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	Kommentare zu: Die Konkursverschleppung beim Euro geht weiter	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 15 Jun 2018 09:41:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41506</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 09:41:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41504&quot;&gt;Jacques&lt;/a&gt;.

Ich widerspreche Ihnen nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41504">Jacques</a>.</p>
<p>Ich widerspreche Ihnen nicht.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Jacques		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41504</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jacques]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 09:14:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41458&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Österreich, Niederlande und andere Euro Staaten machen doch niemals mit bei den Euro &quot;Reformen&quot; zur weiteren Umverteilung. Ich denke erstmal wird Italien das die Parallelwährung ausprobieren und dann entsprechend Konsequenzen ziehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41458">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Österreich, Niederlande und andere Euro Staaten machen doch niemals mit bei den Euro &#8220;Reformen&#8221; zur weiteren Umverteilung. Ich denke erstmal wird Italien das die Parallelwährung ausprobieren und dann entsprechend Konsequenzen ziehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41469</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 10:58:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41445&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Michael Stöcker:

&quot;Ich würde diese Kehrtwende nicht unbedingt ernst nehmen. Die Info, wie Lega und der 5-Sterne-Bewegung mit Mini-BOTs quasi eine Parallelwertung installieren wollte, ist bekanntlich ungewollt durchgesickert und hat so deren Pläne durchkreuzt. Das nun einstweilen bis zu einer möglichen Neusortierung der Situation gute Miene zum nicht gewollten Spiel gemacht wird, muss nicht heißen, dass diese Pläne begraben sind. Anderseits weiß natürlich auch niemand, ob die italienische Regierung nicht adäquat zu der von GR mit Wahlbetrügern besetzt ist. Das wäre ja ein ausgesprochen &quot;zeitgemäßes&quot; Phänomen. Schaun mer mal...

LG, SB]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41445">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Michael Stöcker:</p>
<p>&#8220;Ich würde diese Kehrtwende nicht unbedingt ernst nehmen. Die Info, wie Lega und der 5-Sterne-Bewegung mit Mini-BOTs quasi eine Parallelwertung installieren wollte, ist bekanntlich ungewollt durchgesickert und hat so deren Pläne durchkreuzt. Das nun einstweilen bis zu einer möglichen Neusortierung der Situation gute Miene zum nicht gewollten Spiel gemacht wird, muss nicht heißen, dass diese Pläne begraben sind. Anderseits weiß natürlich auch niemand, ob die italienische Regierung nicht adäquat zu der von GR mit Wahlbetrügern besetzt ist. Das wäre ja ein ausgesprochen &#8220;zeitgemäßes&#8221; Phänomen. Schaun mer mal&#8230;</p>
<p>LG, SB</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41468</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 10:57:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41451&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Das Inflationsziel ist extrem wichtig, nicht zuletzt, weil sich die Notenbanken praktisch immer darauf beziehen, wenn sie ihre Geldpolitik begründen.

Ich habe auch deshalb das Inflationsziel im Auge, aber eben nicht nur das Inflationsziel.

Auch Sie schauen nicht nur auf das Inflationsziel, sondern bringen u. a. den Wechselkurs ins Spiel.

Auch den hat jede Notenbank im Blick, selbst wenn Draghi klug genug ist, jegliche (direkte) Beeinflussung von sich zu weisen. 

Ich schließe nicht aus, dass die EZB ihre Geldpolitik ändert, in absehbarer Zeit möglicherweise auch den Leitzins erhöht, TROTZ einer Inflationsrate, die längst nicht das vorgegebene Ziel erreicht hat.  

Ich weiß auch nicht, wie hoch der Handlungsdruck der EZB sein wird, bin aber sicher, dass einer besteht.

