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	Kommentare zu: &#8220;Inflation? – Kein Selbstmord aus Angst vor dem Tod!&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Feb 2017 11:13:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: mg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22266</link>

		<dc:creator><![CDATA[mg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 11:13:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22114&quot;&gt;mg&lt;/a&gt;.

Szenario 1: überschaubare Inflation

Angenommen die Preissteigerung im Januar 2027 beträgt im Vergleich zum Vorjahresmonat 4,2% und verfehlt damit knapp das offizielle Inflationsziel der EZB von 4%. Die Änderung des Inflationsziels wurde in diesem Szenario Mitte 2019 im Rahmen einer erneuten Bankenkrise vorgenommen und hatte massive Anleihekäufe der Notenbanken zur Folge. Der deutsche Staat hat im Jahr 2027 Refinanzierungkosten von durchschnittlich 3,3% (eine Mischung aus Lang- und überwiegend Kurzläufern) und es ist ihm in den vergangenen 10 Jahren nahezu unterbrechungsfrei gelungen sein Schulden-zu-BIP-Verhältnis langsam aber stetig zu reduzieren.

Sie konnten Ihr Gehalt in den letzten Jahren um insgesamt 32% verbessern. Die Mietpreisbremse wurde vom Bundesverfassungsgericht in Teilen für verfassungswidrig erklärt und so war es Ihnen möglich, die Mieteinnahmen in den vergangenen Jahren immerhin um 20% zu steigern. In den vergangenen 10 Jahren haben Sie 10% der Hypothek getilgt und im Augenblick 60 Tsd. Euro Liquidität übrig, die Sie vor dem Abschluss einer neuen Hypothek ebenfalls zur Teiltilgung Ihres Kredites verwenden.

Die ETW ist somit nur noch mit 60% beliehen. In der ETW stecken nun 200 Tsd. Euro Eigenkapital - die Nebenkosten für den Erwerb in Höhe von 50 Tsd. Euro tauchen in der Bilanz nicht mehr auf, das Geld wurde &quot;ausgegeben&quot; - und 300 Tsd. Fremdkapital. Die Miete beträgt inzwischen 1668 Euro pro Monat (siehe oben).

Die Bank bietet Ihnen nun eine 10-Jahres-Hypothek an, deren Zinskosten 6,8% betragen. Ihr Bankberater empfiehlt Ihnen dringend auf 10 Jahre abzuschliessen, weil er aufgrund der veränderten politischen Lage davon ausgeht, dass die Inflation in den nächsten Jahren nochmals deutlich zunimmt.

Dann sieht die Rechnung vor Kosten wie folgt aus:
Einnahmen = 20016 Euro pro Jahr
Zinsen = 20400 Euro pro Jahr
Macht einen bescheidenen Verlust von 384 Euro pro Jahr.

Nach Kosten sehe die Rechnung so aus:
Einnahmen = 20016 Euro pro Jahr
Kosten = 4500 Euro (3000 Euro Tilgungen, 1500 Euro Rücklagen) pro Jahr
Zinsen = 20400 Euro pro Jahr
Macht einen Verlust von 4884 pro Jahr.

Uups. Na immerhin lässt sich ein Teil davon (Zinsen und Reparaturen) steuerlich absetzen.

