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	Kommentare zu: Eurokrise: Die GroKo folgt den falschen Rezepten	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35898</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 22:39:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35897&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Ach,  Krugman: 

&#062;Remarkably, however, Spain stayed the course, paid the price, and is now more or less back to where it needs to be.&#062;

Zum Preis, den Spanien immer noch bezahlt:

Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 36,8  %  nach Griechenland die zweithöchste in der Eurozone.

Hier:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74795/umfrage/jugendarbeitslosigkeit-in-europa/

Soviel dazu, wo Spanien „needs to be“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35897">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Ach,  Krugman: </p>
<p>&gt;Remarkably, however, Spain stayed the course, paid the price, and is now more or less back to where it needs to be.&gt;</p>
<p>Zum Preis, den Spanien immer noch bezahlt:</p>
<p>Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 36,8  %  nach Griechenland die zweithöchste in der Eurozone.</p>
<p>Hier:</p>
<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74795/umfrage/jugendarbeitslosigkeit-in-europa/" rel="nofollow ugc">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74795/umfrage/jugendarbeitslosigkeit-in-europa/</a></p>
<p>Soviel dazu, wo Spanien „needs to be“.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35897</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 22:22:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und hier die Sicht von Krugman: https://www.nytimes.com/2018/02/24/opinion/paroling-the-spanish-prisoner-wonkish.html?rref=collection%2Fcolumn%2Fpaul-krugman 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und hier die Sicht von Krugman: <a href="https://www.nytimes.com/2018/02/24/opinion/paroling-the-spanish-prisoner-wonkish.html?rref=collection%2Fcolumn%2Fpaul-krugman" rel="nofollow ugc">https://www.nytimes.com/2018/02/24/opinion/paroling-the-spanish-prisoner-wonkish.html?rref=collection%2Fcolumn%2Fpaul-krugman</a> </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35895</link>

		<dc:creator><![CDATA[markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 21:59:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35877&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Ich sehe das nicht so. 

Zum einen sind Professoren zwar ehrenkäsig, wollen Ruhm und daher Fördergelder einstreichen. Andererseits haben sie eine unbefristete Stelle, die sehr sehr schwer kündbar ist, und daher eine gewisse Form von Autonomie. Andererseits sind Ökonomen, die als Vermögensverwalter arbeiten oder bei einem Hedgefond, ihrem Arbeitgeber verpflichtet, also schwer reichen Bürgern oder einer Gesellschaft / Firma, in der schwer reiche Bürger das sagen haben. Diese Bürger sind im Gegensatz zu den Politikern nicht demokratisch gewählt.

