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	Kommentare zu: &#8220;China darf nicht platzen&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/china-darf-nicht-platzen/#comment-23444</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 06:52:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hierzu passend der Post von Brad Setser mit einer Würdigung von Martin Wolf‘s Artikel in der FT: http://blogs.cfr.org/setser/2017/04/05/china-2016-reserve-loss-is-more-manageable-than-it-seems-on-first-glance/ . Wer keinen Zugang zur FT hat, der findet den absolut lesenswerten Artikel von Wolf auch hier: http://www.irishtimes.com/business/economy/martin-wolf-china-faces-a-tough-fight-to-escape-its-debt-trap-1.3045413.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hierzu passend der Post von Brad Setser mit einer Würdigung von Martin Wolf‘s Artikel in der FT: <a href="http://blogs.cfr.org/setser/2017/04/05/china-2016-reserve-loss-is-more-manageable-than-it-seems-on-first-glance/" rel="nofollow ugc">http://blogs.cfr.org/setser/2017/04/05/china-2016-reserve-loss-is-more-manageable-than-it-seems-on-first-glance/</a> . Wer keinen Zugang zur FT hat, der findet den absolut lesenswerten Artikel von Wolf auch hier: <a href="http://www.irishtimes.com/business/economy/martin-wolf-china-faces-a-tough-fight-to-escape-its-debt-trap-1.3045413" rel="nofollow ugc">http://www.irishtimes.com/business/economy/martin-wolf-china-faces-a-tough-fight-to-escape-its-debt-trap-1.3045413</a>.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/china-darf-nicht-platzen/#comment-23422</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 17:52:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Herr Dr. Stelter,

„Andere betonen, dass wenn überhaupt nur in den Metropolen wie Peking und Shanghai preisliche Übertreibungen zu sehen sind.“ 

ich frage mich, wie so etwas  https://www.youtube.com/watch?v=u3gOJb3oDrk
gut gehen kann? MfG JS]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Dr. Stelter,</p>
<p>„Andere betonen, dass wenn überhaupt nur in den Metropolen wie Peking und Shanghai preisliche Übertreibungen zu sehen sind.“ </p>
<p>ich frage mich, wie so etwas  <a href="https://www.youtube.com/watch?v=u3gOJb3oDrk" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=u3gOJb3oDrk</a><br />
gut gehen kann? MfG JS</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/china-darf-nicht-platzen/#comment-23421</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 16:55:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/china-darf-nicht-platzen/#comment-23419&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Meiner Ansicht nach geht es durchaus um Assimilierung. Nach 1918, resp. nach 1945 bestimmten die USA das weltweite wirtschaftliche Agieren, das auch gewissermaßen von der sie leitenden Kultur beeinflusst ist. Der Hegemon in der Zeit vor den o.g. Datumsgrenzen war das Britische Imperium - an dieses hat sich das deutsche Kaiserreich (bzw. zuvor insbesondere Preußen) wiederum angepasst und dessen Arbeitsethik übernommen, so dass es in der Folge trotz fehlender Demokratie Technologieführer werden konnte (insbesondere aber auch durch Plagiate, was heute den Chinesen bisweilen vorgeworfen wird).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/china-darf-nicht-platzen/#comment-23419">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Meiner Ansicht nach geht es durchaus um Assimilierung. Nach 1918, resp. nach 1945 bestimmten die USA das weltweite wirtschaftliche Agieren, das auch gewissermaßen von der sie leitenden Kultur beeinflusst ist. Der Hegemon in der Zeit vor den o.g. Datumsgrenzen war das Britische Imperium &#8211; an dieses hat sich das deutsche Kaiserreich (bzw. zuvor insbesondere Preußen) wiederum angepasst und dessen Arbeitsethik übernommen, so dass es in der Folge trotz fehlender Demokratie Technologieführer werden konnte (insbesondere aber auch durch Plagiate, was heute den Chinesen bisweilen vorgeworfen wird).</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/china-darf-nicht-platzen/#comment-23419</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 14:57:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Japan und Südkorea haben es aber mit vorsichtigem Beginn in den 1950er-Jahren in den vergangenen 65 Jahren geschafft, von einer aus westlicher Sicht extrem undemokratischen zu einer sagen wir mal &quot;halbdemokratischen&quot; Konsenskultur zu kommen, bei der zumindest einigermaßen Rechtssicherheit gewährleistet ist. Und ein parteipolitischer Regierungswechsel ohne Blutvergießen möglich - wenn auch nicht häufig - ist. In China ist davon weit und breit noch nichts zu sehen. Im Gegenteil, die Entwicklung in Hongkong, aber auch das Verhalten im Südchinesischen Meer deuten hier nicht gerade auf eine Lockerung der Zügel hin. Für eine wirklich entwickelte Wirtschaft ist aber die individuelle Freiheit der Wirtschaftssubjekte m.E. heute notwendig, weil die Möglichkeit, Wohlstand durch Imitation und Kostenvorteile zu mehren, irgendwann seine natürlichen Grenzen findet. Künftig müsste China eigentlich selbst Innovator und Disruptor werden; das sind sie m.E. noch nicht. Gesperrte Internetseiten, politisch gesteuerte Unternehmensentscheidungen mit Fehlallokationen (wie z.B. Geisterstädte), u.ä. machen den Durchbruch an die Pro-Kopf-Spitze wohl sehr schwer. Andererseits verfügt China m.E. über eine derart große geschichtliche Tradition und jahrtausendealte Kultur, dass es durchaus möglich sein könnte, dass es hier mit eigenen Regeln den Durchbruch über das Schwellenland hinaus schafft, auch wenn diese Regeln aus westlicher Sicht nicht nachahmenswert sind. Denn China hat das, was auch Deutschland vor 1918 hatte: Arbeitsethik ohne Demokratie. Ob Arbeitsethik ohne Demokratie für hohen Wohlstand heute noch reicht? Kann ich nicht abschließend sagen. Aber klar ist für mich der Umkehrschluss: Demokratie ohne Arbeitsethik ist wohl lebenswert, reicht aber garantiert nicht für die Spitze, wie man an einigen (auch südeuropäischen Beispielen) sehr gut erkennen kann.

