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	Kommentare zu: &#8220;Die Zukunft der EU steht in den Sternen&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2017 17:14:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22232</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 17:14:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22213&quot;&gt;Bakwahn&lt;/a&gt;.

Wenn Sie mich zitieren, dann bitte nicht SINNENTSTELLEND, sondern im thematischen KONTEXT vollständig.

A. Von mir gesagt, aber von Ihnen UNTERSCHLAGEN: 

&#062;“Der Euro soll „unumkehrbar“ sein. Das alleine ist die einzige Richtschnur des Handelns der europäischen Nomenklatura; einschließlich der EZB-Gouverneure und der Richter des EuGH“.&#062;
Ja, bis jetzt.&#062;

Damit habe ich Ihnen für die Vergangenheit recht gegeben.

Sie argumentieren daher mit Ihren vergangenen 7 Jahren gegen eine Position, die ich nicht vertrete. Ihre Entgegnung bzw. Erklärungen zu Griechenland und Italien sind daher neben der Sache – und argumentativ WERTLOS (unabhängig davon, ob sie richtig oder falsch sind). 

B. Von mir gesagt, aber von Ihnen UNVOLLSTÄNDIG zitiert:

 &#062;Die deutsche und die europäische Politik ist fest entschlossen und gewillt, nicht nur den Euro zu bewahren, sondern auch alle im Euro zu halten, auch Pleitestaaten und ihre bankrotten Banken.&#062;
Das ist FALSCH.
DIE deutsche und europäische Politik umfasst mittlerweile nicht nur den Mainstream, sondern auch von breiten Wählerschichten getragene Kräfte, die nicht im Euro bleiben und ihn auch nicht bewahren wollen.&#062;

Sie haben den letzten Satz als Begründung für meine Falsch-Bewertung einfach unter den Tisch fallen lassen.

GEGEN die Begründung müssten Sie argumentieren, z. B. behaupten, dass es diese Kräfte nicht gibt.

Es gibt sie und sie wollen nicht im Euro bleiben wie Le Pen, die demnächst möglicherweise die stärkste politische Kraft in Frankreich wird.

Ob die Nationalpopulisten irgendwo stärkste Kräfte werden und dann tatsächlich austreten wollen ist eine andere Sache. Und nochmals eine andere ist, ob es ihren Ländern dann der „Mentalität“ entsprechend besser oder schlechter gehen würde.

Soviel zu DIE Politik ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22213">Bakwahn</a>.</p>
<p>Wenn Sie mich zitieren, dann bitte nicht SINNENTSTELLEND, sondern im thematischen KONTEXT vollständig.</p>
<p>A. Von mir gesagt, aber von Ihnen UNTERSCHLAGEN: </p>
<p>&gt;“Der Euro soll „unumkehrbar“ sein. Das alleine ist die einzige Richtschnur des Handelns der europäischen Nomenklatura; einschließlich der EZB-Gouverneure und der Richter des EuGH“.&gt;<br />
Ja, bis jetzt.&gt;</p>
<p>Damit habe ich Ihnen für die Vergangenheit recht gegeben.</p>
<p>Sie argumentieren daher mit Ihren vergangenen 7 Jahren gegen eine Position, die ich nicht vertrete. Ihre Entgegnung bzw. Erklärungen zu Griechenland und Italien sind daher neben der Sache – und argumentativ WERTLOS (unabhängig davon, ob sie richtig oder falsch sind). </p>
<p>B. Von mir gesagt, aber von Ihnen UNVOLLSTÄNDIG zitiert:</p>
<p> &gt;Die deutsche und die europäische Politik ist fest entschlossen und gewillt, nicht nur den Euro zu bewahren, sondern auch alle im Euro zu halten, auch Pleitestaaten und ihre bankrotten Banken.&gt;<br />
Das ist FALSCH.<br />
DIE deutsche und europäische Politik umfasst mittlerweile nicht nur den Mainstream, sondern auch von breiten Wählerschichten getragene Kräfte, die nicht im Euro bleiben und ihn auch nicht bewahren wollen.&gt;</p>
<p>Sie haben den letzten Satz als Begründung für meine Falsch-Bewertung einfach unter den Tisch fallen lassen.</p>
<p>GEGEN die Begründung müssten Sie argumentieren, z. B. behaupten, dass es diese Kräfte nicht gibt.</p>
<p>Es gibt sie und sie wollen nicht im Euro bleiben wie Le Pen, die demnächst möglicherweise die stärkste politische Kraft in Frankreich wird.</p>
<p>Ob die Nationalpopulisten irgendwo stärkste Kräfte werden und dann tatsächlich austreten wollen ist eine andere Sache. Und nochmals eine andere ist, ob es ihren Ländern dann der „Mentalität“ entsprechend besser oder schlechter gehen würde.</p>
<p>Soviel zu DIE Politik &#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22213</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 09:02:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Fortsetzung:
Italien:
Nehmen wir an, Lega Nord und Grillos 5 Sterne erreichen eine Mehrheit, bilden eine Koalition und die Regierung. Auch die werden im Euro bleiben. Denn sie merken, die EZB schenkt ihnen Geld in Milliardenhöhe, erläßt ihnen Schulden. 
Bei einem Ausstieg müßten die Mittel- und Süditaliener wirklich hart arbeiten, müßten sich beruflich qualifizieren, ein völlig anderes Arbeitsethos entwickeln. 
Vor ein paar Jahren schrieb ich:
Giorgio Agamben und die lateinsch-mediterrane Lebensart

