<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Gefährlich nah am Abgrund	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Apr 2018 09:34:54 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.16</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Leser 2		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37848</link>

		<dc:creator><![CDATA[Leser 2]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 09:34:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37848</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Indien: In der Wundernation wächst eine gewaltige Kreditblase&quot; - WELT.de

https://www.welt.de/finanzen/article175242234/Indien-In-der-Wundernation-waechst-eine-gewaltige-Kreditblase.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Indien: In der Wundernation wächst eine gewaltige Kreditblase&#8221; &#8211; WELT.de</p>
<p><a href="https://www.welt.de/finanzen/article175242234/Indien-In-der-Wundernation-waechst-eine-gewaltige-Kreditblase.html" rel="nofollow ugc">https://www.welt.de/finanzen/article175242234/Indien-In-der-Wundernation-waechst-eine-gewaltige-Kreditblase.html</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37816</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 17:36:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37816</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37763&quot;&gt;jobi&lt;/a&gt;.

@ ikkyu

Ist schon richtig.

Ich habe „quasi ewig“ gesagt, um darauf hinzuweisen, dass der letzte Dreck dieser Welt dazu dienen kann, Verschuldung zu generieren. 

Aber natürlich ist der auch irgendwann einmal aufgebraucht.

&#062;Kein Ingenieur würde so etwas konstruieren, außer die systemimmanente Instabilität und das Ablaufdatum wären gewollt.&#062;

Richtig.

Deshalb darf man Ingenieure auch nicht in der Politik ans Ruder lassen.

Denn da geht es nicht darum, nachhaltige Stabilität herzustellen, sondern die Probleme zu verschieben (für IST-Zeit-Stabilität).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37763">jobi</a>.</p>
<p>@ ikkyu</p>
<p>Ist schon richtig.</p>
<p>Ich habe „quasi ewig“ gesagt, um darauf hinzuweisen, dass der letzte Dreck dieser Welt dazu dienen kann, Verschuldung zu generieren. </p>
<p>Aber natürlich ist der auch irgendwann einmal aufgebraucht.</p>
<p>&gt;Kein Ingenieur würde so etwas konstruieren, außer die systemimmanente Instabilität und das Ablaufdatum wären gewollt.&gt;</p>
<p>Richtig.</p>
<p>Deshalb darf man Ingenieure auch nicht in der Politik ans Ruder lassen.</p>
<p>Denn da geht es nicht darum, nachhaltige Stabilität herzustellen, sondern die Probleme zu verschieben (für IST-Zeit-Stabilität).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ikkyu		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37814</link>

		<dc:creator><![CDATA[ikkyu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 17:14:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37814</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37763&quot;&gt;jobi&lt;/a&gt;.

Konstante prozentuale Steigerung der Geldmenge (Verschuldung) pro Zeiteinheit ergibt eine Exponentialfunktion und kann daher zeitlich nicht unendlich ausgedehnt werden. 

Differentialgleichung:
(dN/N)/dt = c  (mit N als wachsende Einheit; c als Konstante)
(Auflösen und Integrieren ergibt eine e-Funktion)

Irgendwann wird die notwendige absolute Steigerung so groß, dass es absurd wird. Das gilt auch für das Helikopter- oder Bürgergeld.

Auch das 4%-Ziel der Notenbanken für das Geldmengenwachstum ist daher nicht unendlich möglich.
Das Wachstum ist aber notwendig, weil in unserem Geldsystem alte Schulden + Zinsen mit neuen Schulden bezahlt werden.
 (zum Wachstumszwang  und Wachstumsdrang siehe Binswanger:
http://www.postwachstumsoekonomie.de/Binswanger-Vortrag-OL.pdf)

Systematisch betrachtet handelt es sich zudem um ein positiv rückgekoppeltes (die Hausse nährt die Hausse usw.) System, das früher oder später instabil wird.

