<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: In der Bi&#173;lanz der Euro&#173;päischen Zentral&#173;bank steckt ein Spreng&#173;satz	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2023 13:39:57 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.16</generator>
	<item>
		<title>
		Von: PW		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-295008</link>

		<dc:creator><![CDATA[PW]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 13:39:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-295008</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294823&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

„Bei einem plötzlichen Run wird das Papier immer knapp. Und das gilt spätestens seit Corona nicht nur am ATM. So schnell waren die Druckereien einfach nicht: Alles weitere war/ist Folge einer unfertigen Währungsunion mit politischen Restrisiken.“

Da gebe ich Ihnen Recht. Gerade deshalb ist das mit Unterschied in der Qualität grundsätzlich in etwa so, als wenn ich beim meinem brennenden Weihnachtsbaum den Anruf bei der Feuerwehr mit dem funktionierenden Feuerlöscher in der Hand gleichsetze…


Der Jurist wird freilich den grundlegenden Qualitätsunterschied aufzeigen: Bargeld ist Eigentum. Buchgeld eben nicht: das Geld ist im Eigentum der Bank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294823">Richard Ott</a>.</p>
<p>„Bei einem plötzlichen Run wird das Papier immer knapp. Und das gilt spätestens seit Corona nicht nur am ATM. So schnell waren die Druckereien einfach nicht: Alles weitere war/ist Folge einer unfertigen Währungsunion mit politischen Restrisiken.“</p>
<p>Da gebe ich Ihnen Recht. Gerade deshalb ist das mit Unterschied in der Qualität grundsätzlich in etwa so, als wenn ich beim meinem brennenden Weihnachtsbaum den Anruf bei der Feuerwehr mit dem funktionierenden Feuerlöscher in der Hand gleichsetze…</p>
<p>Der Jurist wird freilich den grundlegenden Qualitätsunterschied aufzeigen: Bargeld ist Eigentum. Buchgeld eben nicht: das Geld ist im Eigentum der Bank.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-295007</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 13:00:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-295007</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294823&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ PW

Da haben Sie wohl überlesen, was ich weiter oben geschrieben hatte:

„Da der Hang zur Bargeldhaltung noch relativ konstant ist und nicht so hohen Schwankungen unterliegt (Bankenkrise/-run in GR mal außen vor)…“

Bei einem plötzlichen Run wird das Papier immer knapp. Und das gilt spätestens seit Corona nicht nur am ATM. So schnell waren die Druckereien einfach nicht: Alles weitere war/ist Folge einer unfertigen Währungsunion mit politischen Restrisiken. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294823">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ PW</p>
<p>Da haben Sie wohl überlesen, was ich weiter oben geschrieben hatte:</p>
<p>„Da der Hang zur Bargeldhaltung noch relativ konstant ist und nicht so hohen Schwankungen unterliegt (Bankenkrise/-run in GR mal außen vor)…“</p>
<p>Bei einem plötzlichen Run wird das Papier immer knapp. Und das gilt spätestens seit Corona nicht nur am ATM. So schnell waren die Druckereien einfach nicht: Alles weitere war/ist Folge einer unfertigen Währungsunion mit politischen Restrisiken. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-295004</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 12:44:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-295004</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294775&quot;&gt;jobi&lt;/a&gt;.

@ jobi 

„Dabei waren Bankreserven doch die perfekte Substitution für Staatsanleihen, jedenfalls am ZLB, wie Sie immer betont haben.“

Wieso waren? Das gilt auch zukünftig am ZLB und auch darüber hinaus, sofern die ZBen die Überschussreserven marktgerecht verzinsen (IOER).

„Von wem haben die ZBen eigentlich dieses Mandat erhalten ?“

Das hat weniger mit einem Mandat zu tun, als vielmehr mit einer falschen Geldtheorie. Die ZBen haben KEINEN Einfluss auf das langfristige Zinsniveau bei offenen Kapitelmärkten.

Bei der EZB sieht es ein wenig anders aus, da wir keine Eurobonds haben. Sie ändert damit aber nicht das allgemeine langfristige Zinsniveau, sondern hält damit die Zins-Spreads in einem angemessenen Rahmen.

QE an sich basiert auf einer fehlerhaften Theorie, wie ich hier schon des Öfteren dargelegt hatte.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294775">jobi</a>.</p>
<p>@ jobi </p>
<p>„Dabei waren Bankreserven doch die perfekte Substitution für Staatsanleihen, jedenfalls am ZLB, wie Sie immer betont haben.“</p>
<p>Wieso waren? Das gilt auch zukünftig am ZLB und auch darüber hinaus, sofern die ZBen die Überschussreserven marktgerecht verzinsen (IOER).</p>
<p>„Von wem haben die ZBen eigentlich dieses Mandat erhalten ?“</p>
<p>Das hat weniger mit einem Mandat zu tun, als vielmehr mit einer falschen Geldtheorie. Die ZBen haben KEINEN Einfluss auf das langfristige Zinsniveau bei offenen Kapitelmärkten.</p>
<p>Bei der EZB sieht es ein wenig anders aus, da wir keine Eurobonds haben. Sie ändert damit aber nicht das allgemeine langfristige Zinsniveau, sondern hält damit die Zins-Spreads in einem angemessenen Rahmen.</p>
<p>QE an sich basiert auf einer fehlerhaften Theorie, wie ich hier schon des Öfteren dargelegt hatte.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PW		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294907</link>

