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	Kommentare zu: Best of bto 2018: &#8220;Wie die Politik uns ruiniert&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: FH		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56908</link>

		<dc:creator><![CDATA[FH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 13:01:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56676&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&quot;Zum Schluss wenigstens ein Lichtblick:

Heutige Kinder werden sich in einer Welt zukünftig stärkerer Entdifferenzierung von Subsystemen bzw. struktureller Kopplung zurechtfinden müssen. Sie sollten daher früh lernen, über den Tellerrand zu sehen und anhand von damit verbundenen Erfahrungen wesentliche Entscheidungen für ihr Leben fundiert treffen zu können – beispielsweise die Entscheidung auszuwandern.

Ich glaube, dass Kinder und insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene sich heute in größerer Anzahl als früher über längere Zeit in anderen Ländern aufhalten und so zumindest ein gewisses Verständnis für deren Lebensweise erlangen. Das ist sicher positiv zu werten.&quot;

Ich teile die Einschätzung, dass es für die Kinder gut und wichtig wäre, diese Erfahrungen zu machen und evtl. auch die Entscheidung zu treffen in das Ausland zu ziehen, bevor man sich gegebenfalls dazu gezwungen sieht.

Leider ist auch hier die Realität anders als &quot;gefühlt&quot;. Nach einem Hoch zu den ausgehenden 2000er Jahren nimmt der Anteil der im Ausland studerienden Kinder tendenziell ab bzw. stagniert:  https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/BildungForschungKultur/Hochschulen/StudierendeAusland5217101167004.pdf?__blob=publicationFile

Auch die Zahlen für den Schüleraustausch sind bereits im &quot;sechsten Jahr&quot; rückläufig. https://www.profiling-institut.de/schueleraustausch-ein-ruecklaeufiger-trend/

Und wenn ich an meinen Arbeitsplatz schaue, dann zeigt sich auch dort, dass die Bereitschaft ins Ausland zu gehen, immer geringer wird.  Selbst für attraktive Länder wie die USA, wo wir intern unternehmensintern ein &quot;german business network&quot;  angesiedelt haben, finden wir nicht mehr die Leute und die Stellen bleiben unbesetzt.

Gleichwohl mögen diese Entwicklungen der jüngsten, positiven Wirtschaftsentwicklung geschuldet sein, die einen langfristig steigenden Auslandserfahrungstrend nur überlagern. Hier ist mir eine Aussage zum Hintergrund des aktuellen trends nicht möglich.
 
PS: Danke für Ihre freundliche Aufnahme in die Kommentatorenrunde und das Lob gebe ich gern zurück an Sie und die anderen Kommentatoren, deren Beiträge zumeist ebenfalls sehr bereichernd sind und darüber hinaus im Ton wenig bis kaum &quot;ad personam&quot; gehen und somit Vorbildcharakter für einen gepflegten Diskurs entfalten, was heutzutage beinahe Seltenheitswert hat.

Wenn es Zeit und Muße zulassen werde ich mich immer wieder gerne an Diskussionen beteiligen.

Ihnen, Dr. Stelter und allen anderen Kommentatoren im Blog ein guten Rutsch und weiterhin spannende &#038; erhellende Blicke hinter das &quot;Offenbare&quot; in 2019.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56676">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&#8220;Zum Schluss wenigstens ein Lichtblick:</p>
<p>Heutige Kinder werden sich in einer Welt zukünftig stärkerer Entdifferenzierung von Subsystemen bzw. struktureller Kopplung zurechtfinden müssen. Sie sollten daher früh lernen, über den Tellerrand zu sehen und anhand von damit verbundenen Erfahrungen wesentliche Entscheidungen für ihr Leben fundiert treffen zu können – beispielsweise die Entscheidung auszuwandern.</p>
<p>Ich glaube, dass Kinder und insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene sich heute in größerer Anzahl als früher über längere Zeit in anderen Ländern aufhalten und so zumindest ein gewisses Verständnis für deren Lebensweise erlangen. Das ist sicher positiv zu werten.&#8221;</p>
<p>Ich teile die Einschätzung, dass es für die Kinder gut und wichtig wäre, diese Erfahrungen zu machen und evtl. auch die Entscheidung zu treffen in das Ausland zu ziehen, bevor man sich gegebenfalls dazu gezwungen sieht.</p>
<p>Leider ist auch hier die Realität anders als &#8220;gefühlt&#8221;. Nach einem Hoch zu den ausgehenden 2000er Jahren nimmt der Anteil der im Ausland studerienden Kinder tendenziell ab bzw. stagniert:  <a href="https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/BildungForschungKultur/Hochschulen/StudierendeAusland5217101167004.pdf?__blob=publicationFile" rel="nofollow ugc">https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/BildungForschungKultur/Hochschulen/StudierendeAusland5217101167004.pdf?__blob=publicationFile</a></p>
<p>Auch die Zahlen für den Schüleraustausch sind bereits im &#8220;sechsten Jahr&#8221; rückläufig. <a href="https://www.profiling-institut.de/schueleraustausch-ein-ruecklaeufiger-trend/" rel="nofollow ugc">https://www.profiling-institut.de/schueleraustausch-ein-ruecklaeufiger-trend/</a></p>
<p>Und wenn ich an meinen Arbeitsplatz schaue, dann zeigt sich auch dort, dass die Bereitschaft ins Ausland zu gehen, immer geringer wird.  Selbst für attraktive Länder wie die USA, wo wir intern unternehmensintern ein &#8220;german business network&#8221;  angesiedelt haben, finden wir nicht mehr die Leute und die Stellen bleiben unbesetzt.</p>
<p>Gleichwohl mögen diese Entwicklungen der jüngsten, positiven Wirtschaftsentwicklung geschuldet sein, die einen langfristig steigenden Auslandserfahrungstrend nur überlagern. Hier ist mir eine Aussage zum Hintergrund des aktuellen trends nicht möglich.</p>
<p>PS: Danke für Ihre freundliche Aufnahme in die Kommentatorenrunde und das Lob gebe ich gern zurück an Sie und die anderen Kommentatoren, deren Beiträge zumeist ebenfalls sehr bereichernd sind und darüber hinaus im Ton wenig bis kaum &#8220;ad personam&#8221; gehen und somit Vorbildcharakter für einen gepflegten Diskurs entfalten, was heutzutage beinahe Seltenheitswert hat.</p>
<p>Wenn es Zeit und Muße zulassen werde ich mich immer wieder gerne an Diskussionen beteiligen.</p>
<p>Ihnen, Dr. Stelter und allen anderen Kommentatoren im Blog ein guten Rutsch und weiterhin spannende &amp; erhellende Blicke hinter das &#8220;Offenbare&#8221; in 2019.</p>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 11:54:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56676&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ FH

