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	Kommentare zu: Die Aktien fallen weil das Vertrauen in die Notenbanken schwindet, nicht wegen Brexit	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 21:16:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18673&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Bis zu den „Lösungs-Aposteln“ unterstreiche ich alles doppelt und dreifach, was Sie geschrieben haben.

Man muss sich mit niemandem anfreunden; auch ich stimme mit Schulmeister nicht zu 100 % überein.

„Beides gibt es nicht mehr hinreichend, um das Wachstum wieder auf Wert von vor 30 bis 40 Jahren zuvor zu bringen.“

Wir brauchen dieses Wachstum in reifen Volkswirtschaften nicht. Konstante Wachstumsraten sind exponentielles Wachstum. Persistentes exponentielles Wachstums ist anormal und ist in der Natur nur in krankhaft degenerierter Form zu finden (Krebs). Genau diesen Problembereich habe ich auf 13 Seiten versucht darzulegen: https://zinsfehler.files.wordpress.com/2016/01/die-monetaere-krise-des-kapitalismus.pdf 

Skidelsky lohnt sich übrigens in Gänze. Insbesondere dieser Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=nvOBROc2sa0, in dem er zu Beginn auch Herrn Schäuble ins Gebet nimmt. Und auch der Spiegel scheint durch den Zugang von Thomas Fricke eine neuen Zugang zu ökonomisch relevanten Themen zu bekommen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wolfgang-schaeuble-die-schwarze-null-ist-oekonomisch-gefaehrlich-kolumne-a-1101917.html. Hatte ich mit einem etwas anderen Fokus im Oktober 2014 zu Papier gebracht: https://zinsfehler.wordpress.com/2014/10/27/schuldmythen-und-das-dilemma-der-schwarzen-null/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18673">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Bis zu den „Lösungs-Aposteln“ unterstreiche ich alles doppelt und dreifach, was Sie geschrieben haben.</p>
<p>Man muss sich mit niemandem anfreunden; auch ich stimme mit Schulmeister nicht zu 100 % überein.</p>
<p>„Beides gibt es nicht mehr hinreichend, um das Wachstum wieder auf Wert von vor 30 bis 40 Jahren zuvor zu bringen.“</p>
<p>Wir brauchen dieses Wachstum in reifen Volkswirtschaften nicht. Konstante Wachstumsraten sind exponentielles Wachstum. Persistentes exponentielles Wachstums ist anormal und ist in der Natur nur in krankhaft degenerierter Form zu finden (Krebs). Genau diesen Problembereich habe ich auf 13 Seiten versucht darzulegen: <a href="https://zinsfehler.files.wordpress.com/2016/01/die-monetaere-krise-des-kapitalismus.pdf" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.files.wordpress.com/2016/01/die-monetaere-krise-des-kapitalismus.pdf</a> </p>
<p>Skidelsky lohnt sich übrigens in Gänze. Insbesondere dieser Vortrag: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=nvOBROc2sa0" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=nvOBROc2sa0</a>, in dem er zu Beginn auch Herrn Schäuble ins Gebet nimmt. Und auch der Spiegel scheint durch den Zugang von Thomas Fricke eine neuen Zugang zu ökonomisch relevanten Themen zu bekommen: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wolfgang-schaeuble-die-schwarze-null-ist-oekonomisch-gefaehrlich-kolumne-a-1101917.html" rel="nofollow ugc">http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wolfgang-schaeuble-die-schwarze-null-ist-oekonomisch-gefaehrlich-kolumne-a-1101917.html</a>. Hatte ich mit einem etwas anderen Fokus im Oktober 2014 zu Papier gebracht: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2014/10/27/schuldmythen-und-das-dilemma-der-schwarzen-null/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2014/10/27/schuldmythen-und-das-dilemma-der-schwarzen-null/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18693</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 21:14:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18672&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„Die Banken kaufen neu aufgelegte Staatsanleihen. Für sie ist das ein Asset-Tausch innerhalb des Systems mit einer bestehenden Geldmenge.