Wie auch immer, wir werden sehen, was passieren wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41451">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Das Inflationsziel ist extrem wichtig, nicht zuletzt, weil sich die Notenbanken praktisch immer darauf beziehen, wenn sie ihre Geldpolitik begründen.</p>
<p>Ich habe auch deshalb das Inflationsziel im Auge, aber eben nicht nur das Inflationsziel.</p>
<p>Auch Sie schauen nicht nur auf das Inflationsziel, sondern bringen u. a. den Wechselkurs ins Spiel.</p>
<p>Auch den hat jede Notenbank im Blick, selbst wenn Draghi klug genug ist, jegliche (direkte) Beeinflussung von sich zu weisen. </p>
<p>Ich schließe nicht aus, dass die EZB ihre Geldpolitik ändert, in absehbarer Zeit möglicherweise auch den Leitzins erhöht, TROTZ einer Inflationsrate, die längst nicht das vorgegebene Ziel erreicht hat.  </p>
<p>Ich weiß auch nicht, wie hoch der Handlungsdruck der EZB sein wird, bin aber sicher, dass einer besteht.</p>
<p>Wie auch immer, wir werden sehen, was passieren wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41464</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 10:04:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41451&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

„Wenn die Zinsen und die Leitzinsen in USA steigen, bei uns aber nicht, fließt Kapital ab und die Finanzierungsbedingungen verschlechtern sich in der EU/Eurozone.“

Nein, das wird nicht passieren. Sie müssen das Inflationsdifferential im Auge behalten. Nicht umsonst hatte ich geschrieben: „Insofern wird die Zinsparität durch die Kaufkraftparität sowie die Leistungsbilanz dominiert.“ Weil die USA über ihrem selbstgesteckten Inflationsziel liegen, müssen die USA ihre Zinsen erhöhen. In Euroland ist die Inflationsrate noch deutlich niedriger. Unterschiede in den Inflationsraten determinieren langfristig den Wechselkurs (KKP-Theorie). Würden die USA die Zinsen nicht erhöhen, würde der Euro weiter aufwerten. So bleibt er aber trotz steigender Zinsen in den USA relativ stabil. Wir sind weit entfernt vom Zinsdiktat der Fed und von den Währungsturbulenzen der 80er Jahre.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41451">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>„Wenn die Zinsen und die Leitzinsen in USA steigen, bei uns aber nicht, fließt Kapital ab und die Finanzierungsbedingungen verschlechtern sich in der EU/Eurozone.“</p>
<p>Nein, das wird nicht passieren. Sie müssen das Inflationsdifferential im Auge behalten. Nicht umsonst hatte ich geschrieben: „Insofern wird die Zinsparität durch die Kaufkraftparität sowie die Leistungsbilanz dominiert.“ Weil die USA über ihrem selbstgesteckten Inflationsziel liegen, müssen die USA ihre Zinsen erhöhen. In Euroland ist die Inflationsrate noch deutlich niedriger. Unterschiede in den Inflationsraten determinieren langfristig den Wechselkurs (KKP-Theorie). Würden die USA die Zinsen nicht erhöhen, würde der Euro weiter aufwerten. So bleibt er aber trotz steigender Zinsen in den USA relativ stabil. Wir sind weit entfernt vom Zinsdiktat der Fed und von den Währungsturbulenzen der 80er Jahre.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41459</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 09:34:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41451&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ M. Stöcker

Was Sie bezüglich Beschäftigung und Inflationsdruck sagen, ist richtig.

Sie blenden jedoch aus, dass die Zinsdifferenz die KAPITALSTRÖME beeinflusst. 

Wenn die Zinsen und die Leitzinsen in USA steigen, bei uns aber nicht, fließt Kapital ab und die Finanzierungsbedingungen verschlechtern sich in der EU/Eurozone.

DESHALB gibt es sehr wohl Handlungsdruck für die EZB.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41451">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ M. Stöcker</p>
<p>Was Sie bezüglich Beschäftigung und Inflationsdruck sagen, ist richtig.</p>
<p>Sie blenden jedoch aus, dass die Zinsdifferenz die KAPITALSTRÖME beeinflusst. </p>
<p>Wenn die Zinsen und die Leitzinsen in USA steigen, bei uns aber nicht, fließt Kapital ab und die Finanzierungsbedingungen verschlechtern sich in der EU/Eurozone.</p>
<p>DESHALB gibt es sehr wohl Handlungsdruck für die EZB.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41458</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 09:26:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren in eine erpressbare Situation manövriert.&#062;

Das kann man so nicht sagen.

