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	Kommentare zu: &#8220;Zuwanderung ist die falsche Strategie&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sat, 08 Apr 2017 21:18:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23396</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Apr 2017 21:18:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23393&quot;&gt;egp&lt;/a&gt;.

&#062;Warum klappt die gelenkte Zuwanderung HIER nicht?&#062;

Sie unterstellen mir Ihrer Frage, dass es eine gelenkte Zuwanderung bei uns gibt.

Die gibt es nicht.

Um die Zuwanderung zu lenken, müssten wir Kriterien haben anhand derer wir bestimmen, wer kommen darf und wer nicht.

Dies wiederum heißt SELEKTION.

Ich bin überzeugt, dass unsere Vergangenheit im letzten Jahrhundert, die während der Nazizeit durch furchtbare Selektion gekennzeichnet ist, uns politisch so „traumatisiert“ hat, dass gelenkte Zuwanderung etwa nach dem Muster Kanadas und Australiens als quasi undenkbar gilt. 

Das ist der eine Aspekt.

Der andere ist, wie ich weiter oben ausgeführt habe, dass zu den vier Grundfreiheiten in der EU auch die freie Wahl des Arbeitsortes sowie weitgehendes Aufenthaltsrecht für Arbeitnehmer und ihre Familienangehörigen gehört. 

Das heißt, dass eine eigenständige Zuwanderungspolitik zumindest was die Menschen in der EU betrifft, nicht möglich ist.

Was die Armutsmigration in der EU betrifft, sind wir Opfer unseres Wohlstands.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23393">egp</a>.</p>
<p>&gt;Warum klappt die gelenkte Zuwanderung HIER nicht?&gt;</p>
<p>Sie unterstellen mir Ihrer Frage, dass es eine gelenkte Zuwanderung bei uns gibt.</p>
<p>Die gibt es nicht.</p>
<p>Um die Zuwanderung zu lenken, müssten wir Kriterien haben anhand derer wir bestimmen, wer kommen darf und wer nicht.</p>
<p>Dies wiederum heißt SELEKTION.</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass unsere Vergangenheit im letzten Jahrhundert, die während der Nazizeit durch furchtbare Selektion gekennzeichnet ist, uns politisch so „traumatisiert“ hat, dass gelenkte Zuwanderung etwa nach dem Muster Kanadas und Australiens als quasi undenkbar gilt. </p>
<p>Das ist der eine Aspekt.</p>
<p>Der andere ist, wie ich weiter oben ausgeführt habe, dass zu den vier Grundfreiheiten in der EU auch die freie Wahl des Arbeitsortes sowie weitgehendes Aufenthaltsrecht für Arbeitnehmer und ihre Familienangehörigen gehört. </p>
<p>Das heißt, dass eine eigenständige Zuwanderungspolitik zumindest was die Menschen in der EU betrifft, nicht möglich ist.</p>
<p>Was die Armutsmigration in der EU betrifft, sind wir Opfer unseres Wohlstands.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: egp		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23393</link>

		<dc:creator><![CDATA[egp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Apr 2017 19:24:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23366&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Herr Selig, haben Sie auch Kanada und Australien im Blick gehabt? Warum klappt die gelenkte Zuwanderung  HIER nicht? Warum setzt man hier bei der Migration fast nur auf Muslime, steht doch der Koran in hartem Gegensatz zu unsere abendländisch-christlich-aufgeklärten-materiell orientierten Kultur. Ich glaube nicht, dass der Wahlrhythmus der entscheidende Faktor als movens der Kurzsichtigkeit ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23366">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Herr Selig, haben Sie auch Kanada und Australien im Blick gehabt? Warum klappt die gelenkte Zuwanderung  HIER nicht? Warum setzt man hier bei der Migration fast nur auf Muslime, steht doch der Koran in hartem Gegensatz zu unsere abendländisch-christlich-aufgeklärten-materiell orientierten Kultur. Ich glaube nicht, dass der Wahlrhythmus der entscheidende Faktor als movens der Kurzsichtigkeit ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matthias		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23385</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 23:59:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tja, da haben Sie völlig Recht Herr Dr. Stelter aber wie Sie ja sicherlich gelesen haben dürfen bisher knapp 270000 &quot;Syrer&quot; ihre Familien nachholen, woraus nochmal 1 bis 1,25 Millionen werden. Und der zweijährige Nachzugstop für die anderen läuft nach den BTW aus und dann werden nochmal ein paar Millionen kommen.