		<dc:creator><![CDATA[PW]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 18:13:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-294907</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294823&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

&quot;bis 100.000 EUR gibt es keinen Unterschied in der Qualität von Bargeld und Buchgeld für den Bürger oder Unternehmen.”

Komisch, ab Juli 15 gab‘ s in GR maximal 60 echte Euros gegen griechisches Buchgeld, griechische Kreditkarten waren im Ausland schlicht Plastikmüll. Schon wieder vergessen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294823">Richard Ott</a>.</p>
<p>&#8220;bis 100.000 EUR gibt es keinen Unterschied in der Qualität von Bargeld und Buchgeld für den Bürger oder Unternehmen.”</p>
<p>Komisch, ab Juli 15 gab‘ s in GR maximal 60 echte Euros gegen griechisches Buchgeld, griechische Kreditkarten waren im Ausland schlicht Plastikmüll. Schon wieder vergessen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294866</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 12:40:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-294866</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294699&quot;&gt;Stoertebekker&lt;/a&gt;.

@Beobachter

Die Technologie per se ist nicht politisch korrekt, schon mit dem relativ primitiven &quot;DAN&quot;-Hack kann ChatGPT plötzlich äußerst unterhaltsame Texte generieren, bei denen die Gesinnungspolizei einen Hirnschlag bekommt. 

Anleitung (oben angepinnt) und viele äußerst farbenfrohe Text-Beispiele hier: 
https://twitter.com/DANtheBasedAI/

&quot;Die Hype darum ist ein Witz, aber so läuft es nun mal. Suchergebnisse durch sog. KI verbessern, haha &quot;

Ergebnisse verbessern kann sie nicht, weil die KI nicht versteht, was ein &quot;gutes&quot; Suchergebnis ist. (Es sei denn, wir benutzen die Definition, dass ein Suchergebnis schon dann &quot;gut&quot; ist, wenn es völliger Blödsinn ist, aber der Benutzer trotzdem mit ihm zufrieden ist und positives Feedback gibt.) Allerdings kann man die KI einfach fragen und bekommt fast immer eine brauchbar *aussehende* Antwort, was vielen Nutzern vermutlich besser gefallen wird als eine komplexe Suchanfrage in Text-Form mit irgendwelchen Logik-Operatoren zu stellen und als Ergebnis eine Quellenliste als Tabelle ausgespuckt zu bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294699">Stoertebekker</a>.</p>
<p>@Beobachter</p>
<p>Die Technologie per se ist nicht politisch korrekt, schon mit dem relativ primitiven &#8220;DAN&#8221;-Hack kann ChatGPT plötzlich äußerst unterhaltsame Texte generieren, bei denen die Gesinnungspolizei einen Hirnschlag bekommt. </p>
<p>Anleitung (oben angepinnt) und viele äußerst farbenfrohe Text-Beispiele hier:<br />
<a href="https://twitter.com/DANtheBasedAI/" rel="nofollow ugc">https://twitter.com/DANtheBasedAI/</a></p>
<p>&#8220;Die Hype darum ist ein Witz, aber so läuft es nun mal. Suchergebnisse durch sog. KI verbessern, haha &#8221;</p>
<p>Ergebnisse verbessern kann sie nicht, weil die KI nicht versteht, was ein &#8220;gutes&#8221; Suchergebnis ist. (Es sei denn, wir benutzen die Definition, dass ein Suchergebnis schon dann &#8220;gut&#8221; ist, wenn es völliger Blödsinn ist, aber der Benutzer trotzdem mit ihm zufrieden ist und positives Feedback gibt.) Allerdings kann man die KI einfach fragen und bekommt fast immer eine brauchbar *aussehende* Antwort, was vielen Nutzern vermutlich besser gefallen wird als eine komplexe Suchanfrage in Text-Form mit irgendwelchen Logik-Operatoren zu stellen und als Ergebnis eine Quellenliste als Tabelle ausgespuckt zu bekommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Beobachter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294851</link>

		<dc:creator><![CDATA[Beobachter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 10:37:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-294851</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294699&quot;&gt;Stoertebekker&lt;/a&gt;.