Wenn sie diese Staatsanleihen an die EZB verkaufen, kommt NEUES, zusätzliches Geld ins System.

Was ist falsch an dieser Auffassung?“

Die Reihenfolge: Wenn Banken Staatsanleihen am Primärmarkt kaufen, dann ist dies gerade kein Asset Swap. Warum? Weil die Banken hiermit dem Staat einen Kredit geben. Das ist in Bezug auf die Geldmenge nichts anderes, als wenn einem Unternehmen oder einer Privatperson ein Bankkredit gewährt wird. Die Geldmenge M1/M2/M3 steigt immer dann, wenn eine Bank einen Kredit vergibt. Wenn die Banken nun diese Staatsanleihen an die EZB verkauft, dann erst findet der Asset Swap statt. Aus der Anleihe wird dann eine Geldforderung gegenüber der EZB. Die Geldmenge M0 steigt. Dieser Teil von M0 ist aber nicht Bestandteil von M1/M2/M3. Nur Zentralbankgeld in der Hand von Nichtbanken (also Banknoten und Münzen) gehört zur Geldmenge M1/M2/M3.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18672">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„Die Banken kaufen neu aufgelegte Staatsanleihen. Für sie ist das ein Asset-Tausch innerhalb des Systems mit einer bestehenden Geldmenge.</p>
<p>Wenn sie diese Staatsanleihen an die EZB verkaufen, kommt NEUES, zusätzliches Geld ins System.</p>
<p>Was ist falsch an dieser Auffassung?“</p>
<p>Die Reihenfolge: Wenn Banken Staatsanleihen am Primärmarkt kaufen, dann ist dies gerade kein Asset Swap. Warum? Weil die Banken hiermit dem Staat einen Kredit geben. Das ist in Bezug auf die Geldmenge nichts anderes, als wenn einem Unternehmen oder einer Privatperson ein Bankkredit gewährt wird. Die Geldmenge M1/M2/M3 steigt immer dann, wenn eine Bank einen Kredit vergibt. Wenn die Banken nun diese Staatsanleihen an die EZB verkauft, dann erst findet der Asset Swap statt. Aus der Anleihe wird dann eine Geldforderung gegenüber der EZB. Die Geldmenge M0 steigt. Dieser Teil von M0 ist aber nicht Bestandteil von M1/M2/M3. Nur Zentralbankgeld in der Hand von Nichtbanken (also Banknoten und Münzen) gehört zur Geldmenge M1/M2/M3.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18692</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 21:11:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18667&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

„Nicht immer, allerdings meistens“

Immer! In seltenen Fällen aber auch falsch und führt dann zu entsprechenden Korrekturen (Trichet 2011).

Was denn nun? Selbstgenutztes Eigentum oder Mietrendite???

„Nichts anderes sagen Sie, wobei sie fälschlich Schrottimmobilien ausklammern.“

Ich klammere nichts fälschlich aus. Seit wann sind Immobilien, die 5 % Rendite abwerfen, Schrott? Sie verwechseln einfachen vermieteten Standard mit unvermietbaren/unvermieteten Immobilien wie z. B. in Spanien. Auch ein hochwertiges Objekt am falschen Ort kann Schrott sein; Schrott im Sinne einer Fehlinvestition.