Ich sehe eher das Problem, dass Politiker und auch Professoren Nebenjobs annehmen (z.B. gut bezahlte Gutachterverträge) und meist nicht sonderlich interessiert sind, Aussagen zu treffen, die dem kleinen Mann/der kleinen Frau nützlich wären (und eben auch meist der Wirtschaft im Allgemeinen, da ja doch irgendwie Nachfrage nötig ist). Gleiches gilt natürlich auch für Ökonomen in der freien Wirtschaft (dort ist es ja quasi die Haupttätigkeit...). Auch sehe ich es als ein großes Problem an, dass sich aufgrund der immer größer werdenden Spaltung viele &quot;Lenker&quot; (seien es nun Politiker, Ökonomen, CEOs etc) nicht mehr in die Nöte anderer Menschen hinein versetzen können, da sie entweder auf ordentlich bezahlten sehr sicheren Jobs sitzen, sehr sehr gut bezahlt werden, oder einfach soviel Rücklagen haben, dass das soziale Netz für sie sehr viel grobmaschiger sein kann (nach dem Prinzip: wenn ich mir ohne große Probleme ein neues Auto kaufen kann, dann brauche ich keine Vollkaskoversicherung und spare mir somit den Gewinn, den die Versicherung ansonsten von den Versicherungsnehmern erwirtschaftet).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35877">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Ich sehe das nicht so. </p>
<p>Zum einen sind Professoren zwar ehrenkäsig, wollen Ruhm und daher Fördergelder einstreichen. Andererseits haben sie eine unbefristete Stelle, die sehr sehr schwer kündbar ist, und daher eine gewisse Form von Autonomie. Andererseits sind Ökonomen, die als Vermögensverwalter arbeiten oder bei einem Hedgefond, ihrem Arbeitgeber verpflichtet, also schwer reichen Bürgern oder einer Gesellschaft / Firma, in der schwer reiche Bürger das sagen haben. Diese Bürger sind im Gegensatz zu den Politikern nicht demokratisch gewählt.</p>
<p>Ich sehe eher das Problem, dass Politiker und auch Professoren Nebenjobs annehmen (z.B. gut bezahlte Gutachterverträge) und meist nicht sonderlich interessiert sind, Aussagen zu treffen, die dem kleinen Mann/der kleinen Frau nützlich wären (und eben auch meist der Wirtschaft im Allgemeinen, da ja doch irgendwie Nachfrage nötig ist). Gleiches gilt natürlich auch für Ökonomen in der freien Wirtschaft (dort ist es ja quasi die Haupttätigkeit&#8230;). Auch sehe ich es als ein großes Problem an, dass sich aufgrund der immer größer werdenden Spaltung viele &#8220;Lenker&#8221; (seien es nun Politiker, Ökonomen, CEOs etc) nicht mehr in die Nöte anderer Menschen hinein versetzen können, da sie entweder auf ordentlich bezahlten sehr sicheren Jobs sitzen, sehr sehr gut bezahlt werden, oder einfach soviel Rücklagen haben, dass das soziale Netz für sie sehr viel grobmaschiger sein kann (nach dem Prinzip: wenn ich mir ohne große Probleme ein neues Auto kaufen kann, dann brauche ich keine Vollkaskoversicherung und spare mir somit den Gewinn, den die Versicherung ansonsten von den Versicherungsnehmern erwirtschaftet).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35892</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 17:34:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr gute Analyse! Die Frage lautet jetzt, wie kommt Deutschland am besten aus dem Dilemma heraus, so dass die Schmerzen am geringsten sind und wir vielleicht am Ende sogar doch noch vom Euro profitieren?

Wie schon mehrfach geschrieben, sollten wir uns ein Beispiel nehmen an Norwegen, der Schweiz, Russland und China, die anstatt wertloser Target 2 Forderungen, mit dem gedruckten Geld ihre Infrastruktur erneuern, Aktien an werthaltigen Unternehmen erwerben, Rohstoffe wie Gold anhäufen und in ihre Zukunft investieren. Die Verräter der Altparteien in Deutschland machen genau das Gegenteil; höchste Zeit für die AFD!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gute Analyse! Die Frage lautet jetzt, wie kommt Deutschland am besten aus dem Dilemma heraus, so dass die Schmerzen am geringsten sind und wir vielleicht am Ende sogar doch noch vom Euro profitieren?</p>
<p>Wie schon mehrfach geschrieben, sollten wir uns ein Beispiel nehmen an Norwegen, der Schweiz, Russland und China, die anstatt wertloser Target 2 Forderungen, mit dem gedruckten Geld ihre Infrastruktur erneuern, Aktien an werthaltigen Unternehmen erwerben, Rohstoffe wie Gold anhäufen und in ihre Zukunft investieren. Die Verräter der Altparteien in Deutschland machen genau das Gegenteil; höchste Zeit für die AFD!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Renato Collina		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35888</link>

		<dc:creator><![CDATA[Renato Collina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 16:23:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time.&quot;  Abraham Lincoln

Es scheint, dass dieses Zitat für Deutschland nicht gilt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time.&#8221;  Abraham Lincoln</p>
<p>Es scheint, dass dieses Zitat für Deutschland nicht gilt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35881</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 13:25:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10561#comment-35881</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Bedrückend ist, wie bereitwillig sich führende deutsche Ökonomen wie Ifo-Chef Clemens Fuest und Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vor den Karren spannen lassen.&quot;

Ifo Institut - wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Ifo_Institut_f%C3%BCr_Wirtschaftsforschung#Finanzierung
-&#062;Finanziert wird das ifo Institut zurzeit zu etwa zwei Dritteln aus öffentlichen Mitteln (im Zuge der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern über die Leibniz-Gemeinschaft) und zu etwa einem Drittel aus den Erlösen für Drittmittelprojekte, die in der Regel ebenfalls von öffentlichen Auftraggebern stammen

DIW - wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Institut_f%C3%BCr_Wirtschaftsforschung#Finanzierung
--&#062;Die öffentlichen Zuwendungen, die das DIW Berlin als Forschungsförderung zu gleichen Teilen vom Land Berlin (Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur) und vom Bund (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit) erhält, machen etwa die Hälfte des Institutshaushalts aus. Hinzu kommen Einnahmen aus Projekten und Aufträgen Dritter sowie Beiträge der Kuratoriumsmitglieder und Spenden. 