Der italienische Philosoph Giorgio Agamben hat unter Intellektuellen für viel Wirbel gesorgt hat: Que l’Empire latin contre-attaque! (das lateinische Imperium schlägt zurück). Dazu gab es Artikel von Thomas Assheuer und Jürgen Kaube, dazu viele Kommentare der Leser, die sich mit besagtem Agambenaufsatz und Interview beschäftigen.
Agamben befürchtet, daß die romanisch geprägten Südländer in der durch den wirtschaftlichen Hegemon Deutschland beherrschten Eurozone ihre kulturellen Selbstverständlichkeiten und ihre spezifische Lebensweise einbüßten.
Die angeblich so knallharten Forderungen – Geld und Hilfe nur gegen Austerität und strukturelle Reformen – bedeuteten die zwangsläufige Übernahme von Tugenden und Einstellungen sowie eines Arbeitsethos und Lebensstils, die der deutschen protestantischen Ethik entsprächen, was ein nicht hinzunehmender Angriff auf die lateinisch-mediterrane Identität und Mentalität darstelle. Sich den Imperativen einer kapitalistischen Marktwirtschaft zu unterwerfen „würde zum Verschwinden eines Kulturguts führen, das vor allem in einer Lebensform liegt.“ (Agamben) Die besondere lateinisch-mediterrane Kultur gilt es also zu verteidigen.
Assheuer von der Zeit resümiert: „Frankreich hat Kultur. Deutschland nur Zivilisation.“
Hier werden die Differenzen deutlich und es drängt sich der Verdacht auf, wir sollen ihnen diesen Lebensstil per Transferunion finanzieren.
Heute sieht man: die EZB finanziert direkt, wir finanzieren indirekt über Verluste. Siehe die Bücher, Aufsätze von Stelter, Sinn und Co.
Ich höre mal auf. Eine Gruppe laotischer Gäste wollen sich mit mir unterhalten. Darunter zwei schicke Damen. Ich vermute – aufgrund des Habitus, der Kleidung und des Benehmens – die kommen aus einem der Ministerien ein paar hundert Meter die Straße runter.

live aus dem Cafe Parisien im Schatten des That Luang - Vientiane
Bakwahn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzung:<br />
Italien:<br />
Nehmen wir an, Lega Nord und Grillos 5 Sterne erreichen eine Mehrheit, bilden eine Koalition und die Regierung. Auch die werden im Euro bleiben. Denn sie merken, die EZB schenkt ihnen Geld in Milliardenhöhe, erläßt ihnen Schulden.<br />
Bei einem Ausstieg müßten die Mittel- und Süditaliener wirklich hart arbeiten, müßten sich beruflich qualifizieren, ein völlig anderes Arbeitsethos entwickeln.<br />
Vor ein paar Jahren schrieb ich:<br />
Giorgio Agamben und die lateinsch-mediterrane Lebensart</p>
<p>Der italienische Philosoph Giorgio Agamben hat unter Intellektuellen für viel Wirbel gesorgt hat: Que l’Empire latin contre-attaque! (das lateinische Imperium schlägt zurück). Dazu gab es Artikel von Thomas Assheuer und Jürgen Kaube, dazu viele Kommentare der Leser, die sich mit besagtem Agambenaufsatz und Interview beschäftigen.<br />
Agamben befürchtet, daß die romanisch geprägten Südländer in der durch den wirtschaftlichen Hegemon Deutschland beherrschten Eurozone ihre kulturellen Selbstverständlichkeiten und ihre spezifische Lebensweise einbüßten.<br />
Die angeblich so knallharten Forderungen – Geld und Hilfe nur gegen Austerität und strukturelle Reformen – bedeuteten die zwangsläufige Übernahme von Tugenden und Einstellungen sowie eines Arbeitsethos und Lebensstils, die der deutschen protestantischen Ethik entsprächen, was ein nicht hinzunehmender Angriff auf die lateinisch-mediterrane Identität und Mentalität darstelle. Sich den Imperativen einer kapitalistischen Marktwirtschaft zu unterwerfen „würde zum Verschwinden eines Kulturguts führen, das vor allem in einer Lebensform liegt.“ (Agamben) Die besondere lateinisch-mediterrane Kultur gilt es also zu verteidigen.<br />
Assheuer von der Zeit resümiert: „Frankreich hat Kultur. Deutschland nur Zivilisation.“<br />
Hier werden die Differenzen deutlich und es drängt sich der Verdacht auf, wir sollen ihnen diesen Lebensstil per Transferunion finanzieren.<br />
Heute sieht man: die EZB finanziert direkt, wir finanzieren indirekt über Verluste. Siehe die Bücher, Aufsätze von Stelter, Sinn und Co.<br />
Ich höre mal auf. Eine Gruppe laotischer Gäste wollen sich mit mir unterhalten. Darunter zwei schicke Damen. Ich vermute – aufgrund des Habitus, der Kleidung und des Benehmens – die kommen aus einem der Ministerien ein paar hundert Meter die Straße runter.</p>
<p>live aus dem Cafe Parisien im Schatten des That Luang &#8211; Vientiane<br />
Bakwahn</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22212</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 08:59:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Fortsetzung:
In dieser Doku wird uns das wahre Hellas in seiner Mentalität, Lebensform präsentiert.
Vor ein paar Jahren schrieb ich zu Griechenland:

Griechischer Geist
Hellas ist ein „Failed State“; ein Dritte-Welt-Land. Korruption auf allen Ebenen, Schattenwirtschaft, skandalöse Steuermoral; ganz offensichtlich völlig unfähige Finanz- und Katasterämter. Ein aufgeblähter öffentlicher Dienst, staatliche und halbstaatliche Unternehmen, die vom Markt und damit von der Konkurrenz abgeschottet sind und höchst unproduktiv und defizitär wirtschaften. Von den ca. vier Millionen Arbeitnehmern sind eine Million im öffentlichen Dienst beschäftigt! Überhaupt scheint die gesamte öffentliche Verwaltung ein einziger Sauhaufen zu sein, gekennzeichnet durch Unfähigkeit, Unwilligkeit und Korruption. Eine Volkswirtschaft in unserem Sinne existiert nur in rudimentären Ansätzen. Arbeitsplätze gibt es eigentlich nur im öffentlichen Dienst. 
Dieser knapp skizzierte Zustand von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft entspricht der griechischen Mentalität. Heglianisch formuliert: der Zustand der griechischen Gesellschaft in ihrem politischen, sozialen und wirtschaftlichen Sosein ist eine Entäußerung des griechischen Geistes, seiner Mentalität. Dieser Geist hat in diesem Zustand den authentischen Ausdruck seiner selbst. So wie wir sind, so wollen wir sein. Dieser Zustand, dieses Sosein ist Ausdruck der hellenischen Identität, Mentalität und Kultur.
Stelter und andere Kommentatoren haben recht: Man hat nur kosmetische Veränderungen betrieben, substanziell hat sich nichts verändert.

@ Alle
Schmökern Sie den Roman von  Nikos Kazantzakis „Alexis Sorbas“ oder schauen Sie sich die gleichnamige Verfilmung an mit Anthony Quinn in der Titelrolle.
Der Roman entstand 1946 und wurde dann 1964 verfilmt. Beide präsentieren uns auf sehr sympathische Weise griechische Lebensart, Mentalität und Eigensinn. Der wohlhabende englische Schriftsteller Basil finanziert den Wiederaufbau und die Inbetriebnahme eines Braunkohlebergwerks auf Kreta. Er trifft auf Alexis Sorbas, den er als Vorarbeiter und Manager des Projektes einstellt, das vielen Kretern sichere Arbeit und guten Lohn bringen soll. Das Bauprojekt endet aufgrund von Sorbas&#039; katastrophalen Fehlern und Fehlverhalten in einer Katastrophe. Am Ende hat der Investor sein Geld verloren, und für viele Kreter gibt es weder Arbeit noch Einkommen. Alles ist wie quasi vorher. Aber beide, Sorbas und Basil, tanzen frohgemut einen Sirtaki am Mittelmeerstrand.
Dieser Sorbas repräsentiert bis heute griechischen Lebensstil, Mentalität und Eigensinn. Wegen dieser griechischen Lebensart, Mentalität und diesem Eigensinn drohen uns Deutschen (und allen Nordländern) gewaltige finanzielle Verluste. 

live aus dem Cafe Parisien im Schatten des That Luang - Vientiane
Bakwahn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzung:<br />
In dieser Doku wird uns das wahre Hellas in seiner Mentalität, Lebensform präsentiert.<br />
Vor ein paar Jahren schrieb ich zu Griechenland:</p>
<p>Griechischer Geist<br />
Hellas ist ein „Failed State“; ein Dritte-Welt-Land. Korruption auf allen Ebenen, Schattenwirtschaft, skandalöse Steuermoral; ganz offensichtlich völlig unfähige Finanz- und Katasterämter. Ein aufgeblähter öffentlicher Dienst, staatliche und halbstaatliche Unternehmen, die vom Markt und damit von der Konkurrenz abgeschottet sind und höchst unproduktiv und defizitär wirtschaften. Von den ca. vier Millionen Arbeitnehmern sind eine Million im öffentlichen Dienst beschäftigt! Überhaupt scheint die gesamte öffentliche Verwaltung ein einziger Sauhaufen zu sein, gekennzeichnet durch Unfähigkeit, Unwilligkeit und Korruption. Eine Volkswirtschaft in unserem Sinne existiert nur in rudimentären Ansätzen. Arbeitsplätze gibt es eigentlich nur im öffentlichen Dienst.<br />
Dieser knapp skizzierte Zustand von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft entspricht der griechischen Mentalität. Heglianisch formuliert: der Zustand der griechischen Gesellschaft in ihrem politischen, sozialen und wirtschaftlichen Sosein ist eine Entäußerung des griechischen Geistes, seiner Mentalität. Dieser Geist hat in diesem Zustand den authentischen Ausdruck seiner selbst. So wie wir sind, so wollen wir sein. Dieser Zustand, dieses Sosein ist Ausdruck der hellenischen Identität, Mentalität und Kultur.<br />
Stelter und andere Kommentatoren haben recht: Man hat nur kosmetische Veränderungen betrieben, substanziell hat sich nichts verändert.</p>
<p>@ Alle<br />
Schmökern Sie den Roman von  Nikos Kazantzakis „Alexis Sorbas“ oder schauen Sie sich die gleichnamige Verfilmung an mit Anthony Quinn in der Titelrolle.<br />
Der Roman entstand 1946 und wurde dann 1964 verfilmt. Beide präsentieren uns auf sehr sympathische Weise griechische Lebensart, Mentalität und Eigensinn. Der wohlhabende englische Schriftsteller Basil finanziert den Wiederaufbau und die Inbetriebnahme eines Braunkohlebergwerks auf Kreta. Er trifft auf Alexis Sorbas, den er als Vorarbeiter und Manager des Projektes einstellt, das vielen Kretern sichere Arbeit und guten Lohn bringen soll. Das Bauprojekt endet aufgrund von Sorbas&#8217; katastrophalen Fehlern und Fehlverhalten in einer Katastrophe. Am Ende hat der Investor sein Geld verloren, und für viele Kreter gibt es weder Arbeit noch Einkommen. Alles ist wie quasi vorher. Aber beide, Sorbas und Basil, tanzen frohgemut einen Sirtaki am Mittelmeerstrand.<br />
Dieser Sorbas repräsentiert bis heute griechischen Lebensstil, Mentalität und Eigensinn. Wegen dieser griechischen Lebensart, Mentalität und diesem Eigensinn drohen uns Deutschen (und allen Nordländern) gewaltige finanzielle Verluste. </p>
<p>live aus dem Cafe Parisien im Schatten des That Luang &#8211; Vientiane<br />
Bakwahn</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22210</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 08:57:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tischer zitiert mich 
&#062;Die deutsche und die europäische Politik ist fest entschlossen und gewillt, nicht nur den Euro zu bewahren, sondern auch alle im Euro zu halten, auch Pleitestaaten und ihre bankrotten Banken.&#062;