Danke für Ihre ausführliche Antwort.

Ich stimme Ihnen in allem zu. 

Da ich nicht weiß, ob Sie zurückliegende Threads verfolgt haben, nur als Ergänzung, was da bereits thematisiert wurde: 

Der „Kinderknappheit“ sollte durch Anreize entgegengewirkt werden. Wenn Altersarmut eine dominierende gesellschaftliche Besorgnis ist, dann ist es politisch geboten, Menschen diese Besorgnis zu nehmen und zwar ökonomisch sinnvollerweise dadurch, dass die „Produktion“ von Kindern durch erhöhte Ansprüche im Alter auf das dann erwirtschaftete BIP belohnt wird. 
Sie können ohne zunehmende Verteilungskämpfe befriedigt werden, weil das zukünftige BIP durch hoffentlich gut ausgebildete Kinder größer sein wird, als es bei weniger Kindern sein würde. 

Soweit, so gut. 

Verbleibende Probleme:

Es muss sichergestellt werden, dass die Eltern ihre Kinder nicht einfach in der Kita abgeben, sondern auch erziehen, was heißt: auf Konsum verzichten. Denn soweit ich es erkenne, wird in der Kita bestenfalls Regelverhalten gelernt. Werte werden nicht oder nicht so vermittelt, wie es in einer intakten, sich der Kindererziehung bewusst widmenden Familie der Fall ist. Wie das in einer Gesellschaft möglich ist, in der Familie schleichend zum Fremdwort wird, ist mir allerdings schleierhaft.

Die Ausbildung der Kinder ist ein weiteres Problem. Staatliche finanzierte Massenausbildung in welchen Institutionen auch immer kann nicht in Exzellenz münden, wenn die Kinder bzw. Jugendlichen ihre Ausbildung nicht als „Investition in sich selbst“ begreifen. Wie sollen sie ihre Ausbildung derart begreifen können, wenn sie umsonst und problemlos verfügbar ist? Auch das ist mir schleierhaft. 

Zum Schluss wenigstens ein Lichtblick:

Heutige Kinder werden sich in einer Welt zukünftig stärkerer Entdifferenzierung von Subsystemen bzw. struktureller Kopplung zurechtfinden  müssen.  Sie sollten daher früh lernen, über den Tellerrand zu sehen und anhand von damit verbundenen Erfahrungen wesentliche Entscheidungen für ihr Leben fundiert treffen zu können – beispielsweise die Entscheidung auszuwandern.  

Ich glaube, dass Kinder und insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene sich heute in größerer Anzahl als früher über längere Zeit in anderen Ländern aufhalten und so zumindest ein gewisses Verständnis für deren Lebensweise erlangen. Das ist sicher positiv zu werten. 

Bleiben Sie am Blog und kommentieren Sie weiter. Ihre Beiträge sind bereichernd.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56676">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ FH</p>
<p>Danke für Ihre ausführliche Antwort.</p>
<p>Ich stimme Ihnen in allem zu. </p>
<p>Da ich nicht weiß, ob Sie zurückliegende Threads verfolgt haben, nur als Ergänzung, was da bereits thematisiert wurde: </p>
<p>Der „Kinderknappheit“ sollte durch Anreize entgegengewirkt werden. Wenn Altersarmut eine dominierende gesellschaftliche Besorgnis ist, dann ist es politisch geboten, Menschen diese Besorgnis zu nehmen und zwar ökonomisch sinnvollerweise dadurch, dass die „Produktion“ von Kindern durch erhöhte Ansprüche im Alter auf das dann erwirtschaftete BIP belohnt wird.<br />
Sie können ohne zunehmende Verteilungskämpfe befriedigt werden, weil das zukünftige BIP durch hoffentlich gut ausgebildete Kinder größer sein wird, als es bei weniger Kindern sein würde. </p>
<p>Soweit, so gut. </p>
<p>Verbleibende Probleme:</p>
<p>Es muss sichergestellt werden, dass die Eltern ihre Kinder nicht einfach in der Kita abgeben, sondern auch erziehen, was heißt: auf Konsum verzichten. Denn soweit ich es erkenne, wird in der Kita bestenfalls Regelverhalten gelernt. Werte werden nicht oder nicht so vermittelt, wie es in einer intakten, sich der Kindererziehung bewusst widmenden Familie der Fall ist. Wie das in einer Gesellschaft möglich ist, in der Familie schleichend zum Fremdwort wird, ist mir allerdings schleierhaft.</p>
<p>Die Ausbildung der Kinder ist ein weiteres Problem. Staatliche finanzierte Massenausbildung in welchen Institutionen auch immer kann nicht in Exzellenz münden, wenn die Kinder bzw. Jugendlichen ihre Ausbildung nicht als „Investition in sich selbst“ begreifen. Wie sollen sie ihre Ausbildung derart begreifen können, wenn sie umsonst und problemlos verfügbar ist? Auch das ist mir schleierhaft. </p>
<p>Zum Schluss wenigstens ein Lichtblick:</p>
<p>Heutige Kinder werden sich in einer Welt zukünftig stärkerer Entdifferenzierung von Subsystemen bzw. struktureller Kopplung zurechtfinden  müssen.  Sie sollten daher früh lernen, über den Tellerrand zu sehen und anhand von damit verbundenen Erfahrungen wesentliche Entscheidungen für ihr Leben fundiert treffen zu können – beispielsweise die Entscheidung auszuwandern.  </p>
<p>Ich glaube, dass Kinder und insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene sich heute in größerer Anzahl als früher über längere Zeit in anderen Ländern aufhalten und so zumindest ein gewisses Verständnis für deren Lebensweise erlangen. Das ist sicher positiv zu werten. </p>
<p>Bleiben Sie am Blog und kommentieren Sie weiter. Ihre Beiträge sind bereichernd.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: FH		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56887</link>