Ich bitte darum den Leitern der Institute ihre Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber zu verzeihen, auch wenn das bedeutet, dass die Ergebnisse den Entscheidern über Geldmittel genehm sind. 

Der Politik und ihren &quot;gekauften&quot; Parteigängern verzeihe ich dieses Verhalten nicht, denn sie entscheiden keineswegs im Interesse ihres Souveräns. Deutlich wird das dadurch, dass Brigitte Macron unserer lieben Frau Kanzlerin näher ist, als die Esser abgelaufener Tafelartikel, die schon länger hier leben. Allerdings fürchte ich, dass wir kritischen Beobachter so lange auf demokratischen Unmut warten müssen, bis auch der letzte begriffen hat, dass es keine Gewinner geben wird.

Danke für ihre Ausdauer, Herr Stelter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Bedrückend ist, wie bereitwillig sich führende deutsche Ökonomen wie Ifo-Chef Clemens Fuest und Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vor den Karren spannen lassen.&#8221;</p>
<p>Ifo Institut &#8211; wiki: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ifo_Institut_f%C3%BCr_Wirtschaftsforschung#Finanzierung" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Ifo_Institut_f%C3%BCr_Wirtschaftsforschung#Finanzierung</a><br />
-&gt;Finanziert wird das ifo Institut zurzeit zu etwa zwei Dritteln aus öffentlichen Mitteln (im Zuge der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern über die Leibniz-Gemeinschaft) und zu etwa einem Drittel aus den Erlösen für Drittmittelprojekte, die in der Regel ebenfalls von öffentlichen Auftraggebern stammen</p>
<p>DIW &#8211; wiki: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Institut_f%C3%BCr_Wirtschaftsforschung#Finanzierung" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Institut_f%C3%BCr_Wirtschaftsforschung#Finanzierung</a><br />
&#8211;&gt;Die öffentlichen Zuwendungen, die das DIW Berlin als Forschungsförderung zu gleichen Teilen vom Land Berlin (Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur) und vom Bund (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit) erhält, machen etwa die Hälfte des Institutshaushalts aus. Hinzu kommen Einnahmen aus Projekten und Aufträgen Dritter sowie Beiträge der Kuratoriumsmitglieder und Spenden. </p>
<p>Ich bitte darum den Leitern der Institute ihre Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber zu verzeihen, auch wenn das bedeutet, dass die Ergebnisse den Entscheidern über Geldmittel genehm sind. </p>
<p>Der Politik und ihren &#8220;gekauften&#8221; Parteigängern verzeihe ich dieses Verhalten nicht, denn sie entscheiden keineswegs im Interesse ihres Souveräns. Deutlich wird das dadurch, dass Brigitte Macron unserer lieben Frau Kanzlerin näher ist, als die Esser abgelaufener Tafelartikel, die schon länger hier leben. Allerdings fürchte ich, dass wir kritischen Beobachter so lange auf demokratischen Unmut warten müssen, bis auch der letzte begriffen hat, dass es keine Gewinner geben wird.</p>
<p>Danke für ihre Ausdauer, Herr Stelter.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35879</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 13:15:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;Will man also eine erneute Eurokrise verhindern, so muss man die Verschuldung im Privatsektor begrenzen. Dies setzt zum einen ein angemessenes Zinsniveau voraus und zum anderen das produktive Verwenden der aufgenommenen Schulden. Beides war bisher in der Eurozone nicht der Fall.&#062;

Es wird auch in Zukunft nicht der Fall sein. 

Denn „produktives Verwenden der aufgenommenen Schulden“ heißt auch: 

Insolvenzen, und wenn es denn so sein sollte, auch wie die Dominosteine.

Es ist das DOGMA der Gesellschaft UND ihrer Ökonomen, dass dies nicht sein darf.  