Im Endeffekt sind wir erledigt, da die finanziellen Kosten und die gesellschftlichen Problem unser Land zerstören werden.

Man sollte wirklich darüber nachdenken auszuwandern, reden oder warnen nützt nichts mehr! Das ist &quot;durch&quot;, leider.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, da haben Sie völlig Recht Herr Dr. Stelter aber wie Sie ja sicherlich gelesen haben dürfen bisher knapp 270000 &#8220;Syrer&#8221; ihre Familien nachholen, woraus nochmal 1 bis 1,25 Millionen werden. Und der zweijährige Nachzugstop für die anderen läuft nach den BTW aus und dann werden nochmal ein paar Millionen kommen.</p>
<p>Im Endeffekt sind wir erledigt, da die finanziellen Kosten und die gesellschftlichen Problem unser Land zerstören werden.</p>
<p>Man sollte wirklich darüber nachdenken auszuwandern, reden oder warnen nützt nichts mehr! Das ist &#8220;durch&#8221;, leider.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23371</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 08:20:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23366&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

&#062;Ein Politiker wird hierzulande nicht belohnt, wenn er sich um die ferne Zukunft Gedanken macht, sondern er wird ausschließlich nach aktuellen Themen beurteilt.&#062;

So ist es – und es ist auch nicht zu ändern in einer alternden Gesellschaft. 

Gerade DESHALB ist es notwendig, dass die Zukunftsperspektive einen deutlich höheren Stellenwert in der öffentlichen Diskussion gewinnt. 

Das betrifft auch die Robotisierung.

Wer sie als erster einführt, ist zwar nicht unbedeutend, aber damit verglichen zweitrangig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23366">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>&gt;Ein Politiker wird hierzulande nicht belohnt, wenn er sich um die ferne Zukunft Gedanken macht, sondern er wird ausschließlich nach aktuellen Themen beurteilt.&gt;</p>
<p>So ist es – und es ist auch nicht zu ändern in einer alternden Gesellschaft. </p>
<p>Gerade DESHALB ist es notwendig, dass die Zukunftsperspektive einen deutlich höheren Stellenwert in der öffentlichen Diskussion gewinnt. </p>
<p>Das betrifft auch die Robotisierung.</p>
<p>Wer sie als erster einführt, ist zwar nicht unbedeutend, aber damit verglichen zweitrangig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23370</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 08:11:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23368&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Ich verstehe, dass die breite, als relevant wahrgenommene öffentliche Diskussion im Wesentlichen eine des Dafür-/Dagegenseins ist. Insofern ist es durchaus angebracht, Stellung zu beziehen, d. h. für etwas und gegen etwas zu sein, zumal wenn es um Entweder-/Oder-Entscheidungen in der Politik geht.

Die Frage ist allerdings, ob man mit dem Anspruch, AUFKLÄRERISCH wirken zu wollen – ich unterstelle Ihnen das und würde mich wundern, wenn ich falsch läge – so argumentieren kann, wie Sie es hier tun.  

Meine Meinung ist, dass man nicht so argumentieren kann.

Ich bin mir bewusst, dass Sie weniger präsent in der Öffentlichkeit wären, wenn Sie differenzierter argumentieren würden. Dabei gehe ich davon aus, dass die Redaktion von manager magazin online und ähnlicher Publikationen aus Überlebensgründen auf die Bestätigungseffekte bei ihren Lesern setzen muss. Das ist in der bestehenden Medienlandschaft nun einmal so. 

Deshalb:

Nehmen Sie meine Kommentare, so sie substanziell etwas zur jeweiligen Thematik beitragen, einfach als Maßstab dafür, wie gerecht Sie einer angemessenen Erörterung geworden sind. Ich nehme ihre, um meine Auffassungen zu überprüfen.