		<dc:creator><![CDATA[FH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 09:25:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56676&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ich teile die Auffassung, dass die &quot;Voraussetzungen&quot; für die Erwirtschaftung zukünftiger Ansprüche und damit zukünftigen Wohlstands nicht erfüllt werden.
Mir war das Hervorheben der ökonomischen Gemeinsamkeit (unabhängig von der rechtlichen Sicherheit)  von „Rentenanprüchen“ und „Vermögensanlagen“ wichtig, da sich der reale Wert von beiden aus dem zukünftig erwirtschafteten  ergibt nämlich dann, wenn der Rentenanspruch oder das Vermögen gegen reale Leistungen in Zukunft eingelöst wird.
Rechtlich bestehen Unterschiede zwischen den staatlich garantierten &quot;Rentenansprüchen&quot; und &quot;Residualgewinnansprüchen&quot; aus Vermögen,  ökonomisch  nicht. Beide aus dem zukünftig erwirtschafteten befriedigt und momentan besteht in der privaten wie in der öffentlichen Diskussion  nach meinem Empfinden das Narrativ, dass die zukünftige staatliche Rente unsicher ist und man daher &quot;privat&quot; vorsorgen müsse, um etwaige Rentenlücken zu schließen oder &quot;überhaupt&quot; noch etwas zu haben. Es wird der Eindruck erweckt, als seien über private Vorsorge (Fonds, Aktien, Immobilien etc.)  erworbene &quot;Ansprüche&quot; sicherer als die gesetzlichen Rentenansprüche, obwohl diese wie sie richtig schreiben rechtlich deutlich unsicherer sind und aus demselben zukünftigen BIP erwirtschaftet werden müssen und diese rechtlich sogar schlechter gestellt sind d.h. in der Verteilung des BIP / NIP nachrangig sind. 
Unstrittig ist, dass ein  mehr an &quot;Ansprüche&quot; immer positiv sind für den Anspruchsinhaber.  Selbst  wenn in Zukunft alle erworben Ansprüche weniger „Wert“ wären, dann stünde im Vergleich immer noch derjenige besser, der am meisten Ansprüche erworben hat.
Zudem bieten Aktien den Vorteil gegenüber dem Ausland Ansprüche aufzubauen (wobei die Frage ist, ob dieses dann in Zukunft leisten kann) und   generell zu diversifizieren, da man neben Ansprüchen, die von der Lohnquote abhängen eben auch Ansprüche an den Unternehmergewinnen erzielt.
In toto ist aber fraglich, ob dieser heute Konsumverzicht durch das oben beschriebene „Sparen“ in Ansprüchen gelingen kann, wenn die Welt von morgen unter einem Mangel an exzellent ausgebildeten jungen Anspruchserfüllern leidet.
M.E. ist, dass die Welt von morgen „archaischer“ werden könnte, wenn die Zukunft von morgen. Daher sollte die private Vorsorge primär in Bildung und der Investition in exzellent ausgebildete Kinder bestehen (dies hat immer funktioniert und das sogar in Afrika),  da diese in Zukunft knapp werden und diese aufgrund der persönlichen Bindung im privaten womöglich noch die sichersten Anspruchserfüller sind.
Heute habe ich gelegentlich den Eindruck, dass man sich in meiner mittelständischen Kohorte der 30 bis 40 Jährigen trotz staatlicher Förderung Kinder kaum noch leisten kann, weil man a) hohe Lebenshaltungskosten in den Städten hat und b) heute zu Höchstpreisen bei Aktien und Immobilien vorsorgen muss, so dass quasi kein Geld für das Konsumgut  „Kind“  mehr vorhanden ist. 
Die Gesellschaft manövriert sich mit Unterstützung der Politik in eine „Vorsorgefalle“, die auch in unseren Exportüberschüssen deutlich wird. Anstatt durch eigene Kinder in eine gewissermaßen &quot;selbstbestimmte&quot; Zukunft zu investieren, werden Ansprüche gegen Gott und die Welt als Dritte erworben, ohne zu wissen, ob diese in Zukunft tragen werden. Dabei ist das Vorgehen in großen Teilen der Industriestaaten das gleiche. Insofern wird es wirklich spannend, wessen Ansprüche in Zukunft befriedigt werden und durch wen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56676">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ich teile die Auffassung, dass die &#8220;Voraussetzungen&#8221; für die Erwirtschaftung zukünftiger Ansprüche und damit zukünftigen Wohlstands nicht erfüllt werden.<br />
