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	Kommentare zu: Best of 2016: &#8220;Der Irrsinn der Doppel-Null&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 Apr 2017 08:15:44 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Lousytalker		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lousytalker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 08:15:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gruezi,

wie immer wieder erwähnt herrscht bei den meisten aktiven Teilnehmern an diesem Blog (und Herrn Stelter selbst) weitestgehender Konsens darüber, dass die schwarze Null und die IUnvestitionszurückhaltung durchaus kritisch gesehen werden sollte.

Aus diesem Artikel:
https://www.heise.de/tp/features/Von-der-wundersamen-Verwandlung-von-Autobahnen-in-Finanzprodukte-3674871.html?seite=4

wird nun sehr viel klarer warum dieses &quot;sture&quot; Festhalten vollkommen sinnvoll ist. Will man die Ögfentlichkeit &quot;sturmreif&quot; schiessen um die Ausplünderung von Basisbedürnissen wie Mobilität, Trinkwasser oder Mülllentsorgung durch das Privatkapital hinzunehmen macht das erzwingen von Investittionsrückstaus vollkommen Sinn.

In manchen Regionen Afrikas geben viele Familien zwei Drittel ihres Einkommens nur für die Wasserversorgung aus. Ein eindeutig profitables Geschäft und somit wohl auch der Weg in die Zukunft für die (noch) &quot;Industrienationen&quot;

Mir zumindest erklärt diese Korrelation warum so viele durchaus intelligente Politiker diese Sachverhältnisse zwar erkennen müssten aber eben nichts dagegen tun wollen/sollen. 

Wo soll auch das Wachstum der (Privat)wirtschaft herkommen ohne einen neuen &quot;echten&quot; Kondratieff der zu Investittionen zwingt, wenn nicht durch monetarisierung und privatisierung der Grundbedürfnisse. 

Schöne neue (Wirtschafts)Welt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gruezi,</p>
<p>wie immer wieder erwähnt herrscht bei den meisten aktiven Teilnehmern an diesem Blog (und Herrn Stelter selbst) weitestgehender Konsens darüber, dass die schwarze Null und die IUnvestitionszurückhaltung durchaus kritisch gesehen werden sollte.</p>
<p>Aus diesem Artikel:<br />
<a href="https://www.heise.de/tp/features/Von-der-wundersamen-Verwandlung-von-Autobahnen-in-Finanzprodukte-3674871.html?seite=4" rel="nofollow ugc">https://www.heise.de/tp/features/Von-der-wundersamen-Verwandlung-von-Autobahnen-in-Finanzprodukte-3674871.html?seite=4</a></p>
<p>wird nun sehr viel klarer warum dieses &#8220;sture&#8221; Festhalten vollkommen sinnvoll ist. Will man die Ögfentlichkeit &#8220;sturmreif&#8221; schiessen um die Ausplünderung von Basisbedürnissen wie Mobilität, Trinkwasser oder Mülllentsorgung durch das Privatkapital hinzunehmen macht das erzwingen von Investittionsrückstaus vollkommen Sinn.</p>
<p>In manchen Regionen Afrikas geben viele Familien zwei Drittel ihres Einkommens nur für die Wasserversorgung aus. Ein eindeutig profitables Geschäft und somit wohl auch der Weg in die Zukunft für die (noch) &#8220;Industrienationen&#8221;</p>
<p>Mir zumindest erklärt diese Korrelation warum so viele durchaus intelligente Politiker diese Sachverhältnisse zwar erkennen müssten aber eben nichts dagegen tun wollen/sollen. </p>
<p>Wo soll auch das Wachstum der (Privat)wirtschaft herkommen ohne einen neuen &#8220;echten&#8221; Kondratieff der zu Investittionen zwingt, wenn nicht durch monetarisierung und privatisierung der Grundbedürfnisse. </p>
<p>Schöne neue (Wirtschafts)Welt</p>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/best-of-2016-der-irrsinn-der-doppelnull/#comment-21437</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2016 10:01:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr. Stelter, Ihre Argumentation ist schlüssig, aber dazu bräuchte es eine politische Bewegung, die das umsetzt. Wer sollte das sein? Die Linke will keine Investitionen, sondern konsumtive Wohltaten verteilen, Mitte und rechts wollen an dem bisherigen Kurs weitgehend festhalten. Staat, Bundesbank und Kapitalsammelstellen wollen die fehlende Werthaltigkeit ihrer Auslandsforderungen nicht thematisieren. Wirtschaftsjournalisten und -professoren sind zum größten Teil politisch von einer politischen Richtung abhängig. Die großen Unternehmen hängen auf Gedeih und Verderb am Export. Woher soll also diese Bewegung kommen? Selbst die Schulung der Privatanleger hat in den letzten Jahrzehnten nicht geklappt. Ich bin daher ein massiver Gegner eines &quot;echten&quot; Staatsfonds, da dieser nur nach politischen Gesichtspunkten anlegen würde (und wieder schlecht investieren würde). Sie müssten m.E. vor der Gründung eines Staatsfonds die politische Grundeinstellung in diesem Lande korrigieren, und zwar auf fast allen Seiten der Parlamente. Keine leichte und schon gar keine schnelle Aufgabe. Aber sicher einen Versuch wert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Stelter, Ihre Argumentation ist schlüssig, aber dazu bräuchte es eine politische Bewegung, die das umsetzt. Wer sollte das sein? Die Linke will keine Investitionen, sondern konsumtive Wohltaten verteilen, Mitte und rechts wollen an dem bisherigen Kurs weitgehend festhalten. Staat, Bundesbank und Kapitalsammelstellen wollen die fehlende Werthaltigkeit ihrer Auslandsforderungen nicht thematisieren. Wirtschaftsjournalisten und -professoren sind zum größten Teil politisch von einer politischen Richtung abhängig. Die großen Unternehmen hängen auf Gedeih und Verderb am Export. Woher soll also diese Bewegung kommen? Selbst die Schulung der Privatanleger hat in den letzten Jahrzehnten nicht geklappt. Ich bin daher ein massiver Gegner eines &#8220;echten&#8221; Staatsfonds, da dieser nur nach politischen Gesichtspunkten anlegen würde (und wieder schlecht investieren würde). Sie müssten m.E. vor der Gründung eines Staatsfonds die politische Grundeinstellung in diesem Lande korrigieren, und zwar auf fast allen Seiten der Parlamente. Keine leichte und schon gar keine schnelle Aufgabe. Aber sicher einen Versuch wert.</p>
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