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	Kommentare zu: „Echte Demo&#173;kratie oder brillante Ver&#173;handlungs&#173;taktik?“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 24 Jun 2020 17:26:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Oliver		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/echte-demokratie-oder-brillante-verhandlungstaktik/#comment-13809</link>

		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2015 08:31:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Strategie ist weder brilliant noch demokratisch. Das Referendum kommt Monate zu spät, es ist eine schlechter Erpressungsversuch, der das griechische Volk in Geiselhaft nimmt. Wenn er für ein Nein wirbt müsste er auch einen Plan B (Drachme? Euro-Austritt?) aufzeigen, aber das tut er nicht. Was ist denn das für eine Wahl? Das Volk hat jetzt keine echte Wahl mehr. 

Tsipras hat es geschafft alle &quot;Griechenland-Versteher&quot; gegen sich zu bringen, das war ziemlich schwierig.
Er hat keinen Plan, weiß nicht mal was er abstimmen lassen will. Bei einem Nein steht er genauso schlecht da wie jetzt. Bei einem Ja muss er zurück treten, wie will er das Gegenteil seiner Politik umsetzen? Respice finem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Strategie ist weder brilliant noch demokratisch. Das Referendum kommt Monate zu spät, es ist eine schlechter Erpressungsversuch, der das griechische Volk in Geiselhaft nimmt. Wenn er für ein Nein wirbt müsste er auch einen Plan B (Drachme? Euro-Austritt?) aufzeigen, aber das tut er nicht. Was ist denn das für eine Wahl? Das Volk hat jetzt keine echte Wahl mehr. </p>
<p>Tsipras hat es geschafft alle &#8220;Griechenland-Versteher&#8221; gegen sich zu bringen, das war ziemlich schwierig.<br />
Er hat keinen Plan, weiß nicht mal was er abstimmen lassen will. Bei einem Nein steht er genauso schlecht da wie jetzt. Bei einem Ja muss er zurück treten, wie will er das Gegenteil seiner Politik umsetzen? Respice finem.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Dr. Gördes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/echte-demokratie-oder-brillante-verhandlungstaktik/#comment-13790</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Gördes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 19:20:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bear Stearns.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bear Stearns.</p>
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		<title>
		Von: Julian Konopka		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/echte-demokratie-oder-brillante-verhandlungstaktik/#comment-13789</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julian Konopka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 17:32:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/echte-demokratie-oder-brillante-verhandlungstaktik/#comment-13779&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

Mein Ratschlag beinhaltet eine gute Portion Sarkasmus, natürlich sind internationale Beziehungen ohne ein Grundvertrauen in die jeweiligen Wirtschaftspartner undenkbar. Ich habe lediglich den Gedanken weitergesponnen, von dem ich mir vorstellen kann, dass es von Anfang an die hidden agenda Tsipras und Varoufakis war, weil sie einerseits nicht an den Erfolg der Sparpolitik geglaubt haben und diesen Kurs auch niemals durch die eigene Partei durchgesetzt bekommen hätten.

So ist das eben, wenn man keine Staatsinsolvenzordnung schafft und die Gläubiger-Schuldner-Konflikte ungeordnet ablaufen. Bis auf Lippenbekenntnisse sehe ich da auch keine Initiativen, und selbst die Verhandlung um eine solche SIO wäre vom finanztaktischen Kalkül der jeweiligen Eurostaaten geprägt. Man möchte sich gar nicht ausmalen, wie es in den nächsten Jahren weiter geht, wenn die größeren Länder nach mehrjährigen Rezessionen zu wählen beginnen und entweder Sparkurse abgestraft oder neue schuldenbasierte Versprechen abgegeben werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/echte-demokratie-oder-brillante-verhandlungstaktik/#comment-13779">MFK</a>.</p>
<p>Mein Ratschlag beinhaltet eine gute Portion Sarkasmus, natürlich sind internationale Beziehungen ohne ein Grundvertrauen in die jeweiligen Wirtschaftspartner undenkbar. Ich habe lediglich den Gedanken weitergesponnen, von dem ich mir vorstellen kann, dass es von Anfang an die hidden agenda Tsipras und Varoufakis war, weil sie einerseits nicht an den Erfolg der Sparpolitik geglaubt haben und diesen Kurs auch niemals durch die eigene Partei durchgesetzt bekommen hätten.</p>
<p>So ist das eben, wenn man keine Staatsinsolvenzordnung schafft und die Gläubiger-Schuldner-Konflikte ungeordnet ablaufen. Bis auf Lippenbekenntnisse sehe ich da auch keine Initiativen, und selbst die Verhandlung um eine solche SIO wäre vom finanztaktischen Kalkül der jeweiligen Eurostaaten geprägt. Man möchte sich gar nicht ausmalen, wie es in den nächsten Jahren weiter geht, wenn die größeren Länder nach mehrjährigen Rezessionen zu wählen beginnen und entweder Sparkurse abgestraft oder neue schuldenbasierte Versprechen abgegeben werden.</p>
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		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/echte-demokratie-oder-brillante-verhandlungstaktik/#comment-13779</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 09:05:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/echte-demokratie-oder-brillante-verhandlungstaktik/#comment-13765&quot;&gt;Julian Konopka&lt;/a&gt;.