Mir war das Hervorheben der ökonomischen Gemeinsamkeit (unabhängig von der rechtlichen Sicherheit)  von „Rentenanprüchen“ und „Vermögensanlagen“ wichtig, da sich der reale Wert von beiden aus dem zukünftig erwirtschafteten  ergibt nämlich dann, wenn der Rentenanspruch oder das Vermögen gegen reale Leistungen in Zukunft eingelöst wird.<br />
Rechtlich bestehen Unterschiede zwischen den staatlich garantierten &#8220;Rentenansprüchen&#8221; und &#8220;Residualgewinnansprüchen&#8221; aus Vermögen,  ökonomisch  nicht. Beide aus dem zukünftig erwirtschafteten befriedigt und momentan besteht in der privaten wie in der öffentlichen Diskussion  nach meinem Empfinden das Narrativ, dass die zukünftige staatliche Rente unsicher ist und man daher &#8220;privat&#8221; vorsorgen müsse, um etwaige Rentenlücken zu schließen oder &#8220;überhaupt&#8221; noch etwas zu haben. Es wird der Eindruck erweckt, als seien über private Vorsorge (Fonds, Aktien, Immobilien etc.)  erworbene &#8220;Ansprüche&#8221; sicherer als die gesetzlichen Rentenansprüche, obwohl diese wie sie richtig schreiben rechtlich deutlich unsicherer sind und aus demselben zukünftigen BIP erwirtschaftet werden müssen und diese rechtlich sogar schlechter gestellt sind d.h. in der Verteilung des BIP / NIP nachrangig sind.<br />
Unstrittig ist, dass ein  mehr an &#8220;Ansprüche&#8221; immer positiv sind für den Anspruchsinhaber.  Selbst  wenn in Zukunft alle erworben Ansprüche weniger „Wert“ wären, dann stünde im Vergleich immer noch derjenige besser, der am meisten Ansprüche erworben hat.<br />
Zudem bieten Aktien den Vorteil gegenüber dem Ausland Ansprüche aufzubauen (wobei die Frage ist, ob dieses dann in Zukunft leisten kann) und   generell zu diversifizieren, da man neben Ansprüchen, die von der Lohnquote abhängen eben auch Ansprüche an den Unternehmergewinnen erzielt.<br />
In toto ist aber fraglich, ob dieser heute Konsumverzicht durch das oben beschriebene „Sparen“ in Ansprüchen gelingen kann, wenn die Welt von morgen unter einem Mangel an exzellent ausgebildeten jungen Anspruchserfüllern leidet.<br />
M.E. ist, dass die Welt von morgen „archaischer“ werden könnte, wenn die Zukunft von morgen. Daher sollte die private Vorsorge primär in Bildung und der Investition in exzellent ausgebildete Kinder bestehen (dies hat immer funktioniert und das sogar in Afrika),  da diese in Zukunft knapp werden und diese aufgrund der persönlichen Bindung im privaten womöglich noch die sichersten Anspruchserfüller sind.<br />
Heute habe ich gelegentlich den Eindruck, dass man sich in meiner mittelständischen Kohorte der 30 bis 40 Jährigen trotz staatlicher Förderung Kinder kaum noch leisten kann, weil man a) hohe Lebenshaltungskosten in den Städten hat und b) heute zu Höchstpreisen bei Aktien und Immobilien vorsorgen muss, so dass quasi kein Geld für das Konsumgut  „Kind“  mehr vorhanden ist.<br />
Die Gesellschaft manövriert sich mit Unterstützung der Politik in eine „Vorsorgefalle“, die auch in unseren Exportüberschüssen deutlich wird. Anstatt durch eigene Kinder in eine gewissermaßen &#8220;selbstbestimmte&#8221; Zukunft zu investieren, werden Ansprüche gegen Gott und die Welt als Dritte erworben, ohne zu wissen, ob diese in Zukunft tragen werden. Dabei ist das Vorgehen in großen Teilen der Industriestaaten das gleiche. Insofern wird es wirklich spannend, wessen Ansprüche in Zukunft befriedigt werden und durch wen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56832</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2018 15:43:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier ein brillanter Artikel, dem nichts hinzuzufügen ist: 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/moralapostel-statt-loesungsansaetze-weltmeister-im-wohlfuehlen-15962992-p3.html?printPagedArticle=true - pageIndex_2

