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	Kommentare zu: „Die krachende Nieder&#173;lage der Noten&#173;banker“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Jun 2020 10:19:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Katharina Schaufe		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-krachende-niederlage-der-notenbanker/#comment-8556</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katharina Schaufe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2014 16:55:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Stelter,

eine Anmerkung zu Ihrem Artikel im manager magazin vom 30.6.14.

Wie sie mit Ihren Realisierungseinschätzungen wie &quot;sehr gering&quot; bemerken, sind die von Ihnen präsentierten denkbaren Lösungen, soweit sie wünschenswert wären, mangels politischem Willen sie zu realisieren, nicht die Lösung. Eine Lösung könnte in einer Kombination von Ihren Überlegungen und dem von OQGC erarbeiteten Ansatz liegen, der in vielen Punkten mit Ihrem übereinstimmt, jedoch das Problem umfassender betrachtet. Die von Ihnen ausgeführten Schuldenprobleme werden, ebenso wie das Verhalten der Notenbanken, zwar nur kurz angerissen:

&quot;Denn zu niedrige Zinsen und in der Folge die erhebliche Finanzierung über Kredite ist in verschiedener Hinsicht schlecht. Spätestens im Zuge der Finanzkrise und der darauf folgenden Staatsfinanzierungskrise Anfang des Jahrtausends, die beide Schulden- oder Kreditkrise heißen und wegen der selben Ursache als eine Krise angesehen werden müssten, sollte das klar geworden sein. In diesem Zusammenhang, liebe staatliche Zentralbanken: Ihr solltet Geldpolitik machen – nicht Wirtschafts- und Machtpolitik.&quot;

Am Ende wird jedoch ein Konzept vorgestellt, das, ohne Kooperation von Politikern, weil diese ihre Macht verlieren würden, finanzielle und gesellschaftliche Probleme löst (Steuerkonzept S. 516 ff., Konzepte für finanzielle Vorsorge S. 470 ff., S. 540 ff., geglättete Wertpapierkurse um Paniken an den Märkten zu verhindern S. 496 ff., Gesellschaftskonzept S. 674 ff.). Der umfassende Ansatz, ggfs. im Kombination mit weiteren, scheint erfolgsversprechender zu sein, als Teillösungen, die am fehlenden Willen der Politik zu kooperieren scheitern werden.

Obwohl für Laien geschrieben, handelt es sich vielleicht um einen hilfreichen Hinweis.

http://www.oqgc.com/veroeffentlichungen/download/Wir_Menschen-OQGC.pdf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stelter,</p>
<p>eine Anmerkung zu Ihrem Artikel im manager magazin vom 30.6.14.</p>
<p>Wie sie mit Ihren Realisierungseinschätzungen wie &#8220;sehr gering&#8221; bemerken, sind die von Ihnen präsentierten denkbaren Lösungen, soweit sie wünschenswert wären, mangels politischem Willen sie zu realisieren, nicht die Lösung. Eine Lösung könnte in einer Kombination von Ihren Überlegungen und dem von OQGC erarbeiteten Ansatz liegen, der in vielen Punkten mit Ihrem übereinstimmt, jedoch das Problem umfassender betrachtet. Die von Ihnen ausgeführten Schuldenprobleme werden, ebenso wie das Verhalten der Notenbanken, zwar nur kurz angerissen:</p>
<p>&#8220;Denn zu niedrige Zinsen und in der Folge die erhebliche Finanzierung über Kredite ist in verschiedener Hinsicht schlecht. Spätestens im Zuge der Finanzkrise und der darauf folgenden Staatsfinanzierungskrise Anfang des Jahrtausends, die beide Schulden- oder Kreditkrise heißen und wegen der selben Ursache als eine Krise angesehen werden müssten, sollte das klar geworden sein. In diesem Zusammenhang, liebe staatliche Zentralbanken: Ihr solltet Geldpolitik machen – nicht Wirtschafts- und Machtpolitik.&#8221;</p>
<p>Am Ende wird jedoch ein Konzept vorgestellt, das, ohne Kooperation von Politikern, weil diese ihre Macht verlieren würden, finanzielle und gesellschaftliche Probleme löst (Steuerkonzept S. 516 ff., Konzepte für finanzielle Vorsorge S. 470 ff., S. 540 ff., geglättete Wertpapierkurse um Paniken an den Märkten zu verhindern S. 496 ff., Gesellschaftskonzept S. 674 ff.). Der umfassende Ansatz, ggfs. im Kombination mit weiteren, scheint erfolgsversprechender zu sein, als Teillösungen, die am fehlenden Willen der Politik zu kooperieren scheitern werden.</p>
<p>Obwohl für Laien geschrieben, handelt es sich vielleicht um einen hilfreichen Hinweis.</p>
<p><a href="http://www.oqgc.com/veroeffentlichungen/download/Wir_Menschen-OQGC.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.oqgc.com/veroeffentlichungen/download/Wir_Menschen-OQGC.pdf</a></p>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-krachende-niederlage-der-notenbanker/#comment-8549</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2014 18:46:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-krachende-niederlage-der-notenbanker/#comment-8546&quot;&gt;Marcus Heer&lt;/a&gt;.