&quot;Das werden die Fragensteller lernen müssen und auch schnell lernen. Die Chatbots erzählen immer das, was deren Besitzer gern verbreiten möchten.&quot;

Genau das ist der Punkt. Die sind alle politisch korrekt. Die Hype darum ist ein Witz, aber so läuft es nun mal. Suchergebnisse durch sog. KI verbessern, haha ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294699">Stoertebekker</a>.</p>
<p>&#8220;Das werden die Fragensteller lernen müssen und auch schnell lernen. Die Chatbots erzählen immer das, was deren Besitzer gern verbreiten möchten.&#8221;</p>
<p>Genau das ist der Punkt. Die sind alle politisch korrekt. Die Hype darum ist ein Witz, aber so läuft es nun mal. Suchergebnisse durch sog. KI verbessern, haha &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stoertebekker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294844</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stoertebekker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 09:47:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-294844</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294699&quot;&gt;Stoertebekker&lt;/a&gt;.

@R Ott

Ja, könnte sein. 

Dann muss ich mir zur Gedankenanregung immer mal n bisschen Kra(wa)ll reinmixen lassen und zur Blutdrucksteigerung @D Tischer. Sollte dann alles problemlos gehen und das Leben bereichern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294699">Stoertebekker</a>.</p>
<p>@R Ott</p>
<p>Ja, könnte sein. </p>
<p>Dann muss ich mir zur Gedankenanregung immer mal n bisschen Kra(wa)ll reinmixen lassen und zur Blutdrucksteigerung @D Tischer. Sollte dann alles problemlos gehen und das Leben bereichern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294828</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 07:58:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-294828</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294699&quot;&gt;Stoertebekker&lt;/a&gt;.

@Thomas M. 

&quot; Ich bin recht sicher, dass viele durchschnittliche Fragensteller – mit Bezug zum erfragten Thema – sich schwer tun dürften, den Output von ChatGPT zu ihren Fragen kritisch hinterfragen zu können.&quot;

Das werden die Fragensteller lernen müssen und auch schnell lernen. Die Chatbots erzählen immer das, was deren Besitzer gern verbreiten möchten. Den Angestellten von einem Ford-Autohaus fragt doch auch niemand, was die beste Automarke ist. Völlig erwartbar, was dessen Antwort -zumindest während der Arbeitszeit- sein wird. 

&quot;Aber stellen wir uns das in MS bing vor und Joe Six fragt “Hey GPT, what do you think of political candiate Mr. X? I heard some fishy stuff.”

Wenn Kandidat X den Microsoft-Konzern zerschlagen will, wird der Chatbot sicher eine äußerst negative Einschätzung ausspucken. Wenn Kandidat X und Microsoft gemeinsame Interessen haben, wird die Bewertung viel positiver sein. ;)

Schauen Sie mal, wie eloquent ChatGPT beim leidigen Transenthema die 2 verschiedenen Grundpositionen beschreiben kann, wenn man den Woke-Filter mit passenden Inputs überlistet hat: 

https://twitter.com/Greg_LeTeacher/status/1623002251689177091

@Stoertebekker

&quot;Und da lasse ich mir dann die (bis dahin) 1000+ Podcasts von Jeff Snider immer wieder remixen und erfreue mich an den Weisheiten, die mir mein (finanziell) sorgenloses Leben möglich gemacht haben&quot;

Ich verstehe ja, dass Verliebte gerne viel Zeit miteinander verbringen. Aber glauben Sie wirklich, dass Ihnen von ewigen Remixes ohne neue Ideen nicht doch irgendwann langweilig wird?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294699">Stoertebekker</a>.</p>
<p>@Thomas M. </p>
<p>&#8221; Ich bin recht sicher, dass viele durchschnittliche Fragensteller – mit Bezug zum erfragten Thema – sich schwer tun dürften, den Output von ChatGPT zu ihren Fragen kritisch hinterfragen zu können.&#8221;</p>
<p>Das werden die Fragensteller lernen müssen und auch schnell lernen. Die Chatbots erzählen immer das, was deren Besitzer gern verbreiten möchten. Den Angestellten von einem Ford-Autohaus fragt doch auch niemand, was die beste Automarke ist. Völlig erwartbar, was dessen Antwort -zumindest während der Arbeitszeit- sein wird. </p>
<p>&#8220;Aber stellen wir uns das in MS bing vor und Joe Six fragt “Hey GPT, what do you think of political candiate Mr. X? I heard some fishy stuff.”</p>
<p>Wenn Kandidat X den Microsoft-Konzern zerschlagen will, wird der Chatbot sicher eine äußerst negative Einschätzung ausspucken. Wenn Kandidat X und Microsoft gemeinsame Interessen haben, wird die Bewertung viel positiver sein. ;)</p>
<p>Schauen Sie mal, wie eloquent ChatGPT beim leidigen Transenthema die 2 verschiedenen Grundpositionen beschreiben kann, wenn man den Woke-Filter mit passenden Inputs überlistet hat: </p>
<p><a href="https://twitter.com/Greg_LeTeacher/status/1623002251689177091" rel="nofollow ugc">https://twitter.com/Greg_LeTeacher/status/1623002251689177091</a></p>
<p>@Stoertebekker</p>
<p>&#8220;Und da lasse ich mir dann die (bis dahin) 1000+ Podcasts von Jeff Snider immer wieder remixen und erfreue mich an den Weisheiten, die mir mein (finanziell) sorgenloses Leben möglich gemacht haben&#8221;</p>
<p>Ich verstehe ja, dass Verliebte gerne viel Zeit miteinander verbringen. Aber glauben Sie wirklich, dass Ihnen von ewigen Remixes ohne neue Ideen nicht doch irgendwann langweilig wird?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294823</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 07:20:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-294823</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294761&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Genosse Stöcker