Die Bank sagt Ihnen, der Marktwert der ETW liege inzwischen bei 600 Tsd. Euro, also auch hier ein schöner Kursgewinn. Allerdings ist die ETW bald 40 Jahre alt und eine Renovierung wäre erforderlich. Die Eigentümergemeinschaft plant grössere Instandhaltungsmassnahmen für das Haus, ist sich über den Umfang aber noch nicht einig, zumal die Rücklagen auch für die kleineren Version (Dach und Heizungsanlage) nicht ausreichen. Sehr wahrscheinlich müssen alle Parteien Kapital nachschiessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22114">mg</a>.</p>
<p>Szenario 1: überschaubare Inflation</p>
<p>Angenommen die Preissteigerung im Januar 2027 beträgt im Vergleich zum Vorjahresmonat 4,2% und verfehlt damit knapp das offizielle Inflationsziel der EZB von 4%. Die Änderung des Inflationsziels wurde in diesem Szenario Mitte 2019 im Rahmen einer erneuten Bankenkrise vorgenommen und hatte massive Anleihekäufe der Notenbanken zur Folge. Der deutsche Staat hat im Jahr 2027 Refinanzierungkosten von durchschnittlich 3,3% (eine Mischung aus Lang- und überwiegend Kurzläufern) und es ist ihm in den vergangenen 10 Jahren nahezu unterbrechungsfrei gelungen sein Schulden-zu-BIP-Verhältnis langsam aber stetig zu reduzieren.</p>
<p>Sie konnten Ihr Gehalt in den letzten Jahren um insgesamt 32% verbessern. Die Mietpreisbremse wurde vom Bundesverfassungsgericht in Teilen für verfassungswidrig erklärt und so war es Ihnen möglich, die Mieteinnahmen in den vergangenen Jahren immerhin um 20% zu steigern. In den vergangenen 10 Jahren haben Sie 10% der Hypothek getilgt und im Augenblick 60 Tsd. Euro Liquidität übrig, die Sie vor dem Abschluss einer neuen Hypothek ebenfalls zur Teiltilgung Ihres Kredites verwenden.</p>
<p>Die ETW ist somit nur noch mit 60% beliehen. In der ETW stecken nun 200 Tsd. Euro Eigenkapital &#8211; die Nebenkosten für den Erwerb in Höhe von 50 Tsd. Euro tauchen in der Bilanz nicht mehr auf, das Geld wurde &#8220;ausgegeben&#8221; &#8211; und 300 Tsd. Fremdkapital. Die Miete beträgt inzwischen 1668 Euro pro Monat (siehe oben).</p>
<p>Die Bank bietet Ihnen nun eine 10-Jahres-Hypothek an, deren Zinskosten 6,8% betragen. Ihr Bankberater empfiehlt Ihnen dringend auf 10 Jahre abzuschliessen, weil er aufgrund der veränderten politischen Lage davon ausgeht, dass die Inflation in den nächsten Jahren nochmals deutlich zunimmt.</p>
<p>Dann sieht die Rechnung vor Kosten wie folgt aus:<br />
Einnahmen = 20016 Euro pro Jahr<br />
Zinsen = 20400 Euro pro Jahr<br />
Macht einen bescheidenen Verlust von 384 Euro pro Jahr.</p>
<p>Nach Kosten sehe die Rechnung so aus:<br />
Einnahmen = 20016 Euro pro Jahr<br />
Kosten = 4500 Euro (3000 Euro Tilgungen, 1500 Euro Rücklagen) pro Jahr<br />
Zinsen = 20400 Euro pro Jahr<br />
Macht einen Verlust von 4884 pro Jahr.</p>
<p>Uups. Na immerhin lässt sich ein Teil davon (Zinsen und Reparaturen) steuerlich absetzen.</p>
<p>Die Bank sagt Ihnen, der Marktwert der ETW liege inzwischen bei 600 Tsd. Euro, also auch hier ein schöner Kursgewinn. Allerdings ist die ETW bald 40 Jahre alt und eine Renovierung wäre erforderlich. Die Eigentümergemeinschaft plant grössere Instandhaltungsmassnahmen für das Haus, ist sich über den Umfang aber noch nicht einig, zumal die Rücklagen auch für die kleineren Version (Dach und Heizungsanlage) nicht ausreichen. Sehr wahrscheinlich müssen alle Parteien Kapital nachschiessen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Baron		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22163</link>

		<dc:creator><![CDATA[Baron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2017 16:13:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herr Stelter eine Frage..
Sehe ich das richtig das bei einem Zerfall der eurozone und der anschließenden Währungsreform in Deutschland hin zu einer dmark 2.0 oder einem nordeuro die Halter von Euros (Liquidität) in Deutschland die Gewinner sein dürften da die neue Währung dann massiv aufwerten würde (währungsgewinne)? Bei dem Szenario dürften dann doch die Immobilien Besitzer ziemlich schlecht aus der Röhre gucken da dieser Prozess extrem deflationär ist was immer eine Katastrophe für Immobilien gewesen war.

Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Stelter eine Frage..<br />
Sehe ich das richtig das bei einem Zerfall der eurozone und der anschließenden Währungsreform in Deutschland hin zu einer dmark 2.0 oder einem nordeuro die Halter von Euros (Liquidität) in Deutschland die Gewinner sein dürften da die neue Währung dann massiv aufwerten würde (währungsgewinne)? Bei dem Szenario dürften dann doch die Immobilien Besitzer ziemlich schlecht aus der Röhre gucken da dieser Prozess extrem deflationär ist was immer eine Katastrophe für Immobilien gewesen war.</p>
<p>Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: mg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22114</link>

		<dc:creator><![CDATA[mg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 10:35:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=6674#comment-22114</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22105&quot;&gt;Ralph Klages&lt;/a&gt;.

Dann würde ich gerne mal einen Versuch machen und ein Beispiel durchrechnen. Wenn ich mit den zugrunde liegenden Zahlen falsch liegen sollte, nehme ich gerne Änderungsvorschläge entgegen.

2,5ZKB, 79qm, Baujahr 1989, in einem Mehrfamilienhaus (4 Stockwerke, 10 Parteien) in guter Münchner Lage, Preis 500.000 Euro.

50 Tsd. Nebenkosten für den Erwerb (Notar, Grunderwerbssteuer, ggf. Immobilienmakler), Eigenkapital 150 Tsd., Fremdkapital 400 Tsd., es lässt sich ein Zins von etwa 1,5% auf 10 Jahre vereinbaren.

Wenn der Multiplikator bei 30 Jahresmieten liegt, dürfte eine Monatsmiete von 1390 Euro ( 500000 / (30*12) ) zu erzielen sein. Davon gehen ebenfalls monatlich 500 Euro ( 400000 * (0,015*12) ) Zinsen ab. Bleiben 890 Euro vor Kosten (Instandhaltung und Tilgungen) monatlich. Vor Kosten also eine Eigenkapitalrendite von etwa 7%p.a. ( (890*12) / 150000 ) bzw. eine Gesamtkapitalrendite von etwa 2,1%p.a. ( (890*12) / 500000 ). Das klingt doch super.

Ok, schauen wir mal, wie das nach Kosten aussieht. Angenommen, wir tilgen mit 1% pro Jahr und legen 0,5% für Instandhaltungen und Reparaturen pro Jahr zurück. Macht nochmal 500 Euro ( 400000 * (0,015*12) ) pro Monat. Bleiben 390 Euro monatlich. Also immerhin eine Eigenkapitalrendite von etwa 3,1%p.a. ( (390*12) / 150000 ) bzw. eine Gesamtkapitalrendite von etwa 0,9%p.a. ( (390*12) / 500000 ). Immer noch besser, als gar nichts.

Interessant wird es nach 10 Jahren. Wie hoch sind die Zinsen für die Anschlusshypothek? Ist Liquidität für eine Sondertilgung frei? Liessen sich Mietsteigerungen durchsetzen? Wie hoch ist der Marktpreis der Wohnung (immerhin bald 40 Jahre alt)? Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Das hängt überwiegend von dem dann gültigen Hypothekenzinsen und der bis dahin stattgefunden Inflation ab.