Tja, ich denke es geht nicht ewig weiter, aber länger als ich für möglich halte :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-krachende-niederlage-der-notenbanker/#comment-8546">Marcus Heer</a>.</p>
<p>Tja, ich denke es geht nicht ewig weiter, aber länger als ich für möglich halte :-)</p>
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		<title>
		Von: Marcus Heer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-krachende-niederlage-der-notenbanker/#comment-8546</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Heer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2014 20:45:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin ja über das mm eigentlich erst auf Ihre Seite aufmerksam geworden :-) Zu Ihrer Frage:  Wie lange kann man das Spiel noch fortsetzen?  Ich denke das wird sich solange fortetzen wie sich die Zentralbanken von den Regierungen mißbrauchen lassen, also eigentlich immer.

Aber die Zentralbanken sind auch selber schuld.  Wenn sie jedes mal gleich in die Bresche springen um den Druck von den Ländern und deren Regierungen zu nehmen (siehe Risikoaufschläge Staatsanleihen), hat niemand Anlass wirkliche Veränderungen durchzuführen, weil sie ja im Ernstfall rausgegauen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja über das mm eigentlich erst auf Ihre Seite aufmerksam geworden :-) Zu Ihrer Frage:  Wie lange kann man das Spiel noch fortsetzen?  Ich denke das wird sich solange fortetzen wie sich die Zentralbanken von den Regierungen mißbrauchen lassen, also eigentlich immer.</p>
<p>Aber die Zentralbanken sind auch selber schuld.  Wenn sie jedes mal gleich in die Bresche springen um den Druck von den Ländern und deren Regierungen zu nehmen (siehe Risikoaufschläge Staatsanleihen), hat niemand Anlass wirkliche Veränderungen durchzuführen, weil sie ja im Ernstfall rausgegauen werden.</p>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-krachende-niederlage-der-notenbanker/#comment-8545</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2014 20:31:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-krachende-niederlage-der-notenbanker/#comment-8544&quot;&gt;Marcus Heer&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Heer, sehe ich ganz genauso. Frage: Wie lange kann man das Spiel fortsetzen? Vermutlich lange genug, um Skeptiker wie mich vorführen zu können … Danke für Ihr Interesse und vielleicht schauen Sie auch auf meine Seite. MM ist ja nur gelegentlich :-)

LG

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-krachende-niederlage-der-notenbanker/#comment-8544">Marcus Heer</a>.</p>
<p>Lieber Herr Heer, sehe ich ganz genauso. Frage: Wie lange kann man das Spiel fortsetzen? Vermutlich lange genug, um Skeptiker wie mich vorführen zu können … Danke für Ihr Interesse und vielleicht schauen Sie auch auf meine Seite. MM ist ja nur gelegentlich :-)</p>
<p>LG</p>
<p>DSt</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Marcus Heer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-krachende-niederlage-der-notenbanker/#comment-8544</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Heer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2014 19:49:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin regelmäßiger Leser ihrer Artikel im manager magazin und finde sie äußerst informativ.  Der Bericht der BIZ weißt ja eigentlich nur auf die Problematik hin, die kritischen Denkern bereits seit langem bekannt ist. Insbesondere der Punkt &quot;Normalisierung der Geldpolitik&quot; ist ein ganz heißes Eisen, wozu ich gerne mal meine persönliche Meinung abgeben möchte:

Meiner Ansicht nach kann es zu keiner Normalisierung der Geldpolitik kommen, weil dann, wie Sie ja bereits richtig schreiben, sämtliche Schuldenkonstrukte mit einem lauten Knall auseinanderfliegen werden.  Des Weiteren glaube ich ebenfalls nicht, das es in den USA in absehbarer Zeit zu Zinserhöhungen und dem endgültigen Ende der Bondkäufe kommen wird.  Ohne die Fed geht prinzipiell erstmal garnichts, sprich selbsttragender Aufschwung.
Andererseits sind die Zentralbanken, unter anderem auch die Fed, mittlerweile mit Abstand die grössten Nettokäufer von Staatsanleihen geworden. Wenn die Fed also komplett aus QE aussteigen würde, dann verliert sie die Kontrolle über den Anleihenmarkt, und das kann und wird die Fed nicht zulassen. Gerade auch vor dem Hintergrund das sie selbst auf fast 2,3 Bio. US-Dollar Staatsanleihen sitzt...

Selbige Geschichte in Japan. Ohne die BoJ die seit mehr als zehn Jahren mal mehr mal weniger QE betreibt, stünde die Rendite bei der zehnjährigen ganz sicher nicht bei 0,6 %. Die BoE wid ebenfalls keine Zinserhöhungen dauerhaft umsetzen können, dann fliegt ihr der Immobilienmarkt um die Ohren.  Die Staaten brauchen einfach die Zentralbanken um ihre enormen Schuldenberge zu finanzieren, und deshalb werden wir keinen Ausstieg sehen.

Eigentlich viel zu tun, aber wie so oft wird wie immer rein garnichts passieren, und die Zentralbanken werden immer mal wieder den &quot;lender of last ressort&quot; geben müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin regelmäßiger Leser ihrer Artikel im manager magazin und finde sie äußerst informativ.  Der Bericht der BIZ weißt ja eigentlich nur auf die Problematik hin, die kritischen Denkern bereits seit langem bekannt ist. Insbesondere der Punkt &#8220;Normalisierung der Geldpolitik&#8221; ist ein ganz heißes Eisen, wozu ich gerne mal meine persönliche Meinung abgeben möchte:</p>
<p>Meiner Ansicht nach kann es zu keiner Normalisierung der Geldpolitik kommen, weil dann, wie Sie ja bereits richtig schreiben, sämtliche Schuldenkonstrukte mit einem lauten Knall auseinanderfliegen werden.  Des Weiteren glaube ich ebenfalls nicht, das es in den USA in absehbarer Zeit zu Zinserhöhungen und dem endgültigen Ende der Bondkäufe kommen wird.  Ohne die Fed geht prinzipiell erstmal garnichts, sprich selbsttragender Aufschwung.<br />
Andererseits sind die Zentralbanken, unter anderem auch die Fed, mittlerweile mit Abstand die grössten Nettokäufer von Staatsanleihen geworden. Wenn die Fed also komplett aus QE aussteigen würde, dann verliert sie die Kontrolle über den Anleihenmarkt, und das kann und wird die Fed nicht zulassen. Gerade auch vor dem Hintergrund das sie selbst auf fast 2,3 Bio. US-Dollar Staatsanleihen sitzt&#8230;</p>
<p>Selbige Geschichte in Japan. Ohne die BoJ die seit mehr als zehn Jahren mal mehr mal weniger QE betreibt, stünde die Rendite bei der zehnjährigen ganz sicher nicht bei 0,6 %. Die BoE wid ebenfalls keine Zinserhöhungen dauerhaft umsetzen können, dann fliegt ihr der Immobilienmarkt um die Ohren.  Die Staaten brauchen einfach die Zentralbanken um ihre enormen Schuldenberge zu finanzieren, und deshalb werden wir keinen Ausstieg sehen.</p>
<p>Eigentlich viel zu tun, aber wie so oft wird wie immer rein garnichts passieren, und die Zentralbanken werden immer mal wieder den &#8220;lender of last ressort&#8221; geben müssen.</p>
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