Auf Ihre Kartoffelökonomie werde ich nicht mehr weiter eingehen. Es langweilt mich und alle Argumente sind ausgetauscht. Sie sind einfach nicht in der Lage (oder wollen es aus sophistischer Rechthaberei nicht), in diesem Punkt systemisch zu denken und bleiben im methodologischen Individualismus (bewusst oder unbewusst) verhaftet. Ich gestehe Ihnen aber gerne zu, dass sogar in unserem aktuellen Geldsystem kreditfreie Investitionen in Höhe von ca. 908 Mio. in Deutschland möglich sind. Dies entspricht dem Wert des Münzgeldes, das Sie im Jahre 2015 unter der Position 11 „Sonstige Aktiva“ an erster Stelle in der Bilanz der Bundesbank finden; denn dieses Münzgeld erblickt das Licht der Welt schuldfrei und entspricht dem, was man klassischerweise unter der Seigniorage versteht. Von daher wird das Münzgeld auch auf der Aktivseite verbucht, die Banknoten hingegen auf der Passivseite.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18667">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>„Nicht immer, allerdings meistens“</p>
<p>Immer! In seltenen Fällen aber auch falsch und führt dann zu entsprechenden Korrekturen (Trichet 2011).</p>
<p>Was denn nun? Selbstgenutztes Eigentum oder Mietrendite???</p>
<p>„Nichts anderes sagen Sie, wobei sie fälschlich Schrottimmobilien ausklammern.“</p>
<p>Ich klammere nichts fälschlich aus. Seit wann sind Immobilien, die 5 % Rendite abwerfen, Schrott? Sie verwechseln einfachen vermieteten Standard mit unvermietbaren/unvermieteten Immobilien wie z. B. in Spanien. Auch ein hochwertiges Objekt am falschen Ort kann Schrott sein; Schrott im Sinne einer Fehlinvestition.</p>
<p>Auf Ihre Kartoffelökonomie werde ich nicht mehr weiter eingehen. Es langweilt mich und alle Argumente sind ausgetauscht. Sie sind einfach nicht in der Lage (oder wollen es aus sophistischer Rechthaberei nicht), in diesem Punkt systemisch zu denken und bleiben im methodologischen Individualismus (bewusst oder unbewusst) verhaftet. Ich gestehe Ihnen aber gerne zu, dass sogar in unserem aktuellen Geldsystem kreditfreie Investitionen in Höhe von ca. 908 Mio. in Deutschland möglich sind. Dies entspricht dem Wert des Münzgeldes, das Sie im Jahre 2015 unter der Position 11 „Sonstige Aktiva“ an erster Stelle in der Bilanz der Bundesbank finden; denn dieses Münzgeld erblickt das Licht der Welt schuldfrei und entspricht dem, was man klassischerweise unter der Seigniorage versteht. Von daher wird das Münzgeld auch auf der Aktivseite verbucht, die Banknoten hingegen auf der Passivseite.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18683</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 09:32:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18666&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Danke für den Link zum Vollgeld-Papier Schulmeisters. Solche Papiere sind dringend nötig!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18666">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Danke für den Link zum Vollgeld-Papier Schulmeisters. Solche Papiere sind dringend nötig!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18674</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 09:14:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18668&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Bernanke ist wieder einmal brillant und trifft den Nagel auf dem Kopf:

“The challenge for European leaders will be to keep the overall integration process on track, while finding ways to meet the concerns of potential leavers. One issue that could be revisited is the EU’s commitment to the absolutely free movement of people across borders, which seems more a political than an economic principle; the perception that the U.K. had lost control of its borders was one of the most effective arguments for “leave,” and secessionist movements elsewhere have also seized on the issue.” 

“As I’ve already suggested, the biggest risks to financial stability at this point appear to be political—specifically, the risk of further defections or breakdown in the European Union—rather than economic. The story may not be over yet.”

All dies unterschreibe ich mit Großbuchstaben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18668">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Bernanke ist wieder einmal brillant und trifft den Nagel auf dem Kopf:</p>
<p>“The challenge for European leaders will be to keep the overall integration process on track, while finding ways to meet the concerns of potential leavers. One issue that could be revisited is the EU’s commitment to the absolutely free movement of people across borders, which seems more a political than an economic principle; the perception that the U.K. had lost control of its borders was one of the most effective arguments for “leave,” and secessionist movements elsewhere have also seized on the issue.” </p>
<p>“As I’ve already suggested, the biggest risks to financial stability at this point appear to be political—specifically, the risk of further defections or breakdown in the European Union—rather than economic. The story may not be over yet.”</p>
<p>All dies unterschreibe ich mit Großbuchstaben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18673</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 08:55:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18666&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Ich habe keine Zeit, mir Skidelsky vollständig anzuhören, schätze es aber sehr, wenn endlich einmal die Frage aufgeworfen wird, was wir unter einem „guten Leben“ bzw. einem GELUNGENEM Leben verstehen sollten angesichts der Zwänge, denen uns das System Kapitalismus unterwirft. Verständlich, dass diese Frage in der KIRCHE aufgeworfen wird. Denn in der Politik und in der Wirtschaft hat natürlich keiner ein Interesse daran, darüber zu diskutieren.   