Wenn ich mal mehr Zeit habe, mach ich mir die Mühe und rechne drei verschiedene Szenarien durch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22105">Ralph Klages</a>.</p>
<p>Dann würde ich gerne mal einen Versuch machen und ein Beispiel durchrechnen. Wenn ich mit den zugrunde liegenden Zahlen falsch liegen sollte, nehme ich gerne Änderungsvorschläge entgegen.</p>
<p>2,5ZKB, 79qm, Baujahr 1989, in einem Mehrfamilienhaus (4 Stockwerke, 10 Parteien) in guter Münchner Lage, Preis 500.000 Euro.</p>
<p>50 Tsd. Nebenkosten für den Erwerb (Notar, Grunderwerbssteuer, ggf. Immobilienmakler), Eigenkapital 150 Tsd., Fremdkapital 400 Tsd., es lässt sich ein Zins von etwa 1,5% auf 10 Jahre vereinbaren.</p>
<p>Wenn der Multiplikator bei 30 Jahresmieten liegt, dürfte eine Monatsmiete von 1390 Euro ( 500000 / (30*12) ) zu erzielen sein. Davon gehen ebenfalls monatlich 500 Euro ( 400000 * (0,015*12) ) Zinsen ab. Bleiben 890 Euro vor Kosten (Instandhaltung und Tilgungen) monatlich. Vor Kosten also eine Eigenkapitalrendite von etwa 7%p.a. ( (890*12) / 150000 ) bzw. eine Gesamtkapitalrendite von etwa 2,1%p.a. ( (890*12) / 500000 ). Das klingt doch super.</p>
<p>Ok, schauen wir mal, wie das nach Kosten aussieht. Angenommen, wir tilgen mit 1% pro Jahr und legen 0,5% für Instandhaltungen und Reparaturen pro Jahr zurück. Macht nochmal 500 Euro ( 400000 * (0,015*12) ) pro Monat. Bleiben 390 Euro monatlich. Also immerhin eine Eigenkapitalrendite von etwa 3,1%p.a. ( (390*12) / 150000 ) bzw. eine Gesamtkapitalrendite von etwa 0,9%p.a. ( (390*12) / 500000 ). Immer noch besser, als gar nichts.</p>
<p>Interessant wird es nach 10 Jahren. Wie hoch sind die Zinsen für die Anschlusshypothek? Ist Liquidität für eine Sondertilgung frei? Liessen sich Mietsteigerungen durchsetzen? Wie hoch ist der Marktpreis der Wohnung (immerhin bald 40 Jahre alt)? Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Das hängt überwiegend von dem dann gültigen Hypothekenzinsen und der bis dahin stattgefunden Inflation ab.</p>
<p>Wenn ich mal mehr Zeit habe, mach ich mir die Mühe und rechne drei verschiedene Szenarien durch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22107</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 01:09:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22104&quot;&gt;Stefan Bohle&lt;/a&gt;.