Kein Ingenieur würde so etwas konstruieren, außer die systemimmanente Instabilität und das Ablaufdatum wären gewollt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37763">jobi</a>.</p>
<p>Konstante prozentuale Steigerung der Geldmenge (Verschuldung) pro Zeiteinheit ergibt eine Exponentialfunktion und kann daher zeitlich nicht unendlich ausgedehnt werden. </p>
<p>Differentialgleichung:<br />
(dN/N)/dt = c  (mit N als wachsende Einheit; c als Konstante)<br />
(Auflösen und Integrieren ergibt eine e-Funktion)</p>
<p>Irgendwann wird die notwendige absolute Steigerung so groß, dass es absurd wird. Das gilt auch für das Helikopter- oder Bürgergeld.</p>
<p>Auch das 4%-Ziel der Notenbanken für das Geldmengenwachstum ist daher nicht unendlich möglich.<br />
Das Wachstum ist aber notwendig, weil in unserem Geldsystem alte Schulden + Zinsen mit neuen Schulden bezahlt werden.<br />
 (zum Wachstumszwang  und Wachstumsdrang siehe Binswanger:<br />
<a href="http://www.postwachstumsoekonomie.de/Binswanger-Vortrag-OL.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.postwachstumsoekonomie.de/Binswanger-Vortrag-OL.pdf</a>)</p>
<p>Systematisch betrachtet handelt es sich zudem um ein positiv rückgekoppeltes (die Hausse nährt die Hausse usw.) System, das früher oder später instabil wird.</p>
<p>Kein Ingenieur würde so etwas konstruieren, außer die systemimmanente Instabilität und das Ablaufdatum wären gewollt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Leser		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37777</link>

		<dc:creator><![CDATA[Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2018 16:17:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37777</guid>

					<description><![CDATA[Konjunktur: „Die Bundesregierung wappnet sich kaum für die nächste Rezession“ - WirtschaftsWoche

https://www.wiwo.de/21135396.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Konjunktur: „Die Bundesregierung wappnet sich kaum für die nächste Rezession“ &#8211; WirtschaftsWoche</p>
<p><a href="https://www.wiwo.de/21135396.html" rel="nofollow ugc">https://www.wiwo.de/21135396.html</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37770</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2018 10:43:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37770</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37763&quot;&gt;jobi&lt;/a&gt;.

Die GENERIERUNG von Schulden kann quasi ewig aufrechterhalten werden.

Was aber ganz sicher NICHT ewig währt:

REALE ökonomische Verhältnisse, die von den Menschen irgendwann nicht mehr akzeptiert werden – hohe Arbeitslosigkeit, Versorgungsnöte, verfallende Infrastruktur, Diebstahl und Raub als Beschaffungstätigkeiten  …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37763">jobi</a>.</p>
<p>Die GENERIERUNG von Schulden kann quasi ewig aufrechterhalten werden.</p>
<p>Was aber ganz sicher NICHT ewig währt:</p>
<p>REALE ökonomische Verhältnisse, die von den Menschen irgendwann nicht mehr akzeptiert werden – hohe Arbeitslosigkeit, Versorgungsnöte, verfallende Infrastruktur, Diebstahl und Raub als Beschaffungstätigkeiten  …</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37764</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2018 07:03:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37764</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37739&quot;&gt;MSt&lt;/a&gt;.

@MSt

Die Gleichung &quot;Denn: Schulden=Geld …&quot; ist nicht richtig. 

Das Geld ist die Eigenschaft &quot;Macht&quot;, welche die Zentralmacht passiviert. Das Schuldverhältnis wird nicht zu &quot;Geld&quot; umgewandelt, sondern die heutige Eigenschaft &quot;Geld&quot; – das durch Zentralmacht zedierte Potential – entsteht auf der Basis notenbankfähiger Sicherheiten – Kreditforderungen.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=364832 
 
Passiva sind nicht umlauffähig – Geld ist keine umlauffähig gemachte Schuld. Die Zentralmacht gibt heute über ihre Zentralbank Träger heraus, um Geldeinheiten – die Machtverteilung – zu beziffern und zu beurkunden.  Die standardisierten und fälschungssicheren Geldträger (Note, Münze, Byte), auf denen die Geldeinheiten beziffert sind, stellen die Aktiva der Halter dar – nicht aber das Geld als Passivum der Zentralmacht. Das Geld, das selbst keine Schuld ist, ist ausschließlich eine von der Zentralmacht mittels ihrer autorisierten Zentralbank geschaffenen abtretbaren Machtposition. Das Zahlungsmittel ist eine Funktion des Geldes – nicht aber das Geld selbst.
 
&quot;Geld ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Machteinheit, ein übertragbares Potential (=Machtposition), welches die Zentralmacht unter klar geregelten bzw. veröffentlichten Voraussetzungen (heute geldpolitische Operationen) an die Funktionseinheiten des Systems, vorrangig zwecks Abgabenerhebung (=Besicherung ihrer Passiva) zediert.&quot; @Ashitaka

Der ganze Machtkreislauf des Geldes – der Be- und Entmächtigung – dient nur der Gewinnung von Zeit, um die unausweichliche Implosion des Zentralmachtsystems hinauszuschieben. 

