu schließen, die Verlegung auch beginnt, aber dann den letztlichen Ausführungsbefehl verweigert (Buchtipp: Die Getriebenen), der wäre auch in der Lage gewesen, nach Schließung die humanitäre Notsituation in den Griff zu bekommen. THW etc. aus ganz Deutschland bzw. Österreich an die Grenze, Notunterkünfte etc. aufbauen: bei halbwegs sommerlichen Temperaturen kein Problem. Es wären vielleicht 10-20 Tsd. Leute dort gestrandet, aber es hätte das Signal in Richtung komplette Balkanroute gesetzt: die Grenze ist dicht. Statt sich das Problem in den Folgemonaten zu Hunderttausenden ins eigene Land zu holen, hätte man die Länder auf der Balkanroute bei der Bewältigung unterstützen können, so wie Österreich es getan hat - und parallel trotzdem mit der Türkei verhandeln und deren Kooperation erreichen können. Stattdessen wurde kommunikativ versagt &quot;wir schaffen das&quot; gefolgt von einem beleidigten &quot;dann ist das nicht mehr mein Land&quot; - keinerlei ernsthafte Bemühungen, die eigenen Bürger mitzunehmen, keine Bundestagsdebatte, nichts. Gefolgt von undifferenzierter Jubelberichterstattung in den Medien, labbrigen Fratzscher-Studien, etc.. Spricht eigentlich für sich...

Im Fazit stimme ich Herrn Tischer vollumfänglich zu: &quot;Das als NOTWENDIG Erkannte unter UNVERMEIDBAREN Schmerzen realisieren.&quot; Bloss wird das Notwendige vielleicht von einigen erkannt, aber eben nicht eingestanden, nicht zum Thema gemacht, geschweige denn über eine Realisierung gesprochen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Herr Tischers Ausgangskommentar: ja, das kann man genau so sehen! Und zwar ohne gleich dafür beschimpft zu werden. Ich nenne das &#8220;hineinversetzen in eine andere Denkweise&#8221; :-)<br />
Was mir gleichwohl fehlt:</p>
<p>Atomausstieg: Die Tsunami-Situation in Japan (konnte die Technik nicht beherrschen) war nicht mit Deutschland vergleichbar, insofern kein vernünftiger Grund, völlig überhastet und ohne Plan aus der Atomkraft auszusteigen. Bestenfalls eine Bestätigung für den ja ohnehin beschlossenen Ausstieg, keine Beschleunigung. Die politische Inkompetenz hat Dr. Stelter treffend beschrieben.</p>
<p>Eurokrise: da scheiden sich die Geister, Herr Tischer liegt hier leider nicht so falsch mit seiner Beschreibung. In der Retrospektive hätte man vielleicht direkt zu Beginn einen harten Schuldenschnitt mit Griechenland vereinbaren können, aber auch das wäre sehr riskant gewesen, siehe Exposure der frz. und dt. Banken. Man hatte halt Angst. Aber auch hier fängt die Inkompetenz schnell an, nämlich mit der Weigerung, das Offensichtliche (Griechenland nicht reformfähig und hoffnungslos überschuldet) einzugestehen und nach der ersten hitzigen Phase zu handeln. Beispiel das Zustandekommen der sinnlosen Bankenunion über Nacht. (Buchtipp: Retter und Rebellen). Insofern auch richtig getroffen von Dr. Stelter.</p>
<p>Flüchtlingskrise: die Angst vor unschönen Bildern kann ich gut nachvollziehen. Aber hier wäre eine harte Entscheidung zugunsten der eigenen Bürger gefragt gewesen. Wer in der Lage ist, genügend Polizei an die Grenze zu verlegen um diese zu schließen, die Verlegung auch beginnt, aber dann den letztlichen Ausführungsbefehl verweigert (Buchtipp: Die Getriebenen), der wäre auch in der Lage gewesen, nach Schließung die humanitäre Notsituation in den Griff zu bekommen. THW etc. aus ganz Deutschland bzw. Österreich an die Grenze, Notunterkünfte etc. aufbauen: bei halbwegs sommerlichen Temperaturen kein Problem. Es wären vielleicht 10-20 Tsd. Leute dort gestrandet, aber es hätte das Signal in Richtung komplette Balkanroute gesetzt: die Grenze ist dicht. Statt sich das Problem in den Folgemonaten zu Hunderttausenden ins eigene Land zu holen, hätte man die Länder auf der Balkanroute bei der Bewältigung unterstützen können, so wie Österreich es getan hat &#8211; und parallel trotzdem mit der Türkei verhandeln und deren Kooperation erreichen können. Stattdessen wurde kommunikativ versagt &#8220;wir schaffen das&#8221; gefolgt von einem beleidigten &#8220;dann ist das nicht mehr mein Land&#8221; &#8211; keinerlei ernsthafte Bemühungen, die eigenen Bürger mitzunehmen, keine Bundestagsdebatte, nichts. Gefolgt von undifferenzierter Jubelberichterstattung in den Medien, labbrigen Fratzscher-Studien, etc.. Spricht eigentlich für sich&#8230;</p>
<p>Im Fazit stimme ich Herrn Tischer vollumfänglich zu: &#8220;Das als NOTWENDIG Erkannte unter UNVERMEIDBAREN Schmerzen realisieren.&#8221; Bloss wird das Notwendige vielleicht von einigen erkannt, aber eben nicht eingestanden, nicht zum Thema gemacht, geschweige denn über eine Realisierung gesprochen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27166</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 06:34:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=8910#comment-27166</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27132&quot;&gt;MSt&lt;/a&gt;.

Ich denke nach wie vor, dass es weniger mit der falschen westlichen Politik zu tun hat als mit

- zu hohen Geburtenraten, die jungen Männern keine Perspektive geben
- fehlender Bildung (was auch an kulturellen und religiösen Gründen liegt)

Alles hier immer wieder diskutiert.

LG

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/jetzt-wird-es-richtig-teuer/#comment-27132">MSt</a>.</p>
<p>Ich denke nach wie vor, dass es weniger mit der falschen westlichen Politik zu tun hat als mit</p>
<p>&#8211; zu hohen Geburtenraten, die jungen Männern keine Perspektive geben<br />
&#8211; fehlender Bildung (was auch an kulturellen und religiösen Gründen liegt)</p>
<p>Alles hier immer wieder diskutiert.</p>
<p>LG</p>
<p>DSt</p>
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