Er wirft allerdings eine Frage auf:

WER ruiniert uns – ist es wirklich die Politik?

Der Artikel fordert heraus, Auffassungen zu überprüfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein brillanter Artikel, dem nichts hinzuzufügen ist: </p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/moralapostel-statt-loesungsansaetze-weltmeister-im-wohlfuehlen-15962992-p3.html?printPagedArticle=true" rel="nofollow ugc">https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/moralapostel-statt-loesungsansaetze-weltmeister-im-wohlfuehlen-15962992-p3.html?printPagedArticle=true</a> &#8211; pageIndex_2</p>
<p>Er wirft allerdings eine Frage auf:</p>
<p>WER ruiniert uns – ist es wirklich die Politik?</p>
<p>Der Artikel fordert heraus, Auffassungen zu überprüfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56770</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 23:06:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56684&quot;&gt;Ulrich Remmlinger&lt;/a&gt;.

@ Ulrich Remmlinger

Ich setze Destabilität nicht mit Bürgerkrieg gleich. 

Wenn es z. B. nicht möglich ist, Regierungen zu bilden, die über die Legislaturperiode bestehen, sondern immer wieder durch andere abgelöst werden, dann ist offensichtlich keine kohärente Politik möglich. 

Mit der Situation der letzten Jahrzehnte verglichen, wäre dies schon ein Stück Destabilität - auf dem Weg zu was auch immer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56684">Ulrich Remmlinger</a>.</p>
<p>@ Ulrich Remmlinger</p>
<p>Ich setze Destabilität nicht mit Bürgerkrieg gleich. </p>
<p>Wenn es z. B. nicht möglich ist, Regierungen zu bilden, die über die Legislaturperiode bestehen, sondern immer wieder durch andere abgelöst werden, dann ist offensichtlich keine kohärente Politik möglich. </p>
<p>Mit der Situation der letzten Jahrzehnte verglichen, wäre dies schon ein Stück Destabilität &#8211; auf dem Weg zu was auch immer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56769</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 22:51:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=13388#comment-56769</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56717&quot;&gt;ikkyu&lt;/a&gt;.

@ ikkyu

Es stimmt, dass es einen universalistischen Gesellschaftsliberalismus gibt, der zwar nicht durchweg sozialistisch ist,  aber den Nationalstaat „überwinden“, d. h. de facto abschaffen will. 

Auch ich glaube nicht, dass es dafür in Deutschland eine Mehrheit gibt. Und woanders gibt es sie auch nicht.  

Zum verlinkten Schäuble:

Ich stimme ihm zu, dass die KLASSISCHE nationalstaatliche Souveränität im letzten Jahrhundert mit verheerenden Weltkriegen ad absurdum geführt worden ist. 

Was er aber nicht begriffen hat, jedenfalls nicht in 2011 als er die Rede hielt:

Es gibt bei den Menschen eine tief verwurzelte IDENTITÄT, die in nationalstaatlicher Selbstbestimmung ihren Ausdruck findet und die nicht durch eine supranationale Regierungsform übergangen werden kann und – mehr noch – nicht durch die totale Globalisierung (praktisch UNBEGRENZTER Transfer von ALLEM, d. h. Gütern, Dienstleistungen, Menschen und Kapital) zu eliminieren ist. 

Es muss verglichen mit dem 20. Jahrhundert eine ANDERE Form nationalstaatlicher Souveränität geben, etwa eine, die durchaus supranational verpflichtend sein kann – in einer Freihandelszone z. B. oder auch zur Abwehr bedrohlicher Zuwanderung. 
 
Entlarvend ist jedenfalls seine Fehleinschätzung, dass man nach der Eurokrise in 24 Monaten eine Fiskalunion schaffen könne.

Der Zug ist abgefahren, nicht nur in Deutschland. 

Man kann ihm dennoch recht geben, sollte aber hinzufügen, dass die Eurokrise nie enden, sondern zum Zerfall der Währungsunion führen wird, so dass eine Fiskalunion nie erforderlich sein wird. 

Schäuble würde heute anders reden als 2011. 

Ob er seitdem Grundlegendes dazugelernt hat, ist allerdings fraglich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56717">ikkyu</a>.</p>
<p>@ ikkyu</p>
<p>Es stimmt, dass es einen universalistischen Gesellschaftsliberalismus gibt, der zwar nicht durchweg sozialistisch ist,  aber den Nationalstaat „überwinden“, d. h. de facto abschaffen will. </p>
<p>Auch ich glaube nicht, dass es dafür in Deutschland eine Mehrheit gibt. Und woanders gibt es sie auch nicht.  </p>
<p>Zum verlinkten Schäuble:</p>
<p>Ich stimme ihm zu, dass die KLASSISCHE nationalstaatliche Souveränität im letzten Jahrhundert mit verheerenden Weltkriegen ad absurdum geführt worden ist. </p>
<p>Was er aber nicht begriffen hat, jedenfalls nicht in 2011 als er die Rede hielt:</p>
<p>Es gibt bei den Menschen eine tief verwurzelte IDENTITÄT, die in nationalstaatlicher Selbstbestimmung ihren Ausdruck findet und die nicht durch eine supranationale Regierungsform übergangen werden kann und – mehr noch – nicht durch die totale Globalisierung (praktisch UNBEGRENZTER Transfer von ALLEM, d. h. Gütern, Dienstleistungen, Menschen und Kapital) zu eliminieren ist. </p>
<p>Es muss verglichen mit dem 20. Jahrhundert eine ANDERE Form nationalstaatlicher Souveränität geben, etwa eine, die durchaus supranational verpflichtend sein kann – in einer Freihandelszone z. B. oder auch zur Abwehr bedrohlicher Zuwanderung. </p>
<p>Entlarvend ist jedenfalls seine Fehleinschätzung, dass man nach der Eurokrise in 24 Monaten eine Fiskalunion schaffen könne.</p>
<p>Der Zug ist abgefahren, nicht nur in Deutschland. </p>
<p>Man kann ihm dennoch recht geben, sollte aber hinzufügen, dass die Eurokrise nie enden, sondern zum Zerfall der Währungsunion führen wird, so dass eine Fiskalunion nie erforderlich sein wird. </p>
<p>Schäuble würde heute anders reden als 2011. </p>
<p>Ob er seitdem Grundlegendes dazugelernt hat, ist allerdings fraglich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ulrich Remmlinger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56768</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Remmlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 22:33:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56684&quot;&gt;Ulrich Remmlinger&lt;/a&gt;.

Herr Tischer, Sie haben offensichtlich einen anderen Begriff von Stabilität als ich. Für mich ist Stabilität mehr als nur die Abwesenheit von Bürgerkrieg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56684">Ulrich Remmlinger</a>.</p>
<p>Herr Tischer, Sie haben offensichtlich einen anderen Begriff von Stabilität als ich. Für mich ist Stabilität mehr als nur die Abwesenheit von Bürgerkrieg.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56763</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 21:42:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=13388#comment-56763</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56684&quot;&gt;Ulrich Remmlinger&lt;/a&gt;.

