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	Kommentare zu: &#8220;Holland gibt Anlegern keine Entwarnung&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Mar 2017 10:21:54 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23081</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 10:21:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23060&quot;&gt;Bagehot&lt;/a&gt;.

&#062;Mit keinem Wort geht der Autor auf die Wohlstandsverluste ein, die den Niederlanden bei einem Austritt aus EU und Eurozone drohen. Wie die EU-Kommission anlässlich des Brexits klargestellt hat, kann ein ausgeschiedenes Land nicht damit rechnen, dass es automatisch freien Zugang zum Binnenmarkt erhält. &#062;

Richtige, absolut angebrachte Einwände. 

Hier steht nichts davon und wenn Capital Economics, diese Aspekte ausgeblendet haben sollte, dann ist die Studie nicht viel wert.

Ich frage mich, warum die Niederländer nicht Wilders die absolute Mehrheit verschafft haben, wenn ein Austritt Ihnen die in der Studie dargelegten Vorteile bringen würde.

Man hat die Wahl:

Entweder ist die Studie unglaubwürdig oder die Niederländer sind Idioten, die nicht verstehen, wo ihre Vorteile liegen. 

Ich tendiere zu ersterem und glaube, dass den Niederländern mehrheitlich bewusst ist, dass sie bei allen Defiziten in einem Land leben, dass ihnen einen relativ hohen Wohlstand SICHERT – was sie, zumindest bis auf weiteres, gegen einen Austritt aus der Währungsunion votieren lässt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23060">Bagehot</a>.</p>
<p>&gt;Mit keinem Wort geht der Autor auf die Wohlstandsverluste ein, die den Niederlanden bei einem Austritt aus EU und Eurozone drohen. Wie die EU-Kommission anlässlich des Brexits klargestellt hat, kann ein ausgeschiedenes Land nicht damit rechnen, dass es automatisch freien Zugang zum Binnenmarkt erhält. &gt;</p>
<p>Richtige, absolut angebrachte Einwände. </p>
<p>Hier steht nichts davon und wenn Capital Economics, diese Aspekte ausgeblendet haben sollte, dann ist die Studie nicht viel wert.</p>
<p>Ich frage mich, warum die Niederländer nicht Wilders die absolute Mehrheit verschafft haben, wenn ein Austritt Ihnen die in der Studie dargelegten Vorteile bringen würde.</p>
<p>Man hat die Wahl:</p>
<p>Entweder ist die Studie unglaubwürdig oder die Niederländer sind Idioten, die nicht verstehen, wo ihre Vorteile liegen. </p>
<p>Ich tendiere zu ersterem und glaube, dass den Niederländern mehrheitlich bewusst ist, dass sie bei allen Defiziten in einem Land leben, dass ihnen einen relativ hohen Wohlstand SICHERT – was sie, zumindest bis auf weiteres, gegen einen Austritt aus der Währungsunion votieren lässt.</p>
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23077</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 07:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23066&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

Alle Berichte haben wohl einen Bias, da sie immer auch den Werte- und Verständniskanon des Autor&#039;s transportieren. Man muss den nur kennen. Frau Lengsfeld war zuerst bei den Grünen und ist 1996 zur CDU gewechselt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23066">Rob</a>.</p>
<p>Alle Berichte haben wohl einen Bias, da sie immer auch den Werte- und Verständniskanon des Autor&#8217;s transportieren. Man muss den nur kennen. Frau Lengsfeld war zuerst bei den Grünen und ist 1996 zur CDU gewechselt.</p>
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		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23075</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 06:47:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23066&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

Vera Lengsfeld...
Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen (war sie mal eine Grüne?), dass sie sich ziemlich gewandelt hat. Nach rechts (siehe auch ihr Blogroll: Achse des Guten, ef-Magazin).

Damit ist nicht gesagt, dass der verlinkte Artikel falsch ist, aber wahrscheinlich ziemlich &quot;biased&quot;. Ich habe es erst mal nur ganz kurz überflogen (aus Zeitmangel).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23066">Rob</a>.</p>
<p>Vera Lengsfeld&#8230;<br />
Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen (war sie mal eine Grüne?), dass sie sich ziemlich gewandelt hat. Nach rechts (siehe auch ihr Blogroll: Achse des Guten, ef-Magazin).</p>
<p>Damit ist nicht gesagt, dass der verlinkte Artikel falsch ist, aber wahrscheinlich ziemlich &#8220;biased&#8221;. Ich habe es erst mal nur ganz kurz überflogen (aus Zeitmangel).</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23073</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 06:08:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23066&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

... vielleicht wird hierauf Bezug genommen 

http://vera-lengsfeld.de/2017/03/20/aussichten-auf-den-buergerkrieg/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23066">Rob</a>.</p>
<p>&#8230; vielleicht wird hierauf Bezug genommen </p>
<p><a href="http://vera-lengsfeld.de/2017/03/20/aussichten-auf-den-buergerkrieg/" rel="nofollow ugc">http://vera-lengsfeld.de/2017/03/20/aussichten-auf-den-buergerkrieg/</a></p>
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		<title>
		Von: Rob		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 23:14:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Beitrag: Holland:Niederlande 11:1 (einschließlich Adjektivformen). Das kann man m.E. mündlich so handhaben, schriftlich sieht es teilweise zu flapsig aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Beitrag: Holland:Niederlande 11:1 (einschließlich Adjektivformen). Das kann man m.E. mündlich so handhaben, schriftlich sieht es teilweise zu flapsig aus.</p>
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		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23066</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 23:10:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23060&quot;&gt;Bagehot&lt;/a&gt;.