Zur Sache:

Wir sind da, glaube ich, auf einer Linie. Das Problem der ungesteuerten Zuwanderung insbesondere, aber nicht nur in den Sozialstaat, sehen auch andere (H.-W. Sinn: Trilemma unseres Sozialstaats), u. a. auch die Bundesregierung. 

Letztlich ist das ein EU-Problem. Wenn sie die Freizügigkeit der Menschen gewährleistet, darf sich niemand beschweren, dass es Wirtschaftsflüchtlinge gib – und, was uns betrifft, eben keine gesteuerte Zuwanderung mit Qualität statt Quantität.  

Dieses Problem hat in GB ganz wesentlich zum Brexit beigetragen. 

Ich vermute, dass das Zuwanderungsthema bei uns eine zunehmende Rolle spielen wird. Das wird spätestens in einem wirtschaftlichen Abschwung der Fall sein, wenn die Sozialkassen unter Druck geraten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23368">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Ich verstehe, dass die breite, als relevant wahrgenommene öffentliche Diskussion im Wesentlichen eine des Dafür-/Dagegenseins ist. Insofern ist es durchaus angebracht, Stellung zu beziehen, d. h. für etwas und gegen etwas zu sein, zumal wenn es um Entweder-/Oder-Entscheidungen in der Politik geht.</p>
<p>Die Frage ist allerdings, ob man mit dem Anspruch, AUFKLÄRERISCH wirken zu wollen – ich unterstelle Ihnen das und würde mich wundern, wenn ich falsch läge – so argumentieren kann, wie Sie es hier tun.  </p>
<p>Meine Meinung ist, dass man nicht so argumentieren kann.</p>
<p>Ich bin mir bewusst, dass Sie weniger präsent in der Öffentlichkeit wären, wenn Sie differenzierter argumentieren würden. Dabei gehe ich davon aus, dass die Redaktion von manager magazin online und ähnlicher Publikationen aus Überlebensgründen auf die Bestätigungseffekte bei ihren Lesern setzen muss. Das ist in der bestehenden Medienlandschaft nun einmal so. </p>
<p>Deshalb:</p>
<p>Nehmen Sie meine Kommentare, so sie substanziell etwas zur jeweiligen Thematik beitragen, einfach als Maßstab dafür, wie gerecht Sie einer angemessenen Erörterung geworden sind. Ich nehme ihre, um meine Auffassungen zu überprüfen.</p>
<p>Zur Sache:</p>
<p>Wir sind da, glaube ich, auf einer Linie. Das Problem der ungesteuerten Zuwanderung insbesondere, aber nicht nur in den Sozialstaat, sehen auch andere (H.-W. Sinn: Trilemma unseres Sozialstaats), u. a. auch die Bundesregierung. </p>
<p>Letztlich ist das ein EU-Problem. Wenn sie die Freizügigkeit der Menschen gewährleistet, darf sich niemand beschweren, dass es Wirtschaftsflüchtlinge gib – und, was uns betrifft, eben keine gesteuerte Zuwanderung mit Qualität statt Quantität.  </p>
<p>Dieses Problem hat in GB ganz wesentlich zum Brexit beigetragen. </p>
<p>Ich vermute, dass das Zuwanderungsthema bei uns eine zunehmende Rolle spielen wird. Das wird spätestens in einem wirtschaftlichen Abschwung der Fall sein, wenn die Sozialkassen unter Druck geraten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23368</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 06:42:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23362&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Tischer, mein Plädoyer war natürlich nicht gegen jede Art der Zuwanderung. Ich habe es bewusst zugespitzt. Wir haben doch eine komische Diskussion: wir brauchen Fachkräfte, bekommen diese aber nicht im ausreichenden Masse (die gehen lieber in andere Länder auch aus Sprachgründen), deshalb setzten wir auf Quantität statt Qualität und bedauern zugleich die Automatisierung. Ich denke wir brauchen eine gesteuerte Zuwanderung, die eine Einwanderung in den Sozialstaat begrenzt/stoppt gepaart mit Automatisierung. LG DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23362">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Lieber Herr Tischer, mein Plädoyer war natürlich nicht gegen jede Art der Zuwanderung. Ich habe es bewusst zugespitzt. Wir haben doch eine komische Diskussion: wir brauchen Fachkräfte, bekommen diese aber nicht im ausreichenden Masse (die gehen lieber in andere Länder auch aus Sprachgründen), deshalb setzten wir auf Quantität statt Qualität und bedauern zugleich die Automatisierung. Ich denke wir brauchen eine gesteuerte Zuwanderung, die eine Einwanderung in den Sozialstaat begrenzt/stoppt gepaart mit Automatisierung. LG DSt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23366</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 01:02:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=6156#comment-23366</guid>