Die Nicht-Bewusstwerdung dieser Zusammenhänge ist nur mit den fabelhaften Texten zur Simulationstheorie von Jean Baudrillard zu verstehen – wozu ich aber jetzt nichts schreiben will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37739">MSt</a>.</p>
<p>@MSt</p>
<p>Die Gleichung &#8220;Denn: Schulden=Geld …&#8221; ist nicht richtig. </p>
<p>Das Geld ist die Eigenschaft &#8220;Macht&#8221;, welche die Zentralmacht passiviert. Das Schuldverhältnis wird nicht zu &#8220;Geld&#8221; umgewandelt, sondern die heutige Eigenschaft &#8220;Geld&#8221; – das durch Zentralmacht zedierte Potential – entsteht auf der Basis notenbankfähiger Sicherheiten – Kreditforderungen.</p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=364832" rel="nofollow ugc">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=364832</a> </p>
<p>Passiva sind nicht umlauffähig – Geld ist keine umlauffähig gemachte Schuld. Die Zentralmacht gibt heute über ihre Zentralbank Träger heraus, um Geldeinheiten – die Machtverteilung – zu beziffern und zu beurkunden.  Die standardisierten und fälschungssicheren Geldträger (Note, Münze, Byte), auf denen die Geldeinheiten beziffert sind, stellen die Aktiva der Halter dar – nicht aber das Geld als Passivum der Zentralmacht. Das Geld, das selbst keine Schuld ist, ist ausschließlich eine von der Zentralmacht mittels ihrer autorisierten Zentralbank geschaffenen abtretbaren Machtposition. Das Zahlungsmittel ist eine Funktion des Geldes – nicht aber das Geld selbst.</p>
<p>&#8220;Geld ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Machteinheit, ein übertragbares Potential (=Machtposition), welches die Zentralmacht unter klar geregelten bzw. veröffentlichten Voraussetzungen (heute geldpolitische Operationen) an die Funktionseinheiten des Systems, vorrangig zwecks Abgabenerhebung (=Besicherung ihrer Passiva) zediert.&#8221; @Ashitaka</p>
<p>Der ganze Machtkreislauf des Geldes – der Be- und Entmächtigung – dient nur der Gewinnung von Zeit, um die unausweichliche Implosion des Zentralmachtsystems hinauszuschieben. </p>
<p>Die Nicht-Bewusstwerdung dieser Zusammenhänge ist nur mit den fabelhaften Texten zur Simulationstheorie von Jean Baudrillard zu verstehen – wozu ich aber jetzt nichts schreiben will.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37763</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2018 05:34:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37763</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37739&quot;&gt;MSt&lt;/a&gt;.

was Sie beschreiben, ist die Blasenökonomie ! Die einzige Frage ist, wie lange die noch aufrecht erhalten werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37739">MSt</a>.</p>
<p>was Sie beschreiben, ist die Blasenökonomie ! Die einzige Frage ist, wie lange die noch aufrecht erhalten werden kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37752</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2018 23:08:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37752</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37739&quot;&gt;MSt&lt;/a&gt;.

&#062;Die Frage ist nun, woher die neuen Schulden in Zukunft kommen sollen oder Wer sich in einer überschuldeten Welt noch weiter und zwar exponentiell mehr verschulden kann.&#062;

Meine Erklärung, die selbstverständlich keine banktechnische ist:

Für PRINZIPIELL alles kann ALLEN ein Kredit ausgestellt werden, WENN es gesellschaftlich GEWOLLT ist.

Beispiel: 

Sie sammeln ein paar Kieselsteine, legen ein paar Fischköpfe dazu, würzen das Ganze mit Ketchup und verpacken es so, dass es eine definierte, abgeschlossene Einheit ist.

In einer Verbriefungsaktion übertragen sie das Verpackte an einen Käufer, in der Regel eine dafür eingerichtete Zweckgesellschaft, die ihnen dafür Geld gibt, d. h. ihrem Konto einen Betrag gutschreibt. 

Der Käufer refinanziert den Kauf durch Emission von Wertpapieren oder durch Verkauf an eine Bank, die ihm einen Betrag gutschreibt. 

Die Bank verkauft das Verkaufte oder das Wertpapier, welches das Verpackte wertmäßig „repräsentiert“ an die Zentralbank, die dafür dieser Bank einen Betrag gutschreibt.

Ein verspäteter Aprilscherz, Irrsinn oder was?

REALITÄT – wenn es ALLGEMEIN so GEWOLLT und AKZEPTIERT wird und mit entsprechenden, verbindlichen Regeln unterlegt wird.  

Zur Erinnerung:

Kredit ist Geldschöpfung durch einen VERTRAG, d. h. eine zweiseitige WILLENSERKLÄRUNG.

Das ist fixiert.