Sie sind wohl ein Anhänger meiner fünf Regeln:
Regel 1: Es gibt ein Menschenrecht auf Kredit - immer.
Regel 2: Kann der Kredit nicht bedient werden, ist immer der Gläubiger schuld.
Regel 3: In guten wirtschaftlichen Zeiten soll der Staat mehr Kredit aufnehmen, weil ja die Steuereinnahmen und mit dem BIP die Schuldentragfähigkeit steigt.
Regel 4: In schlechten wirtschaftlichen Zeiten soll der Staat mehr auf Kredit ausgeben, weil die Konjunktur belebt werden muss und die Privaten als Konsumenten ausfallen.
Regel 5: In the long run we are all dead.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/echte-demokratie-oder-brillante-verhandlungstaktik/#comment-13765">Julian Konopka</a>.</p>
<p>Sie sind wohl ein Anhänger meiner fünf Regeln:<br />
Regel 1: Es gibt ein Menschenrecht auf Kredit &#8211; immer.<br />
Regel 2: Kann der Kredit nicht bedient werden, ist immer der Gläubiger schuld.<br />
Regel 3: In guten wirtschaftlichen Zeiten soll der Staat mehr Kredit aufnehmen, weil ja die Steuereinnahmen und mit dem BIP die Schuldentragfähigkeit steigt.<br />
Regel 4: In schlechten wirtschaftlichen Zeiten soll der Staat mehr auf Kredit ausgeben, weil die Konjunktur belebt werden muss und die Privaten als Konsumenten ausfallen.<br />
Regel 5: In the long run we are all dead.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julian Konopka		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/echte-demokratie-oder-brillante-verhandlungstaktik/#comment-13765</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julian Konopka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2015 16:26:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich glaube ja, Tsipras hat von Anfang an erkannt, dass eine Gläubigereinigung für ihn politisch nicht machbar sein würde. Daher hat er in den Verhandlungen von vornherein auf Zeit gespielt und Ernsthaftigkeit gegaukelt, damit die Griechen währenddessen ihr Sparvermögen unbehelligt von Kapitalverkehrskontrollen auf EZB-Kosten abheben und in&#039;s Ausland oder unter die Matratze bringen können. Das hat einerseits den Druck während der Verhandlungen auf die Gläubiger erhöht und Zeit geschunden, andererseits hätten Griechen im Falle eines unvermeidbaren Euro-Stopps genügend €-Kapital, das nach einem de facto Grexit zurück in die Wirtschaft kommen und investiert werden könnte. Das würde die Nachfrage nach neugedruckten Drachmen steigern und den Wechselkurs nicht vollends abstürzen lassen.

An Tsipras Stelle würde ich außerdem alle Schulden an öffentliche Gläubiger für ungültig erklären (sind ja über 80%). Dann ist das Schuldenstandsniveau wieder tragfähig und sie bekommen wieder frisches Kapital von den Finanzmärkten, und können die Schuldenspirale nochmal von vorne drehen. Nicht die feine Art, aber effizient! ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube ja, Tsipras hat von Anfang an erkannt, dass eine Gläubigereinigung für ihn politisch nicht machbar sein würde. Daher hat er in den Verhandlungen von vornherein auf Zeit gespielt und Ernsthaftigkeit gegaukelt, damit die Griechen währenddessen ihr Sparvermögen unbehelligt von Kapitalverkehrskontrollen auf EZB-Kosten abheben und in&#8217;s Ausland oder unter die Matratze bringen können. Das hat einerseits den Druck während der Verhandlungen auf die Gläubiger erhöht und Zeit geschunden, andererseits hätten Griechen im Falle eines unvermeidbaren Euro-Stopps genügend €-Kapital, das nach einem de facto Grexit zurück in die Wirtschaft kommen und investiert werden könnte. Das würde die Nachfrage nach neugedruckten Drachmen steigern und den Wechselkurs nicht vollends abstürzen lassen.</p>
<p>An Tsipras Stelle würde ich außerdem alle Schulden an öffentliche Gläubiger für ungültig erklären (sind ja über 80%). Dann ist das Schuldenstandsniveau wieder tragfähig und sie bekommen wieder frisches Kapital von den Finanzmärkten, und können die Schuldenspirale nochmal von vorne drehen. Nicht die feine Art, aber effizient! ;)</p>
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