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	Kommentare zu: &#8220;Die Zwangsfusion, die niemandem nützt&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 25 Mar 2019 13:34:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: peter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-65033</link>

		<dc:creator><![CDATA[peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 13:34:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Herr Dr. Stelter, Sie haben in Ihrer aktiven Laufbahn nie wirklich ausführlich im Sparkassensektor beraten, oder? Anders kann ich mir die Aussage &quot;Wollte die Politik den deutschen Bankenmarkt stärken, sollte sie Konzentration und Professionalisierung fördern, zum Beispiel, indem sie den Sparkassensektor konsolidiert.&quot; nicht erklären. Landesbanken konsolidieren - ja, keine Frage. Sparkassen (und auch Volksbanken) gibts zwar sicherlich noch ein paar zuviel, da gehen noch einige Fusionen, aber das ist nicht beliebig skalierbar. Und wie oben beschrieben, regional tätige kleine Institute sind nicht das Problem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Dr. Stelter, Sie haben in Ihrer aktiven Laufbahn nie wirklich ausführlich im Sparkassensektor beraten, oder? Anders kann ich mir die Aussage &#8220;Wollte die Politik den deutschen Bankenmarkt stärken, sollte sie Konzentration und Professionalisierung fördern, zum Beispiel, indem sie den Sparkassensektor konsolidiert.&#8221; nicht erklären. Landesbanken konsolidieren &#8211; ja, keine Frage. Sparkassen (und auch Volksbanken) gibts zwar sicherlich noch ein paar zuviel, da gehen noch einige Fusionen, aber das ist nicht beliebig skalierbar. Und wie oben beschrieben, regional tätige kleine Institute sind nicht das Problem&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-65025</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 12:34:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Susanne Finke-Röpke
Stimme Ihnen zu !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Susanne Finke-Röpke<br />
Stimme Ihnen zu !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64995</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 08:34:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Herrn Ott: Warum die Aktionäre einer Fusion dann zustimmen sollen? Weil eine kontrollierte Abwicklung m.E. psychologisch nicht geht, da es nur mit Staatsgeld ohne Bank-run funktionieren kann. 

Ich versuche Ihnen meinen Gedankenansatz zu erklären:

Sie fragen, warum liquidiert man die Bank dann nicht? 

Haben Sie schon mal versucht, eine Bank zu liquidieren? Das ist kein Möbelhaus und kein Maschinenbaubetrieb, wo Sie einfach die Türen schließen. Banken leben von Vertrauen und nur von Vertrauen. Und wenn das hops geht, infiziert eine Bank die nächste.

Wenn die Einleger von Deutscher oder Commerzbank Angst haben müssen, dass vor allem ihre kurzfristigen Forderungen (z.B. Tagesgelder, Sparbücher, Monatsfestgelder, Girokonten, etc.), die ja in Wirklichkeiten Darlehen der Kunden AN die jeweilige Bank sind, bei Bedarf evtl. nicht ausgezahlt werden können, kommt es binnen Stunden zu einem bank-run. Dieser ist höchst gefährlich, denn dann kommen Sie in die Zahlungsunfähigkeit und dann haben Sie keine geplante Liquidation, sondern eine ungeplante Zahlungsunfähigkeit, also eine echte Insolvenz. 

Warum?

Ein Bank-run ist gefährlich, weil Banken die Liquditität für eine Auszahlung aller kurzfristigen Einlagen gar nicht haben. Ihr Geschäftsmodell ist ja in der Regel (ich lasse das Investmentbanking weg) die Fristentransformation, d.h. die Marge zwischen höheren Zinsen für langfristige Ausleihungen und niedrigen (oder Null) für kurzfristige Einlagen. Die Masse der eingelegten Gelder ist in langfristigen Unternehmens- und Immobilienfinanzierungen gebunden und KANN gar nicht kurzfristig ausbezahlt werden.

Sie werden fragen, was ist dann mit der Einlagensicherung der privaten deutschen Banken? Die ist nicht schlecht, wenn eine kleine private Bank wie z.B. die Berenberg-Bank in Schwierigkeiten kommt (wofür ich aber konkret keinerlei Anhaltspunkte habe, damit das nicht falsch rüberkommt! Ist nur ein Größenbeispiel). Sie ist völlig überfordert, wenn mit der Deutschen und der Commerzbank die beiden Elefanten im Raum in Probleme kommen sollten.

