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	Kommentare zu: Best of 2016: &#8220;Was am Finanzmarkt zu Systemversagen führt&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2017 17:09:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;Dennoch macht sich ein wichtiges Symptom der Euphoriephase breit: die Sorglosigkeit.&#062;

Da bin ich mir nicht sicher.

Ich halte die folgende Begründung jedenfalls nicht für hinreichend, um eine solche Aussage zu rechtfertigen. 

&#062;Wir alle gehen davon aus, dass die Notenbanken uns immer wieder retten. Vermögenspreise dürfen nicht fallen, weil dann die Wirkungslosigkeit der Notenbankpolitik überdeutlich würde, und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird es um jeden Preis verhindert werden.&#062;

Eine vermutlich nicht unerhebliche Zahl von Anlegern und Vermögensverwaltern geht, so glaube ich, zu Recht NICHT davon aus, dass die Notenbank IMMER WIEDER rettet. Sie rettet vorläufig – noch. 

Zum einen wird die Notenbank gewaltig unter Druck geraten, wenn die Inflation und die Zinsen steigen. Wenn die Zinsen in USA steigen, und das kann in der nächsten Zukunft sehr wohl verstärkt der Fall sein, wird sie der Fed nachziehen müssen. Andernfalls kommt es zu Kapitalabflüssen aus der Eurozone, die niemand wollen kann. 


Die Inflation zieht bereits an und der politische Druck steigt schon: 

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/verbraucherpreise-inflation-steigt-und-mit-ihr-der-druck-auf-draghi/19203172.html

Niedrigzinspolitik bei deflationären Tendenzen wird von den Sparern ertragen, weil dabei praktisch keine Kaufkraft des Ersparten verloren geht. Niedrigzinspolitik mit inflationären Tendenzen wird die Leute auf die Barrikaden treiben. Denn das kann man schon Enteignung nennen.   

Zum anderen:

Die EZB kann nichts tun, wenn ein Land aus POLITISCHEN Gründen aus der Währungsunion austreten will und das System zerbricht. Das ist die Grenze, die ihr gesetzt ist. Auch wenn sie ihr nicht morgen oder übermorgen gegenübersteht, gibt es sie. Kapitalanleger wissen dies.

Daher würde ich sagen:

Was sich breit macht, ist ALTERNATIVLOSIGKEIT. 

Wenn die Assetpreise derart steigen, wie sie gestiegen sind und den Notenbanken letztlich Grenzen gesetzt sind, schwinden die Möglichkeiten, den Werterhalt des Vermögens zu SICHERN.  

