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	Kommentare zu: &#8220;Das Märchen von der Sanierung Portugals&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Jun 2020 09:14:13 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/das-maerchen-von-der-sanierung-portugals/#comment-10785</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2015 17:34:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/das-maerchen-von-der-sanierung-portugals/#comment-10736&quot;&gt;Cajus&lt;/a&gt;.

Angesichts dieser Zahlen liegt es doch nahe, nach alternativer Finanzierung zu suchen :-) Und nachdem wir ja irgendwie bockig sind, liegt die EZB doch nahe ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/das-maerchen-von-der-sanierung-portugals/#comment-10736">Cajus</a>.</p>
<p>Angesichts dieser Zahlen liegt es doch nahe, nach alternativer Finanzierung zu suchen :-) Und nachdem wir ja irgendwie bockig sind, liegt die EZB doch nahe &#8230;</p>
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		Von: Cajus		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cajus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2015 08:41:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn der griechische Finanzminister Varoufakis vorschlägt, die EZB solle im großen Stil die Krisen-Staaten finanzieren, dann sind solche Aussagen in Anbetracht des Zustands der griechischen Sozialsysteme geradezu fast ein Witz.

Der geneigte Leser darf heute morgen dem HB entnehmen, dass die Anzahl der zu alimentierenden Rentner und Arbeitslosen in Griechenland die Zahl der Erwerbstätigen aktuell  bei weitem übertrifft. Desweiteren muss man von der Anzahl der Erwerbstätigen hier noch den Wasserkopf des öffentlichen Dienstes abziehen, der ja ebenfalls unterhalten werden will. Da kann man sich rasch ausmalen, was für Halbwertzeiten derartige Sozialsysteme haben. Der Autor des Artikels fordert sinnigerweise unmissverständlich die zügige Durchführung einer Rentenreform.

[....] Das Heer der Rentner und Arbeitslosen ist auf mehr als vier Millionen Menschen angewachsen. Das ist deutlich mehr als die Zahl der Erwerbstätigen, die etwa 3,6 Millionen ausmachen. Die Anzahl der Erwerbstätigen in der Privatwirtschaft, die letztlich mit ihren Steuern für die 675.000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes aufkommen müssen, beträgt sogar weniger als zwei Millionen.

Das gesetzliche Rentenalter in Griechenland beträgt 67 Jahre. Aber das steht nur auf dem Papier. Drei von vier Pensionären in Griechenland gehen vor Erreichen des regulären Rentenalters in Pension. Im Staatsdienst beispielsweise geht fast jeder Vierte im Alter von 51 bis 55 Jahren in Rente. Bei der größten staatlichen Sozialversicherungskasse IKA bekommen vier von zehn Versicherten bereits eine Rente, obwohl sie erst zwischen 56 und 61 Jahre alt sind.

Diese griechischen Frührentner beziehen im Schnitt 1000 Euro im Monat, gegenüber 820 Euro für die über 65-Jährigen [....]

http://www.handelsblatt.com/politik/international/griechenland-in-der-schuldenkrise-nikos-moraitakis-nichts-geht-ohne-rentenreform/11427698-6.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der griechische Finanzminister Varoufakis vorschlägt, die EZB solle im großen Stil die Krisen-Staaten finanzieren, dann sind solche Aussagen in Anbetracht des Zustands der griechischen Sozialsysteme geradezu fast ein Witz.</p>
<p>Der geneigte Leser darf heute morgen dem HB entnehmen, dass die Anzahl der zu alimentierenden Rentner und Arbeitslosen in Griechenland die Zahl der Erwerbstätigen aktuell  bei weitem übertrifft. Desweiteren muss man von der Anzahl der Erwerbstätigen hier noch den Wasserkopf des öffentlichen Dienstes abziehen, der ja ebenfalls unterhalten werden will. Da kann man sich rasch ausmalen, was für Halbwertzeiten derartige Sozialsysteme haben. Der Autor des Artikels fordert sinnigerweise unmissverständlich die zügige Durchführung einer Rentenreform.</p>
<p>[&#8230;.] Das Heer der Rentner und Arbeitslosen ist auf mehr als vier Millionen Menschen angewachsen. Das ist deutlich mehr als die Zahl der Erwerbstätigen, die etwa 3,6 Millionen ausmachen. Die Anzahl der Erwerbstätigen in der Privatwirtschaft, die letztlich mit ihren Steuern für die 675.000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes aufkommen müssen, beträgt sogar weniger als zwei Millionen.</p>
<p>Das gesetzliche Rentenalter in Griechenland beträgt 67 Jahre. Aber das steht nur auf dem Papier. Drei von vier Pensionären in Griechenland gehen vor Erreichen des regulären Rentenalters in Pension. Im Staatsdienst beispielsweise geht fast jeder Vierte im Alter von 51 bis 55 Jahren in Rente. Bei der größten staatlichen Sozialversicherungskasse IKA bekommen vier von zehn Versicherten bereits eine Rente, obwohl sie erst zwischen 56 und 61 Jahre alt sind.</p>
<p>Diese griechischen Frührentner beziehen im Schnitt 1000 Euro im Monat, gegenüber 820 Euro für die über 65-Jährigen [&#8230;.]</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/griechenland-in-der-schuldenkrise-nikos-moraitakis-nichts-geht-ohne-rentenreform/11427698-6.html" rel="nofollow ugc">http://www.handelsblatt.com/politik/international/griechenland-in-der-schuldenkrise-nikos-moraitakis-nichts-geht-ohne-rentenreform/11427698-6.html</a></p>
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