Und daher macht es m.E. Sinn, dass die Aktionäre der Commerzbank zustimmen, denn die einen Aktionäre sind Anleger wie der Bund, die das nicht aus Renditegesichtspunkten halten, und die anderen sind teilweise ETFs oder Mitarbeiter, die mehr oder weniger kurz- oder längerfristig müssen oder sollen. Der Rest sind ewige Optimisten und kurzfristige Zocker, die vermutlich teilweise auch zustimmen, aber eher emotional entscheiden.

Der Vorteil für die Commerzbank-Aktionäre ist: Sie können die Kosten der Commerzbank mit einer Fusion stärker senken als alleine, da sie zahlreiche Synergien heben können. Stehen z.B. in einer mittelgroßen Stadt eine Filiale von der Deutschen und eine von der Commerzbank und hat die Deutsche die bessere Lage / Immobilie, können Sie die Commerzbankfiliale schließen und dennoch die Präsenz behalten. 

Die Staatshilfe, die der Commerzbank wegen der eigenen Systemrelevanz schon ziemlich sicher war, wird aufgrund der dramatisch gewachsenen Größe todsicher, da selbst ein langjähriger Schrumpfkurs einer fusionierten Bank die Systemrelevanz nicht gefährden wird. Ein Ausstieg des Bundes, der bei der Commerzbank irgendwann auf der Tagesordnung gestanden hätte, wird unwahrscheinlicher, denn so kommt der Bund an eine nennenswerte Beteiligung an der Deutschen Bank, um die es bei dem ganzen Drama  eigentlich geht, denn hier sitzen die größeren Schwierigkeiten.