Ich glaube schon, dass es erstrebenswerte Alternativen gibt.

Nur solle niemand glauben, dass diese zum Nulltarif zu haben sind.

ALLES hat seinen PREIS (im weitesten Sinne verstanden als Ausschluss von anderem, vielleicht auch Erstrebenswertem). 

Von den Lösungs-Aposteln, die vielfach wie Erlösungs-Apostel autreten, wird das  regelmäßig ausgeblendet. 

Mit Schulmeister kann ich mich nicht anfreunden. 

„… es (das Vollgeldsystem, D.T.)  würde die gesamtwirtschaftliche Nachfrage permanent dämpfen.“

Dieser Aussage stimme ich jedoch zu. 

Heißt im Umkehrschluss:  

Die Kredivergabe im bestehenden Bankensystem war in der Vergangenheit der WACHSTUMSBESCHLEUNIGER im Kapitalismus.

Kreditvergabe ist aber an Bedingungen gebunden, entweder an Sicherheit aufgrund von Eigentum oder Sicherheit durch stetiges Einkommen.

Beides gibt es nicht mehr hinreichend, um das Wachstum wieder auf Wert von vor 30 bis 40 Jahren zuvor zu bringen. 

Selbst wenn ein anderes oder teilweise anderes Geldsystem nicht mehr an diese Bedingungen gebunden wäre, wie z. B. Helikoptergeld zusätzlich zur Kreditvergabe, bezweifle ich, dass die alten Wachstumsraten wieder zu erreichen sind in den entwickelten Volkswirtschaften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18666">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Ich habe keine Zeit, mir Skidelsky vollständig anzuhören, schätze es aber sehr, wenn endlich einmal die Frage aufgeworfen wird, was wir unter einem „guten Leben“ bzw. einem GELUNGENEM Leben verstehen sollten angesichts der Zwänge, denen uns das System Kapitalismus unterwirft. Verständlich, dass diese Frage in der KIRCHE aufgeworfen wird. Denn in der Politik und in der Wirtschaft hat natürlich keiner ein Interesse daran, darüber zu diskutieren.   </p>
<p>Ich glaube schon, dass es erstrebenswerte Alternativen gibt.</p>
<p>Nur solle niemand glauben, dass diese zum Nulltarif zu haben sind.</p>
<p>ALLES hat seinen PREIS (im weitesten Sinne verstanden als Ausschluss von anderem, vielleicht auch Erstrebenswertem). </p>
<p>Von den Lösungs-Aposteln, die vielfach wie Erlösungs-Apostel autreten, wird das  regelmäßig ausgeblendet. </p>
<p>Mit Schulmeister kann ich mich nicht anfreunden. </p>
<p>„… es (das Vollgeldsystem, D.T.)  würde die gesamtwirtschaftliche Nachfrage permanent dämpfen.“</p>
<p>Dieser Aussage stimme ich jedoch zu. </p>
<p>Heißt im Umkehrschluss:  </p>
<p>Die Kredivergabe im bestehenden Bankensystem war in der Vergangenheit der WACHSTUMSBESCHLEUNIGER im Kapitalismus.</p>
<p>Kreditvergabe ist aber an Bedingungen gebunden, entweder an Sicherheit aufgrund von Eigentum oder Sicherheit durch stetiges Einkommen.</p>
<p>Beides gibt es nicht mehr hinreichend, um das Wachstum wieder auf Wert von vor 30 bis 40 Jahren zuvor zu bringen. </p>
<p>Selbst wenn ein anderes oder teilweise anderes Geldsystem nicht mehr an diese Bedingungen gebunden wäre, wie z. B. Helikoptergeld zusätzlich zur Kreditvergabe, bezweifle ich, dass die alten Wachstumsraten wieder zu erreichen sind in den entwickelten Volkswirtschaften.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18672</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 08:10:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18665&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&#062;Die Geldmenge würde nur dann steigen, wenn die EZB zusätzliche neue Staatsschulden am Primärmarkt erwerben würde. Dies ist aber verboten.&#062;