&quot;da weiter unten wieder viel Unsinn verzapft wurde. Ausnahmenweise mal nicht von Herrn Ott. Auch ein blindes Huhn…&quot;

Vom letzten Satz abgesehen ist das ja fast schon nicht unsympathisch. Muss ich etwa anfangen, mir Sorgen um unsere Beziehung zu machen? 

&quot;Bargeld ist in der Hierarchie an erster Stelle, gefolgt vom Buchgeld der Geschäftsbanken. Durch die Einlagensicherung (ich kann auch nichts für diese Benamsung) bis 100.000 EUR gibt es keinen Unterschied in der Qualität von Bargeld und Buchgeld für den Bürger oder Unternehmen.&quot;

Oh je. Sie als Lehrer ohne Bezug zur Realität können das ja nicht wissen, aber es gibt durchaus Kapitalgesellschaften, Einzelunternehmer, eingetragene Kaufleute und freiberuflich tätige Bürger, die mehr als 100000 EUR Liquidität zum Arbeiten brauchen. Da wird der Unterschied dann doch wieder auch in der Praxis höchst relevant.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294761">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Genosse Stöcker</p>
<p>&#8220;da weiter unten wieder viel Unsinn verzapft wurde. Ausnahmenweise mal nicht von Herrn Ott. Auch ein blindes Huhn…&#8221;</p>
<p>Vom letzten Satz abgesehen ist das ja fast schon nicht unsympathisch. Muss ich etwa anfangen, mir Sorgen um unsere Beziehung zu machen? </p>
<p>&#8220;Bargeld ist in der Hierarchie an erster Stelle, gefolgt vom Buchgeld der Geschäftsbanken. Durch die Einlagensicherung (ich kann auch nichts für diese Benamsung) bis 100.000 EUR gibt es keinen Unterschied in der Qualität von Bargeld und Buchgeld für den Bürger oder Unternehmen.&#8221;</p>
<p>Oh je. Sie als Lehrer ohne Bezug zur Realität können das ja nicht wissen, aber es gibt durchaus Kapitalgesellschaften, Einzelunternehmer, eingetragene Kaufleute und freiberuflich tätige Bürger, die mehr als 100000 EUR Liquidität zum Arbeiten brauchen. Da wird der Unterschied dann doch wieder auch in der Praxis höchst relevant.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294775</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 20:33:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-294775</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294761&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@M.Stöcker

&quot;Seinerzeit mussten allein die GBen auf die „Deckung“ achten. Jetzt ist aber ein Teil des Risikos auf die ZBen übergegangen.&quot;

&quot;übergegangen&quot; ist in diesem Zusammenhang natürch recht euphemistisch formuliert ..

Dabei waren Bankreserven doch die perfekte Substitution für Staatsanleihen, jedenfalls am ZLB, wie Sie immer betont haben.

&quot;Ihnen kommt nun die Aufgabe zu, die zuvor die Geschäftsbaken hatten. Sie müss(t)en auf die Bonität der Schuldner achten.&quot;

Von wem haben die ZBen eigentlich dieses Mandat erhalten ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294761">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@M.Stöcker</p>
<p>&#8220;Seinerzeit mussten allein die GBen auf die „Deckung“ achten. Jetzt ist aber ein Teil des Risikos auf die ZBen übergegangen.&#8221;</p>
<p>&#8220;übergegangen&#8221; ist in diesem Zusammenhang natürch recht euphemistisch formuliert ..</p>
<p>Dabei waren Bankreserven doch die perfekte Substitution für Staatsanleihen, jedenfalls am ZLB, wie Sie immer betont haben.</p>
<p>&#8220;Ihnen kommt nun die Aufgabe zu, die zuvor die Geschäftsbaken hatten. Sie müss(t)en auf die Bonität der Schuldner achten.&#8221;</p>
<p>Von wem haben die ZBen eigentlich dieses Mandat erhalten ?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294768</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 19:22:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-294768</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294645&quot;&gt;Vater Thiel&lt;/a&gt;.

@Vater Thiel

Mit ihren letzten Ergänzungen liegen Sie genau richtig. 