Und daher bin ich für die Fusion, solange der Finanzminister und die BAFIN das aus Insidersicht für gut halten. Denn der Schaden für den Finanzplatz Deutschland wäre immens, wenn die Deutsche Bank echt ins Straucheln gerät. Leider hat man bei uns nicht überall wie in den Vereinigten Staaten in der Staatsschuldenkrise bei den Banken radikal mit aufgezwungenen Staatshilfen durchgegriffen; z.B. nicht bei der Deutschen. Jetzt holt man es halt auf die sanftere Tour nach. Und das finde ich auch gut so, bevor man das Ganze in die nächste Rezession verschleppt, in der Kredite ausfallen werden, von denen man jetzt noch glaubt, dafür keine Risikovorsorge betreiben zu müssen. Und diese Rezession wird kommen, wie sie immer in der Geschichte gekommen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Herrn Ott: Warum die Aktionäre einer Fusion dann zustimmen sollen? Weil eine kontrollierte Abwicklung m.E. psychologisch nicht geht, da es nur mit Staatsgeld ohne Bank-run funktionieren kann. </p>
<p>Ich versuche Ihnen meinen Gedankenansatz zu erklären:</p>
<p>Sie fragen, warum liquidiert man die Bank dann nicht? </p>
<p>Haben Sie schon mal versucht, eine Bank zu liquidieren? Das ist kein Möbelhaus und kein Maschinenbaubetrieb, wo Sie einfach die Türen schließen. Banken leben von Vertrauen und nur von Vertrauen. Und wenn das hops geht, infiziert eine Bank die nächste.</p>
<p>Wenn die Einleger von Deutscher oder Commerzbank Angst haben müssen, dass vor allem ihre kurzfristigen Forderungen (z.B. Tagesgelder, Sparbücher, Monatsfestgelder, Girokonten, etc.), die ja in Wirklichkeiten Darlehen der Kunden AN die jeweilige Bank sind, bei Bedarf evtl. nicht ausgezahlt werden können, kommt es binnen Stunden zu einem bank-run. Dieser ist höchst gefährlich, denn dann kommen Sie in die Zahlungsunfähigkeit und dann haben Sie keine geplante Liquidation, sondern eine ungeplante Zahlungsunfähigkeit, also eine echte Insolvenz. </p>
<p>Warum?</p>
<p>Ein Bank-run ist gefährlich, weil Banken die Liquditität für eine Auszahlung aller kurzfristigen Einlagen gar nicht haben. Ihr Geschäftsmodell ist ja in der Regel (ich lasse das Investmentbanking weg) die Fristentransformation, d.h. die Marge zwischen höheren Zinsen für langfristige Ausleihungen und niedrigen (oder Null) für kurzfristige Einlagen. Die Masse der eingelegten Gelder ist in langfristigen Unternehmens- und Immobilienfinanzierungen gebunden und KANN gar nicht kurzfristig ausbezahlt werden.</p>
<p>Sie werden fragen, was ist dann mit der Einlagensicherung der privaten deutschen Banken? Die ist nicht schlecht, wenn eine kleine private Bank wie z.B. die Berenberg-Bank in Schwierigkeiten kommt (wofür ich aber konkret keinerlei Anhaltspunkte habe, damit das nicht falsch rüberkommt! Ist nur ein Größenbeispiel). Sie ist völlig überfordert, wenn mit der Deutschen und der Commerzbank die beiden Elefanten im Raum in Probleme kommen sollten.</p>
<p>Und daher macht es m.E. Sinn, dass die Aktionäre der Commerzbank zustimmen, denn die einen Aktionäre sind Anleger wie der Bund, die das nicht aus Renditegesichtspunkten halten, und die anderen sind teilweise ETFs oder Mitarbeiter, die mehr oder weniger kurz- oder längerfristig müssen oder sollen. Der Rest sind ewige Optimisten und kurzfristige Zocker, die vermutlich teilweise auch zustimmen, aber eher emotional entscheiden.</p>
<p>Der Vorteil für die Commerzbank-Aktionäre ist: Sie können die Kosten der Commerzbank mit einer Fusion stärker senken als alleine, da sie zahlreiche Synergien heben können. Stehen z.B. in einer mittelgroßen Stadt eine Filiale von der Deutschen und eine von der Commerzbank und hat die Deutsche die bessere Lage / Immobilie, können Sie die Commerzbankfiliale schließen und dennoch die Präsenz behalten. </p>
<p>Die Staatshilfe, die der Commerzbank wegen der eigenen Systemrelevanz schon ziemlich sicher war, wird aufgrund der dramatisch gewachsenen Größe todsicher, da selbst ein langjähriger Schrumpfkurs einer fusionierten Bank die Systemrelevanz nicht gefährden wird. Ein Ausstieg des Bundes, der bei der Commerzbank irgendwann auf der Tagesordnung gestanden hätte, wird unwahrscheinlicher, denn so kommt der Bund an eine nennenswerte Beteiligung an der Deutschen Bank, um die es bei dem ganzen Drama  eigentlich geht, denn hier sitzen die größeren Schwierigkeiten.</p>
<p>Und daher bin ich für die Fusion, solange der Finanzminister und die BAFIN das aus Insidersicht für gut halten. Denn der Schaden für den Finanzplatz Deutschland wäre immens, wenn die Deutsche Bank echt ins Straucheln gerät. Leider hat man bei uns nicht überall wie in den Vereinigten Staaten in der Staatsschuldenkrise bei den Banken radikal mit aufgezwungenen Staatshilfen durchgegriffen; z.B. nicht bei der Deutschen. Jetzt holt man es halt auf die sanftere Tour nach. Und das finde ich auch gut so, bevor man das Ganze in die nächste Rezession verschleppt, in der Kredite ausfallen werden, von denen man jetzt noch glaubt, dafür keine Risikovorsorge betreiben zu müssen. Und diese Rezession wird kommen, wie sie immer in der Geschichte gekommen ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eva Maria Palmer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64988</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eva Maria Palmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 07:22:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe noch nie einen bedeutenden volkswirtschaftlichen Nutzen der monströsen Investmentbanken erkennen können, deren Gewinne entweder für Tausende von Gaunereien mit riesigen Geldstrafen belastet werden und die offensichtliche Inkompetenz von Angestellten, die für ihre Unfähigkeit auch noch mit Milliarden-Boni belohnt werden.
Für mich sind Banken wie Lehman oder GS Volksfeinde einer besonderen Art, die wenig oder nichts zum eigentlichen Aufgabenbereich eines Kreditinstituts beitragen, nämlich das Wirtschaftswachstum durch eine intelligente Kreditwirtschaft sicher zu stellen.
Selbst wenn sie es versuchen wollten, würde die komplett überflüssige und schädliche EZB ihre Bemühungen zunichte machen.
Seit Jahren fordern unsere unfähigen Politiker die Trennung von Investmentsparte und normalem Kreditgeschäft, genauso wie eine Transaktionssteuer für alle Roulette-Aktionen des Hochfrequenzhandels, der nur ein paar Leute noch reicher macht, als sie es ohnehin schon sind.
Am Ende steht dann der &quot;Greater Fool&quot;, der garnicht weiß, was mit seinem Geld geschieht.
Meiner Meinung gehören die verlustbringenden Finanzmoster abgeschafft und damit auch ihre Risiken für das Weltfinanzsystem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe noch nie einen bedeutenden volkswirtschaftlichen Nutzen der monströsen Investmentbanken erkennen können, deren Gewinne entweder für Tausende von Gaunereien mit riesigen Geldstrafen belastet werden und die offensichtliche Inkompetenz von Angestellten, die für ihre Unfähigkeit auch noch mit Milliarden-Boni belohnt werden.<br />
Für mich sind Banken wie Lehman oder GS Volksfeinde einer besonderen Art, die wenig oder nichts zum eigentlichen Aufgabenbereich eines Kreditinstituts beitragen, nämlich das Wirtschaftswachstum durch eine intelligente Kreditwirtschaft sicher zu stellen.<br />
Selbst wenn sie es versuchen wollten, würde die komplett überflüssige und schädliche EZB ihre Bemühungen zunichte machen.<br />
Seit Jahren fordern unsere unfähigen Politiker die Trennung von Investmentsparte und normalem Kreditgeschäft, genauso wie eine Transaktionssteuer für alle Roulette-Aktionen des Hochfrequenzhandels, der nur ein paar Leute noch reicher macht, als sie es ohnehin schon sind.<br />
Am Ende steht dann der &#8220;Greater Fool&#8221;, der garnicht weiß, was mit seinem Geld geschieht.<br />
Meiner Meinung gehören die verlustbringenden Finanzmoster abgeschafft und damit auch ihre Risiken für das Weltfinanzsystem.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64631</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 08:45:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64498&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