Klar: Weil es verboten ist, kauft sie zusätzlich ausgegebene Staatsanleihen am Sekundärmarkt (neben dem Kauf anderer, vorher ausgegebener, sich schon im System befindlicher Staatsanleihen). 

Ich verstehe Ihr „nur“ nicht. 

Warum steigt die Geldmenge nicht, wenn die EZB neu aufgelegte Staatsanleihen am Sekundärmarkt kauft?

Mein Verständnis:

Die Banken kaufen neu aufgelegte Staatsanleihen. Für sie ist das ein Asset-Tausch innerhalb des Systems mit einer bestehenden Geldmenge.

Wenn sie diese Staatsanleihen an die EZB verkaufen, kommt NEUES, zusätzliches Geld ins System. 

Was ist falsch an dieser Auffassung?

Eine ganz andere Frage ist, ob die Banken neu aufgelegte Staatsanleihen – sagen wir italienische – kaufen würden, wenn sie NICHT davon überzeugt wären, dass die EZB ihnen dies abkaufen würde.

Dies hat aber mit Ihrer Aussage und meiner ihr entgegenstehenden Auffassung erst einmal nichts zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18665">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&gt;Die Geldmenge würde nur dann steigen, wenn die EZB zusätzliche neue Staatsschulden am Primärmarkt erwerben würde. Dies ist aber verboten.&gt;</p>
<p>Klar: Weil es verboten ist, kauft sie zusätzlich ausgegebene Staatsanleihen am Sekundärmarkt (neben dem Kauf anderer, vorher ausgegebener, sich schon im System befindlicher Staatsanleihen). </p>
<p>Ich verstehe Ihr „nur“ nicht. </p>
<p>Warum steigt die Geldmenge nicht, wenn die EZB neu aufgelegte Staatsanleihen am Sekundärmarkt kauft?</p>
<p>Mein Verständnis:</p>
<p>Die Banken kaufen neu aufgelegte Staatsanleihen. Für sie ist das ein Asset-Tausch innerhalb des Systems mit einer bestehenden Geldmenge.</p>
<p>Wenn sie diese Staatsanleihen an die EZB verkaufen, kommt NEUES, zusätzliches Geld ins System. </p>
<p>Was ist falsch an dieser Auffassung?</p>
<p>Eine ganz andere Frage ist, ob die Banken neu aufgelegte Staatsanleihen – sagen wir italienische – kaufen würden, wenn sie NICHT davon überzeugt wären, dass die EZB ihnen dies abkaufen würde.</p>
<p>Dies hat aber mit Ihrer Aussage und meiner ihr entgegenstehenden Auffassung erst einmal nichts zu tun.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18671</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 07:56:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5510#comment-18671</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18667&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&#062;Die Zentralbanken passen ihre geldpolitischen Beschlüsse immer REAKTIV an die Entwicklungen am Markt an;&#062;

Nicht immer, allerdings meistens

Sie haben auch schon den  Leitzins hochgesetzt als die Gewerkschaften nur angekündigt hatten, Lohnabschlüsse erzielen zu wollen und längst kein Tarifabschluss vorlag. Das war z. B. in 2008 so, als die IG Metall 8% Lohnerhöhung ankündigte. Nachdem die Lehman-Pleite durchschlug kam natürlich die starke, bis heute anhaltende Kehrtwende.