Die unabhängigen Ökonomen sagen lediglich:

Es wird leider so kommen. 

Diesen Fatalismus, und sei er noch so begründet, teilt niemand, der sich in irgendeiner Form verantwortlich hält.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Will man also eine erneute Eurokrise verhindern, so muss man die Verschuldung im Privatsektor begrenzen. Dies setzt zum einen ein angemessenes Zinsniveau voraus und zum anderen das produktive Verwenden der aufgenommenen Schulden. Beides war bisher in der Eurozone nicht der Fall.&gt;</p>
<p>Es wird auch in Zukunft nicht der Fall sein. </p>
<p>Denn „produktives Verwenden der aufgenommenen Schulden“ heißt auch: </p>
<p>Insolvenzen, und wenn es denn so sein sollte, auch wie die Dominosteine.</p>
<p>Es ist das DOGMA der Gesellschaft UND ihrer Ökonomen, dass dies nicht sein darf.  </p>
<p>Die unabhängigen Ökonomen sagen lediglich:</p>
<p>Es wird leider so kommen. </p>
<p>Diesen Fatalismus, und sei er noch so begründet, teilt niemand, der sich in irgendeiner Form verantwortlich hält.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35878</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 13:10:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35876&quot;&gt;prestele&lt;/a&gt;.

@prestele: Da habe Sie vollkommen recht. Nur damals gab es auch noch keine &quot;Solidarität&quot;, wie sie heute praktiziert und eingefordert wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35876">prestele</a>.</p>
<p>@prestele: Da habe Sie vollkommen recht. Nur damals gab es auch noch keine &#8220;Solidarität&#8221;, wie sie heute praktiziert und eingefordert wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35877</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 12:59:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bto: &quot;Ökonomen lieben es, die Probleme so zu definieren, wie sie zu ihren Lösungsideen passen.&quot;
Nichts für ungut, Herr Dr. Stelter, aber das möchte ich so nicht für den gesamten Berufsstand stehen lassen. Es gibt zwei Sorten von Ökonomen: die, die von der Politik bezahlt werden, und die, die in der freien Wirtschaft stehen. Was erwarten Sie von einem verbeamteten Ökonomieprofessor, der von einem politisch gewählten Kultusminister ernannt wurde und auf dessen laufende Fördergelder für den Lehrstuhl / die Uni / die Fakultät angewiesen ist? Sie müssen schon Ökonomen nehmen, die z.B. bei einem Hedgefonds oder Vermögensverwalter arbeiten oder auf eigene Rechnung wirtschaften. Sonst haben Sie einfach besser bezahlte Politclaquere, ohne dass ich das jetzt negativ meine. Es ist einfach amtlich bezahlte Wissenschafts-PR. Nehmen Sie Herrn Vorndran von Flossbach und von Storch, Max Otte,  Thomas Meyer, oder von mir aus Marc Faber oder Jim Rogers aus dem internationalen Bereich. Dann haben Sie Ökonomen. Gut, auch diese haben ein Eigeninteresse und man muss sehen, was ihre Unternehmen bzw. Arbeitgeber verkaufen wollen. Aber hauptamtliche Professoren sind Staatsdiener, sonst nichts. Und genau danach werden sie bei der Berufung in Fächern wie Politologie, Wirtschaft oder Jura auch regelmäßig ausgewählt. Der Unterschied ist nur, wie unabhängig sie sich hinterher im Kopf machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: &#8220;Ökonomen lieben es, die Probleme so zu definieren, wie sie zu ihren Lösungsideen passen.&#8221;<br />
Nichts für ungut, Herr Dr. Stelter, aber das möchte ich so nicht für den gesamten Berufsstand stehen lassen. Es gibt zwei Sorten von Ökonomen: die, die von der Politik bezahlt werden, und die, die in der freien Wirtschaft stehen. Was erwarten Sie von einem verbeamteten Ökonomieprofessor, der von einem politisch gewählten Kultusminister ernannt wurde und auf dessen laufende Fördergelder für den Lehrstuhl / die Uni / die Fakultät angewiesen ist? Sie müssen schon Ökonomen nehmen, die z.B. bei einem Hedgefonds oder Vermögensverwalter arbeiten oder auf eigene Rechnung wirtschaften. Sonst haben Sie einfach besser bezahlte Politclaquere, ohne dass ich das jetzt negativ meine. Es ist einfach amtlich bezahlte Wissenschafts-PR. Nehmen Sie Herrn Vorndran von Flossbach und von Storch, Max Otte,  Thomas Meyer, oder von mir aus Marc Faber oder Jim Rogers aus dem internationalen Bereich. Dann haben Sie Ökonomen. Gut, auch diese haben ein Eigeninteresse und man muss sehen, was ihre Unternehmen bzw. Arbeitgeber verkaufen wollen. Aber hauptamtliche Professoren sind Staatsdiener, sonst nichts. Und genau danach werden sie bei der Berufung in Fächern wie Politologie, Wirtschaft oder Jura auch regelmäßig ausgewählt. Der Unterschied ist nur, wie unabhängig sie sich hinterher im Kopf machen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: prestele		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35876</link>