Herr Dr. Stöcker. Die Eigenkapitalquoten der deutschen KMUs sind im Durchschnitt von 18,4 % im Jahr 2002 auf komfortable 30 % im Jahr 2016 gestiegen (KfW). Und dieses auch ohne dass steuerliche Änderungen hierfür der Anlass war. Die Folge ist, dass diese Unternehmen auch mehr Fremdkapital aufnehmen können und weniger konjunktursensibel sind. Ihre These teile ich deshalb nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64498">MFK</a>.</p>
<p>Herr Dr. Stöcker. Die Eigenkapitalquoten der deutschen KMUs sind im Durchschnitt von 18,4 % im Jahr 2002 auf komfortable 30 % im Jahr 2016 gestiegen (KfW). Und dieses auch ohne dass steuerliche Änderungen hierfür der Anlass war. Die Folge ist, dass diese Unternehmen auch mehr Fremdkapital aufnehmen können und weniger konjunktursensibel sind. Ihre These teile ich deshalb nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64625</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 08:01:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Frau Finke-Röpke

&quot;Es geht um die Vorschaurechnungen für die nächsten Jahre, die der Deutschen Bank, ihrem Wirtschaftsprüfer, der BAFIN und damit auch Herrn Scholz (oder besser Herr Staatssekretär Kukies) vorliegen müssten. Und wenn die eine Existenzgefährdung für das Jahr 2024 oder was auch immer vorhersagen, die sich nicht mit Bilanzspielräumen verhindern lässt, dann muss er jetzt handeln. &quot;