&#062;Die Ankaufprogramme der EZB halten den Markt (über)liquide und verhindern unkontrollierte Kettenreaktionen, die nicht nur die Assetmärkte destabilisieren würden; und Schrottimmobilien sind und bleiben Schrott. Aber alle anderen Assets müssen im Rahmen der Assetallokation bei sinkendem Zinsniveau in ihrem Wert steigen. Das sind völlig markt- und theoriekonforme Entwicklungen.&#062;

Auch Schrottimmobilen – also solche, die normalerweise keine Rendite abwerfen – können im Wert steigen. Dann nämlich, wenn Menschen, die sich normalerweise keine Immobilie als selbstgenutztes Eigentum leisten können, sie sich aufgrund der niedrigen Zinsen zu einem höheren Preis leisten. Ich kenne solche Fälle in Ostdeutschland. Das ist völlig rational, wenn mit Immobilien, insbesondere  niedrigpreisigen Immobilien, Mietrenditen von mehr als 5% erzielt werden.

Ich hatte „Assetpreissteigerungen“ gesagt. Nichts anderes sagen Sie, wobei sie fälschlich Schrottimmobilien ausklammern.  

Ihren Entgegnungen zur Kartoffelökonomie antworte ich am anderen Thread.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18667">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&gt;Die Zentralbanken passen ihre geldpolitischen Beschlüsse immer REAKTIV an die Entwicklungen am Markt an;&gt;</p>
<p>Nicht immer, allerdings meistens</p>
<p>Sie haben auch schon den  Leitzins hochgesetzt als die Gewerkschaften nur angekündigt hatten, Lohnabschlüsse erzielen zu wollen und längst kein Tarifabschluss vorlag. Das war z. B. in 2008 so, als die IG Metall 8% Lohnerhöhung ankündigte. Nachdem die Lehman-Pleite durchschlug kam natürlich die starke, bis heute anhaltende Kehrtwende.</p>
<p>&gt;Die Ankaufprogramme der EZB halten den Markt (über)liquide und verhindern unkontrollierte Kettenreaktionen, die nicht nur die Assetmärkte destabilisieren würden; und Schrottimmobilien sind und bleiben Schrott. Aber alle anderen Assets müssen im Rahmen der Assetallokation bei sinkendem Zinsniveau in ihrem Wert steigen. Das sind völlig markt- und theoriekonforme Entwicklungen.&gt;</p>
<p>Auch Schrottimmobilen – also solche, die normalerweise keine Rendite abwerfen – können im Wert steigen. Dann nämlich, wenn Menschen, die sich normalerweise keine Immobilie als selbstgenutztes Eigentum leisten können, sie sich aufgrund der niedrigen Zinsen zu einem höheren Preis leisten. Ich kenne solche Fälle in Ostdeutschland. Das ist völlig rational, wenn mit Immobilien, insbesondere  niedrigpreisigen Immobilien, Mietrenditen von mehr als 5% erzielt werden.</p>
<p>Ich hatte „Assetpreissteigerungen“ gesagt. Nichts anderes sagen Sie, wobei sie fälschlich Schrottimmobilien ausklammern.  </p>
<p>Ihren Entgegnungen zur Kartoffelökonomie antworte ich am anderen Thread.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18669</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 05:28:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5510#comment-18669</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18665&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Das stimmt. Ich habe hierzu auf bto den Beitrag von Steve Keen, der erklärt, weshalb QE kein Gelddrucken ist. Im Rahmen dieses Beitrags ging es um die einfache Illustration.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18665">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Das stimmt. Ich habe hierzu auf bto den Beitrag von Steve Keen, der erklärt, weshalb QE kein Gelddrucken ist. Im Rahmen dieses Beitrags ging es um die einfache Illustration.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18668</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 04:52:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5510#comment-18668</guid>