Wir haben, wie alle anderen auch, weitergemacht.

Dadurch, eben durch das Weitermachen  ALLER, ist die Situation so kritisch geworden, dass sich immer deutlicher abzeichnet:

Die Transferlösung mit Deutschland an der Spitze kann nicht die Lösung sein, weil wir das nicht schaffen, nicht einmal zusammen mit anderen. 

Ich glaube, dass diese Einsicht mehr oder weniger bei allen Regierungen angekommen ist.

Wie SB im anderen Thread verlinkt hat, ist mittlerweile sogar Y. Varoufakis zu dieser Erkenntnis gelangt.   

Wenn man schon mit „erpressbar“ argumentiert, dann kann man allenfalls sagen:

Wir sind nur sehr BEDINGT erpressbar.  

Das heißt umgekehrt:

Die anderen müssten sich VERMEHRT anstrengen, NATIONAL so zu agieren, dass weniger Transfers für die Aufrechterhaltung der Eurozone erforderlich sind. 

Das ist aber auch nur sehr BEDINGT möglich.

Da aber auch kein Land austreten will, ist die Schlussfolgerung schon richtig:

&#062;Die Konkursverschleppung beim Euro geht weiter&#062;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren in eine erpressbare Situation manövriert.&gt;</p>
<p>Das kann man so nicht sagen.</p>
<p>Wir haben, wie alle anderen auch, weitergemacht.</p>
<p>Dadurch, eben durch das Weitermachen  ALLER, ist die Situation so kritisch geworden, dass sich immer deutlicher abzeichnet:</p>
<p>Die Transferlösung mit Deutschland an der Spitze kann nicht die Lösung sein, weil wir das nicht schaffen, nicht einmal zusammen mit anderen. </p>
<p>Ich glaube, dass diese Einsicht mehr oder weniger bei allen Regierungen angekommen ist.</p>
<p>Wie SB im anderen Thread verlinkt hat, ist mittlerweile sogar Y. Varoufakis zu dieser Erkenntnis gelangt.   </p>
<p>Wenn man schon mit „erpressbar“ argumentiert, dann kann man allenfalls sagen:</p>
<p>Wir sind nur sehr BEDINGT erpressbar.  </p>
<p>Das heißt umgekehrt:</p>
<p>Die anderen müssten sich VERMEHRT anstrengen, NATIONAL so zu agieren, dass weniger Transfers für die Aufrechterhaltung der Eurozone erforderlich sind. </p>
<p>Das ist aber auch nur sehr BEDINGT möglich.</p>
<p>Da aber auch kein Land austreten will, ist die Schlussfolgerung schon richtig:</p>
<p>&gt;Die Konkursverschleppung beim Euro geht weiter&gt;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41451</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 08:37:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41450&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

„Die Situation spitzt sich zu: die USA erhöhen Zug um Zug die Zinsen. Die EZB (noch) nicht. Sie wird es aber müssen.“