Alles andere wie Bonität, Sicherheit für den Kredit, Zinsen etc. ist BELIEBIG, prinzipiell jedenfalls.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37739">MSt</a>.</p>
<p>&gt;Die Frage ist nun, woher die neuen Schulden in Zukunft kommen sollen oder Wer sich in einer überschuldeten Welt noch weiter und zwar exponentiell mehr verschulden kann.&gt;</p>
<p>Meine Erklärung, die selbstverständlich keine banktechnische ist:</p>
<p>Für PRINZIPIELL alles kann ALLEN ein Kredit ausgestellt werden, WENN es gesellschaftlich GEWOLLT ist.</p>
<p>Beispiel: </p>
<p>Sie sammeln ein paar Kieselsteine, legen ein paar Fischköpfe dazu, würzen das Ganze mit Ketchup und verpacken es so, dass es eine definierte, abgeschlossene Einheit ist.</p>
<p>In einer Verbriefungsaktion übertragen sie das Verpackte an einen Käufer, in der Regel eine dafür eingerichtete Zweckgesellschaft, die ihnen dafür Geld gibt, d. h. ihrem Konto einen Betrag gutschreibt. </p>
<p>Der Käufer refinanziert den Kauf durch Emission von Wertpapieren oder durch Verkauf an eine Bank, die ihm einen Betrag gutschreibt. </p>
<p>Die Bank verkauft das Verkaufte oder das Wertpapier, welches das Verpackte wertmäßig „repräsentiert“ an die Zentralbank, die dafür dieser Bank einen Betrag gutschreibt.</p>
<p>Ein verspäteter Aprilscherz, Irrsinn oder was?</p>
<p>REALITÄT – wenn es ALLGEMEIN so GEWOLLT und AKZEPTIERT wird und mit entsprechenden, verbindlichen Regeln unterlegt wird.  </p>
<p>Zur Erinnerung:</p>
<p>Kredit ist Geldschöpfung durch einen VERTRAG, d. h. eine zweiseitige WILLENSERKLÄRUNG.</p>
<p>Das ist fixiert.</p>
<p>Alles andere wie Bonität, Sicherheit für den Kredit, Zinsen etc. ist BELIEBIG, prinzipiell jedenfalls.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37747</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2018 21:01:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37747</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37708&quot;&gt;Daniel&lt;/a&gt;.

@ Daniel

&#062;Mit anderen Worten: Wir dienen wie Herdentiere einem System, dass für unser Glück und die Umwelt alles andere als optimal ist.&#062;

In gewisser Weise ist das so, insbesondere mit Blick auf die SYSTEMSTABILITÄT (ohne dass dies jedem einzelnen bewusst wäre).   

Es ist aber nicht nur so, dass wir „Diener“ sind.  WIR haben dieses System auch geschaffen. 

Optimierung ist nicht das Thema, weil dahinter – begrifflich akzentuierend ausgedrückt –, ein „Algorithmus“ steckt, der NICHT lebensweltlicher menschlicher Orientierung bzw. Zielerreichung unterliegt. 

Oder anders ausgedrückt: Sie extrapolieren aus einem begrenzten Funktionalismus heraus auf das Ganze (System). Wer soll es wie optimieren? Es ist wie es ist und verändert sich durch die Summe der einzelnen interaktiven menschlichen Handlungen und äußeren Veränderungen, etwa des Klimas außerhalb des Einflusses, den wir auf es haben.

Das gilt für alle Systeme, die wir geschaffen haben und vermutlich auch für diejenigen, die wir noch schaffen werden.

Ihre Wie-Fragen finden sehr wohl Berücksichtigung, allerdings nicht so, wie Sie sie meiner Einschätzung nach verstanden wissen wollen. 

Beispielsweise:

&#062;Wie kann die Arbeit so gestaltet werden, dass sie möglichst viel Spaß macht?&#062;

Man könnte empirisch ermitteln, was Menschen unter Arbeit verstehen und ebenso, was für sie „macht Spaß“ bedeutet. Den Ergebnissen entsprechend könnte man Tätigkeiten gestalten und, insoweit sie produktiv sind, Arbeit nennen.   

WARUM wird sie generell nicht so gestaltet, d. h. eine derartige Gestaltung nicht berücksichtigt?

Ganz einfach: 

Wir alle werden in ein System GEWORFEN und ORIENTIEREN uns von „passiv“ zu „aktiv“ (Kleinkind zu Erwachsenem) an dessen Möglichkeiten, die Eltern, die unmittelbare Umwelt wie Kita, Nachbarschaft oder Verein etc., etc., sowie vom Staat bestimmte Regeln, etwa die Schulpflicht, etc., etc. uns AUFERLEGEN und ERÖFFNEN.

Orientierung und Entwicklung machen uns lebenstüchtig und zugleich KONDITIONIEREN sie jeden von uns, aber durchaus mit Spielräumen.