					<description><![CDATA[Und jetzt noch etwas Lektüre zum Wochenende:

https://www.project-syndicate.org/commentary/brexit-future-of-advanced-economies-by-joseph-e--stiglitz-2016-07/german
https://www.project-syndicate.org/commentary/brexit-migration-fear-justified-by-adair-turner-2016-07
http://jaredbernsteinblog.com/bond-yields-are-just-so-damn-low-what-is-that-telling-us/
http://www.bloomberg.com/view/articles/2016-07-06/three-antidotes-to-the-brexit-crisis
http://www.brookings.edu/blogs/ben-bernanke/posts/2016/06/28-brexit
http://www.bloomberg.com/view/articles/2016-06-28/the-eu-never-made-hearts-beat-fast-in-europe
http://makronom.de/die-brexit-tragoedie-fordert-auch-die-volkswirtschaftslehre-heraus-15735
http://makronom.de/rettet-die-banken-nicht-die-banker-15882

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und jetzt noch etwas Lektüre zum Wochenende:</p>
<p><a href="https://www.project-syndicate.org/commentary/brexit-future-of-advanced-economies-by-joseph-e--stiglitz-2016-07/german" rel="nofollow ugc">https://www.project-syndicate.org/commentary/brexit-future-of-advanced-economies-by-joseph-e&#8211;stiglitz-2016-07/german</a><br />
<a href="https://www.project-syndicate.org/commentary/brexit-migration-fear-justified-by-adair-turner-2016-07" rel="nofollow ugc">https://www.project-syndicate.org/commentary/brexit-migration-fear-justified-by-adair-turner-2016-07</a><br />
<a href="http://jaredbernsteinblog.com/bond-yields-are-just-so-damn-low-what-is-that-telling-us/" rel="nofollow ugc">http://jaredbernsteinblog.com/bond-yields-are-just-so-damn-low-what-is-that-telling-us/</a><br />
<a href="http://www.bloomberg.com/view/articles/2016-07-06/three-antidotes-to-the-brexit-crisis" rel="nofollow ugc">http://www.bloomberg.com/view/articles/2016-07-06/three-antidotes-to-the-brexit-crisis</a><br />
<a href="http://www.brookings.edu/blogs/ben-bernanke/posts/2016/06/28-brexit" rel="nofollow ugc">http://www.brookings.edu/blogs/ben-bernanke/posts/2016/06/28-brexit</a><br />
<a href="http://www.bloomberg.com/view/articles/2016-06-28/the-eu-never-made-hearts-beat-fast-in-europe" rel="nofollow ugc">http://www.bloomberg.com/view/articles/2016-06-28/the-eu-never-made-hearts-beat-fast-in-europe</a><br />
<a href="http://makronom.de/die-brexit-tragoedie-fordert-auch-die-volkswirtschaftslehre-heraus-15735" rel="nofollow ugc">http://makronom.de/die-brexit-tragoedie-fordert-auch-die-volkswirtschaftslehre-heraus-15735</a><br />
<a href="http://makronom.de/rettet-die-banken-nicht-die-banker-15882" rel="nofollow ugc">http://makronom.de/rettet-die-banken-nicht-die-banker-15882</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18667</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 04:31:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5510#comment-18667</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18660&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„Wie es zu den Vermögensbewertungen kommt, wissen wir.“

Wissen und Glauben sind zwei unterschiedliche Sachverhalte. Nur weil das die gängige Story ist, muss sie noch lange nicht stimmen. Die Zentralbanken passen ihre geldpolitischen Beschlüsse immer REAKTIV an die Entwicklungen am Markt an; da hilft auch kein Forward Guidance. Sie kennen meine Diskussion mit veblen vermutlich hierzu: https://zinsfehler.wordpress.com/2013/08/21/zinsmythen/comment-page-1/#comment-484

Die Ankaufprogramme der EZB halten den Markt (über)liquide und verhindern unkontrollierte Kettenreaktionen, die nicht nur die Assetmärkte destabilisieren würden; und Schrottimmobilien sind und bleiben Schrott. Aber alle anderen Assets müssen im Rahmen der Assetallokation bei sinkendem Zinsniveau in ihrem Wert steigen. Das sind völlig markt- und theoriekonforme Entwicklungen. Korrelation ist eben noch lange nicht Kausalität. Gerald Braunberger ist hier schon einen Schritt weiter: http://blogs.faz.net/fazit/2016/07/03/der-fluch-der-sicheren-kapitalanlage-7839/