Was spitzt sich hier zu? Die Inflationsrate ist in Euroland niedriger als in den USA. Zudem sind wir noch weit entfernt von Vollbeschäftigung. Insofern gibt es auch keinen Lohndruck. Desweiteren haben die USA ein LB-Defizit, während Euroland einen Überschuss ausweist. Insofern wird die Zinsparität durch die Kaufkraftparität sowie die Leistungsbilanz dominiert. Damit gibt es kurz und mittelfristig auch keinen Handlungsdruck für die EZB.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41450">Johannes</a>.</p>
<p>„Die Situation spitzt sich zu: die USA erhöhen Zug um Zug die Zinsen. Die EZB (noch) nicht. Sie wird es aber müssen.“</p>
<p>Was spitzt sich hier zu? Die Inflationsrate ist in Euroland niedriger als in den USA. Zudem sind wir noch weit entfernt von Vollbeschäftigung. Insofern gibt es auch keinen Lohndruck. Desweiteren haben die USA ein LB-Defizit, während Euroland einen Überschuss ausweist. Insofern wird die Zinsparität durch die Kaufkraftparität sowie die Leistungsbilanz dominiert. Damit gibt es kurz und mittelfristig auch keinen Handlungsdruck für die EZB.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41450</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 08:12:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Situation spitzt sich zu: die USA erhöhen Zug um Zug die Zinsen. Die EZB (noch) nicht. Sie wird es aber müssen. Zudem ist unklar, wie es mit den Anleiheaufkäufen durch die EZB weitergeht. Versiegen diese, was inzwischen rechtlich zwar geboten wäre, oder nicht? Steigende Zinsen im Euroraum und versiegende Anleihekäufe durch die EZB werden den südeuropäischen Ländern der Eurozone massivste Probleme bereiten. Und die Eurokonstruktion weiter unter Druck bringen. Flankiert wird dieser Druck durch politische Forderung aus Italien der massiven Ausgabenerhöhung und ich denke Spanien wird auch nicht lange auf sich warten lassen. Frankreich will sowieso mehr (deutsches) Geld ausgeben (den Seitenhieb konnte ich mir einfach nicht verkneifen).

Alles in allem: eine sehr unschöne Gemengelage. Aber ich bin inzwischen und traurigerweise überzeugt: Die Konkursverschleppung wird fortgesetzt werden.Die Fallhöhe somit weiter erhöht. Und: das kommende &quot;Elend&quot; und der politische Verdruss für breite Bevölkerungsschichten in Deutschland UND Europa wächst. Mit unabsehbaren wirtschaftlichen und politischen Folgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Situation spitzt sich zu: die USA erhöhen Zug um Zug die Zinsen. Die EZB (noch) nicht. Sie wird es aber müssen. Zudem ist unklar, wie es mit den Anleiheaufkäufen durch die EZB weitergeht. Versiegen diese, was inzwischen rechtlich zwar geboten wäre, oder nicht? Steigende Zinsen im Euroraum und versiegende Anleihekäufe durch die EZB werden den südeuropäischen Ländern der Eurozone massivste Probleme bereiten. Und die Eurokonstruktion weiter unter Druck bringen. Flankiert wird dieser Druck durch politische Forderung aus Italien der massiven Ausgabenerhöhung und ich denke Spanien wird auch nicht lange auf sich warten lassen. Frankreich will sowieso mehr (deutsches) Geld ausgeben (den Seitenhieb konnte ich mir einfach nicht verkneifen).</p>
<p>Alles in allem: eine sehr unschöne Gemengelage. Aber ich bin inzwischen und traurigerweise überzeugt: Die Konkursverschleppung wird fortgesetzt werden.Die Fallhöhe somit weiter erhöht. Und: das kommende &#8220;Elend&#8221; und der politische Verdruss für breite Bevölkerungsschichten in Deutschland UND Europa wächst. Mit unabsehbaren wirtschaftlichen und politischen Folgen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41446</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 07:15:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bto: &quot;Damit haben weniger die Italiener ein Problem als wir.&quot;

Stimmt vordergründig, wenn man noch der Illusion der Werthaltigkeit der Target2-Forderungen anhängt. Stimmt nicht, wenn man das Geld geistig eh schon abgeschrieben hat, was denke ich in diesem Blog die Mehrheit getan hat. Dann haben beide Länder ähnlich große, aber unterschiedliche Probleme:

Italien kann sich Waren aus Deutschland nicht mehr in dem Umfang leisten und verzeichnet eine größere Knappheit an bestimmten Gütern bzw. höhere Importpreise.

Deutschland muss das Verschenken von Exporten auf Pump reduzieren und bekommt mehr Arbeitslose in bestimmten Industriebereichen, v.a. bei Automobil, Chemie und Maschinenbau.