					<description><![CDATA[Herr Dr. Stelter, ich denke, Sie überfordern mit Ihrer These Gesellschaft und Politik. Sie möchten die am Horizont absehbaren Folgen antizipieren und politisch wie ein Unternehmer agieren. Das klappt in diesem Land nicht. Ein Politiker wird hierzulande nicht belohnt, wenn er sich um die ferne Zukunft Gedanken macht, sondern er wird ausschließlich nach aktuellen Themen beurteilt. Findet er jetzt eine Pflegekraft für meine Oma, baut er jetzt die von mir gewünschte Umgehungsstraße oder saniert er jetzt das Schulhaus meiner Kinder. Fuji konnte mit einer Handvoll weitblickender Großaktionäre reden, da brauchte es keine politischen Mehrheiten. Und da liegt vor allem auch an den Meinungsbildnern in Medien, Wissenschaft und Gesellschaft nach dem bewährten Satz von Heinlein: &quot;Ein Intellektueller ist jemand, der von Mathematik nichts versteht und auch noch stolz darauf ist.&quot; In einem solchen Umfeld haben Sie kurzfristig keine Chance, die Robotisierung als Erster einzuführen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Dr. Stelter, ich denke, Sie überfordern mit Ihrer These Gesellschaft und Politik. Sie möchten die am Horizont absehbaren Folgen antizipieren und politisch wie ein Unternehmer agieren. Das klappt in diesem Land nicht. Ein Politiker wird hierzulande nicht belohnt, wenn er sich um die ferne Zukunft Gedanken macht, sondern er wird ausschließlich nach aktuellen Themen beurteilt. Findet er jetzt eine Pflegekraft für meine Oma, baut er jetzt die von mir gewünschte Umgehungsstraße oder saniert er jetzt das Schulhaus meiner Kinder. Fuji konnte mit einer Handvoll weitblickender Großaktionäre reden, da brauchte es keine politischen Mehrheiten. Und da liegt vor allem auch an den Meinungsbildnern in Medien, Wissenschaft und Gesellschaft nach dem bewährten Satz von Heinlein: &#8220;Ein Intellektueller ist jemand, der von Mathematik nichts versteht und auch noch stolz darauf ist.&#8221; In einem solchen Umfeld haben Sie kurzfristig keine Chance, die Robotisierung als Erster einzuführen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23362</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 19:57:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[These des Beitrags:

&#062;Zuwanderung ist die falsche Strategie … Die Zuwanderung wird, anders als politisch motiviert und medial immer wieder betont, eben keinen ökonomischen Nutzen bringen.&#062;

Die Argumentation für diese These habe ich ausgeblendet (kann oben nachgelesen werden von „Doch nehmen wir einmal an … nur retten, wenn es anhaltende Zuwanderung propagiert und realisiert).

Schlussfolgerung: 

Zuwanderung generiert den Zwang zu mehr Zuwanderung. Im besten Fall – bei gleicher Produktivität pro Kopf wie die einheimische Bevölkerung –  wäre das heutige Sozialstaatsniveau gesichert. Alle Probleme wären gelöst … Wenn die Produktivität pro Kopf jedoch nicht so hoch ist, dann wird die Zuwanderung zum Problem. 
  