Und hier noch meine unmaßgebliche Einschätzung zu Ihrer Kartoffelökonomie: http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-traegt-die-hauptschuld-am-brexit/#comment-18662.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18660">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„Wie es zu den Vermögensbewertungen kommt, wissen wir.“</p>
<p>Wissen und Glauben sind zwei unterschiedliche Sachverhalte. Nur weil das die gängige Story ist, muss sie noch lange nicht stimmen. Die Zentralbanken passen ihre geldpolitischen Beschlüsse immer REAKTIV an die Entwicklungen am Markt an; da hilft auch kein Forward Guidance. Sie kennen meine Diskussion mit veblen vermutlich hierzu: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2013/08/21/zinsmythen/comment-page-1/#comment-484" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2013/08/21/zinsmythen/comment-page-1/#comment-484</a></p>
<p>Die Ankaufprogramme der EZB halten den Markt (über)liquide und verhindern unkontrollierte Kettenreaktionen, die nicht nur die Assetmärkte destabilisieren würden; und Schrottimmobilien sind und bleiben Schrott. Aber alle anderen Assets müssen im Rahmen der Assetallokation bei sinkendem Zinsniveau in ihrem Wert steigen. Das sind völlig markt- und theoriekonforme Entwicklungen. Korrelation ist eben noch lange nicht Kausalität. Gerald Braunberger ist hier schon einen Schritt weiter: <a href="http://blogs.faz.net/fazit/2016/07/03/der-fluch-der-sicheren-kapitalanlage-7839/" rel="nofollow ugc">http://blogs.faz.net/fazit/2016/07/03/der-fluch-der-sicheren-kapitalanlage-7839/</a></p>
<p>Und hier noch meine unmaßgebliche Einschätzung zu Ihrer Kartoffelökonomie: <a href="http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-traegt-die-hauptschuld-am-brexit/#comment-18662" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-traegt-die-hauptschuld-am-brexit/#comment-18662</a>.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-aktien-fallen-weil-das-vertrauen-in-die-notenbanken-schwindet-nicht-wegen-brexit/#comment-18666</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 04:26:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=5510#comment-18666</guid>

					<description><![CDATA[Wie Dietmar Tischer richtig betont, haben wir es nicht mit einer „normalen Wirtschaft“ zu tun, sondern mit einer parasitären finanzkapitalistischen Anordnung, die langsam aber sicher ihrem Ende zugeht. Robert Skidelsky hatte diesen Aspekt bereits 2013 sauber herausgearbeitet: https://www.youtube.com/watch?v=Qh8Lz70aCss und Stephan Schulmeister kritisiert diesen Punkt schon seit vielen Jahren; zuletzt in seiner exzellenten Kritik der Vollgeldbewegung: http://www.wifo.ac.at/publikationen/working_papers?detail-view=yes&#038;publikation_id=58843

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Dietmar Tischer richtig betont, haben wir es nicht mit einer „normalen Wirtschaft“ zu tun, sondern mit einer parasitären finanzkapitalistischen Anordnung, die langsam aber sicher ihrem Ende zugeht. Robert Skidelsky hatte diesen Aspekt bereits 2013 sauber herausgearbeitet: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Qh8Lz70aCss" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=Qh8Lz70aCss</a> und Stephan Schulmeister kritisiert diesen Punkt schon seit vielen Jahren; zuletzt in seiner exzellenten Kritik der Vollgeldbewegung: <a href="http://www.wifo.ac.at/publikationen/working_papers?detail-view=yes&#038;publikation_id=58843" rel="nofollow ugc">http://www.wifo.ac.at/publikationen/working_papers?detail-view=yes&#038;publikation_id=58843</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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