Das eigentliche Problem haben damit erst einmal eigentlich &quot;nur&quot; die neuen Arbeitslosen in Deutschland und die Käufer unserer Exportgüter in Italien, z.B. der BMW-Kunde.

Aber dazu wird es wie Sie wohl richtig vorhersagen gar nicht erst kommen. Monetarisierung um jeden Preis ist das Gebot der Stunde mit einer langfristigen Verarmung breiter deutscher Bevölkerungsschichten ohne Sachwerte und ohne Verständnis für die Vorgänge bei ständig fallender realer Kaufkraft. 

Das Problem wird m.E. sein, dass dann die Masse vermutlich nach einem Sündenbock suchen wird. Das können alternativ Asylbewerber, Aktionäre, Großvermieter, Anhänger einer bestimmten Glaubensrichtung oder ein anderes Land wie z.B. Italien sein. Und die Betroffenen haben dann wirklich ein sehr großes Problem, das u.U. auch auf viele andere Leute massiv ausstrahlen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: &#8220;Damit haben weniger die Italiener ein Problem als wir.&#8221;</p>
<p>Stimmt vordergründig, wenn man noch der Illusion der Werthaltigkeit der Target2-Forderungen anhängt. Stimmt nicht, wenn man das Geld geistig eh schon abgeschrieben hat, was denke ich in diesem Blog die Mehrheit getan hat. Dann haben beide Länder ähnlich große, aber unterschiedliche Probleme:</p>
<p>Italien kann sich Waren aus Deutschland nicht mehr in dem Umfang leisten und verzeichnet eine größere Knappheit an bestimmten Gütern bzw. höhere Importpreise.</p>
<p>Deutschland muss das Verschenken von Exporten auf Pump reduzieren und bekommt mehr Arbeitslose in bestimmten Industriebereichen, v.a. bei Automobil, Chemie und Maschinenbau.</p>
<p>Das eigentliche Problem haben damit erst einmal eigentlich &#8220;nur&#8221; die neuen Arbeitslosen in Deutschland und die Käufer unserer Exportgüter in Italien, z.B. der BMW-Kunde.</p>
<p>Aber dazu wird es wie Sie wohl richtig vorhersagen gar nicht erst kommen. Monetarisierung um jeden Preis ist das Gebot der Stunde mit einer langfristigen Verarmung breiter deutscher Bevölkerungsschichten ohne Sachwerte und ohne Verständnis für die Vorgänge bei ständig fallender realer Kaufkraft. </p>
<p>Das Problem wird m.E. sein, dass dann die Masse vermutlich nach einem Sündenbock suchen wird. Das können alternativ Asylbewerber, Aktionäre, Großvermieter, Anhänger einer bestimmten Glaubensrichtung oder ein anderes Land wie z.B. Italien sein. Und die Betroffenen haben dann wirklich ein sehr großes Problem, das u.U. auch auf viele andere Leute massiv ausstrahlen kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-konkursverschleppung-beim-euro-geht-weiter/#comment-41445</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 07:14:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=11536#comment-41445</guid>

					<description><![CDATA[„In Italien regieren mit Lega und der 5-Sterne-Bewegung jetzt knallharte Euro-Kritiker das hoch verschuldete Land.“

Siehe hierzu meine Antwort an Herrn Ott: https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/flassbeck-macht-es-sich-zu-einfach-loehne-hoch-alleine-ist-keine-loesung/#comment-41444

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„In Italien regieren mit Lega und der 5-Sterne-Bewegung jetzt knallharte Euro-Kritiker das hoch verschuldete Land.“</p>
<p>Siehe hierzu meine Antwort an Herrn Ott: <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/flassbeck-macht-es-sich-zu-einfach-loehne-hoch-alleine-ist-keine-loesung/#comment-41444" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/flassbeck-macht-es-sich-zu-einfach-loehne-hoch-alleine-ist-keine-loesung/#comment-41444</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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