und er behauptet:
„Das ist FALSCH.“

Ich behaupte das seit Ausbruch der Krise vor etwa 7 Jahren. Seit dieser Zeit habe ich richtig gelegen.
Ein Blick in die mittlere Zukunft; ich mache es so kurz wie möglich, nur Stichworte.
Kein Südland wird den Euro verlassen. 
Griechenland:
Syriza in Hellas wollte raus. Man hat es unterlassen. Die Syriza-Leute aus Gründen der persönlichen Bereicherung. Man hat die alten Eliten aus den lukrativen Positionen in Staat und Gesellschaft rausgeschmissen und die eigenen Leute eingesetzt. Die greifen dort Geld ab, so wie ihre Vorgänger.
Das Land insgesamt, weil es zu den eigentlichen Profiteuren des Euros gehört. Es bekommt Geldgeschenke in Milliardenhöhe, dazu Schuldenerlasse, und der Euro erlaubt dem Land einen Lebensstandard, der 10 bis 15 % über dem liegt, was es mit seiner Volkswirtschaft erwirtschaftet.

Griechenland ist ein failed State, ein dritte Welt Land, verkommen, korrupt bis in die Knochen.
Vor knapp 3 Jahren lief in der ARD eine Doku zu nachtschlafender Zeit; eine Sternstunde der Fernsehjournalistik:
Griechisches Roulette - Wie Athen und Brüssel Steuermilliarden verzocken 
https://www.youtube.com/watch?v=ACI-35MbAEs
Nehmen Sie sich Zeit. Hochinteressant.

live aus dem Cafe Parisien im Schatten des That Luang - Vientiane
Bakwahn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tischer zitiert mich<br />
&gt;Die deutsche und die europäische Politik ist fest entschlossen und gewillt, nicht nur den Euro zu bewahren, sondern auch alle im Euro zu halten, auch Pleitestaaten und ihre bankrotten Banken.&gt;</p>
<p>und er behauptet:<br />
„Das ist FALSCH.“</p>
<p>Ich behaupte das seit Ausbruch der Krise vor etwa 7 Jahren. Seit dieser Zeit habe ich richtig gelegen.<br />
Ein Blick in die mittlere Zukunft; ich mache es so kurz wie möglich, nur Stichworte.<br />
Kein Südland wird den Euro verlassen.<br />
Griechenland:<br />
Syriza in Hellas wollte raus. Man hat es unterlassen. Die Syriza-Leute aus Gründen der persönlichen Bereicherung. Man hat die alten Eliten aus den lukrativen Positionen in Staat und Gesellschaft rausgeschmissen und die eigenen Leute eingesetzt. Die greifen dort Geld ab, so wie ihre Vorgänger.<br />
Das Land insgesamt, weil es zu den eigentlichen Profiteuren des Euros gehört. Es bekommt Geldgeschenke in Milliardenhöhe, dazu Schuldenerlasse, und der Euro erlaubt dem Land einen Lebensstandard, der 10 bis 15 % über dem liegt, was es mit seiner Volkswirtschaft erwirtschaftet.</p>
<p>Griechenland ist ein failed State, ein dritte Welt Land, verkommen, korrupt bis in die Knochen.<br />
Vor knapp 3 Jahren lief in der ARD eine Doku zu nachtschlafender Zeit; eine Sternstunde der Fernsehjournalistik:<br />
Griechisches Roulette &#8211; Wie Athen und Brüssel Steuermilliarden verzocken<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ACI-35MbAEs" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=ACI-35MbAEs</a><br />
Nehmen Sie sich Zeit. Hochinteressant.</p>
<p>live aus dem Cafe Parisien im Schatten des That Luang &#8211; Vientiane<br />
Bakwahn</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Bohle		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22203</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Bohle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 19:18:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22188&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