Und wieso ist das ein Argument dafür, die Deutsche Bank mit der Commerzbank zu fusionieren anstatt sie abzuwickeln? Hat die Commerzbank Ihrer Meinung nach die gleichen Probleme und eine absehbare Existenzgefährdung in, sagen wir, 2024, oder hat sie eine gesündere Bilanz? Falls die Commerzbank gesünder ist, wieso sollten die Eigentümer der Commerzbank einer Fusion unter solchen Voraussetzungen zustimmen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Frau Finke-Röpke</p>
<p>&#8220;Es geht um die Vorschaurechnungen für die nächsten Jahre, die der Deutschen Bank, ihrem Wirtschaftsprüfer, der BAFIN und damit auch Herrn Scholz (oder besser Herr Staatssekretär Kukies) vorliegen müssten. Und wenn die eine Existenzgefährdung für das Jahr 2024 oder was auch immer vorhersagen, die sich nicht mit Bilanzspielräumen verhindern lässt, dann muss er jetzt handeln. &#8221;</p>
<p>Und wieso ist das ein Argument dafür, die Deutsche Bank mit der Commerzbank zu fusionieren anstatt sie abzuwickeln? Hat die Commerzbank Ihrer Meinung nach die gleichen Probleme und eine absehbare Existenzgefährdung in, sagen wir, 2024, oder hat sie eine gesündere Bilanz? Falls die Commerzbank gesünder ist, wieso sollten die Eigentümer der Commerzbank einer Fusion unter solchen Voraussetzungen zustimmen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64624</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 07:49:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Herrn Richard Ott: 

Ja, ich weiß den Unterschied zwischen Insolvenz und Liquidation. Ich weiß aber auch, wie die Bilanzerstellung bei Banken abläuft und wie die Bewertungsspielräume genutzt werden. Wenn Sie an der Risikovorsorge, den Rückstellungen allgemein, den aktivischen latenten Steuern, der Bewertung von Aktiva (z.B. NAV von Immobilien) usw. rumspielen, können Sie eine Insolvenz auch hinauszögern oder beschleunigen. Vermutlich wäre es für einen erfahrenen Finanzvorstand jederzeit möglich, eine nachvollziehbare Bilanz 2018 für die Deutsche Bank zu erstellen, bei der das Vorsichtsprinzip leider, leider das Eigenkapital komplett aufzehrt. Aber um solche Spielereien geht es hier gar nicht. Es geht um die Vorschaurechnungen für die nächsten Jahre, die der Deutschen Bank, ihrem Wirtschaftsprüfer, der BAFIN und damit auch Herrn Scholz (oder besser Herr Staatssekretär Kukies) vorliegen müssten. Und wenn die eine Existenzgefährdung für das Jahr 2024 oder was auch immer vorhersagen, die sich nicht mit Bilanzspielräumen verhindern lässt, dann muss er jetzt handeln. Gut, dass der frühere Arbeitgeber von Herrn Kukies dadurch eventuell einen Kollateralnutzen hat, nimmt man halt billigend in Kauf...^^]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Herrn Richard Ott: </p>
<p>Ja, ich weiß den Unterschied zwischen Insolvenz und Liquidation. Ich weiß aber auch, wie die Bilanzerstellung bei Banken abläuft und wie die Bewertungsspielräume genutzt werden. Wenn Sie an der Risikovorsorge, den Rückstellungen allgemein, den aktivischen latenten Steuern, der Bewertung von Aktiva (z.B. NAV von Immobilien) usw. rumspielen, können Sie eine Insolvenz auch hinauszögern oder beschleunigen. Vermutlich wäre es für einen erfahrenen Finanzvorstand jederzeit möglich, eine nachvollziehbare Bilanz 2018 für die Deutsche Bank zu erstellen, bei der das Vorsichtsprinzip leider, leider das Eigenkapital komplett aufzehrt. Aber um solche Spielereien geht es hier gar nicht. Es geht um die Vorschaurechnungen für die nächsten Jahre, die der Deutschen Bank, ihrem Wirtschaftsprüfer, der BAFIN und damit auch Herrn Scholz (oder besser Herr Staatssekretär Kukies) vorliegen müssten. Und wenn die eine Existenzgefährdung für das Jahr 2024 oder was auch immer vorhersagen, die sich nicht mit Bilanzspielräumen verhindern lässt, dann muss er jetzt handeln. Gut, dass der frühere Arbeitgeber von Herrn Kukies dadurch eventuell einen Kollateralnutzen hat, nimmt man halt billigend in Kauf&#8230;^^</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ikkyu		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64622</link>

		<dc:creator><![CDATA[ikkyu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 07:37:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Stöcker

Zitat:
&quot;Wenn die Analysten endlich mal den demographischen Faktor berücksichtigen würden (schon mehr als verwunderlich bei Heinsohn, passt aber zu seinem Steckenpferd Zentralbank-Bashing), dann kämen sie vermutlich zu ganz anderen Ergebnissen.&quot;

Beim demographischen Faktor muß man schon etwas differenzieren.