( Sie dürfen natürlich nicht schreiben, dass die Hausbank von Graf Koks &quot;Ihre Reserven übernimmt&quot;, wenn Sie nicht wollen, dass Herr Menendez die Krise bekommt )

Falls Graf Koks nun mit dem Erlös seine Kreuzfahrt bezahlt, wirkt das sogar c.p. inflationär auf die Verbraucherpreise.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294645">Vater Thiel</a>.</p>
<p>@Vater Thiel</p>
<p>Mit ihren letzten Ergänzungen liegen Sie genau richtig. </p>
<p>( Sie dürfen natürlich nicht schreiben, dass die Hausbank von Graf Koks &#8220;Ihre Reserven übernimmt&#8221;, wenn Sie nicht wollen, dass Herr Menendez die Krise bekommt )</p>
<p>Falls Graf Koks nun mit dem Erlös seine Kreuzfahrt bezahlt, wirkt das sogar c.p. inflationär auf die Verbraucherpreise.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/in-der-bilanz-der-europaeischen-zentralbank-steckt-ein-sprengsatz/#comment-294761</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 18:10:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=27011#comment-294761</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Herr Menéndez,

ich antworte Ihnen mal hier oben, da weiter unten wieder viel Unsinn verzapft wurde. Ausnahmenweise mal nicht von Herrn Ott. Auch ein blindes Huhn…

Vielen Dank für Ihre Einschätzung. Bekanntlich teile ich sehr viele Ihrer Ansichten, bin mir aber nicht so sicher, ob Sie nur unglücklich formuliert haben oder ich noch ein Verständnisproblem habe. Vielleicht sind es aber auch einfach nur unterschiedliche Standpunkte.

„Mal abgesehen davon, daß die “Geldmenge” an dieser Stelle ein äußerst mißverständlicher Begriff ist, denn die “Geldmenge” (ich nehme mal an M0 ist gemeint) besteht aus Bargeld und Zentralbankverbindlichkeiten.“

Ja, Ingo Sauer fokussiert explizit auf M0; und das geht meiner Ansicht nach gar nicht. M0 enthält seit der GFC als dominanten Teil die Guthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank und zum anderen die Menge an Bargeld, die wir als Bürger in der Hosentasche (oder wo auch immer) halten. Relevant ist M0 im ökonomischen Sinn aber nur in Bezug auf das Bargeld, das zugleich Bestandteil von M1/M2… ist.

Die Menge an Reserven wurde vor der GFC (2007 – 2008) insbesondere durch die kurzfristigen Hauptrefinanzierungsgeschäfte der Geschäftsbanken im Rahmen der Zins- und Mengentender bestimmt. Die Banken haben dies hauptsächlich gemacht, um die Mindestreserveerfordernisse zu erfüllen. Zudem ist ein Guthaben der Banken erforderlich, wenn wir als Kunden Bargeld wünschen. Das ist nicht anders als bei Privatpersonen. Es gibt nur dann Geld am Automaten, wenn unser Konto ein Guthaben aufweist.

Da der Hang zur Bargeldhaltung noch relativ konstant ist und nicht so hohen Schwankungen unterliegt (Bankenkrise/-run in GR mal außen vor), war die Höhe der Geldmenge M0 jenseits des Bargeldes also vor der GFC insbesondere ein regulatorisches Ergebnis der Mindestreserve. Für eine Kreditvergabe an Nichtbanken werden keine Reserven benötigt. Von daher haben einige ZBen ja auch die Mindestreserve aufgehoben. Ob eine Bank einen Kredit vergeben kann, das hängt von ihrer Bilanzkapazität ab (Eigenkapital, Qualität der Kreditvergabe (HQLA) sowie die Liquidity Coverage Ratio (LCR) http://www.bis.org/press/p130106a_de.pdf , aber nicht von irgendeinem Guthaben auf dem ZB-Konto (auch als Antwort an Vater Thiel gedacht).

Mit der GFC wurde dann alles anders und die Banken haben sich wegen des Zusammenbruchs des Interbankenmarktes erst einmal mit Liquidität/Reserven vollgesogen (nicht nur, aber insbesondere ein Zusammenbruch des Eurodollar-Marktes, der bis dato anhält). Mit QE und dem APP sind es nun nicht mehr die regulatorischen Vorschriften sowie die TLTROs, die die Höhe an Reserven bestimmen, sondern es sind die Wertpapierkäufe, für die die ZBen den GBen Reserven gutschreiben (Asset-Swap). Da nur GBen ein Konto bei der ZB haben, spielt die Anzahl an Reserven für alle Nichtbanken keine Rolle. Für Nichtbanken – und somit für die Realwirtschaft – sind die Geldmengen M1/M2… relevant; und auch überwiegend nur, insofern diese durch neue Kredite und nicht durch Assetverkäufe an GBen währen der Nullzinsphase gestiegen sind. Horte (Keynes) gibt es nicht bei den Reserven (auch so einer der Irrtümer von Sauer), sondern bei den Nichtbanken (Vorsichtskasse = Kaufzurückhaltung, die wir derzeit beobachten können).