Das ist kein Symptom der Euphoriephase.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Dennoch macht sich ein wichtiges Symptom der Euphoriephase breit: die Sorglosigkeit.&gt;</p>
<p>Da bin ich mir nicht sicher.</p>
<p>Ich halte die folgende Begründung jedenfalls nicht für hinreichend, um eine solche Aussage zu rechtfertigen. </p>
<p>&gt;Wir alle gehen davon aus, dass die Notenbanken uns immer wieder retten. Vermögenspreise dürfen nicht fallen, weil dann die Wirkungslosigkeit der Notenbankpolitik überdeutlich würde, und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird es um jeden Preis verhindert werden.&gt;</p>
<p>Eine vermutlich nicht unerhebliche Zahl von Anlegern und Vermögensverwaltern geht, so glaube ich, zu Recht NICHT davon aus, dass die Notenbank IMMER WIEDER rettet. Sie rettet vorläufig – noch. </p>
<p>Zum einen wird die Notenbank gewaltig unter Druck geraten, wenn die Inflation und die Zinsen steigen. Wenn die Zinsen in USA steigen, und das kann in der nächsten Zukunft sehr wohl verstärkt der Fall sein, wird sie der Fed nachziehen müssen. Andernfalls kommt es zu Kapitalabflüssen aus der Eurozone, die niemand wollen kann. </p>
<p>Die Inflation zieht bereits an und der politische Druck steigt schon: </p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/verbraucherpreise-inflation-steigt-und-mit-ihr-der-druck-auf-draghi/19203172.html" rel="nofollow ugc">http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/verbraucherpreise-inflation-steigt-und-mit-ihr-der-druck-auf-draghi/19203172.html</a></p>
<p>Niedrigzinspolitik bei deflationären Tendenzen wird von den Sparern ertragen, weil dabei praktisch keine Kaufkraft des Ersparten verloren geht. Niedrigzinspolitik mit inflationären Tendenzen wird die Leute auf die Barrikaden treiben. Denn das kann man schon Enteignung nennen.   </p>
<p>Zum anderen:</p>
<p>Die EZB kann nichts tun, wenn ein Land aus POLITISCHEN Gründen aus der Währungsunion austreten will und das System zerbricht. Das ist die Grenze, die ihr gesetzt ist. Auch wenn sie ihr nicht morgen oder übermorgen gegenübersteht, gibt es sie. Kapitalanleger wissen dies.</p>
<p>Daher würde ich sagen:</p>
<p>Was sich breit macht, ist ALTERNATIVLOSIGKEIT. </p>
<p>Wenn die Assetpreise derart steigen, wie sie gestiegen sind und den Notenbanken letztlich Grenzen gesetzt sind, schwinden die Möglichkeiten, den Werterhalt des Vermögens zu SICHERN.  </p>
<p>Das ist kein Symptom der Euphoriephase.</p>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2017 09:46:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zum Thema Gold siehe auch https://uneasymoney.com/2016/12/29/imagining-the-gold-standard/ sowie http://www.moneyandbanking.com/commentary/2016/12/14/why-a-gold-standard-is-a-very-bad-idea

Und zum Thema Bargeld aktuell Norbert Häring: http://norberthaering.de/de/27-german/news/746-washington-und-indiens-bargeld#weiterlesen und etwas älter Scobel: https://www.youtube.com/watch?v=fCzozWcXvtA

Erstaunliches aus der Hardcore-Szene: http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=20274. Vielleicht ja auch bald in der FAZ. Damit ist nach 25 Jahren mühsamer Arbeit Steve Keen nun doch im Mainstream angekommen: https://www.youtube.com/watch?v=MoVomqpPqto

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema Gold siehe auch <a href="https://uneasymoney.com/2016/12/29/imagining-the-gold-standard/" rel="nofollow ugc">https://uneasymoney.com/2016/12/29/imagining-the-gold-standard/</a> sowie <a href="http://www.moneyandbanking.com/commentary/2016/12/14/why-a-gold-standard-is-a-very-bad-idea" rel="nofollow ugc">http://www.moneyandbanking.com/commentary/2016/12/14/why-a-gold-standard-is-a-very-bad-idea</a></p>
<p>Und zum Thema Bargeld aktuell Norbert Häring: <a href="http://norberthaering.de/de/27-german/news/746-washington-und-indiens-bargeld#weiterlesen" rel="nofollow ugc">http://norberthaering.de/de/27-german/news/746-washington-und-indiens-bargeld#weiterlesen</a> und etwas älter Scobel: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fCzozWcXvtA" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=fCzozWcXvtA</a></p>
<p>Erstaunliches aus der Hardcore-Szene: <a href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=20274" rel="nofollow ugc">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=20274</a>. Vielleicht ja auch bald in der FAZ. Damit ist nach 25 Jahren mühsamer Arbeit Steve Keen nun doch im Mainstream angekommen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MoVomqpPqto" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=MoVomqpPqto</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-was-am-finanzmarkt-zu-systemversagen-fuehrt/#comment-21487</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2017 09:01:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interessant ist in diesem Kontext auch das Christmas Special aus dem Untergrund: https://bankunderground.co.uk/2016/12/19/christmas-special-financial-crises-in-the-19th-century/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant ist in diesem Kontext auch das Christmas Special aus dem Untergrund: <a href="https://bankunderground.co.uk/2016/12/19/christmas-special-financial-crises-in-the-19th-century/" rel="nofollow ugc">https://bankunderground.co.uk/2016/12/19/christmas-special-financial-crises-in-the-19th-century/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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