Bei Entwicklungsländern (z.B. Niger in Ihrer Liste) ist der aktuelle Forschungsstand so:

-bessere wirtschaftliche Entwicklung führt zu niedrigeren Geburtenraten

-eine  geringere Geburtenrate fördert die wirtschaftliche Entwicklung und vermindert die Armut.


In den entwickelten Volkswirtschaften ohne Bevölkerungswachstum wird das verminderte Wirtschaftswachstum hauptsächlich durch das niedrigere Arbeitsvolumen der älteren Bevölkerung bewirkt und weniger durch eine abnehmende Produktivität der Älteren. 

Dem schrumpfenden Arbeitsvolumen kann durch eine höhere Arbeitsbeteiligung der älteren Bevölkerungsschichten und wie in Japan durch Automatisierung entgegengewirkt werden.

Gerade Sie als Greta-Unterstützer sollten auch folgendes bedenken:

Der IPCC-Sonderbericht über Emissions-Szenarien (SRES) benennt Bevölkerungswachstum, Wirtschaftswachstum, technologischen Wandel und Änderungen hinsichtlich der Energie- und Landnutzungsmuster als die wesentlichen Antriebskräfte für die Zunahme an Treibhausgasemissionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stöcker</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Wenn die Analysten endlich mal den demographischen Faktor berücksichtigen würden (schon mehr als verwunderlich bei Heinsohn, passt aber zu seinem Steckenpferd Zentralbank-Bashing), dann kämen sie vermutlich zu ganz anderen Ergebnissen.&#8221;</p>
<p>Beim demographischen Faktor muß man schon etwas differenzieren.</p>
<p>Bei Entwicklungsländern (z.B. Niger in Ihrer Liste) ist der aktuelle Forschungsstand so:</p>
<p>-bessere wirtschaftliche Entwicklung führt zu niedrigeren Geburtenraten</p>
<p>-eine  geringere Geburtenrate fördert die wirtschaftliche Entwicklung und vermindert die Armut.</p>
<p>In den entwickelten Volkswirtschaften ohne Bevölkerungswachstum wird das verminderte Wirtschaftswachstum hauptsächlich durch das niedrigere Arbeitsvolumen der älteren Bevölkerung bewirkt und weniger durch eine abnehmende Produktivität der Älteren. </p>
<p>Dem schrumpfenden Arbeitsvolumen kann durch eine höhere Arbeitsbeteiligung der älteren Bevölkerungsschichten und wie in Japan durch Automatisierung entgegengewirkt werden.</p>
<p>Gerade Sie als Greta-Unterstützer sollten auch folgendes bedenken:</p>
<p>Der IPCC-Sonderbericht über Emissions-Szenarien (SRES) benennt Bevölkerungswachstum, Wirtschaftswachstum, technologischen Wandel und Änderungen hinsichtlich der Energie- und Landnutzungsmuster als die wesentlichen Antriebskräfte für die Zunahme an Treibhausgasemissionen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64612</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 06:38:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=14380#comment-64612</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Herr Roth

&quot;dass einerseits die Gewinne aus Derivaten in Deutschland erwirtschaftet und nicht anderswo versteuert werden&quot;

Das ist ein Scheinargument. Wenn Deutsche Bank und Commerzbank noch nennenswerte Gewinne erwirtschaften würden, dann hätten wir die ganze Fusionsdiskussion nicht. Der 9,5-Milliarden-Euro-Verlustvortrag der Deutschen Bank aus 2015/16/17 wird beispielsweise dafür sorgen, dass die Bank auf Jahre oder Jahrzehnte keine Steuern auf ihre mittlerweile nur noch kläglichen Gewinne abführen werden muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Herr Roth</p>
<p>&#8220;dass einerseits die Gewinne aus Derivaten in Deutschland erwirtschaftet und nicht anderswo versteuert werden&#8221;</p>
<p>Das ist ein Scheinargument. Wenn Deutsche Bank und Commerzbank noch nennenswerte Gewinne erwirtschaften würden, dann hätten wir die ganze Fusionsdiskussion nicht. Der 9,5-Milliarden-Euro-Verlustvortrag der Deutschen Bank aus 2015/16/17 wird beispielsweise dafür sorgen, dass die Bank auf Jahre oder Jahrzehnte keine Steuern auf ihre mittlerweile nur noch kläglichen Gewinne abführen werden muss.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64571</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2019 20:55:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=14380#comment-64571</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Bernhard-Albrecht Roth

Ich kann zum Derivategeschäft nicht wirklich mehr sagen als andere dazu gesagt haben:

Es soll sehr, sehr risikoreich sein. 