ich denke es geht nicht um &quot;Sektoren, die ihre Aufgaben nicht wahrnehmen&quot; sondern um ein unpassendes Wechselkurskorsett mit katastrophalen Folgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22188">Horst</a>.</p>
<p>ich denke es geht nicht um &#8220;Sektoren, die ihre Aufgaben nicht wahrnehmen&#8221; sondern um ein unpassendes Wechselkurskorsett mit katastrophalen Folgen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mrgalak		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22194</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mrgalak]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 14:26:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich befürchte, dass die europäische Elite sogar bereit ist für den Erhalt von EURO und EU auch die Demokratei zu opfern, falls dies nicht sogar vom Anfang an so geplant war (Zusammenbruch der EURO-Zone als Brecheisen für die Errichtung eines autoritären Superstaats).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich befürchte, dass die europäische Elite sogar bereit ist für den Erhalt von EURO und EU auch die Demokratei zu opfern, falls dies nicht sogar vom Anfang an so geplant war (Zusammenbruch der EURO-Zone als Brecheisen für die Errichtung eines autoritären Superstaats).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22190</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 13:37:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=6617#comment-22190</guid>

					<description><![CDATA[@ Bakwahn 

&#062;Jegliche noch so sachlich fundierte und ökonomisch berechtigte Kritik gegen den Eurorettungswahnsinn wirkt hinfällig, machtlos, vergebens.&#062;

Ja, wenn man daraus UNMITTELBAR gestaltende Maßnahmen ableitet. Ob „steter Tropfen höhlt den Stein“ in diesem Fall richtig ist, lasse ich offen, weil ich das m. A. n. nicht zu beantworten ist. 

&#062;Der Euro ist kein ökonomisches, sondern ein politisches Projekt.&#062;

Richtig. 

&#062;Der Euro soll „unumkehrbar“ sein. Das alleine ist die einzige Richtschnur des Handelns der europäischen Nomenklatura; einschließlich der EZB-Gouverneure und der Richter des EuGH.&#062;

Ja, bis jetzt. 

Es sollte aber nicht übersehen werden, dass Schäuble einen etwas anderen Euro wollte, durchaus eine Umkehr, als er 2015 Griechenland den Austritt nahelegte.  

&#062;Die deutsche und die europäische Politik ist fest entschlossen und gewillt, nicht nur den Euro zu bewahren, sondern auch alle im Euro zu halten, auch Pleitestaaten und ihre bankrotten Banken.&#062;

Das ist FALSCH.

DIE deutsche und europäische Politik umfasst mittlerweile nicht nur den Mainstream, sondern auch von breiten Wählerschichten getragene Kräfte, die nicht im Euro bleiben und ihn auch nicht bewahren wollen.

Die zukünftigen Ereignisse, die dadurch in Gang gesetzt werden, sind zwar am heutigen Tag nicht absehbar. Schon möglich, dass die nationalpopulistischen Kräfte nicht in dem Ausmaß die Oberhand gewinnen, dass der Mainstream und seine Nomenklatura abgelöst werden.

Auf jeden Fall muss und wird der Mainstream auf diese Kräfte reagieren müssen, wenn er Mainstream bleiben will. 

Damit ist ihr apodiktisches Diktum, dass die deutsche und die europäische Mainstream-Politik für die Bewahrung des Euro ALLES opfern werde, höchst fragwürdig.

NATIONALE Stabilität hat VORRANG – wenn es irgendwie geht, mit dem Euro.

Wenn nationale Stabilität NUR noch ohne den Euro zu erhalten ist oder auch nur scheint, ist der Euro tot.