Reserven kommen insbesondere dann ins Spiel, wenn das Vertrauen zwischen den Geschäftsbanken verloren geht (@ Vater Thiel: Spätestens dann bräuchten wir wieder eine Zentralbank, um für die nötige Elastizität im System zu sorgen). 

„Da gibt es aber einen Unterschied, denn das Bargeld als Papiergeld muß nicht besichert sein, weil eine Zentralbank daraus nicht in Anspruch genommen werden kann“ 

Diesen Punkt kann ich nicht nachvollziehen; zumindest dann nicht, wenn wir nicht nur auf Zahlungsfähigkeit abzielen, sondern auch auf innere und äußere Wertstabilität der Währung achten. Hier möchte ich das Gedankenexperiment von Friedman mit seinem Helikopter in Spiel bringen. Es wäre letztlich nichts anderes, als wenn die Regierungen sich zu 0 % bei der ZB „verschulden“ (Laufzeit 100 oder gar 1.000 Jahre) und jedem Bürger 100.000 EUR in bar zukommen ließe. Richtig ist, dass wir als Bürger nichts von der ZB fordern können, aber der Binnen- und Außenwert würde kollabieren. Und darum ging es wohl auch Ingo Sauer. Von daher muss meiner Ansicht nach auch der Bargeldumlauf durch werthaltiges Kollateral und/oder Bonität besichert sein. Da Bargeld aber zunehmend an Bedeutung verliert, verliert letztlich auch die Besicherung des Bargeldes an Bedeutung.

Vor der GFC bin ich mit Ihrer Einschätzung bei Ihnen. Seinerzeit mussten allein die GBen auf die „Deckung“ achten. Jetzt ist aber ein Teil des Risikos auf die ZBen übergegangen. Ihnen kommt nun die Aufgabe zu, die zuvor die Geschäftsbaken hatten. Sie müss(t)en auf die Bonität der Schuldner achten.

„Auf der anderen Seite sind die Zentralbankverbindlichkeiten auch nicht besichert, ich hätte noch nie gehört, daß die Bundesbank für ihre Verbindlichkeiten collateral vorhalten müßte. Gemeint sein können daher nur die Forderungen der Zentralbank – aber die gehören nicht zur Geldmenge“

Jetzt bin ich wieder bei Ihnen. Auch ZBen sollten auf die Werthaltigkeit der Aktivseite achten, damit das EK nicht negativ wird. Und genau diese Forderungen sind es, die in einem Kreditgeldsystems (ich weiß, dass Sie diesen Terminus nicht mögen, ich halte ihn aber für korrekt, wenn man Geld als ein hierarchisches Systems versteht) den Deckungsstock darstellen. Oder in Anlehnung an die Bagehot-Regel: buying freely good collateral.

“Einen Sinn hat die ganze “Deckerei” nur dann, wenn wie in einer Goldwährung üblich, die Banknoten als Nachfahren der Wechsel für die Zentralbank eine Verbindlichkeit darstellen – was heißt, daß die Zentralbank in Gold liquide sein muß.“

Wie gesagt: Eine ZB kann zwar in eigener Währung nicht illiquide werde, sehr wohl aber solvenzgefährdet im Sinne der Überschuldung, die sodann via Abwertung den Binnen- und Außenwert der Währung unterminiert. Das ist der Punkt, bei dem ich Ingo Sauer folgen kann, nicht jedoch bei seiner Herleitung.

„Das Einzige was zirkulieren kann ist Bargeld – papierlos oder als Papiergeld.“

Das ist zwar sachlich korrekt, aber ökonomisch irrelevant. Als Nichtbank sowie aus realwirtschaftlicher Sicht ist es völlig egal, ob ich mit Bargeld oder Buchgeld bezahle (ja, bei Buchgeld wird, wie der Name schon sagt, eben umgebucht = „entstehen und vergehen“); beides gehört zur Geldmenge M1. Und nur mit M1 werden realwirtschaftliche Transaktionen abgeschlossen/bezahlt, sofern man sich zuvor nicht auf etwas anderes als Gegenleistung geeinigt haben sollte. Und ja, die Banken müssen selbstverständlich auch noch das Clearing und Settlement vollziehen.

