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	Kommentare zu: Best of 2016: &#8220;Die Weltwirtschaft hat sich aufgehängt – so funktioniert der globale Neustart&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2017 12:17:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Globaler Reset:
                              
Mit der Entwertung aller Schulden ist es nicht getan. 

Sie ist eine notwendige, aber nicht die hinreichende Bedingung für eine Erholung der Wirtschaft.

Wie bto. richtig feststellt:

&#062;Natürlich müssten danach grundlegende Reformen eingeleitet werden, um das Wachstum zu stärken und eine Wiederholung der Schuldenorgie zu verhindern.&#062;

Welchen Mechanismus gibt es, um GRUNDLEGENDE Reformen einzuleiten und zu realisieren?

Es gibt keinen (insofern ist auch die vorgeschaltete Entschuldung durch Aufwertungsgewinne der Notenbank lediglich ein Glasperlenspiel).

Die Erfahrung zeigt dies und die jüngste bestätigt es auf nahezu dramatische Weise:

Nationale Lösungsstrategien auf KOSTEN anderer statt Reformen, die nach Lage der Dinge mit ANPASSUNGSKOSTEN auf eigene Rechnung erkauft werden müssen. 

Deshalb spricht alles dafür:

&#062;Realistischer ist jedoch eine politische Radikalisierung (die NICHT reformorientiert ist, D. T.), die dazu führt, dass beispielsweise in Italien oder Frankreich eine Euro-kritische Regierung an die Macht kommt, die in Austritt und Schuldenschnitt eine Lösung für die ökonomische Misere sieht. Das Ergebnis wäre eine tiefe Rezession, die durchaus so schlimm werden könnte wie die deflationäre Depression der 1930er-Jahre.&#062;

Oder  beispielsweise: 

Überschuldungskrise in China, Protektionismus à la Trump … 

Oder um es klar auszusprechen und Wunschdenken gar nicht erst aufkommen zu lassen (schon am ersten Tag des neuen Jahres nicht):

Es wird m. A. n. keinen Reset geben und einen globalen schon gar nicht. 

Der Computer wird wertlos und verschrottet werden.

Mit dem, was dann noch übrig ist, wird man neu sortieren.

Das Ergebnis ist offen, verheißt aber ganz gewiss nicht den alten Wohlstand für alle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Globaler Reset:</p>
<p>Mit der Entwertung aller Schulden ist es nicht getan. </p>
<p>Sie ist eine notwendige, aber nicht die hinreichende Bedingung für eine Erholung der Wirtschaft.</p>
<p>Wie bto. richtig feststellt:</p>
<p>&gt;Natürlich müssten danach grundlegende Reformen eingeleitet werden, um das Wachstum zu stärken und eine Wiederholung der Schuldenorgie zu verhindern.&gt;</p>
<p>Welchen Mechanismus gibt es, um GRUNDLEGENDE Reformen einzuleiten und zu realisieren?</p>
<p>Es gibt keinen (insofern ist auch die vorgeschaltete Entschuldung durch Aufwertungsgewinne der Notenbank lediglich ein Glasperlenspiel).</p>
<p>Die Erfahrung zeigt dies und die jüngste bestätigt es auf nahezu dramatische Weise:</p>
<p>Nationale Lösungsstrategien auf KOSTEN anderer statt Reformen, die nach Lage der Dinge mit ANPASSUNGSKOSTEN auf eigene Rechnung erkauft werden müssen. </p>
<p>Deshalb spricht alles dafür:</p>
<p>&gt;Realistischer ist jedoch eine politische Radikalisierung (die NICHT reformorientiert ist, D. T.), die dazu führt, dass beispielsweise in Italien oder Frankreich eine Euro-kritische Regierung an die Macht kommt, die in Austritt und Schuldenschnitt eine Lösung für die ökonomische Misere sieht. Das Ergebnis wäre eine tiefe Rezession, die durchaus so schlimm werden könnte wie die deflationäre Depression der 1930er-Jahre.&gt;</p>
<p>Oder  beispielsweise: </p>
<p>Überschuldungskrise in China, Protektionismus à la Trump … </p>
<p>Oder um es klar auszusprechen und Wunschdenken gar nicht erst aufkommen zu lassen (schon am ersten Tag des neuen Jahres nicht):</p>
<p>Es wird m. A. n. keinen Reset geben und einen globalen schon gar nicht. </p>
<p>Der Computer wird wertlos und verschrottet werden.</p>
<p>Mit dem, was dann noch übrig ist, wird man neu sortieren.</p>
<p>Das Ergebnis ist offen, verheißt aber ganz gewiss nicht den alten Wohlstand für alle.</p>
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