Das Gravitationszentrum politischen Handelns liegt in den NATIONALSTAATEN – siehe Brexit, siehe Trump … demnächst vielleicht mit weiterer Bestätigung, dass dies so ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bakwahn </p>
<p>&gt;Jegliche noch so sachlich fundierte und ökonomisch berechtigte Kritik gegen den Eurorettungswahnsinn wirkt hinfällig, machtlos, vergebens.&gt;</p>
<p>Ja, wenn man daraus UNMITTELBAR gestaltende Maßnahmen ableitet. Ob „steter Tropfen höhlt den Stein“ in diesem Fall richtig ist, lasse ich offen, weil ich das m. A. n. nicht zu beantworten ist. </p>
<p>&gt;Der Euro ist kein ökonomisches, sondern ein politisches Projekt.&gt;</p>
<p>Richtig. </p>
<p>&gt;Der Euro soll „unumkehrbar“ sein. Das alleine ist die einzige Richtschnur des Handelns der europäischen Nomenklatura; einschließlich der EZB-Gouverneure und der Richter des EuGH.&gt;</p>
<p>Ja, bis jetzt. </p>
<p>Es sollte aber nicht übersehen werden, dass Schäuble einen etwas anderen Euro wollte, durchaus eine Umkehr, als er 2015 Griechenland den Austritt nahelegte.  </p>
<p>&gt;Die deutsche und die europäische Politik ist fest entschlossen und gewillt, nicht nur den Euro zu bewahren, sondern auch alle im Euro zu halten, auch Pleitestaaten und ihre bankrotten Banken.&gt;</p>
<p>Das ist FALSCH.</p>
<p>DIE deutsche und europäische Politik umfasst mittlerweile nicht nur den Mainstream, sondern auch von breiten Wählerschichten getragene Kräfte, die nicht im Euro bleiben und ihn auch nicht bewahren wollen.</p>
<p>Die zukünftigen Ereignisse, die dadurch in Gang gesetzt werden, sind zwar am heutigen Tag nicht absehbar. Schon möglich, dass die nationalpopulistischen Kräfte nicht in dem Ausmaß die Oberhand gewinnen, dass der Mainstream und seine Nomenklatura abgelöst werden.</p>
<p>Auf jeden Fall muss und wird der Mainstream auf diese Kräfte reagieren müssen, wenn er Mainstream bleiben will. </p>
<p>Damit ist ihr apodiktisches Diktum, dass die deutsche und die europäische Mainstream-Politik für die Bewahrung des Euro ALLES opfern werde, höchst fragwürdig.</p>
<p>NATIONALE Stabilität hat VORRANG – wenn es irgendwie geht, mit dem Euro.</p>
<p>Wenn nationale Stabilität NUR noch ohne den Euro zu erhalten ist oder auch nur scheint, ist der Euro tot.</p>
<p>Das Gravitationszentrum politischen Handelns liegt in den NATIONALSTAATEN – siehe Brexit, siehe Trump … demnächst vielleicht mit weiterer Bestätigung, dass dies so ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22188</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 12:03:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=6617#comment-22188</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22186&quot;&gt;Bakwahn&lt;/a&gt;.

&quot;Das ist alles sehr traurig. Nur meine Meinung.&quot;

Das ist scheinbar system- (&quot;kapitalismus-&quot;)immanent.

&quot;Sparer und Geldbesitzer gehören schon jetzt zu den großen Verlierern&quot;

Dafür gehörten sie zuvor zu den &quot;großen oder größeren Gewinnern&quot; (wenn man das jenseits der Supra-/Ultra-Vermögen so in Gänze sagen kann und/oder darf).

„Die Kapitalisten verdienen, was sie ausgeben, und die Arbeiter geben aus, was sie verdienen.“
Michal Kalecki

Wenn beide Sektoren ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen, sich in dieser Situation der Staat zusätzlich zurückzieht (das Ausland lediglich eine &quot;kreditfinanzierte&quot; gefühlte Stabilität (noch: siehe die Diskussionen um die LB-Überschüsse) aufrechterhält)), darf sich niemand beschweren, dass, wenn es kommt, auch so kommen musste.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22186">Bakwahn</a>.</p>
<p>&#8220;Das ist alles sehr traurig. Nur meine Meinung.&#8221;</p>
<p>Das ist scheinbar system- (&#8220;kapitalismus-&#8220;)immanent.</p>
<p>&#8220;Sparer und Geldbesitzer gehören schon jetzt zu den großen Verlierern&#8221;</p>
<p>Dafür gehörten sie zuvor zu den &#8220;großen oder größeren Gewinnern&#8221; (wenn man das jenseits der Supra-/Ultra-Vermögen so in Gänze sagen kann und/oder darf).</p>
<p>„Die Kapitalisten verdienen, was sie ausgeben, und die Arbeiter geben aus, was sie verdienen.“<br />
Michal Kalecki</p>
<p>Wenn beide Sektoren ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen, sich in dieser Situation der Staat zusätzlich zurückzieht (das Ausland lediglich eine &#8220;kreditfinanzierte&#8221; gefühlte Stabilität (noch: siehe die Diskussionen um die LB-Überschüsse) aufrechterhält)), darf sich niemand beschweren, dass, wenn es kommt, auch so kommen musste.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22186</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 10:45:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es wird auch keinen „Knall“, „Zusammenbruch“, „vor-die-Wand-fahren“ geben. Alle diese Katastrophenmetaphern, die ja anzeigen sollen, daß ein Ende des Euro mit einer Plötzlichkeit, vergleichbar einem Erdbeben oder einem Vulkanausbruch, erfolgen wird, werden sich meiner bescheidenen Meinung nach nicht bewahrheiten.
Stattdessen wird auch Deutschland in ein kaum merkliches wirtschaftliches Siechtum übergehen. 
Die Experten dieses Blogs könnten doch mal ein paar Aufsätze zu den Nachteilen dieser Art der „Eurorettung“ schreiben.