Bargeld ist in der Hierarchie an erster Stelle, gefolgt vom Buchgeld der Geschäftsbanken. Durch die Einlagensicherung (ich kann auch nichts für diese Benamsung) bis 100.000 EUR gibt es keinen Unterschied in der Qualität von Bargeld und Buchgeld für den Bürger oder Unternehmen. Barzahlung ist einfach ein wenig umständlich; gerade bei großen Distanzen. Warum man also auf das Bild des Geldkreislaufes verzichten sollte, erschließt sich mir nicht. Ob nun Bargeld zirkuliert oder Buchgeld via Umbuchung zirkuliert, ist meiner Ansicht nach Jacke wie Hose. M1 steigt mit der Kreditvergabe oder mit staatlichen Ausgaben und sinkt mit der Kredittilgung oder der Steuerzahlung. Dazwischen zirkuliert das Geld, sofern es nicht gehortet wird. Gehortet wird es allerdings überwiegend am der Nullzinsgrenze.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Menéndez,</p>
<p>ich antworte Ihnen mal hier oben, da weiter unten wieder viel Unsinn verzapft wurde. Ausnahmenweise mal nicht von Herrn Ott. Auch ein blindes Huhn…</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Einschätzung. Bekanntlich teile ich sehr viele Ihrer Ansichten, bin mir aber nicht so sicher, ob Sie nur unglücklich formuliert haben oder ich noch ein Verständnisproblem habe. Vielleicht sind es aber auch einfach nur unterschiedliche Standpunkte.</p>
<p>„Mal abgesehen davon, daß die “Geldmenge” an dieser Stelle ein äußerst mißverständlicher Begriff ist, denn die “Geldmenge” (ich nehme mal an M0 ist gemeint) besteht aus Bargeld und Zentralbankverbindlichkeiten.“</p>
<p>Ja, Ingo Sauer fokussiert explizit auf M0; und das geht meiner Ansicht nach gar nicht. M0 enthält seit der GFC als dominanten Teil die Guthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank und zum anderen die Menge an Bargeld, die wir als Bürger in der Hosentasche (oder wo auch immer) halten. Relevant ist M0 im ökonomischen Sinn aber nur in Bezug auf das Bargeld, das zugleich Bestandteil von M1/M2… ist.</p>
<p>Die Menge an Reserven wurde vor der GFC (2007 – 2008) insbesondere durch die kurzfristigen Hauptrefinanzierungsgeschäfte der Geschäftsbanken im Rahmen der Zins- und Mengentender bestimmt. Die Banken haben dies hauptsächlich gemacht, um die Mindestreserveerfordernisse zu erfüllen. Zudem ist ein Guthaben der Banken erforderlich, wenn wir als Kunden Bargeld wünschen. Das ist nicht anders als bei Privatpersonen. Es gibt nur dann Geld am Automaten, wenn unser Konto ein Guthaben aufweist.</p>
<p>Da der Hang zur Bargeldhaltung noch relativ konstant ist und nicht so hohen Schwankungen unterliegt (Bankenkrise/-run in GR mal außen vor), war die Höhe der Geldmenge M0 jenseits des Bargeldes also vor der GFC insbesondere ein regulatorisches Ergebnis der Mindestreserve. Für eine Kreditvergabe an Nichtbanken werden keine Reserven benötigt. Von daher haben einige ZBen ja auch die Mindestreserve aufgehoben. Ob eine Bank einen Kredit vergeben kann, das hängt von ihrer Bilanzkapazität ab (Eigenkapital, Qualität der Kreditvergabe (HQLA) sowie die Liquidity Coverage Ratio (LCR) <a href="http://www.bis.org/press/p130106a_de.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.bis.org/press/p130106a_de.pdf</a> , aber nicht von irgendeinem Guthaben auf dem ZB-Konto (auch als Antwort an Vater Thiel gedacht).</p>
<p>Mit der GFC wurde dann alles anders und die Banken haben sich wegen des Zusammenbruchs des Interbankenmarktes erst einmal mit Liquidität/Reserven vollgesogen (nicht nur, aber insbesondere ein Zusammenbruch des Eurodollar-Marktes, der bis dato anhält). Mit QE und dem APP sind es nun nicht mehr die regulatorischen Vorschriften sowie die TLTROs, die die Höhe an Reserven bestimmen, sondern es sind die Wertpapierkäufe, für die die ZBen den GBen Reserven gutschreiben (Asset-Swap). Da nur GBen ein Konto bei der ZB haben, spielt die Anzahl an Reserven für alle Nichtbanken keine Rolle. Für Nichtbanken – und somit für die Realwirtschaft – sind die Geldmengen M1/M2… relevant; und auch überwiegend nur, insofern diese durch neue Kredite und nicht durch Assetverkäufe an GBen währen der Nullzinsphase gestiegen sind. Horte (Keynes) gibt es nicht bei den Reserven (auch so einer der Irrtümer von Sauer), sondern bei den Nichtbanken (Vorsichtskasse = Kaufzurückhaltung, die wir derzeit beobachten können).</p>
