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	Kommentare zu: Hört auf mit dem Doping!	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Dec 2016 13:52:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/hoert-auf-mit-dem-doping/#comment-21217</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 13:52:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sie sagen, &quot;Inflation erreicht man in diesem Umfeld nur, indem man das Vertrauen in Geld zerrüttet. Noch ist das der EZB nicht gelungen.&quot; Ich sehe die Kausalität genau umgekehrt:
Das Vertrauen in Geld kann die EZB nur durch Inflation zerrütten. Erst wenn die Leute anfangen, ihre erhaltenen Euros noch am gleichen Tag in stabile Fremdwährungen oder Sachwerte (z.B. haltbare Lebensmittel, Zigaretten, Alkoholika, Edelmetalle, etc.) zu tauschen, kann man von der Zerrüttung des Vertrauens reden. Auch das ist nichts Neues, das hatten wir alles schon einmal 1922/1923 und dann erneut von 1945 bis 1948. Aktuelle Beispiele gibt es im Ausland, z.B. in Zimbabwe. Dann fehlt nur noch, dass der aktuelle Devisenkurs zu seriösen Währungen auf dem Scharzmarkt von einem &quot;amtlichen&quot; abweicht und die Zerrüttung ist perfekt. 
Ein Anfang ist allerdings gemacht, wie man an der &quot;asset bubble&quot; in Deutschland z.B. bei Immobilien sehen kann. Langfristig legt kaum mehr eine Privatperson sein Geld freiwillig in Papierwerte an. Die Frage ist, wann die tatsächliche Preissteigerung so hoch ist, dass auch kurzfristige Anlagen wie z.B. Tagesgelder, Monatstermingelder u.a. zu leiden beginnen. Ich vermute, es dauert noch ca. 5 Jahre, aber wir sind leider auf dem &quot;besten&quot; Weg dorthin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sagen, &#8220;Inflation erreicht man in diesem Umfeld nur, indem man das Vertrauen in Geld zerrüttet. Noch ist das der EZB nicht gelungen.&#8221; Ich sehe die Kausalität genau umgekehrt:<br />
Das Vertrauen in Geld kann die EZB nur durch Inflation zerrütten. Erst wenn die Leute anfangen, ihre erhaltenen Euros noch am gleichen Tag in stabile Fremdwährungen oder Sachwerte (z.B. haltbare Lebensmittel, Zigaretten, Alkoholika, Edelmetalle, etc.) zu tauschen, kann man von der Zerrüttung des Vertrauens reden. Auch das ist nichts Neues, das hatten wir alles schon einmal 1922/1923 und dann erneut von 1945 bis 1948. Aktuelle Beispiele gibt es im Ausland, z.B. in Zimbabwe. Dann fehlt nur noch, dass der aktuelle Devisenkurs zu seriösen Währungen auf dem Scharzmarkt von einem &#8220;amtlichen&#8221; abweicht und die Zerrüttung ist perfekt.<br />
Ein Anfang ist allerdings gemacht, wie man an der &#8220;asset bubble&#8221; in Deutschland z.B. bei Immobilien sehen kann. Langfristig legt kaum mehr eine Privatperson sein Geld freiwillig in Papierwerte an. Die Frage ist, wann die tatsächliche Preissteigerung so hoch ist, dass auch kurzfristige Anlagen wie z.B. Tagesgelder, Monatstermingelder u.a. zu leiden beginnen. Ich vermute, es dauert noch ca. 5 Jahre, aber wir sind leider auf dem &#8220;besten&#8221; Weg dorthin.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/hoert-auf-mit-dem-doping/#comment-21215</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 11:30:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Die Politik müsste unsere Probleme lösen. Weil sie sich weigert und lieber auf ein Wunder von Mario Draghi hofft, wird es andere Politiker an die Macht bringen, die dann handeln, und zwar so, wie wir uns alle das nicht wünschen können.&quot;

Hier werde ich zunehmend ratloser. Die aktuellen Politiker können/wollen das Problem nicht lösen, potentielle künftige Politiker handeln womöglich, aber nicht sicher, noch schädlicher. 

Wir hier, in diesem Blog, stehen an der Seitenlinie und können den &quot;Spielabläufen&quot; zusehen und uns unterdessen wappnen.

Oder wir werden zu Spielern - ist aber anstrengend und zeitfordernd, wie ich aus eigener kommunalpolitischer Erfahrung weiß.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Politik müsste unsere Probleme lösen. Weil sie sich weigert und lieber auf ein Wunder von Mario Draghi hofft, wird es andere Politiker an die Macht bringen, die dann handeln, und zwar so, wie wir uns alle das nicht wünschen können.&#8221;</p>
<p>Hier werde ich zunehmend ratloser. Die aktuellen Politiker können/wollen das Problem nicht lösen, potentielle künftige Politiker handeln womöglich, aber nicht sicher, noch schädlicher. </p>
<p>Wir hier, in diesem Blog, stehen an der Seitenlinie und können den &#8220;Spielabläufen&#8221; zusehen und uns unterdessen wappnen.</p>
<p>Oder wir werden zu Spielern &#8211; ist aber anstrengend und zeitfordernd, wie ich aus eigener kommunalpolitischer Erfahrung weiß.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/hoert-auf-mit-dem-doping/#comment-21213</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 09:43:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;Die Politik müsste unsere Probleme lösen.&#062;

Sie wird sie nicht lösen, weil sie unfähig dazu ist. 

&#062;Inflation erreicht man in diesem Umfeld nur, indem man das Vertrauen in Geld zerrüttet. Noch ist das der EZB nicht gelungen.&#062;

Es wird ihr auf absehbare Zeit auch nicht gelingen. 