Wenn Herr Dr. Stelter von Liquidität schreibt, glaube ich nicht, dass er nur Euro meint. Ich verstehe ihn so, dass auch gängige, relativ stabile Fremdwährungen wie US$, aber auch kanadische, australische, neuseeländische $, Schweizer Franken, skandinavische Kronen, etc. gemeint sind, eventuell auch Yen und Renminbi/Yuan. Kommt natürlich auf die Vermögenshöhe und das Thema Nehativzins noch an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22104">Stefan Bohle</a>.</p>
<p>Wenn Herr Dr. Stelter von Liquidität schreibt, glaube ich nicht, dass er nur Euro meint. Ich verstehe ihn so, dass auch gängige, relativ stabile Fremdwährungen wie US$, aber auch kanadische, australische, neuseeländische $, Schweizer Franken, skandinavische Kronen, etc. gemeint sind, eventuell auch Yen und Renminbi/Yuan. Kommt natürlich auf die Vermögenshöhe und das Thema Nehativzins noch an.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralph Klages		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22105</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph Klages]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2017 20:05:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ganz sicher ist es derzeit schon zu spät, um in Immobilien noch zu investieren. Die Preise sind auf den ersten Blick zu hoch. Man sollte sich aber auch klar machen, dass insbesondere Deutschland hier noch Nachholbedarf hat. Ich meine gelesen zu haben, dass Frankfurt immer noch auf dem vierzigsten Rang in Europa steht. Selbst München ist im Vergleich zu Paris, London oder Rom unterbewertet, nur um die zu erwartenden Preisspielräume zu verdeutlichen. Denn zukünftige Preisrückgang sind bestenfalls in der deutschen Provinz zu erwarten. Aber es gibt neben dem Grundmotiv einer Altersabsicherung und einer Hinterlassenschaft an die Nachkommen noch einen -im obigen Artikel nicht erwähnten- Anlagegrund in Immobilien: Die derzeit schwache Renditelage ohne Aussicht auf Besserung. Und da sind schon drei Prozent Nettomiete nach Steuern mindestens das Dreifache von Schäubles Langläufer. Und um diese wenigen drei Prozent geht es vielen Anlegern, auch wenn sie dafür einen Faktor, na sagen wir mal grob 30 in Hamburg oder Berlin, in Kauf nehmen. Und noch ein weiterer Gedanke: Wenn tatsächlich eine ernst zu nehmende Inflation entstünde, würden natürlich auch die Kreditzinsen steigen, was wiederum auf die Neubautätigkeit durchschlägt, sie würde nämlich abnehmen, was aber die Marktpreise der Bestandsimmobilien eher stabilisieren wird. A la long würde bei Inflation die Neubautätigkeit ebenfalls einer Teuerung unterzogen, so dass es besser ist jetzt zu kaufen, wo der Zins niedrig ist. Billiger wird es auf dem Immobilienmarkt definitiv nicht. Die anderen Europäer wissen schon, warum sie ihre Kohle in Deutschland anlegen. Ein Schalk, wer die DM dabei im Auge hat. LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz sicher ist es derzeit schon zu spät, um in Immobilien noch zu investieren. Die Preise sind auf den ersten Blick zu hoch. Man sollte sich aber auch klar machen, dass insbesondere Deutschland hier noch Nachholbedarf hat. Ich meine gelesen zu haben, dass Frankfurt immer noch auf dem vierzigsten Rang in Europa steht. Selbst München ist im Vergleich zu Paris, London oder Rom unterbewertet, nur um die zu erwartenden Preisspielräume zu verdeutlichen. Denn zukünftige Preisrückgang sind bestenfalls in der deutschen Provinz zu erwarten. Aber es gibt neben dem Grundmotiv einer Altersabsicherung und einer Hinterlassenschaft an die Nachkommen noch einen -im obigen Artikel nicht erwähnten- Anlagegrund in Immobilien: Die derzeit schwache Renditelage ohne Aussicht auf Besserung. Und da sind schon drei Prozent Nettomiete nach Steuern mindestens das Dreifache von Schäubles Langläufer. Und um diese wenigen drei Prozent geht es vielen Anlegern, auch wenn sie dafür einen Faktor, na sagen wir mal grob 30 in Hamburg oder Berlin, in Kauf nehmen. Und noch ein weiterer Gedanke: Wenn tatsächlich eine ernst zu nehmende Inflation entstünde, würden natürlich auch die Kreditzinsen steigen, was wiederum auf die Neubautätigkeit durchschlägt, sie würde nämlich abnehmen, was aber die Marktpreise der Bestandsimmobilien eher stabilisieren wird. A la long würde bei Inflation die Neubautätigkeit ebenfalls einer Teuerung unterzogen, so dass es besser ist jetzt zu kaufen, wo der Zins niedrig ist. Billiger wird es auf dem Immobilienmarkt definitiv nicht. Die anderen Europäer wissen schon, warum sie ihre Kohle in Deutschland anlegen. Ein Schalk, wer die DM dabei im Auge hat. LG</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Bohle		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/inflation-kein-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/#comment-22104</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Bohle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2017 15:13:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=6674#comment-22104</guid>

					<description><![CDATA[Ich stimme der These zu, dass in einem Umfeld strukturell überbewerteter Sachwerte Papiergeld immer noch relativ attraktiv und flexibel sein kann, auch wenn sein Wert durch durch die Notenbankpolitik eher verwässert wird. Allerdings trägt ein Halten von einer größeren Summe an Euros immer noch das Sonderrisiko eines Zerfalls der Eurozone mit anschließender chaotisch verlaufender Währungsreform in sich. Der Blick nach Frankreich, Italien, Griechenland, Niederlande, etc. zeigt, dass dieses Risiko ziemlich real ist. Und ob dann Franken oder Dollars die bessere Alternative sind, ist auch fraglich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme der These zu, dass in einem Umfeld strukturell überbewerteter Sachwerte Papiergeld immer noch relativ attraktiv und flexibel sein kann, auch wenn sein Wert durch durch die Notenbankpolitik eher verwässert wird. Allerdings trägt ein Halten von einer größeren Summe an Euros immer noch das Sonderrisiko eines Zerfalls der Eurozone mit anschließender chaotisch verlaufender Währungsreform in sich. Der Blick nach Frankreich, Italien, Griechenland, Niederlande, etc. zeigt, dass dieses Risiko ziemlich real ist. Und ob dann Franken oder Dollars die bessere Alternative sind, ist auch fraglich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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