Wer Spaß bei der Arbeit haben will, kann ihn haben, MUSS allerdings auf einiges verzichten. Wenn alle Spaß haben wollen, können sie den haben, dann sieht die Welt aber ganz ANDERS aus.  

Kurzum, Berücksichtigung gibt es – sozusagen in den  AUSSCHLUSS-VERFAHREN der Lebensgestaltungen. 

&#062;Vielleicht hat jedes System einfach seine Zeit?&#062;

Ich denke, dass man das so sagen kann. 

&#062;Jetzt, wo die grundlegende Versorgung mit Gütern gewährleistet ist, braucht man eben ein anderes Wirtschaftssystem, was andere Prioritäten setzt.&#062;

MAN braucht Garnichts – es gibt kein Man als Akteur, der etwas bräuchte. 

Die Präferenzen der Menschen werden sich ändern, damit ihr Wollen und DADURCH wandelt sich das System kontinuierlich, merklich, verträglich – normalerweise.

ABER, so unsere Diskussionen hier am Blog:

Den Mechanismen entsprechend, die im SYSTEM wirken,  kann es auch zu disruptiven Veränderungen kommen (&quot;Knall&quot;, Fahrt des Systems Boot mit Menschen über die Niagara Fälle) – so nicht gewollt, aber unvermeidlich TROTZ individuell und gesellschaftlich BESTER Absichten (Rationalität, Fleiß, Disziplin, Umverteilung, konfliktlösende Diplomatie, „Rettung“, Geldpolitik etc.)

Insofern haben Sie m. A. n. SO oder SO recht mit 

&#062;Die pure Güterausstoßmaximierung um jeden Preis hat vermutlich keine Zukunft mehr.&#062;

Das wird sich ERGEBEN – wortwörtlich so gemeint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37708">Daniel</a>.</p>
<p>@ Daniel</p>
<p>&gt;Mit anderen Worten: Wir dienen wie Herdentiere einem System, dass für unser Glück und die Umwelt alles andere als optimal ist.&gt;</p>
<p>In gewisser Weise ist das so, insbesondere mit Blick auf die SYSTEMSTABILITÄT (ohne dass dies jedem einzelnen bewusst wäre).   </p>
<p>Es ist aber nicht nur so, dass wir „Diener“ sind.  WIR haben dieses System auch geschaffen. </p>
<p>Optimierung ist nicht das Thema, weil dahinter – begrifflich akzentuierend ausgedrückt –, ein „Algorithmus“ steckt, der NICHT lebensweltlicher menschlicher Orientierung bzw. Zielerreichung unterliegt. </p>
<p>Oder anders ausgedrückt: Sie extrapolieren aus einem begrenzten Funktionalismus heraus auf das Ganze (System). Wer soll es wie optimieren? Es ist wie es ist und verändert sich durch die Summe der einzelnen interaktiven menschlichen Handlungen und äußeren Veränderungen, etwa des Klimas außerhalb des Einflusses, den wir auf es haben.</p>
<p>Das gilt für alle Systeme, die wir geschaffen haben und vermutlich auch für diejenigen, die wir noch schaffen werden.</p>
<p>Ihre Wie-Fragen finden sehr wohl Berücksichtigung, allerdings nicht so, wie Sie sie meiner Einschätzung nach verstanden wissen wollen. </p>
<p>Beispielsweise:</p>
<p>&gt;Wie kann die Arbeit so gestaltet werden, dass sie möglichst viel Spaß macht?&gt;</p>
<p>Man könnte empirisch ermitteln, was Menschen unter Arbeit verstehen und ebenso, was für sie „macht Spaß“ bedeutet. Den Ergebnissen entsprechend könnte man Tätigkeiten gestalten und, insoweit sie produktiv sind, Arbeit nennen.   </p>
<p>WARUM wird sie generell nicht so gestaltet, d. h. eine derartige Gestaltung nicht berücksichtigt?</p>
<p>Ganz einfach: </p>
<p>Wir alle werden in ein System GEWORFEN und ORIENTIEREN uns von „passiv“ zu „aktiv“ (Kleinkind zu Erwachsenem) an dessen Möglichkeiten, die Eltern, die unmittelbare Umwelt wie Kita, Nachbarschaft oder Verein etc., etc., sowie vom Staat bestimmte Regeln, etwa die Schulpflicht, etc., etc. uns AUFERLEGEN und ERÖFFNEN.</p>
<p>Orientierung und Entwicklung machen uns lebenstüchtig und zugleich KONDITIONIEREN sie jeden von uns, aber durchaus mit Spielräumen.</p>
<p>Wer Spaß bei der Arbeit haben will, kann ihn haben, MUSS allerdings auf einiges verzichten. Wenn alle Spaß haben wollen, können sie den haben, dann sieht die Welt aber ganz ANDERS aus.  </p>
<p>Kurzum, Berücksichtigung gibt es – sozusagen in den  AUSSCHLUSS-VERFAHREN der Lebensgestaltungen. </p>
<p>&gt;Vielleicht hat jedes System einfach seine Zeit?&gt;</p>
<p>Ich denke, dass man das so sagen kann. </p>
<p>&gt;Jetzt, wo die grundlegende Versorgung mit Gütern gewährleistet ist, braucht man eben ein anderes Wirtschaftssystem, was andere Prioritäten setzt.&gt;</p>
<p>MAN braucht Garnichts – es gibt kein Man als Akteur, der etwas bräuchte. </p>
<p>Die Präferenzen der Menschen werden sich ändern, damit ihr Wollen und DADURCH wandelt sich das System kontinuierlich, merklich, verträglich – normalerweise.</p>
<p>ABER, so unsere Diskussionen hier am Blog:</p>
<p>Den Mechanismen entsprechend, die im SYSTEM wirken,  kann es auch zu disruptiven Veränderungen kommen (&#8220;Knall&#8221;, Fahrt des Systems Boot mit Menschen über die Niagara Fälle) – so nicht gewollt, aber unvermeidlich TROTZ individuell und gesellschaftlich BESTER Absichten (Rationalität, Fleiß, Disziplin, Umverteilung, konfliktlösende Diplomatie, „Rettung“, Geldpolitik etc.)</p>
<p>Insofern haben Sie m. A. n. SO oder SO recht mit </p>
<p>&gt;Die pure Güterausstoßmaximierung um jeden Preis hat vermutlich keine Zukunft mehr.&gt;</p>
<p>Das wird sich ERGEBEN – wortwörtlich so gemeint.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MSt		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37739</link>