 &#062;Man könnte glauben, dass der Trump-Effekt der Reflationierung auch auf Europa überschwappt. Das ist jedoch unwahrscheinlich. Schon jetzt steigt das Risiko einer US-Rezession und damit einer weltweiten Abschwächung mit jedem Tag weiterer Zinsanstiege im Dollar-Raum.&#062;

So kann man nicht argumentieren, das ist irreführend. 

Wenn es einen Trump-Effekt der Reflationierung geben würde, dann wird der natürlich auf Europa überschwappen und zwar derart, dass damit verbunden höhere Zinsen in USA auch in der Eurozone höhere Zinsen erfordern würden. Die EZB wird sich dem nicht widersetzen können. Von unwahrscheinlich kann keine Rede sein – WENN, und das ist nicht ausgeschlossen, es einen Trump-Effekt der Reflationierung gibt. 

Hierzu:

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/warum-die-renditen-weiter-steigen-koennen-14563891.html?printPagedArticle=true - pageIndex_2

Unwahrscheinlich ist ein derartiges Überschwappen dann, wenn es in USA eine Rezession geben würde. Sie ist ebenfalls nicht ausgeschlossen und dann gibt es nichts Inflationäres, was überschwappen könnte. Das ist aber ein ganz anderer Sachverhalt als eine Trump-Reflationierung. Man muss schon unterscheiden und kann nicht das eine mit dem andern eliminieren. 

Mein Fazit:

Es muss nicht, kann aber sein, dass der EZB die Zügel aus der Hand genommen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Die Politik müsste unsere Probleme lösen.&gt;</p>
<p>Sie wird sie nicht lösen, weil sie unfähig dazu ist. </p>
<p>&gt;Inflation erreicht man in diesem Umfeld nur, indem man das Vertrauen in Geld zerrüttet. Noch ist das der EZB nicht gelungen.&gt;</p>
<p>Es wird ihr auf absehbare Zeit auch nicht gelingen. </p>
<p> &gt;Man könnte glauben, dass der Trump-Effekt der Reflationierung auch auf Europa überschwappt. Das ist jedoch unwahrscheinlich. Schon jetzt steigt das Risiko einer US-Rezession und damit einer weltweiten Abschwächung mit jedem Tag weiterer Zinsanstiege im Dollar-Raum.&gt;</p>
<p>So kann man nicht argumentieren, das ist irreführend. </p>
<p>Wenn es einen Trump-Effekt der Reflationierung geben würde, dann wird der natürlich auf Europa überschwappen und zwar derart, dass damit verbunden höhere Zinsen in USA auch in der Eurozone höhere Zinsen erfordern würden. Die EZB wird sich dem nicht widersetzen können. Von unwahrscheinlich kann keine Rede sein – WENN, und das ist nicht ausgeschlossen, es einen Trump-Effekt der Reflationierung gibt. </p>
<p>Hierzu:</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/warum-die-renditen-weiter-steigen-koennen-14563891.html?printPagedArticle=true" rel="nofollow ugc">http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/warum-die-renditen-weiter-steigen-koennen-14563891.html?printPagedArticle=true</a> &#8211; pageIndex_2</p>
<p>Unwahrscheinlich ist ein derartiges Überschwappen dann, wenn es in USA eine Rezession geben würde. Sie ist ebenfalls nicht ausgeschlossen und dann gibt es nichts Inflationäres, was überschwappen könnte. Das ist aber ein ganz anderer Sachverhalt als eine Trump-Reflationierung. Man muss schon unterscheiden und kann nicht das eine mit dem andern eliminieren. </p>
<p>Mein Fazit:</p>
<p>Es muss nicht, kann aber sein, dass der EZB die Zügel aus der Hand genommen werden.</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/hoert-auf-mit-dem-doping/#comment-21212</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 08:43:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hört auf mit dem Aderlass!

It takes two to tango. Auch die Magier des Geldes werden Schiffbruch erleiden, wenn sich die Politik weiter verweigert. Es ist insbesondere auch ein Versagen der politischen Berater (Schuknecht, Sinn, Schmidt…). Georg Quaas bringt es in seiner Kritik an der Kritik gegenüber Binswanger auf den Punkt:

„4. Momentan zeigt die Geld-Politik im Euro-Raum kaum Wirkung, und zwar nicht, weil die moderne Makroökonomik lehrbuchartig angewandt wird, sondern weil sie nicht lehrbuchartig angewandt wird. Geld- und Fiskalpolitik können nur zusammen eine Wirkung erzielen.“ http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2016/12/makrooekonomische-modelle-jenseits-der-realitaet/.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hört auf mit dem Aderlass!</p>
<p>It takes two to tango. Auch die Magier des Geldes werden Schiffbruch erleiden, wenn sich die Politik weiter verweigert. Es ist insbesondere auch ein Versagen der politischen Berater (Schuknecht, Sinn, Schmidt…). Georg Quaas bringt es in seiner Kritik an der Kritik gegenüber Binswanger auf den Punkt:</p>
<p>„4. Momentan zeigt die Geld-Politik im Euro-Raum kaum Wirkung, und zwar nicht, weil die moderne Makroökonomik lehrbuchartig angewandt wird, sondern weil sie nicht lehrbuchartig angewandt wird. Geld- und Fiskalpolitik können nur zusammen eine Wirkung erzielen.“ <a href="http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2016/12/makrooekonomische-modelle-jenseits-der-realitaet/" rel="nofollow ugc">http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2016/12/makrooekonomische-modelle-jenseits-der-realitaet/</a>.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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