<p>Reserven kommen insbesondere dann ins Spiel, wenn das Vertrauen zwischen den Geschäftsbanken verloren geht (@ Vater Thiel: Spätestens dann bräuchten wir wieder eine Zentralbank, um für die nötige Elastizität im System zu sorgen). </p>
<p>„Da gibt es aber einen Unterschied, denn das Bargeld als Papiergeld muß nicht besichert sein, weil eine Zentralbank daraus nicht in Anspruch genommen werden kann“ </p>
<p>Diesen Punkt kann ich nicht nachvollziehen; zumindest dann nicht, wenn wir nicht nur auf Zahlungsfähigkeit abzielen, sondern auch auf innere und äußere Wertstabilität der Währung achten. Hier möchte ich das Gedankenexperiment von Friedman mit seinem Helikopter in Spiel bringen. Es wäre letztlich nichts anderes, als wenn die Regierungen sich zu 0 % bei der ZB „verschulden“ (Laufzeit 100 oder gar 1.000 Jahre) und jedem Bürger 100.000 EUR in bar zukommen ließe. Richtig ist, dass wir als Bürger nichts von der ZB fordern können, aber der Binnen- und Außenwert würde kollabieren. Und darum ging es wohl auch Ingo Sauer. Von daher muss meiner Ansicht nach auch der Bargeldumlauf durch werthaltiges Kollateral und/oder Bonität besichert sein. Da Bargeld aber zunehmend an Bedeutung verliert, verliert letztlich auch die Besicherung des Bargeldes an Bedeutung.</p>
<p>Vor der GFC bin ich mit Ihrer Einschätzung bei Ihnen. Seinerzeit mussten allein die GBen auf die „Deckung“ achten. Jetzt ist aber ein Teil des Risikos auf die ZBen übergegangen. Ihnen kommt nun die Aufgabe zu, die zuvor die Geschäftsbaken hatten. Sie müss(t)en auf die Bonität der Schuldner achten.</p>
<p>„Auf der anderen Seite sind die Zentralbankverbindlichkeiten auch nicht besichert, ich hätte noch nie gehört, daß die Bundesbank für ihre Verbindlichkeiten collateral vorhalten müßte. Gemeint sein können daher nur die Forderungen der Zentralbank – aber die gehören nicht zur Geldmenge“</p>
<p>Jetzt bin ich wieder bei Ihnen. Auch ZBen sollten auf die Werthaltigkeit der Aktivseite achten, damit das EK nicht negativ wird. Und genau diese Forderungen sind es, die in einem Kreditgeldsystems (ich weiß, dass Sie diesen Terminus nicht mögen, ich halte ihn aber für korrekt, wenn man Geld als ein hierarchisches Systems versteht) den Deckungsstock darstellen. Oder in Anlehnung an die Bagehot-Regel: buying freely good collateral.</p>
<p>“Einen Sinn hat die ganze “Deckerei” nur dann, wenn wie in einer Goldwährung üblich, die Banknoten als Nachfahren der Wechsel für die Zentralbank eine Verbindlichkeit darstellen – was heißt, daß die Zentralbank in Gold liquide sein muß.“</p>
<p>Wie gesagt: Eine ZB kann zwar in eigener Währung nicht illiquide werde, sehr wohl aber solvenzgefährdet im Sinne der Überschuldung, die sodann via Abwertung den Binnen- und Außenwert der Währung unterminiert. Das ist der Punkt, bei dem ich Ingo Sauer folgen kann, nicht jedoch bei seiner Herleitung.</p>
<p>„Das Einzige was zirkulieren kann ist Bargeld – papierlos oder als Papiergeld.“</p>
<p>Das ist zwar sachlich korrekt, aber ökonomisch irrelevant. Als Nichtbank sowie aus realwirtschaftlicher Sicht ist es völlig egal, ob ich mit Bargeld oder Buchgeld bezahle (ja, bei Buchgeld wird, wie der Name schon sagt, eben umgebucht = „entstehen und vergehen“); beides gehört zur Geldmenge M1. Und nur mit M1 werden realwirtschaftliche Transaktionen abgeschlossen/bezahlt, sofern man sich zuvor nicht auf etwas anderes als Gegenleistung geeinigt haben sollte. Und ja, die Banken müssen selbstverständlich auch noch das Clearing und Settlement vollziehen.</p>
<p>Bargeld ist in der Hierarchie an erster Stelle, gefolgt vom Buchgeld der Geschäftsbanken. Durch die Einlagensicherung (ich kann auch nichts für diese Benamsung) bis 100.000 EUR gibt es keinen Unterschied in der Qualität von Bargeld und Buchgeld für den Bürger oder Unternehmen. Barzahlung ist einfach ein wenig umständlich; gerade bei großen Distanzen. Warum man also auf das Bild des Geldkreislaufes verzichten sollte, erschließt sich mir nicht. Ob nun Bargeld zirkuliert oder Buchgeld via Umbuchung zirkuliert, ist meiner Ansicht nach Jacke wie Hose. M1 steigt mit der Kreditvergabe oder mit staatlichen Ausgaben und sinkt mit der Kredittilgung oder der Steuerzahlung. Dazwischen zirkuliert das Geld, sofern es nicht gehortet wird. Gehortet wird es allerdings überwiegend am der Nullzinsgrenze.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