		<dc:creator><![CDATA[MSt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2018 13:21:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37739</guid>

					<description><![CDATA[Mich würde interessieren, ob folgende These plausibel ist. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass Schulden in unserem Wirtschaftssystem zwangsläufig steigen müssen, zumindest solange es keine Schuldenschnitte oder Insolvenzen gibt. Denn: Schulden=Geld und Schulden erfordern Zinszahlungen, also noch mehr Geld und somit noch mehr Schulden. Ein Schuldenabbau ist somit nicht möglich. Die Frage ist nun, woher die neuen Schulden in Zukunft kommen sollen oder Wer sich in einer überschuldeten Welt noch weiter und zwar exponentiell mehr verschulden kann. Prinzipiell kommen Haushalte, Staat und Unternehmen in Frage. Haushalte dürften wegen Demographie sowie bereits abgeschöpften Verschuldungsmöglichkeiten keine weiteren Schuldentreiber sein ( s. Immobilienboom in Deutschland oder Kreditkarten- und Autokreditboom in den USA). Beim Staat ist es schwer vorherzusagen, der unbegrenzten Verschuldung steht aber zumindest immer mal wieder Haushaltsdisziplin im Weg ( s. Maastrichtkriterien in der EU oder Schuldenobergrenze in den USA). Bleiben die Unternehmen. Zwar gibt es in der Welt des geringen Wachstums wenig Möglichkeiten produktiv Schulden zu machen, trotzdem gelten Unternehmenskredite als gute Kredite. So dürfte der Trend der Aktienrückkäufe auf Pump weiter ansteigen, denn die Möglichkeit der Neukreditschaffung ist hier nahezu unbegrenzt und mit jeder zurückgekauften Aktie immer attraktiver, denn der Anteil der verbleibenden Aktien relativ zum Rückkaufvolumen wird immer kleiner, und die kurstreibende Wirkung der Rückkäufe mit jedem weiteren Rückkauf immer grösser. Zwar funktioniert das Spiel nur solange, wie Gesamtkapitalrentabilität grösser ist als Fremdkapitalzinsen, dafür werden die Zentralbanken aber schon sorgen. Somit steht uns eine Welle der strukturellen Ersetzung von Eigenkapital durch Fremdkapital bevor. Bleibt noch die Frage, was das für Geldanlage bedeutet. Meine These: durch strukturelle Vetknappung der Aktien werden wir in den nächsten Jahrzehnten eine massive Erhöhung der Bewertungen erleben, die mit heutigem Niveau nicht zu vetgleichen ist. Folglich werden Aktienbesitzer zu Gewinnern gehören, denn Aktien sind (1) Sachwerte und (2) im Gegensatz zu Immobilien und Gold ersetzbar durch Fremdkapital und in der Welt der zwangsläufigen Mehrverschuldung prädestiniert um verknappt zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich würde interessieren, ob folgende These plausibel ist. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass Schulden in unserem Wirtschaftssystem zwangsläufig steigen müssen, zumindest solange es keine Schuldenschnitte oder Insolvenzen gibt. Denn: Schulden=Geld und Schulden erfordern Zinszahlungen, also noch mehr Geld und somit noch mehr Schulden. Ein Schuldenabbau ist somit nicht möglich. Die Frage ist nun, woher die neuen Schulden in Zukunft kommen sollen oder Wer sich in einer überschuldeten Welt noch weiter und zwar exponentiell mehr verschulden kann. Prinzipiell kommen Haushalte, Staat und Unternehmen in Frage. Haushalte dürften wegen Demographie sowie bereits abgeschöpften Verschuldungsmöglichkeiten keine weiteren Schuldentreiber sein ( s. Immobilienboom in Deutschland oder Kreditkarten- und Autokreditboom in den USA). Beim Staat ist es schwer vorherzusagen, der unbegrenzten Verschuldung steht