Hier u. a.:

https://www.wiwo.de/unternehmen/banken/deutsche-bank-derivate-furchterregende-zahlen/14648562-5.html

Natürlich gibt es absichernde Gegenposition und vermutlich auch andere Absicherungen. Die Summe ist aber dennoch atemberaubend.  

Wie auch immer, der IWF hat die DB jedenfalls einmal die riskanteste aller Banken genannt. 

Deshalb ist meine Meinung zu dem, was Sie sagen:

Ja, wenn mit dem Derivategeschäft Gewinne erzielt und daraus Steuern bezahlt werden, dann kommt der Gesichtspunkt ins Spiel, wohin die entsprechenden Beträge gehen. 

Dagegen steht für einen potentiellen Erwerber aber auch das tatsächliche oder angenommene Risiko dieses Geschäfts.

Zum Kaufpreis:

Ich meine, dass der Kaufpreis für die DB in relativ ruhigen Zeiten wie diesen als außergewöhnlich niedrig eingestuft werden muss. Schließlich hat die Aktie in besseren Zeiten schon mal mehr als EUR 110 gekostet.  

Ob einmal angenommene EUR 2 für eine DB-Aktie in der KRISE als „günstiger“ zu bewerten sind, wage ich zu bezweifeln: „Tiefer“ kann günstiger sein, ist aber nicht – wie Sie meinen – ZWANGSLÄUFIG günstiger, wenn wir von einer Krise reden, die den Namen verdient.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Bernhard-Albrecht Roth</p>
<p>Ich kann zum Derivategeschäft nicht wirklich mehr sagen als andere dazu gesagt haben:</p>
<p>Es soll sehr, sehr risikoreich sein. </p>
<p>Hier u. a.:</p>
<p><a href="https://www.wiwo.de/unternehmen/banken/deutsche-bank-derivate-furchterregende-zahlen/14648562-5.html" rel="nofollow ugc">https://www.wiwo.de/unternehmen/banken/deutsche-bank-derivate-furchterregende-zahlen/14648562-5.html</a></p>
<p>Natürlich gibt es absichernde Gegenposition und vermutlich auch andere Absicherungen. Die Summe ist aber dennoch atemberaubend.  </p>
<p>Wie auch immer, der IWF hat die DB jedenfalls einmal die riskanteste aller Banken genannt. </p>
<p>Deshalb ist meine Meinung zu dem, was Sie sagen:</p>
<p>Ja, wenn mit dem Derivategeschäft Gewinne erzielt und daraus Steuern bezahlt werden, dann kommt der Gesichtspunkt ins Spiel, wohin die entsprechenden Beträge gehen. </p>
<p>Dagegen steht für einen potentiellen Erwerber aber auch das tatsächliche oder angenommene Risiko dieses Geschäfts.</p>
<p>Zum Kaufpreis:</p>
<p>Ich meine, dass der Kaufpreis für die DB in relativ ruhigen Zeiten wie diesen als außergewöhnlich niedrig eingestuft werden muss. Schließlich hat die Aktie in besseren Zeiten schon mal mehr als EUR 110 gekostet.  </p>
<p>Ob einmal angenommene EUR 2 für eine DB-Aktie in der KRISE als „günstiger“ zu bewerten sind, wage ich zu bezweifeln: „Tiefer“ kann günstiger sein, ist aber nicht – wie Sie meinen – ZWANGSLÄUFIG günstiger, wenn wir von einer Krise reden, die den Namen verdient.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Bernhard-Albrecht Roth		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64553</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bernhard-Albrecht Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2019 17:50:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Frau Finke-Röpke
@ Richard Ott 
@ Dietmar Tischer

Deutsche und Commerz sind nicht nur systemrelevant, sondern sorgen u. a. dafür, dass einerseits die Gewinne aus Derivaten in Deutschland erwirtschaftet und nicht anderswo versteuert werden sowie andererseits das Zentralbankgeld, welches die Bank des Derivate-Erwerbers an den Derivate-Emittenten (Deutsche oder Commerz) transferiert, dadurch nicht in den (temporären oder endgültigen) Besitz von Emittenten außerhalb der Eurozone gelangt.