tzt...: Deutschland war 1917 trotz fehlender Demokratie technologisch auch schon führend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Japan und Südkorea haben es aber mit vorsichtigem Beginn in den 1950er-Jahren in den vergangenen 65 Jahren geschafft, von einer aus westlicher Sicht extrem undemokratischen zu einer sagen wir mal &#8220;halbdemokratischen&#8221; Konsenskultur zu kommen, bei der zumindest einigermaßen Rechtssicherheit gewährleistet ist. Und ein parteipolitischer Regierungswechsel ohne Blutvergießen möglich &#8211; wenn auch nicht häufig &#8211; ist. In China ist davon weit und breit noch nichts zu sehen. Im Gegenteil, die Entwicklung in Hongkong, aber auch das Verhalten im Südchinesischen Meer deuten hier nicht gerade auf eine Lockerung der Zügel hin. Für eine wirklich entwickelte Wirtschaft ist aber die individuelle Freiheit der Wirtschaftssubjekte m.E. heute notwendig, weil die Möglichkeit, Wohlstand durch Imitation und Kostenvorteile zu mehren, irgendwann seine natürlichen Grenzen findet. Künftig müsste China eigentlich selbst Innovator und Disruptor werden; das sind sie m.E. noch nicht. Gesperrte Internetseiten, politisch gesteuerte Unternehmensentscheidungen mit Fehlallokationen (wie z.B. Geisterstädte), u.ä. machen den Durchbruch an die Pro-Kopf-Spitze wohl sehr schwer. Andererseits verfügt China m.E. über eine derart große geschichtliche Tradition und jahrtausendealte Kultur, dass es durchaus möglich sein könnte, dass es hier mit eigenen Regeln den Durchbruch über das Schwellenland hinaus schafft, auch wenn diese Regeln aus westlicher Sicht nicht nachahmenswert sind. Denn China hat das, was auch Deutschland vor 1918 hatte: Arbeitsethik ohne Demokratie. Ob Arbeitsethik ohne Demokratie für hohen Wohlstand heute noch reicht? Kann ich nicht abschließend sagen. Aber klar ist für mich der Umkehrschluss: Demokratie ohne Arbeitsethik ist wohl lebenswert, reicht aber garantiert nicht für die Spitze, wie man an einigen (auch südeuropäischen Beispielen) sehr gut erkennen kann.</p>
<p>tzt&#8230;: Deutschland war 1917 trotz fehlender Demokratie technologisch auch schon führend.</p>
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		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/china-darf-nicht-platzen/#comment-23418</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 14:21:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Nur Japan und Südkorea ist es von den größeren Staaten in den letzten 100 Jahren gelungen, diese magische Grenze nach oben zu durchbrechen und von einem Schwellenland zu einer Industrienation zu werden.&quot;

Erstaunlich, dass ausgerechnet diesen beiden Länder es waren, die jeweils in einen großen Krieg mit den USA (für Südkorea als Verbündeter gegen Nordkorea) verwickelt waren und - spürbar bis heute - der US-amerikanische &quot;Way of Life&quot; jeweils in die Kultur dieser Länder erfolgreich integriert werden konnte. 

Vllt. sind unter dieser Voraussetzung der Irak und Afghanistan die nächsten Länder, denen dieses Kunststück gelingt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nur Japan und Südkorea ist es von den größeren Staaten in den letzten 100 Jahren gelungen, diese magische Grenze nach oben zu durchbrechen und von einem Schwellenland zu einer Industrienation zu werden.&#8221;</p>
<p>Erstaunlich, dass ausgerechnet diesen beiden Länder es waren, die jeweils in einen großen Krieg mit den USA (für Südkorea als Verbündeter gegen Nordkorea) verwickelt waren und &#8211; spürbar bis heute &#8211; der US-amerikanische &#8220;Way of Life&#8221; jeweils in die Kultur dieser Länder erfolgreich integriert werden konnte. </p>
<p>Vllt. sind unter dieser Voraussetzung der Irak und Afghanistan die nächsten Länder, denen dieses Kunststück gelingt.</p>
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