aber zumindest immer mal wieder Haushaltsdisziplin im Weg ( s. Maastrichtkriterien in der EU oder Schuldenobergrenze in den USA). Bleiben die Unternehmen. Zwar gibt es in der Welt des geringen Wachstums wenig Möglichkeiten produktiv Schulden zu machen, trotzdem gelten Unternehmenskredite als gute Kredite. So dürfte der Trend der Aktienrückkäufe auf Pump weiter ansteigen, denn die Möglichkeit der Neukreditschaffung ist hier nahezu unbegrenzt und mit jeder zurückgekauften Aktie immer attraktiver, denn der Anteil der verbleibenden Aktien relativ zum Rückkaufvolumen wird immer kleiner, und die kurstreibende Wirkung der Rückkäufe mit jedem weiteren Rückkauf immer grösser. Zwar funktioniert das Spiel nur solange, wie Gesamtkapitalrentabilität grösser ist als Fremdkapitalzinsen, dafür werden die Zentralbanken aber schon sorgen. Somit steht uns eine Welle der strukturellen Ersetzung von Eigenkapital durch Fremdkapital bevor. Bleibt noch die Frage, was das für Geldanlage bedeutet. Meine These: durch strukturelle Vetknappung der Aktien werden wir in den nächsten Jahrzehnten eine massive Erhöhung der Bewertungen erleben, die mit heutigem Niveau nicht zu vetgleichen ist. Folglich werden Aktienbesitzer zu Gewinnern gehören, denn Aktien sind (1) Sachwerte und (2) im Gegensatz zu Immobilien und Gold ersetzbar durch Fremdkapital und in der Welt der zwangsläufigen Mehrverschuldung prädestiniert um verknappt zu werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37737</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2018 12:40:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37737</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37708&quot;&gt;Daniel&lt;/a&gt;.

@Dietmar Tischer: Danke für den Tipp. Ich hab das Buch einmal auf die Liste gesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37708">Daniel</a>.</p>
<p>@Dietmar Tischer: Danke für den Tipp. Ich hab das Buch einmal auf die Liste gesetzt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37736</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2018 11:06:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10943#comment-37736</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37708&quot;&gt;Daniel&lt;/a&gt;.

@Dietmar Tischer

&quot;Begreifen Sie, dass die Überflussgesellschaft – drei Autos in der Garage, wenn schon eines eine Quälerei sein kann (Fahrverbote), funktionsfähige Güter im Werkstoffhof, Tafeln mit genießbaren Lebensmitteln, nur weil das Datum nicht stimmt etc.– der SINN unseres Wirtschaftens ist.&quot;

Mit anderen Worten: Wir dienen wie Herdentiere einem System, dass für unser Glück und die Umwelt alles andere als optimal ist.

Dieses System mag besser als der Sozialismus sein, jedoch ist er dennoch *ökonomisch* ineffizient. Fragen wie

- Wie ist die Freizeit des Menschen und das Güterangebot in ein Optimum zu bringen? (Ökonomisch ist Zeit Geld, aber solange sie eingesetzt wird, um etwas herzustellen, dass eigentlich niemand dringend braucht, ist sie nach der Logik des Systems scheinbar gut eingesetzt.)
- Wie kann die Arbeit so gestaltet werden, dass sie möglichst viel Spaß macht?
- Wie kann man Güter möglichst ressourcenschonend (z. B. Langlebigkeit) herstellen?

finden keine Berücksichtigung. Das System maximiert ohne Rücksicht einfach den Profit bzw. Güterausstoß.

Mit einem bloßen Schuldenreset wird es daher nicht getan sein. Auch dann würde es nach einiger Zeit an Nachfrage fehlen. Es sei denn, wir werfen die Dinge noch schneller weg.