@ Ulrich Remmlinger

&#062;Wenn dies die Ziele sind, dann kann ich nur sagen, daß fast alle Entscheidungen der letzten 13 Jahre kontraproduktiv waren und das Gegenteil von Stabilität erzeugt haben.&#062;

Diese Auffassung ist nicht haltbar. 

Erstens: 

Nach der Agenda 2010 und den Abgang der Regierung Schröder bis Herbst 2015 war Deutschland stabil und im Vergleich mit anderen Staaten sehr stabil. Die Bevölkerung hat brav die Parteien der Mitte gewählt, Merkel hat ihr EU-/Euro-Stabilisierungsprogramm durchgezogen (u. a. die Griechenland-„Rettung“) sowie nach Lehman mit der SPD den stärksten Wirtschaftseinbruch (Wachstum minus 5,5% ) erfolgreich gemeistert. Die Bevölkerung hat das als so gut befunden, dass sie – bezogen auf das Parteienspektrum – mit überwältigender Mehrheit die politische Mitte gewählt hat. 

Davon, dass ein „Gegenteil von Stabilität“ erzeugt worden sei, kann jedenfalls keine Rede sein. 

Zweitens: 

Ob eine andere Politik, die hätte möglich sein müssen, mehr Stabilität erzeugt haben würde, können wir nicht sagen, weil wir eine derartige Alternative, das Counterfactual, nicht kennen.  
Möglich ist es. Die Behauptung ist allerdings reine Spekulation.

Drittens: 

Selbst wenn eine Politik betrieben wird, die stabilitätsgefährdend ist, muss sie u. U. als POSITIV bewertet werden:

Denkbares Beispiel:

Wenn die USA und China überein kämen, ihre Handelsbeziehungen so zu regeln, dass die Exporte aus der EU stark schrumpfen – wofür keine Regierung in der EU, also auch die deutsche ursächlich verantwortlich zu machen wäre –, dann können Maßnahmen gegen eine Rezession in der EU möglicherweise den Abschwung nicht verhindern und sind daher begleitend/kompensierend eine Gefährdung der Stabilität, aber gleichwohl als positiv zu bewerten, wenn sie eine größere Gefährdung der Stabilität verhindern würden. 

Dagegen: 

Mit dem Zuzug im Herbst 2015 ff. ist das Land destabilisiert worden. Die Folgen hat die Politik relativ schnell zu spüren bekommen und zwar als Spaltung der Gesellschaft in einem Ausmaß,  das es in Deutschland nach WK II bis dahin nicht gegeben hat. Das ist m. A. n. unbestreitbar. Auch die durchaus berechtigte Überlegung, ob eine Schließung der Grenzen nicht noch destabilisierender gewesen wäre, etwa durch eine EU-Krise, kann daran nichts ändern. 

Mein Punkt:

Es ergibt keinen Sinn, einer Politik, die man als falsch ansieht, Destabilisierung zuzuordnen.

Die Begriffe falsch und destabilisierend sind Kriterien für unterschiedliche Sachverhalte. 

Eine falsche Politik kann stabilisierend sein.

Dr. Stelter hat den richtigen Begriff für unsere Situation gewählt:

Wohlfühlblase.

Wir fühlen uns (noch) wohl in einem (noch) nicht destabilisierten Land. 

Wir leben aber in einer Blase, d. h. in einem System, das aller Voraussicht nach ZUKÜNFTIG nicht mehr Wohlgefühl vermitteln und mehr als heute destabilisiert sein wird. 

Unsere Politik ist auch oder – genauer – gerade als stabilisierende FALSCH, weil sie zukünftig Destabilisierung zur Folge hat. 