Meine These:

Die apodiktische Behauptung, dass Zuwanderung die falsche Strategie sei, ist nicht aufrecht zu erhalten. Abhängig von anderen Entwicklungen kann es auch die richtige Strategie sein.

Argumentation:

a) keine Zuwanderung

Unsere demografische Entwicklung ist dadurch gekennzeichnet, dass sich ohne Zuwanderung das Verhältnis von erwerbsfähigen Menschen und die der nicht mehr oder nicht mehr voll erwerbsfähigen derart verändert, dass NOTWENDIGERWEISE ein immer größerer Teil der Beschäftigten für die nicht mehr Beschäftigten mit der Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere in Gesundheit und Pflege, tätig ist.  

Bei Ausübung dieser Dienstleistungen ist ein Teil der Beschäftigten weniger produktiv als er es bei Ausübung anderer Tätigkeiten sein könnte. 

b) mit Zuwanderung

Gelänge es i) den Teil der Beschäftigten, der mit Dienstleistungen für die nicht mehr Beschäftigten tätig ist, durch Zuwanderer zu ersetzten UND ii) sie, die derart „Freigesetzten“, in Arbeit mit höherer Wertschöpfung zu bringen, wäre das vorteilhafter als a), weil

die gleiche Summe von Dienstleistungen für die nicht mehr Beschäftigten von MEHR MENSCHEN mit HÖHERER Produktivität pro Kopf erbracht wird. 

Unter b) ist das Wachstum größer und daher auch der Verteilungsspielraum, wobei die Zuwanderer nicht die Produktivität pro Kopf derer aufweisen müssen, die sie „freigesetzt“ haben.

Auch das ist natürlich nicht hinreichend für ein Modell mit belastbaren, schlüssigen Aussagen.

Ich wollte lediglich zeigen, dass hier mit einer Selbstverständlichkeit Feststellungen getroffen werden, die angesichts der Komplexität der Sachverhalte nicht als sachlich fundiert, sondern als polemisch anzusehen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>These des Beitrags:</p>
<p>&gt;Zuwanderung ist die falsche Strategie … Die Zuwanderung wird, anders als politisch motiviert und medial immer wieder betont, eben keinen ökonomischen Nutzen bringen.&gt;</p>
<p>Die Argumentation für diese These habe ich ausgeblendet (kann oben nachgelesen werden von „Doch nehmen wir einmal an … nur retten, wenn es anhaltende Zuwanderung propagiert und realisiert).</p>
<p>Schlussfolgerung: </p>
<p>Zuwanderung generiert den Zwang zu mehr Zuwanderung. Im besten Fall – bei gleicher Produktivität pro Kopf wie die einheimische Bevölkerung –  wäre das heutige Sozialstaatsniveau gesichert. Alle Probleme wären gelöst … Wenn die Produktivität pro Kopf jedoch nicht so hoch ist, dann wird die Zuwanderung zum Problem. </p>
<p>Meine These:</p>
<p>Die apodiktische Behauptung, dass Zuwanderung die falsche Strategie sei, ist nicht aufrecht zu erhalten. Abhängig von anderen Entwicklungen kann es auch die richtige Strategie sein.</p>
<p>Argumentation:</p>
<p>a) keine Zuwanderung</p>
<p>Unsere demografische Entwicklung ist dadurch gekennzeichnet, dass sich ohne Zuwanderung das Verhältnis von erwerbsfähigen Menschen und die der nicht mehr oder nicht mehr voll erwerbsfähigen derart verändert, dass NOTWENDIGERWEISE ein immer größerer Teil der Beschäftigten für die nicht mehr Beschäftigten mit der Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere in Gesundheit und Pflege, tätig ist.  </p>
<p>Bei Ausübung dieser Dienstleistungen ist ein Teil der Beschäftigten weniger produktiv als er es bei Ausübung anderer Tätigkeiten sein könnte. </p>
<p>b) mit Zuwanderung</p>
<p>Gelänge es i) den Teil der Beschäftigten, der mit Dienstleistungen für die nicht mehr Beschäftigten tätig ist, durch Zuwanderer zu ersetzten UND ii) sie, die derart „Freigesetzten“, in Arbeit mit höherer Wertschöpfung zu bringen, wäre das vorteilhafter als a), weil</p>
<p>die gleiche Summe von Dienstleistungen für die nicht mehr Beschäftigten von MEHR MENSCHEN mit HÖHERER Produktivität pro Kopf erbracht wird. </p>
<p>Unter b) ist das Wachstum größer und daher auch der Verteilungsspielraum, wobei die Zuwanderer nicht die Produktivität pro Kopf derer aufweisen müssen, die sie „freigesetzt“ haben.</p>
<p>Auch das ist natürlich nicht hinreichend für ein Modell mit belastbaren, schlüssigen Aussagen.</p>
<p>Ich wollte lediglich zeigen, dass hier mit einer Selbstverständlichkeit Feststellungen getroffen werden, die angesichts der Komplexität der Sachverhalte nicht als sachlich fundiert, sondern als polemisch anzusehen sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-zuwanderung-ist-die-falsche-strategie/#comment-23361</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 16:13:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Industrie 4.0 ist die erste - von oben - angekündigte Revolution. Anders als bei den vorherigen Umbrüchen erklären Politiker und Betriebswirte die Notwendigkeit, Folgen und Verbesserungen, gerade so als ob der gewinnorientierte Markt schlafen würde? Eine subventionsabhängige Wissenschaft dient sich an und generiert infantile Einblicke. https://www.youtube.com/watch?v=J-vVU8xISYk