Das erinnert zum Teil an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, bei der es nicht darauf ankommt, ob es sinnvoll ist, was man macht. Man könnte genauso gut täglich einen Sandhaufen mit Schubkarre und Schaufel abtragen und an einem anderen Ort wieder einen neuen Haufen erstellen, den man dann am nächsten Tag wieder umplatziert. Am Ende ist das System einfach nur absurd.

&quot;Der Kinderglaube dieser Experten ist, dass sich tiefgreifende ÄNDERUNGEN (Technologie, Demografie, Globalisierung etc.) durch FISKALPOLITIK und MONETISIERUNG von Staatsschulden und/oder ein sogenanntes Bürgergeld kompensieren lassen:

Die Welt kann sich ändern wie sie will, ist für hinreichende Nachfrage gesorgt, dann sind die Probleme grundlegend gelöst. Wenn es doch noch welche geben sollte, ist das höchstens eine Sache von Feinjustierung.&quot;

Vielleicht hat jedes System einfach seine Zeit? Jetzt, wo die grundlegende Versorgung mit Gütern gewährleistet ist, braucht man eben ein anderes Wirtschaftssystem, was andere Prioritäten setzt. Das könnte Umweltschutz, mehr Freizeit und Kultur oder bessere Bildung sein. Die pure Güterausstoßmaximierung um jeden Preis hat vermutlich keine Zukunft mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/gefaehrlich-nah-am-abgrund/#comment-37708">Daniel</a>.</p>
<p>@Dietmar Tischer</p>
<p>&#8220;Begreifen Sie, dass die Überflussgesellschaft – drei Autos in der Garage, wenn schon eines eine Quälerei sein kann (Fahrverbote), funktionsfähige Güter im Werkstoffhof, Tafeln mit genießbaren Lebensmitteln, nur weil das Datum nicht stimmt etc.– der SINN unseres Wirtschaftens ist.&#8221;</p>
<p>Mit anderen Worten: Wir dienen wie Herdentiere einem System, dass für unser Glück und die Umwelt alles andere als optimal ist.</p>
<p>Dieses System mag besser als der Sozialismus sein, jedoch ist er dennoch *ökonomisch* ineffizient. Fragen wie</p>
<p>&#8211; Wie ist die Freizeit des Menschen und das Güterangebot in ein Optimum zu bringen? (Ökonomisch ist Zeit Geld, aber solange sie eingesetzt wird, um etwas herzustellen, dass eigentlich niemand dringend braucht, ist sie nach der Logik des Systems scheinbar gut eingesetzt.)<br />
&#8211; Wie kann die Arbeit so gestaltet werden, dass sie möglichst viel Spaß macht?<br />
&#8211; Wie kann man Güter möglichst ressourcenschonend (z. B. Langlebigkeit) herstellen?</p>
<p>finden keine Berücksichtigung. Das System maximiert ohne Rücksicht einfach den Profit bzw. Güterausstoß.</p>
<p>Mit einem bloßen Schuldenreset wird es daher nicht getan sein. Auch dann würde es nach einiger Zeit an Nachfrage fehlen. Es sei denn, wir werfen die Dinge noch schneller weg.</p>
<p>Das erinnert zum Teil an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, bei der es nicht darauf ankommt, ob es sinnvoll ist, was man macht. Man könnte genauso gut täglich einen Sandhaufen mit Schubkarre und Schaufel abtragen und an einem anderen Ort wieder einen neuen Haufen erstellen, den man dann am nächsten Tag wieder umplatziert. Am Ende ist das System einfach nur absurd.</p>
<p>&#8220;Der Kinderglaube dieser Experten ist, dass sich tiefgreifende ÄNDERUNGEN (Technologie, Demografie, Globalisierung etc.) durch FISKALPOLITIK und MONETISIERUNG von Staatsschulden und/oder ein sogenanntes Bürgergeld kompensieren lassen:</p>
<p>Die Welt kann sich ändern wie sie will, ist für hinreichende Nachfrage gesorgt, dann sind die Probleme grundlegend gelöst. Wenn es doch noch welche geben sollte, ist das höchstens eine Sache von Feinjustierung.&#8221;</p>
<p>Vielleicht hat jedes System einfach seine Zeit? Jetzt, wo die grundlegende Versorgung mit Gütern gewährleistet ist, braucht man eben ein anderes Wirtschaftssystem, was andere Prioritäten setzt. Das könnte Umweltschutz, mehr Freizeit und Kultur oder bessere Bildung sein. Die pure Güterausstoßmaximierung um jeden Preis hat vermutlich keine Zukunft mehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