Die Politik in Deutschland muss kritisiert werden – allerdings kommt der Kritik erst dann Gewicht zu, wenn  sie auf richtiger Begründung beruht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56684">Ulrich Remmlinger</a>.</p>
<p>@ Ulrich Remmlinger</p>
<p>&gt;Wenn dies die Ziele sind, dann kann ich nur sagen, daß fast alle Entscheidungen der letzten 13 Jahre kontraproduktiv waren und das Gegenteil von Stabilität erzeugt haben.&gt;</p>
<p>Diese Auffassung ist nicht haltbar. </p>
<p>Erstens: </p>
<p>Nach der Agenda 2010 und den Abgang der Regierung Schröder bis Herbst 2015 war Deutschland stabil und im Vergleich mit anderen Staaten sehr stabil. Die Bevölkerung hat brav die Parteien der Mitte gewählt, Merkel hat ihr EU-/Euro-Stabilisierungsprogramm durchgezogen (u. a. die Griechenland-„Rettung“) sowie nach Lehman mit der SPD den stärksten Wirtschaftseinbruch (Wachstum minus 5,5% ) erfolgreich gemeistert. Die Bevölkerung hat das als so gut befunden, dass sie – bezogen auf das Parteienspektrum – mit überwältigender Mehrheit die politische Mitte gewählt hat. </p>
<p>Davon, dass ein „Gegenteil von Stabilität“ erzeugt worden sei, kann jedenfalls keine Rede sein. </p>
<p>Zweitens: </p>
<p>Ob eine andere Politik, die hätte möglich sein müssen, mehr Stabilität erzeugt haben würde, können wir nicht sagen, weil wir eine derartige Alternative, das Counterfactual, nicht kennen.<br />
Möglich ist es. Die Behauptung ist allerdings reine Spekulation.</p>
<p>Drittens: </p>
<p>Selbst wenn eine Politik betrieben wird, die stabilitätsgefährdend ist, muss sie u. U. als POSITIV bewertet werden:</p>
<p>Denkbares Beispiel:</p>
<p>Wenn die USA und China überein kämen, ihre Handelsbeziehungen so zu regeln, dass die Exporte aus der EU stark schrumpfen – wofür keine Regierung in der EU, also auch die deutsche ursächlich verantwortlich zu machen wäre –, dann können Maßnahmen gegen eine Rezession in der EU möglicherweise den Abschwung nicht verhindern und sind daher begleitend/kompensierend eine Gefährdung der Stabilität, aber gleichwohl als positiv zu bewerten, wenn sie eine größere Gefährdung der Stabilität verhindern würden. </p>
<p>Dagegen: </p>
<p>Mit dem Zuzug im Herbst 2015 ff. ist das Land destabilisiert worden. Die Folgen hat die Politik relativ schnell zu spüren bekommen und zwar als Spaltung der Gesellschaft in einem Ausmaß,  das es in Deutschland nach WK II bis dahin nicht gegeben hat. Das ist m. A. n. unbestreitbar. Auch die durchaus berechtigte Überlegung, ob eine Schließung der Grenzen nicht noch destabilisierender gewesen wäre, etwa durch eine EU-Krise, kann daran nichts ändern. </p>
<p>Mein Punkt:</p>
<p>Es ergibt keinen Sinn, einer Politik, die man als falsch ansieht, Destabilisierung zuzuordnen.</p>
<p>Die Begriffe falsch und destabilisierend sind Kriterien für unterschiedliche Sachverhalte. </p>
<p>Eine falsche Politik kann stabilisierend sein.</p>
<p>Dr. Stelter hat den richtigen Begriff für unsere Situation gewählt:</p>
<p>Wohlfühlblase.</p>
<p>Wir fühlen uns (noch) wohl in einem (noch) nicht destabilisierten Land. </p>
<p>Wir leben aber in einer Blase, d. h. in einem System, das aller Voraussicht nach ZUKÜNFTIG nicht mehr Wohlgefühl vermitteln und mehr als heute destabilisiert sein wird. </p>
<p>Unsere Politik ist auch oder – genauer – gerade als stabilisierende FALSCH, weil sie zukünftig Destabilisierung zur Folge hat. </p>
<p>Die Politik in Deutschland muss kritisiert werden – allerdings kommt der Kritik erst dann Gewicht zu, wenn  sie auf richtiger Begründung beruht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ikkyu		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56717</link>

		<dc:creator><![CDATA[ikkyu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 11:46:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Ziel der aktuellen öko-sozialistischen und international-sozialistischen Politiker ist die Abschaffung des Nationalstaats.

Dass der deutsche Wähler derzeit mehrheitlich dafür ist, bezweifle ich  (in 30 Jahren sieht es aufgrund der sich ändernden Bevölkerungsstruktur (gewollt?) wahrscheinlich anders aus).

Dr. Schäuble zu Souveränität Deutschlands:

https://www.youtube.com/watch?v=YWfy63Wmdlw]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ziel der aktuellen öko-sozialistischen und international-sozialistischen Politiker ist die Abschaffung des Nationalstaats.</p>
<p>Dass der deutsche Wähler derzeit mehrheitlich dafür ist, bezweifle ich  (in 30 Jahren sieht es aufgrund der sich ändernden Bevölkerungsstruktur (gewollt?) wahrscheinlich anders aus).</p>
<p>Dr. Schäuble zu Souveränität Deutschlands:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=YWfy63Wmdlw" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=YWfy63Wmdlw</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ulrich Remmlinger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56684</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Remmlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 01:29:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56660&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Vielen Dank Herr Tischer, daß Sie sich an das heiße Eisen heranwagen! Wenn ich Sie richtig verstehe, dann sind die Handlungsrichtlinien der Politiker:
&quot;Sie wollen die STABILITÄT des Landes festigen, zumindest aber sie nicht erodieren lassen – bezogen auf die IST-Zeit.&quot; Und &quot;Gesellschaftliche Stabilität bewahrt man dadurch, dass man Interessen so bedient, dass der Mainstream der Wähler nicht für ein radikales Umsteuern plädiert.&quot;

Wenn dies die Ziele sind, dann kann ich nur sagen, daß fast alle Entscheidungen der letzten 13 Jahre kontraproduktiv waren und das Gegenteil von Stabilität erzeugt haben. Ich halte es für unvorstellbar, daß die Politiker diese Folgen nicht vorhersehen konnten und es waren auch nicht immer die Umfrageergebnisse, die diese Entscheidungen begründen könnten.
Ein Beispiel:
Es gab nie eine Umfragemehrheit in D. (jenseits der Medien) die den Ersatz aller Kohlekraftwerke durch Windräder gefordert hätte. Die Verspargelung der Landschaft wurde &quot;von oben&quot; verfügt. Die Unmöglichkeit des kompletten Ersatzes fossiler Energieträger wurde aber bereits frühzeitig von Prof. Sinn aufgezeigt (&quot;Zappelstrom&quot;). Die Fakten lagen also auf dem Tisch. Selbst heute kann aber eine sture Frau Merkel angeblich nicht einsehen &quot;was sie hätte anders machen sollen&quot;.