&quot;europaweit ein Bürgerkrieg&quot;

Europaweit? Das habe ich nirgends gelesen. Polemisierend-sarkastische Äußerungen sollten bitte das Spezialgebiet Erdogans (&quot;Religionskriege&quot;) bleiben. An einem seriösen Ort haben sie nichts verloren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23060">Bagehot</a>.</p>
<p>&#8220;europaweit ein Bürgerkrieg&#8221;</p>
<p>Europaweit? Das habe ich nirgends gelesen. Polemisierend-sarkastische Äußerungen sollten bitte das Spezialgebiet Erdogans (&#8220;Religionskriege&#8221;) bleiben. An einem seriösen Ort haben sie nichts verloren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bagehot		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/holland-gibt-anlegern-keine-entwarnung/#comment-23060</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bagehot]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 21:50:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Ergebnisse der Studie von Capital Economics halte ich, so wie diese hier zitiert werden, absolut nicht für nachvollziehbar. 

Mit keinem Wort geht der Autor auf die Wohlstandsverluste ein, die den Niederlanden bei einem Austritt aus EU und Eurozone drohen. Wie die EU-Kommission anlässlich des Brexits klargestellt hat, kann ein ausgeschiedenes Land nicht damit rechnen, dass es automatisch freien Zugang zum Binnenmarkt erhält.  

Kein anderes Land, nicht einmal die Bundesrepublik, ist für seinen Wohlstand so sehr auf freien Handel mit den übrigen EU-Mitgliedsstaaten angewiesen wie die Niederlande. Allenfalls Luxemburg hat eine so hohe Exportquote wie die holländische Wirtschaft. 

Einfuhrzölle und nichttarifäre Handelshemmnisse würden die Handelsströme drastisch einschränken. Bislang laufen die deutschen Importe und Exporte zu einem Gutteil über Rotterdam. Nach einem EU-Austritt würden die Warenströme vermutlich großenteils auf die deutschen Seehäfen umgelenkt. 

Dank niedriger Steuern sind die Niederlande ein bevorzugter Holding-Standort für europäische Großunternehmen wie die Iveco-Magirus-Gruppe. Damit könnte es nach einem EU-Austritt vorbei sein. 

Im Übrigen bezieht sich die Studie für ihre Vorhersagen mehrfach auf den Startpunkt 2035. Was jedoch in 20 Jahren sein wird, lässt sich heute absolut nicht vorhersagen, jedenfalls nicht mit einiger Gewissheit. 

Wie ich aus einem anderen, kürzlich eingestellten Beitrag gelernt habe, soll ja in den kommenden Jahren europaweit ein Bürgerkrieg ausbrechen. In 20 oder 30 Jahren tritt dann ein neuer Cäsar an. Hat Capital Economics dies bei seinen Prognosen berücksichtigt…?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ergebnisse der Studie von Capital Economics halte ich, so wie diese hier zitiert werden, absolut nicht für nachvollziehbar. </p>
<p>Mit keinem Wort geht der Autor auf die Wohlstandsverluste ein, die den Niederlanden bei einem Austritt aus EU und Eurozone drohen. Wie die EU-Kommission anlässlich des Brexits klargestellt hat, kann ein ausgeschiedenes Land nicht damit rechnen, dass es automatisch freien Zugang zum Binnenmarkt erhält.  </p>
<p>Kein anderes Land, nicht einmal die Bundesrepublik, ist für seinen Wohlstand so sehr auf freien Handel mit den übrigen EU-Mitgliedsstaaten angewiesen wie die Niederlande. Allenfalls Luxemburg hat eine so hohe Exportquote wie die holländische Wirtschaft. </p>
<p>Einfuhrzölle und nichttarifäre Handelshemmnisse würden die Handelsströme drastisch einschränken. Bislang laufen die deutschen Importe und Exporte zu einem Gutteil über Rotterdam. Nach einem EU-Austritt würden die Warenströme vermutlich großenteils auf die deutschen Seehäfen umgelenkt. </p>
<p>Dank niedriger Steuern sind die Niederlande ein bevorzugter Holding-Standort für europäische Großunternehmen wie die Iveco-Magirus-Gruppe. Damit könnte es nach einem EU-Austritt vorbei sein. </p>
<p>Im Übrigen bezieht sich die Studie für ihre Vorhersagen mehrfach auf den Startpunkt 2035. Was jedoch in 20 Jahren sein wird, lässt sich heute absolut nicht vorhersagen, jedenfalls nicht mit einiger Gewissheit. </p>
<p>Wie ich aus einem anderen, kürzlich eingestellten Beitrag gelernt habe, soll ja in den kommenden Jahren europaweit ein Bürgerkrieg ausbrechen. In 20 oder 30 Jahren tritt dann ein neuer Cäsar an. Hat Capital Economics dies bei seinen Prognosen berücksichtigt…?</p>
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