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	Kommentare zu: „Fatale deutsche Illusion: ‚Wir bekom&#173;men die Krise 2017 voll zu spüren‘“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2016 19:46:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/fatale-deutsche-illusion-wir-bekommen-die-krise-2017-voll-zu-spueren/#comment-16377&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Meinen Lösungsvorschlag hierzu finden Sie hier: https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/

Weitere Maßnahmen werden allerdings nötig sein. Dazu kommende Woche mehr.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/fatale-deutsche-illusion-wir-bekommen-die-krise-2017-voll-zu-spueren/#comment-16377">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Meinen Lösungsvorschlag hierzu finden Sie hier: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/</a></p>
<p>Weitere Maßnahmen werden allerdings nötig sein. Dazu kommende Woche mehr.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Herbert Wolkenspalter		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Wolkenspalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2016 19:21:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/fatale-deutsche-illusion-wir-bekommen-die-krise-2017-voll-zu-spueren/#comment-16377&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Das leuchtet ein. Hängt natürlich damit zusammen, dass die Unternehmen prozyklisch reagieren, wodurch überhaupt erst Zyklen entstehen, die -zu- tiefe Täler haben können. Man muss gar nicht um den Brei herumreden: Wir steuern auf einen Zusammenbruch des Schuldensystems zu. Folge ist eine Währungsreform. (Frühzeitigere Rettung könnte ein fließender Übergang zu einem anders gestrickten Geldsystem sein.)

Eine Herausforderung für die Wirtschaftswissenschaften, einen geeigneten System-Nukleus zu entwerfen, der quasi automatisch dafür sorgt, dass aus dem Ruder laufende Dinge wie mit einem Gummiband zurückgeholt werden, desto stärker, je weiter das Gummiband gedehnt ist.

Die Aufgabe wäre ergo, eine Grundlage zu entwerfen, die keine staatliche Planwirtschaft wird aber auch kein beliebiger Kapitalismus auf Grundlage unseres jetzigen Gelderschaffungssystems, das letztlich von den Geschäftsbanken abhängt und damit zwar nicht den Staat aber dafür die Banken als &quot;Planer&quot; und Entscheider über Investitionen vorsieht.

Als Naturwissenschaftler kann ich nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, dass sowas überhaupt in die Welt gesetzt wurde. Wir Naturwissenschaftler würden an sowas ganz anders herangehen und vor allem logische Entwürfe anstreben, deren Rechnung aufgeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/fatale-deutsche-illusion-wir-bekommen-die-krise-2017-voll-zu-spueren/#comment-16377">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Das leuchtet ein. Hängt natürlich damit zusammen, dass die Unternehmen prozyklisch reagieren, wodurch überhaupt erst Zyklen entstehen, die -zu- tiefe Täler haben können. Man muss gar nicht um den Brei herumreden: Wir steuern auf einen Zusammenbruch des Schuldensystems zu. Folge ist eine Währungsreform. (Frühzeitigere Rettung könnte ein fließender Übergang zu einem anders gestrickten Geldsystem sein.)</p>
<p>Eine Herausforderung für die Wirtschaftswissenschaften, einen geeigneten System-Nukleus zu entwerfen, der quasi automatisch dafür sorgt, dass aus dem Ruder laufende Dinge wie mit einem Gummiband zurückgeholt werden, desto stärker, je weiter das Gummiband gedehnt ist.</p>
<p>Die Aufgabe wäre ergo, eine Grundlage zu entwerfen, die keine staatliche Planwirtschaft wird aber auch kein beliebiger Kapitalismus auf Grundlage unseres jetzigen Gelderschaffungssystems, das letztlich von den Geschäftsbanken abhängt und damit zwar nicht den Staat aber dafür die Banken als &#8220;Planer&#8221; und Entscheider über Investitionen vorsieht.</p>
<p>Als Naturwissenschaftler kann ich nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, dass sowas überhaupt in die Welt gesetzt wurde. Wir Naturwissenschaftler würden an sowas ganz anders herangehen und vor allem logische Entwürfe anstreben, deren Rechnung aufgeht.</p>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/fatale-deutsche-illusion-wir-bekommen-die-krise-2017-voll-zu-spueren/#comment-16377</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2016 15:56:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/fatale-deutsche-illusion-wir-bekommen-die-krise-2017-voll-zu-spueren/#comment-16375&quot;&gt;Herbert Wolkenspalter&lt;/a&gt;.

Präzise gesagt, haben wir Kapazitäten, die in den Lieferantenländern in Erwartung weiteren starken Wachstums aufgebaut wurden, bei den Rohstoffen und Überkapazitäten in den Industrien in China, wie z. B. Stahl. Wenn dann das Wachstum nicht wie erhofft kommt, gibt es Probleme. Wenn man dann auch noch die Investitionen auf Pump getätigt hat, verstärkt es sich deflationär. Nullwachstum ist ein Killer für (über)schuldete Volkswirtschaften. Diese brauchen zumindest ein NOMINALwachstum. Also wenn schon kein echtes Wachstum, dann doch wenigstens Inflation ... 