Es bleibt die Frage: was ist die &quot;hidden agenda&quot; der regierenden Politiker?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56660">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Vielen Dank Herr Tischer, daß Sie sich an das heiße Eisen heranwagen! Wenn ich Sie richtig verstehe, dann sind die Handlungsrichtlinien der Politiker:<br />
&#8220;Sie wollen die STABILITÄT des Landes festigen, zumindest aber sie nicht erodieren lassen – bezogen auf die IST-Zeit.&#8221; Und &#8220;Gesellschaftliche Stabilität bewahrt man dadurch, dass man Interessen so bedient, dass der Mainstream der Wähler nicht für ein radikales Umsteuern plädiert.&#8221;</p>
<p>Wenn dies die Ziele sind, dann kann ich nur sagen, daß fast alle Entscheidungen der letzten 13 Jahre kontraproduktiv waren und das Gegenteil von Stabilität erzeugt haben. Ich halte es für unvorstellbar, daß die Politiker diese Folgen nicht vorhersehen konnten und es waren auch nicht immer die Umfrageergebnisse, die diese Entscheidungen begründen könnten.<br />
Ein Beispiel:<br />
Es gab nie eine Umfragemehrheit in D. (jenseits der Medien) die den Ersatz aller Kohlekraftwerke durch Windräder gefordert hätte. Die Verspargelung der Landschaft wurde &#8220;von oben&#8221; verfügt. Die Unmöglichkeit des kompletten Ersatzes fossiler Energieträger wurde aber bereits frühzeitig von Prof. Sinn aufgezeigt (&#8220;Zappelstrom&#8221;). Die Fakten lagen also auf dem Tisch. Selbst heute kann aber eine sture Frau Merkel angeblich nicht einsehen &#8220;was sie hätte anders machen sollen&#8221;.</p>
<p>Es bleibt die Frage: was ist die &#8220;hidden agenda&#8221; der regierenden Politiker?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56680</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 22:52:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=13388#comment-56680</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56625&quot;&gt;Ulrich Remmlinger&lt;/a&gt;.

@Herrn Remmlinger: Vielen Dank für den guten Link. Ich würde nur widersprechen, was die angeblich am besten ausgebildete Generation von Millenials betrifft. Formal, z.B. bzgl. des Prozentsatzes an Uniabsolventen mag das stimmen. Real deckt sich das nicht mit meinen Beobachtungen. Und wer mit Ausbildern oder Personalern spricht, hört wohl ähnliches wie ich. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56625">Ulrich Remmlinger</a>.</p>
<p>@Herrn Remmlinger: Vielen Dank für den guten Link. Ich würde nur widersprechen, was die angeblich am besten ausgebildete Generation von Millenials betrifft. Formal, z.B. bzgl. des Prozentsatzes an Uniabsolventen mag das stimmen. Real deckt sich das nicht mit meinen Beobachtungen. Und wer mit Ausbildern oder Personalern spricht, hört wohl ähnliches wie ich. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56676</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 20:16:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=13388#comment-56676</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56651&quot;&gt;FH&lt;/a&gt;.

@ FH 

Ich möchte Ihre Ausführungen nicht kritisieren und Dr. Stelters „Theorie“ auch nicht unterstützen, sondern mich lediglich auf Ihre Aussage 

&#062;Allein das „Vorhandensein“ und die Nutzbarkeit dieser (das Konsumbedürfnis befriedigender, D. T.) Güter  stellt „realen“ Wohlstand dar.&#062;  

beziehen und darauf verweisen, dass der von Dr. Stelter mit dem Blog thematisierte Sachverhalt ist:

Wie auch anderswo werden in Deutschland nicht die VORAUSSETZUNGEN geschaffen, derartige Güter zukünftig hinreichend herzustellen und somit die Ansprüche zu befriedigen, die voraussichtlich von den Menschen dann erhoben werden.     

Alles andere ist davon „abgeleitet“, u. a. auch die Tatsache, dass zwischen der „Unterdeckung“ von zukünftigen Rentenzahlungen und Gewinnausschüttungen ein m. A. n. nicht ganz unwesentlicher Unterschied besteht:

Die Rentenzahlungen werden als ein vom Staat garantiertes „Wohlstandsversprechen“ angesehen. Erfolgen sie in einem Umfang, der Erwartungen in dieses Wohlstandsversprechen nachhaltig enttäuscht, kann das Legitimationskrisen auslösen. 

Wir sind auf dem Weg, es besteht besorgniserregend wenig Vertrauen in die Politik.  

Die Gewinnausschüttungen von Unternehmen unterliegen dagegen nicht einem derartig garantierten Wohlstandsversprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-bto-2018-wie-die-politik-uns-ruiniert/#comment-56651">FH</a>.</p>
<p>@ FH </p>
<p>Ich möchte Ihre Ausführungen nicht kritisieren und Dr. Stelters „Theorie“ auch nicht unterstützen, sondern mich lediglich auf Ihre Aussage </p>
<p>&gt;Allein das „Vorhandensein“ und die Nutzbarkeit dieser (das Konsumbedürfnis befriedigender, D. T.) Güter  stellt „realen“ Wohlstand dar.&gt;  </p>
<p>beziehen und darauf verweisen, dass der von Dr. Stelter mit dem Blog thematisierte Sachverhalt ist:</p>
<p>Wie auch anderswo werden in Deutschland nicht die VORAUSSETZUNGEN geschaffen, derartige Güter zukünftig hinreichend herzustellen und somit die Ansprüche zu befriedigen, die voraussichtlich von den Menschen dann erhoben werden.     </p>
<p>Alles andere ist davon „abgeleitet“, u. a. auch die Tatsache, dass zwischen der „Unterdeckung“ von zukünftigen Rentenzahlungen und Gewinnausschüttungen ein m. A. n. nicht ganz unwesentlicher Unterschied besteht:</p>
<p>Die Rentenzahlungen werden als ein vom Staat garantiertes „Wohlstandsversprechen“ angesehen. Erfolgen sie in einem Umfang, der Erwartungen in dieses Wohlstandsversprechen nachhaltig enttäuscht, kann das Legitimationskrisen auslösen. </p>
<p>Wir sind auf dem Weg, es besteht besorgniserregend wenig Vertrauen in die Politik.  </p>
<p>Die Gewinnausschüttungen von Unternehmen unterliegen dagegen nicht einem derartig garantierten Wohlstandsversprechen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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