Anders als Herr Tischer vermutet, dürfte der Marktanteil von Deutsche und Commerz im Derivategeschäft gerade deshalb für ausländische Investoren interessant sein. Allerdings würde es wenig Sinn machen vor der nächsten Krise diese Banken zu übernehmen, weil der Kaufpreis dann zwangsläufig noch günstiger sein wird. 

Die Fusion hat neben den weitgehend schlüssigen Argumenten von Frau Finke-Röpke noch einen anderen Vorteil: Die getrennten Zentralbankkonten von Deutsche und Commerz werden zu einem, was bedeutet, dass die DeuCo weniger Zentralbankgeld für den externen Zahlungsverkehr sowie für eigene Kreditausfälle aufwenden muss als zuvor, weil diese dann mehr im eigenen Giralgeldkreislauf verbucht werden können.

Beste Grüße,
Bernhard-Albrecht Roth]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64467">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Frau Finke-Röpke<br />
@ Richard Ott<br />
@ Dietmar Tischer</p>
<p>Deutsche und Commerz sind nicht nur systemrelevant, sondern sorgen u. a. dafür, dass einerseits die Gewinne aus Derivaten in Deutschland erwirtschaftet und nicht anderswo versteuert werden sowie andererseits das Zentralbankgeld, welches die Bank des Derivate-Erwerbers an den Derivate-Emittenten (Deutsche oder Commerz) transferiert, dadurch nicht in den (temporären oder endgültigen) Besitz von Emittenten außerhalb der Eurozone gelangt.</p>
<p>Anders als Herr Tischer vermutet, dürfte der Marktanteil von Deutsche und Commerz im Derivategeschäft gerade deshalb für ausländische Investoren interessant sein. Allerdings würde es wenig Sinn machen vor der nächsten Krise diese Banken zu übernehmen, weil der Kaufpreis dann zwangsläufig noch günstiger sein wird. </p>
<p>Die Fusion hat neben den weitgehend schlüssigen Argumenten von Frau Finke-Röpke noch einen anderen Vorteil: Die getrennten Zentralbankkonten von Deutsche und Commerz werden zu einem, was bedeutet, dass die DeuCo weniger Zentralbankgeld für den externen Zahlungsverkehr sowie für eigene Kreditausfälle aufwenden muss als zuvor, weil diese dann mehr im eigenen Giralgeldkreislauf verbucht werden können.</p>
<p>Beste Grüße,<br />
Bernhard-Albrecht Roth</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64537</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2019 16:55:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=14380#comment-64537</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64498&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

Die Kritik am neoklassischen Modell der ZBen teile ich. Insofern haben Heinsohn/Steiger hier einen sehr wichtigen Debattenbeitrag geleistet. Was sie aber nicht verstehen und/oder unterbelichten, dass ist insbesondere der monetäre Dualismus sowie die inhärente Instabilität eines Kreditgeldsystems: https://zinsfehler.com/2019/01/23/warum-konnen-wir-unser-geldsystem-nicht-richtig-verstehen/ 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zwangsfusion-die-niemandem-nuetzt/#comment-64498">MFK</a>.</p>
<p>Die Kritik am neoklassischen Modell der ZBen teile ich. Insofern haben Heinsohn/Steiger hier einen sehr wichtigen Debattenbeitrag geleistet. Was sie aber nicht verstehen und/oder unterbelichten, dass ist insbesondere der monetäre Dualismus sowie die inhärente Instabilität eines Kreditgeldsystems: <a href="https://zinsfehler.com/2019/01/23/warum-konnen-wir-unser-geldsystem-nicht-richtig-verstehen/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2019/01/23/warum-konnen-wir-unser-geldsystem-nicht-richtig-verstehen/</a> </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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