LG

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/fatale-deutsche-illusion-wir-bekommen-die-krise-2017-voll-zu-spueren/#comment-16375">Herbert Wolkenspalter</a>.</p>
<p>Präzise gesagt, haben wir Kapazitäten, die in den Lieferantenländern in Erwartung weiteren starken Wachstums aufgebaut wurden, bei den Rohstoffen und Überkapazitäten in den Industrien in China, wie z. B. Stahl. Wenn dann das Wachstum nicht wie erhofft kommt, gibt es Probleme. Wenn man dann auch noch die Investitionen auf Pump getätigt hat, verstärkt es sich deflationär. Nullwachstum ist ein Killer für (über)schuldete Volkswirtschaften. Diese brauchen zumindest ein NOMINALwachstum. Also wenn schon kein echtes Wachstum, dann doch wenigstens Inflation &#8230; </p>
<p>LG</p>
<p>DSt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herbert Wolkenspalter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/fatale-deutsche-illusion-wir-bekommen-die-krise-2017-voll-zu-spueren/#comment-16375</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert Wolkenspalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2016 12:15:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Wirtschaft in China, die immer noch wächst wenngleich nicht so schnell wie bisher, braucht doch nicht -weniger- Rohstoffe?! Wie passt Wort &quot;Krise&quot; angesichts von 6,x% Wachstum und wenn es nur 3% wären? Auch die Weltwirtschaft insgesamt wuchs bisher. Krise haben allenfalls die chinesischen Dollarbestände, den China allerdings mit Abwertung der eigenen Währung entgegenwirkt. Krise haben auch die chinesischen Aktien. Aber auf welchem Niveau? Wie hoch ist heute das durschnittliche KGV?

Krise hat vor allem Europa, weil man nicht mit den Euro-Schulden zu Streich kommt. Hatte die EU insgesamt nicht zuletzt auch noch ein kleines Wachstum? Trotz Wachstum Krise deutet auf auf verkorkste Wirtschaftsparadigmen hin. Logisch wäre, wenn es bei Null-Wachstum weiterhin allen gleichbleibend gut ging. Hier muss einfach mal alte Bahnen verlassend neu gedacht werden.

Die Erklärung für fallende Rohstoffpreise wäre ein Aufbau von Überkapazitäten bei den Rohstoffproduzenten und/oder die Erwartungen an den Rohstoffbörsen, die ihrer Zeit spekulativ vorauseilen. Für Letzteres wäre allerdings zu fragen, inwieweit die Börsen überhaupt den Realmarkt abbilden. Realwirtschaftliche Rohstofflieferverträge sind das ja nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Wirtschaft in China, die immer noch wächst wenngleich nicht so schnell wie bisher, braucht doch nicht -weniger- Rohstoffe?! Wie passt Wort &#8220;Krise&#8221; angesichts von 6,x% Wachstum und wenn es nur 3% wären? Auch die Weltwirtschaft insgesamt wuchs bisher. Krise haben allenfalls die chinesischen Dollarbestände, den China allerdings mit Abwertung der eigenen Währung entgegenwirkt. Krise haben auch die chinesischen Aktien. Aber auf welchem Niveau? Wie hoch ist heute das durschnittliche KGV?</p>
<p>Krise hat vor allem Europa, weil man nicht mit den Euro-Schulden zu Streich kommt. Hatte die EU insgesamt nicht zuletzt auch noch ein kleines Wachstum? Trotz Wachstum Krise deutet auf auf verkorkste Wirtschaftsparadigmen hin. Logisch wäre, wenn es bei Null-Wachstum weiterhin allen gleichbleibend gut ging. Hier muss einfach mal alte Bahnen verlassend neu gedacht werden.</p>
<p>Die Erklärung für fallende Rohstoffpreise wäre ein Aufbau von Überkapazitäten bei den Rohstoffproduzenten und/oder die Erwartungen an den Rohstoffbörsen, die ihrer Zeit spekulativ vorauseilen. Für Letzteres wäre allerdings zu fragen, inwieweit die Börsen überhaupt den Realmarkt abbilden. Realwirtschaftliche Rohstofflieferverträge sind das ja nicht.</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/fatale-deutsche-illusion-wir-bekommen-die-krise-2017-voll-zu-spueren/#comment-16373</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2016 09:10:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Herr Stelter,

ja, es sind insbesondere fatale deutsche Illusionen, da wir vermeintlich eine Insel der Glückseligen sind, während um uns herum ein Pfeiler nach dem anderen wegbricht. Es ist die Ruhe vor dem Sturm.

Dietmar Tischer hatte am 11. Januar gefragt: „Oder betreiben die Notenbanken eine Politik deren Ziel als die Oase ausgegeben wird aber tatsächlich eine Fata Morgana ist?“

Diese Politik ist eine kleptokratische Oase für die 1 % und somit zugleich eine Fata Morgana für die 99 %.

Es handelt sich hierbei um eine tiefe systemische Krise, die in unseren Köpfen weder angekommen, geschweige denn in Gänze verstanden worden ist: Es geht ein 700jähriger Megazyklus seinem Ende entgegen. Hätten wir doch die brillanten Analysen von Karl Marx und Joseph Schumpeter etwas ernster genommen: https://zinsfehler.wordpress.com/2016/01/19/die-krise-des-kapitalismus/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Stelter,</p>
<p>ja, es sind insbesondere fatale deutsche Illusionen, da wir vermeintlich eine Insel der Glückseligen sind, während um uns herum ein Pfeiler nach dem anderen wegbricht. Es ist die Ruhe vor dem Sturm.</p>
<p>Dietmar Tischer hatte am 11. Januar gefragt: „Oder betreiben die Notenbanken eine Politik deren Ziel als die Oase ausgegeben wird aber tatsächlich eine Fata Morgana ist?“</p>
<p>Diese Politik ist eine kleptokratische Oase für die 1 % und somit zugleich eine Fata Morgana für die 99 %.</p>
<p>Es handelt sich hierbei um eine tiefe systemische Krise, die in unseren Köpfen weder angekommen, geschweige denn in Gänze verstanden worden ist: Es geht ein 700jähriger Megazyklus seinem Ende entgegen. Hätten wir doch die brillanten Analysen von Karl Marx und Joseph Schumpeter etwas ernster genommen: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2016/01/19/die-krise-des-kapitalismus/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2016/01/19/die-krise-des-kapitalismus/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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