		<dc:creator><![CDATA[prestele]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 12:57:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=10561#comment-35876</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35872&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

Nur zu Erinnerung. Die Eurozone wurde unter Kohl und Mitterand vereinbart und mithilfe der wahrlich nicht linken , sondern liberalen Ökonomen wie Otmar Issing, 8 Jahre Chefökonom der EZB, und Jürgen Stark, unter Helmut Kohl im BMWi, Kanzleramt und BMF , anschließend in der Bundesbank und der EZB tätig. Alles wahrliche keine Repräsentanten von linksgrünen &quot;Eliten&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35872">SB</a>.</p>
<p>Nur zu Erinnerung. Die Eurozone wurde unter Kohl und Mitterand vereinbart und mithilfe der wahrlich nicht linken , sondern liberalen Ökonomen wie Otmar Issing, 8 Jahre Chefökonom der EZB, und Jürgen Stark, unter Helmut Kohl im BMWi, Kanzleramt und BMF , anschließend in der Bundesbank und der EZB tätig. Alles wahrliche keine Repräsentanten von linksgrünen &#8220;Eliten&#8221;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35873</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 11:53:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass sich Clemens Fuest vor diesen Ökonomen-Karren hat spannen lassen, fand ich enttäuschend; von Marcel Fratzscher habe ich nichts anderes erwartet. Das Papier ist eine Chimäre. Auf die Frage, warum man weiter diesen katastrophalen Weg der Euro-Rettung gehen will, der eigentlich für jeden erkennbar in den Abgrund führen muss, habe ich nur eine Antwort: Es ist zum einen die Exportindustrie der Eurozone, die am Erhalt des Status quo ein Interesse hat, weil sie ein großer Profiteur dieser manipulierten Währung ist. Allein von den deutschen Exporten gehen - nach meinem Kenntnisstand - immerhin noch 37% in die Eurozone, was nicht unerheblich ist. Dass der deutsche Steuerzahler diese Exporte letzten Endes selbst finanziert, ist für die wahren Profiteure - ich denke da z.B. an diverse Eigentümerfamilien - irrelevant. Nicht unberücksichtigt bleiben dürfen in diesem Zusammenhang aber auch die Arbeitsplätze, die der Exportsektor stellt. Dies gilt genauso für die Exportindustrie anderer Eurozonenländer, z.B. Italien. Irgendwann fiel mir auf, dass sich die italienische Zeitung Il Sole 24 Ore stets so vehement und völlig unkritisch für den Euro und die Anleihenkaufprogramme der EZB ausgesprochen hat, dass mich das veranlasst hat, die  Eigentümerstruktur dieser Zeitung zu hinterfragen: Eigentümer ist der italienische Industriellenverband Confindustria. Das passt für mich ins Bild. Aber auch der Finanzsektor muss ein Interesse am Erhalt des Status quo haben, da er in großem Umfang Kredite vergeben hat und Staatsanleihen von mehr oder minder insolventen Ländern hält. Würde die Politik den einzig vernünftigen Weg zur weiteren Schadensbegrenzung gehen, der meines Erachtens nur in der Auflösung der Eurozone in ihrer jetzigen Form mit allen damit verbundenen Konsequenzen liegen kann, hätte dies Verwerfungen zur Folge, die so unvorstellbar wüst sind, dass man sie schlicht nicht realisieren will. Also versucht man es weiter mit einer willigen EZB und vordergründigen (Umverteilungs-)Lösungen, die das System wenigstens nochmal eine Runde weiterbringen könnten. In der nächsten Runde, die dann vielleicht die finale sein wird, sind ja dann andere am Ruder, die sich dem Volkszorn zwar stellen werden, nicht aber unbedingt die Verantwortung für die desaströse Politik ihrer Vorgänger übernehmen müssen. Wurden Kohl oder Waigel je für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich Clemens Fuest vor diesen Ökonomen-Karren hat spannen lassen, fand ich enttäuschend; von Marcel Fratzscher habe ich nichts anderes erwartet. Das Papier ist eine Chimäre. Auf die Frage, warum man weiter diesen katastrophalen Weg der Euro-Rettung gehen will, der eigentlich für jeden erkennbar in den Abgrund führen muss, habe ich nur eine Antwort: Es ist zum einen die Exportindustrie der Eurozone, die am Erhalt des Status quo ein Interesse hat, weil sie ein großer Profiteur dieser manipulierten Währung ist. Allein von den deutschen Exporten gehen &#8211; nach meinem Kenntnisstand &#8211; immerhin noch 37% in die Eurozone, was nicht unerheblich ist. Dass der deutsche Steuerzahler diese Exporte letzten Endes selbst finanziert, ist für die wahren Profiteure &#8211; ich denke da z.B. an diverse Eigentümerfamilien &#8211; irrelevant. Nicht unberücksichtigt bleiben dürfen in diesem Zusammenhang aber auch die Arbeitsplätze, die der Exportsektor stellt. Dies gilt genauso für die Exportindustrie anderer Eurozonenländer, z.B. Italien. Irgendwann fiel mir auf, dass sich die italienische Zeitung Il Sole 24 Ore stets so vehement und völlig unkritisch für den Euro und die Anleihenkaufprogramme der EZB ausgesprochen hat, dass mich das veranlasst hat, die  Eigentümerstruktur dieser Zeitung zu hinterfragen: Eigentümer ist der italienische Industriellenverband Confindustria. Das passt für mich ins Bild. Aber auch der Finanzsektor muss ein Interesse am Erhalt des Status quo haben, da er in großem Umfang Kredite vergeben hat und Staatsanleihen von mehr oder minder insolventen Ländern hält. Würde die Politik den einzig vernünftigen Weg zur weiteren Schadensbegrenzung gehen, der meines Erachtens nur in der Auflösung der Eurozone in ihrer jetzigen Form mit allen damit verbundenen Konsequenzen liegen kann, hätte dies Verwerfungen zur Folge, die so unvorstellbar wüst sind, dass man sie schlicht nicht realisieren will. Also versucht man es weiter mit einer willigen EZB und vordergründigen (Umverteilungs-)Lösungen, die das System wenigstens nochmal eine Runde weiterbringen könnten. In der nächsten Runde, die dann vielleicht die finale sein wird, sind ja dann andere am Ruder, die sich dem Volkszorn zwar stellen werden, nicht aber unbedingt die Verantwortung für die desaströse Politik ihrer Vorgänger übernehmen müssen. Wurden Kohl oder Waigel je für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen?</p>
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		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/eurokrise-die-groko-folgt-den-falschen-rezepten/#comment-35872</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 10:57:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Solidarität“ - Auch und insbesondere dieser Begriff wurde von den linksgrünen &quot;Eliten&quot; in seinem Sinn komplett um 180 Grad gedreht. Bei denen bedeutet er schlicht &quot;bedingungslose und unbegrenzte Umverteilung&quot;. Schaut man sich diese Eliten an und vor allem, wovon sie selbst leben, weiß man, woher der Wind weht. Über deren (Umverteilungs-) Politik muss sich also niemand wundern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Solidarität“ &#8211; Auch und insbesondere dieser Begriff wurde von den linksgrünen &#8220;Eliten&#8221; in seinem Sinn komplett um 180 Grad gedreht. Bei denen bedeutet er schlicht &#8220;bedingungslose und unbegrenzte Umverteilung&#8221;. Schaut man sich diese Eliten an und vor allem, wovon sie selbst leben, weiß man, woher der Wind weht. Über deren (Umverteilungs-) Politik muss sich also niemand wundern.</p>
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