Ich versuche – als Laie - einen kleinen Synapsentango, ein Brainstorming.
Die gesamte Eurozone, Deutschland dabei an erster Stelle, wird diese liederliche Geldpolitik mit einem schleichenden, langanhaltenden wirtschaftlichen Siechtum und Niedergang bezahlen; laienhaft formuliert, nur ein paar Stichworte, die mir spontan einfallen:
Geldvermögen und Erspartes werden entwertet, kapitalgedeckte Altersversorgungen lohnen nicht mehr etc. Das hat fatale Folgen für Millionen! Darüber hinaus: Die deutsche Wirtschaft wird an Effizienz, Produktivität, Innovationsfähigkeit und internationaler Wettbewerbsfähigkeit einbüßen.  Auch Deutschland wird ärmer, langsam, schleichend.
Außerdem kommt es – bedingt durch die Niedrigzinspolitik - zu dem,  was „Fehlallokationen“  genannt wird; etwa am Immobilien- und am Aktienmarkt .
Hier meine stichwortartige Auflistung:
* Sparer und Geldbesitzer gehören schon jetzt zu den großen Verlierern
* allmählicher Anstieg der Inflationsrate
* private Altersvorsorge (Riesterrente) ist obsolet, lohnt nicht mehr
* auch Betriebsrenten werden unsicher und gar nicht mehr machbar für Unternehmen
* die Weich- und Ramschwährung Euro wird Importe drastisch verteuern (Energie, Rohstoffe, Vorprodukte etc.)
* Exporte werden viel zu billig ans Ausland verkauft
* Exportfirmen werden ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit langsam verlieren
* Vermögenswerte wie Firmen, Immobilien, Aktien etc. können von Inhabern stärkerer Währungen billig gekauft werden
* Blasen und Fehlallokationen (wie oben angedeutet)
daraus folgt:
langanhaltendes wirtschaftliches Siechtum
hohe Arbeitslosigkeit
Abschmelzen unseres Wohlstandes
deutlich niedrige Einkommen  etc.  usw.  usf.

Das ist alles sehr traurig. Nur meine Meinung.

live aus dem Cafe Parisien im Schatten des That Luang - Vientiane
Bakwahn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird auch keinen „Knall“, „Zusammenbruch“, „vor-die-Wand-fahren“ geben. Alle diese Katastrophenmetaphern, die ja anzeigen sollen, daß ein Ende des Euro mit einer Plötzlichkeit, vergleichbar einem Erdbeben oder einem Vulkanausbruch, erfolgen wird, werden sich meiner bescheidenen Meinung nach nicht bewahrheiten.<br />
Stattdessen wird auch Deutschland in ein kaum merkliches wirtschaftliches Siechtum übergehen.<br />
Die Experten dieses Blogs könnten doch mal ein paar Aufsätze zu den Nachteilen dieser Art der „Eurorettung“ schreiben.</p>
<p>Ich versuche – als Laie &#8211; einen kleinen Synapsentango, ein Brainstorming.<br />
Die gesamte Eurozone, Deutschland dabei an erster Stelle, wird diese liederliche Geldpolitik mit einem schleichenden, langanhaltenden wirtschaftlichen Siechtum und Niedergang bezahlen; laienhaft formuliert, nur ein paar Stichworte, die mir spontan einfallen:<br />
Geldvermögen und Erspartes werden entwertet, kapitalgedeckte Altersversorgungen lohnen nicht mehr etc. Das hat fatale Folgen für Millionen! Darüber hinaus: Die deutsche Wirtschaft wird an Effizienz, Produktivität, Innovationsfähigkeit und internationaler Wettbewerbsfähigkeit einbüßen.  Auch Deutschland wird ärmer, langsam, schleichend.<br />
Außerdem kommt es – bedingt durch die Niedrigzinspolitik &#8211; zu dem,  was „Fehlallokationen“  genannt wird; etwa am Immobilien- und am Aktienmarkt .<br />
Hier meine stichwortartige Auflistung:<br />
* Sparer und Geldbesitzer gehören schon jetzt zu den großen Verlierern<br />
* allmählicher Anstieg der Inflationsrate<br />
* private Altersvorsorge (Riesterrente) ist obsolet, lohnt nicht mehr<br />
* auch Betriebsrenten werden unsicher und gar nicht mehr machbar für Unternehmen<br />
* die Weich- und Ramschwährung Euro wird Importe drastisch verteuern (Energie, Rohstoffe, Vorprodukte etc.)<br />
* Exporte werden viel zu billig ans Ausland verkauft<br />
* Exportfirmen werden ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit langsam verlieren<br />
* Vermögenswerte wie Firmen, Immobilien, Aktien etc. können von Inhabern stärkerer Währungen billig gekauft werden<br />
* Blasen und Fehlallokationen (wie oben angedeutet)<br />
daraus folgt:<br />
langanhaltendes wirtschaftliches Siechtum<br />
hohe Arbeitslosigkeit<br />
Abschmelzen unseres Wohlstandes<br />
deutlich niedrige Einkommen  etc.  usw.  usf.</p>
<p>Das ist alles sehr traurig. Nur meine Meinung.</p>
<p>live aus dem Cafe Parisien im Schatten des That Luang &#8211; Vientiane<br />
Bakwahn</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22185</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 10:32:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=6617#comment-22185</guid>