Wie hochgradig politisch motiviert das Ganze ist, zeigt für mich die Schlussfolgerung der endlich herbeiersehnten &quot;Maschinensteuer&quot;.

Zum Glück ist die Preisfindung für alle Produkte intakt und Vorfinanzierung aus dem nichts zu Null Zins kein Hindernis, wie sonst immer seit der Industrialisierung. 

Verbesserungen braucht man nicht zu bewerben....alle gieren dankbar danach. Bei der Industrie 4.0 habe ich Zweifel, den Wertschöpfung ist auch menschenlos ohne EEG Umlage in China billiger als im postindustriellen Zeitalter des Abendlandes.

Verändern sich die Finanzierungsgrundlagen, Preise, Löhne und Nachfrage (ohne doping der Zentralbanken), müssen Betriebswirte &quot;gaaaanz&quot; schnell nachrechnen.

Dass die Industrie 4.0 begeisterten Politikstars im nächsten Atemzug von syrischen Ingenieuren schwärmen, spricht für sich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Industrie 4.0 ist die erste &#8211; von oben &#8211; angekündigte Revolution. Anders als bei den vorherigen Umbrüchen erklären Politiker und Betriebswirte die Notwendigkeit, Folgen und Verbesserungen, gerade so als ob der gewinnorientierte Markt schlafen würde? Eine subventionsabhängige Wissenschaft dient sich an und generiert infantile Einblicke. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=J-vVU8xISYk" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=J-vVU8xISYk</a></p>
<p>Wie hochgradig politisch motiviert das Ganze ist, zeigt für mich die Schlussfolgerung der endlich herbeiersehnten &#8220;Maschinensteuer&#8221;.</p>
<p>Zum Glück ist die Preisfindung für alle Produkte intakt und Vorfinanzierung aus dem nichts zu Null Zins kein Hindernis, wie sonst immer seit der Industrialisierung. </p>
<p>Verbesserungen braucht man nicht zu bewerben&#8230;.alle gieren dankbar danach. Bei der Industrie 4.0 habe ich Zweifel, den Wertschöpfung ist auch menschenlos ohne EEG Umlage in China billiger als im postindustriellen Zeitalter des Abendlandes.</p>
<p>Verändern sich die Finanzierungsgrundlagen, Preise, Löhne und Nachfrage (ohne doping der Zentralbanken), müssen Betriebswirte &#8220;gaaaanz&#8221; schnell nachrechnen.</p>
<p>Dass die Industrie 4.0 begeisterten Politikstars im nächsten Atemzug von syrischen Ingenieuren schwärmen, spricht für sich.</p>
]]></content:encoded>
		
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