					<description><![CDATA[@ Bohle, Tischer et al
zur Euro-, Banken-, Staatsschulden- und Griechenlandkrise ist in den vergangenen 6 – 7 Jahren alles gedacht, geschrieben und gesagt worden. Es gibt dutzende von Büchern zum Thema, Studien, Gutachten, Abhandlungen, Aufsätze, Diskussionsbeiträge. 90 bis 95 % aller Ökonomen, Finanzexperten, Wirtschaftsjournalisten sind sich in ihrer Kritik an der Eurozone und der „Griechenlandrettung“ einig. Vom Grexit bis zur Rückkehr zu nationalen Währungen: alle diese Fachleute machen sehr vernünftige und ökonomisch sowie finanztechnisch gut begründete Vorschläge.
Jedoch:
Jegliche noch so sachlich fundierte und ökonomisch berechtigte Kritik gegen den Eurorettungswahnsinn wirkt hinfällig, machtlos, vergebens. Der Euro ist kein ökonomisches, sondern ein politisches Projekt. Der Euro soll „unumkehrbar“ sein. Das alleine ist die einzige Richtschnur des Handelns der europäischen Nomenklatura; einschließlich der EZB-Gouverneure und der Richter des EuGH.
Die deutsche und die europäische Politik ist fest entschlossen und gewillt, nicht nur den Euro zu bewahren, sondern auch alle im Euro zu halten, auch Pleitestaaten und ihre bankrotten Banken. Sie wird dafür alles opfern, alles. Ein Bankrott Griechenlands und sein Ausscheiden aus der Eurozone käme einem Scheitern der Währungsunion gleich, was die europäische Nomenklatura um jeden Preis vermeiden möchte. Solange die Altparteien mit Merkel an der Spitze (und jetzt auch noch SPD-Schulz) diese positive Zustimmung der deutschen Mainstreammedien und damit auch der deutschen Bevölkerung genießen, wird sich in der „Eurorettung“ nichts ändern.

Bakwahn  -  Vientiane]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bohle, Tischer et al<br />
zur Euro-, Banken-, Staatsschulden- und Griechenlandkrise ist in den vergangenen 6 – 7 Jahren alles gedacht, geschrieben und gesagt worden. Es gibt dutzende von Büchern zum Thema, Studien, Gutachten, Abhandlungen, Aufsätze, Diskussionsbeiträge. 90 bis 95 % aller Ökonomen, Finanzexperten, Wirtschaftsjournalisten sind sich in ihrer Kritik an der Eurozone und der „Griechenlandrettung“ einig. Vom Grexit bis zur Rückkehr zu nationalen Währungen: alle diese Fachleute machen sehr vernünftige und ökonomisch sowie finanztechnisch gut begründete Vorschläge.<br />
Jedoch:<br />
Jegliche noch so sachlich fundierte und ökonomisch berechtigte Kritik gegen den Eurorettungswahnsinn wirkt hinfällig, machtlos, vergebens. Der Euro ist kein ökonomisches, sondern ein politisches Projekt. Der Euro soll „unumkehrbar“ sein. Das alleine ist die einzige Richtschnur des Handelns der europäischen Nomenklatura; einschließlich der EZB-Gouverneure und der Richter des EuGH.<br />
Die deutsche und die europäische Politik ist fest entschlossen und gewillt, nicht nur den Euro zu bewahren, sondern auch alle im Euro zu halten, auch Pleitestaaten und ihre bankrotten Banken. Sie wird dafür alles opfern, alles. Ein Bankrott Griechenlands und sein Ausscheiden aus der Eurozone käme einem Scheitern der Währungsunion gleich, was die europäische Nomenklatura um jeden Preis vermeiden möchte. Solange die Altparteien mit Merkel an der Spitze (und jetzt auch noch SPD-Schulz) diese positive Zustimmung der deutschen Mainstreammedien und damit auch der deutschen Bevölkerung genießen, wird sich in der „Eurorettung“ nichts ändern.</p>
<p>Bakwahn  &#8211;  Vientiane</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcel Rose		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22184</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcel Rose]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 10:27:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=6617#comment-22184</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22158&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Danke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22158">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Danke</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jacques		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-zukunft-der-eu-steht-in-den-sternen/#comment-22181</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jacques]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 09:32:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=6617#comment-22181</guid>

					<description><![CDATA[Le Pen ist wohl leider die einzige Hoffnung der Vernünftigen in Europa. 
Alle anderen wollen am Konstrukt Euro festhalten, das schon längst gescheitert ist! 
Die Italiener werden dem Vorbild dann sogleich folgen oder eben nach deren nächsten Wahl. 
Mir persönlich tun die jungen Menschen in Italien etc. leid, die auf dem Altar des Euros für Brüssel geopfert werden! 
Was Draghi hinsichtlich dem Euro Austritt und den Begleichen der Targetforderungen verzapft ist natürlich Unsinn und soll nur Angst machen. 
Es ist gerade bei GR völlig klar das ein Großteil der Schulden abgeschrieben wird, gleichzeitig mit dem Verlassen des Währungsraumes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Le Pen ist wohl leider die einzige Hoffnung der Vernünftigen in Europa.<br />
Alle anderen wollen am Konstrukt Euro festhalten, das schon längst gescheitert ist!<br />
Die Italiener werden dem Vorbild dann sogleich folgen oder eben nach deren nächsten Wahl.<br />
Mir persönlich tun die jungen Menschen in Italien etc. leid, die auf dem Altar des Euros für Brüssel geopfert werden!<br />
Was Draghi hinsichtlich dem Euro Austritt und den Begleichen der Targetforderungen verzapft ist natürlich Unsinn und soll nur Angst machen.<br />
Es ist gerade bei GR völlig klar das ein Großteil der Schulden abgeschrieben wird, gleichzeitig mit dem Verlassen des Währungsraumes.</p>
]]></content:encoded>
		
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